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CH446712A - Verfahren und Einrichtung zum Pressen von Formkörpern grösserer Ausdehnung - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zum Pressen von Formkörpern grösserer Ausdehnung

Info

Publication number
CH446712A
CH446712A CH1653565A CH1653565A CH446712A CH 446712 A CH446712 A CH 446712A CH 1653565 A CH1653565 A CH 1653565A CH 1653565 A CH1653565 A CH 1653565A CH 446712 A CH446712 A CH 446712A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
sep
pressed
mold
pressing
molded body
Prior art date
Application number
CH1653565A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Dipl Ing Adler
Original Assignee
Arnold Dipl Ing Adler
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arnold Dipl Ing Adler filed Critical Arnold Dipl Ing Adler
Priority to CH1653565A priority Critical patent/CH446712A/de
Publication of CH446712A publication Critical patent/CH446712A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27NMANUFACTURE BY DRY PROCESSES OF ARTICLES, WITH OR WITHOUT ORGANIC BINDING AGENTS, MADE FROM PARTICLES OR FIBRES CONSISTING OF WOOD OR OTHER LIGNOCELLULOSIC OR LIKE ORGANIC MATERIAL
    • B27N5/00Manufacture of non-flat articles
    • B27N5/02Hollow articles

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Casting Or Compression Moulding Of Plastics Or The Like (AREA)

Description


      Verfahren    und     Einrichtung        tunt        Pressen        Formkörpern        grösserer    Ausdehnung    Die,- Erfindung     betrifft    ein     Verfahren        zum    Pressen       von        Formkörpern        grösserer        Ausdehnung    nach allen drei       Raumkoordinaten    aus     nichtfliessenden        Spänemassen,     sowie eine Einrichtung zur Durchführung,

   dieses     Ver-          fahrens.     



  Es ist     bekannt,    aus     Spänemassen        flächenartige        Er-          zeugnisse    zu     pressen,    z. B. Tabletts, Tischplatten, Teile  von Radiogehäusen, Rahmen .und     49l.,    wobei die Aus  dehnung quer zur     Hauptebene        verhältnismässig    gering  ist.

   Es     bereitet        dabei        keine        Schwierigkeit,    die.     Forrn-          räume,    die sieh     vorn    der     Hauptebene.    weg nach oben  oder unten     erstrecken,    ausreichend     gleichmässig    mit       Spänemasse    zu füllen.

   Formteile hohen     Verforrnungs-          gradzs    und grosser Dimension mit grösserer     Ausdeh-          nung    nach     allen    .drei     Raumkoordimaben,    trog- und       schalenförmige        Teile    mit     verhältnismässig    hohen Wän  den,     wei        Sargunterkästen        und        Sargdeckelteile,    Bade  wannen oder andere     tragförmige        Teile,

          die    in der     che-          mischen    und     Nahrungsmittelindustrie        Verwendung    fin  den, lassen sich aus nichtfliessenden     Spänemassen    nicht  ohne weiteres     herstellen,        weil    man die     Formhohlräume;

            rdie    sich von einer     Grandplatte    aus nach oben er       Strecken,    nicht in     einfacher    Weise mit     Spän.-masse.          glsichmäsäg        und    dicht     füllen    kann, und weil     es        nicht          möglich    ist, auf Wandflächen ohne     Gegenwand    einen       Spänekuchen        aufzustreu n,    wenn die     Wandfläche    stär  ker     geneigt    ist,

   als dem     keibungswinkel    entspricht.  



       Di--        Erfindung    hat sich die Aufgabe,     gestellt,        diese:     Schwierigkeit zu beseitigen und .das. Pressen auch von  solchem     Formkörpern    mit     räumlich        grösserer        Erstrek-          kung    nach .allen     ,drei-        Raumkoordinaten    aus     nichtflies-          senden        Spänemassen    zu     ermöglichen.     



  Das     enfirsdungsg@emässe        Verfahren        besteht        darin,          dass    ein     Späne.kuchen    in     einem        Vorpressverfahren        zu          einem    im     wesentlichen    flachen Körper nach     Art        einer          Abwicklung    des     endgültig        herzustellenden    Körpers     min-          destens    bis zu einem  <RTI  

   ID="0001.0113">   vorläufigen        Zusammenhalten        der          Spänemasse        vorgepresst        wird,        wonach    in     einem    zweiten  Pressverfahren der Formkörper nach Dichte und     Ge-          stalt.        fertiggepresst        wird.     
EMI0001.0125     
  
    Es <SEP> ist <SEP> dabei <SEP> nicht <SEP> aussclrlaggebend, <SEP> in <SEP> welcher <SEP> Weise.
<tb>  der <SEP> Pressdruck <SEP> erzeugt <SEP> wird;

   <SEP> .die <SEP> Presswirkung <SEP> kann
<tb>  hydraulisch-mechanisch <SEP> oder <SEP> pr.rnaseh-mechamisch
<tb>  erizeugt <SEP> werden.. <SEP> Die <SEP> Spänuemasse <SEP> kann <SEP> in <SEP> bekannter
<tb>  Weise <SEP> aus <SEP> Holzspännern <SEP> und <SEP> einem <SEP> <B>Binclemlttel</B> <SEP> bestehen;
<tb>  ihr <SEP> kann <SEP> auch <SEP> ein <SEP> Härtet <SEP> zugesetzt <SEP> sein..
<tb>  



  Bei <SEP> einer <SEP> Ausführungsform <SEP> des <SEP> erfindungsgemässcn
<tb>  Verfahrens <SEP> wird <SEP> kalt <SEP> vorgepresst <SEP> und <SEP> warte <SEP> fertigge  presst.
<tb>  



  Bei <SEP> einer <SEP> weheren <SEP> Ausbildung <SEP> des <SEP> erfindungsgemäs
<tb>  sen <SEP> Verfahrens <SEP> wird. <SEP> der <SEP> vrngelxesstz <SEP> Körper <SEP> nach <SEP> dem
<tb>  Vorpressen. <SEP> dich <SEP> Aufrichten: <SEP> vorn <SEP> Wänden <SEP> zur <SEP> end  gültigen <SEP> Gestalt <SEP> ,dies <SEP> Formkörpers <SEP> vorgebildet <SEP> und <SEP> dann
<tb>  nach <SEP> Dichte <SEP> und <SEP> Gestalt <SEP> fertiggepresst <SEP> Eiaue <SEP> andere
<tb>  Gruppe <SEP> weiterer <SEP> Ausbildungen <SEP> des <SEP> erfindungsgemässen
<tb>  Verfahrens. <SEP> ergibt <SEP> sich, <SEP> wem <SEP> der <SEP> notgepresste <SEP> Körper
<tb>  in <SEP> einem <SEP> zweiten <SEP> Pressgang <SEP> nach <SEP> Dichte <SEP> und <SEP> C)ber  flächengestaltung <SEP> noch <SEP> in <SEP> der <SEP> einer <SEP> Abwicklung <SEP> ent  sprechenden <SEP> flachen.

   <SEP> Form <SEP> fertiggepresst <SEP> wird <SEP> und <SEP> der
<tb>  ga wilnschte <SEP> Formkörper <SEP> durch <SEP> Aufrichten <SEP> von <SEP> Wänden:
<tb>  aus <SEP> .der <SEP> Abwicklung <SEP> und <SEP> mechanisches <SEP> Verbinden: <SEP> derer
<tb>  Wändz <SEP> fertiggestellt <SEP> wird.
<tb>  



  Nach <SEP> dem <SEP> erfindungsgemässen. <SEP> Verfahren. <SEP> herge  stellte <SEP> Formteile <SEP> können <SEP> pressroh <SEP> Verwennfinnden,
<tb>  aber <SEP> auch <SEP> als <SEP> Träger <SEP> von <SEP> Eberzü,gen <SEP> oder <SEP> Amkleidam  gen. <SEP> dienen,. <SEP> a <SEP> H. <SEP> aus <SEP> Folien <SEP> bestehen <SEP> körtnen- <SEP> Solche
<tb>  Überzüge <SEP> oder <SEP> Auekleiclgen <SEP> können <SEP> bei: <SEP> der <SEP> Irerstl-.
<tb>  lurng. <SEP> des <SEP> Formkörpers. <SEP> durch <SEP> Fressen <SEP> mit <SEP> diesem <SEP> in. <SEP> dem  selbem <SEP> Arbeitsgang <SEP> verbunden <SEP> oder <SEP> nachträglich <SEP> aute  bracht <SEP> werden. <SEP> Weitere:

   <SEP> Abdl#gsmöglichkeitea <SEP> des
<tb>  erlindungsg-mässen <SEP> Verfahrenen <SEP> und- <SEP> imitcre <SEP> AmshMunt  gem <SEP> der
<tb>  funer <SEP> diz <SEP> Ambildmug. <SEP> Qon <SEP> Eiark32
<tb>  tungen. <SEP> zur <SEP> Ehrdmführung.:cäests <SEP> Verfahrns: <SEP> ergeben <SEP> sich
<tb>  aus. <SEP> der <SEP> folgenxBesschreibung <SEP> von <SEP> Aztsfzihrarngsbe
<tb>  spielen <SEP> in-. <SEP> Verbind=,- <SEP> m'tt <SEP> der <SEP> Zeichnung.
<tb>  



  Fig. <SEP> 1 <SEP> zeigt <SEP> einen! <SEP> nach <SEP> denn <SEP> erfiadungsge>ässen
<tb>  Verfahrene <SEP> herzustellenden <SEP> Sarglbeil <SEP> im <SEP> Querschnitt
<tb>  <B>und</B>
<tb>  Fig@2 <SEP> eiw <SEP> schematisch <SEP> vereinfacht <SEP> gzeichnete@ <SEP> za  gebärt-ge <SEP> Ahklung <SEP> m <SEP> kleinerern: <SEP> Massstabe.              Fig.    3 ist ein Schema der     Arbeitsstationen.     



       Fig.    4     zeigt    den     Pressformunterteil        mit    aufgesetztem  Stempel der     Vorpresse    teilweise im     Schnitt.     



       Fig.'5    zeigt den Formunterteil mit     vorgepresstem          Spänekuchen    bei hochgeklappten     Wandteilen.     



       Fig.    6 ist ein     Querschnitt,    der die Verwendung eines  flexiblen Hohlkörpers im     Oberwerkzeug    und       Fig.7    ein Querschnitt, .der die     Verwendung    eines       flexiblen        Hohlkörpers    im     Formunterteil    zeigt.  



  Der     Sargdeckelteil    1 weist einen Boden 19,     Sei-          tenwände    20 und 21 und Stirnwände 22 und 23 auf. Die       Aussenfläche    2 des     Unterkastens    ist in     beliebiger    Weise  plastisch     gestaltet;    sie hat     Vorsprünge    und Einbuch  tungen. Auf     die        Aussenfläche    2     kann    eine be  stimmte     0bsrflächenbeschaffenheit        ergebende    Folie,  z. B.

   Kunststoff-, Papier-,     Naturholz-,        1Vletallfolie,    auf  gbracht sein,     oder        die    Aussenfläche     kann    durch eine  solche Folie gebildet sein. An den     Innenkanten,    z. B.       bei    3, ist     der        @argdrcked        zweckmässig        verstärkt    ausgebil  det. wie hier durch eine     Hohlkehle.     



  Die Abwicklung     des    Kastens     ergibt,schematisch    und  vereinfacht     gesehen,        einen        flachen        Körper,    der im     we-          sentlich2n    die in     Fig.    2 dargestellte     Gestakt    hat.  



  Bei einer Einrichtung zur     Durchführung        des        erfin-          dungsgemässen        Verfahrens    wird, wie in     Pig.3    sche  matisch dargestellt, ein Wagen 4 .als Formunterteil ver  wendet, der auf Schienen 7     verfahrbar    ist.

   Auf dem  Wagen 4 ist der     Formunterkasten    30     angeordnet,    der       abwicklungsartig    gestaltet ist, also so geformt ist,     dass     auf ihm     ein        Körper        nach    Art das in     Fig.    2 dargestellten  gebildet werden kann.     Formteile,    die     die    Stirnwände 22  und 23 bilden     sollen,        sind    um Achsen 14     und    15 klapp  bar an     einem    mittleren Formteil 13 angebracht.  



  Die Form wird auf einer in     Fig.    3 ganz links darge  stellten ersten Station für das Aufschütten eines Späne  kuchens dadurch vorbereitet,     dass    eine     Folie,    z. B. eine       Kunststoffolie    8 oder ein     anderer        blattförmiger    Werk  stoffteil auf die Form aufgelegt wird, der später mit dem       Spänekuchen        innig    verbunden werden soll. Dann wird  der Wagen 4 mit dem Formunterteil 13 unter den  Schüttbehälter 5 gefahren, aus dem auf die noch flach  liegende Form der     Spänekuchen    6     aufgeschüttet    wird.

    Mit dem     Spänekuchen    wird .der Wagen 4 in die Vor  presse 9     eingefahren,    mittels deren     Vorpressstempel    10,       dessen        Gestält    der     Innenfläche    des     .abgewickelten    herzu  stellenden Körpers 1 entspricht,     kalt        vorgepresst    wird.

    Im     Oberwerkzeug    des Pressstempels 10 sind schneiden  artige Stege 24, 25 von dreieckigem Querschnitt vorge  sehen, welche geeignet sind, an den Klappkanten der  Abwicklung Faltnuten 31     einzupressen.    An seinem Um  fang trägt der     Pressstempel    10     vorstehende    Leisten 26,  27, mittels der     saubere    Kanten des aus dem     Spänekuehen     6     vorgepressten        Vorformlings    16 erzeugt werden.

   Schon  :beim     Vorpressen        verbindet    ,sich die vorher auf den  Wagen 4 aufgelegte Folie 8 so weit mit dem     Späneku-          chen,        dass    der     Vorformling        mmt        der    Folie zusammen  weiterbehandelt werden kann.

   Zweckmässig wird die       Oberflächengestaltung    der     Aussenflächen    des Form  körpers schon im     Vorpressverfahren    mindestens     teil-          weise        ausgebildet.    Die Elemente     des        Formunterteils,    auf  denen die späteren Wände des     herzustellenden    Körpers       geformt    werden, sind deshalb zweckmässig     mit    leicht  auswechselbaren Profilplatten     ausgerüstet.     



  Auf einer der     Vorpresse    9     folgernden    Station 11       (Fig.    3) werden jetzt die     Formwände    13 um die Klapp  kanten 14, 15, ebenso die den Seitenwänden 20, 21     ent-          sprechenden    Formwände zu einem     trogartigen    Gebilde         )aufgerichtet        und    damit wird auch der     vorgepresste          Spänekuchen,    also der     Vorformling    16,

   in die seine     end-          gültige    Gestaltung vorbereitende     trog-    oder schalenartige  Gestalt gebracht. Die das     Zusammenfalten    erleichtern  den; von den Schneiden 24, 25     eingepressten        Nuten    31  von im     wesentlichen        dreieckförmigem        Querschnitt    las  sen eine     nachgiebige        Verbindung    zwischen den     Ab-          wicklungsteilen    an der Aussenhaut     bestehen,

      so dass  die     Wandteile    des     Vorformlinis    an den     Faltkanten        zu-          lammenhänjen;    sollten sie sich ganz oder teilweise  trennen, so ist das kein     Nachteil;    an     denj--nigen    Kanten,  die vorher voneinander     getrennt    waren     und    erst beim  Hochklappen in Berührung     miteinander    kommen, be  steht zunächst     ohnehin    keine Verbindung.  



  Mit dem nunmehr     trogförmigen        Vorformling    wird       bei    hochgeklappten Formwänden der Wagen in die  Hauptpresse 12 gefahren. In der Hauptpresse wird der       Vorformling        wazm        fertiggepresst.    Es entsteht so der  z. B. mit dem Teil 1     übereinstimmende    Fertigteil 17,  der auf der letzten Station, der Entnahmestation 18,  nach     Zurückklappen    der Formwände 13 entnommen  werden kann.  



  Die in     Fig.3        gezeichneten    sechs Stationen lassen  sich leicht zu drei oder noch     weni.er    Stationen zusam  menfassen. So kann die Formvorbereitung an der       Schüttstation    erfolgen und das Hochklappen der Form  wände nach dem     Vorpressen    auf der     Vorpresse    ge  schehen, während die     Entnahme    des     Fertigteils    auf der  Hauptpresse vor sich gehen kann. Im Grenzfall ist es  möglich,     nur    mit zwei     Stationen,    nämlich der     Vorpresse          und    der Hauptpresse auszukommen.  



  Zum     Zwecke    des     Beheizens    während der Fertig  pressung sind die Grundplatte und die     hochklappbaren          Wandteile    der Form sowie der Stempel der Hauptpresse  12 in an sich bekannter Weise beheizbar.

   Zum     Ver-          schwenken    der hochklappbaren     Wandteile    dienen       kamm-    oder     drehkranzlagerartig    ausgebildete     Schwenk-          mechanismen    28, 29 mit     Führungssegmenten.    Je nach  der Grösse     zier        herzustellenden        Körner    sind     zweckmäs-          sig    Kraftantrieb für :die hochklappbaren Wandteile der       Unterform        vorgesehen,    z.

   B. elektrische, hydraulische       oder    pneumatische Kraftantriebe. In der     gewünschten          Stellung        werden    die schwenkbaren     Formwandteile    ver  riegelt. Der Antrieb, z. B. ein hydraulischer, kann auch  vom Formwagen getrennt     stationär    aufgestellt sein, so       dass    der     Formwagen    zum Antrieb     gefahren    wird wenn  die     Wandteile    .geklappt werden sollen.

   Zur Herstellung  der     Verstärkungen,    3 an den Innenkanten sind im Ober  werkzeug des     Pressstempels    10 längs der Stege 24, 25<BR>       Schüttungsverstärkungen        ermöglichende    Aussparungen  32 vorgesehen     (Fig.4).    Das in .diesen     Aussparungen          zusätzlich    angehäufte Schüttmaterial wird     beim    Fertig  pressen so     zusammengepresst,    dass keine wesentliche       Verdickung    sichtbar bleibt;

   der     Formling    ist an den     zu-          sammengepressten    Stellen     entsprechend    fester. Die hö  here     Pressung    an     solchen    Stellen     verbessert    auch das  Zusammenschweissen     ider    vorher     nicht    miteinander ver  bundenen Bereiche     unter    der     Wärmeeinwirkung.     



  Bei     dem    Beispiel nach     Fig.    6 ist an dem Stempel 43  der     Hauptpresse    ein elastisch geformte Gegenschale 33  vorgesehen,     hinter    der     flexible    Hohlkörper, z. B.       Gummisäcke    34 bis 38 angeordnet sind,     die    für eine       gleichmässige        Verteilung        .des        Anpressdruckes    sorgen.

    Statt     durch    :den Stempel kann dabei der Druck auch  durch ein in     die        Gummisäcke        einzulassendes        Druckmittel     erzeugt werden.  



  Bei dem Beispiel nach     Fig.    7 ist     eine    der     Fig.    6 ent-      sprechende Anordnung für die Unterform vorgesehen.  Hier schliesst     die    Unterform mit einer     elastisch        vorge-          formten    Gegenschale 39 ab, hinter der flexible Hohl  körper, z. B. Gummisäcke 40 bis 42 angeordnet sind.  



       Abwandlungen        desbeschriebenen        Ausführungsbeispie-          les        ergeben    sich,     wenn    je nach     der        Gestalt    des herzustel  lenden Körpers,     nicht    alle sich von einer Grundplatte  aus erhebenden Wände     abklappbar    sind.

   Wenn     einige     Wände     besonders    niedrig sind, können diese unter Um  ständen starr an eine Grundplatte     angepresst    werden  und nur     andere,        höhere        Wandteile,    brauchen     abklapp-          bar    ausgebildet zu werden.

       Anstelle    der Verbindung  von Folien oder anderen     Schichtstoffen    mit dem     Spän -          kuchen    schon beim Pressen können auch Folien oder       andere        Schichtstoffe    nachträglich auf die Innen- und/  oder     Aussenseite    des hergestellten Körpers aufgebracht,  z. B. aufgeklebt,     werden.        D.-,r        beschriebene    Wagen 4       kann        durch    einen     Gleltschlitten        ersetzt    werden.  



  Wenn zur     Oberflächenbekleidung    Folien, z. B.  Kunststoffolien verwendet werden, kann es sich dabei       um    Folien mit nach Art einer     Holzoberfläche    gezeichne  ter     Oberfläche    handeln, so     dass    der Eindruck eines  fertigen Körpers aus Eiche, Nussbaum,     Teak,        Maha-          goni    oder     dgl.    hervorgerufen wird.

   Statt Folien aus  Kunststoff lassen sich     gegebenenfalls    Folien aus     geharz-          tem    Papier,     Naturholz    oder Metall     verwenden.    Die       Spänemasse    oder das Granulat werden in an sich be  kannter     Weise        zweckmässig    mit     Kunstharzleim        ver-          mischt,der    bei höherer Temperatur und höherem Druck  abbindet.  



  Das     Heizsystem,        mit    deren     Hilfe    die Formwände und       gegebenenfalls    der     Pressstempel        geheizt    werden, kann  beliebig     gewählt    sein und mit Öl, Heisswasser, Elektri  zität oder einem sonstigen Medium arbeiten.  



       Ausser        den    Kanten können auch die Ecken der her  zustellenden Körper besonders verstärkt ausgebildet  werden. Des weiteren können leichte Rippenverstärkun  gen zur     Versteifung        ,des    Körpers mit     eingepresst    werden.  



  Die auswechselbaren     Profilplatten    können aus Me  tall     ialler    Art, wie     Aluminium,    Messing, Stahl, aber       auch    aus Edelmetall oder aus Kunststoff oder anderen  Werkstoffen bestehen. Sie sind     zweckmässig    mittels       Schnellspanneinrichtungen    befestigt.  



  Das Aufstreuendes     Spänekuchens    aus dem Schüttel  behälter 5     kann    durch von Hand     antreibbare    oder mit  tels pneumatischer oder     mechamsch-hydraulischer        Vor-          ,richtungen        unterstützt    werden. Die Späne     können        auf-          gestreut    oder     in    den     Formoberteil        eingehlasen    werden.  



  Beim     Zusammenfalten    von Abwicklungen     offenblei-          iben;der    Felder     können        nachträglich    durch Einsetzen  passender     Füllteile    geschlossen werden.  



  Die der Hauptpresse entnommenen Fertigteile wer  den, je nachdem, ,aus welchen     Sp'änemassen    und mit  welchen     Bindemitteln    sie     hergestellt    wurden, gegebenen  falls noch zum     Aushärten        ,gelagert.    Auch eine Lagerung  bei bestimmten Temperaturen kommt in     Betracht.     



       Sargunterkästen    lassen sich     ganz    entsprechend pres  sen wie     Sargdeckelteile.    Ebenso lassen sich andere       schalenförmig        zusammenpassende    Teile herstellen, und  zwar     gegebenenfalls    auf denselben Stationen, nur nach  Auswechseln .der Formen     und        Pressstempel.     



  Der     Pressstempel    braucht nicht unbedingt starr zu  sein; er kann auch     veränderlich    sein, z. B. in der Weise,       dass    seine vier Seitenteile mechanisch oder hydraulisch,       gegebenenfalls    auch pneumatisch nach aussen bewegt  werden können, um so nach vier     Richtungen        hin    hori-         zontal    und nach der     fünften        Richtung        hin    vertikal pres  sen zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zum Pressen von Formkörpern grös- serer Ausdehnung nach .allen drei Raumkoordinaten aus nicht fliessenden Spänemassen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Spänekuchen in einem Vorpressverfahren zu einem im wesentlichen flachen Körper nach Art einer Abwicklung,
    des endgültig herzustellenden Körpers min destens bis zu einem vorläufi-en Zusammenhalten der Spänemasse vorgepresst wird, wonach in einzm zweiten Pressverfahren der Formkörper fertiggepresst wird.
    1I. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch _-ekennz_ichn.et, dass als Pressenunterteil ein auf einer Fläche beweglicher, ,den Formunterteil tra_en3er Teil vorgesehen ist, wob-.i eine erste Station zum Vorbzr;
    iten des Formunterteils (13), eine zweite mit einem Schüttelbehälter (5) zum Schütten eines Spänekuchens (6), eine dritte mit einer einen formenden Stempel (10) aufweisenden Vorpresse (9), eine vierte zum Aufrichten der Wände des Form unterteils (13), eine fünfte mit einer Hauptpresse (12) und eine sechste als Entnahmestation vorgesehen sind.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass kalt vorgepresst und warm fertig- gepresst wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der vorgepresste Körper nach dem Vorpressen durch Aufrichten von Wänden zur endgül tigen Gestalt des Formkörpers vorgebildet und dann nach Dichte und Gestalt fertiggepresst wind. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der vorgepresste Körper in einem zweiten Pressgang nach Dichte und Oberflächengestal- tung fertiggepresst wird und .der gewünschte Form- jkiörper durch Aufrichten von Wänden aus der Ab wicklung und mechanisches Verbinden dieser Wände fertiggestellt wird. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die Oberflächengestaltung der Aus senflächen des Formkörpers schon im Vorpressver- fahren mindestens teilweise ausgebildet wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass beim Formpressen eine die Aussen fläche des Formkörpers bildende Folie mit der Späne masse zusammengepresst wird. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 5, dadurch gekannzeichnet, dass als die Aussen fläche des Formkörpers .bildende, mit der Spannmasse zusammenzupressenden Folie eine Kunststoffolie ver wendet wird.
    7. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Spar masse ausser einer die Aussenfläche des Körpers bilden den Fohe auch eine die Innenfläche des Formkörpers bildenden Folie zusammengepressit wird.
    B. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge- kennzeichnet, dass die Formkörperkanten mit verstärk tem Querschnitt gepresst werden. 9. Verfahren nach Patentanspruch I und Unter anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass beim Vor pressen .des Spänekuchens an den Klappkanten Ver stärkungen hergestellt werden, die beim Fertigpressen zu Kantenverdichtungen zusammengepresst werden. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass @an den Abwicklungsfaltkanten Nu ten (31) von im wesentlichen dreieckförmio,em Quer schnitt einsgepresst werden, die eine nachgiebige Ver- binlun, zwischen den Abwicklungsteilen an der Aus senhaut b; stehen lassen. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche durch Schienen gebildet und der b,-w; gliche, den Formunterteil tragende Teil ein Wagen ist.
    12. Einrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichn--t, dass der Formunterteil .abwicklungs- artig gestaltet ist und um Kanten ein--r Grundplatte Hochklappbare und in einstellbarer hochgeklappter Stel lung feststellbare Wandteile aufweist, wobei die Grund platte und die hochklappbaren Wandteile sowie der Stempel beheizbar sind. 13.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unter anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, ,dass mit den Wandtceilen Profillatten leicht auswechselbar verbun den sind.
    14. Einrichtung nach Patentanspruch II .und Un- teranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass im ug des Pressstempels (10) die Faltnuten (31) im Spänekuchen (6) pressende schneidenartige Stege (24, 25) und längs dieser Stege (24, 25) Schüttungsverstär- kungen ermöglichende Aussparungen (32) vorgesehen sind.
    15. Einrichtung nach Patentanspruch II und Unter anspruch 12, dIadurch gekennzeichnet, dass für die hoch klappbaren Wandteile der Unterform besondere An triebsvorrichtungen vorgesehen sind. 16. Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 12 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtungen mit Kraftantrieb vorge sehen sind. 17.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unter- anspruch 12, gekennzeichnet durch die Verwendung von flexiblen Hohlkörpern als druckübertragende Zwischen lage. 18. Einrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 12 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass Gummisäcke als druckübertragende Zwischenlage verwendet sind.
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