Kontrollvorrichtung an Zigarettenpackmaschinen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Kontrollvorrichtung an Zigarettenpackmaschinen zur Kontrolle der einzelnen dem Ausschieber bzw. dessen Zigarettenhand abgekehrten Enden der in Form von mehreren übereinanderliegendenLagensichdarbieten- den Zigaretten, mit einer der Zahl der zu prüfenden Zigaretten entsprechenden Anzahl von in einem Lagerbock entgegen dem Druck von Federn verschiebbar gelagerten Tastfühlern, die bei fehlenden oder fehlerhaften Zigaretten einen Impuls an eine Wächter anordnung auslösen.
Die bekannten Vorrichtungen dieser Art waren mit Einzelkontakten an jedem Fühler ausgestattet, die infolge leichter Verschmutzung einer sorgfältigen Wartung bedurften, so dass das zuverlässige Funktionieren der Kontrollvorrichtung nicht gewährleistet war.
Mit der Erfindung soll die Aufgabe gelöst werden, die Kontrollvorrichtung von Zufallserscheinungen, einer möglichen Verschmutzung der Kontakte, des Verklemmens und des Zwischensetzens von Fremdkörpern freizuhalten. Die Erfindung besteht darin, dass die Tastfühler in ihrem Schaftbereich Lichtdurchtrittsschlitze besitzen, die in der normalen, zurückgedrückten Stellung der Fühler lagenweise miteinander fluchten und einen Lichtkanal bilden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen Zigarettenblock in der Form, wie er sich der Kontrollvorrichtung darbietet,
Fig. 2 die Kontrollvorrichtung im Schnitt, entsprechend der Schnittlinie A-B in Fig. 4,
Fig. 3 ein waagrechter Schnitt entsprechend der Schnittlinie E-F in Fig. 2,
Fig. 4 ein senkrechter Schnitt entsprechend der Schnittlinie C-D in Fig. 2,
Fig. 5 ein beispielsweises Schaltungsschema der Elemente der Lichtsteuerung,
Fig. 6 eine Möglichkeit der Lichtstrahlführung,
Fig. 7 eine andere Möglichkeit der Lichtstrahlführung.
Dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist die Prüfung eines Blocks von 25 Zigaretten, einzeln mit 230 bezeichnet, in drei Lagen zu 8-9-8 Zigaretten zu Grunde gelegt, wobei die mittlere Lage auf Lücken gesetzt ist, wie es in Fig. 1 gezeigt ist. Den einzelnen Zigaretten sind in gleicher Lage und Anordnung Tastfühler 228 (Fig. 4) zugeordnet, die in der vorderen und rückwärtigen Wand 203, 202 eines Lagerbocks verschiebbar gelagert sind. Die einzelnen Fühler 228 besitzen zwischen den Lagerwänden 203, 202 rechteckige Verdickungen 224, in deren Bereich sie mit lagenweise miteinander fluchtenden Lichtdurchtrittsschlitzen 227 ausgestattet sind. Die Tastfühler sind gegeneinander durch Zwischenwände 222 abgeschirmt und seitlich der Fühleranordnung Führungswände 220, 221 vorgesehen, die beide ebenfalls Lichtdurchtrittsschlitze 225 besitzen.
Druckfedern 223 halten die Tastfühler 228 in ihrer vorderen Position vor ihrem Zusammentreffen mit den zu kontrollierenden Zigaretten. In dieser Position decken die Zwischenwände 222 und die Führungswände 220, 221 die Lichtdurchtrittsschlitze 227 in den Verdickungen 224 der Tastfühler ab. Kommen die Tastfühler 228 zur Anlage an den Zigarettenblock 230, und werden sie um ein bestimmtes Mass an diesen angedrückt, so gelangen die Lichtdurchtrittsschlitze in den Verdickungen 224 in eine Lage, in der sie mit den Lichtdurchtrittsschlitzen 225 in den Zwischenwänden 222 und den Führungswänden 220, 221 fluchten. Dadurch ist der Lichtstrahldurch- tritt von der links angeordneten Lichtquelle 212 aus zu den rechts angeordneten lichtempfindlichen Zellen 217, die jede einen lichtempfindlichen Belag 218 besitzen, freigegeben.
Wird der Lichtstrahldurchtritt durch den einen oder anderen, beispielsweise infolge Fehlens einer Zigarette nicht zurückgedrückten Tastfühler 228 unterbrochen, so wird diese Fehlanzeige über Zuleitungen 229 in einem Kabel 206 an eine Wächteranordnung weitergeleitet, die die Maschinenabschaltung bewirkt.
Die Teile 201, 202, 203, 204, 205 und 207 bilden zusammengeschraubt ein Gehäuse, welches an seinem oberen Teil den Lagerarm 209 trägt, an dessen Drehpunkten 221 ein Hebelparallelogrammsystem 210 angreift, welches nur teilweise dargestellt ist, da es für sich bekannt ist. Mittels eines Hebelparallelogrammsystems wird das Gehäuse in bekannter Weise mit nicht dargestellten Mitteln auf den Zigarettenblock zu und ab bewegt, wobei die normale Endlage der Fühler mit dem Fluchten sämtlicher Lichtdurchtrittsschlitze zusammenfällt. Der seitliche Lagerdeckel 207 des Lagerbockes ist gleichzeitig als Glühlampenträger ausgebildet, während der eingesetzte Zwischendeckel 204 den Träger der lichtempfindlichen Zellen bildet.
In Fig. 5 ist ein Schaltschema für diese Anordnung gezeigt. Mit 237 sind die lichtempfindlichen Zeilen, mit 239 ein Vergleichswiderstand und mit 238 das Impulsrelais bezeichnet. Die genannten Elemente sind an den Punkten 233, 234, 235 und 236 zu einer Brückenschaltung vereinigt, die Zuleitungen 233', 234' aufweist.
In Fig. 6 ist eine Anordnung gezeigt, bei der mehreren Zigarettenlagen nur eine lichtempfindliche Zelle 232 zugeordnet ist. Die von der Lichtquelle 212 durch die Lichtkanäle 227 geworfenen Lichtstrahlen treffen auf Umlenkspiegel 231, die so gestellt sind, dass sich die Lichtstrahlen in der Zelle 232 vereinigen.
Bei diesem System muss jedoch die lichtempfindliche Zelle so berechnet sein, dass sie bereits auch dann Schaltimpulse auslöst, wenn nur einer der Lichtstrahlen ausfällt.
In Fig. 7 ist eine andere Möglichkeit gezeigt, um nur mit einer lichtempfindlichen Zelle auszukommen.
Die Lichtquelle 212 ist hier der obersten Zigarettenlage und dem von deren Fühlern gebildeten Lichtkanal zugeordnet. Der hindurchtretende Lichtstrahl wird durch Prismen oder Umlenkspiegel 231 etagenweise nach unten abgelenkt, bis er in Höhe der untersten Zigarettenlage auf die einzige lichtempfindliche Zelle 232 trifft.
Die beschriebene Kontrollvorrichtung zeichnet sich durch ein sehr exaktes und zuverlässiges Arbeiten aus. Diese Vorzüge sind u. a. auf die Ausschaltung jeglichen Fremd- und Streulichts sowie darauf zurückzuführen, dass die schlitzförmige Gestalt der Lichtkanäle den Durchtritt verhältnismässig grosser Lichtmengen gestattet, die scharfe Lichtkontraste bei irgendwelchen Fehlern aufweisenden Zigarettenblöcken entstehen lassen.
Control device on cigarette packing machines
The invention relates to a control device on cigarette packing machines for checking the individual ends of the cigarettes that face away from the pusher or its cigarette hand in the form of several superimposed layers of cigarettes, with a number corresponding to the number of cigarettes to be tested in a bearing block against the pressure of springs Slidably mounted feeler sensors that trigger an impulse to a guard arrangement in the event of missing or faulty cigarettes.
The known devices of this type were equipped with individual contacts on each sensor, which required careful maintenance due to slight soiling, so that the reliable functioning of the control device was not guaranteed.
The aim of the invention is to achieve the object of keeping the control device free of random phenomena, possible contamination of the contacts, jamming and the interposition of foreign bodies. The invention consists in the fact that the tactile sensors have light passage slits in their shaft area, which in the normal, pushed-back position of the sensors are aligned with one another in layers and form a light channel.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing. Show it:
1 shows a cigarette block in the form in which it is presented to the control device,
Fig. 2 the control device in section, corresponding to the section line A-B in Fig. 4,
Fig. 3 is a horizontal section along the line E-F in Fig. 2,
Fig. 4 is a vertical section according to the section line C-D in Fig. 2,
5 shows an exemplary circuit diagram of the elements of the light control,
6 shows a possibility of guiding the light beam,
7 shows another possibility of guiding the light beam.
The exemplary embodiment described is based on the testing of a block of 25 cigarettes, individually designated 230, in three layers of 8-9-8 cigarettes, the middle layer being set to gaps, as shown in FIG. Touch sensors 228 (FIG. 4) are assigned to the individual cigarettes in the same position and arrangement and are mounted displaceably in the front and rear walls 203, 202 of a bearing block. The individual sensors 228 have rectangular thickenings 224 between the bearing walls 203, 202, in the area of which they are equipped with light passage slots 227 that are aligned with one another in layers. The tactile sensors are shielded from one another by partition walls 222 and guide walls 220, 221 are provided to the side of the sensor arrangement, both of which also have light passage slits 225.
Compression springs 223 hold the tactile sensors 228 in their front position before they come into contact with the cigarettes to be checked. In this position, the partition walls 222 and the guide walls 220, 221 cover the light passage slits 227 in the thickened areas 224 of the tactile sensor. If the tactile sensors 228 come to rest against the cigarette block 230, and if they are pressed against it by a certain amount, the light passage slots in the thickened areas 224 come into a position in which they coincide with the light passage slots 225 in the intermediate walls 222 and the guide walls 220, 221 cursing. As a result, the passage of the light beam from the light source 212 arranged on the left to the light-sensitive cells 217 arranged on the right, which each have a light-sensitive coating 218, is released.
If the passage of the light beam is interrupted by one or the other touch probe 228 that has not been pushed back due to the lack of a cigarette, for example, this false indication is passed on via feed lines 229 in a cable 206 to a guard arrangement, which causes the machine to be switched off.
The parts 201, 202, 203, 204, 205 and 207 are screwed together to form a housing, which on its upper part carries the bearing arm 209, at the pivot points 221 of which a lever parallelogram system 210 engages, which is only partially shown as it is known per se. By means of a lever parallelogram system, the housing is moved towards and down the cigarette block in a known manner with means not shown, the normal end position of the sensor coinciding with the alignment of all the light passage slits. The lateral bearing cover 207 of the bearing block is also designed as a light bulb carrier, while the inserted intermediate cover 204 forms the carrier for the light-sensitive cells.
A circuit diagram for this arrangement is shown in FIG. 237 denotes the light-sensitive lines, 239 a comparison resistor and 238 the pulse relay. The elements mentioned are combined at points 233, 234, 235 and 236 to form a bridge circuit which has supply lines 233 ', 234'.
An arrangement is shown in FIG. 6 in which only one light-sensitive cell 232 is assigned to several layers of cigarettes. The light beams thrown by the light source 212 through the light channels 227 impinge on deflection mirrors 231, which are set such that the light beams combine in the cell 232.
In this system, however, the light-sensitive cell must be calculated in such a way that it triggers switching pulses even if only one of the light beams fails.
Another possibility is shown in FIG. 7 in order to get by with only one light-sensitive cell.
The light source 212 is assigned here to the topmost layer of cigarettes and the light channel formed by their sensors. The light beam passing through is deflected downwards in layers by prisms or deflection mirrors 231 until it hits the single light-sensitive cell 232 at the level of the lowest layer of cigarettes.
The control device described is characterized by a very precise and reliable operation. These benefits include a. due to the elimination of any extraneous and scattered light as well as due to the fact that the slit-shaped shape of the light channels allows the passage of relatively large amounts of light, which allow sharp light contrasts to arise in the case of cigarette blocks with any defects.