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CH428566A - An einem Traktor angebrachte Ladevorrichtung - Google Patents

An einem Traktor angebrachte Ladevorrichtung

Info

Publication number
CH428566A
CH428566A CH368365A CH368365A CH428566A CH 428566 A CH428566 A CH 428566A CH 368365 A CH368365 A CH 368365A CH 368365 A CH368365 A CH 368365A CH 428566 A CH428566 A CH 428566A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
attached
elevator
tractor
loading
loading device
Prior art date
Application number
CH368365A
Other languages
English (en)
Inventor
Roth-Rahm Edwin
Original Assignee
Roth Rahm Edwin
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Roth Rahm Edwin filed Critical Roth Rahm Edwin
Priority to CH368365A priority Critical patent/CH428566A/de
Publication of CH428566A publication Critical patent/CH428566A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66FHOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
    • B66F9/00Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
    • B66F9/06Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
    • B66F9/075Constructional features or details
    • B66F9/12Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
    • B66F9/19Additional means for facilitating unloading

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


  An einem Traktor angebrachte     Ladevorrichtung       Die Erfindung betrifft eine an einem Traktor ange  brachte Ladevorrichtung. Bekannte Ladevorrichtungen  dieser Art, die vorne oder seitlich am Traktor angebracht  sind, haben den Nachteil relativ aufwendig zu sein, so  dass sie bisher in der     Landwirtschaft    nur in geringem  Umfange eingesetzt werden.

   Die insbesondere für die  sen Zweck geschaffene, sehr einfache Ladevorrichtung  nach der Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass sie  ein am hinteren Ende des     Traktorchassis    angebrachtes  Gestell mit zwei vertikalen Führungsschienen für einen  mit einem Ladeorgan versehenen Aufzug aufweist, der  an mindestens einem Seil     befestigt    ist, das über eine am  oberen Ende der Führungsschienen angebrachte Seil  rolle geführt ist, wobei die zum Heben des Aufzuges an  diesem Seil erforderliche Zugkraft vom     Traktormotor     abgeleitet ist.  



  Besonders     vorteilhaft    ist es dabei, dass man gege  benenfalls den üblicherweise am Heck eines landwirt  schaftlichen Traktors vorhandenen, z. B. zum Anbrin  gen eines Pfluges dienenden, hydraulischen Hebemecha  nismus ausnützen kann, um den Aufzug mittels eines    umgekehrten       Flaschenzuges    zu betätigen.  



       In    der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Er  findungsgegenstandes dargestellt. Es ist:       Fig.    1 eine perspektivische     Darstellungeinesmitdieser     Ladevorrichtung versehenen Traktors;       Fig.    2 eine schematische Ansicht der Ladevorrich  tung; und       Fig.    3 eine schematische Ansicht einer Detailvariante.  Gemäss     Fig.    1 ist am Heck eines Traktors 1 eine  Ladevorrichtung 2 angebaut.

   Das Gestell 3 der auch kurz    Hecklader   genannten     Ladevorrichtung    2 weist zwei  hintere, lange vertikale Führungsschienen 4 von     U-för-          migem    Profil auf, die überkurze horizontale Schienen 5  und 6 und schräge Stützen 7 mit zwei vorderen, kurzen       vertikalen    Schienen 8 verbunden sind, die ihrerseits auf  nicht näher dargestellte Weise am hinteren Teil des       Traktorchassis    befestigt sind. Es sind auf diese Weise  zwei parallele     Gestellrahmen    4-8 gebildet, die durch     Tra-          versen    fest miteinander verbunden sind.

   Am oberen En  de der langen Schienen 4 ist eine Querachse 9 an den-    selben     befestigt,    die zwei Seilrollen 10 trägt, über die  zwei Seile 11 geführt sind, die je     mit    einem Ende 12 an  einem Aufzug 13 befestigt sind.  



  Der Aufzug 13 weist zwei kurze,     vertikale    Schienen  14 auf, an denen je drei nach vorne vorstehende Lap  pen 15 angeschweisst     sind,    die drei Achsen 16 tragen.  Auf den vorstehenden Enden der Achsen 16 sind Füh  rungsrollen 17 angebracht, die in die Profile der     U-för-          migen    Führungsschienen 4 passen, so dass der Aufzug  13 mittels der Seile 11 längs dieser Schienen 4 auf und  ab bewegt werden kann. Der Aufzug 13 ist unten     mit     zwei horizontalen Armen 18 versehen, an deren freien  Enden eine Achse 19 lösbar befestigt ist, die als Schwenk  achse für eine Ladebrücke 20 dient.  



  Die Ladebrücke 20, deren Breite grösser ist als der  gegenseitige Abstand der     Gestellrahmen    4-8, ist unten  mit Rippen 21 und vorne mit Rippen 22 verstärkt. Auf  einer Seite der Ladebrücke 20 ist ein nach vorne ragen  der Arm 23 befestigt, an dessen vorderem, freien Ende  ein Bedienungsgriff 24 bei 25     angelenkt    ist, der über ein  nicht dargestelltes Zugorgan mit einem Haken 26 ver  bunden ist, der ebenfalls am Arm 23     angelenkt    ist. Der  in     Fig.    2 rein schematisch angedeutete Haken 26 um  greift in der dargestellten Normallage einen     Haltenok-          ken    27, der am Aufzug 13 vorgesehen ist, so dass die  Ladebrücke 20 an letzteren festgehalten wird.

   Wenn man  den     Bedienungsgriff    24 betätigt, so wird über das er  wähnte Zugorgan der Haken 26 gegen die Kraft einer  Feder vom Haltenocken 27     gelöst,    so dass die Lade  brücke 20 mittels des Armes 23 um die Achse 19 ge  schwenkt werden kann.  



  Um den Aufzug 13 mit der Ladebrücke 20 zu heben  oder zu senken, wird ein auf dem Traktor vorhandener,  hydraulisch     betätigbarer    Mechanismus üblicher Art be  nützt, der zwei parallele, in Vertikalebenen schwenk  bare Arme aufweist, an denen     zwei    Arme 28 der Lade  vorrichtung 2 auf nicht näher dargestellte Weise befe  stigt sind. An diesen zwei Armen 28 sind ihrerseits zwei.  Achsen 29 und 30 befestigt, die je zwei Seilrollen 31 und  32 tragen. Unter den beiden horizontalen     Gestellschienen     5 sind an demselben zwei Lappen 33     angeschweisst,    die      zwei weitere Achsen 34 und 35 tragen, auf denen je zwei  Seilrollen 36 und 37 gelagert sind.

   Jedes der Seile 11 ist  von der oberen Rolle 10 der Reihe nach über die Rol  len 37, 32, 36 und 31 geführt und an einer weiteren     ge-          stellfesten    Achse 38 befestigt.  



  Es ist     ersichtlich,    dass auf diese Weise zwei Flaschen  züge 37, 32, 36 und 31 gebildet sind,     mit    den beweg  lichen Rollen 31 und 32 und den     ortfesten    Rollen 36  und 37.     Im    Gegensatz zu den üblichen Flaschenzügen  werden die vorliegenden Flaschenzüge nicht zur Verrin  gerung der zum Heben einer Last erforderlichen Kraft,  sondern zur     Vergrösserung,des    Weges der Last im Ver  gleich zum Weg der Kraft benützt.

   Wenn die Arme 28  mittels des     hydraulischen    Hebemechanismus im Sinne  des Pfeiles 39 geschwenkt werden, und sich     somit    der  Abstand der Rollen 31 und 32 von den Rollen 36 und  37 vergrössert, wird der Aufzug 13 aus seiner dargestell  ten, untersten Stellung nach oben gezogen, und die     Di-          mensionierung    ist so getroffen, dass sich in der obersten  Lage der Arme 28 der Aufzug 13 unmittelbar unter den  oberen Rollen 10     befindet.     



  Man kann den beschriebenen Hecklader z. B. dazu  verwenden, um Säcke, Fässer und dgl. vom Boden auf  die Höhe der Brücke eines Lastwagens zu heben oder  von letzterer auf den Boden zu senken. Wenn es sich um  Schüttgut handelt, kann man dabei die Ladebrücke 20       mittels    des Armes 23 um ihre Schwenkachse 19 schwen  ken, um sie zu entleeren.  



       Zweckmässig    werden ausser der Ladebrücke 20 noch  andere Ladeorgane vorgesehen, die austauschbar mit  derselben an der Schwenkachse 19 angebracht werden  können, z. B. eine zum Aufnehmen von Gras und Heu  geeignete Gabel, eine Schaufel oder dgl.  



  Der     Hecklader        nach        Fig.    1 eignet sich mit Rücksicht  auf die Kraft des üblichen hydraulischen     Hebemecha-          nismus    für Lasten bis zu etwa 800 kg.     In        Fig.    2 ist eine  Variante dargestellt, die sich für noch grössere Lasten  eignet.

   Hierzu ist auf dem Gestell 3 des     Heckladers    eine  Seilwinde 40 angebracht, auf deren Seiltrommel 41 die  beiden Seile 11     aufwickelbar    sind.     Die    Winde 40 weist  ein Getriebe 42 auf, das über eine Gelenkwelle 43 mit       einer    am Traktor üblicherweise vorhandenen     Zapfwelle     verbunden ist.

   In diesem Falle     wird    also der Aufzug  des     Heckladers    vom     Traktormotor    aus auf rein mecha  nischem Wege betätigt, statt über den hydraulischen He  bemechanismus.     In    den meisten Fällen wird der sehr  leicht     bedienbare    und preisgünstigere       Flaschenzug-          lader      nach     Fig.    1 den Bedürfnissen eines Landwirtes  durchaus genügen.  



  Es wird noch bemerkt, dass der Hecklader prinzi  piell auch mit einem einzigen Aufzugsseil ausgeführt  werden könnte, dass die beschriebene Ausführung mit  zwei     Seilen    11 aber in     konstruktiver    Hinsicht     zweckmäs-          siger    ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH An einem Traktor angebrachte Ladevorrichtung, da durch gekennzeichnet, dass sie ein am hinteren Ende des Traktorchassis angebrachtes Gestell (3) mit zwei vertikalen Führungsschienen (4) für einen mit einem Ladeorgan (20) versehenen Aufzug (13) aufweist, der an mindestens einem Seil (11) befestigt ist, das über eine am oberen Ende der Führungsschienen (4) angebrach te Seilrolle (10) geführt ist, wobei die zum Heben des Aufzuges an diesem Seil (11) erforderliche Zugkraft vom Traktormotor abgeleitet ist. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Ladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass am Gestell (3) und an zwei beweg lichen Armen (28), die an zwei schwenkbaren Armen eines auf dem Traktor vorgesehenen, hydraulischen He bemechanismus befestigt sind, Seilrollen (36, 37, 31, 32) angebracht sind, über welche das Seil (11) derart ge führt ist, dass ein Flaschenzug gebildet ist, der bei Be tätigung des hydraulischen Hebemechanismus zum He ben, bzw. Senken des Aufzuges dient, und dabei nicht eine Verringerung der aufzuwendenden hydraulischen Kraft im Vergleich zur Last, sondern eine Vergrösserung des Weges der Last im Vergleich zur Kraft bewirkt. 2.
    Ladevorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Seile (11) vorgesehen und zwei Flaschenzüge gebildet sind. 3. Ladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass auf dem Gestell (3) eine Winde (40) angebracht ist, deren Seiltrommel (41) zum Auf wickeln des oder der am Aufzug (13) befestigten Seile (11) dient, wobei die Winde ein Getriebe (42) aufweist, das über eine Gelenkwelle (43) mit einer am Traktor vorhandenen Zapfwelle verbunden ist. 4.
    Ladevorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Ladeorgan (20) am Aufzug (13) um eine Achse (19) schwenkbar angebracht und mit einem am Gestell (3) arretierbaren, zu seiner Ver- schwenkung dienenden Arm (23) versehen ist. 5. Ladevorrichtung nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (19) leicht lös bar ist und mittels derselben verschiedene, austausch bare Ladeorgane (20) am Aufzug (13) schwenkbar an gebracht werdenkönnen. 6. Ladevorrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass als austauschbare Ladeorgane eine Ladebrücke (20), eine Gabel und eine Schaufel vorge sehen sind.
CH368365A 1965-03-16 1965-03-16 An einem Traktor angebrachte Ladevorrichtung CH428566A (de)

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