CH421823A - Siebwalzentrockner für luftundurchlässiges oder schwer durchlässiges Gut - Google Patents
Siebwalzentrockner für luftundurchlässiges oder schwer durchlässiges GutInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
- F26B—DRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
- F26B13/00—Machines and apparatus for drying fabrics, fibres, yarns, or other materials in long lengths, with progressive movement
- F26B13/10—Arrangements for feeding, heating or supporting materials; Controlling movement, tension or position of materials
- F26B13/14—Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning
- F26B13/16—Rollers, drums, cylinders; Arrangement of drives, supports, bearings, cleaning perforated in combination with hot air blowing or suction devices, e.g. sieve drum dryers
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Description
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Siebwalzentrockner für luftundurchlässiges oder schwer durchlässiges Gut Die Erfindung betrifft einen Siebwalzentrockner für luftundurchlässiges oder schwer durchlässiges Gut, bei dem die Trocknungsluft aus dem Inneren der Siebwalze abgesaugt und von aussen dieser wieder zugeführt wird, wobei durch seitlich der Gutbahn vorgesehene Öffnung die Luftrückführung zum Ventilator erfolgt; hierbei kann es sich um Stückgüter, endlose Bahnen wie beispielsweise Zellulose, Faser- vliese, Furniere, Stoffbahnen oder dergleichen handeln.
Güter trocknet man auf Siebwalzentrocknern, die in beliebiger Anzahl, unterschiedlichen Höhen usw., z. B. hinereinander, angeordnet sein können. Die Trocknung des Gutes ist bei diesen Siebwalzen- trocknern intensiv, weil das Trockengut bei den verschiedenen, hintereinander angeordneten Siebwalzen abwechselnd von beiden Seiten mit Trockenluft geblasen wird. Dabei wird die z. B. durch Düsen geblasene Trockenluft am Rande der Siebwalzen in das Siebwalzeninnere geleitet. Die Siebwalzen sind breiter als das Trockengut.
Durch die nicht vom Gut bedeckte Perforation des Walzenmantels gelangt die Luft in das Innere der unter Saugzug stehenden Siebwalze. Damit unter Umständen der Rand des Trockengutes nicht durch den Saugzug beschädigt wird, kann zwischen dem von Trockengut bedeckten Teil der Siebtrommel und dem überstehenden, ebenfalls gelochten, luftführenden Teil der Siebtrommel ein ungelochter Mantelstreifen vorgesehen sein. Auf diesem ungelochten Mantelstreifen kann der Rand des Trockengutes aufliegen.
Nachteilig bei dieser Ausführungsform ist die gegenüber der Materialbreite überstehende Walzenbreite. Aufgabe der Erfindung ist es deshalb, Siebwalzen geringerer Breite zu verwenden.
Erfindungsgemäss sollen zur Lösung der Aufgabe die öffnungen in dem Trommelboden und/oder zwi- scheu dem Trommelboden und dem Ventilatorstutzen vorgesehen sein. Zur Mengenregulierung der strömenden Luft können die Querschnitte der Öffnungen durch Verstell- bzw. Verschlussmittel verändert bzw. auch verschlossen werden. Die einfachste Art der Luftregulierung ist in einer Blechplatte zu sehen, die unmittelbar am jeweiligen Boden anliegt und z. B. die gleichen öff- nungen wie der Trommelboden aufweist. Dreht man diese Blechplatte, dann überlappen sich die Kanten der Öffnungen je nach Stellung der Platte, und die Durchtritte für die Luft werden z.
B. kleiner bzw. verschlossen. Die Öffnungen können z. B. rund, oval oder schlitzförmig gestaltet sein.
Zwischen dem Absaugstutzen und dem Trommelboden kann ein Zwischenraum freigelassen werden, so dass durch diesen Ringschlitz das Absaugen der Luft erfolgen kann.
Die Luftführung kann durch Leitbleche begünstigt werden, die so angeordnet sind, dass die aus einem Düsenkasten ausströmende Luft z. B. rechtwinklig in Richtung zum jeweiligen Trommelboden bzw. zum Schlitz zwischen Absaugstutzen und Trommelboden gelenkt wird, also eine Art geschlossenen Kanal bildet.
Beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste beibeispielsweise Ausführungsform eines Siebwalzen- trockners, Fig. 2 ein Detail der Fig. 1 in grösserem Massstab, Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine zweite beispielsweise Ausführungsform eines Siebwalzen- trockners,
Fig. 4 den Boden der in Fig. 3 dargestellten Siebwalze und
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Fig. 5 die Anordnung eines Schlitzes zwischen Ventilator und Trommel.
Fig. 1 zeigt einen Schnitt durch eine Siebwalze. Die Luft wird durch den Düsenkasten 1 auf den perforierten Trommelboden der Siebrommel 2 gelenkt. Wenn völlig undurchlässiges Material behandelt wird, dann tritt die Luft durch die Öffnungen 3 im Trommelboden hindurch, wie durch einen Pfeil angedeutet. (Siehe auf Fig. 2) Ein Luftleitblech 5 kann vorgesehen sein, damit die Luft eine zusätzliche Lenkung erfährt.
In Fig. 2 ist das Material 4 dargestellt; ausserdem ist das Luftleitblech 5 erkennbar, das bei geeigneter Formgebung abdichtend am Düsenkasten befestigt ist und bis in den Bereich des. Trommelbodens reicht, so dass die gesamte, auf das Gut geblasene Trockenluft nur durch diese so gebildete kanalartige _ Führung strömt.
Fig. 3 zeigt eine ähnliche Anordnung wie Fig. 1, und zwar ist der Luftstrom bei schwer durchlässigem Gut dargestellt. Ausserdem sind Öffnungen 3 nur an einem Boden (links) und auch geeignet anzubringende Heizkörper 7 für die Luft gezeigt. Auf der rechten Seite der Figur gelten die gleichen Strömungsverhältnisse wie auf der linken Seite, wobei jedoch angedeutet ist, wie bei schwer durchlässigem Gut auch ein geringer Teil der zugeführten Luft durch das Gut in das Innere der Siebwalze gelangen kann.
Fig. 4 lässt erkennen, wie der Lochquerschnitt im Boden 6 verändert werden kann.
Der Boden 6 weist Löcher 3 auf; dahinter (gestrichelt) sind Löcher 8 in einer Blechplatte 9 erkennbar, welche Platte 9 der übersichtlichkeit halber in Fig. 3 nicht dargestellt ist; verdreht man die Platte 9, dann können die Löcher 3/8 im entsprechenden Verhältnis zur Deckung kommen. Selbstverständlich ist die Platte 9 beispielsweise mittels Verschraubung und dergleichen in der erwünschten Stellung am Boden 6 arretierbar.
Ein Schlitz 10 zwischen dem Ventilator 11 und einer Trommel ist in Fig. 5 dargestellt. Die abzusaugende Luft kann durch ein Luftleitblech 12 im erwünschten Sinne zusätzlich gelenkt werden.
Um die Saugwirkung zu erhöhen, kann man den Saugstutzen auch grösser halten, beispielsweise so gross wie den Durchmesser des Trommelmantels. Damit wird der Schlitz 10 mehr in Richtung zum Trommelmantel (also nach aussen) verlegt.
Auch die Schlitzgrösse ist einstell- und verstellbar; so dass man einen schmalen oder breiteren Schlitz erhält; je nachdem, wie das erforderlich ist.
Selbstverständlich ist die Kombination von Schlitz und Löchern in dem Trommelboden denkbar.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Siebwalzentrockner für luftundurchlässiges oder schwer durchlässiges Gut, bei dem die Trocknungs- luft aus dem Inneren der Siebwalze abgesaugt und von aussen dieser wieder zugeführt wird, wobei durch seitlich der Gutbahn vorgesehene Öffnungen die Luftrückführung zum Ventilator erfolgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen in dem Trommelboden und/oder zwischen dem Trommelboden und dem Ventilatorstutzen angeordnet sind. UNTERANSPRÜCHE 1.Trockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchströmquerschnitt der Öffnung einstellbar ist. 2. Siebwalzentrockner nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dem Trommelboden eine anliegende, verdrehbare Blechplatte zugeordnet ist. 3. Siebwalzentrockner nach Unteranspruch 2, dadurch- gekennzeichnet, dass die Blechplatte mit gleichartigen Durchbrüchen versehen ist. 4:Siebwalzentrockner nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen rund, oval oder schlitzförmig ausgebildet sind. 5. Siebwalzentrockner nach Patentanspruch, gekennzeichnet durch Luftlenkbleche (12), die sich bis in den Raum zwischen den Ventilatoren und den zugeordneten, mit Öffnungen versehenen Trommelböden erstrecken. 6. Siebwalzentrockner nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Luftlenkblech sich vom freien Ende eines Düsenkastens bis an den Trommelboden erstreckt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF0028926 | 1959-07-14 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH421823A true CH421823A (de) | 1966-09-30 |
Family
ID=7093084
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1064765A CH421823A (de) | 1959-07-14 | 1960-03-01 | Siebwalzentrockner für luftundurchlässiges oder schwer durchlässiges Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH421823A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3617992A1 (de) * | 1986-05-28 | 1987-12-03 | Boehm Dirk Dipl Ing | Foerdereinrichtung zur waermebehandlung bahn- und blattfoermiger gueter |
-
1960
- 1960-03-01 CH CH1064765A patent/CH421823A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3617992A1 (de) * | 1986-05-28 | 1987-12-03 | Boehm Dirk Dipl Ing | Foerdereinrichtung zur waermebehandlung bahn- und blattfoermiger gueter |
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