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Elektrisch beheizter Durchlauferhitzer Die Erfindung bezieht sich auf einen elektrisch beheizten Durchlauferhitzer mit einem parallelepi- pedischen Heizblock aus isolierendem Werkstoff, an dessen einer breiten Längsseite mit Abstand bis an die Stirnseiten heranreichende, miteinander verbundene offene Nuten angeordnet und mit einer Verschlussplatte abgedeckt sind, wobei der so gebildete Durchlaufkanal aus einem Heizkanal mit eingesetzten, unmittelbar vom Wasser umspülten urisolier- ten Heizwendeln und je einem vor- bzw. nachgeschalteten isolierenden Widerstandskanal besteht.
Derartige elektrisch beheizte Durchlauferhitzer sind bekannt. Die den Durchlaufkanal bildenden Nuten sind dabei schlangenförmig oder spiralförmig in einer Ebene angeordnet.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen elektrisch beheizten Durchlauferhitzer der eingangs angeführten Art zu schaffen, bei welchem durch einfache Mittel in einem aus einem Stück bestehenden Heizblock eine grössere Heizleistung untergebracht werden kann bzw. bei gleichbleibender Heizleistung die Abmessungen des Heizblockes verringert werden können, wobei gleichzeitig die Herstellung und Montage der Einzelteile des Heizblockes gegenüber den .bisherigen Ausführungen erleichtert wird.
Diese Aufgabe wird gemäss der Erfindung dadurch gelöst, dass am Heizblock an der dem einen vorhandenen Durchlaufkanal gegenüberliegenden breiten Längsseite gleichzeitig ein System offener Nuten -angebracht ist, welche durch eine Verschluss- platte abgedeckt sowie mit den Nuten an der anderen breiten Längsseite mittels Durchbrechungen verbunden sind und einen zusammenhängenden Durch- .flusskanal bilden, und das beide Verschlussplat- ten unter Zwischenlage je einer Dichtungsplatte ge- geneinander verspannt sind,
wobei die eine Ver- schlussplatte die Wasseranschlusstutzen aufweist.
Durch diese Ausbildung des einstückigen Heiz- blocks wird eine wesentliche Verbesserung des Wirkungsgrades erreicht, d. h. im Vergleich mit bisher üblichen Ausführungsformen kann entweder in einem gleichgrossen Heizblock eine grössere Heizleistung untergebracht oder aber bei gleichbleibender Leistung die Dimensionierung des Heizblockes entsprechend verringert werden. Ausserdem ist auch die Herstellung und Montage der Einzelteile besonders einfach.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform des Durchlauferhitzers ist am Heizblock die der Ver- schlussplatte mit den Wasseranschlusstutzen zugekehrte breite Längsseite mit zwei äusseren Längsnuten als Widerstandskanal sowie dazwischen mit drei Nuten als Teil des Heizkanals versehen, und an der gegenüberliegenden breiten Längsseite sind drei Nuten als weiterer Teil des Heizkanals sowie eine Nut als Widerstandskanal angebracht,
deren Enden jeweils durch einen U-förmigen Übergang zwischen zwei an einer und derselben breiten Längsseite benachbarten Nuten und jeweils durch eine Durchbre- chung zwischen zwei an den beiden breiten Längsseiten angeordneten gegenüberliegenden Nuten fortlaufend miteinander verbunden sind.
Auf diese Weise werden auch die nicht zur Erhitzung des durchlaufenden Wassers ausnutzbaren, vor- bzw. nachgeschalteten isolierenden Widerstandskanäle günstig untergebracht, welche als Wasserkanäle von genügender Länge und Querschnitt ausgebildet sein müssen, um eine Wassersäule zu schaffen, welche gegen den Stromdurchgang von den
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Heizwendeln nach den Wasseranschlusstutzen genügend Widerstand leistet.
Ferner ist die Ausbildung vorteilhaft in der Weise vorgenommen, dass an einer der beiden Ver- schlussplatten im Bereich mindestens einer der Nuten des Heizkanals eine flache Membrankammer herausgedrückt und ein diese Membrankammer ab- schliessender Teil der Dichtungsplatte zugleich als Membran ausgebildet ist,
durch welche ein an einem Membranteller befestigter und durch die Membrankammer nach aussen hindurchreichender Schaltstös- sel in axialer Richtung bewegbar ist.
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Fig. 1 ist ein Schnitt über die Länge eines erfindungsgemäss ausgebildeten Heizblocks eines elektrisch beheizten Durchlauferhitzers.
Fig. 2 ist ein entsprechender Schnitt über die Breite des Heizblocks gemäss Fig. 1.
Fig. 3 stellt eine Draufsicht auf die Oberseite des Heizblocks gemäss Fig. 1 und 2 dar, bei abgenommener oberer Dichtungs- bzw. Verschlussplatte.
Fig. 4 zeigt schematisch die fortlaufende Führung des vorgeschalteten Widerstandskanales, des mit Heizwendeln versehenen und von Ebene zu Ebene abwechselnd - verlaufenden Heizkanals und des nachgeschalteten -Widerstandskanales.
Fig. 5 ist eine Draufsicht auf die Unterseite des Heizblocks gemäss Fig. 1 und 2.
In den Figuren 1 und 2 ist nur der Heizblock eines elektrisch beheizten Durchlauferhitzers dargestellt, während die Wassersteuerung und die elektrische Steuerung desselben nicht gezeichnet ist.
Beispielsweise kann ein elektrischer Schalter vorgesehen sein, welcher von einem vom Wasserdruck beauf- schlägten.Membrandruckschalter aus gesteuert wird. In. die Stromleitung zu diesem elektrischen Schalter kann ausserdem ein Sicherheitsschalter eingefügt sein, welcher bei einem innerhalb des Heizblockes etwa auftretenden Überdruck anspricht und die Stromzuführung zum Heizblock unterbricht. Die elektrische Einrichtung des Durchlauferhitzers ist nicht Gegenstand der Erfindung.
Die Erfindung bezieht sich vielmehr auf die Ausbildung des Heizblocks. Gemäss Fig. 1 und 2 ist dieser Heizblock als Parallelepiped 10 aus Isoliermate- rial mit zwei breiten Längsseiten 11 und 12 gebildet, welche durch zwei Stirnseiten 13, 14 und zwei schmale Längsseiten 15 und 16 verbunden sind. Die breiten Längsseiten 11 und 12 des Heizblocks 10 sind vorzugsweise horizontal innerhalb des nicht dargestellten Erhitzergehäuses angeordnet.
An diesen beiden Längsseiten 11 und 12 sind jeweils nach der OberFläche hin offene Nuten 17, 18, 19, 20, 21, 22, 23, 24 und 25 vorgesehen, welche parallel zur Längsachse über den grössten Teil der Länge der breiten Längsseiten 11, 12 mit Abstand bis an die Stirnseiten 13, 14 heranreichen und fortlaufend den vorgeschalteten Widerstandskanal (Nut 21), den mit Heizwendeln 26 versehenen und von Ebene zu Ebene abwechselnd verlaufenden Heizkanal (Nuten 17, 18, 19, 22, 23 und 24) und den nachgeschalteten Widerstandskanal (Nuten 20 und 25) bilden.
An jeder der beiden breiten Längsseiten 11 und 12 ist ei= ne Abdeckung durch eine Dichtungsplatte 27 bzw. 28 und durch darüber angeordnete Verschlussplat- ten 29 bzw. 30 vorgesehen, welch letztere gegeneinander verspannt sind, beispielsweise durch die dargestellten Spannschrauben 31.
Die der breiten Längsseite 12 zugeordnete Verschlussplatte 30 ist mit dem Wasserzuflusstutzen 32 und dem Wasserabflusstut- zen 33 in der Weise verbunden, dass diese am Anfang des entsprechenden Widerstandskanals (Nut 21) bzw. am Ende des entsprechenden Widerstandskanals (Nut 25) einmünden, und die zugeordnete Dichtungsplatte 28 ist mit entsprechenden Durchgangs- öffnungen versehen, von denen nur die Durchgangs- öffnung 34 in Fig. 2 sichtbar ist.
Wie ebenfalls aus der Zeichnung zu ersehen ist, weisen die für die Widerstandskanäle gebildeten Nuten 20, 21 und 25 einen geringeren Querschnitt als denjenigen der für den Heizkanal gebildeten Nuten 17, 18, 19, 22, 23 und 24 auf.
Die der Verschluss- platte 30 mit den Wasseranschlusstutzen 32 und 33 zugeordnete breite Längsseite 12 des Heizblocks 10 ist gemäss Fig. 2 und 5 mit jeweils einer zu jeder Längsseite parallel verlaufenden Nut 21 bzw. 25 als Widerstandskanal und dazwischen mit den parallel verlaufenden Nuten 22, 23 und 24 als Teil des Heizkanals versehen, während an der anderen breiten Längsseite 11 gemäss Fig. 2 und 3 jeweils parallel zur Längsseite mehrer Nuten 17, 18 und 19 als weiterer Teil des Heizkanals und eine weitere Nut 20 als Widerstandskanal vorgesehen sind.
Wie die Figuren 2; 3 und 5 zeigen, sind an jeder breiten Längsseite 11 bzw. 12 jeweils drei Nuten 17, 18, 19 bzw. 22, 23, 24 als Teil des Heizkanals vorgesehen, deren Enden und Anfänge jeweils durch einen U-förmigen Übergang 35 zwischen zwei nebeneinander angeordneten Nuten,
beispielsweise zwischen den Nuten 17 und 18 gemäss Fig. 3 oder den Nuten 23 und 24 gemäss Fig. 5 und jeweils durch eine Durchbrechung 36 zwischen zwei übereinander angeordneten Nuten fortlaufend miteinander verbunden sind. Beispielsweise ist das Ende der Nut 22 an der linken Seite der Fig. 5 durch eine Durchbre- chung 36 mit dem an der linken Seite der Fig. 3 befindlichen Anfang der Nut 17 verbunden.
Auch die als Widerstandskanal dienenden Nuten sind ebenfalls durch. U-förmige Übergänge 37 mit den- entsprechenden Nuten des Heizkanals verbunden, beispielsweise gemäss Fig. 5 die Nut 21 durch einen Übergang 37 mit dem Anfang der Nut 22. Ferner ist eine Durchbrechung 38 zwischen zwei in den beiden Ebenen angeordneten Nuten 20 und 25, welche den nachgeschalteten Widerstandskanal bilden, vorgesehen. Auf die Weise sind die Widerstandskanäle mit dem Heizkanal fortlaufend zu einem Durchlaufkanal verbunden, wie es in Fig. 4 schematisch .dar-
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gestellt ist.
Die Darstellung mit ausgezogenen Linien entspricht dabei der Wasserführung an der breiten Längsseite 12 des Heizblocks 10, während die Wasserführung in der oberen Ebene an der breiten Längsseite 11 durch gestrichelte Linien dargestellt ist. Die angedeutete Einmündung des Wasseran- schlusstutzens 32 ist in den Figuren 4 und 5 mit 32' und die Einmündung des Wasserabflusstutzens 33 mit 33' bezeichnet.
Von der Einmündung 32' aus läuft das kalte Wasser durch die als vorgeschalteter Widerstandskanäl dienende Nut 21 an der breiten Längsseite 12 des Heizblocks 10 nach dem Übergang 37 und von diesem aus in die mit einer Heizwendel 26 versehene Nut 22 hinein, welche den Anfang des Heizkanals bildet. Diese Nut 22 befindet sich ebenfalls an der breiten Längsseite 12 des Heizblocks 10.
Vom Ende der Nut 22 aus gelangt das Wasser über die Durchbrechung 36 an den Anfang der Nut 17 an der breiten Längsseite 11 des Heizblocks 10, fliesst durch diese Nut hindurch und gelangt über den Übergang 35 in die Nut 18, ebenfalls an der breiten Längsseite 11 des Heizblocks 10, und von dieser aus wiederum durch eine Durchbre- chung 36 in die Nut 23, welche an der breiten Längsseite 12 des Heizblocks 10 vorgesehen ist.
Nach dem Durchfliessen der Nut 23 gelangt das Wasser über den Übergang 35 in die Nut 24, welche sich ebenfalls an der breiten Längsseite 12 des Heizblocks 10 befindet und an deren Ende über die Durchbre- chung 36 in die Nut 19 an der breiten Längsseite 11 des Heizblocks 10. Jede der Nuten 17, 18, 19, 22, 23 und 24 ist mit einer unisollerten Heiz- wendel 26 versehen und diese fortlaufend ineinan- der übergehenden Nuten bilden den Heizkanal, in welchem das durchfliessende Wasser erhitzt wird.
Am Ende der Nut 19 gelangt das erhitzte Wasser über den Übergang 37 in die Nut 20, welche den ersten Teil des nachgeschalteten Widerstandskanals an der breiten Längsseite 11 bildet, und an deren Ende über die Durchbrechung 38 in die Nut 25 an der breiten Längsseite 12 des Heizblocks 10, an deren Ende sich die Einmündung 33' in den Wasserab- flusstutzen 33 befindet. Es handelt sich also um einen fortlaufend erfolgenden Wasserfluss durch den vorgeschalteten Widerstandskanal, den Heizkanal und den nachgeschalteten Widerstandskanal, wobei der Durchfluss durch diesen Durchlaufkanal von der oberen Ebene zur unteren Ebene abwechselnd verläuft.
Die Heizwendeln 26 werden vor dem Aufbringen der Dichtungsplatten 27 und 28 bzw. der Verschluss- platten 29 und 30 in die Nuten 17, 18, 19, 22, 23 und 24 des Heizkanals eingelegt. An den die breiten Längsseiten 11 und 12 verbindenden Stirnseiten 13 und 14 sind Bohrungen vorgesehen, welche mit den Längsmittelachsen der jeweils einen Teil des Heizkanals bildenden Nuten 17, 18, 19, 22, 23 und 24 zusammenfallen. Durch diese Bohrungen sind Anschlussbolzen 39 abgedichtet hindurchgeführt, welche jeweils mit dem Anfang bzw. dem Ende einer Heizwendel 26 verbunden sind.
Auf diese Weise ist in jeder der jeweils einen Teil des Heizkanals bildenden Nuten 17, 18, 19, 22, 23 und 24 eine Heiz- wendel 26 für sich getrennt untergebracht.
Wie am Anfang der Beschreibung des Ausfüh- rungsbeispiels erwähnt, kann der Durchlauferhitzer mit einem Sicherheitsschalter versehen sein, welcher bei einem innerhalb des Heizblocks etwa auftretenden Überdruck anspricht und die Stromzuführung abschaltet.
Zur Steuerung eines solchen Sicherheitsschalters kann eine der Nuten 22, 23 oder 24 des Heizkanals oder die als nachgeschalteter Widerstandskanal dienende Nut 25 einen Bereich aufweisen, welchem eine aus der mit dem Wasseranschluss- stutzen 32 und 33 versehene Verschlussplatte 30 herausgedrückte flache Membrankammer 41 (Fig. 2) derart zugeordnet ist, dass der zwischen dem genannten Bereich und der Membrankummer 41 be- findliche Teil der Dichtungsplatte 28 zugleich als Membran wirkt,
durch welche ein an einem Mem- branteller 42- befestigter und durch die Membran- kammer 41 nach aussen hindurchreichender Schalt- stössel 43 in axialer Richtung bewegbar ist. Wenn der Bereich in dem als nachgeschalteter Widerstandskanal dienenden Nut 25 gebildet ist, kann dieser durch eine seitliche Ausnehmung der Nut 25 begrenzt sein. Gemäss Fig. 2 ist der Bereich insbesondere an der Nut 23 des Heizkanals gebildet.
Je nach den von einem elektrisch beheizten Durchlauferhitzer im Einzelfall zu erfüllenden Forderungen können die Einzelteile eines erfindungsge- mäss ausgebildeten Heizblocks in äquivalenter Weise angepasst werden, wobei auch die Wahl des Werkstoffes für den Heizblock 10 oder für die Dichtungsplatten oder für die Verschlussplatten Berücksichtigung finden kann. Die elektrische Schaltung der Heiz- wendeln 26 an deren Anschlussbolzen kann ebenso an den jeweils auftretenden Fall angepasst werden.