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CH436009A - Lungenstöpsel für Schweineschlachtung - Google Patents

Lungenstöpsel für Schweineschlachtung

Info

Publication number
CH436009A
CH436009A CH1264665A CH1264665A CH436009A CH 436009 A CH436009 A CH 436009A CH 1264665 A CH1264665 A CH 1264665A CH 1264665 A CH1264665 A CH 1264665A CH 436009 A CH436009 A CH 436009A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lung
rod
pig
handle
throat
Prior art date
Application number
CH1264665A
Other languages
English (en)
Inventor
Swoboda Josef
Original Assignee
Swoboda Josef
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Swoboda Josef filed Critical Swoboda Josef
Priority to CH1264665A priority Critical patent/CH436009A/de
Publication of CH436009A publication Critical patent/CH436009A/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
    • A22BSLAUGHTERING
    • A22B5/00Accessories for use during or after slaughtering
    • A22B5/14Clips for the tongue; Arrangements for closing the throat

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Otolaryngology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Surgical Instruments (AREA)

Description


  Lungenstöpsel für     Schweineschlachtung       Die Erfindung bezieht sich auf einen Lungenstöpsel,  wie sie bei der Schweineschlachtung verwendet werden.  Nach der Tötung werden die Schweine in einem Kessel  mit Wasser von etwa 65  abgebrüht, wobei der zur Lun  ge führende Rachen abgeschlossen sein muss, um zu  verhindern, dass     Brühwasser    durch das Maul in die  Lunge eindringt, wodurch der     Verkaufswert    der Lunge  vernichtet würde. Es sind     hiezu    Lungenstöpsel bekannt,  die aus einem an einer Stange mit Handgriff ange  brachten, annähernd zylindrischen Körper bestehen, an  dem eine biegsame Gummischeibe von wesentlich     grös-          serem    Durchmesser festsitzt.  



  Diese Stöpsel werden unter Zurückbiegen der  Gummischeibe mittels des an der Stange sitzenden  Handgriffes in das Schweinemaul soweit eingeführt, dass  das zylindrische Stück in den Rachen oder in den  Schlund eindringt und die Gummischeibe sich an die       Kehlkopfwand    anlegt. Die Gummischeibe schliesst     dann     sowohl den Rachen als auch den Schlund ab, und  zwar gleichgültig, ob der zylindrische Körper im Ra  chen oder im Schlund steckt. Sie schmiegt sich an die       Kehlkopfwand    an und wird durch den im Brustkorb  befindlichen Unterdruck angesaugt und     verhindert    so  mit voller Sicherheit das Eindringen von Wasser in die  Lunge.

   Das zylindrische Stück hat dabei keine     Ver-          schlusswirkung,    sondern dient nur zur     Führung    und  zum Festhalten der Gummischeibe in der richtigen  Lage.  



  Die bekannten Lungenstöpsel dieser Bauart haben  aber den Nachteil, dass die mit dem Betätigungshand  griff versehene Stange in der eingesteckten Lage aus  dem     Schweinmaul    herausragt, was die weitere Bearbei  tung des Schweines in einer Enthaarungsmaschine be  hindert, weil die auf Gummi     montierten    äusserst emp  findlichen Schabvorrichtungen der üblichen Enthaa  rungsmaschinen durch die aus dem Schweinemaul her  ausragende metallische     Griffstange    beschädigt     würde.       Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Lungen  stöpsel der eingangs genannten     Art,    bei dem dieser  Nachteil vermieden ist,

   so dass die damit versehenen  Schweine auch einer Enthaarungsmaschine mit auf  Gummi oder dergleichen     montierten    Schabvorrichtun  gen     zugeführt    werden     können.     



  Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht,  dass am zylindrischen Körper eine im Schweinemaul  Platz findende Stange festsitzt, die am freien Ende eine       Drahtschlinge    oder Öse zum Erfassen mit einem ha  kenförmigen Werkzeug trägt, und dass über die Stange  ein wesentlich längeres, einen     Handgriff    tragendes Rohr  gesteckt ist, das zum Einführen des Lungenstöpsels     dient.     



  Das längere, den Handgriff tragende Rohr dient  zur Betätigung beim Einführen des Lungenstöpsels in  den Schweinerachen oder Schlund, wird aber     dann    ab  gezogen, so dass nur die kürzere Stange mit Draht  schlinge im Schweinemaul verbleibt, die zur     Gänze    dar  in Platz     findet,    so dass sie der Bearbeitung des Schwei  nes in der Enthaarungsmaschine nicht hinderlich ist.  Zur Entnahme des Lungenstöpsels wird ein Werkzeug,  das in einen Haken endet, in das Maul     eingeführt,     die Drahtschlinge oder Öse erfasst und der Lungen  stöpsel herausgezogen.  



  Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin  dungsgegenstandes anhand der Zeichnung beschrieben,  die das Gerät in Ansicht teilweise geschnitten     darstellt.     



  Eine Stange oder Rohr 1 trägt am einen Ende eine       Stahldrahtschlinge    2 und am anderen Ende einen zylin  drischen Gummikörper 3, der am vorderen Ende bei  4 etwas abgerundet ist und beispielsweise 40 mm im  Durchmesser und 100 mm in der Länge misst. An dem  dem     Griff    zugewandten Ende ist eine Gummischeibe 5      fest aufgesetzt, welche beispielsweise 100 mm im Durch  messer     misst    und 6 mm dick ist, so dass sie eine gewisse  Biegsamkeit aufweist. Über die Stange 1 samt     Schlinge     2 ist ein Rohr 7 steckbar, das etwa doppelt so lang ist  wie die Stange 1 und einen Handgriff 8 trägt.  



  Zum Gebrauch steckt man mittels des     Handgriffes     8 das     zylindrische    Gummistück 3 in den Rachen oder  Schlund so ein, dass sich die Gummischeibe 5 an die       Kehlkopfwand    vor der Öffnung von Rachen und  Schlund     anlegt    und diesen gegen Eintritt von Wasser in  die Lunge abdichtet. Dann zieht man das Rohr 7 ab,  so dass nur der Stöpsel und die Stange 1 mit     Schlinge    2  im Schweinemaul verbleibt. Nun kann der Schweine  körper abgebrüht und enthaart werden, ohne dass Brüh  wasser in die Lunge gerät. Danach wird durch Einfüh-         ren    eines Hakens in die     Schlinge    2 der Lungenstöpsel  wieder herausgezogen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Lungenstöpsel für Schweineschlachtung mit einem an einer Stange mit Handgriff angebrachten, annähernd zylindrischen Körper, an dem eine biegsame Gummi scheibe von wesentlich grösserem Durchmesser sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass am zylindrischen Körper (3) eine im Schweinemaul Platz findende Stange (1) festsitzt, die am freien Ende eine Drahtschlinge (2) oder Öse zum Erfassen mit einem hakenförmigen Werkzeug trägt, und dass über die Stange (1) ein wesentlich län geres, einen Handgriff (8) tragendes Rohr (7) gesteckt ist, das zum Einführen des Lungenstöpsels dient.
CH1264665A 1965-09-10 1965-09-10 Lungenstöpsel für Schweineschlachtung CH436009A (de)

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CH436009A true CH436009A (de) 1967-05-15

Family

ID=4385048

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CH (1) CH436009A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1994017669A1 (en) * 1993-02-08 1994-08-18 Erwin Herman Gerardus Heurman Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same
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