CH420008A - Schlagwerkzeug - Google Patents
SchlagwerkzeugInfo
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Classifications
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Description
Schlagwerkzeug Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Schlagwerkzeug, dessen Schlagkörper mindestens eine Aussparung aufweist, in welcher wenigstens ein Dämpfungskörper mit Spiel angeordnet ist, derart dass er sich in der Schlagrichtung gegenüber dem Schlagkörper verschieben kann.
Von den bekannten Geräten dieser Art unter scheidet sich das erfindungsgemässe Schlagwerkzeug dadurch, dass der Schlagkörper zwei Schlagbahnen aufweist und durch einen Hohlkörper gebildet ist, dessen zur Aufnahme des Dämpfungskörpers be stimmter Hohlraum an seinem einen stirnseitigen Ende durch einen Zapfen verschlossen ist, dessen äussere Stirnfläche als Schlagbahn ausgebildet ist, wobei der Zapfen wenigstens schlagbahnseits aus einem Nichtei.senmaterial besteht.
In der Zeichnung sind zwei beispielsweise Ausfüh rungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 als erste Ausführungsform den Hammer kopf mit Muffe für den Stiel im Axialschnitt, und Fig. 2 einen Teilschnitt durch eine zweite Aus führungsform eines Hammerkopfes mit Muffe für den Stiel.
Bei den in Fig. 1 und 2 gezeichneten Ausfüh rungsformen ist mit 1 der als Hohlkörper ausgebil dete Hammerkopf bezeichnet, mit an seinem Mittel teil angeschweisster Muffe 29 für die Befestigung des Hammerstieles. Der Hohlraum 5 des Hammerkopfes 1 dient zur Aufnahme des Dämpfungskörpers 10. An wenigstens einem seiner stirnseitigen Enden ist der hohle Hammerkopf 1 durch einen Zapfen 25, 26 bzw. 27 verschlossen, wobei die äussere Stirnfläche der Zapfen als Schlagbahn 4 bzw. 4a ausgebildet ist.
Die Zapfen 25 bzw. 27 bestehen wenigstens schlag- bahnseits aus einem Nichteisenmaterial, und zwar z.B. aus Kupfer, Aluminium, Blei, einer Bleikompo- sition, oder dem unter der Markenbezeichnung Du rethan bekannten Kunststoff in Spritz- oder Guss- material, oder aber aus Nylon, und zwar ebenfalls in Spritz- oder Gussmaterial.
Der Dämpfungskörper 10 besteht aus Antimon-Bleischrot und öl oder Queck silber und öl, wobei das öl eine Viskosität von we nigstens angenähert 10 Englergraden besitzen soll.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 besteht der als Schlagkörper dienende Hammerkopf 1 aus Stahl und ist mit der einen, die zugehörige Schlagbahn 4 tragenden Stirnwand aus einem einzigen Stück ge fertigt. Der Zapfen 27 besteht aus zwei Teilen 27a und 27b, wobei nur der äussere, die zugehörige Schlagbahn 4a tragende Teil 27a aus Nichteisenmate- rial gefertigt ist. Die beiden Teile 27a und 27b sind miteinander verpresst und/oder verschraubt.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist der Hohl raum 5 an beiden stirnseitigen Enden des Hammer kopfes 1 durch je einen, die zugehörige Schlagbahn 4 bzw. 4a tragenden Zapfen 25 bzw. 26 verschlossen, von denen der eine, 26, aus vergütetem und gehärte- tem Stahl, und der andere, 25, wenigstens schlag- bahnseits aus einem anderen Material besteht.
Zwi schen den Zapfen 25 bzw. 26 und dem Hammerkopf 1 ist je eine den Hohlraum 5 flüssigkeitsdicht ab- schliessende Stahlplatte 28 eingepresst.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Schlagwerkzeug, dessen Schlagkörper mindestens eine Aussparung aufweist, in welcher wenigstens ein Dämpfungskörper mit Spiel angeordnet isst, derart, dass er .sich in der Schlagrichtung gegenüber dem Schlagkörper verschieben kann, dadurch gekennzeich- net, dass der Schlagkörper (1) zwei Schlagbahnen (4 und 4a) aufweist und durch einen Hohlkörper gebil det ist, dessen zur Aufnahme des Dämpfungskörpers (10)bestimmter Hohlraum (5) an seinem einen stirn- seitigen Ende durch einen Zapfen (25, 26 bzw. 27) verschlossen ist, dessen äussere Stirnfläche als Schlag bahn (4 bzw. 4a) ausgebildet ist, und. der wenigstens schlagbahnseits aus einem Nichteisenmaterial besteht. UNTERANSPRÜCHE 1.Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlagkörper (1) aus Stahl besteht und mit der einen, die zugehörige Hammer bahn (4) tragenden Stirnwand aus einem einzigen Stück gefertigt ist. 2.Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hohlraum (5) an beiden stirnseitigen Enden des Schlagkörpers (1) durch je einen die zugehörige Schlagbahn tragenden Zapfen (25 bzw. 26) verschlossen ist, von denen der eine (26) aus vergütetem und gehärtetem Stahl, und der andere (25) wenigstens schlagbahnseits aus einem anderen Material besteht. 3.Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Zapfen (25 bzw. 26) und dem Schlagkörper (1) eine den Hohlraum (5) flüssigkeitsdicht abschliessende Stahlblechplatte (28) eingepresst ist.4. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (27) aus zwei Teilen (27a und 27b) besteht, wobei nur der äussere, die zugehörige Schlagbahn tragende Teil (27a) aus Nicht eisenmaterial gefertigt ist.5. Schlagwerkzeug nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (27a und 27b) miteinander verschraubt und/oder verpresst sind.6. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Mittelteil des Schlagkörpers (1) eine Muffe (29) angeschweisst ist, die zur Befesti- gung des Hammerstieles dient. 7. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Zapfen (25 bzw. 27) wenigstens schlagbahnseits aus Kupfer besteht.B. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Zapfen (25 bzw. 27) wenigstens schlagbahnseits aus Aluminium besteht. 9. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der einen Zapfen (25 bzw. 27) wenigstens schlagbahnseits aus Blei oder einer Blei komposition besteht.10. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Zapfen (25 bzw. 27) wenigstens schlagbahnseits aus Nylon besteht.11. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die zugehörige Schlagbahn tragende Teil des Zapfens aus Spritz- oder Guss material besteht. 12. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungskörper (10) durch eine Füllung aus Antimon-Bleischrot und Öl gebil det ist:13. Schlagwerkzeug nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dämpfungskörper (10) durch eine Füllung aus Quecksilber und öl gebildet ist. 14. Schlagwerkzeug nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass das öl eine Viskosität von wenigstens angenähert 10 Englergraden besitzt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1554363A CH420008A (de) | 1963-12-18 | 1963-12-18 | Schlagwerkzeug |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| CH1554363A CH420008A (de) | 1963-12-18 | 1963-12-18 | Schlagwerkzeug |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| CH420008A true CH420008A (de) | 1966-08-31 |
Family
ID=4409949
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH1554363A CH420008A (de) | 1963-12-18 | 1963-12-18 | Schlagwerkzeug |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH420008A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO1989008746A1 (en) * | 1988-03-16 | 1989-09-21 | Menck Gmbh | Hammer for pile-drivers |
| DE102012003927A1 (de) * | 2012-03-01 | 2013-09-05 | Klaus Zimmer | Schlagkörper |
-
1963
- 1963-12-18 CH CH1554363A patent/CH420008A/de unknown
Cited By (2)
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| WO1989008746A1 (en) * | 1988-03-16 | 1989-09-21 | Menck Gmbh | Hammer for pile-drivers |
| DE102012003927A1 (de) * | 2012-03-01 | 2013-09-05 | Klaus Zimmer | Schlagkörper |
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