Transport- und Aufstellgegenstand mit mindestens zwei Flaschen
Die Erfindung betrifft einen Transport- und Aufstellgegenstand mit mindestens zwei Flaschen, wobei jede Flasche aus zwei wannenförmigen, konischen Teilen gebildet ist, und wobei die konischen Teile an ihren grössten Durchmessern zusammengefügt sind und an der Nahtstelle je einen aus der Mantelfläche der Flasche radial nach aussen ragenden Bund bilden.
Derartige, z. B. aus Kunststoff, wie Hart-PVC usw., bestehende Flaschen, z. B. für Haar- und Bad-Shampoo werden wegen einer billigen Herstellung aus zwei Teilen gebildet. Diese zwei Teile werden durch Verschweissen ihrer Bunde zu einer Flasche zusammengefügt.
Derartige Flaschen werden bisher, z. B. mit Bad-Shampoo gefüllt, als Schüttgut in Eimern transportiert und stehen derart auch in den Geschäften zum Verkauf. Da es nun verschiedene Sorten von Shampoo gibt, liegen diese alle unsortiert und unschön in einem Eimer. Der Käufer muss somit in einem Eimer nach der gewünschten Shampoo-Art suchen, und weiterhin hat er keinen Überblick über alle zum Verkauf vorliegenden Shampoo-Arten.
Diese Art des Aussuchens ist zeitraubend und un übersichtlich; der Transport dieser einzelnen gekauften Flaschen ist ebenfalls unpraktisch.
Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe ist es, unter Verwendung derartiger Flaschen zusammen mit einer Verpackung eine Einheit zu schaffen, mittels der die Flaschen sortiert, evtl. rationiert, übersichtlich und ansprechend zum Verkauf angeboten und ebenfalls dann zu Hause aufbewahrt werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass zum Halten der Flaschen zwei deckungsgleiche, miteinander verbundene, mit Löchern für die Flaschen versehene Streifen vorhanden sind, wobei der Durchmesser der Löcher grösser als der grösste Wannendurchmesser, aber kleiner als der Bunddurchmesser ist, und dass der Bund jeder Flasche zwischen die Streifen ragt und die Flaschen so miteinander verbunden sind.
Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus der Zeichnung und deren Beschreibung. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes dargestellt.
Es zeigen:
Fig. 1 ein fertig zugeschnittenes, ausgebreitetes Materialstück zum Bilden der Verpackung;
Fig. 2 das Materialstück nach Fig. 1, zusammen- gefaltet, mit drei verpackten Flaschen;
Fig. 3 einen Teil der Fig. 2, geschnitten und vergrössert.
Die beiden Streifen 1, 2 sind entlang einer Faltkante 3 miteinander verbunden (Fig. 1). Die Streifen 1, 2 bestehen aus starkem Karton und weisen Löcher 4, 5 zum Aufnehmen von fünf Flaschen 6 auf. Die Streifen 1, 2 sind mittels Abreisskanten 7 in einzelne Abschnitte teilbar, wobei jeder Abschnitt eines Streifens 1 bzw. 2 ein Loch 4 bzw. 5 für eine einzustekkende Flasche 6 besitzt. Die in Fig. 1 gezeigten Flächen der Streifen 1, 2 sind aneinander befestigbar und stellen die mit Klebstoff versehene Innenseite der fertigen Verpackung dar. Der Klebstoff ist trokken und wird z. B. erst in einer Wasserdampf-Atmosphäre klebrig.
Die Flaschen 6 (Fig. 2, 3) bestehen aus zwei wannenförmigen, konischen Teilen 8, 9. Jeder dieser Teile 8, 9 weist an seiner grössten Öffnung einen radial nach aussen ragenden Bund auf. Durch Verschweissen dieser Bunde bildet sich ein einziger aus der Mantelfläche der Flasche 6 radial nach aussen ragender Bund 10, der zwischen den beiden Enden der Flasche 6 liegt (Fig. 3).
Das Verpacken der Flaschen 6 geht folgendermassen vor sich: Die Flaschen 6 werden auf dem Kopf stehend mit dem wannenförmigen Teil 8 in die Löcher 4 des ausgebreiteten Materialstückes nach Fig. 1 bis zum Anschlag des Bundes 1Q am Streifen 1 eingesteckt. Dann wird der andere Streifen 2 um die Faltkante 3 über den wannenförmigen Teil 9 der Flasche 6 bis zum Anschlag des Bundes 10 am Streifen 2 geschwenkt. Die beiden Streifen 1, 2 liegen somit an den beiden Stirnseiten jedes Bundes 10 an. Beim Führen dieser Verpackung mit den Flaschen 6 durch eine Wasserdampf-Atmosphäre und Andrücken beider Streifen 1, 2 aneinander kleben diese zusammen und umschliessen die eingelegten Flaschen.
Neben einem einfachen Verpackungsvorgang, der für die vorhandenen Flaschen nur infolge der darauf sinnvoll abgestimmten Verpackungsmittel möglich ist, ergibt sich der Vorteil einer einfachen, billigen Verpackung, in der die Shampoo-Flaschen übersichtlich und ansprechend zum Verkauf angeboten werden können und ebenfalls nach dem Verkauf gut transportiert und z. B. im Badezimmer aufgestellt werden können. Mit Hilfe dieser Verpackung ist es weiterhin möglich, in einer Einheit verschiedene Shampoo-Arten zusammenzufassen.
Mit dem Materialstück nach Fig. 1 entsteht eine Einheit aus 5 Flaschen. Wie strichpunktiert angedeutet, kann das Materialstück auch als Stranggut von einer Rolle abgezogen werden, so dass ein fortlaufendes Band von verpackten Flaschen gefertigt wird.
Dieses kann dann in wahlweise kleinere Einheiten durch Trennen in den Abreisskanten 7 aufgeteilt werden.
Die Verpackung als fertig geschnittenes Materialstück (Fig. 1) ist einfach und billig herzustellen; ebenso einfach ist das Einpacken der Flaschen, so dass sich diese Verpackungsart besonders für eine automatisch arbeitende Fliessbandfertigung eignet.
Die beiden Streifen 1, 2 (Fig. 1-3) können auch lose, d. h. nicht durch eine Faltkante 3, verbunden sein.
Enthalten die Flaschen Bade-Shampoo, so kann z. B. jede Flasche einer z. B. aus fünf Flaschen bestehenden Einheit (Fig. 1) eine andere Art von Shampoo enthalten. Ebenso können die Flaschen einer Einheit mit verschiedenen Küchengewürzen gefüllt sein. Als weiterer Verwendungszweck kommen auch Suppen, Kaffeepulver usw. in Frage. Es ist auch möglich, einer solchen mehrere Flaschen aufnehmenden Einheit einen Charakter als Ration zu geben. So kann z. B. eine solche Einheit eine Tagesration irgendwelcher Lebensmittel oder medizinischer Mittel darstellen, wovon je ein mittels der Abreisskanten 7 abgetrennter Abschnitt einer bestimmten Tageszeit zugeordnet ist.
Die zum Aneinanderbefestigen der Streifen 1, 2 dienende Fläche kann an der Aussenseite auch mit Beschriftungen versehen werden. Da jeder verpackten Flasche mittels der Abreisskante 7 eine begrenzte Fläche der Streifenaussenseite zugeordnet ist, kann ohne Verwechslungsgefahr jeder Flasche eine bestimmte Beschriftung auf der Fläche der Streifenaussenseite zugeordnet werden.
Es ist selbstverständlich, dass die Bunde der beiden Teile einer jeden Flasche anstatt durch Verschweissen auch mit Hilfe eines Klebstoffes zusammengefügt werden können.
Transport and display object with at least two bottles
The invention relates to a transport and display object with at least two bottles, each bottle being formed from two tub-shaped, conical parts, and the conical parts being joined together at their largest diameters and one each radially outward from the surface of the bottle at the seam form a protruding covenant.
Such, z. B. made of plastic, such as rigid PVC, etc., existing bottles, z. B. for hair and bath shampoo are formed from two parts because of cheap production. These two parts are joined together to form a bottle by welding their collars.
Such bottles are so far, for. B. filled with bath shampoo, transported in bulk in buckets and are also for sale in shops. Since there are now different types of shampoo, they are all unsorted and unsightly in a bucket. The buyer therefore has to search for the desired type of shampoo in a bucket and still has no overview of all the types of shampoo available for sale.
This type of selection is time-consuming and confusing; transportation of these individual purchased bottles is also impractical.
The object underlying the invention is to use such bottles together with a package to create a unit by means of which the bottles are sorted, possibly rationed, clearly and attractively offered for sale and then also kept at home.
This object is achieved in that there are two congruent, interconnected strips provided with holes for the bottles to hold the bottles, the diameter of the holes being greater than the largest tub diameter but smaller than the collar diameter, and the collar each Bottle protrudes between the strips and the bottles are thus connected to one another.
Another embodiment of the invention results from the drawing and its description. In the drawing, an embodiment of the subject is shown.
Show it:
1 shows a fully cut, spread piece of material for forming the packaging;
FIG. 2 shows the piece of material according to FIG. 1, folded together, with three packaged bottles;
3 shows a part of FIG. 2, cut and enlarged.
The two strips 1, 2 are connected to one another along a folded edge 3 (FIG. 1). The strips 1, 2 are made of strong cardboard and have holes 4, 5 for receiving five bottles 6. The strips 1, 2 can be divided into individual sections by means of tear-off edges 7, each section of a strip 1 or 2 having a hole 4 or 5 for a bottle 6 to be inserted. The surfaces of the strips 1, 2 shown in FIG. 1 can be fastened to one another and represent the inside of the finished packaging provided with adhesive. The adhesive is dry and is e.g. B. sticky only in a steam atmosphere.
The bottles 6 (FIGS. 2, 3) consist of two trough-shaped, conical parts 8, 9. Each of these parts 8, 9 has a collar projecting radially outward at its largest opening. By welding these collars, a single collar 10 protruding radially outward from the jacket surface of the bottle 6 is formed, which lies between the two ends of the bottle 6 (FIG. 3).
The packaging of the bottles 6 proceeds as follows: The bottles 6 are inserted upside down with the tub-shaped part 8 into the holes 4 of the spread piece of material according to FIG. 1 until the collar 1Q stops on the strip 1. Then the other strip 2 is pivoted around the folding edge 3 over the trough-shaped part 9 of the bottle 6 until the collar 10 stops on the strip 2. The two strips 1, 2 therefore lie against the two end faces of each collar 10. When this packaging with the bottles 6 is passed through a steam atmosphere and the two strips 1, 2 are pressed against one another, they stick together and enclose the inserted bottles.
In addition to a simple packaging process, which is only possible for the existing bottles as a result of the appropriate packaging means, there is the advantage of simple, cheap packaging in which the shampoo bottles can be offered for sale in a clear and attractive manner and also good after the sale transported and z. B. can be placed in the bathroom. With the help of this packaging, it is still possible to combine different types of shampoo in one unit.
With the piece of material according to FIG. 1, a unit of 5 bottles is created. As indicated by dash-dotted lines, the piece of material can also be pulled off a roll as a strand, so that a continuous band of packaged bottles is produced.
This can then be divided into optionally smaller units by separating in the tear-off edges 7.
The packaging as a finished cut piece of material (Fig. 1) is easy and cheap to manufacture; Packing the bottles is just as easy, so this type of packaging is particularly suitable for automated assembly line production.
The two strips 1, 2 (Figs. 1-3) can also be loose, i.e. H. not be connected by a folded edge 3.
If the bottles contain bath shampoo, z. B. each bottle of a z. B. unit consisting of five bottles (Fig. 1) contain a different type of shampoo. The bottles of a unit can also be filled with different kitchen spices. Soups, coffee powder, etc. can also be used as other uses. It is also possible to give such a unit containing several bottles a character as a ration. So z. B. represent such a unit a daily ration of any food or medical means, each of which a section separated by means of the tear-off edges 7 is assigned to a specific time of day.
The surface used to attach the strips 1, 2 to one another can also be provided with labels on the outside. Since each packaged bottle is assigned a limited area of the outside of the strip by means of the tear-off edge 7, each bottle can be assigned a specific lettering on the area of the outside of the strip, without the risk of confusion.
It goes without saying that the collars of the two parts of each bottle can also be joined together with the aid of an adhesive instead of welding.