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CH445203A - Vorrichtung zum Befestigen einer Platte an einer Unterlage - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen einer Platte an einer Unterlage

Info

Publication number
CH445203A
CH445203A CH1410366A CH1410366A CH445203A CH 445203 A CH445203 A CH 445203A CH 1410366 A CH1410366 A CH 1410366A CH 1410366 A CH1410366 A CH 1410366A CH 445203 A CH445203 A CH 445203A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
locking member
sleeve
fastening device
dependent
fastening
Prior art date
Application number
CH1410366A
Other languages
English (en)
Inventor
Bucheli Josef
Original Assignee
Tuflex Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Tuflex Ag filed Critical Tuflex Ag
Priority to CH1410366A priority Critical patent/CH445203A/de
Publication of CH445203A publication Critical patent/CH445203A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B37/00Nuts or like thread-engaging members
    • F16B37/12Nuts or like thread-engaging members with thread-engaging surfaces formed by inserted coil-springs, discs, or the like; Independent pieces of wound wire used as nuts; Threaded inserts for holes
    • F16B37/122Threaded inserts, e.g. "rampa bolts"

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Dowels (AREA)

Description


      Vorrichtung    zum     Befestigen        einer        Platte    an     einer        Unterlage       Gegenstand der     vorliegenden        Erfindung    ist eine Vor  richtung zum lösbaren Befestigen einer Platte an einer       Unterlage.    Es sind Vorrichtungen dieser Art bekannt,     die     eine in ein Sackloch der Platte einsetzbare Hülse aufwei  sen, die lösbar mittels Aussengewinde oder unlösbar  mittels eines separaten radial in die Wandung des  Sackloches eingreifenden starren Sperrgliedes in der  Platte verankert wird,

   wobei eine von der Rückseite der  Unterlage her in ein Innengewinde der Hülse eingreifende  Schraube die Hülse und demzufolge die Platte (von der  Frontseite der letzteren her unsichtbar) an der Unterlage  fixiert. Die Verwendung von Hülsen mit Aussengewinde  hat den Nachteil, dass kein tiefer     Eingriff    des als  Sperrmittel dienenden Gewindes in die     Sacklochwandung     möglich ist, so dass bei dünnen Platten     (mit    entsprechend  wenigen Gewindegängen) keine sichere Fixierung der  Hülse erreichbar ist; auch besteht die Gefahr, dass sie  sich     z.B.    bei Erschütterungen selbsttätig löst.

   Auch bei  Platten aus relativ weichem Material (gewisse Holzarten  und Kunststoffe) kann nur durch ein separates, relativ  tief in die Bohrungswand eindringendes Sperrglied ein  sicherer Sitz der Hülse erzielt werden; bei den bekannten  Ausführungen mit solchen zusätzlichen, starren Sperr  gliedern besteht ausserdem der Nachteil, dass sie einer  seits kein Lösen der     Hülsenverankerung    mehr gestatten  ohne Zerstörung des Plattenmaterials rund um das  Sackloch und dass sie anderseits schon beim     Eintreiben     des Sperrgliedes in die     Sacklochwandung    leicht zu     grösse-          ren        Zerstörungen    führen, so dass auch hier     ein    einwand  freier Sitz,

   besonders wenn die montierte Platte Erschüt  terungen unterliegt, nicht gewährleistet ist.  



  Die vorliegende Erfindung     bezweckt    demgegenüber  die Schaffung einer Befestigungsvorrichtung der genann  ten Art, bei welcher die     erwähnten        Nachteile    vermieden  sind. Zu diesem Zweck ist die erfindungsgemässe Befesti  gungsvorrichtung, die einen     in        ein    Sackloch der Platte  passenden Ankerteil aufweist, der mittels eines Befesti  gungsteils lösbar an der Unterlage fixiert ist, dadurch  gekennzeichnet, dass der     Ankerteil    ein in axialer Rich  tung federelastisches Sperrglied     untergreift,    das sich axial  derart elastisch deformieren lässt,

   dass     seine    Randpartie  wenigstens annähernd radial in die     Sacklochwandung       eindringt. Zufolge der genannten Ausbildung steht das  Sperrglied in seiner Wirkungslage unter elastischer     Vor-          spannung,    so dass einerseits ein     unerwünschtes        Lösen          z.B.    unter der Einwirkung von Erschütterungen verhin  dert ist und anderseits durch     Aufheben    der elastischen  Deformation des Sperrgliedes, dessen Randpartie     ohne     weitergehende Zerstörung der     Sacklochwand    wieder aus  ser Eingriff mit der letzteren gebracht werden kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind verschiedene  Ausführungsbeispiele der     erfindungsgemässen    Befesti  gungsvorrichtung dargestellt: Es zeigt:       Fig.    1 im     Axialschnitt    ein erstes Beispiel vor dem  Fixieren der Platte an der Unterlage,       Fig.    2 einen Schnitt analog     Fig.    1 nach dem Fixieren  der Platte,       Fig.    3, 5 und 7 im     Axialschnitt    die Ankerhülse mit je  einer Variante des entspannten     Sperrgliedes,          Fig.4,    6 und 8 den     Fig.3,    5 und 7 entsprechende       Axialschnitte,

      das betreffende Sperrglied     in    gespanntem  Zustand zeigend,       Fig.9    bis 12     im        Axialschnitt    je eine Variante der  Ankerhülse,       Fig.    9a bis 12a je eine Draufsicht auf die Ankerhülsen  nach den     Fig.    9 bis 12,       Fig.    13 im     Axialschnitt    ein weiteres Ausführungsbei  spiel der Befestigungsvorrichtung in zerlegtem Zu  stand,       Fig.    14 im     Axialschnitt    die Ausführung nach     Fig.    13  in     fertig    montiertem Zustand,

         Fig.    15 einen     Axialschnitt    durch     eine    Variante der  Ausführung nach     Fig.    13,       Fig.    16 bis 18     in    Ansicht je eine Ausführungsform des  Sperrgliedes, und       Fig.    16a, 16b und 17a, 17b und 18a, 18b in Draufsicht  je eine Variante des Sperrgliedes nach     Fig.    16 bzw. 17,  bzw. 18.  



  Bei dem in     Fig.1    und 2     gezeigten    Ausführungsbei  spiel soll eine relativ dünne Platte 1     z.B.    aus Holz (es  könnte auch Kunststoff     sein)    an einer ebenen     Unterlage     2,     z.B.    einem Rahmen unsichtbar befestigt werden. Zu  diesem Zweck ist die Platte 1 auf der Befestigungsseite  mit einem Sackloch 3 versehen. In dieses Sackloch 3 ist      eine Ankerhülse     .4    so eingesetzt, dass ihr Boden mit der       Aussenfläche    der Platte 1 bündig ist.

   Der Boden der  Ankerhülse 4 ist mit einer zentralen Gewindebohrung 5  versehen, in welche eine als Befestigungsteil dienende       Kopfschraube    6 passt. Im Innern der Ankerhülse 4 ist ein       federelastisches    Sperrlied 7 angeordnet; dieses Sperr  glied 7 bildet eine Art metallischer Membran, relativ  starker Wölbung mit wenigstens zwei Armen 7a. Der  Wölbungsscheitel des Sperrgliedes ragt gegen die Gewin  debohrung 5 im Hülsenboden, während die freien Enden  der     Sperrgliedarme    7a in Wandschlitze 8 der Ankerhülse  4 eingreifen. Beim Montieren der Platte 1 an der  Unterlage 2 wird die Kopfschraube 6 durch eine entspre  chende     öffnung    in der Unterlage 2 gesteckt und in die  Gewindebohrung 5 des Hülsenbodens eingeschraubt.

    Wird die Schraube 6 nach ihrem Auftreffen auf das  federelastische Sperrglied 7 weitergedreht, so wird da  durch das Sperrglied 7 zunehmend flach gedrückt; diese  elastische Deformation hat ein radiales     Auswärtsbewegen     der     Sperraliedarme    7a zur Folge, so dass diese durch die       Wandschlitze    8 der Hülse 4 hindurch in die     Sackloch-          ,wand    eindringen     (Fig.    2). Dadurch wird die Ankerhülse 4  unverrückbar fest in der Platte 1 fixiert. Das elastisch  deformierte Sperrglied 7 kann sich auch bei eventuellen       Erschütterungen    nicht selbsttätig lösen.

   Wird dagegen die  Schraube 6 wieder gelöst, kehrt das Sperrglied selbsttätig  in seine entspannte Lage     (Fig.    1) zurück; die entspre  chend zunehmende Wölbung des Sperrgliedes hat ein  Herausziehen der Arme 7a aus der     Sacklochbohrung    zur  Folge, so dass sich die ganze     Befestigungsvorrichtung     ohne weitere Beschädigung des Sackloches demontieren  lässt.  



  Die     Fig.3    und 4 zeigen ein erstes Beispiel einer  Ankerhülse 4 mit Sperrglied 17 im entspannten bzw. im  gespannten Zustand des letzteren. Wie leicht ersichtlich,  kann die     Eindringtiefe    der     Sperrgliedarme    und demzufol  ge auch die Spannung des Sperrgliedes durch mehr oder       weniger    starkes Einschrauben der axial auf das Sperr  Glied drückenden Schraube (hier nicht gezeichnet) va  riiert werden.

   Um zu gewährleisten, dass die Sperrglied  arme annähernd radiale oder höchstens leicht nach der  Befestigungsseite hin (oben in der Zeichnung) in die       Sacklochwand    eindringen, ist nur ein geringes Spiel dieser  Arme in den     Hülsenwandschlitzen    vorgesehen, so dass  diese Arme radial bezüglich der Hülse 4 geführt sind.  



  Während beim Beispiel nach den     Fig.3    und 4 das  Sperrglied relativ scharfkantig     abgekröpfte    -Arme auf  weist, und beim Spannvorgang nicht völlig flachgedrückt  wird, so dass es beim Lösen der den     Axialdruck          bewirkenden    -     Befestigungsschraube    (6 in     Fig.    1     Lind    2)  selbsttätig wieder in seine entspannte Lage     (Fig.3)     zurückkehrt, besitzt das Sperrglied 27 des Beispiels nach       Fig.5    einen gewölbten Querschnitt;

   das Spannen .dieses  Sperrgliedes erfolgt auch hier mittels einer (nicht gezeich  neten)'     Befestigungsschraube,    die auf den Scheitel des       Sperrgliedes    27 drückt; bei genügend tiefem     Eirischrau=          ben    dieser Befestigungsschraube in die Gewindebohrung  5 der Ankerhülse 4 schnappt das federelastische Sperr  glied über seinen Totpunkt hinaus nach unten     (Fig.    6),  wobei die     Sperrgliedärme    analog den     vorangehend    be  schriebenen Ausführungen radial nach aussen gestossen  werden.

   Es versteht sich, dass dieses     Sperrglied    beim  Lösen der Befestigungsschraube nicht selbsttätig in seine  entspannte Lage     (Fig.    5) zurückschnappen kann. Die  Platte kann somit jederzeit von der Unterlage gelöst       werden,    ohne dass dadurch die Ankerhülse im Sackloch  der Platte     gelockert    wird. Um aber das     Sperrglied       trotzdem wieder lösen zu können, ist in einer Scheitelpar  tie eine kleine Bohrung 29 vorgesehen; in diese Bohrung  kann bei weggenommener Befestigungsschraube eine  entsprechende Schraube eingeführt werden, mittels wel  cher das Sperrglied 27 in seine Entspannungslage zurück  gezogen werden kann.  



  In den     Fig.    7 und 8 ist eine Ausführungsform gezeigt,  bei welcher das analog dem Beispiel nach     Fig.    3 und 4  stark gekröpfte Sperrglied 37 mit vom Hülsenboden  weggerichtetem Scheitel angeordnet ist. Zum Spannen  dieses Sperrgliedes wird eine in eine Mittelbohrung 39  des Sperrgliedes 37 einfuhrbare (nicht gezeichnete)  Schraube verwendet, mittels welcher das Sperrglied in die  in     Fig.8    gezeigte Spannlage hochgezogen und dabei  derart elastisch deformiert werden kann, dass die Sperr  gliedarme radial auswärts in die Wandung des Sackloches  der Platte eindringen. Diese Ausführung ist besonders  dann von Vorteil, wenn die Hülse 4 aus Kunststoff  besteht und somit ihr Boden nicht genügend Sicherheit  zum Ansetzen der Schraube bietet.  



  In den     Fra.    9, 9a bis 12. 12a sind einige Ausführungs  formen der Ankerhülse dargestellt. Die in     Fig.9,    9a  Gezeigte Ankerhülse 14 besteht aus Kunststoff und besitzt  zur Verstärkung ihres die Gewindebohrung 15 für die  Befestigungsschraube aufweisenden Bodens eine Metall  einlage 14a. Die Hülsenwand besitzt vier sich kreuzweise  gegenüberliegende Schlitze 18a, durch welche entspre  chende Arme eines federelastischen Sperrgliedes (hier  nicht gezeichnet) ragen können.  



  Die in     Fig.    10; 10a gezeigte Ankerhülse 24, die     z.B.     aus Kunststoff oder Messing bestehen kann, besitzt im  Bereich von drei in gleichen Winkelabständen angeordne  ten Wandschlitzen 28a in eine     zentrale,-konische    Gewin  debohrung 25 mündende     Radialausnehmungen    24a, in  welche die Arme des nicht gezeichneten Sperrgliedes zu  liegen kommen.

   Um die Elastizität der Hülsenwand  zwecks besserer Anpassung an die     Sacklochwand    der  Platte zu vergrössern; ist diese zwischen den     Radialaus-          nehmungen    24a bei 24b bis unmittelbar über dem       Hülsenboden    längsgeschlitzt; das Einschrauben der Befe  stigungsschraube in die konische     Gewindebohrung    25 hat  ein Spreizen der Hülse und damit ein einwandfreies  Anpressen der Hülse an die     Sacklochwand    zur Folge.  



  Die in den     Fig.    11;     11a    gezeigte Ankerhülse 34 kann  aus Kunststoff oder Metall,     z.B.    Messing bestehen; sie  besitzt drei in gleichen Umfangsabständen angeordnete  Wandschlitze 38a und eine Gewindebohrung 35 im  Hülsenboden.

   Ebenfalls drei Wandschlitze 48a besitzt die  Ausführungsform nach den     Fig.    12, 12a; diese Ankerhül  se 44 eignet sich besonders zur Herstellung aus Kunst  stoff, da sie als Vollkörper mit im Bereich der Wand  schlitze 48a     liegenden        Radialaüsnehmungen    44a versehen       ist:und    so: über eine Gewindebohrung 45 verfügt, die sich       zwischen    den     Ausnehmungen        44a    über die ganze Hülsen  höhe erstreckt, was einen sicheren Halt der in diese  Bohrung 45 einzuschraubenden Befestigungsschraube ge  währleistet.  



  Es versteht sich dass je nach dem zur     Verwendung     gelangenden Sperrglied,     d.h.    je nach der Zahl der       Sperrgliedarme,    die Hülse mit nur zwei oder auch mit  drei oder vier     Wandschlitzen        bzw.        Radialausnehmungen          versehen    sein kann:

    In den     Fig:16,    17<B>-</B>und 18 sind drei spezifische       A'usführungformen    -von als     stern-    oder     streifenförmige     Biegefeder ausgebildeten,     z.B.    aus- gehärtetem oder     unge-          härtetem    Federstahl bestehenden     Sperrgliedern    darge  stellt, wie sie     in    ' Verbindung mit den vorangehend      beschriebenen Ankerhülsen verwendbar sind. So zeigt       Fig.16    ein Sperrglied 47 in Form einer gewölbten  (zweiarmigen) Blattfeder.

   Die freien Armenden können  wie bei 47a in     Fig.    16a gezeigt, gezahnt oder wie bei 47b  in     Fig.    16b gezeigt, glattkantig ausgeführt sein. In     Fig.    17  ist ein gewölbtes, dreiarmiges Sperrglied 57 gezeigt; auch  die freien Armenden dieses Sperrgliedes können gezahnt  (57a in     Fig.17a)    oder glattkantig (57b in     Fig.17b)     ausgebildet sein. Ein vierarmiges, gekröpftes Sperrglied  67 ist in     Fig.    18 gezeigt; auch hier können die freien  Armenden gezahnt (67a in     Fig.    18a) oder glattkantig (67b  in     Fig.    18b) sein.

   Falls diese Sperrglieder     in    der in den       Fig.    5 und 7 dargestellten Weise zur Verwendung gelan  gen, sind sie selbstverständlich mit der dort vorgesehenen  Scheitelbohrung (29 bzw. 39) versehen.  



  Bei den vorangehend beschriebenen Beispielen ist der  das Sperrglied untergreifende Ankerteil als Hülse mit  Wandschlitzen für den Durchtritt der     Sperrgliedarme     ausgebildet. Eine andere Ausführungsform ist in den       Fig.    13, 14 dargestellt. Hier soll eine Platte 11 an einem  Rohr 12 befestigt werden. Zu diesem Zweck ist in das  Sackloch 13 der Platte 11 ein Ankerteil 74 eingesetzt,  dessen auf dem     Sacklochboden    aufliegender Flansch 74a  dem Durchmesser des Sackloches entspricht. Der Schaft  des Ankerteils 74 endet in einem     hinterschnittenen     Druckknopf 74b, der zur Vergrösserung seiner elasti  schen Nachgiebigkeit geschlitzt sein kann. Das Sperrglied  besitzt die Form eines Bechers 77 mit Randflansch 77a  und Bodenöffnung 79.

   Zur Sicherung des Sperrgliedes 77  im Sackloch 13 und zur Abdichtung des letzteren nach  aussen, ist ein in das Sackloch passendes,     z.B.    wie gezeigt,  mit einer Umfangsrippe 80a versehener Deckel 80 aus  Kunststoff     (z.B.    einem Polyamid) vorgesehen. Die Höhe  des     Ankerteilflansches    74a, die Wandstärke des Sperr  gliedes 77 und die Höhe des Deckels 80 entsprechen  zusammen der Tiefe des Sackloches 13; in der Praxis  beträgt diese Tiefe nur wenige     (z.B.    4-5) mm. Der  Druckknopf 74b des Ankerteils 74 dient zum Zusammen  wirken mit einer Wandöffnung des Rohres 12, wobei zur  spielfreien Montage noch ein Spannring 81 vorgesehen  ist.

   Nach dem Einschieben des Ankerteils 74 in das  Sackloch 13 wird     z.B.    mittels eines     Hohldorns    das  Sperrglied 77 in das Sackloch eingeschlagen; dadurch  wird es flachgedrückt, so dass sein Randflansch 77a  radial nach aussen in die     Sacklochwand        eindringt    und  dadurch das Sperrglied selbst und den das letztere mit  seinem Flansch 74a untergreifenden Ankerteil 74 in der  Platte 11 fixiert.

   Auch hier besteht das Sperrglied 74 aus  federelastischem Material, so dass es beim Eintreiben in  das     Sacldoch    sich elastisch deformiert; zur Sicherung des  Sperrgliedes in seiner Spannlage wird anschliessend der  Deckel 80, zweckmässig ebenfalls mittels eines Hohl  dorns, in das Sackloch eingetrieben, worauf der nun fest  an der Platte 11 montierte Druckknopf 74b (unter  Zwischenlage der Spannscheibe 81) in die Wandöffnung  des Rohres 12 eingedrückt wird.     Fig.    14 zeigt die Befesti  gungsvorrichtung in fertig montiertem Zustand. Es ver  steht sich, dass die Platte 11 mittels der beschriebenen  Elemente an irgendeiner Unterlage fixiert werden kann.  Dabei wird wie ersichtlich, ohne Verschrauben eine leicht  lösbare, spielfreie Fixierung der Platte an der Unterlage  erreicht.  



  Ein analoges Prinzip kann natürlich auch dort ange  wendet werden, wo ein Aufstecken der Platte uner  wünscht ist und eine feste Schraubverbindung zwischen  Platte und Unterlage verlangt wird. Eine solche Ausfüh  rung ist in     Fig.    15 gezeigt. Als Ankerteil ist hier eine    Hülse 84 mit Innengewinde und in das Sackloch 13  passendem Umfangsflansch 84a vorgesehen. In das In  nengewinde der Hülse 84 (die im übrigen zusammen mit  den Elementen 77 und 80 wie beim vorangehend be  schriebenen Beispiel montiert wird) kann analog der  Ausführung nach     Fig.    1 eine Befestigungsschraube einge  führt werden.  



  Ein wesentlicher Vorteil aller beschriebenen Befesti  gungsvorrichtungen liegt in der     Verwendung    eines fede  relastischen Sperrgliedes, das unter elastischer Deforma  tion in seine Wirkungslage gebracht wird; eine Rückfüh  rung des Sperrgliedes in seinen     undeformierten    span  nungsfreien Zustand bewirkt zwangsläufig ein Lösen des  Sperreingriffs mit der     Sacklochwand.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum lösbaren Befestigen einer Platte an einer Unterlage, die einen in ein Sackloch der Platte passenden Ankerteil aufweist, der mittels eines Befesti gungsteils lösbar an der Unterlage fixiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerteil ein in axialer Rich tung federelastisches Sperrglied untergreift, das sich axial derart elastisch deformieren lässt, dass seine Randpartie wenigstens annähernd radial in die Sacklochwandung eindringt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Befestigungsvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Ankerteil eine in das Sackloch der Platte passende Hülse (4) ist, die eine der Armzahl des als mindestens zweiarmige Biegefeder aus gebildeten Sperrgliedes (7) entsprechende Anzahl von Wandschlitzen (8) für den Durchtritt der Arme des als Biegefeder ausgebildeten, in der Hülse angeordneten Sperrgliedes aufweist. z. Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (4) in einem befestigungsseitigen Hülsenboden eine Gewindebohrung (5) für den Eingriff einer an der Unterlage abgestützten Schraube (6) aufweist. 3.
    Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gliedarme verbin dende Mittelpartie des Sperrgliedes (17, 27) wenigstens im nicht deformierten Zustand nach der Befestigungsseite hin gewölbt ist, wobei die Befestigungsschraube (6) durch Axialdruck auf diese Mittelpartie die das Spannen des Sperrgliedes bewirkende elastische Deformation er zeugt. 4. Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelpartie des Sperr gliedes (27) im elastisch deformierten Spannzustand nach der andern Seite hin gewölbt ist. 5.
    Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gliedarme verbin dende Mittelpartie des Sperrgliedes (37) im nicht defor mierten Zustand von der Befestigungsseite weg gewölbt ist, wobei die Befestigungsschraube (6) durch Axialzug an dieser Mittelpartie die das Spannen des Sperrgliedes bewirkende elastische Deformation erzeugt. 6. Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) aus Kunst stoff besteht und der Hülsenboden eine Verstärkungsein lage (14a) aus Metall aufweist. 7.
    Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (24, 44) im Bereich der Wandschlitze (28a, 48a) für den Durchtritt der Sperrgliedarme in die Hülsenbohrung (25, 45) mün dende Radialausnehmungen (24a, 44a) aufweist. B. Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Hülse (24) zwischen den Radialausnehmungen (24a) bis unmittelbar über dem Hülsenboden längsgeschlitzt ist, wobei die Hülsenboh rung (25) vom Hülsenboden weg sich konisch verjüngt. 9. Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die freien Enden der Sperrgliedarme gezahnt sind. 10.
    Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Sperrglied eine wenig stens dreiarmige Biegefeder ist. 11. Befestigungsvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerteil (74, 84) mit einem in das Sackloch der Platte passenden Umfangs flansch (74a) einen Randflansch (77a) des becherförmi- gen Sperrgliedes (77) untergreift, wobei dieser Rand- flansch (77a) in der Spannlage des zu einem ebenen Ring elastisch deformierten Sperrgliedes in die Sacklochwand eingreift und wobei ein den Schaft des Ankerteils (74, 84) umschliessender und das Sackloch nach aussen abdich tender Kunststoffdeckel (80) das Sperrglied in seiner Spannlage sichert. 12.
    Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerteil (74) an dem dem Umfangsflansch (74a) abgekehrten Ende als Druck- hnopf (74b) für das lösbare Einstecken in eine öffnung der Unterlage (12) ausgebildet ist. 13. Befestigungsvorrichtung nach Unteranspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Ankerteil (84) als Hülse mit Gewindebohrung für das Einschrauben einer Befestigungsschraube ausgebildet ist.
CH1410366A 1966-09-28 1966-09-28 Vorrichtung zum Befestigen einer Platte an einer Unterlage CH445203A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5106250A (en) * 1990-01-30 1992-04-21 Artur Fischer Gmbh & Co Kg Fircherwerke Connecting element for a facing panel
DE102009019615B4 (de) * 2009-04-30 2021-07-08 Audi Ag Faltverdeck für einen Personenkraftwagen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5106250A (en) * 1990-01-30 1992-04-21 Artur Fischer Gmbh & Co Kg Fircherwerke Connecting element for a facing panel
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