CH411478A - Kettenrad - Google Patents
KettenradInfo
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- CH411478A CH411478A CH631564A CH631564A CH411478A CH 411478 A CH411478 A CH 411478A CH 631564 A CH631564 A CH 631564A CH 631564 A CH631564 A CH 631564A CH 411478 A CH411478 A CH 411478A
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/02—Toothed members; Worms
- F16H55/30—Chain-wheels
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Gears, Cams (AREA)
Description
Kettenrad Es ist bekannt, dass bei Kettentrieben sich die Ketten mit der Zeit deformieren. Die Deformation besteht meistens darin, dass die Kette sich über ihre ganze Länge verlängert oder dass die einzelnen Ket tenglieder sich verschieden verziehen. Jede Änderung in der Teilung aber ergibt Ungenauigkeiten im Be trieb, insbesondere im Eingriff zwischen Kette und Kettenrad, dessen Teilung starr und keiner Verände rung unterworfen ist.
Eine ungleichmässige Teilung der Kette führt am Kettenrad zu Spitzenbelastungen einzelner Zähne, während die andern Zähne des Kettenrades die Last nicht mittragen. Der Idealfall sieht aber vor, dass alle Zähne gleichmässiger Belastung ausgesetzt sind. Zu dem sind Kettentriebe ohne Verwendung besonderer Kettenspanner starre Getriebe, die sämtliche auftre tenden Stösse unvermindert vom getriebenen Teil auf den antreibenden Teil oder umgekehrt weiterleiten. In vielen Fällen ist die unverminderte übertragung dieser Stösse unerwünscht.
Diese Nachteile sollen vermieden werden durch das erfindungsgemässe Kettenrad, das sich dadurch auszeichnet, dass dessen Zahnkranz aus einzelnen durch Fugen voneinander getrennten, aber<B>je</B> mit dem Kernteil des Rades verbundenen Kreisringab- schnitten besteht, wobei die Verbindungszone zwi schen Abschnitten und Kernteil aus elastischerem Material besteht als das übrige Kettenradmaterial.
Dadurch, dass das Kettenrad eine Zwischenzone aus elastischerem Material aufweist und die die Zähne tragenden Abschnitte wegen der dazwischenliegenden Fugen etwas nachfedern können, ist es möglich, über das Kettenrad Ungenauigkeiten auszugleichen oder kleinere Stösse aufzufangen.
Auf der Zeichnung sind zwei Ausführungsbei- spiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt: Fig. <B>1</B> eine Vorderansicht auf ein Kettenrad mit zwei verschiedenen Anordnungen der Fugen und Fig. 2 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des Kettenrades.
Das Kettenrad besteht aus der metallischen Lagerbüchse<B>1,</B> die den Kernteil bildet, und dem in Kreisringabschnitte 2 unterteilten äusseren Teil, zwi schen welchen Teilen sich die aus elastischerem Material, z. B. Kunststoff der Gruppe Polyamid oder Acetalharze, wie Nylon, Delrin u. dgl., bestehende Verbindungszone<B>7</B> befindet. Am Umfang weist das Kettenrad eine Verzahnung<B>3</B> auf, in welche die Kette zu liegen kommt.
Die Kreisringabschnitte 2 sind durch parallel zur Radachse 4 durchgehende Fugen<B>6</B> getrennt. Jede Fuge<B>6</B> ist gegen das Zentrum des Kettenrades zu einer<B>-</B> in axialer Sicht gesehen<B>-</B> ebenfalls parallel zur Radachse durchgehenden, länglichen Form<B>5</B> er weitert. Diese längliche Form<B>5</B> der Fugen<B>6</B> liegt vorzugsweise in radialer Richtung. Dadurch ergibt sich eine Verjüngung jedes Kreisringabschnittes 2 gegen das Zentrum des Kettenrades. Wie aus den Figuren ersichtlich, erstrecken sich die Fugen in radialer Richtung nur über die Randzone, reichen aber vorteilhaft noch ein wenig in die plastische Ver bindungszone<B>7</B> hinein.
Auf der Zeichnung zeigt die rechte Seite des Ket tenrades eine Ausführungsvariante, bei welcher die Fugen<B>6</B> im Zahngrund herausmünden, während bei der Ausführungsvariante auf der linken Seite die Fugen<B>6</B> am Zahnkopf ausmünden.
Jede zweite Zahnteilung ist mit einer Fuge verse- hen. Es kann aber auch jeder Teilung oder jeder drit ten Teilung usw. eine Fuge zugeordnet sein.
Im Betriebe,<B>d.</B> h. bei eingerasteter Kette, kann nun das Kettenrad ausgleichend wirken. Besteht in der Kette zwischen zwei benachbarten Kettengliedern eine Differenz in der Teilung, so wird der Abschnitt, an welchem sich der Zahn des Kettenrades befindet, der die volle Last erhält, geringfügig nachgeben, im Maximum um die Breite der Fuge, worauf der näch ste Abschnitt mitträgt. Meist wird eine geringere Verschiebung eintreten, da der benachbarte Zahn schon zu tragen beginnt. Die jeweils im Bereich des Eingriffspunktes liegenden Zähne des Kettenrades passen sich der mangelhaften Teilung der Kette an.
Tritt eine schockartige Belastung an der Kette auf, so wirkt das Kettenrad zwischen Kette und Ket- tenradwelle als ausgleichendes oder ausfederndes Zwischenglied. Die Abschnitte zwischen den Fugen<B>6</B> verschwenken sich geringfügig, wobei der nicht genau feststelIbare Drehpunkt in der Verbindungszone<B>7</B> liegt. Es ist also wichtig, dass mindestens die Zone<B>7</B> aus elastischem Material besteht, während dies für die innen und aussen angrenzenden Teile nicht der Fall sein muss. Der Zahnkranz selbst kann z. B. wie der aus härterem Material bestehen.
Der Grad der Durchfederung wird bestimmt durch die Elastizität des Materials in der Verbin dungszone sowie durch das Mass der Verjüngung des Kreisringabschnittes, <B>d.</B> h. durch die Materialmenge am Grunde der Fugen. Auch die Breite der Fuge hat einen Einfluss auf das Mittragen benachbarter<B>Ab-</B> schnitte.
Claims (1)
- <B>PATENTANSPRUCH</B> Kettenrad, dadurch gekennzeichnet, dass dessen Zahnkranz aus einzelnen durch Fugen voneinander getrennten, aber<B>je</B> mit dem Kernteil des Rades ver bundenen Kreisringabschnitten besteht, wobei die Verbindungszone zwischen Abschnitten und Kernteil aus elastischerem Material besteht als das übrige Kettenradmaterial. UNTERANSPRüCHE <B>1.</B> Kettenrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Trennung der Kreisringab- schnitte <B>je</B> aus in Achsrichtung durchgehenden Fugen besteht. 2.Kettenrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kreisringabschnitte gegen die Verbindungszone hin verjüngt sind. <B>3.</B> Kettenrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fugen zwischen den Kreisring- abschnitten in axialer Sicht gesehen eine längliche Form haben, deren Längsausdehnung im Kettenrad radial liegt. 4. Kettenrad nach Patentanspruch und Unteran spruch<B>3,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der an die längliche Form anschliessende Fugentell von gerin gerer Breitenausdehnung ist. <B>5.</B> Kettenrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fugen<B>je</B> am Zahnkopf aus münden.<B>6.</B> Kettenrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Fugen<B>je</B> am Zahnfuss aus münden. <B>7.</B> Kettenrad nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Mass jedes Abschnittes am Umfang gemessen mindestens eine Zahnteflung be trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH631564A CH411478A (de) | 1964-05-14 | 1964-05-14 | Kettenrad |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH631564A CH411478A (de) | 1964-05-14 | 1964-05-14 | Kettenrad |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH411478A true CH411478A (de) | 1966-04-15 |
Family
ID=4307601
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH631564A CH411478A (de) | 1964-05-14 | 1964-05-14 | Kettenrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH411478A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0006250A1 (de) * | 1978-04-27 | 1980-01-09 | Rheinmetall GmbH | Triebkranzverzahnung |
| DE4004757A1 (de) * | 1990-02-15 | 1991-08-29 | Brueckner Maschbau | Zahnrad, insbesondere kettenrad |
| US9964196B2 (en) | 2014-05-20 | 2018-05-08 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
-
1964
- 1964-05-14 CH CH631564A patent/CH411478A/de unknown
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0006250A1 (de) * | 1978-04-27 | 1980-01-09 | Rheinmetall GmbH | Triebkranzverzahnung |
| DE4004757A1 (de) * | 1990-02-15 | 1991-08-29 | Brueckner Maschbau | Zahnrad, insbesondere kettenrad |
| US9964196B2 (en) | 2014-05-20 | 2018-05-08 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
| US10994804B2 (en) | 2014-05-20 | 2021-05-04 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
| US10994803B2 (en) | 2014-05-20 | 2021-05-04 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
| US11440620B2 (en) | 2014-05-20 | 2022-09-13 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
| US11987322B2 (en) | 2014-05-20 | 2024-05-21 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
| US12448082B2 (en) | 2014-05-20 | 2025-10-21 | Shimano Inc. | Bicycle sprocket |
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