CH436009A - Lungenstöpsel für Schweineschlachtung - Google Patents
Lungenstöpsel für SchweineschlachtungInfo
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-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A22—BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
- A22B—SLAUGHTERING
- A22B5/00—Accessories for use during or after slaughtering
- A22B5/14—Clips for the tongue; Arrangements for closing the throat
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Description
Lungenstöpsel für Schweineschlachtung Die Erfindung bezieht sich auf einen Lungenstöpsel, wie sie bei der Schweineschlachtung verwendet werden. Nach der Tötung werden die Schweine in einem Kessel mit Wasser von etwa 65 abgebrüht, wobei der zur Lun ge führende Rachen abgeschlossen sein muss, um zu verhindern, dass Brühwasser durch das Maul in die Lunge eindringt, wodurch der Verkaufswert der Lunge vernichtet würde. Es sind hiezu Lungenstöpsel bekannt, die aus einem an einer Stange mit Handgriff ange brachten, annähernd zylindrischen Körper bestehen, an dem eine biegsame Gummischeibe von wesentlich grös- serem Durchmesser festsitzt. Diese Stöpsel werden unter Zurückbiegen der Gummischeibe mittels des an der Stange sitzenden Handgriffes in das Schweinemaul soweit eingeführt, dass das zylindrische Stück in den Rachen oder in den Schlund eindringt und die Gummischeibe sich an die Kehlkopfwand anlegt. Die Gummischeibe schliesst dann sowohl den Rachen als auch den Schlund ab, und zwar gleichgültig, ob der zylindrische Körper im Ra chen oder im Schlund steckt. Sie schmiegt sich an die Kehlkopfwand an und wird durch den im Brustkorb befindlichen Unterdruck angesaugt und verhindert so mit voller Sicherheit das Eindringen von Wasser in die Lunge. Das zylindrische Stück hat dabei keine Ver- schlusswirkung, sondern dient nur zur Führung und zum Festhalten der Gummischeibe in der richtigen Lage. Die bekannten Lungenstöpsel dieser Bauart haben aber den Nachteil, dass die mit dem Betätigungshand griff versehene Stange in der eingesteckten Lage aus dem Schweinmaul herausragt, was die weitere Bearbei tung des Schweines in einer Enthaarungsmaschine be hindert, weil die auf Gummi montierten äusserst emp findlichen Schabvorrichtungen der üblichen Enthaa rungsmaschinen durch die aus dem Schweinemaul her ausragende metallische Griffstange beschädigt würde. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Lungen stöpsel der eingangs genannten Art, bei dem dieser Nachteil vermieden ist, so dass die damit versehenen Schweine auch einer Enthaarungsmaschine mit auf Gummi oder dergleichen montierten Schabvorrichtun gen zugeführt werden können. Gemäss der Erfindung wird dies dadurch erreicht, dass am zylindrischen Körper eine im Schweinemaul Platz findende Stange festsitzt, die am freien Ende eine Drahtschlinge oder Öse zum Erfassen mit einem ha kenförmigen Werkzeug trägt, und dass über die Stange ein wesentlich längeres, einen Handgriff tragendes Rohr gesteckt ist, das zum Einführen des Lungenstöpsels dient. Das längere, den Handgriff tragende Rohr dient zur Betätigung beim Einführen des Lungenstöpsels in den Schweinerachen oder Schlund, wird aber dann ab gezogen, so dass nur die kürzere Stange mit Draht schlinge im Schweinemaul verbleibt, die zur Gänze dar in Platz findet, so dass sie der Bearbeitung des Schwei nes in der Enthaarungsmaschine nicht hinderlich ist. Zur Entnahme des Lungenstöpsels wird ein Werkzeug, das in einen Haken endet, in das Maul eingeführt, die Drahtschlinge oder Öse erfasst und der Lungen stöpsel herausgezogen. Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des Erfin dungsgegenstandes anhand der Zeichnung beschrieben, die das Gerät in Ansicht teilweise geschnitten darstellt. Eine Stange oder Rohr 1 trägt am einen Ende eine Stahldrahtschlinge 2 und am anderen Ende einen zylin drischen Gummikörper 3, der am vorderen Ende bei 4 etwas abgerundet ist und beispielsweise 40 mm im Durchmesser und 100 mm in der Länge misst. An dem dem Griff zugewandten Ende ist eine Gummischeibe 5 fest aufgesetzt, welche beispielsweise 100 mm im Durch messer misst und 6 mm dick ist, so dass sie eine gewisse Biegsamkeit aufweist. Über die Stange 1 samt Schlinge 2 ist ein Rohr 7 steckbar, das etwa doppelt so lang ist wie die Stange 1 und einen Handgriff 8 trägt. Zum Gebrauch steckt man mittels des Handgriffes 8 das zylindrische Gummistück 3 in den Rachen oder Schlund so ein, dass sich die Gummischeibe 5 an die Kehlkopfwand vor der Öffnung von Rachen und Schlund anlegt und diesen gegen Eintritt von Wasser in die Lunge abdichtet. Dann zieht man das Rohr 7 ab, so dass nur der Stöpsel und die Stange 1 mit Schlinge 2 im Schweinemaul verbleibt. Nun kann der Schweine körper abgebrüht und enthaart werden, ohne dass Brüh wasser in die Lunge gerät. Danach wird durch Einfüh- ren eines Hakens in die Schlinge 2 der Lungenstöpsel wieder herausgezogen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Lungenstöpsel für Schweineschlachtung mit einem an einer Stange mit Handgriff angebrachten, annähernd zylindrischen Körper, an dem eine biegsame Gummi scheibe von wesentlich grösserem Durchmesser sitzt, dadurch gekennzeichnet, dass am zylindrischen Körper (3) eine im Schweinemaul Platz findende Stange (1) festsitzt, die am freien Ende eine Drahtschlinge (2) oder Öse zum Erfassen mit einem hakenförmigen Werkzeug trägt, und dass über die Stange (1) ein wesentlich län geres, einen Handgriff (8) tragendes Rohr (7) gesteckt ist, das zum Einführen des Lungenstöpsels dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1264665A CH436009A (de) | 1965-09-10 | 1965-09-10 | Lungenstöpsel für Schweineschlachtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1264665A CH436009A (de) | 1965-09-10 | 1965-09-10 | Lungenstöpsel für Schweineschlachtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH436009A true CH436009A (de) | 1967-05-15 |
Family
ID=4385048
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1264665A CH436009A (de) | 1965-09-10 | 1965-09-10 | Lungenstöpsel für Schweineschlachtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH436009A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994017669A1 (en) * | 1993-02-08 | 1994-08-18 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same |
| AU721443B2 (en) * | 1993-02-08 | 2000-07-06 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same |
-
1965
- 1965-09-10 CH CH1264665A patent/CH436009A/de unknown
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1994017669A1 (en) * | 1993-02-08 | 1994-08-18 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same |
| US5643076A (en) * | 1993-02-08 | 1997-07-01 | Heurman; Erwin Herman Gerardus | Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same |
| AU690893B2 (en) * | 1993-02-08 | 1998-05-07 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same |
| EP0940083A2 (de) | 1993-02-08 | 1999-09-08 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Den Schlund eines Schlachttierkörpers abschliessender Stöpsel und Vorrichtung zu dessen Positionierung |
| EP0940083A3 (de) * | 1993-02-08 | 1999-12-01 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Den Schlund eines Schlachttierkörpers abschliessender Stöpsel und Vorrichtung zu dessen Positionierung |
| AU721443B2 (en) * | 1993-02-08 | 2000-07-06 | Erwin Herman Gerardus Heurman | Plug for closing the gullet of a slaughtered animal and device for positioning same |
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