[go: up one dir, main page]

CH445392A - Transistor-Schaltverstärker, insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe - Google Patents

Transistor-Schaltverstärker, insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe

Info

Publication number
CH445392A
CH445392A CH1199965A CH1199965A CH445392A CH 445392 A CH445392 A CH 445392A CH 1199965 A CH1199965 A CH 1199965A CH 1199965 A CH1199965 A CH 1199965A CH 445392 A CH445392 A CH 445392A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
transistor
base
coil
switching
control
Prior art date
Application number
CH1199965A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerum Erich
Original Assignee
Diehl Fa
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Diehl Fa filed Critical Diehl Fa
Publication of CH445392A publication Critical patent/CH445392A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C3/00Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means
    • G04C3/04Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance
    • G04C3/06Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance
    • G04C3/065Electromechanical clocks or watches independent of other time-pieces and in which the movement is maintained by electric means wherein movement is regulated by a balance using electromagnetic coupling between electric power source and balance the balance controlling gear-train by means of static switches, e.g. transistor circuits
    • G04C3/067Driving circuits with distinct detecting and driving coils
    • G04C3/068Driving circuits with distinct detecting and driving coils provided with automatic control

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Amplifiers (AREA)
  • Dc-Dc Converters (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
    Transistor-Schaltverstärker,   insbesondere    für   sich selbst steuernde    Uhrenantriebe      Es      sind      Transistor-Schaltverstärker   bekannt, bei denen    zwischen   der Basis und Odem    Emitter   des Transistors eine    Steuerwicklung,   zwischen    ldem   Kollektor und dem    Emitter   eine    Arbeitswicklung   ,und in    Serie   zu der    Arbeitswicklung   eine    vorzugsweise   aus einer Monozelle    bestehende      Spannungsquelle   vorgesehen sind.

   In der    Steuerwicklung   erzeugte Spannungsimpulse    rufen      hierbei   in der    Arbeitswicklung      verstärkte   Impulse hervor, die zur    Aufrechterhaltung   einer mechanischen    Schwing-      oder      .Drehbewegung      ,benutzt   werden. Bei zeithaltenden Anlagen    kann   ein    derartiger   Schaltverstärker entweder    .direkt   auf das zeithaltende Glied, z.

   B. ein Pendel oder ,eine Unruh,    einwirken,   er kann aber auch    Idas   Antriebssystem eines periodisch oder    idauernd      lumlaufend@en   Motors bilden, der    zum   .Antrieb    einer   Uhr    lbenutzt      wird.   



  Bei    Verwendung   einer solchen    Transi'stor-Schaltan-      ord:nung      zum   Antrieb von zeithaltenden    Anlagen   muss der Strom in der Arbeitswicklung und    damit   die Antriebsleistung des Systems    möglichst   konstant gehalten wenden.

      Mit   Aden    heute      .bekannten   Schaltungen ist    dies   praktisch nicht    möglich,   da die Spannung der verwendeten    Trockenbatterien      während   !des    Betriebes   der Uhr im Laufe der    Zeit   von 1,7 auf    etwa   0,8 Volt    tabsinkt.   Mit    tabnehmender      Biatteriespannung   sinkt aber auch die Stromstärke    und   damit die vom Schaltverstärker abgegebene    Arbeitsleistung.   Es    sind      Schaltungs,-an-      ordnungein      :

  bekanntgeworden,   bei denen der    Einfluss   der    .absinkenden      Batteriespannung   :auf    ,das   mechanische System in    :gewissen   Grenzen    kompensiert   wird.    ,Diese      An-      ordnungen      verschlechtern   jedoch den    Wirkungsgrad   des    Schaltverstärkers,   oder    sie   sind    kompliziert   und aufwendig    -aufgebaut.   



     Die      vorliegende      Erfindung      bezieht   sich auf einen    Transistor-Schaltverstärker   der    oberbeschriebenen      Art,   bei dem    durch      verhältnismässig      einfache      Mittel   der Einfluss der    Batteriespannung   in einem verhältnismässig weiten Bereich nahezu vollständig kompensiert wird.

   Nach der    Erfindung      wird      vorgeschlagen,      bei   einem    Transistor-      Schaltverstärker,   insbesondere    für   sich    selbst   steuernde    Uhrenantriebe,   bei dem im Arbeitskreis eine nichtkonstante    Gleichspannungsquelle,   insbesondere eine    Trok-      kenbatterie,   als Energiequelle und zwischen    Basis   und    Emitter      eine      Steuerwicklung   .angeordnet ist und die im    Arbeitsstromkreis   erzeugten Schaltimpulse zum Antrieb eines mechanisch schwingenden oder    rotfierenden   Systems !dienen,

   durch dessen Bewegung -dem Transistor periodisch Steuerimpulse    zugeführt      werden   und bei dem Mittel zur    Konstanth.altun:g   des    Arbeitsstromes   vorgesehen    sind,   mit der Basis !des Transistors den einen Belag eines Kondensators zu verbinden    und   den anderen Belag des    Kondensators   an einen    vorzugsweise   als Transistor    @ausgebildeten   elektronischen :Schalter zu    regen,   welcher von    der      Arbeitswicklung   des Transistors gesteuert wird und ein    periodisches   Entladen des    Konden-      sators      :

  bewirkt,   wodurch .an die Basis des Transistors ein von der Höhe der    Gleichspannung   abhängiger Regelimpulsgelangt, welcher dem Steuerimpuls .an der Basis des Transistors entgegenwirkt, so dass die wirksame    Steuerspannung      @an   der Basis des Transistors bei grö- sseren Werten der Gleichspannung    kleiner   ist als bei    niedrigen.   



  Eine besonders hohe    Aufladung      idieses      Kondensators   wird dann erzielt, wenn die    .Steuerwicklung   eine möglichst hohe    Induktivität      aufweist.   Dies ist besonders in der    Kollektorschaltung      des      Arbeitstransistors   der Fall.

   Zur Erzielung einer hohen    Aufladung   des    Regelkon-      dansrators   kann    rdie      Induktivität   der    Steuerspule   des Arbeitstransistors !auch grösser ,als erforderlich gewählt werden,    wobei      Idas   eine Ende dieser    Steuerspule   mit dem einen Belag des Regelkondensators verbunden und    die   Basis des    Arbeitstransistors   an .eine    Anzapfung   der Steuerspule    @gelcgt      wird.   



  Nach einem    Ausführungsbeispiel   können in die Kollektor- rund    in.   die    Bias-iszulcitung      nies      .Schalttransistors      Induktivitäten      gelegt   werden, die in Rückkopplungsschaltung mit dem Schalttransistor eine    Sperrschwingung      erzeugen.   Zweckmässig wird der Kopplungsgrad dieser ,beiden    Spulen   nur ,so gross    lgewählt,   dass    erst   beim über- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 schreiten einer bestimmten Grösse der von der Arbeitsspule des    Arbeitstransistors   herrührenden    Steuerimpulse   die Sperrschwingung    einsetzt.   



  Eine besonders vorteilhafte Einrichtung    ;ergibt   sich, wenn die in der    Sperrschwingeranordnung   vorgesehenen Spulen von einer mit ;dem Gangordner verbundenen Blende getrennt werden, wobei diese    Blende   mit einem Ausschnitt versehen wird, der beim    überschreiten   einer bestimmten Amplitude des Gangordners    Idas      Einsetzen   der Sperrschwingung bewirkt. 



     Weiterer      Vorteile   und Einzelheiten der    Erfindung   ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsbeispielen. 



  Im einzelnen    stellen,dar:      Fi.g.   1 ein erstes Ausführungsbeispiel der nach der Erfindung vorgeschlagenen Transistorschaltung,    Fig.   2 eine Variante    der   in    Fig.   1    dargestellten   Schaltung als Speicherschaltung,    Fig.   3 eine Variante der in    Fig.   2 dargestellten Schaltung, bei der -der    Regeltransistor   als    Sperrschwin-      g r   arbeitet,    Fig.   4 ein Spannungsdiagramm zur    Erläuterung   der in    Fig.   3 dargestellten Schaltung,

      Fig.   5 eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen    Schaltanordinung   in Verbindung .mit einer durch einen Elektromotor angetriebenen Uhr,    Fig.   6 die in    .Fig.   5    dargestellte,   mit    ;dem   Gangordner verbundene Vorrichtung    meiner   senkrechten Ansicht und    Fig.   7 den    in      Fiig.   5 dargestellten Antriebsmotor ebenfalls in einer senkrechten Ansicht. 



  In der in    Fig.   1 dargestellten Schaltung soll    T1   beispielsweise einen    p-n-p-Germanium"Transistor   (darstellen, in dessen Arbeitskreis zwischen Kollektor und    Emitter   eine Trockenbatterie B und eine    Arbeitsspule      L1   in Reihe geschaltet sind.

   In dem Steuerkreis zwischen der Basis    und   dem    Emitter   des Transistors    T1   liegt eine Steuerspule    L2.   Mit der Basis des Transistors    T1   ist ferner der eine Belag    eines   Kondensators    Cl   verbunden,    dessen   anderer    .Belag   zudem    ,Kollektor   eines Transistors    T2      führt.   Der Kollektor ;des Regeltransistors    T2   ist über einen geeignet bemessenen Widerstand    R1   an die Spannung (der    Trockenbatterie   B gelegt.

   Die Basis des Transistors    T2   ist mit der gemeinsamen    Null-Leitung   N verbunden, und der    Emitter   dies Transistors    T2   ist an    dies   eine Ende einer Koppelspule L:; angeschlossen,    :die   mit ihrem anderen    Endre   ebenfalls an der    Null-Leitung   N liegt. Zwischen der Basis und dem    Emitter   des    Transistors      T2      kann      ferner   noch ein    Regelpotentiometer   P vorgesehen sein. Die Spule L; ist induktiv mit der    Arbeitsspule      L1   des    Transistors      T1   gekoppelt. 



  Die Wirkungsweise der in    Fig.   1 dargestellten Anordnung ist nun die folgende: Erhält .die    Steuerspule      L2   durch    einen   -an ihr    vorbeilaufenden      Permanentmagneten   einen Impuls, bei dem ;die    Basis,   ;des    Transistors      T1   negativ wird, so wird der Transistor    T1   leitend;

  , so dass durch die    Arbeitsspule      L1   ein Strom    fliesst,   dessen Feld auf einen zweiten    Permanentmagneten      einen   Antriebsimpuls    lausüben   kann.    Gleichzeitig   wird über die Kopplung zwischen    L1   und    L3   in    L3   eine Spannung induziert, die an dem    Emitter   des Transistors    T2   eine in bezug auf die Basis positive    Spannurig      erzeugt,

        durch      die   der Transistor    T2   ebenfalls leitend    wird.   Die in dem Kondensator    Cl   über den    hochohmiigen   Widerstand    R1   gespeicherte Ladung kann daher über den Transistor    T2   abfliessen, so    @dass   ,an dem    rechten   Belag des    Kondensators      Cl   eine positive Ladung zur Wirkung kommt,    !die   der in der Steuerspule    L2      induzierten      Steuerspannung      entgegenwirkt.   Bei geeigneter Bemessung der    ,Anordnung,

     insbesondere der Grösse    ödes      Kopp-      lungs:graides   ;der Spule    L3,   kann daher der Transistor    T2   so ausgesteuert werden,    idass   bei einer hohen Spannung,der Trockenbatterie .B ein    grosser   Regelimpuls an ,die Basis des Transistors    T1   gelangt, der mit abnehmender    Butteriespannunig   kleiner wird. Auf diese Weise ist es :somit möglich, in einem weiten Bereich der    Batteriespannung,   etwa zwischen 1,7 bis 1 Volt, in der Arbeitsspule    L,   Impulse von    angenähert   konstanter Stromstärke zu erzielen.

   Das bei dem    Beispiel   in    Fig.   1 zwischen ;der Basis und ;dem    Emitter   des Transistors    T2   vorgesehene    Potentiometer   kann bei geeigneter    Bemes-      sung,der   übrigen    Bestandteile   der Schaltung auch fortgeliassenwerden. 



  Bei der in    Fig.   2 dargestellten Schaltungsanordnung liegt die    Arbeitsspule      L1      unmittelbar   in der    Emiitter-      zuleitung   ;des Transistors    Ti,   so dass hier eine    soge=   nannte    Kollektorschaltung   vorliegt. Bei ,dieser Schaltung ist es notwendig, :der Steuerspule    L2   eine höhere    Induk-      tivität      !als   (der Arbeitsspule    L1   zu ,geben.

   Da ferner in der Steuerspule    L2   durch den    Permanentmagneten   in der Sperrphase eine    .Spannung      induziert   wird, die an ,der Basis :des Transistors    T1   eine    Plus-Spannung   erzeugt, kann die    Speisezuleitung   zu dem    Regeltransistor      T2      auch      fortgelassen   werden, wobei ;die    Aufladung   des    Regelkondensators      Cl   durch diesen in der    Steurspule      L2   erzeugten Impuls über die    Basis-Kollektor-Strecke   des    Regeltransistors      T2   erfolgt.

   Eine weitere Vereinfachung ist (dadurch vorgenommen worden,    dass   der    Emitter      des   Transistors    T1   mit dem gemeinsamen    Null,Lei@ter   verbunden ist und die    Basivs   des Transistors    T2   !an einer    Anzapfung   ;der Arbeitsspule    L1   legt. 



  Während der Sperrphase    ide,r   Anordnung liegt somit an dem    rechten   Belag des Kondensators.    Cl   eine relativ hohe positive Spannung und an ;dem anderen Ende der Steuerspule L 2 eine entsprechende negative Spannung, die über    Iden   Teil    L1   der Arbeitsspule der Basis des Transistors    T2   zugeführt wird.

   Infolgedessen lädt sich über die in dieser Richtung leitende    Basis-Kollektor-      Strecke      des      Transistors      T2   der linke Belag    ödes   Kondensators    Cl   ,negativ    :aiuf.   In der    -nachfolgenden   Arbeitsphase erhält die Basis des Transistors    T1   ein negatives Potential in    bezug   auf den    Emitter,   so dass    ;der   Transistor    T1   leitend wird.

   An dem oberen, mit dem    Emitter      verbundenen   Ende (der Arbeitsspule    L1'   liegt dann eine    negative      Spannung,   Ein Teil    dieser   negativen    Spannjung      L1'      wird   der Basis des Transistors    T2   zugeführt, so dass :dieser mehr oder weniger leitend wird    und   die negative Ladung von ;dem linken Belag des Kondensators    C,   abfliessen kann.    Infolgedessen   entsteht auch hier, ebenso wie bei dem in    Fig.   1 :dargestellten Ausführungsbeispiel,    ein   ;

  die Steuerspannung von    L2   herabsetzender positiver    Regelimpuls   ,an    ;der   Basis von    TI,   dessen Grösse mit der Batteriespannung anwächst. 



  Da während ;der Ladeperiode ödes Kondensators    Cl   .an dem Kollektor (des Transistors    T2   eine verhältnismässig hohe positive Spannung und an dem    Em'itter   eine negative Spannung    liegt,   arbeitet der Transistor    T2   auch im    Inversbetrieb.   Zur Vermeidung    @dieses   Effektes verwendet man    zweckmässig   Transistoren, bei denen die    Inversiverstärkung   gering ;ist, was insbesondere dadurch erzielt werden kann,    idass      -die   Vorwärtsverstärkung nicht unnötig ;

  gross    gewählt   und die zwischen Kollektor und 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 Basis vorgesehene    Sperrschichtfläche   wesentlich grösser als die    zwischen   Basis und    Emitter   .ausgeführt wird. 



  Bei der in    Fig.   3    dargestellten   Schaltung ist die    Induktivität   der    Steuerspule      L2      besünders   gross gewählt, wobei die Basis des Transistors    T1   an eine    Anzapfung   dieser Steuerspule    L2   .gelegt ist. Weiterhin befinden sich in    dLr      Basüszuleitun@g   und in der    Kollektor-      zuleitungdes   Transistors    T2   je eine    Induktivität   L4 und    L5,   die in geeigneter    Weise   miteinander :gekoppelt    oder   koppelbar sind.

   Zur Unterdrückung    unerwünschter   Schwingungen sind die Enden der Steuerspule    L2,      L2   durch einen    Kondensator      C2   und die    Zuleitungen   zu    Emitter   und Basis des    Transistors      T2   durch    einen   weiteren    Kondensator   C3    miteinander      verbunden.   Auch bei diesem Ausführungsbeispiel soll die    Induktivität      L2   in oder    Sperrphasie   .den Kondensator Cl    aufladen.   Die    resultierende   Spannung    während   des Regelvorganges an ,

  der Basis des Transistors    T1   ergibt sich    -aus      F.ig.   4. Mit    UL2   ist :die :gesamte in    oder   Spule    L2      induzierte   negative Steuerspannung bezeichnet.

   Demgegenüber    steht   in der    Arbeltsphase   an der Basis des Transistors    T1      nur   eines wirksame Spannung von    UBTl   zur    Verfügung.   Die .in dem Teil    L2      erzeugte   Spannung ist als positiver Teil von    adergesamten   in    L2      induzierten   Spannung abzuziehen.    Hinzu      kommt   noch    @die   von dem    Kondensator   Cl    herrührende   Regelspannung    UCl,   die    ebenfalls   die negative Steuerspannung an    oder      @Basis   des Transistors    T1   verringert.

   



  Wie bereits    .ausgeführt,      sollen   die beiden Spulen    L4   -und    L5   so miteinander    'in      Rückkopplungsschaltung   liegen,    idass   erst durch den auf die Basis des Transistors    T2   übertragenen    Auslöseimpuls   oder Transistor    T2      eine      Sperrschwingung      ausführt.   Diese Sperrschwingung    wird   um so lebhafter    tangefaoht,   je höher die    .Batteriiaspannung   ist und soll    beim   Absinkender    Batteriespannung   unterhalb seines    bestimmten   Wertes,

      .beispielsweise   von 1,0 Volt, nicht mehr    auftreten.   



  Die in    Fig.   3 dargestellte Schaltung    erweist   sich dann -als .besonders vorteilhaft, wenn die beiden    Indukti-      vitäten      L4   und    L5   ,durch. eine mit dem Gangordner verbundene    Blende   getrennt werden, die die    Sperrschwin-      gung      @normalerweise   unterdrückt, wobei diese Blende    einen      Ausschnitt      iaufweis.t,      ider   .beim    Überschreiten   einer bestimmten    Amplitude   des    Gangordners   das    Einsetzen   der    Sperrschwingung   bewirkt.

   Eine solche    Anordnung   ist schematisch ihn den    .Fig.   5    und   6 dargestellt. Mit 1 ist :der Rotor eines Transistormotors bezeichnet, der über    :die      .Schnecke   2 zum Aufziehen einer nichtdargestellten    Pufferfeder   und zum Antrieb eines Zeigerwerkes dient. Der Rotor 1 weist mm    Abstand      voneinander   zwei    Arme   3 und 4    iauf,   die an ihrem Ende :gegenüberliegend mit Permanentmagneten 5 bzw. 6 versehen sind.

   Zwischen ,den Magneten 5 eist die Steuerspule    L2   und zwischen den Magneten    @6   ist die Arbeitsspule    L1      dargestellt.      Die   Zuleitungen dieser Spulen führen zu !der Verstärkerlanordnung 7. Mit der    Verstärkeranordnung   7 sind auch die    Spulen      L4   und L5 verbunden, die .hier mit einem    ferromiagnetischen   Joch 8 versehen    sind.      In   dem Luftspalt des    Jocheis   8 ist eine Scheibe 9 drehbar vorgesehen. Die Scheibe 9 befindet sich ,auf der Welle 10 eines mit einer Spiralfeder 1 1    versehenen   Gangordners. Die Scheibe 9    weit   ferner einen Ausschnitt 12 auf. 



     Wird   beispielsweise der Rotor 1    ides   Elektromotors in Pfeilrichtung in    Fig.   7 angestossen, so überstreichen die Magnete 5 die Steuerspule    L2,   während    die   Magnete 6 sich über    @die      Arbeitsspule      L1      hinweigbewegen.   In der Sperrphase    wird      dann   der    Kondensator   Cl auf- geladen.

   In    ider      Öffnungsphase   des Transistors    T1   wird zwar von Cl ein    Regelimpuls   auf die Basis des Transistors    T1      iausgeübt,   .die    Sperrschwingung   setzt jedoch noch    nicht   ein.

   Die vom Rotor 1 gespannte    Pufferfeder   setzt nun :den Gangregler in    Bewegung.   Wird eine    Amplitude   von etwa 180 Grad am Gangregler erhalten,    iso      .gelangt      der   Ausschnitt 12 in der Scheibe 9 in den Spalt des    ferromagnedschien      Joches   8, wodurch die Sperrschwingung    ides   Transistors    T2   einsetzt, so    @dass   jetzt sehr kräftige    .Regelimpulse   ,an die    Basis   des    Transistors      T1   ;

  abgegeben    werdbn.   Hierdurch kann die Antriebsleistung    dies   Motors so weit reduziert    werden,   dass    die   Uhr    bei      einer   praktisch konstanten    .Spannung   der Pufferfeder und mit einer konstanten    Amplitude   ödes    Gan-      reglers   :auch :bei verschiedener    Bütteriespannung   arbeitet. Durch    Idas   periodische Wiederaufladen des    Kondensators   Cl wird eine    ,zusätzliche   Bremsung auf den Motorausgeübt. Mit Odem Einsetzen der Sperrschwingung wird die Stromaufnahme der    Anordnung   verringert. 



  Die    Sperrschwingeranordnungarbeitet   auch bei tiefen Temperaturen einwandfrei, da diese Schwingung durch    @die   von der    Arbeitsspule      dies      Transistors      T1   herrührenden    Initialimpulse      angestossen      wird.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Transistor-Schaltverstärker, @insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe, bei dem im Arbeitskreis ,des Verstärkers eines nichtkonstante Gleichspannungs- quelle als Energiequelle und zwischen Basis und Emitter eine Steuerwicklung angeordnet ist rund die .im Arb:
    eits- @stromkreis erzeugten Schaltimpulse zum Antrieb eines mechanisch schwingenden oder rotierenden Systems dienen, durch dessen Bewegung dem Transistor periodisch Steuerimpulse zugeführt werden rund beidem Mittel zur Konstanthaltung des Arbeitsstromes vorgesehen sind, dadurch @gekennzeichnet, dass mit der iBasis des Transistors (Tl) ,der eine Belag eines Kondensators (Cl) verbunden ist und @dass der andere Beilag ,des Kondensators (Cl) an einen elektronischen Schalter (T2) :
    gelegt ist, welcher von der Arbeitswicklung dies Transistors (Tl) gesteuert wird und ein periodisches Entladen des Kondensators (Cl) bewirkt, wodurch ,an die Basis -des Transistors (Tl) ein von :der Höhe der Gleichspannung abhängiger Regelimpuls gelangt, welcher dem Steuerimpuls an der Basis des Transistors (T1) entgegenwirkt, so @d@ass die wirksame Steuerspannung an der Basis des Transistors (Tl) bei grösseren Werten der Gleichspannung kleiner ist :
    als bei niedrigen. UNTERANSPRüCHE 1. Trans@istorschaltverstärker nach Patentanspruch, dadurchgekennzeichnet, dass in dien Basis-Emitter-Kreis des Schalttransistors (T2) eine mit der Arbeitsspule (Ll) induktiv ,gekoppelte Spule (L3) vorgesehen ist (Fig. 1). 2. Transi#storschaltveestärker nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Basis :
    des Schalttransistors (T2) mit einer Anzapfung dter Arbeitsspule (Ll) leitend verbunden ist (Fig. 2). 3. Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch .und -den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass Tals Spannungsquelle für dien Schalttransi- stor (T2) der zwischen dem Kollektor dies Transistors {T2) und der Basis des Transistors (T1) gelegene Kon- @densiator (Cl)
    dient, der über :die Basis-Kollektor- ,Strecke des Schalttransistors (T2) in (der Sperrphase des Transistors (Tl) durch eigne in der Steuerspule <Desc/Clms Page number 4> (L",) induzierte Spannung periodisch aufgeladen wird (Fig. 2). 4.
    Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch @gekenn- zeichnet, dass die Arbeitsspule (L1) in der Emitter- zulehung des Transistors (T1) (Kollektorschaltung) liegt, wobei die Windungszahl der Steuerspule (L2) grösser als die der Arbeitsspule (L1) .gewäh lt ist (Fi;
    g. 2). 5. Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch .und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekejnn- zeichnet, .dass das eine Ende der Steuerspule (L2) mit dem Belag des Kondensators (C1) verbunden ist, während die Basis des Transistors (T1) .an einer Anzapfung der Steuerspule (L2) liegt.(Fig. 3). 6.
    Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in,der Basis- .und in ider Kollektorzuleitung des Schalttransistors (T2) je eine Spule (L4, L5) vorgesehen ist, durch die mit dem Schalttransistor (T2) eine Sperrschwingung erregbar ist (Fig. 3). 7. Transistorsch.altverstärker nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch eine solche Bemessung der Anordnung und des Kopplungsgrades ;
    der Spulen (L4 und L5), dass erst beim überschreiten einer bestimmten Grösse des von der @Arbeitsspule des Transistors (T1) herrührenden Steuerimpulses die Sperrschwingung einsetzt.
    B. Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, ;dass die ;Spulen (L4 und L5) der Sperrschwin- geranordnung adurch eine mit dem Gangordner verbundene Blende @(9) getrennt sind, wobei diese Blende (9) einen Ausschnitt (12) :
    aufweist, durch den beim Überschreiten einer bestimmten Amplitude des Gangordners idie Sperrschwingung eingeleitet wird. 9. Transistorschaltverstärker nach den Unteransprüchen 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrschwinger, insbesondere die Spulen (L4 und L5), so bemessen sind, dass eine Frequenz in der Grössenordnung von 100 kHz entsteht. 10.
    Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch und Aden Unteransprüchen 1 biss 9, dadurch gekennzeichnet, @dass zur Unterdrückung unerwünschter Sohwin- -gungen mit Aden Enden der Steuerspule (L2) ein Kon- seinsator (C2) und zwischen Basis und Em@itter-Zuleitung des Schalttransistors (T2) ein weiterer Kondensator (C3) vorgesehen ist. 11.
    Transistorschaltverstärker nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass Tals Schalttransistor ein Transistor benutzt wird, dessen Inversverstärkung wesentlich kleiner als seine Vorwärtsverstärkung ist.
CH1199965A 1962-09-29 1963-06-06 Transistor-Schaltverstärker, insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe CH445392A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED39949A DE1194455B (de) 1962-09-29 1962-09-29 Transistor-Schaltverstaerker, insbesondere zur Anwendung bei sich selbst steuernden Uhrenantrieben

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH445392A true CH445392A (de) 1966-10-31

Family

ID=7045077

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1199965D CH1199965A4 (de) 1962-09-29 1963-06-06
CH1199965A CH445392A (de) 1962-09-29 1963-06-06 Transistor-Schaltverstärker, insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH1199965D CH1199965A4 (de) 1962-09-29 1963-06-06

Country Status (2)

Country Link
CH (2) CH1199965A4 (de)
DE (1) DE1194455B (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1801444B1 (de) * 1968-10-05 1970-07-23 Kienzle Uhrenfabriken Gmbh Elektronische Schaltung

Family Cites Families (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043402B (de) * 1956-07-12 1958-11-13 Telefunken Gmbh Anordnung zur Konstanthaltung des Emitterstromes einer Transistor-verstaerkerstufe in Emitterschaltung
IT592599A (de) * 1957-07-11
CH349546A (de) * 1958-09-03 1960-10-15 Durowe Ag Elektrische Antriebseinrichtung mit einem mechanischen Schwingorgan
FR1267353A (fr) * 1960-07-11 1961-07-21 Movado Montres Dispositif électro-magnétique pour entretenir le mouvement d'un organe mobile
DE1109615B (de) * 1960-08-02 1961-06-22 Reich Robert W Zeithaltendes elektrisches Geraet, insbesondere elektrische Uhr

Also Published As

Publication number Publication date
CH1199965A4 (de) 1966-10-31
DE1194455B (de) 1965-06-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1084306B (de) Transistor-Sperrschwinger zur Erzeugung von Impulsen
CH445392A (de) Transistor-Schaltverstärker, insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe
CH540518A (de) Transistor-Schaltverstärker für Uhrenantriebe, insbesondere für sich selbst steuernde Uhrenantriebe
DE1074298B (de) Logische Schaltung mit steuerbaren magnetischen Übertragern
DE969358C (de) Schwingungserzeuger zur Erzeugung von im wesentlichen saegezahnfoermigen elektrischen Schwingungen
DE2104895A1 (de) Steuerschaltung zur stufenlosen Drehzahleinstellung eines Gleichstrommotors
CH425644A (de) Transistor-Schaltverstärker für sich selbst steuernde Uhrenantriebe
DE1773718C3 (de) Antriebsschaltungsanordnung für einen Gangordnerschwinger eines zeithaltenden Geräts
DE2031671C2 (de) Integrierbare Schaltungsanordnung für Transistorschaltverstärker, für den Antrieb zeithaltender Geräte
AT151218B (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung eines sägezahnförmigen Stromverlaufs, insbesondere zur magnetischen Ablenkung von Kathodenstrahlen für Fernsehzwecke.
DE2213536C3 (de) Quarzgesteuerte Uhr
AT155530B (de) Schaltungsanordnung zur selbsttätigen Regelung des Übertragungsmaßes.
AT235337B (de) Rechteckgenerator nach dem Sperrschwingerprinzip
AT202191B (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung einer amplitudenmodulierten Sägezahnimpulsfolge
AT212914B (de) Elektronisches Relais
DE1210384B (de) Einrichtung zur Regelung der Drehzahl des dauernd umlaufenden Antriebsmotors einer elektrischen Uhr
DE1909543A1 (de) Schaltungsanordnung fuer den permanentmagnet-dynamischen Antrieb eines mechanischen Schwingers oder Rotors,insbesondere eines zeithaltenden Geraetes
DE2036330A1 (de) Verfahren zur automatischen Amplituden regelung von elektromechanischen Schwingern
DE1207885B (de) Elektronischer Uhrenantrieb
DE1093819B (de) Monostabile Sperrschwingerschaltung hoher Empfindlichkeit
DE1300149B (de) Integrierte Halbleiterfestkoerperschaltung fuer einen Transistor-Schaltverstaerker, insbesondere zur Anwendung bei sich selbst steuernden Uhrenantrieben
DE2011367B2 (de) Schaltungsanordnung fuer den elektrisch angetriebenen schwinger von elektronischen zeitgebern
DE1298124B (de) Schaltungsanordnung zur Stabilisierung der Horizontallenkung in Fernsehgeraeten
DE1300964B (de) Astabiler Multivibrator mit einer voneinander unabhaengigen Impulsbreiten- und Impulspausenregelung
DE1124546B (de) Steuerbarer Impulsgeber