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CH416816A - Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines Transformators - Google Patents

Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines Transformators

Info

Publication number
CH416816A
CH416816A CH220464A CH220464A CH416816A CH 416816 A CH416816 A CH 416816A CH 220464 A CH220464 A CH 220464A CH 220464 A CH220464 A CH 220464A CH 416816 A CH416816 A CH 416816A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
core
bandage
gap
bandages
tension
Prior art date
Application number
CH220464A
Other languages
English (en)
Inventor
Kalkner Bernhard
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH416816A publication Critical patent/CH416816A/de

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/24Magnetic cores
    • H01F27/26Fastening parts of the core together; Fastening or mounting the core on casing or support
    • H01F27/263Fastening parts of the core together

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing Cores, Coils, And Magnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 Verfahren zum    Zusammenpressen   des Eisenkerns    eines   Transformators Den aus einzelnen Blechen aufgeschichteten Eisenkernen für Leistungstransformatoren wird bekanntlich die erforderliche mechanische    Festigkeit   dadurch verliehen, dass die Schenkel und    Joche   solcher Kerne mit durch    die   Schenkel und Joche hindurchgehenden    Pressbolzen   unter    Zuhilfenahme   von beiderseits am Kern anliegenden    Pressplatten   zusammengepresst    werden.   



  Dieses bekannte und bisher in der    Praxis   angewandte Verfahren der Kernpressung ist jedoch mit Nachteilen behaftet, die Anlass zu Überlegungen gaben, wie man die    Kernpressung   in zweckmässiger Weise, insbesondere unter    Wegfall   der    P.ressbolzen,   verbessern könnte. 



  Voraussetzung für die Anwendung    ides   bisherigen Verfahrens ist zunächst ein aufwendiger Arbeitsgang, nämlich das Stanzen einer Reihe von Löchern    in   jedes    einzellne      der      Bleche,   durch die    später      die      Pressbolzen   hindurchgesteckt werden. Die Bolzenlöcherstellen dann im fertigen Kern Querschnittseinschnürungen für den magnetischen Fluss mit örtlichen    Induktions-   und damit    Eisenverlusterhöhungen   dar.

   Eine zusätzliche Erhöhung der    Ummagnetisie-      rungsverluste   ergibt    isich   bei den heute fast ausschliesslich verwendeten kornorientierten    Blechen   .dadurch, dass in der    Nähe   der    Bolzenlöcher   der magnetische    Fluss   von der erwünschten, optimale Eigenschaften aufweisenden Längs-> oder Walzrichtung der Bleche    abweicht.   Ein weiterer    Nachteil   beim bisherigen Verfahren ist (die durch    idie   Pressung verursachte hohe örtliche mechanische Spannung in den Blechen in der Umgebung der    Pressbolzen,   die wiederum erhöhte Eisenverluste zur Folge hat.

   Die zur Pressung notwendigen    Pressplatten   wirken    sich   insofern    ungünstig   aus, als .sie Raum beanspruchen, der bei    Wegfall   der    Pressplatten   mit aktivem    Material   ausgefüllt werden könnte. Ausserdem entstehen im Betrieb auch in den    Pressplatten   zusätzliche Eisenverluste. 



  Die    Erfindung      ,ermöglicht   nun eine Lösung des Problems, durch die sämtliche obengenannten Nachteile vermieden werden und durch die die Eisenkerne in ihren Eigenschaften verbessert und .ausserdem in der    Herstellung      verbilligt   werden, speziell bei Rahmen- oder    Spaltkernen   bzw. bei solchen Kernen, .die einen oder auch mehrere zumindest über einen Teil der gesamten Schenkel- bzw. Jochlänge sich erstreckende Kühlkanäle aufweisen.

   Die Erfindung betrifft ein Verfahren    zum   Zusammenpressen des aus :einzelnen Blechen geschichteten    Eisenkerns   eines Transformators und zeichnet sich dadurch aus, (dass jede der den Kern    umschlingenden   Bandagen ihrerseits von einer Spannbandage umschlungen wird, die durch den Spalt des Kernes geführt    wird   und beim Festspannen die Kernbandage spannt und an zwei gegenüberliegenden Stellen in den Spalt hineinzieht. 



     Di.e   Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel    anhand,der      Zeichnung   näher erläutert werden:    Fig.   1 zeigt einen Querschnitt durch    Iden   Schenkel bzw. das Joch eines mit    einem   Spalt versehenen Eisenkerns. Die beiden    Kernhälften   1    sind   durch den Spalt 2 voneinander    getrennt   und mittels Distanz- ,stücke 3 gegeneinander abgestützt. Der Kern wird von der Kernbandage 4 umschlungen, die    ihrerseits   von der im Spalt 2 liegenden Spannbandage 5 umfasst wird.

   Durch das Anspannen ,der Spannbandage 5 ergibt    sich      eine      wesentlich   stärkere Pressung des Kerns als bei Verwendung und Anspannen der Kernbandage 4 allein. Die Kernbandage 4 muss so beschaffen sein, dass sie    keine      Kurzschlusswindung   darstellt. Sie kann daher beispielsweise aus einem endlosen oder an einer Stelle zusammengesetzten Kunststoffband oder aber aus einem Metallband bestehen, 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 in das an einer Stelle ein    Isolierstück      eingesetzt   ist.

   Die Spannbandage 5 stellt eine langgezogene Windung dar,    ideren   Achse senkrecht zur    magnetischen      Flussrichtung   steht, so dass keine    Spannung   in derselben    induziert   wird und    beispielsweise      ein   Metallband Verwendung finden    könnte.   Ebensogut kann natürlich auch für die Spannbandage 5    sin      elektrisch   nicht leitendes Material verwendet werden,

   wobei die Spannbandage nach dem    Festspannen   beispielsweise durch eine Klemm- oder Quetschverbindung an einer Stelle    ihres   Umfanges    zusammengehalten      wird.   Die Lage der    Distanzstücke   3 und der Spannbandage 5 zueinander kann    zweckmässigerweise   so gewählt werden, dass    die      Distanzstücke   von der durch die Spannbandage gebildeten Windung    umschlossen   werden. 



     Fig.   2 zeigt die Seitenansicht    eines   Teiles eines Schenkels oder Joches mit in    bestimmten   Abständen aufgebrachten Bandagen. Die    Abstände   der Kernbandagen 4 untereinander    richten      sich   nach    den   Erfordernissen der Kernpressung und sind beispielsweise abhängig vom Durchmesser bzw.    Gewicht   des Kernes. 



     Fig.   3 zeigt    schliesslich   einen Schnitt    entsprechend   der    Linie   A -A    aus      Fig.   2, aus dem    insbesondere.   die Lage der    Distanzstücke   3    innerhalb      ider   durch die    Spannbandage   5 gebildeten Windungen hervorgeht. 



  Durch das Einbringen irgendwelcher Konstruktionselemente, wie    Spannbolzen   oder    Spannbänder,   in den Spalt 2 des    Eisenkerns   wird    die      ölzirkulation   und Kühlung, die gerade an den Stirnflächen der Bleche, also im Spalt 2    zwischen   den    Kernhälften   1, besonders    wirksam   sein kann,    beeinträchtigt.   Verwindet man nun entsprechend .einer    zweckmässigen   Weiterbildung der Erfindung die Spannbandage 5 im Spalt 2 gemäss    Fig.   la und 3a, so wird diese Behinderung der    ölzirkulation      @so      klein   wie    möglich   gehalten,

      @da   gerade in der Mitte des    Kerns,   wo die Wärmeabfuhr am wichtigsten    'Lit,   der Spalt 2 nur durch die Materialdicke der Spannbandage 5, nicht jedoch durch die Breite der Spannbandage 5 eingeengt    wird.   



  Im    Ausführungsbeispiel   wunde die    Erfindung   an einem    Kern   beschrieben, der einen    .Spalt      senkrecht   zur Blechebene    aufweist.      Ebenso   gut ist es natürlich auch denkbar, dass die Erfindung bei solchen Kernen zur Anwendung kommt, die einen oder mehrere Kanäle, wie sie beispielsweise als Kühlkanäle angewendet werden,    in   der Blechebene    aufweisen.   Für eine solche Ausführung ergeben sich die gleichen Wirkungen und    Vorteile   wie für    die   im Beispiel dargestellte Form.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Zusammenpressen des aus einzelnen Blechen geschichteten Eisenkerns eins Transformators mittels ringförmiger Kernbandagen, dadurch gekennzeichnet, idass jede der den Kern um- schlingenden Bandagen (4) ihrerseits von einer Spannbandage (5) umschlungen wird, die durch den Spalt des Kernes geführt wird und beim Festspannen die Kernbandage spannt und an zwei gegenüberliegenden Stellen in den Spalt hineinzieht. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernbandage ein endloses Band aus elektrisch nicht leitendem Material, beispielsweise Kunststoff, zur Verwendung kommt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernbandage ein Metallband mit einem eingesetzten Isolierstück benutzt wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernbandage ein elektrisch nicht leitendes Band verwendet wird, (das an einer Stelle durch ein metallisches Schloss,beispielsweise durch eine Quetsch- oder Klemmverbindung, zusammengehalten wird. 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kernhälften gegeneinander abstützenden Distanzstücke innerhalb ,der durch die Spannbandagen gebildeten Windungen liegen. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die idurch den Spalt hindurchgeführte Spannbandage in sich so gewunden ist, @dass sie den durch den Spalt gebildeten Strömungsquerschnitt nicht einengt. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bandförmige Spannbandage mit einer Verwindung von 18a durch den Spalt hindurchgeführt ist.
CH220464A 1963-03-11 1964-02-24 Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines Transformators CH416816A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1963L0044327 DE1237215B (de) 1963-03-11 1963-03-11 Spannvorrichtung zum Zusammenpressen von einem aus Blechen mit zwischengelegtem Spalt geschichteten Eisenkern fuer Transformatoren

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH416816A true CH416816A (de) 1966-07-15

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ID=7270627

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Application Number Title Priority Date Filing Date
CH220464A CH416816A (de) 1963-03-11 1964-02-24 Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines Transformators

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1237215B (de) 1967-03-23

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