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CH427864A - Misch- und Dosiervorrichtung zum Einbringen von Luft in zur Gefrierung bestimmte Kremen für die Erzeugung von Speiseeis - Google Patents

Misch- und Dosiervorrichtung zum Einbringen von Luft in zur Gefrierung bestimmte Kremen für die Erzeugung von Speiseeis

Info

Publication number
CH427864A
CH427864A CH1760965A CH1760965A CH427864A CH 427864 A CH427864 A CH 427864A CH 1760965 A CH1760965 A CH 1760965A CH 1760965 A CH1760965 A CH 1760965A CH 427864 A CH427864 A CH 427864A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
compressed air
chamber
cream
line
mixing
Prior art date
Application number
CH1760965A
Other languages
English (en)
Inventor
Bombardieri Adriano
Original Assignee
Bombardieri Adriano
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bombardieri Adriano filed Critical Bombardieri Adriano
Publication of CH427864A publication Critical patent/CH427864A/de

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G9/00Frozen sweets, e.g. ice confectionery, ice-cream; Mixtures therefor
    • A23G9/04Production of frozen sweets, e.g. ice-cream
    • A23G9/20Production of frozen sweets, e.g. ice-cream the products being mixed with gas, e.g. soft-ice
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Confectionery (AREA)

Description


      Misch-    und     Dosiervorrichtung    zum     Einbringen    von Luft in zur     Gefrierung        bestimmte        Kremen     für die Erzeugung von Speiseeis    Vorliegende Erfindung     bezieht    sich auf eine     Misch-          und        Dosiervorrichtung    zum Einbringen von Luft in zur       Gefrierung    bestimmte     Kremen    für die Erzeugung von  Speiseeis von der Art der sogenannten      soft        ice        cream .     



  Es sind bereits Vorrichtungen zum Einbringen von  Luft in zur     Gefrierung    bestimmte Kremen bekannt,  welche im allgemeinen aus einer     Räderwerkpumpe    für  die Luft und aus einer anderen Pumpe für die Kreme  oder aus einem Kompressor für die Luft und einer  Pumpe für die     kremeartige,    zu gefrierende Masse, oder  aus ähnlichen Systemen bestehen.  



  Derartige bekannte Vorrichtungen haben den Nach  teil, dass keine Regelung der Dosierung     Luft-Kreme     möglich ist und dass es mit der bei solchen Vorrichtun  gen     erzielbaren    Dosierung nicht gelingt, eine ausrei  chende Mischhomogenität zwischen Luft und Kreme zu  erreichen.  



  Hauptsächliches Ziel     vorliegender        Erfindung    ist die  Vermeidung der vorerwähnten Nachteile durch die  Schaffung einer Vorrichtung, welche die gewünschte  Dosierung der Anteile von Luft und     Kreme    und die Er  zielung einer guten Homogenität der Mischung ermög  licht.  



  Dieses Ziel der Erfindung wird mit der     erfindungs-          gemässen    Misch- und     Dosiervorrichtung    zum Einbrin  gen von Luft in zur     Gefrierung    bestimmte Kremen für  die Erzeugung von Speiseeis erreicht, dadurch gekenn  zeichnet, dass in einem mit     Kreme    zu füllenden Trog  ein eine     Dosierkammer    bildender Hohlkörper angeord  net ist, wobei dieser Hohlkörper am Boden einen mit  einer Öffnung des Troges übereinstimmenden Auslass  für die im Hohlkörper enthaltende Kreme, ferner min  destens einen vom     Troginneren    zur     Dosierkammer    füh  renden     Eintritt    für die Kreme,

   eine erste     Druckluftlei-          tung    für die Druckluftzufuhr in den oberen Bereich der       Dosierkammer,        eine    zweite     Druckluftleitung    für die  Druckluftzufuhr zu dem Auslass sowie Ventile zur Re  gelung der Strömung der Kreme und der Druckluft in  die Kammer und aus derselben und zur dosierten Mi  schung. der Kreme mit     der    Luft aufweist.

      Weitere Einzelheiten des Erfindungsgegenstandes  sind der nachstehenden Beschreibung einiger vorzugs  weisen, jedoch nicht     ausschliesslichen    Ausführungsfor  men der erfindungsgemässen Misch- und     Dosiervorrich-          tung    zu entnehmen, welche beispielsweise und ohne  Beschränkung in der beiliegenden Zeichnung dargestellt  sind,

   in welcher     Fig.    1 eine Schnittansicht einer ersten  Ausführungsform der Misch- und     Dosiervorrichtung     und     Fig.2    eine Schnittansicht einer zweiten Ausfüh  rungsform     derselben    Vorrichtung zeigt und die     Fig.    3  und 4     Darstellungen    teils in Ansicht und im Schnitt  einer dritten bzw. vierten Ausführungsform- der Vor  richtungen sind.  



  Gemäss     Fig.    1 besteht die Misch- und     Dosiervor-          richtung    gemäss vorliegender     Erfindung    aus einem Trog  1 für die Aufnahme der Kreme, in welchem die im we  sentlichen     zylinderförmige        Dosierkammer    2a angeord  net ist. Der die     Dosierkammer    bildende, glockenartige  Hohlkörper 2 ist gegen den Boden hin mit radialen zy  lindrischen Erweiterungen 3, 4 versehen, welche Sitze  für die Kugelventile 5, 6 bilden und auf der fest mit dem  Hohlkörper 2 verbundenen Platte 7 aufsitzen.  



  Der Hohlkörper 2 setzt sich nach oben in einem  Rohr 8 fort, welches unter Zwischenschaltung von we  nigstens einer Dichtung 9 eine sich nach der rechten  Seite der Kammer 2 (mit Bezug auf     Fig.    1) erstreckende  Leitung 10 trägt. Im Inneren der Leitung 10 befindet  sich eine Steuerstange 11, welche von der am rechten  Ende der Leitung 10 liegenden Magnetspule 12 betätigt  wird. Diese Magnetspule 12 besteht aus Wicklungen 13,  die um einen Magnetkern 14 liegen, welcher eine zen  trale Bohrung aufweist, um der von einer nicht darge  stellten Quelle gelieferten Druckluft den Durchtritt zu  ermöglichen.

   Eine zwischen einem Hals 11b der Stange  11 und dem Körper 10 eingesetzte Schraubenfeder 11 a  drückt in Ruhestellung die Stange 11 nach     links    gegen  die in einem     stopfenförmigen    Verschlusselement ausge  bildete     Abblasleitung    10a.  



  Im Inneren     des    Rohres 8 befindet sich     koaxial        zu     diesem ein weiteres Rohr 15, welches mit der Platte 7      verbunden ist und in     seinem    oberen Bereich     Bohrungen     16, 17     aufweist    und sich gegen den Auslass 18 hin ver  längert, in dessen Bereich ein     Kugelventil    19 vorgesehen  ist.  



  Im Inneren des Rohres 15 liegt koaxial zu diesem  eine im wesentlichen kapillare Leitung 20, welche dazu       bestimmt    ist, die     Druckluft    mit der Kreme     unterhalb    des       Ventiles    19 zu mischen. Zu diesem Zweck steht die  Kammer 2a mit der Ablassleitung 18 über wenigstens  eine Bohrung 21 in Verbindung.  



       In    der Folge wird die Arbeitsweise der in     Fig.    1 ge  zeigten Vorrichtung beschrieben.  



  Wenn die Magnetspule 12 nicht erregt wird, so kann  die Druckluft über den     Kern    14 des Magneten 12     in    die  Leitung 10 eingeführt werden (in dieser Phase ist die  Steuerstange 11 durch die Feder 11 a nach links ver  schoben und     schliesst    die     Abblasleitung    10a).

   Ein Teil  dieser in die Leitung 10 eingeführten     Druckluft    gelangt  über das Rohr 20 zum Auslass 18, wogegen     ein    weiterer  Teil über die     Bohrungen    16, 17 in das Rohr 8     strömt     und auf die in der Kammer 2a     befindliche        Kreme    einen       gewissen        Druck    ausübt.

   Dieser     Druck        wird    auf die     Ven-          tile    5 und 6     übertragen,    welche sich in     Schliessstellung     verschieben und den Zutritt von weiterer     Kreme    vom  Trog 1 in die Kammer 2a sperren.

   Auf Grund dieses       Druckes        fliesst    die     Kreme    nach unten     durch    die Boh  rung 21 zum Auslass 18, wo sie auf die vom Rohr 20  kommende Luft auftritt, sich mit dieser vermischt und  weiter zu der nicht dargestellten     Gefriereinrichtung          fliesst.    Wenn letztere vollkommen     gefüllt    ist, drückt die  in ihr enthaltene Mischung, bestehend aus     Kreme    und  Luft, auf das Kugelventil 19, wodurch der Zustrom von  Druckluft unterbunden wird.  



       In    diesem     Augenblick    wird die Magnetspule 12 er  regt und die vom Kern 14 angezogene Stange 11 nach       rechts,    entgegen der Wirkung der Feder 11a verschoben,  wodurch die zentrale Leitung des     Kernes    14, also die       Druckluftzufuhr,    gesperrt und gleichzeitig die     Abblas-          leitung    10a geöffnet     wird.    Auf diese Weise     kann    die     in     der Vorrichtung     enthaltene    Luft über die     Abblasleitung     10a     entfernt    werden,

   wobei sich durch den     Druckabfall          in    der Kammer 2a     die    Ventile 5 und 6 öffnen und       4en    Zufluss von Kreme aus dem Trog 1 nach der Kam  mer 2a für eine neue Füllung ermöglichen (die Kugel  ventile 5 und 6 werden in dieser Phase von einem An  schlagring 5a gehalten).  



  Die     Fig.2    zeigt eine zweite Ausführungsform der       erfindungsgemässen    Misch- und     Dosiervorrichtung.        Ge-          mäss    dieser     Ausführungsform        ist    eine Magnetspule 22  an der linken Seite vorgesehen, welche     einen    mit ober  flächlichen Bohrungen 23a versehenen beweglichen  Kern 23 aufweist,

   der     einer        Rückholfeder    24 zugeord  net ist (in     Fig.    2 sind die in bezug auf     Fig.    1     unverän-          dert    gebliebenen Teile mit gleichen     Bezugsziffern    be  zeichnet). Der bewegliche Kern 23 der Magnetspule 22  ist in einer     Ausnehmung    verschiebbar, welche einerseits  mit der     Abblasleitung    25 und andererseits mit der Rohr  leitung 26 in     Verbindung    steht, welch     letztere    an dem  der     Druckluftquelle    zugeordneten Anschluss 26a be  festigt ist.

   An derselben Seite ist die     Ausnehmung,    in  welcher sich der Kern 23 bewegt, mit einer innen lie  genden Leitung 27 verbunden, welche ihrerseits mit den  oberen Enden der     Rohrleitungen    15 und 20 in Verbin  dung steht.  



  Die Arbeitsweise der in     Fig.2        dargestellten    Vor  richtung     ist    im     wesentlichen    dieselbe     wie    die der Vor  richtung gemäss     Fig.    1.

      Bei angeregtem     Magnetkern    22 (in der in     Fig.    2 dar  gestellten Stellung) drückt der Kern 23 gegen die     Ab-          blasleitung    25 und blockiert dieselbe (entgegen der Wir  kung der Feder 24), wodurch der     Durchtritt    der     Druck-          luft    von der Leitung 26 zum Durchlass 27     ermöglicht          wird.    Die Luft     gelangt    auf diese Weise nach den Lei  tungen 8, 15 und 20 und es kann somit die Mischung  in der vorher beschriebenen Art erfolgen.  



  Ist hingegen die Magnetspule 22 nicht erregt, so  verschiebt sich der Kern 23 auf     Grund    der Wirkung der  Feder 24 nach rechts, so dass die Leitung 26 geschlossen  und der Zustrom von Luft zum Mischer blockiert wird,       während    sich gleichzeitig der Ablass 25 öffnet und die  im Mischer enthaltene     Druckluft    durch die Leitungen  27 und die Rillen des Kernes 23 austritt.  



  Mit den beschriebenen Vorrichtungen wird eine  wirksame     Durchmischung    von     Kreme    und Luft erzielt,  da es     möglich    ist, beliebig das     Anfangsvolumen    der       Kreme        (beispielsweise        von        10        bis        160        %)        zu        erhöhen.     



  Weiter kann eine im wesentlichen genaue Dosierung  der Mischungskomponenten erreicht werden.  



  In     Fig.    3 ist eine dritte     Ausführungsform    der     erfin-          dungsgemässen    Misch- und     Dosiervorrichtung    darge  stellt. Diese     Ausführungsform    eignet sich insbesondere  für eine leichte Montage und Demontage der Vorrich  tung.  



  Die     in        Fig.    3     dargestellte    Vorrichtung     umfasst    einen  glockenförmigen Hohlkörper 2', der vier radiale zylin  drische     Ausweitungen    3' als Sitze für     die    Kugelventile  4' aufweist. Die in ihrer Form den vorstehenden Ausfüh  rungsformen ähnliche     Kammer    2a ist am Boden durch  eine     Platte    28     abgeschlossen,    wobei die     Abdichtung     durch eine     umkreisförmige    Dichtung 28a     gewährleistet     ist.  



  Die Kammer 2a ist nach oben durch das Rohr 8'  verlängert, welches unter Zwischenschaltung     einer    Dich  tung 29 eine horizontale     Leitung    30 trägt, welch     letztere     den beweglichen Anschluss bildet und über     eine    ver  schiebbare Muffe 32 mit dem feststehenden Anschluss  31 verbunden ist. Im Bereich dieser     Muffe    32 sind auf  den Anschlüssen 30 und 31 Dichtungen 33 vorgesehen.  



  Im     Inneren    des Rohres 8' lieb koaxial zu diesem ein  weiteres Rohr 34, welches an der Platte 28 befestigt ist  und mit der     Kammer    2a über     Öffnungen    35     verbunden     ist, wobei im     Inneren    des Rohres 34 eine im wesentli  chen kapillare     Leitung    36 vorgesehen ist, durch welche  die     Druckluft    in die     Kreme    nach dem     Kugelventil    19 des  Auslasses     eingemischt        wird.    Dieses Kugelventil liegt in  der Ablassleitung 37,

   welche unten mit der Gefrierein  richtung 38     in.    Verbindung     steht    und in welcher eine  Feder 39 angeordnet ist, die in     Ruhestellung    das Ventil  19 auf     seinen    Sitz     zurückbringt.    Die Verbindung zwi  schen dem Auslass 37 und der     Kammer    2a wird durch  die Öffnungen 21'     gebildet.     



  Der     Ablassleitung    37     sind    weiter Dichtungen 40  zugeordnet.  



  Der     mit    dem     Gestell    der     Vorrichtung    in Verbindung  stehende, feststehende Anschluss 31 ist über das     Rohr     41 mit dem     Dreiweg-Magnetventil    42 verbunden, von  welchem ein Weg durch die     Leitung    41 und die anderen  Wege durch die     Abblasleitung    43 und     die        Zuströmlei-          tung    44 für die     Druckluft    gebildet sind.

   Das Magnet  ventil besteht in an sich bekannter Weise aus einem mit       Oberflächenrillen    45a versehenen     beweglichen    Kern 45,  der einer     Rückholfeder    46 zugeordnet ist. Die     Ausneh-          mung,    in welcher der Kern 45     läuft,    ist oben     mit        der              Abblasleitung    43 und unten mit den Leitungen 41 und  44 verbunden.  



  Die Steuerung des     Ventiles    42     erfolgt    über die Lei  tungsdrähte 47, von denen einer durch den Mikro  Schalter 48 unterbrochen werden kann. Der Mikroschal  ter 48 wird durch die von einem Motor angetriebene       Nocke    49 gesteuert.  



  Die Arbeitsweise der in     Fig.    3 dargestellten Ausfüh  rungsform ist ähnlich der der vorher beschriebenen  Vorrichtungen.  



  Bei erregter Magnetspule 42 gelangt Druckluft durch  die Leitungen 44, 41 und 30 sowohl in die Kammer 2'  als auch in die     Kapillarleitung    35.  



  Auch in diesem Falle wird bei voller     Gefriervor-          richtung    38 durch die in ihr enthaltene Mischung von  Luft und Kreme durch Druck das Kugelventil 19' ge  schlossen und der Luftzustrom unterbrochen.  



  Die in der Kammer 2a enthaltene Druckluft strömt  beim Ausschalten durch den Mikroschalter 48 (wodurch  das Elektroventil 42 abgeschlossen wird, dessen Kern 45  die Leitung 44     verschliesst    und gleichzeitig die Leitung  41 mit der     Abblasleitung    43 verbindet) in entgegenge  setzter Richtung durch die Leitung 41 über die     Abblas-          leitung    43 nach aussen. Die     Verminderung    des Innen  druckes hat die Öffnung der     Ventile    4' und den Zufluss  einer weiteren     Kremebeschickung    vom Trog 1 in die  Kammer 2a zur Folge.  



  Soll die Vorrichtung demontiert werden, so genügt  es, die Muffe 32 mit der Hand zu drehen, um den be  weglichen Anschluss 30 vom feststehenden Anschluss  31 zu lösen. Sodann kann die ganze Einheit, bestehend  aus Hohlkörper 2', dem Auslass 37 und den Rohrlei  tungen 34 und 36 nach oben herausgezogen werden.  



  Die     Demontierarbeit    (und folglich auch die     Mon-          tierarbeit)    kann demnach sehr rasch und bequem durch  geführt werden, wobei die Anordnung des     Magnetventi-          les    42 in einer Festlage ausserhalb der     Mischgruppe     eine bedeutende Betriebssicherheit gewährleistet, da die  elektrischen     Stromkreise    von der Gruppe entfernt in  einer sicheren Lage liegen.  



  Die     Fig.    4 zeigt eine vierte Ausführungsform der     er-          findungsgemässen    Misch- und     Dosiervorrichtung.    Wie  später näher erläutert wird, verhindert diese Ausfüh  rungsform ein     Ausfliessen    der Kreme in die Luftleitun  gen während der Phasen der Wiederaufnahme der Spei  sung.  



  Gemäss     Fig.    4 weist der glockenförmige, im Trog 1  untergebrachte Hohlkörper 50 unten einen im wesent  lichen     deckelförmigen        Schraubverschluss    51 auf, der  seinerseits mit Bohrungen 52 für den Durchtritt der  Kreme vom Trog 1 nach dem Inneren der Kammer 2a  versehen ist. Im Bereich der Bohrungen 52 befindet sich  ein Ventilelement 53, bestehend aus einem beweglichen,  im wesentlichen     ringförmigen    Flansch, der     federnden          Rückholorganen    53a zugeordnet ist und die Schliessung  der Bohrungen 52 ermöglicht. In seinem mittleren Be  reich ist der Flansch mit     Durchtrittsöffnungen    53b ver  sehen.  



  Analog zu der in     Fig.    3 dargestellten Ausführungs  form liegt unten der am     Verschluss    51 befestigte und       durch    eine mit der     Gefriereinrichtung    38 verbundene  Öffnung hindurchgeführte     Abfluss    37, dessen Abdich  tung durch die Dichtungen 40 gewährleistet ist. Die  Verbindung zwischen dem Auslass 37 und der Kammer  2a wird durch die Bohrungen 21' gebildet.  



  Die koaxial in der Verlängerung 50a des Hohlkör  pers 50 liegende     Kapillarleitung    54 geht unten in eine    Düse 55 über in einem beim     Kugelventil    19'     liegenden     Bereich.  



  Das Rohr 50a ist oben mit seinem     Anschlussknie     56 verbunden, welch letzteres mit einem Verschluss  stopfen 58, der eine innere     Abblasleitung    58a aufweist,  versehen ist. Der Anschluss 56 weist weiter einen inne  ren Hohlraum 57 auf, in welchen die oberen Enden der       Leitungen    50a und 54 münden und in dem eine im  wesentlichen     membranförmige,    bewegliche und elastisch  verformbare Ventilplatte 59 vorgesehen ist, welche  einerseits an der Mündung der     Abblasleitung    58a und  andererseits an der Mündung der Anschlussleitung 30'  angreift. Letztere ist mit dem feststehenden Anschluss  31 mittels der verschiebbaren Muffe 32 verbunden.  



  Der feststehende Anschluss 31 ist an dem Gestell der  Vorrichtung befestigt und über ein Ansatzrohr 41 mit  dem     Dreiweg-Magnetventil    42 verbunden, welches wie  das gemäss der in     Fig.    3 beschriebenen Ausführungs  form ausgebildet ist.  



  In der Folge wird die Arbeitsweise der in     Fig.    4 dar  gestellten Vorrichtung beschrieben.  



  Wenn in die Leitung 41 Druckluft eingeführt     wird,     bzw. wenn das Magnetventil 42 erregt wird, strömt die  Luft in die Kammer 2a und die     Kapillarleitung    54 ein.  Während dieser Phase verschiebt die Druckluft in bezug  auf die     Fig.    4 das     Membranventil    59 nach links, wo  durch die     Abblasleitung    58a verschlossen     wird,    wäh  rend der Luftdurchgang von der Leitung 30' nach dem  Hohlraum 57 des Anschlusses 56 wegen der Biegung  der Ränder der Ventilmembran 59 frei bleibt. Die  Druckluft gelangt sodann zur Düse 55 der Leitung 54  und strömt in die hier ankommende Kreme.  



  Die in die Leitung 50a gelangte Druckluft setzt die       Dosierkammer    2a unter Druck, so dass die     öffnung    52  vermittels des beweglichen Flansches 53 geschlossen  wird, während die in der Kammer 2a enthaltene Kreme  über die Bohrungen 53b des Flansches 53 und die Lei  tungen 21' zum Ausfluss 37 fliesst und sich mit der von  der Leitung 54 kommenden Luft vermischt.  



  Sobald die     Gefriervorrichtung    38     gefüllt    ist,     ver-          schliesst    der in der     Gefriervorrichtung    38 sich gebildete  Gegendruck und die Feder 39 das Kugelventil 19' und  blockiert die Luftzufuhr aus der Düse 55, während beim  Schalten des Mikroschalters 48 die in der Kammer 2a  enthaltene Druckluft im entgegengesetzten Sinne die Lei  tung 50a durchströmt, die Ventilmembran 59 nach  rechts verschiebt und über die     Abblasleitung    58a ab  strömt.

   Auf diese Weise wird mit Sicherheit ein even  tueller Rückfluss der     Kreme    durch Saugwirkung in die  Leitung 30' verhindert (eventuelle geringe, nach oben ge  zogene Mengen an     Kreme    kehren in den Trog 1 über  die     Abblasleitung    58a zurück).  



  Gleichzeitig bewirkt die Druckverminderung in der  Kammer 2a das     Öffnen    der     Bohrungen    52, da der  Flansch 53 auf Grund der Wirkung der Federorgane  53a wieder angehoben wird. Auf diese Weise erfolgt  ein neuerlicher     Durchfluss    von     Kreme    aus dem Trog 1  in die Kammer 50.  



  Die Gegenwart der     Membranventile    19' und 59 ge  währleistet einen einwandfreien Betrieb der Vorrich  tung auch in den Wiederholungsphasen, da man beim  neuerlichen Einführen von Druckluft über die Leitungen  30', 50a und 54 unmittelbar eine dosierte Mischung von  Luft und     Kreme,    praktisch als wenn keine Unterbre  chung stattgefunden hätte, erhält.  



  Weiter ist durch die Einfachheit der durch den           Flansch    53 gebildeten     Verschlusseinrichtung    eine voll  kommene     Ventilwirkung    in bezug auf die     öffnungen    52  gesichert.  



  Das oben dargelegte Beispiel kann in vieler Hin  sicht     abgeändert    und     variiert    werden, wie auch in der  Praxis die eingesetzten     Materialien    und     angewandten     Abmessungen je nach den     Erfordernissen    beliebig ge  wählt und alle Teile durch technisch äquivalente Teile  ersetzt werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Misch- und Dosiervorrichtung zum Einbringen von Luft in zur Gefrierung bestimmte Kremen für die Er zeugung von Speiseeis, dadurch gekennzeichnet, dass in einem mit Kreme zu füllenden Trog (1) ein eine Dosier kammer (2a) bildender Hohlkörper (2, 2', 50) angeord net ist, wobei dieser Hohlkörper am Boden einen mit einer ffnung des Troges (1) übereinstimmenden Aus- lass (18, 37) für die im Hohlkörper enthaltende Kreme, ferner mindestens einen vom Troginneren zur Dosier kammer (2a) führenden Eintritt (3, 4,
    3', 4', 52) für die Kreme, eine erste Druckluftleitung (15, 34, 50a) für die Druckluftzufuhr in den oberen Bereich der Dosierkam- mer (2a), eine zweite Druckluftleitung (20, 36, 54) für die Druckluftzufuhr zu dem Auslass (18, 37) sowie Ventile (5, 6, 19, 19', 11, 23, 45, 53) zur Regelung der Strö mung der Kreme und der Druckluft in die Kammer (2a) und aus derselben und zur dosierten Mischung der Kreme mit der Luft aufweist. UNTERANSPRüCHE 1.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die erste (15, 34, 50a) und die zweite (20, 36, 54) Druckluftleitung in eine gemein same Druckluftkammer (10, 31, 57) münden. 2. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Druckluftleitung (20, 36, 54) im Inneren der ersten Druckluftleitung (15, 34, 50a) angeordnet ist und eine kalibrierte Düse (55) am Auslassende aufweist.
    3. Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckluftkammer (10, 31, 57) mit einer Druckluft quelle über ein elektromagnetisch betätigbares Ventil (11, 23, 45) verbunden ist und mit einem Entlüfter (17, 25, 43, 58), der geschlossen wird, wenn der Zutritt zur Druckluftquelle offen ist, in Verbindung steht. 4.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregung des elektromagnetisch betätigbaren Ven tils von einem über ein Nockengetriebe (49) betätigbaren Unterbrecher (48) gesteuert wird. 5.
    Vorrichtung nach dem Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass im Kanal (30), der von der Druckluftkammer (57) zu der Druckluftquelle führt, ein biegsames und verschieb bares, als Rückhaltklappe wirkendes Membranventil (59) vor dem elektromagnetisch betätigbaren Ventil (45) angeordnet ist.
CH1760965A 1964-12-28 1965-12-21 Misch- und Dosiervorrichtung zum Einbringen von Luft in zur Gefrierung bestimmte Kremen für die Erzeugung von Speiseeis CH427864A (de)

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US5758571A (en) * 1990-08-06 1998-06-02 Kateman Family Limited Partnership Method and apparatus for producing and dispensing aerated or blended fluid products
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