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CH435803A - Einspritzblock für Gaschromatographen - Google Patents

Einspritzblock für Gaschromatographen

Info

Publication number
CH435803A
CH435803A CH1195064A CH1195064A CH435803A CH 435803 A CH435803 A CH 435803A CH 1195064 A CH1195064 A CH 1195064A CH 1195064 A CH1195064 A CH 1195064A CH 435803 A CH435803 A CH 435803A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
carrier gas
sample
injection block
membrane
injection
Prior art date
Application number
CH1195064A
Other languages
English (en)
Inventor
Flynn Thomas
Condon Richard
Original Assignee
Perkin Elmer Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Perkin Elmer Corp filed Critical Perkin Elmer Corp
Publication of CH435803A publication Critical patent/CH435803A/de

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Description


  



  Einspritzblock für   Gaschromatographen   
Die   Erfindung betrifft einen Einspritzblock für    Gaschromatographen mit einem Tragergaskanal, der eine Drosselstelle aufweist.



   Es ist ein   solchor    beheizter   Einspritzblock    f r   Gas-    chromatographen bekannt, bei welchem   ein Trägergas-    kanal in einem rohrförmigen, durch   eine Einspritzmem-    bran abgeschlossenen Ansatz mündet Koaxial in diesel Ansatz ist ein Rohrstück angeordnet, das einerseits dicht vor der Membran endet und am anderen Ende in einem geradlinig weiterlaufenden Teil des   Trägergaskanals mün-      det.    Dieses Rohrstück bildet eine Drosselstelle in dem    Trägergaskanal. Durch die Einspritzmembran kann zum    Aufgeben einer Probe eine Spritze mit einer Injektionsnadel hindurchgestochen werden, welche dann durch das Rohrstück hindurch in den geradlinigen Teil des Trägergaskanals ragt.

   Es kann dann mit der Spritze eine flüssige Probe in den   Einspritzblock    eingebracht und verdampft werden. Durch den Ansatz wird erreicht, dass die Membran gekühlt wird, und die Drosselstelle sorgt dafür, dass die verdampfte Probe nicht teilweise gegen den Trägergasstrom zu der Membran zurückdiffundieren und an dieser kondensieren kann.



   In gewissen Fällen ist es wünschenswert, statt die Probe mittels einer Spritze aufzugeben,   andere Probenge-    ber zu verwenden. Wenn man beispielsweise statt einer flüssigen eine gasförmige Probe aufgeben will, so ergeben sich ganz andere Abdichtungsprobleme. Daher kann eine Spritze, die zwar bei der Aufgabe flüssiger Proben zu  friedenstellend    arbeitet, für die Aufgabe   gasformiger    Proben ungeeignet   s@in.    Ein weiterer Nachteil der Probenaufgabe mittels Spritzen besteht in der Schwierigkeit, ein   reproduzierbares    Probenvolumen in das chromatographische System einzugeben. Das gilt auch   insbeson-    dere far gasförmige Proben.

   Auch können sich beim Zurückzichen der Spritze aus der Membran Teile der Probe an der Innenwand der Membran ablagern, was zu einer unvollständigen Verdampfung der Probe und mangelnder Reproduzierbarkeit f hrt.



   Es sind   Probengeberventile für    die Aufgabe   gasfor-    miger Proben bekannt, durch welche ein Hohlraum mit   definiertem Volumen wahlweise in einen Probenstrom    und den Trägergasstrom einschaltbar ist Wenn dieser Hohlraum von dem   Probenstrom    in den Trägergasstrom umgeschaltet wird, dann wird damit ein genau definiertes Volumen an Probensubstanz aus dem   Proben-    strom in den Trägergasstrom gebracht und von letzterem aus dem Hohlraum heraus in die TrennsÏule gesp lt.



  Bei den   Probengebern der letzterwähnteo Art handelt    es sich jedoch um die grundsätzlich andere Anordnung als bei den vorher erwähnten   Einspritzblöcken.   



   Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen   Eimspritzbbck    für Gasohromatographen zu schaffen, bei welchem auch andere Probengebermittel als Injektionsspritzen, beispielsweise   Probengeberventile    zur   Einfüh-    rung der Probe in das Gerät verwendet werden können.



   Die   Erfindung besteht darin, dass Halterungsmittel    vorgesehen, sind zum wahlweisen Anschluss entweder   einer Einspritzmembran    an den Trägergaskanal strom  aufwärts von der Drosselstolle    zu dessen Abdichtung nach   aussen,    oder von Anschlussleitungen, die zu einem gesonderten   Probengeber führen, von denen    die stromaufwärtige   Anschlussleitung    vor der Drosselstelle des   Trägergaskanals    abzweigt und die stromabwärtige An  schlussleitung hinter    der Drosselstelle wieder in den   Trägergaskanal    des Einspritzblockes mündet.



   Die     Dross@lstelle ¯    kann dabei natürlich auch ein dichter Abschluss sein. Wesentlich ist, dass daran eine Druckdifferenz entsteht, welche Trägergas durch den gesonderten   Probengeber    treibt.



   Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Abbildungen dargestellt und im folgenden beschrieben :
Fig.   1    ist eine schematische Darstellung eines gaschromatographischen Systems.



   Fig. 2 zeigt einen vergrösserten Querschnitt eines Teils des Probengebersystems, welches in bekannter Weise für die   Probeneinspritzung    mit einer Spritze eingerichtet ist.



   Fig. 3 zeigt einen vergr¯sserten Querschnitt eines Teils des Probengebers. 



   In Fig.   1    liefert eine   Trägergaszuleitung    10   Träger-    gas zu dem Einspritzblock 12. Das Trägergas fliesst durch einen vorerwärmten Kanal 14 am   Probengeber    16 vorbei. An dieser Stelle wird die Probe von dem Proben  geberventil    60 eingegeben, wie nachstehend noch   be-      schrieben    wird. Die   Träger-Probemkombination    fliesst dann durch einen Mischkanal 17 zu einem   Teilungsrohr    18, welches eine stromauf gerichtete Öffnung aufweist.



  Ein Teil der Mischung fliesst in die Leitung 20, während der übrige Teil umgeleitet und über geeignete Ventilmittel durch den Auslass 22 abgelassen wird. Die ge  wählte Probe fliesst zum Eingang    24 einer chromatographischen Säule 26, in welcher sie getrennt wird und die einzelnen Komponenten   indieLeitung    28 eluieren.



  Die Mischungen von Träger und Komponenten fliessen dann durch die Leitungen 30 und 32 zu einem Misch T-St ck 34. Am   Misch-T-Stück    34 werden sie mit einem durch die Leitung 36 zugeführten Brennstoff,   beispiels-    weise Wasserstoff, gemischt. Die Mischung strömt   damn    zu einem   Flammendetektor    38. Der Ausgang des Flam  mendetektors    wird von einem Verstärker 40 verstärkt und von einem geeigneten Registriergerät 42 aufgezeichnet.



   Der   Probengeber    in Fig. 2 besteht aus einem Paar gleichachsiger Rohre 16 und 46. Das äussere Rohr 16 ist an einem Ende zum Trägergas offen und das andere Ende ist durch eine Trennwand 44 abgeschlossen. Das innere Rohr 46 hat einen kleineren Durchmesser, so dass zwischen den Rohren ein ringförmiger zylindrischer Zwischenraum freigelassen wird. Ein Ende des Rohres 46 ist in Nähe der Trennwand angeordnet, während das andere Ende am Mischkanal   17    endet. Es ist ersichtlich, dass der ringförmige Zwischenraum zwischen den Rohren und das innere Rohr 46 nun einen Teil des Träger  gasstromkanals bilden.    Der Innendurchmesser des Rohres 46 ist so bemessen, dass eine Nadel 48 einer   Injek-      tionsspritze    50 eingeführt werden kann.

   Die Nadel wird vollständig durch das Rohr geführt, so dass die Probe eben stromab vom Rohr 46 in den   Trägergasstromka-      naj ! eingegeben ! wird.    Durch die hohe Geschwindigkeit des durch die gedrosselte ringförmige   Öffnung zwischen Na-    del 48 und Rohr   fliessenden    Gases wird verhindert, dass die Probe beim Verdampfen stromauf diffundiert. Dadurch wird die Probe in einem ¸   Paket) y gehalten statt    in zwei Richtungen zu diffundieren. Um die Trennwand d 44 gegen die Hitze des Blocks 12 zu schützen, kann sie, wie gezeigt ist, auf dem Rohr 16 angeordnet sein, welches vom Probongeberblock verläuft. Zusätzlich können Kühlrippen verwendet werden, um ein n ¯berhitzen der Trennwand zu verhindern.



   Der Block wird von dem   Patronenheizer    54 erhitzt, der beliebig ausgebildet sein kann.



   Die den Elementen in Fig. 1 und 2 entsprechenden Elemente in Fig. 3 sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen. In Fig. 3 weist der Probengeber einen Kanal
14 für den Trägergasstrom auf. Dieser Kanal wird im folgenden als Hauptkanal bezeichnet, um ihn von einem zweiten Kanal zu unterscheiden, der nachstehend noch beschrieben wird. Wie bei dem   Probengeber    in Fig. 2 soll hier der ringförmige Zwischenraum zwischen einem Paar von Rohren 16 und 46 einen   Teil : des Trägergas-      hauptkanaj. s bilden.   



   Der Probengeber enthält ferner eine   ProbenqueH,    beispielsweise ein Probengeberventil 60 herkömmlicher Konstruktion und Arbeitsweise. Dieses Probengeberven  til    kann sowohl ein Ventil für eine Gasprobe wie auch für eine flüssige Probe sein.



   Die Vorrichtung enthält   schliesslich    Mittel, um das Trägergas vom Hauptkanal 14 zu der Probenquelle 60   umzuleiten,    wo die Probe in das Trägergas eingeführt wird, und um die Probe und das Trägergas in den Hauptkanal stromab von der Stelle einzuführen, an welcher das Trägergas umgeleitet wird. Insbesondere ist ein rohrförmiges Glied 61 axial in einen Teil des Hauptkanals in solcher Weise eingesetzt, dass der freie Durchgang des Trägergases im Hauptkanal gedrosselt wird. Ohne dieses rohrförmige Glied 61 würde das   Trägergas unbehin-    dert durch den ringf¯rmigen Zwischenraum zwischen den Rohren 16 und 46 zu dem Mischkanal 17 strömen.



  Obwohl dieser Kanal 17 als Mischkanal bezeichnet ist, bildet er tatsächlich eine Fortsetzung oder einen Teil des Hauptkanals.



   Wie ersichtlich ist, ist ein zweiter Kanal 13 in   offe-    ner Verbindung mit dem Hauptkanal 14 und der Pro  benquelle    60. Dieser Kanal bewirkt, dass das vom rohrförmigen Glied umgeleitete Trägergas zur   Probenquelle    60 geleitet wird.



   Das rohrförmige Glied 61 ist innen ebenfalls in offener Verbindung   mit der Probenquelle    60 und dem Hauptkanal, so dass ein   ständiger Trägergasstrom aufrechter-    halten wird. Nachdem die Probe in das Trägergas eingegeben ist, wird die Kombination von Probe und   Träger-    gas über das rohrförmige Glied 61 in den Hauptkanal stromab von der Stelle eingeführt, an welcher das Trägergas durch das rohrförmige Glied umgeleitet wird.



   Obwohl in Fig. 3 die äussere Fläche des   rohrförmi-    gen Gliedes in Berührung mit der inneren Fläche des   Innenrohres    46 zur Bildung einer festen Abdichtung und Umleitung von praktisch dem gesamten   Trägergasstrom    gezeigt ist, ist zu beachten, dass diese Bedingungen nicht erforderlich sind. Es genügt, wenn der Durchmesser des rohrförmigen Gliedes 61 so bemessen ist, dass ein au reichend grosser Teil des Trägergases zu dem Proben  geberventil    60 umgeleitet wird, damit die Probe von dem Trägergas aus dem   Probengoberventil    in kurzer Zeit herausgetrieben werden kann.

   Dieses Ergebnis kann auch dann erzielt werden, wenn der Durchmesser des rohrförmigen Gliedes so bemessen ist, dass zwischen dem rohrförmigen Glied 61 und Innenrohr 46 eine geringe Undichtigkeit entsteht.



   Es versteht sich darüber hinaus, dass sich die   Vor-    richtung der Erfindung zur Verwendung bei chromatographischen Geräten jeder Art eignet und nicht auf die Verwendung bei Trennsäulen oder Detektoren der hier beschriebenen Art begrenzt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einspritzblock für Gascbromatographen mit einem Trägergaskanal der eine Drosselstelle aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass Halterungsmittel (16, 52) vorgesehen sind zum wahlweisen Anschluss entweder einer Einspritzmembran (44) an den Trägergaskanal (14) stromaufwärts von der Drosselstelle (46) zu dessen Abdichtung nach aussen, oder von Anschlussleitungen (13, 61), die zu einem gesonderten Probengeber (60) f h ren, von denen die stromaufwärtige Anschlussleitung (13) vor der DrosselsteNe (46) des Trägergaskanals abzweigt und die stromabwärtige Anschlussleitung (61) hinter der Drosselstelle wieder in den Trägergaskaoal 1 (14)
    des Einspritzblocks (12) m ndet.
    UNTERANSPR¯CHE 1. Einspritzblock nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägergaskanal (14) des Ein spritzblocks (12) in einemrohrförmigenAnsatz(16) des Einspritzblocks (12) mündet, auf dessen Ende eine ¯ber wurfmutter (52) zur wahlweisen Halterung der den Ansatz abschliessenden Einspritzmembran (44) oder der Anschlussleitungen für den gesonderten Probengeber (60) aufschraubbar ist.
    2. Einspdtzblock nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass koaxial zu dem Ansatz (16) ein Rohrstück (46) angeordnet ist, das in einem geradlinig weiterlaufenden Teil (17) des Trägergaskanals (14) endet, und dass die Anschlussmittel eine von der ¯berwurfmutter (52) gehaltene Membran mit einem zentralem und einem, aussermittigen Durchbruch aufweisen, die stromaufwär- tige Anschlussleitung (13) des Probengebers (60) an den aussormittigen Durchbruch der Membran angeschlossen ist uad eine lÏngere stromabwÏrtige Anschlussleitung (61) dicht durch den zentralen Durchbruch der Mem bran und in den geraden Teil (17) des Trägergaskanals (14) hineinragt,
    wobei die Drosselsteüe zwischen Rohr stüdk und stromabwärtiger Anschlussleitung gebildet wird.
    3. Einspritzblock nach Unteranspruch 2, dadurch ge- kennzeichnet, dass der gesonderte Probengeber ein Pro bengeberventil (60) ist, durch welches ein Hohlraum mit definiertem Volumen wahlweise in einen Probenstrom und den Trägergasstrom oinschaltbar ist.
CH1195064A 1963-09-24 1964-09-14 Einspritzblock für Gaschromatographen CH435803A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US31109063A 1963-09-24 1963-09-24

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Publication Number Publication Date
CH435803A true CH435803A (de) 1967-05-15

Family

ID=23205356

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CH1195064A CH435803A (de) 1963-09-24 1964-09-14 Einspritzblock für Gaschromatographen

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CH (1) CH435803A (de)
DE (1) DE1498954A1 (de)
FR (1) FR1408653A (de)
GB (1) GB1025510A (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3545279A (en) * 1966-06-24 1970-12-08 Bodenseewerk Perkin Elmer Co Sample injection for gas chromatographs
US3581573A (en) * 1967-12-27 1971-06-01 Perkin Elmer Corp Sample injection arrangement for an analytical instrument

Also Published As

Publication number Publication date
DE1498954A1 (de) 1969-07-03
GB1025510A (en) 1966-04-14
FR1408653A (fr) 1965-08-13

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