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CH446134A - Elektrisches Bedienungsgerät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen - Google Patents

Elektrisches Bedienungsgerät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen

Info

Publication number
CH446134A
CH446134A CH575765A CH575765A CH446134A CH 446134 A CH446134 A CH 446134A CH 575765 A CH575765 A CH 575765A CH 575765 A CH575765 A CH 575765A CH 446134 A CH446134 A CH 446134A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
control
housing
control device
triggering
control unit
Prior art date
Application number
CH575765A
Other languages
English (en)
Inventor
Goop Karl
Original Assignee
Uninorm Anstalt
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Uninorm Anstalt filed Critical Uninorm Anstalt
Publication of CH446134A publication Critical patent/CH446134A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08BSIGNALLING OR CALLING SYSTEMS; ORDER TELEGRAPHS; ALARM SYSTEMS
    • G08B3/00Audible signalling systems; Audible personal calling systems
    • G08B3/10Audible signalling systems; Audible personal calling systems using electric transmission; using electromagnetic transmission
    • G08B3/1008Personal calling arrangements or devices, i.e. paging systems

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Invalid Beds And Related Equipment (AREA)
  • Orthopedics, Nursing, And Contraception (AREA)

Description


      Elektrisches    Bedienungsgerät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen    Die Erfindung     betrifft    ein elektrisches Bedienungsge  rät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen,  insbesondere durch bettlägerige Personen.  



  Bisher waren derartige Bedienungsgeräte in Form  kleiner Bedienungspulte vorgesehen, die auf dem Nacht  tisch stehen oder am Bett angeklammert sind oder an  einem flexiblen Arm befestigt sind, so dass sie in  gewissen Grenzen hin- und     hergeschwenkt    werden kön  nen. Derartige Geräte sind jedoch infolge ihrer Grösse  und infolge der relativ festen     Anbringung    gerade in  Krankenanstalten häufig hinderlich, da sie     verhältnismäs-          sig    viel Platz beanspruchen und dem Pflegepersonal  häufig im Weg sind  Zweck der Erfindung ist ein Bedienungsgerät zu  schaffen, das erheblich kleiner als die bisher bekannten  Geräte ist und nicht an einen Aufstellungsort oder eine       Festklemmstelle    gebunden ist.

   Ferner soll es sich durch  geringe Abmessungen und leichte und schnelle     An-          schliessbarkeit    an verschiedenen Stellen auszeichnen.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass in  einem der Handform und der Handgrösse angepassten  Gehäuse, an dessen Stirnseite eine Ruftaste mit einem       Ruf-Kontrollorgan,    an der     Gehäusefrontplatte    eine Pro  gramm-Wahleinrichtung mit zugehörigem     Lautstärke-          Regler    und Ton-Regler und an der     Gehäuserückplatte     eine     Hör-Sprech-Kapsel    und eine Beleuchtungslampe, die  durch seitlich angebrachte Helligkeitsregler und Licht  schalter steuerbar ist, angeordnet sind.  



  Ein derartiges handliches Gerät erfordert keinerlei  Montage am Bett. Über     ein    Verbindungskabel mit einem       Vielfachstecker    lässt sich leicht an einer beliebigen  Anschlussstelle anschliessen. Liegt an einer     Anschluss-          stelle    kein Bedarf vor, so kann es ohne weiteres an einer  anderen Stelle benutzt werden, so dass nicht für jede  Anschlussstelle ein besonderes Gerät erforderlich ist,  sondern sich deren Zahl nach dem durchschnittlichen  Bedarf richtet. Es lässt sich bei Nichtgebrauch leicht,    beispielsweise in einer     Nachttischschublade    unterbrin  gen.  



  Der Kranke hat mit diesem Kombinationsgerät im  Kleinformat die Möglichkeit, eine Schwester herbeizuru  fen und kann anhand der eingebauten Kontrollampe, die  in die in diesem Falle durchscheinend und gegebenenfalls  eingefärbt ausgebildete Ruftaste eingebaut sein kann,  sehen, ob sein Rufzeichen gehört worden ist. Mit Hilfe  der eingebauten     Hörsprechkapsel    kann er in direkten  Kontakt zur Schwester, zum Arzt oder zu Patienten in  anderen Räumen oder auch zu Besuchern treten. Der       Programmwählschalter    erlaubt die Wahl eines Rund  funkprogrammes, wobei die Wiedergabe mit Hilfe des  am Bedienungsgerät vorgesehenen Lautstärke- und Ton  reglers sich den persönlichen Wünschen anpassen lässt.

    Die eingebaute Beleuchtungslampe, die nach Art einer  Taschenlampe mit einer Linse versehen sein kann und  über einen ebenfalls vorgesehenen Schalter     bedienbar    ist,  ist in     vielfältiger    Weise nützlich, beispielsweise wenn ein  Patient in einem Mehrbettzimmer nachts Medikamente  einnehmen will, ohne die     Mitpatienten    durch Einschalten  der Raumbeleuchtung oder einer Nachttischlampe zu  stören.     Zweckmässigerweise    kann die Helligkeit dieser  Lampe durch     einen    kleinen Regler einstellbar sein.  Weiterhin lässt sich von dem Bedienungsgerät aus eine  Bett- oder Leselampe ein- und ausschalten.

   Gegebenen  falls können bei Bedarf noch weitere Steuerorgane in  dem Bedienungsgerät vorgesehen     sein.    Der Aufbau der  Bauelemente geschieht     zweckmässigerweise    auf einer  gedruckten Schaltung.  



  Stattet man das Bedienungsgerät mit einer Halterung  aus, so kann es, wenn es gerade nicht benutzt wird, an einer  geeigneten Stelle abgelegt werden, etwa beim Richten des  Bettes. Die     Halterungseinrichtung    kann ein Schraubge  winde, eine     Bajonettverriegelung,    eine Klemmanordnung,  eine     Gabeleinhängung,    eine Magnethalterung oder eine  sonstige geeignete Anordnung aufweisen. Das Bedie  nungsgerät lässt sich daran jederzeit schnell ablegen und      auch wieder herbeiholen.

   Die     Halterungseinrichtung     weist am Bedienungsgerät ein Einhänge- oder Klemm  oder Magnetteil auf, das mit einem entsprechenden  Gegenstück zusammenwirkt, das mit einer Klemm- oder       Schraubvorrichtung    am Bettrahmen, an der Nachttisch  platt;. usw. befestigt werden kann. Bildet man im Falle  einer Magnethalterung das am Bedienungsgerät vorgese  hene     Magnetteil    entsprechend den eisernen Bettpfosten  eines Krankenhausbettes aus, so kann das Bedienungsge  rät unmittelbar an diesen angeheftet werden.  



  Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten der  Erfindung ergeben sich aus den beiliegenden Zeichnun  gen und der nachfolgenden Beschreibung.  



  Es zeigt:       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel des     erfindungsgemäs-          sen    Bedienungsgerätes von vorn,       Fig.    2 das Bedienungsgerät nach     Fig.    1 perspektivisch  von der Seite,       Fig.3    eine als Aufhängevorrichtung ausgebildete       Halterungseinrichtung.     



  Das Bedienungsgerät hat ein Gehäuse 1, in dem  sämtliche Regel- und Steuerorgane untergebracht sind.  Über ein Anschlusskabel 2 ist es mit einem     Vielfachstek-          ker    verbunden, der die Verbindung zu einer     Anschluss-          stelle    herstellt. Eine Ruftaste 3 befindet sich auf der  Oberseite des Gehäuses 1. In ihr ist eine     Rufkontrollam-          pe    untergebracht, die die Quittierung des ausgelösten  Rufes anzeigt (die Kontrollampe kann auch gesondert an  einer anderen Stelle des Gehäuses vorgesehen sein).

   Ein  Programmwähler 4 mit mehreren Schaltstellungen ge  stattet die Auswahl eines     Rundfunkprogrammes;    die  Lautstärke lässt sich über den     Lautstärkerregler    5, der  mit einem Ein- und Ausschalter kombiniert sein kann,  die Klangfarbe über den Tonregler 6 wählen. Eine in die  Rückseite des Gehäuses 1 eingelassene Beleuchtungslam  pe 7, die mit einer Linse versehen sein kann, lässt sich in  ihrer Helligkeit über den seitlichen Helligkeitsregler 8  einstellen und ein- und ausschalten. Auf der gegenüber  liegenden Seite befindet sich ein Lichtschalter 9, mit dem  eine Nachttisch- oder Bettbeleuchtung schaltbar ist.

   Hin  ter einer schalldurchlässigen Abdeckung 10 auf der  Gehäuserückseite befindet sich eine     Hör-Sprech-Kapsel,     die eine Gesprächsverbindung mit einer Gegenstelle  erlaubt. Selbstverständlich kann die Anordnung der  verschiedenen Bedienungselemente an und im Gehäuse  auch in einer anderen Weise getroffen sein, als es das  dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt. Für den Fach  mann verstehen sich hierbei zahllose Variationsmöglich  keiten. Ebenso kann die Anzahl und Art der Bedienungs  elemente je nach den Erfordernissen gewählt werden. Es  ist hierbei zweckmässig, das ganze Gerät als Ergänzungs  bausatz vorzusehen und jeweils mit einer den Wünschen  des Kunden entsprechenden Kombination auszustat  ten.  



  An der Rückseite des Gehäuses 1 befindet sich ein       Halterungsteil    11, mit dem das Bedienungsgerät an einer  Halterung angebracht werden kann. Die     Halterungs-          einrichtung    im vorliegenden Falle als Einhängehalte-         rung    dargestellt. Figur 3 zeigt eine Ausführungsform  eines hierzu passenden Halters 12, der sich zur Befesti  gung an einem Bettpfosten eignet. Er hat zu diesem  Zwecke zwei Halbschellen 13 und 14, die den Bettpfosten  umgreifen und mit einer Schraube 15 und Flügelmutter  16 verspannt werden können. Es lässt sich jedoch auch  eine andere geeignete Festspannung vorsehen, etwa ein  Knebelverschluss oder dergleichen.  



  Die Halbschelle 13 hat eine abgewinkelte Verlänge  rung 17, auf der ein     Führungs-    und     Einhängestück    18  befestigt ist. Dieses hat einen trichterförmigen Ausschnitt  19, der in einem Hängeschlitz 20 endet. Das     Einhängeteil     11     (Fig.    2) kann leicht in den Ausschnitt 19 eingeführt  werden und gleitet dann in den Schlitz 20, so dass das  Bedienungsgerät sicher hängt. Der Halter 12 kann aus  Kunststoff gefertigt sein, um die Gefahr von Verletzun  gen herabzusetzen.

   Anstelle der Halbschellen zum An  klemmen an einen Bettpfosten kann auch eine Klemm  einrichtung nach Art von Tischklammern vorgesehen  sein, mit der der Halter an eine Nachttischplatte oder  dergleichen     angeklemmt    werden kann, Anstelle des Füh  rungsstückes 18 kann auch ein Eisenteil vorgesehen sein,  an dem das Bedienungsgerät mit Hilfe eines anstelle des       Halterungsteils    11 vorgesehenen Magneten angeheftet  werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Elektrisches Bedienungsgerät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen, insbesondere durch bettlägeri ge Personen, dadurch gekennzeichnet, dass in einem der Handform und der Handgrösse angepassten Gehäuse, an dessen Stirnseite eine Ruftaste mit einem Ruf-Kontroll- organ, an der Gehäusefrontplatte eine Rundfunkpro gramm-Wahleinrichtung mit zugehörigem Lautstärkereg- ler und Tonregler und an der Gehäuserückplatte eine Hör-Sprech-Kapsel und eine Beleuchtungslampe, die durch seitlich angebrachte Helligkeitsregler und Licht schalter steuerbar ist, angeordnet sind.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Bedienungsgerät nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Halterungsvorrichtung vorgese hen ist, in die das Gehäuse mittels eines Knopfes einfuhrbar ist. z. Bedienungsgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsvorrichtung mit einem Schraubgewinde versehen ist. 3. Bedienungsgerät nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsvorrichtung mit einer Klemmanordnung versehen ist. 4. Bedienungsgerät nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungsvorrichtung mit einem Magnet versehen ist.
CH575765A 1964-04-27 1965-04-26 Elektrisches Bedienungsgerät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen CH446134A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1964U0004420 DE1910084U (de) 1964-04-27 1964-04-27 Bedienungsgeraet.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH446134A true CH446134A (de) 1967-10-31

Family

ID=7565529

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH575765A CH446134A (de) 1964-04-27 1965-04-26 Elektrisches Bedienungsgerät zum Auslösen und Steuern verschiedener Funktionen

Country Status (4)

Country Link
AT (1) AT265075B (de)
CH (1) CH446134A (de)
DE (1) DE1910084U (de)
NL (1) NL6505332A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
AT265075B (de) 1968-09-25
DE1910084U (de) 1965-02-18
NL6505332A (de) 1965-10-28

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