CH428136A - An Lastfahrzeugen anbringbare Hebevorrichtung - Google Patents
An Lastfahrzeugen anbringbare HebevorrichtungInfo
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Description
An Lastfahrzeugen anbringbare Hebevorrichtung Bei Hebevorrichtungen, die an Lastkraftwagen an gebracht werden sollen, ist es von grösster Bedeutung, dass sie so leicht wie möglich sind und wenig Platz auf dem Wagen in Anspruch nehmen. Dadurch, dass z. B. Kräne mit einem Kipparm an ihrem Ladebaum ausgerüstet werden, erhält man eine verhältnismässig einfache Konstruktion, mit der das Auslegen der Last vom Drehmittelpunkt des Kranes aus zu variieren ist. Durch den Kipparm ist es auch möglich, den Kran zu einer verhältnismässig kompakten Einheit während der Beförderung zusammenzuklappen.
Dieses Zusam menklappen des Kipparmes wurde früher entweder ma nuell ausgeführt oder dadurch, dass das Glied zwischen Ladebaum und Kipparm mit einem Zahngetriebe, einer gabelförmigen Lagerung oder dergleichen ausgebildet wurde, so dass der Kipparm oberhalb des Ladebaums zusammengeklappt werden konnte. Die letzterwähnte Ausführung hat jedoch einen zusätzlichen Arbeitsgang beim Zusammenklappen des Kranes in die Beförde rungslage verursacht. Der Kipparm ist meistens mit einem manuell oder hydraulisch ausschiebbaren, rohr- förmigen Verlängerungsarm versehen, um eine ausrei chende Auslegerlänge mit dem Kran zu erhalten.
Es ergibt sich aber, dass das Ausfahren des Verlängerungs- armes verhältnismässig begrenzt ist, da sonst die Gefahr besteht, dass dieser Arm über den höchsten Punkt des Kranes beim Einnehmen der Beförderungslage hinaus ragt.
Weiter sind auch solche Kräne vorbekannt, bei denen der Kipparm in der Beförderungslage abwärtsge- klappt werden kann und bei denen der Kipparm so kurz ist, dass er im Zwischenraum zwischen dem Ständer des Kranes und dem äusseren Ende des Ladebaumes in der Beförderungslage angebracht werden kann, d. h., dass für ein Ladegerät, das in der Längssymmetrieebene des Lastkraftwagens angeordnet ist, der Kipparm etwas kürzer als die halbe Breite des Wagens sein muss.
Dies bewirkt natürlich ein sehr einfaches Zusammenklappen des Kranes in die Beförderungslage, aber das Ladegerät erhält dabei eine sehr kleine Auslegerlänge.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Schaffung einer Hebevorrichtung, bei der diese Nachteile vermie den sind.
Die erfindungsgerriässe, an Lastfahrzeugen anbring- bare Hebevorrichtung mit einem gegenüber dem Ständer der Hebevorrichtung in lotrechter Ebene schwenkbaren Ladebaum mit einem an dessen äusserem Ende in lot rechter Ebene schwenkbaren Kipparm und einem in der Längsrichtung desselben sich erstreckenden Ver längerungsarm, ist dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungsarm beim Herunterklappen des Ladebau mes und dem Einschwenken des Kipparmes unter den heruntergeklappten Ladebaum entweder an die eine Seite des Ständers gelangt oder durch eine Öffnung oder einen Kanal im Ständer hindurchgeht.
Der Kipparm kann also aus einem ganz kurzen, zentralen, im Ladebaum gelagerten Teil bestehen, an dessen einer Seite ein Verlängerungsarm befestigt ist. Der Verlängerungsarm, der sich parallel zum Kipparm erstreckt, kann so weit von der Längssymmetrieebene desselben entfernt liegen, dass der Verlängerungsarm beim Herunterklappen des Ladebaumes und Einschwen ken des Kipparmes seitlich am Ständer vorbeigeht. Dies bewirkt, dass der Verlängerungsarm verhältnis mässig lang sein kann und dass der Kran also eine ausreichende Auslegerweite erhält.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der Erfin dung ist im Verlängerungsarm ein Teleskopbaum ver schiebbar angeordnet, der beinahe ebenso lang wie die Breite des Lastfahrzeuges gemacht werden kann. Die Auslegerweite des Kranes wird hierdurch erheblich.
Nachstehend werden Ausführungsbeispiele der Er findung unter Hinweis auf die beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Hinteransicht einer Hebevorrichtung, wobei der Lastkraftwagen, auf dem dieselbe angebracht ist, mit Strichpunkthnien angedeutet ist, Fig. 2 eine Draufsicht derselben in der Beförde rungslage,
in etwas grösserem Massstab und Fig. 3 eine Seitenansicht des äusseren Endes des Ladebaumes mit Kipparm und Verlängerungsarm nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung.
Auf einem mit absenkbaren Stützbeinen 1 versehe- nen Sockel 2 ist ein Ständer 3 senkrecht drehbar. Am oberen Ende ist um eine waagrechte Achse 4 ein Lade baum 5 schwenkbar gelagert, der durch einen hydrau- lischen Zylinder 7 mit Kolben 6 an den Ladebaum bei 8 und an den Ständer bei 9 angelenkt ist. Am äusseren Ende des Ladebaumes 5, der hier gabelförmig ist; ist um eine waagrechte Achse 10 ein Kipparm 11 schwenk bar gelagert.
Dieser ist durch einen hydraulischen Zy linder 13 mit Kolben 12 schwenkbar; der bei 14 an ein Ohr des Kipparmes 11 und bei 16 an den Lade baum 5 angelenkt ist.
Auf der einen Seite ist der Kipparm 11 mit einem Vorsprung 17 versehen, an dem ein parallel zum Kipparm sich erstreckendes und als Verlängerungsarm dienendes Führungsrohr 18 für einen in demselben axial verschiebbaren Teleskopteil- 19, am äusseren Ende mit einem Lasthaken 20 ver sehen, befestigt ist, vorzugsweise durch Schweissen.
In -ausgefahrener Lage (siehe Fig. 1, rechts, mit Strich- punktlinien) wird der Teleskopteil 19 mit einem den selben und das äussere Ende des Führungsrohres 18 durchquerenden Bolzen oder dergleichen festgehalten.
Das Führungsrohr 18,- das parallel zum Kipparm ver läuft, erstreckt sich so weit seitlich von demselben, dass es mit dem Teleskopteil 19 bei zusammengeklapptem Kran (siehe Fig. 1 und 2) sich seitlich des Ständers 3 erstreckt und in den Raum 21 zwischen dem Ständer und dem Führerhaus 22 des Lastkraftwagens zu liegen kommt. In zusammengeklappter Lage erstrecken sich keine Teile des Kranes über das Führerhaus 22 oder seitlich über dasselbe hinaus:
Wie in Fig. 1 gezeigt wird, kann auch der Kipparm 11 mit einem Lasthaken 23 für schwere Lasten ver sehen sein.
Bei ganz ausgefahrenem Kranarm wird, wie aus Fig. 1 hervorgeht, eine erhebliche Auslegerweite er halten.
Nach der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ist der Teleskopteil 19 im Führungsrohr 18 durch einen hydraulischen Zylinder 24 mit Kolben 25 verschiebbar, mit dem einen Ende durch einen Bolzen 26, mit dem hinteren Ende des Führungsrohres 18 und durch einen Bolzen 27 mit dem vorderen Ende des Telesköpteils 19 vereinigt.
Derselbe ist ausserdem mit einer Anzahl von Rollen 28 versehen, ebenso ist der Kipparm 11 an seinem vorderen Ende mit einer entsprechenden Anzahl von Rollen 29 versehen. Über dieselben läuft ein Seil 30, das am einen Ende mit einem Lasthaken 31 ver sehen und am entgegengesetzten Ende, beispielsweise bei 32, am Führungsrohr 18 befestigt ist. Mit einer derartigen Vorrichtung kann man von Plätzen, die vom Lastkraftwagen weit entfernt liegen, beispielsweise Baumstämme, zum Laden auf die Pritsche 33 des Fahrzeuges heranziehen. Bei ganz eingezogenem Tele- skopteil 19 hat nämlich das Seil 30 eine ausreichende freie Länge.
Wenn danach der Teleskopteil 19 mit dem Kolben 25 des Zylinders 24 herausgefahren wird, wird das Seil 30 mit der an dem Lasthaken 31 be festigten Last selbsttätig eingeholt. Am Lastkraftwägen wird die Last durch Aufwärtsschwenken des Ladebau mes 5 und des Kipparmes 11 mittels der Kolben 6 und 12 der betreffenden hydraulischen Zylinder 7 und 13 gehoben, wonach die Last durch das Drehen des Stän ders 3 mittels eines hierfür vorgesehenen Drehaggrega tes 34 (Fig. 1) über die Pritsche 33 eingeschwenkt und danach auf dieselbe gesenkt wird.
Die verschiedenen Teile der Hebevorrichtung kön nen verschiedentlich baulich verändert werden. Auch ist eine solche Ausführungsform im Rahmen der Er findung denkbar, wo der Ständer 3 mit einer zentralen Öffnung oder einem Kanal ausgebildet ist, in die bzw. in den der Verlängerungsarm 18 eingeschwenkt werden kann, wenn der Kran in die Beförderungslage geklappt wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH An Lastfahrzeugen anbringbare Hebevorrichtung mit einem gegenüber dem Ständer (3) der Hebevorrich tung in lotrechter Ebene schwenkbaren Ladebaum (5) mit einem an dessen äusserem Ende in lotrechter Ebene schwenkbaren Kipparm (11) und einem in der Längs richtung desselben sich erstreckenden Verlängerungs- arm, dadurch gekennzeichnet, dass der Verlängerungs arm beim Herunterklappen des Ladebaumes (5) und dem Einschwenken -des Kipparmes (11) unter den heruntergeklappten Ladebaum entweder an die eine Seite des Ständers (3) gelangt oder durch eine Öffnung oder einen Kanal im Ständer (3) hindurchgeht.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge- kennzeichnet, dass der Kipparm (11) mit einem Füh rungsrohr (18) versehen ist, das sich auf der einen Seite des Kipparmes, ausserhalb der einen Seite des Ladebaumes, erstreckt.2.- Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass am äusseren Ende des Kipparmes (11) und am äusseren Ende eines Teleskopteiles (19) des Verlängerungsarmes Rollen (29, 28) rotierbar ange ordnet sind, über welche ein Seil (30) läuft, das mit dem einen Ende am Kipparm (11) befestigt und am entgegengesetzten Ende mit einem Lasthaken (31) ver sehen ist.
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