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CH434435A - Vorrichtung zum Sichern elektrischer Messinstrumente gegen zu hohe Ströme und/oder Spannungen - Google Patents

Vorrichtung zum Sichern elektrischer Messinstrumente gegen zu hohe Ströme und/oder Spannungen

Info

Publication number
CH434435A
CH434435A CH124265A CH124265A CH434435A CH 434435 A CH434435 A CH 434435A CH 124265 A CH124265 A CH 124265A CH 124265 A CH124265 A CH 124265A CH 434435 A CH434435 A CH 434435A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
coils
voltages
instrument
series
measuring instruments
Prior art date
Application number
CH124265A
Other languages
English (en)
Inventor
Cornelius Kanters Pet Johannes
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH434435A publication Critical patent/CH434435A/de

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/36Overload-protection arrangements or circuits for electric measuring instruments

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Emergency Protection Circuit Devices (AREA)
  • Synchronous Machinery (AREA)

Description


  
 



  Vorrichtung zum Sichern elektrischer   Messinstrumente    gegen zu hohe
Ströme und/oder Spannungen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Sichern elektrischer Messinstrumente gegen zu hohe Ströme und/oder Spannungen mit einem polarisierten Relais, das anspricht sobald der in positivem oder negativem Sinne durch das Instrument fliessende Strom einen bestimmten Wert erreicht und eine Ausschaltoder Alarmvorrichtung betätigt.



   Die Erfindung eignet sich insbesondere zur Anwendung bei sogenannten   Universalmes sinstrumenten,    die nicht nur zum Messen von niedrigen Strömen und Spannungen, z. B. in der Grössenordnung von Mikroamperes oder Millivolts, sondern auch für hohe Werte z. B. von 3 A oder von 1200 Volt, verwendet werden. Mittels Wählschalter wird bei solchen Vorrichtungen innerhalb der genannten ausgedehnten Messbereiche der gewünschte Messbereich eingeschaltet, der ein Teil des Gesamtbereiches ist. Durch falsche Schaltung oder Messung können bei einem solchen Instrument grosse Überlastungen auftreten, die für das Messystem oder die zugehörigen Teile, wie Shunts, Vorschaltwiderstände usw. fatal sind.



   Die Erfindung bezweckt eine Sicherungsvorrichtung obiger Art zu schaffen, die für beide Stromrichtungen auf sehr befriedigende Weise wirkt.



   Die Vorrichtung nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass in Reihe mit dem Instrument eine erste Relaisspule und parallel zu dieser Reihenschaltung eine zweite Reihenschaltung geschaltet ist, die aus einem Gleichrichter und einer zweiten Relais spule besteht, wobei die beiden Spulen derart gewickelt sind, dass sie einander entgegenwirken und wobei beim Fliessen eines Stromes in der Durchlassrichtung des Gleichrichters die Wirkung der zweiten Spule diejenige der ersten übersteigt.



   Zweckmässig sind die Spulen einander gleich und beträgt der ohmische Widerstand der zweiten Reihenschaltung etwa die Hälfte desjenigen der ersten Reihenschaltung. Dadurch wird erreicht, dass bei positiven und bei negativen   Strom- bzw.    Spannungswerten gleicher absoluter Grösse der Ausschlag des Instrumentes der gleiche ist.



   Vorzugsweise sind die beiden Spulen auf dem gleichen Rahmen, der im Luftspalt eines Magnetkreises drehbar ist, gewickelt.



   Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung, in der ein   Ausführungsbeispiel    dargestellt ist, näher erläutert.



   Fig. 1 zeigt die Schaltungsanordnung und Fig. 2 die Anordnung der Spulen des Relais.



   Es wird angenommen, dass sich zwischen den Punkten A und B der Normalkreis eines Universalmessinstrumentes befindet. Dadurch, dass auf oder zwischen diesen Punkten die Shunts, Vorschaltwiderstände usw. angeschlossen werden, kann eine grosse Anzahl von Messbereichen erhalten werden.



   Die Vorrichtung muss jetzt derart ausgebildet sein, dass bei Überlastung des Instrumentes M mittels des Relais D mit den Spulen   S1    und S2 ein Ausschaltmechanismus betätigt wird, wodurch zwei Kontakte voneinander getrennt werden. Diese Kontakte befinden sich in der Hauptleitung des Instrumentes, die eine Verbindung von den Anschlussklemmen mit den Shunts und den Vorschaltwiderständen bildet. Hierdurch werden auch diese Einzelteile gegen Überlastung gesichert.



   Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung besteht aus zwei Zweigen, von denen der erste das Instrument M, einen Vorschaltwiderstand R und eine erste Relaisspule S1 und der zweite einen Gleichrichter G und eine  zweite Relaisspule   S2    aufweist. Diese Relaisspulen können auf einen Rahmen gewickelt sein, der im Luftspalt eines Magnetkreises drehbar ist. Sie können einander gleich und wie in Fig. 2 dargestellt geschaltet sein.



  Ein Strom in Richtung des Gleichrichters, der also die beiden Zweige durchfliesst, wird dann in den Spulen eine Wirkung verursachen, die dem Unterschied der Wirkung jedes der gesonderten Ströme entspricht.



   Beim   Stromdurchgang    von A nach B wird kein Strom die Spule   S2    durchfliessen, weil G dann eine sperrende Wirkung ausübt. Nur die Spule   S1    gibt also dem drehbaren System von D einen Ausschlag. Wenn der Strom durch   S1    genügend gross ist, wird hierdurch der Ausschaltmechanismus wirksam werden.



   Beim Stromdurchgang im Schaltbild von B nach A ist das Instrument nicht ablesbar, weil dessen Zeiger in die falsche Richtung   ausschlägt.    Es fliesst jetzt jedoch ein Strom durch die beiden Spulen des Schutzsystemes.



  Die Schaltung der Spulen ist derart, dass ein Strom durch   Si    das System links herum und ein Strom durch S2 das System rechts herum drehen lassen will. Durch den Gleichrichter fliesst Strom und der Widerstand des Gleichrichters und der zweiten Spule zusammen wird kleiner gewählt als der Gesamtwiderstand des ersten Zweiges mit dem Instrument, dem Vorschaltwiderstand R und der ersten Spule. Hierdurch wird der Strom in der zweiten Spule einen grösseren Wert bekommen als derjenige in der ersten Spule. Vorzugsweise werden die Widerstände derart gewählt, dass der Strom bei der genannten Stromrichtung das Doppelte desjenigen im ersten Zweig beträgt. Die resultierende Wirkung ist, dass die Drehspule einen Ausschlag in der gleichen Richtung wie im ersten Fall erhält.



   Die beschriebene Vorrichtung ist ohne Änderung für Wechselströme und Wechselspannungen geeignet.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Sichern elektrischer Messinstrumente gegen zu hohe Ströme und/oder Spannungen mit einem polarisierten Relais, das anspricht sobald der in positivem oder negativem Sinne durch das Instrument fliessende Strom einen bestimmten Wert erreicht, und eine Ausschalt- oder Alarmvorrichtung betätigt, dadurch gekennzeichnet, dass in Reihe mit dem Instrument eine erste Relaisspule und parallel zu dieser Reihenschaltung eine zweite Reihenschaltung geschaltet ist, die aus einem Gleichrichter und einer zweiten Relaisspule besteht, wobei die beiden Spulen derart gewickelt sind, dass sie einander entgegenwirken und wobei beim Fliessen eines Stromes in der Durchlassrichtung des Gleichrichters die Wirkung der zweiten Spule diejenige der ersten übersteigt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Spulen einander gleich sind und der ohmische Widerstand der zweiten Reihenschaltung etwa die Hälfte desjenigen der erstgenannten Reihenschaltung beträgt.
    2. Vorrichtung nach Patentanspruch oder Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Spulen auf den gleichen Rahmen, der im Luftspalt eines Magnetkreises drehbar ist, gewickelt sind.
CH124265A 1964-02-01 1965-01-29 Vorrichtung zum Sichern elektrischer Messinstrumente gegen zu hohe Ströme und/oder Spannungen CH434435A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6400842A NL141337B (nl) 1964-02-01 1964-02-01 Inrichting voor het beveiligen van elektrische meetinstrumenten tegen te hoge stromen of spanningen.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH434435A true CH434435A (de) 1967-04-30

Family

ID=19789166

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH124265A CH434435A (de) 1964-02-01 1965-01-29 Vorrichtung zum Sichern elektrischer Messinstrumente gegen zu hohe Ströme und/oder Spannungen

Country Status (5)

Country Link
AT (1) AT251104B (de)
CH (1) CH434435A (de)
DK (1) DK108930C (de)
GB (1) GB1035752A (de)
NL (1) NL141337B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2090309A1 (de) * 1970-05-26 1972-01-14 Bosch Elektronik Gmbh

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2090309A1 (de) * 1970-05-26 1972-01-14 Bosch Elektronik Gmbh

Also Published As

Publication number Publication date
NL6400842A (de) 1965-08-02
NL141337B (nl) 1974-02-15
DK108930C (da) 1968-02-26
AT251104B (de) 1966-12-12
GB1035752A (en) 1966-07-13

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