CH444674A - Aus einer Umwälzpumpe und einem zu deren Antrieb dienenden Elektromotor bestehendes Aggregat - Google Patents
Aus einer Umwälzpumpe und einem zu deren Antrieb dienenden Elektromotor bestehendes AggregatInfo
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Description
Aus einer Umwälzpumpe und einem zu deren Antrieb dienenden Elektromotor bestehendes Aggregat Gegenstand der Erfindung ist ein;
aus einer Umwälz- pumpe und einem zu deren Antrieb dienernden Elektro motor bestehendes Aggregat, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromotor ein Gehäuse hat, das aus einem elektrisch isolierenden, wärmeleitenden und festen Kunststoff besteht, und ausserhalb welchem auf der Motorwelle ein Schaufelrad der Umwälzpumpe festsitzt,
und ein zu -seinem Anschluss an Rohrleitungen mit Stutzen versehener, am Motorgehäuse befestigter Teil ein Pumpengehäuse bildet,- das- eine Kammer hat, in welcher das.Schaufelrad arbeitet.
Beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigen: Fig. 1 eine perspektivische Ansicht der beiden Hauptteile des Motor- und Pumpenaggregates, wobei diese Teile voneinander ,getrennt sind, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht :
des Aggregates im Fertigzustand, Fig. 3 einen Vertikalschnitt nach,der Linie 3-3 der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt einer Einzelheit nach ,der ge brochenen Linie 4-4 von Fi;
g. 3 und ,die Fig. 5 und 6 zwei ühersichtansichten, welche zwei mögliche Arten des Anschlusses ödes Aggregates an Heisswasserleitungen veranschaulichen.
Die beiden Hauptteile des ,dargestellten Umwälz- pumpen- und Motoraggregates sind mit A und B be zeichnet, wobei ,der Teil A hauptsächlich aus dem Mo tor und dem Pumpenraid besteht,
wogegen der Haupt- teil B im wesentlichen aus einem zum Anschluss an Heisswasserleitungen etwa einer Zentralheizungsanlage eingerichteten Pumpengehäuse besteht.
Der zum Hauptteil A ;gehörende Elektromotor 10 ist ein Käfigankermotor, .dessen Statorblechp,aket mit 101 bezeichnet ist und sich auf .der einen Seite der Ro- torkammer 102 befindet. Dieses Statorblechpaket ist in einem Gehäuse 11 aus Kunstharz mit guter elektrischer Isolationsfähigkeit,
guter Wärmeleitfähigkeit und mit mechanischer Festigkeit eingegossen; ein geeignetes sol ches Kunstharz ist im Handel unter dem geschützten Namen, < SAraldit erhältlich.
Die Rotorkammer 102 hat eine obere Fortsetzung, welche :durch einen abnehmbaren Deckel verschliessbar ist, der aus dem gleichen Kunstharz besteht, wie das Gehäuse 11, wobei ,seine Aussenfläche absatzfrei in diejenige des Gehäuses 11 übergeht.
Der mittlere Teil der Rotorkammer 102 enthält eindünnes Rohr 103 aus rostfreiem Stahl, welches Rohr im Gehäuse 11 einge- gossen. ist.
Das Gehäuse 11 ist mit einem unteren Lager 105 für eine Rotorwelle 104 versehen, die unten aus dem Gehäuse 11 herausragt und das Schaufelrad 12 der Pumpe trägt. Unmittelbar hinter diesem Schaufel rad hat das Gehäuse einen, das Lager 104 umgebenden scheibenförmigen Ansatz 112.
An ,den Stator 101 des Motors angeschlossene Stromzuleitungsdrähte sind samt einer zu ihrem Schutz dienenden Hülse 131 im Gehäuse 11 eingegossen.
Der Hauptteil B besteht hauptsächlich aus einem zu- sammenfassend mit 14 bezeichneten Metallgussteil. Die ser hat einen Randflansch 141 mit Durchlasslöchern 142a für Schrauben 142b, mittels welchen der Haupt teil B am Gehäuse 11 befestigt ist. Der Hauptteil B bzw.
das Gussstück 14 hat daran ausgebildete Stutzen 151 und 152, die axial aufeinander ausgerichtet sind und da zu bestimmt sind, mittels Kupplungsstücken 161 (Fig. 5 und 6) an Wasserleitungsrohre 16 angeschlossen zu werden.
Von .den zu diesen Stutzen gehörenden Kanä len 151.a bzw. 152,a ist ersterer durch einen nach unten geneigten, Kanal 151b und einen sich quer zur Rotor drehachse erstreckenden Kanal 151c an eine zentrale Durchlassöffnung 151d angeschlossen, welche in einer und unter dem Schaufelrad 12 gelegenen Wand des Gussstückes 14 ausgebildet ist;
über dieser Wand be findet sich die kreisförmige Kammer 143, in welcher das Schaufelrad 12 arbeitet. Der .schon erwähnte zen trale Ansatz 112 ,des Motorgehäuses 11 passt genau in den oberen Teil dir Kammer 143. Der Stutzenkanal 152a mündet direkt in die Kammer 143 ein, ebenso wie zwei zur Rotordrehachse parallele, enge Kanäle 113 und 115.
Der sich ganz nahe beim unteren Lager 105 er- streckende Kanal 113 verbindet eine Niederdruckzone der Pumpenkammer 143 mit der Motorkammer 102 und mit Odem jenseits ,des Motorankers 106 gelegenen Ringraum 114, der auch mit dem oberen Ende :des Ka nales 115 in Verbindung steht, der unten in der Hoch druckzone der Pumpenkammer 164 ausmündet.
Auf diese Weise wird erreicht, dass im Betrieb eine gewisse Menge von Flüssigkeit zur Kühlung der Lager .und des Motorankers in geschlossenem Kreislauf von der Pum penkammer 143 in den Kanal 115 eintritt, dann durch den Ringraum 114 fliesst, .innerhalb des Spaltrohres 103 den Motoranker<B>106</B> umspült, dann in :den Ringraum 102 gelangt und schliesslich durch den Kanal 113 wie der in die Pumpenkammer 143 zurückgelangt.
Auf diese Weise wird auch .die Bildung von Dampftaschen im Be reich des oberen Lagers 115 verhindert und dadurch die Gefahr ausgeschlossen, dass in denselben die Rotor welle trocken laufen könnte.
Das obere Rotorlager 172 sitzt in einem aussen ver jüngten vom Ringraum umgebenen Teil 171 .des Ein satzes 17. Die Querbohrungen 173 in diesem Teil 171 ermöglichen es der Kühlflüssigkeit, aus :dem Ringraum 114 zum Lagerspalt zwischen :dem oberen Lager 172 und dem :darin .drehenden Wellenteil zu gelangen.
In seinem oberen bzw. äusseren Teil hat das metal lische Einsatzstück 17 :eine zentrale Bohrung, in welcher sich der Schaft eines Zapfens 18 befindet. Dieser hat an seinem innren Ende eine Querrippe 181, die durch Hineindrücken des Zapfens mit einem entsprechenden Querschlitz 107 am oberen Wellenende in Eingriff ge bracht werden kann, um dann zwecks Anwerfens des Motors gedreht zu werden,
etwa mittels eines in einen äusseren Querschlitz 182 des Zapfens 18 eingeführten Schraubenziehers. In Ruhelage ist der Zapfen 18 durch eine Schraubenfeder 19 ausser Eingriff mit der Rotor welle gehalten und mit einem Bund gegen einen an einer Bohrungsschulter anliegenden Dichtungsring 23 ge drückt. Der Zapfen 18 kann auch zur Entlüftung des ganzen Aggregates nach innen gedrückt werden.
Im Stutzenkanal 152a ist drehbar eine Hülse 20 an geordnet, welche eine seitliche Öffnung 201 hat. Diese kann durch Verdrehung der Hülse 20 mit ;dem ge krümmten Endteil 211 eines Kanals:
21 in überdeckung gebracht werden, der mit dem Kanal 151c, und 151b, 151a in Verbindung seht, wobei dann die Flüssigkeit unter Umgehung der Pumpenkammer 143 von einem der beiden Stutzen 151 und 152 zum anderen gelangen kann.
Zu ihrer Verdrehung im Stutzenkanal 152a ist die Hülse 20 mit einem radial herausragenden Arm 22 mit Knopf 221 versehen, wobei sich der Arm in einem Schlitz 152b bewegen lässt. Auf beiden Seiten des Schlitzes 152b sind Umfangsnuten im Stutzen 152<I>einge-</I> dreht zur Aufnahme von Dichtungsringen, an d enen die Hülse 20 anliegt.
Es leuchtet ein, dass letztere stufenlos von ihrer einen in ihre .andere Endlage verstellt werden kann zur entsprechenden Steuerung der Teilmenge, die unter Umgebung der Pumpenkammer 143 durch den Teil B hindurch fliessen kann.
Aus Fig. 2 ist ersichtlich, ;dass das Motorgehäuse 11 zusammen mit dem Deckel<B>111</B> .sowohl im vertikalen wie im horizontalen Querschnitt eine der Form eines Eis nachgebildeten Form hat.
Es ist leicht einzusehen, :dass bei an Leitungen 16 angeschlossenem Aggregat und laufendem Elektromo tor 10 das Wasser vom Stutzen 151 in die Pumpenkam mer 143 gelangt und durch das Schaufelrad 12 in den Stutzen 152 ausgestossen wird.
Das beschriebene Pumpen- und Motoraggregat ist von einfacher Bauart, hat einen guten Wirkungsgrad, kann billig hergestellt werden, hat ein gefälliges Aus sehen und auch einen: geringen Platzbedarf.
Am beschriebenen Beispiel könnten verschiedene Änderungen vorgenommen werden. Beispielsweise könnte der abnehmbare Deckel 111 aus Metall be steben und mit dem Teil 17 aus einem Stück ausgebil det sein. Das Rohr 103 könnte anstatt im Gehäuse 11 eingegossen, in dasselbe nur eingeschoben sein, wobei dann O-Ringe zu seiner Abdichtung vorgesehen wären.
Der Hauptteil B könnte mittels Kupplungsstücken aus Gummi oder dgl. an die Leitungsrohre 16 angeschlos sen sein, zwecks Geräuschdämpfung. Auch dieser Hauptteil B könnte aus Kunststoff anstatt aus Metall hergestellt sein.
Im Betrieb könnte das Aggregat eine andere Lage einnehmen als die in den Fig. 2 und 3 ge- zeigt; die Drehachse des Rotors könnte sich beispiels weise in der gleichen Horizontalebene befinden, wie die gemeinsame Achse der angeschlossenen Rohre 16, wie dies in .der Fig. 5 gezeigt ist;
es wäre auch möglich, das Aggregat so zu installieren, dass sich sein Hauptteil A unter seinem Hauptteil B befindet, wie in Fig. 6 gezeigt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Aus einer Umwälzpumpe und einem zu denen An- trieb,dienenden Elektromotor bestehendes Aggregat, da durch gekennzeichnet, dass .der Elektromotor ein Ge häuse hab, das aus einem elektrisch isolierenden, wär meleibenden und festen Kunststoff besteht, und ausser halb welchem auf der Motorwelle ein Schaufelrad der Umwälzpumpe festsitzt,und ein zu seinem Anschluss an Rohrleitungen mit Stutzen versehener, am Motorge häuse befestigter Teil ein Pumpengehäuse bildet, das eine Kammer hat, in welcher das Schaufelrad arbeitet. UNTERANSPRÜCHE 1.Aggregat nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass die Kammer in dem das Pumpengehäuse bildenden Teil auf .ihren einen Seite durch das Motor gehäuse begrenzt ist. 2.Aggregat nach Unteranspruch 1, dadurch ge- kenn@zeichnet, dass ein scheibenförmiger Ansatz am Mo torgehäuse passend in eine im übrigen die Kammer bil dende Ausbohrung des Pumpengehäuses hineinragt, und die Kammer motorseitig :abschliesst. 3.Aggregat nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass im Ansatz und einem daran an- schliessenden Teil des Motorgehäuses eine Lagerbuchse für die Motorwelle eingesetzt ist. 4.Aggregat nach Unteranspruch<B>3,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass indem Motorgehäuse mit zugehöri gem, den Anker umgebenden Spaltrohr und einer zwei ten Lagerbuchse für die Motorwelle auf der von der Pumpe abgewendeten Seite des Spaltrohres Kanäle vor handen sind, in solcher Anordnung, dass im Betrieb Flüssigkeit aus ,der Hochdruckzone der Kammer zur zweiten Lagerbuchse gelangt und von :dort durch das Spaltrohr hindurch zu der Niederdruckzone der Kammer zurückfliesst. 5. Aggregat nach Unteranspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, dass :das Spaltrohr im Motorgehäuse ein gegossen oder in dasselbe eingeschoben und mittels 0- Ringen an ihm abgedichtet ist. 6.Aggregat nach Unteranspruch 5, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Motorgehäuse mit einem ab nehmbar an ihm befestigten Deckel versehen ist. 7. Äggtegat nach Unteranspruch 6, dadurch ,ge- kennzeichnet, dass die zweite Lagerbuchse im Deckel oder in einem in diIesem eingesetzten Teil eingesetzt ist. B.Aggregat nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Pumpengehäuse ,der langseitige Kanal in einer zum Schaufelrad konzentrischen öfdmung seiner die Kammer begrenzenden Wand mündet. 9.Aggregat nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass im Druckstutzen des Pumpengehäuses ein Umleitorgan angeordnet ist, -durch welches der Druckstutzenkan,al wahlweise nur direkt mit der Kammer .oder mit einem mit dem langseitigen Kanal verbundenen Umleitungska- nal in mehr oder weniger offene Verbindung setzbar ist. 10.Aggregat nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Absperrorgan eine im Druckstutzen ,drehbar gela gerte, an beiden Enden offene Hülse aufweist, die eine Queröffnung besitzt, welche mit der Ausmündung des Umleitungskanals mehr oder weniger in Überdeckung bringbar ist. 11.Aggregat nach Patentanspruch oder einem der Unteransprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Motor mit einem manuell betätig-baren Anwerfor- gan ausgerüstet ist. 12. Aggregat nach Unteranspruch 11, dadurch ge- kennzeichnet, dass das Anwerforgan im Deckel gelagert ist.
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