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CH441999A - Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Diazotypiematerialien - Google Patents

Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Diazotypiematerialien

Info

Publication number
CH441999A
CH441999A CH487964A CH487964A CH441999A CH 441999 A CH441999 A CH 441999A CH 487964 A CH487964 A CH 487964A CH 487964 A CH487964 A CH 487964A CH 441999 A CH441999 A CH 441999A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coating
suspension
solution
diazonium
chloride
Prior art date
Application number
CH487964A
Other languages
English (en)
Inventor
Landau Raphael
Original Assignee
Ozalid Group Holdings Ltd
Landau Raphael
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ozalid Group Holdings Ltd, Landau Raphael filed Critical Ozalid Group Holdings Ltd
Publication of CH441999A publication Critical patent/CH441999A/de

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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03CPHOTOSENSITIVE MATERIALS FOR PHOTOGRAPHIC PURPOSES; PHOTOGRAPHIC PROCESSES, e.g. CINE, X-RAY, COLOUR, STEREO-PHOTOGRAPHIC PROCESSES; AUXILIARY PROCESSES IN PHOTOGRAPHY
    • G03C1/00Photosensitive materials
    • G03C1/52Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances
    • G03C1/61Compositions containing diazo compounds as photosensitive substances with non-macromolecular additives

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Spectroscopy & Molecular Physics (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)
  • Non-Silver Salt Photosensitive Materials And Non-Silver Salt Photography (AREA)
  • Heat Sensitive Colour Forming Recording (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung     lichtempfindlicher        Diazotypiematerialien       Die vorliegen de     Erfindung    betrifft ein     verbessertes     Verfahren zur     Herstellung        von        lichtempfindlichen        Di-          azotypiematerialien        und        verbesserte    lichtempfindliche       Diazotypiernaterialien,    die mittels dieses     Verfahrens    her  gestellt     sind.     



       überzwgslösungen    oder     dispers,ionen,        die    gewöhn  lich bei der     Herstellung    von lichtempfindlichen     Diazo-          typi@ematerialien        verwendet    werden,     können    eine oder  mehrere     lichtempfindliche        Diazoniumverbindungen,        eine     oder mehrere Kupplungskomponenten,     einen        Farbstoff-          kupplungsinhibitox,    wie z.

   B.     eine    Säure,     Antivergil-          bungsverbindungen,    wie z. B.     Thioharnstoff,    und     Be,          feuchtungsmittel,    wie z. B.     Zinkchlorid,        umfassen.     



  Es ist bereits     ein        Verfahren    zur     Herstellung        licht-          empfindlicher        Diazotypiemawrialien        bekannt,    bei denen  ein     Grundma.terlalträger,    wie z. B. ein     Papiergrundmater          rial,        zuerst    mit     einer        Vorüberzugsmischung        überzogen     und     anschlimsend    mit einer     smsibilisierenden    Mischung,  wie z.

   B. einer     Mischung    der oben erwähnten     Art,    über  zogen     wird.     



  Die     Vorüberzugsm;ischung        enthält        gewöhnlich    eine  Substanz mit     einer        kolloidalen        Struktur,        aber    bisher ent  hielt     sie    nicht das wesentliche     Element    der     Sensibilisie-          rungsmischung,    nämlich den     Diazobestandtei.     



       Ein    .anderes bekanntes     Verfahren    zur     Herstellung          lichtempfindlicher        DiazotypIematerialien    besteht darin,  das Grundmaterial oder den Träger     mit    einer Lösung zu       überziehen,    die sowohl     die        sensibilisierenden    als auch  die     Vorüberzugsbe.standteile    enthält.  



  Bei dem zuerst     erwähnten    bekannten     Verfahren        sind     zwei     gltrenntz        überzugsschritte        erforderlich,        während     bei dem     letzteren    nur ein     Überzugsschritt        notwendig    ist.  



       Die          Erfindung        betrifft    ein verbessertes  Verfahren zur Herstellung     lichtempfindlicher        Diazo-          typiematerialien,    das     die    Auswahl     eines        grösseren    Berei  ches von     Diazoniumverbindungen    und     Kupplungskom-          pene:nt;:

  n    gestattet und das in der Herstellung von     Di-          azotypiematcrialien        mit        überraschend        erhöhter        Sensibili-          tät        und/cder    Dichte     resultiert.     



  Das Verfahren     zur        Herstellung        lichtempfindlicher            Diazotypiernaterialien        gemäss    der     vorliegenden    Erfin  dung ist dadurch gekennzeichnet, dass man     ein,    Unter  lagenmaterial mit zwei     getrenntem        überzugslösungen     oder     -suspensionen        überzieht,

      wobei eine     erste        Lösung          oder        Suspension        mindestens        einen        Teil    der     insgesamt    zu       verwendenden        Diazoniurnv        erbindung    oder     Diazonium-          verbindungen    mit     einem    oder     ohne    einen Teil der an  deren     Bestandteile,

      die die     fertige        Beschichtung        bilden,          enthält,    während die zweite     Lösung    oder     Suspension,        dis          anschliessend    an die     Aufbringung        der    ersten Lösung       cder        Suspension    auf     das        Unterlagenmaterial    aufgebracht       wird,    die anderen     Bestandteile,

      die die     fertige        Beschich-          tung    bilden,     enthält,    wobei die zweite Lösung oder       Suspension    so angesetzt ist, dass     jegliche        wesentliche          Entfernung    der     Diazoniumverbindung        aus    dem     ersten          überzugig    während der     Aufbringung        des    zweiten     über-          zu#ges        verhindert    wird.  



  Die zweite     Lösung    oder     Suspension    kann auf das       Unterlagematerial        aufgebracht        werden,    entweder bevor  oder nachdem der     erste        Überzug        getrocknet        ist.     



  Wo der zweite     überzog        aufgebracht        wird,    ehe der  erste     Überzug        vollständig    trocken ist,     sollte    man zur  Absorption der     Oberflächenflüssigkeit    einige Sekunden  Zeit lassen, ehe der zweite     überzog    aufgebracht     wird.     



       Diese        Verfahrensweise        kann        als         Nachüberziehen           b,z,-:ichnet    werden, um     sie        vom.        denn        Ausdruck     Vor  überziehen  zu     unterscheiden,    wo die     gesamte        Dazo-          verbindung    in der zweiten     überzuglösung    vorhanden ist,  und sie:

   hat die folgenden     Vorteile:     Das     erfindungsgemässe        Verfahren    gestattet die       Sensibilisierung    des     Grundmaterials    oder     Trägers    mit       sensibilisierenden        Elementen,    die bisher     nicht        verwendet     werden konnten, da sie andernfalls ausfallen würden,       wenn    sie     zusammen        in    der gleichen Lösung     enthalten     wären.

   Dies ist der     Fall    bei     zahlreichen        Diazoverbindun-          gE.n    und Kupplern, die     ausgezeichnete        Eigenschaften    für  die Verwendung bei der Herstellung von     Diazotypie=          materialien    haben, die:

   aber wegen     ihrer        Unverträglichkeit     in     Lösung    bisher nicht der     gleichen        Sensibilisierungs-          lösung        einverleibt        werden        kannten.         Demgemäss     vermehrt    das     erfindungsgemässe    ver  besserte Verfahren     beträchtlich    und     in        unerwarteter     Weise     die    möglichen     Kombinationen    von     Diazo-    und  

  Kupplungskomponenten, die bei der     Herstellung        von          lichtempfindlichen        Diazotypiematerialien    verwendet wer  den können.  



  In vielen Fällen resultiert das     erfindungsgemässe     Verfahren in einer überraschenden Erhöhung der Sensi  bilität     und/oder    Dichte. Dies ist     möglicherweise    der  Tatsache     zuzuschreiben,    dass, wenn     beispielsweise    Pa  pier mit einer     hochkonzentrierten    Lösung     sensibilisiert     wird, nur ein Teil der     Produkte    in der Unterlage     absor-          biert    wird,

   während ein     grosser    Teil über die     Fasern     des Papiers ausgefällt     wird.    Diese     Ausfällung    ist der  hohen     Konzentration    der     sensibilisierenden.    Lösung zu  zuschreiben, die zum Teil durch eine     partielle        Verdamp-          fung        des        Lösungsmittels    während des     Trocknens    erhöht  wird und zum Teil durch die selektive     Löslichkeit    des  Lösungsmittels in dem Träger erhöht wird.

   Die ausge  fällten     Produkte    können nicht     in.    das Innere der Fasern  eindringen. Es ist     bekannt,        dass        ausgefällte        Diazoverbin          dungen    in     einer    schwach oder nicht     ionisierten    Form  gegen Licht     weniger    empfindlich     sind.     



  Es ist daher wahrscheinlich, dass das übliche Vor  überziehen die     Ausfällung    der     Diazoverbindung        in    einer  schwach oder nicht ionisierten Form     verhindert,    die auf  dem Äusseren der Fasern bleibt. Diese     Erklärung        würde     die erhöhte Sensibilität von     gewöhnlichem        vorüberzoge-          nen    Materialien erklären.  



  Mit dem     erfindungsgemässen        Verfahren    ist     es    mög  lich, die erste Lösung oder     Suspension    in einer solchen  Weise     herzustellen,        dass    die gesamte     Diazoverbindung     in einer ionisierten und gut     dispergierten    Form vorliegt.  



  Diese Erklärung wird     lediglich        gegeben,    um ein Ver  ständnis der     Erfindung    zu erleichtern, soll die     Erfindung     aber in keiner Weise beschränken.  



  Die     zweite    Lösung     oder    Suspension,     die        als     der     Über-          überzug     bezeichnet werden kann, kann     Fällungsmittel     enthalten, und sie ist derart, dass sie die     durch    den ersten  Überzug auf die Unterlage aufgebrachte     Diazoverbin-          dung    nicht auswäscht,     obgleich    kleine Mengen der     Di-          azove:

  rbindung,die    auf der     Oberfläche        der        Grundrnate-          rialfasern        abgeschieden        sein    können, ohne schädliche  Wirkungen durch Waschen entfernt werden.  



  Wo die     Diazoniumverbindung    oder die     Diazonium          verbindungen    der ersten     überzugslösung    oder     -suspen-          sion        verhältnismässig    löslich ist     bzw.    sind, sollte die Wir  kung des     Ausfällmittels        -entsprechend    kräftig sein.

   Im  allgemeinen sollte die Wirkung dies     Ausfällungsmittels     um so kräftiger sein, je löslicher die     Diazoniumverbin-          dung        oder    die     Diazoniumverbindungen    sind.  



  Die     zweite        überzugslösung    sollte keine     Substanzen     enthalten, die irgendeine     wesentliche        Menge    der     bereits     auf dem ersten Überzug abgeschiedenen     Diazonium-          verbindung    auflösen     würden.     



       Demgemäss    sollte die zweite     Überzugslösung    Mittel  enthalten, die die Löslichkeit der     Diazo.niumverbindung     herabsetzen, beispielsweise Substanzen, die mit der     Di-          azoniumvrbindung    nur wenig lösliche     Doppelsalze    bil  den, wie z. B.

   Zinkchlorid,     Stannochlorid,        Cadmium-          chlorid,    die     Wolframatz,    die     Fluorborate,    die     Siliko-          fluorate,    die Chlorate und     Sulfate    von     Alkali    oder     EM-          alkalimetallen,        sulfonierte    oder nicht sulfonierte Kupp  ler, lösliche     Ferrocyanide,    wie z.

   B.     Alkalimetallferro-          cyanide,        sulfoniertes    Benzol     oder        Naphthalin,        und        allger     mein können alle Substanzen     verwendet    werden, die     die       Löslichkeit der     Diazoniumverbindung    vermindern, ohne       ihre        Sensibilität    herabzusetzen.  



  Es ist auch     vorzuziehen,    der zweiten Lösung Sub  stanzen     zuzusetzen,    die     in        Wasser    oder     in    dem verwen  deten     Lösungsmittel    leicht löslich sind.

   Es     kann    manch  mal nützlich sein, kleine Mengen löslicher Substanzen  zu der erstem     überzugslösu        ng    zuzusetzen.     Dieses        Ver-          fahren    kann     beispielsweise    brauchbar     sein,    wenn lös  liche Säuren.,     die        die        Diazonumverbindung    gegen     Zer-          setzung    oder     Trocknung    schützen, verwendet werden.  



  Diese Substanzen werden     teilweise    durch die zweite  Lösung wieder     aufgelöst,    aber da sie     in        kleinen.        Mengen.     verwendet     werden,        modifizieren    sie den zweiten Über  zug nur     geringfügig.    Diese geringfügige     Modifizierung     der     Mischung    kann     leicht    durch     eine        Modifizierung    der  Zufuhr zu dem     zweiten    Bad kompensiert     werden.     



  Die zweite     überzngslösung        kann.        Diazoverbindun-          gen    enthalten, die von den in der ersten     überzugslösung,          verwendeten    verschieden     sein,    können.

   Sie sollten je  doch mit den in dem zweiten Überzug verwendeten     Pro-          dukten,    die verwendet werden, um die     Diazoniumver-          bindung    in dem ersten Überzug unlöslich zu machen,  nicht ausfallen, sie werden daher     zweckmässig    in     einer     Menge unter     der,die        in.    der ersten     überzugslösung    oder       -susp.ension    enthaltenen     Diazoverbindungen        ausfällenden          Konzentration        verwendet.     



  Die erste und zweite     f,,,berzugslösung    können     Be-          standteile    enthalten, die gewöhnlich in der bisher     be-          kannten        Vorüberzugsmischung    verwendet werden, z. B.       Siliciumdioxyd        oder    andere Pigmente, Bindemittel, wie  z. B. Stärke,     Polyvinylacetat,        Polyvinylalkohol,    Gelatine  und andere Kolloide.  



  Das     erfindungsgemässe        Verfahren    hat     insofern    einen  weiteren     Vorteil,        -als        aus    den     dadurch    hergestellten Ma  terialien     hergestellte    Drucke eine     geringere    Tendenz  zum Ausbluten haben, als wenn sie     mittels        bekannter          Verfahren    überzogen werden.  



  Dies ist der Tatsache     zuzuschreiben,    dass     Diazonium-          verb'nidungen,  I> die     unlösliche    Farbstoffe liefern, verwen  det werden können, die     andernfalls    mit dem Kuppler  nicht     verträglich    sein würden,     wenn    sie in der gleichen  Lösung verwendet     werden    würden.  



  Ein weiterer     Vorteil    des     erfindungsgemässen    Ver  fahrens liegt in d er Zunahme der Leuchtkraft des     ge-          bildeten        Farbstoffes,    die wahrscheinlich der Tatsache  zuzuschreiben ist,     dass    der gebildete     Farbstoff    in     einer     mehr zerteilten     Verfassung    auf der     Oberfläche    vorliegt.  



  Das     nach    dem     erfindungsgemässen    Verfahren herge  stellte Material kann in allen     Diazotypieprozess!c-n    an  gewendet werden, wie z. B. in den 1- oder     2-Kompo-          nentenprozessen    zur halbtrockenen bzw.     Ammoniakgas-          entwicklung    oder in     Wärmeentwicklungsprozessen    oder       ähnlichen        Prozessen.     



  Alle in     Wasser        löslichen        Diazoniumverbindungen     können zum Zwecke der     Sensibilisierung        eines    Trägers,  der Wasser absorbiert oder durch Wasser gequollen  wird, verwendet werden.

   Alle     Diazoniumverbindungen,     die in einem     Gemisch    von Wasser und organischem Lö  sungsmittel oder in einem     organischen        Lösungsmittel          oder        in        ein.-In    Gemisch von organischen     Lösungsmitteln     ohne Wasser löslich sind, können verwendet     werden,     wenn die Träger durch diese Lösungsmittel gequollen       werden    oder diese     Lösungsmittel    absorbieren.

   Die     Di-          azoniumverbindung        kann    auch in einem Kolloid gelöst  werden, das auf der Unterlage abgeschieden wird, und  in     diesem    Falle     bildet    das     Kolloid    den Träger.  



  Eine     derartige        Diazoniumverbindung,    die bekannt-      lieh gewisse     ausgezeichnete        Eigenschaften    besitzt,     ist     2,     5-Di-n-butoxy-    4 -     morpholinobenzoldiazoniumchlorid,          das        bisher    wenig,     wenn    überhaupt, bei der Herstellung  von     lichtempfindlichen        2,Komponentwn-Diazotypie          materialien    verwendet     worden    ist,

   und zwar     infolge        der     Tatsache,     dass    es     ausfällt,        wenn    es     mit        praktisch        allen          Kupplern        in    Lösung ist.     Seine        Löslichkeit        in        Wasser    ist  beschränkt, aber sie     ist    hoch genug, um beim     Drucken     eine starke     Liniendichte    zu ergeben;

       andererseits    ist es  nicht löslich genug,     um    durch den      Überüberzug     ausge  waschen zu werden, der das     Fällungsmittel        enthält.     



       Demgemäss    ist eine,     Ausführungsform    des     Verfahrens     zur Herstellung von     lichtempfindlichen        Diazotypiemate,          rialien        gemäss    der vorliegenden     Erfindung    dadurch     ge-          kennzeichnet,        dass        man        ein        Unterlagematerial    mit einer  ersten     Lösung    oder     Suspension    überzieht, die     2,

  5-Di-n-          butoxy-4-morpholinobe,azoldiazoniumehlo@rid    enthält zu  sammen mit gewissen anderen     Bestandteilen    der ferti  gen Beschichtung, die aber die     Kupplungskomponente     nicht     enthält,    und dann, bevor oder nachdem der     erste;     Überzug trocken ist, mit einer     zweiten        Lösung    oder       Susp@ens@ion    überzieht,     die        2,3-Dihydroxynaphthalin    zu  sammen mit den     restlichen    Bestandteilen der fertigen  Beschichtung     enthält.     



       Ein    verbessertes     erfindungsgemäss        hergestelltes     lichtempfindliches     2-Komponenten-Diazotypiematerial     besteht aus     einem        Unterlagematerial,    das     mit    einer er  sten     Lösung    oder Suspension überzogen ist, die aus Was  ser,     2,5-Di-n-butoxy-4-morpholinob@enzoldiazonium-          chlorid,    Zitronensäure,     Siliciumdioxyd    und     einer        wässri-          gen        Polyvinylacetatdispersion    besteht,

   und dann mit       einer    zweiten Lösung oder Dispersion überzagen ist, die  aus Wasser,     2,3-Dihydroxynaphthalin,    Zitronensäure,  Zinkchlorid,     Natriumthiocyanat,        Thioharastoff    und     Di-          äthylenglykol        besteht.     



       Beliebige    andere     geeignete    lichtempfindliche     Di-          azoniumverbindungen        können        verwendet    werden, wo  bei die     folgenden    als     Beispiele    angegeben     werden:

            4-N,N-Dirnethylamino-3-chlorbenzoldiazoniumchlorid,          4-N-B,enzyl-N-äthylamino,3-n-propoxybenzol-          diazoniurnchlorid,          4-N-Benzyl    n     äthylamino-3-isopropoxybenzol-          diazoniumehlorid,          4-N-Bznzyl-N-methylamino-2-chlor-5-n-propoxy          benzoldiazo#niurnchlorid,          4-Pyrrolidino-3-alkoxybenzoldiazoniumchlomid,          4-Dialkylamino-3-phenoxybenzoldiazomumchlorid,          p-Diazo-diphenylamin,          4-p-Tolylmercapto-2,5-diäthoxybenzo,

  Idiazonium-          chlorid-Zinkchlorid,          2-p-To,Iylrnercap@to-4,5-dimethoxybenzoldiazonium-          chloridZinkchlorid,          2-Dimethylamino-3-methyl-4-chlor'benzol-          diazoniumchlorid.     In Wasser lösliche Kupplungskomponenten     können     bei der     Sensibilisierung    von Trägern verwendet werden,  die Wasser absorbieren oder durch Wasser     gequollen          werden.    Kupplungskomponenten,

   die in     einem        Gemisch     von Wasser und organischen Lösungsmitteln     oder    in  einem Gemisch von     organischen        Lösungsmitteln    ohne  Wasser     löslich    sind, können     verwendet    werden, um  Träger     zu        sensibilisieren,    die diese     Geonische    absorbie  ren     oder    durch     diese.        Gemische        gequollen    werden.  



       Beliebige    geeignete     Kupplungskomponenten    können  im     e:rfindungsgemäs:s,en        Verfahren    verwendet werden,  wobei die     folgenden        Beispiele        sind:     a) Phenol.     und        substituierte        Phenole,    z. B.     p-Xylenol,       b)     PoIyhydroxyphenyle    und     substituierte        Polyhydroxy-          phenyle,    z.

   B.     Resorcin,        Octylresorein,        Phloroglucin,     Res     orcylamine,     c)     Naphthole        und    substituierte     Naphthole:        2,3-Dihydr-          oxynaph.thalin-5-sulfonsäu.re,        2-Hydroxynaphthalin-          6        sulfonsäure,        f-Hydroxynaphthalinamide,          d)    Kuppler,     die    eine     reaktionsfähige        Methylengruppe     enthalten:

       1-Phenyl-3-methylpyrazol-5-on-Aceto-          acetanilid.e.     



       Die    folgenden     stabilisierenden    Komponenten kön  nen verwendet     werden:        Thioharnstoff,        Naphthalin-          sulfonsäuren,    organische Säuren, wie z. B. Zitronen  säure oder     Weinsäure,    und     anorganische    Säuren, wie  z. B. Schwefelsäure oder Salzsäure, Salze von anorgani  schen Säuren, wie z. B. Zinkchlorid     und.        Aluminium-          sulfat,        Gadmium@sulfid,        Magnesiumchlorid        usw.     



  Die folgenden hygroskopischen Mittel     und        Entwick-          lungsbeschleuniger,    wie z. B. Polyglykole,     Glycerin,          1-Allyl-3-f3-hydroxyäthyl-2-thioharastoff,    können ver  wendet werden.  



  Ein     besonders    nützliches und wichtiges Merkmal der       vorliegenden    Erfindung ist, dass es     möglich    ist, der  zweiten     überzugslös.ung    oder     -susp,ension    ein lösliches       Thiocyansalz        und/oder        Zinkchlorid        einzuverleiben,    um  als     Fä:llungsmittel    zu     wirken.     



  Papier,     Pausleinen,        verseifte    oder nicht verseifte       Gelluloseacetatfilme,        Filme    von Polyäthylen, Polyamid,  Polystyrol und anderen     Kunststoffmaterialien,        Metall-          folien,    insbesondere     Aluminiumfolien    mit     einer    Schicht  von     Aluminiumhydroxyd    darauf,     können    verwendet  werden.  



  Die     vorliegende        Erfindung    wird durch die folgenden  Beispiele     erläutert:     <I>Beispiel 1</I>  Ein     Papiergrundmaterial    wird zuerst mit der folgen  dem     Lösung    überzogen:  Bad Nr. 1:

    100     cm3    Wasser,  2,5 g     p-Dipropylaminobenzol.diazoniumchlorid-          Zinkchlorid     2,5 g     kolloidiales        Siliciumdioxyd,     5     crn3    einer     50o/oigcn        Polyvinylacetatemulsion     Nach dem Trocknen wird die folgende Lösung  auf die     gleiche        Oberfläche    aufgebracht:    Bad Nr. 2:

    100     cm3    Wasser,  3,5 g     2,3-Dihydroxynaphthalin-6-sulfonsäure          (Natriumsalz),     5 g     Thioharastoff,     6,5 g Zinkchlorid,  1 g     Natriumsulfocyanat,     3 g     Polyglykol     5 g Zitronensäure,  0,5 g Aluminiumsulfat.    Dieses     Material    ergibt nach Belichtung und Ent  wicklung     durch        Ammoniakgas    intensiv blaue Kopien       von    verbessertem     Kontrast,    die     wasserfest    sind und einen  weissen     Hintergrund    haben.

   Wenn .ein Bleistiftoriginal  für die Belichtung verwendet wird, hat der     resultie-          rende        Druck    einen sehr     gleichmässigen    Hintergrund.  



  Wenn die     Bestandteile    der beiden obigen Bäder in       einem    Bad kombiniert werden,     resultiert    eine beträcht  liche     Kristallisation,    die 80 % oder mehr der     Diazonium-          verbindung    indem Ansatz beseitigt.  



  Wenn nur ein Bad verwendet     würde,        indem    man      dem ersten Bad     eine        löslichere        Diazoniumverbindung     als die oben     genannte        zusetzt,    z.

   B.     p-Diazodihydroxy-          äthylaminoanilin,    würde     ein        Material        erhalten,    das 20  bis 30     0,lo    weniger     empfindlich        ist    und     einen        geringeren          Kontrast    und blassere Linien mit einem     sehr        körnigen     Hintergrund     liefert,    auf dem     die        Linien        beim    Feucht  werden verlaufen würden.  



  <I>Beispiel 2</I>  Das Verfahren von     Beispiel    1     wird    befolgt, aber die  beiden     Bäd:.r    haben die folgenden davon     verschiedenen          Bestandteile:     Bad Nr. 1:

    100 cm" Wasser,  2 g     2,5-Dibutoxy-4-hydroxy-äthoxybenzyl-          aminob;        nzoldiazoniumchlorid-Zinkchlorid,     0,5g Zitronensäure,  5     a    kolloidales     Siliciumdioxyd,     5     cm"        einer        10%igen        Polyvinylalkohollösung,     3     cm-        einer        55%igen        Polyvinylacetatemulsion     Bad Nr. 2:

    100     em3        Wasser     0,3 g 4     Äthylasnino-5-methylbasszoldiazonium-          chlorid,     4 g     Thioharssstoff,     9 g Zinkchlorid,  0,25 g     Natriumsulfocyanat,     <B>0,8-</B>     ss-Hydroxynaphthoesäureäthanolamid,     0,25 g     Acetoacetanilid,     4,5 g Zitronensäure,  5 g     Polyglykol.     



  Ein Material mit einer dichten schwarzen Linie mit  ausgezeichneter     Stabilität,        Kontrast,        Gleichmässigkeit     des Hintergrundes und Wasserechtheit     wind    erhalten.  Die Elemente der beiden Bäder können nicht meinem  Bad     kcmbiniert    werden, ohne     dass        Kristallisation    ein  tritt.  



  <I>Beispiel 3</I>  Ein     Papierunterlagenmaterial        wird        mit    den folgen  den beiden Bädern     sensibilisiert,        um    ein für die halb  trockene Entwicklung -geeignetes Material zu     erhalten:     Bad Nr. 1  100     cm3    Wasser,  2 g     2,5-Dibutoxy-4-benzoylaminobenzol-          diazoni:umchlorid        Zinkchlorid     <B><I><U>0,5-</U></I></B> Zitronensäure,  <B>2,3-</B>     Siliciumdioxyd,     4     cm3        50%ige        Polyvinylalkoholemulsion.     



  Der Überzug wird nach dem Auftragen     reit    der       Rakel    einige Sekunden lang     eindringen        gelassen    und  wird dann ohne     weiteres    Trocknen mit     dem    folgenden  Bad     übarzogen:     Bad Nr. 2:  100     cmWasser,     10 g Reisstärke,  6 g     Natriumchlorid,     1 g Zinkchlorid.,  1 g     Thioharnstoff,     1 g     Natriumthiocyanat,     1,5g     Zitronnsäure.     



       Der        Reisstärkebestandteil    ist     wahlweise    vorhanden.    Das folgende     Entwicklungsbad    wird     verwendet:     100     cm3        Wasser,     4 g     Kaliumborat,     <B>0,6</B> g     Phloroglucin,     0,4 g     Resorcin,     1 g     Kaliumcarbonat,     0,1 g     Netzmittel.     



       Ein    Material     wird        erzeugt,        das        eine    schwärzere       Linie        und        eine        um        30        %        grössere        Sensibilität        hat,        ass     wenn die Lösung von Bad Nr.

   1 mit der Machen Menge  Zitronensäure verwendet     würde,    die die     übliche        Sensi-          bilisierungslösung    ist,     und.        kein        zweites        Bad,        verwendet          würde.        Andererseits        würde        die    Zugabe der Elemente  des zweiten Bades zu     dem    ersten Bade zur     Kristallisation     führen.  



  Wenn     die        Dazoniurnverbindung    von Bad Nr. 1       durch        das        Diazoniumsalz    von     p-Äthylbenzylarninoanilin     ersetzt wird, würde die     Sensibilitätszunahme    noch gröl       ser        sein,        und.        zwar        in        der        Grössenordnung        von        40        %.     



  <I>Beispiel 4</I>  Pauspapier wird nacheinander     seit        intennMi'ärem     Trocknen mit den folgenden     Bädern        sensibilisiert:          Bad    Nr. 1:  70 cm? Wasser,       30        cm'     2,5 g     Dibutoxy-4-morpholina-l-diazonium-          benzoldiazoniurnchlorid,     0,5 g Zitronensäure.  



       Bad    Nr. 2:  85     --ml    Wasser,  15     cm?        Athylalkohol,     2 g     Zitronensäure,     3,5 g     Thioharnstoff,     8 g Zinkchlorid,  1 g     Natriumsulfocyanat,     2 g     Mannichhase        des        Xylenols,     0,7 g     R-Salz.     



  Ein     Transparentbild    für     intermediäre    Kopien     wird          erhalten,    das     ausseromd'entlich        empfindlich        und    dauer  haft ist und gelbbraune Linien     srgibty     <I>Beispiel 5</I>  Ein     nichtverseifter        Celluloseacetatfilm,    er     für        Di-          azotypematerial        geeignet    ist,

       wird    mit     i        itermediärem          Trocknen    mit den     folgenden    Bädern     sensibilisiert:     Bad Nr. 1:  5,0 cm' Wasser,  50     cm3        Methylalkohol,     5 g     p-Dimethylaminobenzoldiazonium          chloriid-Borfluorid,     0,3 cm' konzentrierte     Phosphorsäure.     



  Bad Nr. 2:  50     cm3    Wasser,  50     cm-'-    Methylalkohol,  2 cm'     konzentrierte    Phosphorsäure,  2 g     Thioharnstoff,     1,5 g     Zinkchlorid,     1,0 g     Ammoniumsulfocyanat,         <B>2,8</B> g     Resorcin,     0,5 g     Phloroglucin.     



  Ein so     sünsiblisierter        Fihn    erzeugt     intermediäre    Ko  pien von hoher Qualität.  



  Ein     lichtempfindliches        2-Komponenten-Diazotypie.          material    umfasst ein Unterlagenmaterial oder einen Trä  ger, der mit einer ersten Lösung oder Suspension über  zogen ist, die     folgendermassen        hergestellt    ist:

    100     cm@    Wasser,  1 g     2,5-Di-butoxy-4-morpholinobenzol-          diazoniumchlorid,     0,5 g Zitronensäure,  5 g     Siliciumdioxyd,     5     cms    einer     50o/o%gen        Polyvinylacetatdispersion          in    Wasser,  und mit     einer    zweiten Lösung oder     Suspension    über  zogen ist, die     folgendermassen        hergestellt        ist:

       100     cm3    Wasser,  0,5 g     2,3-Dihydroxynaph        thalin,     5 g Zitronensäure,  7-10 g     Zinkchlorid,     1,5 g     Natriumthiocyanat,     5 g     Thioharnstoff,     5     ein'        Diäthylenglykol.     



  Im allgemeinen wurde gefunden, dass     durch    Erhö  hung     des        Zinkchloridgehaltes    die Leuchtkraft der Druck  farbe auch     zunimmt    und -die Lagerbeständigkeit des       Materials        gesteigert    wird.  



  Man wird bemerken, dass ,die zweite     Überzugs,          lösung    oder     ,suspension        Natriumthiocyanat    enthält,     das     wie vorstehend erwähnt .sich     als    besonders befriedigend  als     Fälsmittel    erwiesen hat.

   Zu     dem.        alternativen        Thio-          cyanaten        können        Ammoniumthiocyanat,        Zinkthiocyanat     oder jedes     beliebige        andere        Thiocyanat,    das indem     Lö-          sungsmittel    der zweiten     überzugslösung    oder     -suspen-          sion    löslich ist, gehören.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Diazo- typiematürialien, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Unterlagenmaterial mit zwei getrennten überzugslösun- gen oder -suspensionen überzieht,
    wobei eine erste Lö sung oder Suspension mindestens einen Teil der insge- samt zu verwendenden Diazoniumverbindung oder Di- azoniumverbindung mit einem.
    oder ohne einen Teil der anderen Bestandteile, die die fertige Beschichtung bil den, enthält, während die zweite Lösung oder Suspen sion, die anschliessend an die Aufbringung der ersten Lösung oder Suspension auf das Unterlagenmaterial auf gebracht wird, die anderen Bestandteile,
    die die fertige Beschichtung bilden, enthält, wobei die zweite Lösung oder Suspension .so angesetzt ist, dass jegliche wesent liche Entfernung der Diazomumverbindung ,aus dem ersten Überzug während der Aufbringung des zweiten Überzuges verhindert wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zweite überzugslösung oder -s#uspension aufgebracht wird, bevor oder nachdem die erste überzugslösung oder -suspension, die auf das Un terlagenmaterial aufgebracht worden ist, getrocknet ist. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die zweite Überzugslösung oder -suspension ein Fällmittel für die Diazoniumverbindung oder Diazoniumverbindungen enthält. 3.
    Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge,- kennzeichnet, dass das in der zweiten überzugslösung oder -su spension enthaltene Fällmittel so gewählt wird, dass seine Wirkung der Löslichkeit der Diazoniumver- bindung oder Diazoniumverbindungen,
    die in der ersten überzugslösung oder -dispersion enthalten ist bzw. sind, proportional ist. 4. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fällmittel Substanzen sind, die mit der oder den verwendeten Diazoniumverbindungen nur wenig lösliche Doppelsalze bilden.
    5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Fällmittel Thiocyanate, Zink chlorid, Stannichlorid, Cadmiumchlorid, die Wolframate, Fluoborate, Silikofluorate, Chloride oder Sulfate von Alkali- oder Erdalkalümetallen, sulfonierte oder nicht sulfonierte Kuppler,
    lösliche Ferrocyanide, z. B. Alkali metallferrocyanid!e., oder sulfoniertes Benzol oder Naph thalin verwendet. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die zweite überzugslösung oder -susp,ension eine Diazoniumverbindung oder Diazonium- verbindungenenthält, die von der oder den Diazonium- verbindungen verschieden ist bzw.
    sind, die in der ersten Überzugslösung oder -suspension enthalten ist bzw. sind. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch ge- kennzeichnet, dass die in der zweiten Überzugslösung oder -su spension enthaltene Diazoniumverbindung oder Diazoniumverbindungen in einer Menge unterhalb der die in der ersten überzugslösung oder -suspension
    ent haltene Diazoniumverbindung oder Diazoniumverbin- dungen ausfällenden Konzentration verwendet wird bzw.
    werden. B. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung eines lichtempfindlichen 2-Komponenten-Diazotypie- mraterials,, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Unter lagenmaterial mit einer ersten Lösung oder Suspension überzieht, die 2,
    5-Di-n-butoxy-4 morpholinobenzol- diazoniumchlorid zusammen mit ausgewählten anderen Bestandteilen der fertigen Beschichtung enthält, aber die Kupplungskomponente nicht enthält, und dann, be vor oder nachdem der erste Überzug trocken ist, mit einer zweiten Lösung oder Suspension überzieht, die 2,
    3-Dihydroxymaphthialin zusammen mit den restlichen Bestandteilen der fertigen Beschichtung enthält. 9. Verfahren nach Patentanspruch I zur Herstellung eines lichtempfindlichen 2-Komponenten-Diazotypie- materials, dadurch gekennzeichnet, dass man ein Unter- lagenmaterial mit einer ersten Lösung oder Suspension überzieht, die 2,
    5-Di-n-butoxy-4-morpholinobenzol- diazoniumchlorid zusammen mit ausgewählten anderen Bestandteilen der fertigen Beschichtung enthält, aber die Kupplungskomponente nicht enthält, und dann, be vor oder nachdem der erste Überzag trocken ist, mit einer zweiten Lösung oder Suspension überzieht,
    die das Di äthanolamid von ss-Hydroxynaphthoesäure zusam men mit den restlichen Bestandteilen der fertigen Be- schichtung enthält. PATENTANSPRUCH II Lichtempfindlicihes Diazotypiemateria4 hergestellt mittels des Verfahrens nach Patentanspruch I. UNTERANSPRüCHE 10.
    Lichtempfindliches Diazotypiematerial nach Patentanspruch 1I, hergestellt mittels des Verfahrens nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet"dass es ein 2-Komponentenmaterial ist, das aus einem Unter- lagenmaterial besteht, das :
    eine 2,5-Di-n butoxy-4-mor- pholinobenzoldiazcniumchlorid, Zitronensäure, Silicium dioxyd, Polyvinylacetat, 2,3-Dihydroxynaphthal:in, Zink chlorid, Natriumthiocyanat, Thioharnstoff und Di- äthylenglykol enthaltende Beschichtung trägt.
    11. Lichtempfindliches Diazotypiematerial nach Pa- tentanspruch II, hergestellt mittels des Verfahrens nach Unteranspruch <B>9,</B> dadurch gekennzeichnet, dass es aus einem Untexlagemnaterlal besteht, das eine 2,5-Di-n- butoxy-4-morphalsnobenzoldiazoniumchlo#rid, Zitronen säure, Siliciumdioxyd,
    Polyvinylacetat, das Di-äthanol amid der /3--Hydroxynaphthoesäure, Zinkchlorid, Na- triumthiocyanat, Thioharnstoff und Diäthylenglykol enthaltende Beschichtung trägt.
CH487964A 1963-04-18 1964-04-16 Verfahren zur Herstellung lichtempfindlicher Diazotypiematerialien CH441999A (de)

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