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CH446114A - Beschlag für horizontal verschiebbare und vertikal absenkbare Flügel von Fenstern, Türen oder dgl. - Google Patents

Beschlag für horizontal verschiebbare und vertikal absenkbare Flügel von Fenstern, Türen oder dgl.

Info

Publication number
CH446114A
CH446114A CH1266265A CH1266265A CH446114A CH 446114 A CH446114 A CH 446114A CH 1266265 A CH1266265 A CH 1266265A CH 1266265 A CH1266265 A CH 1266265A CH 446114 A CH446114 A CH 446114A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
running
roller
running rail
recess
rollers
Prior art date
Application number
CH1266265A
Other languages
English (en)
Inventor
Schneider Lutz
Schlinghoff Guenter
Original Assignee
Weidtmann Fa Wilhelm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Weidtmann Fa Wilhelm filed Critical Weidtmann Fa Wilhelm
Priority to CH1266265A priority Critical patent/CH446114A/de
Publication of CH446114A publication Critical patent/CH446114A/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/56Suspension arrangements for wings with successive different movements
    • E05D15/565Suspension arrangements for wings with successive different movements for raising wings before sliding
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/32Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing
    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/42Sliding wings; Details of frames with respect to guiding
    • E06B3/46Horizontally-sliding wings
    • E06B3/4609Horizontally-sliding wings for windows
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    • E05Y2201/00Constructional elements; Accessories therefor
    • E05Y2201/60Suspension or transmission members; Accessories therefor
    • E05Y2201/622Suspension or transmission members elements
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    • E05Y2201/00Constructional elements; Accessories therefor
    • E05Y2201/60Suspension or transmission members; Accessories therefor
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    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2800/00Details, accessories and auxiliary operations not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Support Devices For Sliding Doors (AREA)

Description


  Beschlag für     horizontal    verschiebbare und     vertikal        absenkbare    Flügel von Fenstern, Türen oder dgl.    Die Erfindung betrifft einen Beschlag für horizontal  verschiebbare und vertikal     absenkbare    Flügel von Fen  stern, Türen oder dgl., mit zwei am Flügel angeordneten  Laufrollen und einer eine waagerechte Lauffläche und  zwei den Laufrollen zugeordnete muldenförmige     Aus-          nehmungen    aufweisenden Laufschiene. Bei solchen be  kannten Beschlägen treten die Rollen zur Herstellung des  Verschlusszustandes in     Ausnehmungen    der Laufschiene  ein und senken dadurch den Flügel ab.

   Der Flügel setzt  dabei entweder mit zwei konisch zueinander gerichteten  Flächen oder einer horizontalen Fläche auf entsprechen  de Flächen der Laufschiene auf und ist dadurch gegen  Einflüsse von Wind und Wasser geschützt.  



  Bei einem bekannten Beschlag dieser Art sind in der  Laufschiene zwei muldenförmige     Ausnehmungen    ange  bracht, die in einem gewissen Abstand voneinander,  zueinander jedoch versetzt angeordnet sind. Die Laufrol  len befinden sich nicht in einer deckungsgleichen Spur,  sondern sind gegeneinander ebenfalls um etwa Rollen  breite versetzt. Werden die mit dem Flügel verbundenen  Laufrollen zwecks Öffnung der Tür aus den muldenför  migen     Ausnehmungen    herausgedrückt, so läuft beim  Verschieben des Flügels in die Lüftungsstellung die in  Bewegungsrichtung des Flügels gesehene zweite Rolle an  der für die erste Rolle vorgesehenen muldenförmigen       Ausnehmungen    vorbei.

   Der Versatz sowohl der     Ausneh-          mungen    der Laufschiene als auch der Rollen im Flügel  bedingen eine relativ breite Laufschiene sowie ein breites  Flügelprofil zur Aufnahme der     Laufrollenkäfige.        Ausser-          dem    bringt der Versatz der Laufrolle die Möglichkeit  eines unachtsamen Anschlages mit sich, wodurch die  Funktionstüchtigkeit des Beschlages beeinträchtigt  wird.  



  Eine andere bekannte Vorrichtung löst das Problem  dadurch, dass, in     Bewegungsrichtung    des Flügels gese  hen, die zweite Rolle aus einem Rollenpaar besteht, die  Rollen nur ganz gering voneinander entfernt angeordnet  sind und zusammen in einer entsprechend grossen mul  denförmigen     Ausnehmung    der Laufschiene ruhen. Der  andere Stützpunkt des Flügels wird von einer Rolle, die  in einer entsprechend kleineren     Ausnehmung    ruht, gebil  det. Alle drei Rollen befinden sich in einer Ebene, bzw.    Spur. Wird der Flügel in die Lüftungsstellung verscho  ben, so trägt jeweils eine Rolle des Rollenpaares und  führt die andere Rolle über die kleine     Ausnehmung    der  Laufschiene hinweg.  



  Die Erfindung erreicht ein funktionssicheres Ver  schieben und Absenken des Flügels und sicheres Einlau  fen in die muldenförmigen     Ausnehmungen    dadurch, dass  die Laufrollen verschieden breite Laufflächen und die  Laufflächen der Laufschiene verschieden breite     Ausneh-          mungen    besitzen.

   Um bei Beschlägen der eingangs ge  nannten Art die Laufrollen in einer Spur anordnen zu  können und mit     geringstmöglichem    Aufwand ein über  schieben der Rollen über die     Ausnehmungen    der Lauf  schiene zu ermöglichen, ist gemäss einer Ausführung der  Erfindung die in Bewegungsrichtung des Flügels gesehe  ne zweite Rolle breiter gehalten als die erste Rolle, und  der zweiten Rolle eine breite     Ausnehmung    in der Lauf  schiene und der ersten Rolle eine schmale     Ausnehmung     in der Laufschiene zugeordnet. Es wird damit erreicht,  dass die breitere zweite Rolle sich ohne Schwierigkeiten  über die schmale     Ausnehmung    der Laufschiene hinweg  führen lässt.  



  In der praktischen Ausführung ist es zweckmässig,  die Laufschiene mit     einer    Führung zu versehen, so dass  die Laufrollen eine Art     Spurräder    sind. Nach einem  Ausführungsbeispiel können die Laufschienen mit     einer     Führungsnase und die Laufrollen mit einer     rillenartigen          Ausnehmung    versehen sein. Eine andere Möglichkeit  besteht in einer Umfassung der Laufschiene durch die  breite Rolle. Wenn die Laufschiene als begehbares Profil  ausgebildet sein soll, beispielsweise bei Türen, so besteht  eine weitere Ausbildung der Erfindung darin, Führungs  flächen an der Laufschiene und am     Flügelrahmenprofil     vorzusehen.

   Das     Laufschienenprofil    kann deshalb neben  konischen Flächen einen rechtwinkligen     Fortsatz    aufwei  sen, dessen senkrechte Fläche zur Führung dienen.  



  Eine andere Ausbildung der Erfindung bezieht sich  auf die     Anbringung    der muldenartigen     Ausnehmung    in  der Laufschiene. Zweckmässig wird bei Anwendung des  Beschlages auf Metallfenster oder Türen das     Laufschie-          nenprofil    als einheitliches Ganzes ausgebildet und die      muldenartige Vertiefung durch     einnietbare    oder ein  schraubbare Einsatzstücke hergestellt.  



  Bei den genannten Ausführungen der Erfindung  findet ein Überrollen der eine breitere Lauffläche  aufweisenden zweiten Laufrolle über die in der Mitte der  Spur angeordnete schmalere erste     Ausnehmung    statt. Das  hat zur Folge, dass die erste     Ausnehmung    in der  Laufschiene aus einer Art Graben besteht, in der sich  Schmutz ansammeln kann. Es könnten zwar seitliche  Durchbrüche als Ableitungen angeordnet werden, jedoch  zeigt die Erfindung eine Möglichkeit, diese Umstände  durch eine frei     zugängige    Öffnung in der Laufschiene für  die erste     Ausnehmung    zu ersetzen.

   Gemäss einer anderen  Ausführung der Erfindung wird daher vorgeschlagen,  dass die     Lauffläche    der in Bewegungsrichtung des Flü  gels gesehenen ersten Laufrollen breiter ist als die  Lauffläche der zweiten Laufrolle und die     Ausnehmung    in  der Laufschiene für die erste Laufrolle beidseits einer       mittigen    Lauffläche für die zweite Laufrolle und die       Ausnehmung    für die zweite Laufrolle in der Bahn ihrer  Lauffläche angeordnet sind.  



  In einer zweckmässigen Ausführung der Erfindung  dienen als Lauffläche für die     zweite    Rolle die Führungs  rippe und für die erste Laufrolle die waagerechte Lauf  fläche der Laufschiene.  



  Nähere Einzelheiten sind in der nachfolgenden Be  schreibung     aufgeführt.    In der Zeichnung sind mehrere  Ausführungsbeispiele des Beschlages nach der Erfindung  dargestellt. Es zeigt:       Fig.    1 die Ansicht eines Fensters von der     Innenseite     des Raumes,       Fig.    2 einen Schnitt gemäss Linie     A-A        Fig.    1.  



       Fig.    3 eine andere Führung im Schnitt gemäss Linie       A-A        Fig.    1,       Fig.4    ein begehbares     Laufschienenprofil    im Schnitt  nach Linie     A-A        Fig.        1..     



       Fig.    5 einen Schnitt durch ein     Laufschienenprofil    mit  eingesetztem Gussstück,       Fig.    6 einen Längsschnitt durch ein     L.aufschienenpro-          fil    mit eingenietetem, eine muldenartige     Ausnehmung     enthaltendem Gussstück,       Fi-.7    die Ansicht eines Fensters von der Raumin  nenseite mit einer weiteren Führung,       Fig.    8 einen Schnitt gemäss Linie     A-A        Fig.    7,       Fig.    9 einen Schnitt gemäss Linie     B-B        Fig.    7,

         Fig.    10 die als Zwischenstück ausgebildete mulden  förmige     Ausnehmung    für die erste Rolle und       Fig.    11 die als Zwischenstück ausgebildete mulden  förmige     Ausnehmung    für die zweite Rolle dieser Füh  rung.  



  Wie     Fig.    1 zeigt, dient als Anwendungsbeispiel ein  horizontal schiebbares Fenster, dessen zwei Flügel 1  gegeneinander schiebbar und mittels Rollen 2 und 3 auf  einer Laufschiene 4 geführt sind. In Verschlussstellung  befinden sich die Flügel 1 im abgesenkten Zustand,     d.h.     die Rollen lagern in Vertiefungen 2' und 3' der Lauf  schiene. Mittels eines Handhebels 6, der im festen  Rahmen 8 oder im Flügel 1 angeordnet sein kann und  der als     Exzenterhebel    7 wirkt, werden die Rollen aus  ihren Mulden herausgedrückt, damit der Flügel gehoben,  und anschliessend reibungslos verschoben.

   Die Vorteile  einer solchen Konstruktion sind an und für sich bekannt  und liegen im wesentlichen darin begründet, dass der  Flügel in gehobenem Zustand sehr leicht verschoben  werden kann und beim Absenken mittels parallel oder  konisch     aufeinanderliegender    Flächen eine hohe Dichtig  keit erzeugt wird. Die bei normalen     Schiebefenstern       notwendigen Dichtungsschnüre aus Kunststoff, Plüsch,  Feinblech oder Gummilippen, welche um genügend  abzudichten gut an den gleitenden Teilen anliegen müs  sen und damit eine beträchtliche Reibung hervorrufen,  werden auf einfache Weise vermieden. Das Beispiel  nach     Fig.    1 erschöpft nicht alle Anwendungsmöglichkei  ten der Erfindung.

   Selbstverständlich könnten die Flügel  auch hängend gelagert sein oder in einer anderen Syste  matik einander zugeordnet sein, beispielsweise nicht zwei  gegeneinander schiebbare Flügel, sondern ein parallel       abstellbarer    Flügel neben einem verschiebbaren Flügel.  



  In der Laufschiene 4 sind zwei muldenförmige, den  Laufrollen zugeordnete     Ausnehmungen    2' und 3' vorge  sehen. Zur Öffnung des Fensters ist der Fensterflügel in  Pfeilrichtung schiebbar. Die in dieser Bewegungsrichtung  gesehene erste Rolle 2 ist schmaler als die zweite Rolle 3.  Dementsprechend sind auch die muldenförmigen     Aus-          nehmungen    2' und 3' unterschiedlich breit ausgebildet.  Näheres zeigt     Fig.    2. Die im wesentlichen     trapezförmige     Laufschiene 4 weist in der Mittelachse     x-x    einen  Vorsprung 9 auf, der als Führung für die Laufrollen  dient.

   Die als     Spurräder    ausgebildeten Laufrollen 2 und  3 besitzen eine entsprechende radiale     Ausnehmung    10.  Im Beispiel nach     Fig.2    tragen dennoch die Umfangs  flächen der Laufräder und der obere waagerechte Teil  der Profilschiene 4. Ebenso ist natürlich denkbar, den  Vorsprung 9 und die Rillen 10 tragend zu gestalten,  wobei die Laufräder eine konkave     Spurfläche    erhalten  würden oder/und die waagerechten Flächen der Profil  schiene 4 in Wegfall kämen. Eine andere Möglichkeit der  Ausbildung von Laufrolle und Laufschiene zeigt     Fig.    3.  Danach zeigt das Profil der Schienen 4 zusätzlich einen  als Führung dienenden rechteckigen     Fortsatz    11.

   Die  schmale Laufrolle 2 läuft hierbei genauso wie im  Beispiel nach     Fig.    2 erwähnt. Die breite Laufrolle 3  umfasst ausserdem den rechteckigen     Fortsatz    des     Profiles     4 mittels Nasen 12.  



       Fig.4    zeigt eine dritte Ausbildungsmöglichkeit, die  vor allem für begehbare Schiebefenster oder     -türen     geeignet ist. Das     Laufschienenprofil    4 weist auch hier  nach der Lauffläche zu einen rechteckigen     Fortsatz    auf,  besitzt jedoch keine Rippe als Führung für die Laufrolle.  Zur Führung dienen die seitlichen Flächen 13 des       Fortsatzes    11 in Verbindung mit einem entsprechend  ausgebildeten Flügelprofil. Das Flügelprofil besitzt ge  genüber der     Breitenausdehnung    der Laufschiene ein  Übermass, welches zur reibungslosen Führung angemes  sen ist, in der Praxis beidseitig ca. 1,5 mm.

   Die Oberflä  che der Laufschiene 4 kann somit ohne vorstehenden  Nasen, Kanten oder dgl. ausgebildet werden und daher  besonders bei Türen mit Schuhen betreten werden.  



  Die Führung der Laufrollen auf dem Laufschienen  profil ist nicht ganz unerheblich, damit seitliche Drücke  auf den Fensterflügel nicht zu einer Störung des Ablaufes  führen. Diese könnten sich darin äussern, dass die  Rollen nicht     in    ihre zugeordneten     Ausnehmungen    eintre  ten. Beim Vorschlag nach     Fig.    2 ist die Rolle 3 für die  Dauer des     überrollens    der     Ausnehmung    2' nicht geführt.  Wenn es wünschenswert ist, die Führung auch für diesen  Moment zu erhalten, so könnte eine Anordnung, wie sie  im Ausführungsbeispiel nach     Fig.    3 gezeigt und erläutert  ist, gewählt werden.

   Auch bei dem Ausführungsbeispiel  nach     Fig.    4 ist eine Führung ständig vorhanden.  



  Die Anordnung der     Ausnehmungen    in der Laufschie  ne gehört ebenfalls zum Inhalt der Erfindung. Es sind  mancherlei Ausbildungen möglich. Bei massivem Mate  rial könnte eine Ausfräsung mit einem     Formfräser    ge-      .macht werden. In der Praxis jedoch bestehen die Lauf  schienen aus gezogenen     Alu-Profilen,    die     evtl.    in  festigkeitsmässig erforderlicher Weise versteift sind.

    Wie     Fig.    5 und 6 zeigen, wird nach der Erfindung ein mit  allen erforderlichen     Ausnehmungen    und Profilierungen  versehenes Einsatzstück 16 in einem auf     stanztechni-          schem    Wege leicht     herstellbaren    Durchbruch des Lauf  schienenprofiles 4 eingesetzt und durch Nieten, Schrau  ben oder dgl. mit der Laufschiene verbunden. Wie die       Fig.    5 und 6 zeigen, liegen die Teile überlappt übereinan  der, indem das     Einsatzstück    16 eine Pfanne 14 aufweist,  in welcher sich bis zur Stossstelle 15 die Laufschiene in  ihrer Dicke einlegen kann.

   Die muldenartige     Ausneh-          mung    2' des     Einsatzstückes    16 ist an den Stossstellen dem       Laufschienenprofil    genau angepasst.     Zweckmässigerwei-          se    wird das Einsatzstück als Gussstück ausgelegt, bei  spielsweise aus     Zinkdruckguss,        Alu-Druckguss    oder dgl.  und kann demzufolge alle Profilierungen aufweisen, die  auch die Laufschiene besitzt, so mannigfaltig diese auch  sein mögen. Im Beispiel nach     Fig.    6 ist die Rippe 9 auch  durch die Mulde hindurchgeführt und bewirkt somit eine  ständige Führung der Laufrollen.

   Das Einsatzstück 16  kann durch Nieten, Schrauben oder Schweissen mit dem  Profil 4 verbunden werden. Besonders     vorteilhaft    ist eine  Anordnung, wie sie die     Fig.    5 zeigt und bei welcher das  Einsatzstück 16 bis auf den Boden führt, auf welchem  das Profil 4 aufliegt.  



  Die Laufschiene 4 kann zur besseren Abdichtung und  zur Vermeidung von Reibstellen an den Profilen aus  einem speziellen Werkstoff gebildet sein oder nur eine  Ummantelung durch     Hart-P.V.C.,    Hartgummi oder ähn  lichem aufweisen.  



  Eine besonders empfehlenswerte Ausbildung wäre  damit zu erreichen, nicht die konischen Fläche von  Flügelteil und Laufschiene zur Abdichtung des Fensters  zu benutzen, sondern die parallelen, ebenen Flächen und  den Boden des     Flügelprofiles,    an dem beispielsweise die  Befestigungslaschen der     Laufrollenkäfige    anliegen, mit  einem elastischen Materialstreifen zu versehen, welcher  sich beim Absenken des Fensters verdichtet und damit  einen     Luftdurchtritt    zwischen Flügel und festem Rahmen  verhindert.  



  Die Ausbildungsbeispiele zeigen die mannigfaltige  Anwendungsmöglichkeit der Erfindung und ihrer Merk  male. Die Laufschiene kann vielerlei Gestalt und Form  haben. Selbstverständlich können auch anstelle der Rippe  eine Nut in der Laufschiene und Wülste an den Laufrol  len vorgesehen werden. Wichtig ist nur, dass durch die  Anordnung verschieden breiter Laufrollen und verschie  den breiter     Ausnehmungen    in der Laufschiene ein funk  tionssicheres Verschieben und Absenken des Flügels und  mit Hilfe geeigneter Führungsmittel ein sicheres Einlau  fen in die muldenförmigen     Ausnehmungen    stattfindet.  



  In     Fig.    7 und folgenden sind     zwei    Flügel 100 gegenein  ander schiebbar und mit zwei Laufrollen 200 und 300 auf  einer Laufschiene 400 geführt.     In    Verschlussstellung  befinden sich die Flügel 100 in abgesenktem Zustand,       d.h.    die Rollen lagern in muldenförmigen     Ausnehmungen     200' und 300' der Laufschiene. Mittels eines nicht näher  bezeichneten Handhebels, der im festen Rahmen 800  oder im Flügel 100 angeordnet sein kann, und der den  Flügel vom festen Rahmen 800 abdrücken kann, werden  die Rollen aus ihren Mulden ausgefahren, wobei der  Flügel sich hebt. Anschliessend kann der Flügel reibungs  los in Pfeilrichtung verschoben werden.  



  In der Laufschiene 400 sind zwei muldenförmige       Ausnehmungen    200' und 300' vorgesehen, von denen    jede einer bestimmten Laufrolle im Flügel zugeordnet ist.  Bei Betrachtung des Flügels in Richtung seiner Öffnungs  bewegung seien Laufrollen und     Ausnehmungen    in eine  erste Anordnung und eine zweite Anordnung geschieden.  Die so gesehene erste Laufrolle 200 stützt sich auf der  Laufschiene mit einer breiteren Lauffläche ab als die  zweite Laufrolle 300 und zwar in der Form, dass sich die  Laufbahn für die zweite Laufrolle 300 in der Mitte der  Spur befindet und die Laufbahn für die erste Laufrolle  seitlich davon. Aus     Fig.    8 und 9 ist diese Anordnung klar  ersichtlich.

   Die der ersten Laufrolle 200 zugeordnete       Ausnehmung    200' in der Laufschiene befindet sich  demzufolge beidseits der Laufbahn für die zweite Rolle  300. Als Laufbahn für die zweite Rolle 300 ist für die  Führungsrippe 900 der Laufschiene 400 vorgesehen. Die       Ausnehmung    300' befindet sich im Bereich der Füh  rungsrippe 900, indem diese eine muldenförmige Wanne  bildet. Zur Führung der Laufrollen gegenüber der Lauf  schiene 400 dient die Rippe 900 und Rillen in den  Laufrollen. Die Rille 1-03 der Laufrolle 300 ist der Rippe  900 angepasst, in der Form, dass der Boden der Rille 103  als Lauffläche gegenüber der Laufschiene 400 dient.

   Die  in der Zeichnung dargestellte Breite der Laufrolle ist  nicht unbedingt erforderlich, weil die zur waagerechten  Lauffläche der Laufschiene parallelen Flächen nicht  tragen. Die Rille 102 in der Laufrolle 200 ist tiefer  vorgesehen als die Rille 103 in der Laufrolle 300 und zwar  in dem Masse, dass eine Umfassung der Führungsrippe  900 auch im Bereich der muldenförmigen     Ausnehmung     200' stattfinden kann.  



  Beim Verschieben des Flügels 100 läuft. zufolge der  erfindungsgemässen Anordnungen die Laufrolle 200 mit  ihrer Lauffläche auf dem waagerechten Teil der Lauf  schiene 400 und die Laufrolle 300 mit ihrer     rillenförmi-          gen    Eindrehung auf der Rippe 900 der Laufschiene 400  entlang. Bei Erreichen der     Ausnehmung    200' und 300'  senkt sich die Rolle 300 im Masse der muldenförmigen  Ausbildung der Rippe 900 ab, während die erste Laufrol  le 200 in die im waagerechten Teil der Laufschiene  beidseits der Rippe 900 vorgesehene     Ausnehmung    300'  unter Umfassung der Rippe 900 eintritt.  



  Die muldenförmigen     Ausnehmungen    sind als Zwi  schenstücke ausgebildet, die zwischen zwei Enden einer  aus einem Profil gebildeten Laufschiene eingesetzt wer  den können. Der Hersteller ist somit in der Lage, die  Laufschiene mit den erforderlichen     Ausnehmungen    an  speziell gewünschte Flügelbreiten selbst anzupassen. Wie  die     Fig.10    und 11 zeigen, sind die     Ausnehmungen     entsprechend der Erfindung ausgebildet und untereinan  der verschieden.  



  Obige Ausführungen zeigen, dass die Überschneidung  verschieden breiter Laufflächen in verschiedener Weise  möglich ist. Demzufolge ist die Führung nach     Fig.    7-11  nur ein Ausführungsbeispiel und es können auch noch  anderweitige Vorkehrungen getroffen werden. Beispiels  weise würde es möglich sein die Reihenfolge der gekenn  zeichneten Ausbildung umzukehren, indem die erste  Laufrolle eine schmalere Lauffläche besitzt als die zweite  oder dass anstelle von Rillen, Vorsprünge an den  Rollen vorgesehen werden. Eine offene     Ausnehmung    ist  damit allerdings nicht erreichbar.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Beschlag für horizontal verschiebbare und vertikal ab senkbare Flügel von Fenstern, Türen oder dgl., mit zwei am Flügel angeordneten Laufrollen und einer eine waagerechte Lauffläche und zwei den Laufrollen zuge- ordnete muldenförmige Ausnehmungen aufweisenden Laufschiene, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufrol len verschieden breite Laufflächen und die Laufflächen der Laufschiene verschieden breite Ausnehmungen besit zen. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Beschlag nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lauffläche der in Bewegungsrichtung des Flügels gesehenen zweiten Laufrolle (3) und die ihr zugeordnete Ausnehmung (3') in der Laufschiene (4) breiter sind als die Lauffläche und die Ausnehmung (2') für die erste Laufrolle (2). z. Beschlag nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass die Laufschiene (4) und die Laufrollen (2, 3) oder das Flügelprofil Führungsmittel aufweisen, die ein Versetzen des Flügels gegenüber der Laufschiene senkrecht zur Fensterebene verhindern. 3.
    Beschlag nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Lauffläche der in Bewegungsrichtung des Flügels gesehenen ersten Laufrolle (200) breiter ist als die Lauffläche der zweiten Laufrolle (300) und die Ausnehmung (200') in der Laufschiene für die erste Laufrolle (200) beidseits einer mittigen Lauffläche für die zweite Laufrolle (300) und die Ausnehmung (300') für die zweite Laufrolle (300) in der Bahn ihrer Lauffläche angeordnet ist. 4. Beschlag nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn@ zeichnet, dass die Lauffläche der Laufschiene (400) mit einer Führungsrippe (900) und die Laufrollen (200, 300) mit Rillen 102, 103) versehen sind. 5.
    Beschlag nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass als Lauffläche für die zweite Laufrolle (300) die Führungsrippe (900) und für die erste Laufrolle (200) die waagerechte Lauffläche der Laufschiene (400) dienen. 6. Beschlag nach Unteranspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die als Lauffläche dienende Füh rungsrippe (900) als Ausnehmung (300') für die zweite Laufrolle (300) eine muldenartige Pfanne aufweist. 7.
    Beschlag nach Unteranspruch 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die Ausnehmung für die erste Laufrolle (200) beidseits der Führungsrippe (900) vorgesehen und die Rille (102) der ersten Laufrolle (200) so tief ist, dass eine Umfassung der in der Laufschiene (400) angebrach ten Führungsrippe (900) beim Einlaufen der ersten Laufrolle (200) in die ihr zugeordnete Ausnehmung (200') erfolgt. B. Beschlag nach Unteranspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die muldenförmigen Ausnehmungen (200', 300') als Zwischenstücke (160) ausgebildet sind, die zwischen zwei Enden der Laufschiene einsetzbar sind und alle erforderlichen Profilierungen enthalten.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2004022894A1 (en) * 2002-09-03 2004-03-18 Rytec Corporation Dual overhead track for a sliding door

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