CH432632A - Uberstromschutzeinrichtung für eine elektrische Leitung mit elektronischen Elementen - Google Patents
Uberstromschutzeinrichtung für eine elektrische Leitung mit elektronischen ElementenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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- H02H9/00—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection
- H02H9/02—Emergency protective circuit arrangements for limiting excess current or voltage without disconnection responsive to excess current
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Description
überstromschutzeinrichtung für eine elektrische Leitung mit elektronischen Elementen Die Erfindung betrifft eine LUberstromschutzeinrich- tung für eine elektrische Leitung mit elektronischen Elementen, welche die Momentanwerte des Stromes der Leitung überwachen und zu diesem Zweck an einen Stromwandler angeschlossen sind, dessen Sekundärstrom in eine proportionale Spannung umgewandelt wird.
Elektronische Schutzeinrichtungen messen annähernd verzögerungsfrei den Momentanwert der zugeführten Messgrösse. Bisher hat man die Anordnung immer so getroffen, dass möglichst eine völlig getreue Wiedergabe des Primärstromes bei überstromrelais erfolgt. In die sem Falle werden auch die Gleichstromkomponenten beim Einschalten des Kurzschlussstromes mitübertragen und wirken auf die Schutzeinrichtung ein. Für elektro nische Einrichtungen wird der Spannungsabfall an einem Widerstand abgenommen, durch den der Strom des Stromwandlers hindurchfliesst. In diesem Falle ist die gemessene Spannung annähernd in Phase mit dem zu geführten Strom, d. h. mit dem Kurzschlussstrom.
Die übertragung ist dabei kurvengetreu, so dass der Ein schwingvorgang mitübertragen wird.
Dies hat aber Nachteile. Denn in dem Falle, wenn etwa im Zeitpunkt des Höchstwertes der Netzspannung ein Kurzschluss auftritt, entsteht eine starke Gleich stromkomponente im Kurzschlussstrom, derart, dass der Strom zunächst von null bis auf einen Maximalwert innerhalb einer halben Periode ansteigt. Diese halbe Periode muss daher von der Schutzeinrichtung abge wartet werden, bevor eine Auslösung oder eine Weiter gabe eines Befehles erfolgen kann.
Es ,stellt sich die Aufgabe, zu versuchen, diese Ver zögerung durch die Gleichstromkomponente im Kurz- schlussstrom zu vermeiden.
Dies gelingt nun dadurch, dass erfindungsgemäss als ein erster Teil der Bürde des Stromwandlers eine erste in ihrer Impedanz einstellbare Widerstandskombination vorgesehen ist, dass die Induktivität der Stromwandler sekundärwicklung zusammen mit der mit ihr in Reihe geschalteten ersten Widerstandskombination eine Impe danz hat, die einen Impedanzwinkel besitzt, der gleich dem der Impedanz der zu überwachenden Leitung ist und dass der Stromwandler als zweiter Teil seiner Bürde eine zweite in ihrer Impedanz einstellbare Widerstands kombination hat, welche einen Impedanzwinkel besitzt,
der ebenfalls gleich dem der Impedanz der Leitung ist und an welche zweite Widerstandskombination die elek tronischen Elemente angeschlossen sind.
Unter Impedanzwinkel wird hierbei der Winkel des aus Widerstand und Induktivität gebildeten resultieren den Vektors mit der Richtung des ohmschen Wider standsvektors verstanden.
Dem Vorschlag liegt die Erkenntnis zugrunde, dass bei gleichen Impedanzwinkeln nur die sinusförmige Spannung bzw. der sinusförmige Strom übertragen wird, während die anderen Grössen herausfallen. Dadurch wird die Gleichstromkomponente ebenfalls herausgesiebt und man erhält eine Messgrösse an der elektronischen Schutzeinrichtung, welche sofort den richtigen Wert be sitzt.
Die Figur zeigt die Schaltung des Erfindungsgegen standes. Mit 1 ist eine Sammelschiene einpolig darge stellt, von der die Leitung 2 abgeht. Sie wird über einen Schalter 3 an diese Sammelschiene angeschlossen. Die Leitungsimpedanz ist durch die Induktivität 4 und den Widerstand 5 angedeutet und besitzt hierbei einen Im pedanzwinkel, der durch die Leitungsdaten gegeben ist.
Mit 6 ist ein Stromwandler dargestellt, der der elektro nischen Schutzeinrichtung 7 den zu überwachenden Messwert liefert. Dies erfolgt nun nicht wie normaler weise unmittelbar über einen ohmschen Widerstand, an dem eine Spannung abgenommen wird, die man der elektronischen Messeinrichtung zuführt, sondern über eine Widerstandskombination, die aus der Induktivität 8 und dem ohmschen Widerstand 9 besteht.
An diese Reihenschaltung von Stromwandler und Widerstands kombination 8, 9 wird eine weitere Widerstandskombi nation 10, 11 als Bürde angeschlossen, die aus der In duktivität 11 und dem ohmschen Widerstand 10 besteht. An der Kombination 10, 11 wird die Spannung für die elektronische Schutzeinrichtung abgenommen.
Der Im- pedanzwinkel sowohl der Impedanz der Widerstands kombination 8, 9 zusammen mit der Induktivität der Stromwandlersekundärwicklung 6, wie auch der der Kombination 10, 11 ist nun gleich dem Impedanzwin- kel der Leitungsimpedanz zu wählen. Um dies einstellen zu können, kann man die Widerstände 9 und 10 ein stellbar machen. Man kann aber auch die Induktivitäten 8 und 11 ändern.
Ferner kann die Induktivität des Stromwandlers 6 bereits als Induktivität der Impedanz- kombination allein angesehen werden, wenn der Wider stand 9 so gross gemacht wird, dass die aus der Induk- tivität des Stromwandlers 6 mit ihm sich ergebende Im pedanz bereits den gewünschten Impedanzwinkel bildet.
Hierfür ist nur die Bedingung zu beachten, dass die Induktivität des Stromwandlers sich nicht mit der Höhe des Stromes ändert. Man muss also die Sättigung hoch legen. Es genügt hierbei, dass durch die Gleichstrom vormagnetisierung während der Messzeit der elektroni schen Schutzeinrichtung der Stromwandler nicht in Sättigung gerät.
Man hat durch diese Einrichtung den Vorteil, den zeitverzögernden Einfluss der Gleichstromkomponente auszuschalten, ,und erhält dadurch einen ausserordent- lich kurz wirkenden Schutz.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Überstromschutzeinrichtung für eine elektrische Lei tung mit elektronischen Elementen, welche die Momen- tunwerte des Stromes der Leitung überwachen und zu diesem Zwecke an einen Stromwandler angeschlossen sind, wobei dessen Sekundärstrom in eine strompropor tionale Spannung umgewandelt wird, dadurch gekenn zeichnet,dass als ein erster Teil der Bürde des Strom- wandlers (6) eine erste in ihrer Impedanz einstellbare Widerstandskombination (8, 9) vorgesehen ist, dass die Induktivität der Stromwandlersekundärwicklung (6) zu sammen mit der mit ihr in Reihe geschalteten ersten Widerstandskombination (8, 9) eine Impedanz hat, die einen Impedanzwinkel besitzt, der gleich dem der Im pedanz (4, 5)der zu überwachenden Leitung ist und dass der Stromwandler als zweiten Teil seiner Bürde eine zweite in ihrer Impedanz einstellbare Widerstands kombination (10, 11) hat, welche einen Impedanzwinkel besitzt, der ebenfalls gleich dem der Impedanz (4, 5) der Leitung ist und an welche zweite Widerstandskombina tion (10, 11) die elektronischen Elemente angeschlossen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. überstromschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Wandler so ausgelegt ist, dass er durch die Gleichstromkomponente seines Primärstromes während der Messzeit der Schutzeinrich tung nicht gesättigt ist. 2. überstromschutzeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Impedanzkombinatio- nen aus Induktivitäten und ohmschen Widerständen be stehen.3. überstromschutzeinrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Widerstand der mit dem Stromwandler in Reihe liegenden Widerstands kombination so gewählt ist, dass er mit der Induktivität des Stromwandlers den gewünschten Impedanzwinkel bildet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH246765A CH432632A (de) | 1965-02-23 | 1965-02-23 | Uberstromschutzeinrichtung für eine elektrische Leitung mit elektronischen Elementen |
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH432632A true CH432632A (de) | 1967-03-31 |
Family
ID=4234462
Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH432632A (de) |
-
1965
- 1965-02-23 CH CH246765A patent/CH432632A/de unknown
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