CH416816A - Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines Transformators - Google Patents
Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines TransformatorsInfo
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Description
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Verfahren zum Zusammenpressen des Eisenkerns eines Transformators Den aus einzelnen Blechen aufgeschichteten Eisenkernen für Leistungstransformatoren wird bekanntlich die erforderliche mechanische Festigkeit dadurch verliehen, dass die Schenkel und Joche solcher Kerne mit durch die Schenkel und Joche hindurchgehenden Pressbolzen unter Zuhilfenahme von beiderseits am Kern anliegenden Pressplatten zusammengepresst werden.
Dieses bekannte und bisher in der Praxis angewandte Verfahren der Kernpressung ist jedoch mit Nachteilen behaftet, die Anlass zu Überlegungen gaben, wie man die Kernpressung in zweckmässiger Weise, insbesondere unter Wegfall der P.ressbolzen, verbessern könnte.
Voraussetzung für die Anwendung ides bisherigen Verfahrens ist zunächst ein aufwendiger Arbeitsgang, nämlich das Stanzen einer Reihe von Löchern in jedes einzellne der Bleche, durch die später die Pressbolzen hindurchgesteckt werden. Die Bolzenlöcherstellen dann im fertigen Kern Querschnittseinschnürungen für den magnetischen Fluss mit örtlichen Induktions- und damit Eisenverlusterhöhungen dar.
Eine zusätzliche Erhöhung der Ummagnetisie- rungsverluste ergibt isich bei den heute fast ausschliesslich verwendeten kornorientierten Blechen .dadurch, dass in der Nähe der Bolzenlöcher der magnetische Fluss von der erwünschten, optimale Eigenschaften aufweisenden Längs-> oder Walzrichtung der Bleche abweicht. Ein weiterer Nachteil beim bisherigen Verfahren ist (die durch idie Pressung verursachte hohe örtliche mechanische Spannung in den Blechen in der Umgebung der Pressbolzen, die wiederum erhöhte Eisenverluste zur Folge hat.
Die zur Pressung notwendigen Pressplatten wirken sich insofern ungünstig aus, als .sie Raum beanspruchen, der bei Wegfall der Pressplatten mit aktivem Material ausgefüllt werden könnte. Ausserdem entstehen im Betrieb auch in den Pressplatten zusätzliche Eisenverluste.
Die Erfindung ,ermöglicht nun eine Lösung des Problems, durch die sämtliche obengenannten Nachteile vermieden werden und durch die die Eisenkerne in ihren Eigenschaften verbessert und .ausserdem in der Herstellung verbilligt werden, speziell bei Rahmen- oder Spaltkernen bzw. bei solchen Kernen, .die einen oder auch mehrere zumindest über einen Teil der gesamten Schenkel- bzw. Jochlänge sich erstreckende Kühlkanäle aufweisen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Zusammenpressen des aus :einzelnen Blechen geschichteten Eisenkerns eines Transformators und zeichnet sich dadurch aus, (dass jede der den Kern umschlingenden Bandagen ihrerseits von einer Spannbandage umschlungen wird, die durch den Spalt des Kernes geführt wird und beim Festspannen die Kernbandage spannt und an zwei gegenüberliegenden Stellen in den Spalt hineinzieht.
Di.e Erfindung soll an einem Ausführungsbeispiel anhand,der Zeichnung näher erläutert werden: Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch Iden Schenkel bzw. das Joch eines mit einem Spalt versehenen Eisenkerns. Die beiden Kernhälften 1 sind durch den Spalt 2 voneinander getrennt und mittels Distanz- ,stücke 3 gegeneinander abgestützt. Der Kern wird von der Kernbandage 4 umschlungen, die ihrerseits von der im Spalt 2 liegenden Spannbandage 5 umfasst wird.
Durch das Anspannen ,der Spannbandage 5 ergibt sich eine wesentlich stärkere Pressung des Kerns als bei Verwendung und Anspannen der Kernbandage 4 allein. Die Kernbandage 4 muss so beschaffen sein, dass sie keine Kurzschlusswindung darstellt. Sie kann daher beispielsweise aus einem endlosen oder an einer Stelle zusammengesetzten Kunststoffband oder aber aus einem Metallband bestehen,
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in das an einer Stelle ein Isolierstück eingesetzt ist.
Die Spannbandage 5 stellt eine langgezogene Windung dar, ideren Achse senkrecht zur magnetischen Flussrichtung steht, so dass keine Spannung in derselben induziert wird und beispielsweise ein Metallband Verwendung finden könnte. Ebensogut kann natürlich auch für die Spannbandage 5 sin elektrisch nicht leitendes Material verwendet werden,
wobei die Spannbandage nach dem Festspannen beispielsweise durch eine Klemm- oder Quetschverbindung an einer Stelle ihres Umfanges zusammengehalten wird. Die Lage der Distanzstücke 3 und der Spannbandage 5 zueinander kann zweckmässigerweise so gewählt werden, dass die Distanzstücke von der durch die Spannbandage gebildeten Windung umschlossen werden.
Fig. 2 zeigt die Seitenansicht eines Teiles eines Schenkels oder Joches mit in bestimmten Abständen aufgebrachten Bandagen. Die Abstände der Kernbandagen 4 untereinander richten sich nach den Erfordernissen der Kernpressung und sind beispielsweise abhängig vom Durchmesser bzw. Gewicht des Kernes.
Fig. 3 zeigt schliesslich einen Schnitt entsprechend der Linie A -A aus Fig. 2, aus dem insbesondere. die Lage der Distanzstücke 3 innerhalb ider durch die Spannbandage 5 gebildeten Windungen hervorgeht.
Durch das Einbringen irgendwelcher Konstruktionselemente, wie Spannbolzen oder Spannbänder, in den Spalt 2 des Eisenkerns wird die ölzirkulation und Kühlung, die gerade an den Stirnflächen der Bleche, also im Spalt 2 zwischen den Kernhälften 1, besonders wirksam sein kann, beeinträchtigt. Verwindet man nun entsprechend .einer zweckmässigen Weiterbildung der Erfindung die Spannbandage 5 im Spalt 2 gemäss Fig. la und 3a, so wird diese Behinderung der ölzirkulation @so klein wie möglich gehalten,
@da gerade in der Mitte des Kerns, wo die Wärmeabfuhr am wichtigsten 'Lit, der Spalt 2 nur durch die Materialdicke der Spannbandage 5, nicht jedoch durch die Breite der Spannbandage 5 eingeengt wird.
Im Ausführungsbeispiel wunde die Erfindung an einem Kern beschrieben, der einen .Spalt senkrecht zur Blechebene aufweist. Ebenso gut ist es natürlich auch denkbar, dass die Erfindung bei solchen Kernen zur Anwendung kommt, die einen oder mehrere Kanäle, wie sie beispielsweise als Kühlkanäle angewendet werden, in der Blechebene aufweisen. Für eine solche Ausführung ergeben sich die gleichen Wirkungen und Vorteile wie für die im Beispiel dargestellte Form.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Verfahren zum Zusammenpressen des aus einzelnen Blechen geschichteten Eisenkerns eins Transformators mittels ringförmiger Kernbandagen, dadurch gekennzeichnet, idass jede der den Kern um- schlingenden Bandagen (4) ihrerseits von einer Spannbandage (5) umschlungen wird, die durch den Spalt des Kernes geführt wird und beim Festspannen die Kernbandage spannt und an zwei gegenüberliegenden Stellen in den Spalt hineinzieht. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernbandage ein endloses Band aus elektrisch nicht leitendem Material, beispielsweise Kunststoff, zur Verwendung kommt. 2. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernbandage ein Metallband mit einem eingesetzten Isolierstück benutzt wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als Kernbandage ein elektrisch nicht leitendes Band verwendet wird, (das an einer Stelle durch ein metallisches Schloss,beispielsweise durch eine Quetsch- oder Klemmverbindung, zusammengehalten wird. 4.Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Kernhälften gegeneinander abstützenden Distanzstücke innerhalb ,der durch die Spannbandagen gebildeten Windungen liegen. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die idurch den Spalt hindurchgeführte Spannbandage in sich so gewunden ist, @dass sie den durch den Spalt gebildeten Strömungsquerschnitt nicht einengt. 6. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die bandförmige Spannbandage mit einer Verwindung von 18a durch den Spalt hindurchgeführt ist.
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Also Published As
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