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CH402072A - Magnetischer Datenspeicher - Google Patents

Magnetischer Datenspeicher

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Publication number
CH402072A
CH402072A CH949663A CH949663A CH402072A CH 402072 A CH402072 A CH 402072A CH 949663 A CH949663 A CH 949663A CH 949663 A CH949663 A CH 949663A CH 402072 A CH402072 A CH 402072A
Authority
CH
Switzerland
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opening
control
openings
magnetic
reading
Prior art date
Application number
CH949663A
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English (en)
Inventor
Watson Vinal Albert
Original Assignee
Ibm
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by Ibm filed Critical Ibm
Priority to CH949663A priority Critical patent/CH402072A/de
Publication of CH402072A publication Critical patent/CH402072A/de

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C7/00Arrangements for writing information into, or reading information out from, a digital store
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C11/00Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor
    • G11C11/02Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements
    • G11C11/08Digital stores characterised by the use of particular electric or magnetic storage elements; Storage elements therefor using magnetic elements using multi-aperture storage elements, e.g. using transfluxors; using plates incorporating several individual multi-aperture storage elements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Magnetic Treatment Devices (AREA)

Description


  Magnetischer Datenspeicher    Die Erfindung bezieht sich auf einen magneti  schen Datenspeicher mit matrixförmig in Zeilen und  Spalten angeordneten     Mehrlochmagnetkernen,    von  denen jeder eine Leseöffnung und eine Steuer- oder       Einschreiböffnung    aufweist.  



  Magnetische Vorrichtung mit zwei stabilen Zu  ständen sind bekannt und sind schon seit einiger Zeit  das grundlegende Bauelement in digitalen, logischen  Steuer- und Speichersystemen. Diese elektrischen  Vorrichtungen lassen sich grob in zwei Kategorien  einteilen. Bei der ersten handelt es sich um Ringkerne  mit löschender Entnahme, bei denen also die ge  speicherten Informationen bei der Abfragung zerstört  werden. Die andere umfasst Kerne mit mehreren     öff-          nungen    und nichtlöschender Entnahme, bei denen  also die gespeicherten Informationen beim Abfragen  nicht zerstört werden.  



  Soll eine dieser verschiedenen magnetischen Vor  richtungen in einem Speichersystem verwendet wer  den, kann das z. B. durch Adressieren mit     Koinzi-          denzströmen    geschehen, wodurch die     Adressierein-          richtung    verkleinert wird.  



  Beim     Koinzidenzstromverfahren    sind die Spei  cherelemente jeweils räumlich entsprechend recht  winkligen Koordinaten in Reihen und Spalten an  geordnet, wobei zwei oder mehr Adressenleiter mit  jedem Speicherelement entlang jeder Reihe und jeder  Spalte zusammenwirken. Zum Beispiel geht in der       Toroidkern-Speichermatrix    ein einziger Erregungs  leiter durch die Öffnung jedes     Toroidkernes    in der  selben Spalte hindurch, und ein einziger Erregungs  leiter verläuft durch die Öffnung jedes     Toroidkernes     in ein und derselben Reihe.

   Bei einer solchen Spei  cheradressiertechnik muss dann eine Stromquelle an  jeden     Adressenerregungsleiter,    der jeweils einer Spalte  oder einer Reihe entspricht, angeschlossen sein, da  mit jeder     Toroidkern    gleichzeitig erregt und damit    der betreffende Kern unter Ausschluss der anderen  wahlweise adressiert werden kann.  



  Wenn die     Transfluxorvorrichtung,    die zum Lesen  und Steuern dient, zur     Koinzidenzstromauswahl    in  einer Speichermatrix angeordnet ist, müssen eben  falls zwei Erregungsleiter durch jede Öffnung hin  durchgehen, wobei die Lese- und Steueröffnungen  aller Elemente in jeweils einer Reihe oder einer Spalte  jeweils von demselben Erregungsleiter durchsetzt sind.

    Da jedes Speicherelement zwei Öffnungen aufweist,  benötigt die Technik der     Koinzidenzstromauswahl     doppelt     soviele    Adressenleiter wie die oben erwähn  ten Speicher mit relaisbetätigten Schaltern oder       Toroidkernen.    Dies ist natürlich einer der wesent  lichen Nachteile eines     Koinzidenzstromspeichers    mit       Transfluxorvorrichtung,    die in vielen Fällen die Fä  higkeit des     Transfluxorspeichers    zur nichtlöschenden  Entnahme überwiegen können.  



  Bekannt ist eine verbesserte     Transfluxorvorrich-          tung,    bei der die beiden Öffnungen in dem     magneti-          sierbaren    Material etwa den gleichen Innenumfang  haben. Ähnlich wie beim     Transfluxor    wird die eine  Öffnung für die Lesefunktion verwendet, und die  andere Öffnung dient der Steuerfunktion, durch die  der Informationszustand des Speicherelements ver  ändert wird.

   Anders als beim     Transfluxor    weist diese  Vorrichtung aber Verbesserungen auf, die sich auf die  gegensinnige     Vormagnetisierung    des     magnetisierbaren     Materials um die     Steueröffnung    herum beziehen,  während die Leseöffnung während der Lese- oder Ab  fragefunktion     wirksam    wird.

   Mit dieser in der Steuer  öffnung angelegten gegensinnigen     Magnetisierungs-          kraft    wird verhindert, dass durch die Leseoperation  die gerade abgefragte magnetische Information zer  stört wird, während gleichzeitig die     Leseadressier-          ströme    gross genug sein können, um einen hohen  Nutzpegel während der Entnahmeoperation zu bil-      den. Ebenso ist die umgekehrte     Vormagnetisierung    im       magnetisierbaren    Material um die Leseöffnung herum  während der Steuerfunktion bekannt, wodurch ver  hindert wird, dass durch den Lesevorgang der Fluss  in der Nähe der Leseöffnung regelwidrig geschaltet  wird.  



  Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, die       Vormagnetisierung    des die Steueröffnung umgeben  den     magnetisierbaren    Materials während der Lese  funktion und die     Vormagnetisierung    des die Lese  öffnung umgebenden     magnetisierbaren    Materials  während der Steuerfunktion bei einer Koinzidenz  strom-Speichermatrix zu erreichen, die weniger als  zwei Stromquellen für jede ihrer Reihen und Spalten  benötigt.

   Es ist dadurch möglich, die Vorteile einer  nichtlöschenden Entnahme bei Verwendung der mit  zwei Öffnungen versehenen     transfluxorartigen    Spei  cherelemente in einer Auswahltechnik vom     Koinzi-          denzstromtyp    zu haben ohne den entsprechenden  Nachteil einer wesentlichen Erhöhung der Zahl der  Stromquellen, die durch die zusätzliche Öffnung, die  ebenfalls koinzidierend ausgewählt werden muss, be  dingt ist.  



  Ein weiteres Problem bei der Instrumentierung  eines grossen nach der     Koinzidenzstromtechnik    arbei  tenden magnetischen Speichers ist die     Induktivität    der  Adressenleiter. Dieses Problem besteht immer, ob  nun das Speicherelement ein     Toroidkern,    ein relais  betätigter Schalter oder ein magnetisches Element mit  zwei Öffnungen ist. Wie dem Fachmann bekannt ist,  werden die     übertragungsleitungseigenschaften    eines  Leiters für die Übertragung eines Stromimpulses mit       geringstmöglicher    Verzögerung merklich verbessert,  wenn der Stromimpuls in einem Leiter in der einen  Richtung und gleichzeitig in einem dicht angrenzen  den Leiter in der entgegengesetzten Richtung über  tragen wird.

   Wenn die     Adressierleiter    entsprechend  diesem Erfordernis angeordnet werden können, wer  den die     übertragungsleitungseigenschaften    insofern  verbessert, als die     Induktivität    des     Adressleiters    redu  ziert und die Zeit, die nötig ist, um wahlweise eine  bestimmte Öffnung einer bestimmten Speichervor  richtung zu adressieren, wesentlich verkürzt wird.  Eines der wesentlichen Probleme bei grossen     Koinzi-          denzstrom-Speichermatrizen    ist ferner die lange Zu  griffszeit, die nötig ist, um Informationen aus einem  bestimmten Speicherelement auszulesen.

   Es ist daher  eine weitere Aufgabe der Erfindung, die     übertra-          gungseigenschaften    der     Adressleiter    zu verbessern und  die Zugriffszeit zu verkürzen.  



  Erfindungsgemäss werden diese Aufgaben dadurch  gelöst, dass in Richtung der einen Matrixkoordinate  die Leseöffnungen der Kerne einer Zeile bzw. Spalte  sowie die Steueröffnungen der Kerne einer Zeile bzw.  Spalte je eine gemeinsame Erregungsleitung besitzen  und in Richtung der anderen Matrixkoordinate die  Lese- und Steueröffnungen der Kerne einer Spalte  bzw. Zeile von einer gemeinsamen Erregungsleitung  durchsetzt werden. Eine vorteilhafte Anordnung er  gibt sich dadurch, dass der Erregungsleiter der Lese-         öffnungen    der Kerne einer Zeile bzw. Spalte mit dem  Erregungsleiter der Steueröffnungen der Kerne der be  nachbarten Zeile bzw. Spalte gekoppelt ist.  



  Weitere Einzelheiten sind in Verbindung mit  nachfolgend anhand von Zeichnungen erläuterten  Ausführungsbeispielen der Erfindung zu ersehen.  



       Fig.    1 zeigt eine bekannte     Transfluxor-Speicher-          vorrichtung,    die das Verständnis der Speicheranord  nung nach der Erfindung erleichtern soll.  



       Fig.    2 zeigt beispielsweise     Flussmuster    und bi  polare     Stromimpulsdiagramme,    welche die Wirkungs  weise der Vorrichtung von     Fig.    1 erläutern.  



       Fig.    3 zeigt eine Kurve, die darstellt, welche Vor  teile es hat, das die Steueröffnung umgebende magne  tische Material während des Lesevorganges vorzu  magnetisieren.  



       Fig.    4 stellt die magnetische Kopplung zwischen  den Lese- und     Abfühlwicklungen    von     Fig.    1 als Funk  tion der Grösse des durch die Steuerwicklungen an  gelegten Stromes dar. Für die mit  wachsender ma  gnetischer Widerstand  bezeichnete Kurve hat der  der Steuerwicklung zugeführte Stromimpuls die eine  Polarität, und für die Kurve  abnehmender magneti  scher Widerstand  hat der den Steuerwicklungen zu  geführte Strom die andere Polarität.  



       Fig.    5 zeigt eine mit     Koinzidenzstrom    arbeitende       Matrixadressleiteranordnung    für eine     Transfluxor-          Speichervorrichtung    mit einer bekannten     Adressleiter-          anordnung.     



       Fig.    6 zeigt die     Koinzidenzstrom-Schaltmatrix    von       Fig.5    in der nach der Erfindung abgewandelten  Form, wodurch die erforderlichen Stromtreiber auf  die Hälfte reduziert werden. Für jede Zeile und  Spalte ist ein Stromtreiber nötig, da nur zwei ge  trennte     Adressleiter    für jede Zeile und jede Spalte  erforderlich sind.  



       Fig.    7 zeigt die     Koinzidenzstrom-Schaltmatrix    von       Fig.    5 in der nach der Erfindung abgewandelten Form,  wodurch der Bedarf an Stromtreibern auf Dreiviertel  reduziert wird. Es sind zwei getrennte     Adressleiter    für  jede Zeile und ein besonderer     Adressleiter    für jede  Spalte erforderlich.  



       Fig.    8 zeigt die     Koinzidenzstrom-Schaltmatrix    von       Fig.    6, wie sie auf eine grössere Matrix angewandt ist  und sowohl eine Sperr- als auch eine     Abfühlwicklung     enthält. Diese     Adressleiteranordnung    wird nachste  hend als die     Zweiadressleiteranordnung    für einen  magnetische Vorrichtungen mit zwei Öffnungen ver  wendenden Speicher bezeichnet.  



       Fig.    9 zeigt eine beispielsweise Anwendung der       Zweiadressleiteranordnung    von     Fig.    6 und 8 auf eine  dreidimensionale Speicherauslegung.  



       Fig.    10 zeigt die Anwendung der     Dreiadressleiter-          anordnung    von     Fig.    7 auf eine dreidimensionale Spei  cherauslegung.  



       Fig.    11 zeigt die Anwendung der     Zweiadressleiter-          anordnung    von     Fig.    6 und 8 auf eine Matrix, bei der  die Speicherelemente aus mehreren Paaren von     öff-          nungen    in einer einheitlichen     Ferritplatte    bestehen.      In     Fig.    1 ist die bereits bekannte verbesserte       Transfluxorvorrichtung    dargestellt.

   Um die verbes  serte     Koinzidenzstromschaltungstechnik    nach der Er  findung darlegen zu können, ist es wichtig, zu wissen,  wie die verbesserte     Transfluxorvorrichtung    von     Fig.    1  arbeitet. Dort gehen zwei Öffnungen 11 und 12 durch  eine aus  unbegrenztem  magnetischem Material be  stehende Platte 10 hindurch. Die Öffnung 11 ist als  die Leseöffnung, die Öffnung 12 als die Steueröffnung  bezeichnet. Eine Lesewicklung 13 verläuft durch die  Leseöffnung 11, eine Steueröffnung 15 durch die  Steueröffnung 12 hindurch.  



  Um alternierende, bipolare Stromimpulse durch  die Lesewicklung 13 zu schicken, ist an diese ein bi  polarer Stromtreiber 16 angeschlossen. Ebenso ist  ein bipolarer Stromtreiber 17 an die Steuerwicklung  15 angeschlossen, um alternierende, bipolare Strom  impulse durch sie zu senden. Die Stromtreiber 16 und  17 können in herkömmlicher Weise aufgebaut sein.  



  Um eine umgekehrte     Vormagnetisierung    in dem  die Steueröffnung 12 umgebenden magnetischen Ma  terial während der Zeit, in der ein bipolarer Strom  impuls während des Lesevorganges an die Lesewick  lung 13 gelegt wird, zu erzeugen, ist auch eine Vor  magnetisierungswicklung 30 durch diese Steueröff  nung hindurchgeführt. Die     Vormagnetisierungswick-          lung    30 ist mit einer     herkömmlichen    Stromimpuls  quelle 31 verbunden.

   Diese umgekehrte     Vormagneti-          sierung    hat den Zweck, zu verhindern, dass die um die  Leseöffnung herum an das magnetische Material an  gelegte     Magnetisierungskraft    den gesperrten Zustand  zerstört, wenn das der binäre Zustand ist, der von  dem Speicherelement gespeichert wird.  



  Durch die     Leseöffnung    11 hindurch verläuft eine       Vormagnetisierungswicklung    32, die an eine her  kömmliche Stromquelle 33 angeschlossen ist und den  Zweck hat, eine umgekehrte     Magnetisierungskraft    um  die Innenwand der Leseöffnung 11 herum     während     des Steuervorganges zu erzeugen, wenn das Speicher  element so gesteuert wird, dass es in seinen nicht  gesperrten Zustand übergeht. Die Vorteile dieser um  gekehrten     Vormagnetisierung    werden nachstehend  noch näher erläutert.  



  In     Fig.2    zeigt das     remanente        Flussmuster    2(a)  einen beispielsweisen nichtgesperrten Zustand für die  magnetische Vorrichtung von     Fig.l.    Wenn an  genommen wird, dass der Lesewicklung 13 ein Strom  impuls durch den Treiber 16 zugeführt wird, der die  durch den Stromimpuls (1) angegebene Grösse und  Polarität hat, wird ein entgegen dem Uhrzeiger ge  richteter Fluss um die Leseöffnung 11 herum erzeugt,  dessen     remanenter    Zustand durch das     Flussmuster     2(b) dargestellt wird. Wegen der Umkehrung des  Flusses um die Leseöffnung 11 herum wird ein Span  nungsimpuls (1") in der     Abfühlwicklung    14 induziert,  dessen Polarität negativ ist.

   Gleichzeitig mit dem An  legen des Stromimpulses (1) an die Lesewicklung 13  kann ein kleiner Stromimpuls (1') an die Steuerwick  lung 15 gelegt werden ohne nachteilige Wirkung auf  den nichtgesperrten Zustand der magnetischen Vor-         richtung    und die Amplitude des     Spannungsimpulses          (1")-.    Ebenso wird beim Anlegen eines negativen  Stromimpulses (2) an die Wicklung 13 durch die  Quelle 16 der Fluss um die Leseöffnung 11 herum  umgekehrt und führt zu dem im     Flussmuster    2(c) dar  gestellten     Remanenzzustand.    Als     Ergebnis    dieser       Flussumkehrung    wird in der     Abfühlwicklung    14 ein  Spannungsimpuls (2")

       mit    positiver Polarität indu  ziert. Wie zuvor wird gleichzeitig mit dem     Anlegen     des Stromimpulses (2) an die Lesewicklung 13 ein       Stromimpuls    (2') an die Steuerwicklung 15 gelegt  ohne nachteilige Wirkung auf den Speicherzustand der  magnetischen Vorrichtung.  



  Als nächstens wird durch einen der Lesewicklung  13 zugeführten positiven Stromimpuls (3) der die  Leseöffnung 11 umgebende Fluss umgekehrt, wie es  das     Flussmuster        2(d)    zeigt, und ein negativer Span  nungsimpuls     (3").    in der     Abfühlwicklung    14 erzeugt.  Dann kehrt ein der Lesewicklung 13 zugeleiteter  Stromimpuls (4) wieder den-     remanenten    Fluss um die  Leseöffnung 11 um, wie es das     Flussmuster    2(e) zeigt,  wodurch ein positiver Spannungsimpuls (4") in der       Abfühlwicklung    14 induziert wird.

   Jedesmal, wenn  ein Stromimpuls über die Lesewicklung 13 angelegt  wird, wird ein kleinerer     Stromimpuls    der Steuerwick  lung 15 zugeführt, um das magnetische Material um  gekehrt vorzumagnetisieren, .ohne dass nachteilige Wir  kungen auf den gespeicherten magnetischen Zustand  entstehen.  



  Es besteht also eine     Transformatorwirkung    zwi  schen der Lesewicklung 13 und der     Abfühlwicklung     14, die einen stabilen Zustand geringen magnetischen  Widerstandes um die     Leseöffnung    11 herum dar  stellt. Der     Magnetflusszustand    um die Steueröffnung  12 herum spielt keine Rolle bei der     Bestimmung    der  in der     Abfühlwicklung    induzierten Spannung, weil er  um die Steueröffnung ein nierenförmiges Muster ge  mäss den     Flussmustern        2(a)-2(e)    bildet.

   Gemäss Defi  nition kann das Bestehen dieses stabilen nichtgesperr  ten Zustandes niedrigen     magnetischen    Widerstandes  zwischen der Lesewicklung 13 und der     Abfühlwick-          lung    14, die durch die     Leseöffnung    11 hindurch  gehen, als Darstellung für einen ersten binären     Zif-          fernzustand    angesehen werden.  



  Zum Umschalten der magnetischen Vorrichtung  von     Fig.    1 in den anderen (gesperrten) Zustand hohen  magnetischen Widerstandes wird ein negativer Strom  impuls     (5')    an die Steuerwicklung 15 gelegt, um einen  Fluss im Sinne des Uhrzeigers um die Steueröffnung  12 herum zu erzeugen, wie es im     Flussmuster        2(fl,    ge  zeigt ist.

   Als Ergebnis des     Anlegens    der steuernden       Magnetisierungskraft    wird der Fluss     in    dem inneren  Arm (magnetisches Material zwischen den beiden     öff-          nungen)    in der Richtung umgekehrt, und der Fluss,  der vorher nur um die Leseöffnung 11 herum verlief,  umgibt nun sowohl     die    Leseöffnung 11 als auch die       Steueröffnung    12.

   Gleichzeitig     mit    dem Anlegen eines  magnetischen Steuerimpulses (5') an die Steuerwick  lung 15 wird ein entgegengesetzt gerichteter Strom an  die Lesewicklung 13 gelegt, ohne in irgendeiner Weise      den     übergang    der magnetischen Vorrichtung aus dem  nichtgesperrten in den gesperrten Zustand zu beein  trächtigen, wie es im     Flussmuster        2(f)    gezeigt ist.  



  Man beachte, dass die Amplitude des der Steuer  wicklung 15 zugeführten Stromimpulses nur gross  genug zu sein braucht, um einen     Sättigungsfluss    abzu  leiten, der durch den Bereich zwischen den Öffnungen  (innerer Arm) verläuft, weil die Polarität des Steuer  stromimpulses vorsorglich so gewählt worden ist, dass  ein Fluss erzeugt wird, der dieselbe     Richtung    wie der  Fluss in dem äusseren Arm um die Leseöffnung 11  herum hat.

   Da die     Amplitude    des der     Steuerwicklung     zugeführten     Stromimpulses    klein ist, sieht das kreis  förmige     Remanenzflussmuster    um die Steueröffnung  12 herum in Verbindung mit dem abgewandelten       Flussmuster    um die Öffnung 11 herum wie ein Fla  schenzug aus. Dieses abgewandelte     Flussmuster          ( Flaschenzugmuster )    stellt den kleinstmöglichen  aktiven Bereich der     Ferritplatte    10 dar, der nötig ist,  um diesen stabilen Zustand magnetischen Wider  standes darzustellen.

   Angesichts der Tatsache, dass  jeder an die Leseöffnung 11 angrenzende Arm in der  selben Richtung     gesättigt    ist, und der Tatsache, dass  der magnetische Widerstand des     Flusspfades,    der jetzt  um das      Flaschenzugmuster     herum verläuft, höher  ist, ist ein an die Lesewicklung 13 gelegter Strom  impuls, der vorher ausreichend war,     nicht    mehr ge  nügend, um den Fluss um die Öffnung 11 herum um  zukehren und so eine Spannung an der     Abfühlwick-          lung    14 zu induzieren.  



  Wenn z. B. (vgl.     Fig.    2) ein positiver Stromimpuls  (6) an die Lesewicklung 13 gelegt wird, solange das       Flussmuster        2(f)    in dem die Öffnungen 11 und 12  umgebenden magnetischen Material besteht, wird eine  sehr kleine oder gar keine Spannung (6") in der  Lesewicklung 14 induziert wegen der oben     erwähnten     Sperrwirkung.

   Gemäss     Fig.    2 bleibt das     Flussmuster     2(g) gleich dem     Flussmuster        2(f).    Wenn gleichzeitig  ein     entgegengerichteter    Stromimpuls (6') der Steuer  wicklung 15 zugeführt wird, beeinträchtigt dieser in  keiner Weise den Sperrzustand der magnetischen Vor  richtung, weil er dieselbe Polarität hat wie der Strom  impuls durch die gleiche Wicklung, der die magne  tische Vorrichtung in den Sperrzustand gebracht hat.

    Ebenso wird beim Anlegen eines negativen Strom  impulses (7) an die Lesewicklung 13 eine sehr kleine  Spannung (7") oder gar keine Spannung in der     Ab-          fühlwicklung    14 induziert, und das     Flussmuster    2(h)  gleicht weiterhin im wesentlichen den     Flussmustern          2(f)    und 2(g).  



  Gleichzeitig mit dem Anlegen des magnetischen  Stromimpulses (6) an die Lesewicklung 13 wird ein       entgegengerichteter    Stromimpuls     (6'}    der Steuerwick  lung 15 zugeführt. Wie nachstehend noch erläutert  wird, wirkt dieser Stromimpuls der Neigung des der  Lesewicklung zugeführten Stromimpulses (6) zum  Zerstören des Sperrzustandes der magnetischen Vor  richtung entgegen. Ohne den der Steuerwicklung 15  zugeführten     entgegengerichteten    Stromimpuls müsste  unter diesen Umständen der Stromimpuls (6) ampli-         tudenmässig    genau gesteuert werden und viel kleiner  sein.

   Wegen der Verwendung der Steuerwicklung für  die Bildung einer     entgegengerichteten        Magnetisie-          rungskraft    in der Innenwand der Steueröffnung 12  kann der Stromimpuls (6) viel grösser sein.  



  Die oben erwähnte     Vormagnetisierung    des magne  tischen Materials um die Steueröffnung 12 ist zwar  während des Leseimpulses (7) nicht erforderlich, weil  dessen Polarität nicht so beschaffen ist, dass der Sperr  zustand zerstört wird, aber das Vorliegen einer durch  den Stromimpuls (7) dargestellten     Vormagnetisierung     beeinträchtigt die Wirkungsweise der Vorrichtung  nicht. Die Stromimpulse (1) bis (8) müssen     prakti-          scherweise    dieselbe Amplitude haben.

   Wegen der       Vormagnetisierung    der Innenwand der Steueröffnung  können grössere     Lesestromimpulse    verwendet werden,  und es werden grössere Spannungssignale dann in der       Abfühlwicklung    induziert, wenn die magnetische Vor  richtung im nichtgesperrten Zustand ist. Diese letzt  genannten     Flussmuster    stellen das oben erwähnte       Flaschenzugmuster    dar und können z. B. als binärer  Zustand  0  gekennzeichnet werden.  



       Fig.    3 zeigt eine     Ansprech-Erregungskurve    zwi  schen der Lesewicklung 13 und der     Abfühlwicklung     14 für jeden der beiden stabilen Zustände des magne  tischen Widerstandes und der     Koerzitivkraft.    Wenn  die magnetische Vorrichtung von     Fig.    1 in dem durch  die     Flussmuster    2(a) bis 2(e) von     Fig.    2 dargestellten  nichtgesperrten Zustand ist, wird durch die der Lese  wicklung 13 zugeführten alternierenden bipolaren  Stromimpulse der Fluss um die Leseöffnung 11 herum  nacheinander umgekehrt und folgt dabei einer     Hyste-          resekurve,

      die durch die durchgehende Linie von       Fig.    3 dargestellt ist, um Spannungen entsprechender  Polarität in der     Abfühlwicklung    14 zu induzieren.  Wenn jedoch die magnetische Vorrichtung von     Fig.    1  in den Sperrzustand gebracht wird, der durch die       Flussmuster        2(f)    bis 2(h) dargestellt wird, sind die der  Lesewicklung 13 zugeführten alternierenden bipola  ren Stromimpulse     (6)und    (7)     amplitudenmässig    nicht  ausreichend, um eine Umkehrung des Flusses um die  Öffnung 11 entsprechend der in     Fig.    3 gestrichelt ge  zeichneten     Fluss-Erregungskurve    zu bewirken.

   Die ge  strichelten Linien veranschaulichen, wie die Innen  wandvormagnetisierung der Steueröffnung die An  sprech-Erregungskurve zwischen den Lese- und     Ab-          fühlwicklungen    13 und 14 für den Sperrzustand der  Vorrichtung beeinflusst. Hierdurch wird keine     Fluss-          änderung    um die Leseöffnung 11 herum (oder eine  sehr geringe     Flussänderung)    erzeugt, und durch die  Stromimpulse (6) und (7) wird keine Spannung (oder  eine sehr kleine Spannung) in der     Abfühlwicklung    14  induziert.  



  Die durch die Steuerwicklung 15 angelegte Ma  gnetisierungskraft bestimmt also, ob die Lesewick  lung 13 und die     Abfühlwicklung    14 eine     transfor-          matorartige    Kopplung aufweisen. Beim Vorliegen  der     Flussmuster    2(a) bis 2(e) ist die Vorrichtung in  ihrem binären Eins-Zustand und beim Vor  liegen der     Flussmuster    2     (f)    bis 2 (g) in ihrem      binären Null-Zustand.

   Um die Vorrichtung von  dem     Flussmuster   <I>2(h)</I> auf das     Flussmuster   <I>2(a),</I>  das     c'en    nichtgesperrten Zustand magnetischen Wider  standes darstellt,     zurückzuschalten,    wird ein Strom  impuls (8') mit der dargestellten Polarität an die  Steuerwicklung 15 gelegt und dadurch eine     Magneti-          sierungskraft    und ein Fluss erzeugt, der dem Fluss im  mittleren Arm der Vorrichtung zwischen den     öffnun-          gen    11 und 12     entgegengerichtet    ist.

   Die     Amplitude     des Stromimpulses     (8')    ist so gewählt, dass ein     Fluss    in  dem an die Steueröffnung 12 angrenzenden magneti  schen Material erzeugt wird, der bis zur nächstgelege  nen Kante der Leseöffnung 11 reicht. Gleichzeitig mit  dem Anlegen des Stromimpulses (8') an die Steuer  wicklung 15 wird ein Stromimpuls (8) an die Vor  magnetisierungswicklung 32 gelegt, um eine um  gekehrte     Magnetisierungskraft    an das magnetische  Material an der Innenwand der Leseöffnung 11 an  zulegen.

   Wie noch näher beschrieben wird, verhindert  diese     Vormagnetisierung,    dass der     Entsperrstrom    (8')  den Fluss um die Leseöffnung herum in nachteiliger  Weise reflexartig umschaltet (ein     Flaschenzugmuster     erzeugt), falls die Amplitude dieses Stromimpulses  nicht genau geregelt ist.  



  Während     Fig.    3 die     Ansprech-Erregungskurve    der  magnetischen Vorrichtung von     Fig.    1 so     zeigt,    wie sie  von der     Leseöffnung    11 aus in bezug auf die Kopp  lung zwischen den Lese- und     Abfühlwicklungen    13  bzw. 14 erscheint, stellt     Fig.    4 graphisch das Verhält  nis zwischen dem Vorliegen der     Transformatorkopp-          lung    und der Amplitude des Steuerimpulses dar.  Durch eine durchgehende Linie wird die Auswirkung  eines     Steuerstromimpulses,    wie z. B.

   (5) von     Fig.    2,  beim Umschalten der magnetischen Vorrichtung aus  dem nichtgesperrten in den Sperrzustand veranschau  licht, was den Übergang von der maximalen zur mini  malen Kopplung zwischen den     Lese-    und     Abfühl-          wicklungen    13 und 14 darstellt. Ebenso veranschau  licht eine gestrichelte Linie die Auswirkung eines       Steuerstromimpulses,    wie z. B. (8') von     Fig.    2 bei der  Umschaltung der magnetischen Vorrichtung aus dem  gesperrten in den nichtgesperrten Zustand, was den  Übergang von der minimalen zur maximalen Kopp  lung zwischen den Lese- und     Abfühlwicklungen    13  bzw. 14 darstellt.  



  Es sei nun wieder die durchgehende Linie be  trachtet und     angenommen,    dass die Vorrichtung im  nichtgesperrten Zustand ist; der Knickpunkt     Iris    stellt  dann die Amplitude des     Steuerstromimpulses    (5) dar,  bei dem die     Magnetisierungskraft    eben ausreicht, um  die Sperrung der Leseöffnung 11 einzuleiten. Dieser  Knickpunkt wird bestimmt durch den Durchmesser  der Steueröffnung 12, die     Umschalt-Koerzitivkraft    des  magnetischen Materials und den Abstand zwischen  den Lese- und     Steueröffnungen    11 und 12 und ist  relativ unabhängig von der Amplitude des Strom  impulses, der vor Beginn des sperrenden Steuer  impulses an die Lesewicklung 13 gelegt wird.

   Ebenso  stellt der Punkt     Irif    die Amplitude des Steuerimpulses  (5) dar, bei welcher die Zunahme des magnetischen    Widerstandes entsprechend dem Sperrzustand be  endet ist.  



  Die Amplitude des der Steuerwicklung zugeführ  ten Stromimpulses, bei der der Punkt     Irif    auftritt, wird  bestimmt durch den Abstand zwischen den     öffnun-          gen    11 und 12, den Durchmesser der Steueröffnung  12 und die     Umschalt-Koerzitivkraft    des magnetischen  Materials. Die     Neigung    der durchgehenden Linie  neben den Punkten Iris und     Irif    ist so gut wie unab  hängig von geometrischen Überlegungen und hängt  von der Homogenität des magnetischen Materials ab.  



  Nun sei wieder die gestrichelte Linie betrachtet  und angenommen, dass die Vorrichtung im Sperr  zustand ist; der     Knickpunkt        1,d,    stellt dann die Ampli  tude des     Steuerstromimpulses    dar, bei welcher die       Magnetisierungskraft    eben ausreicht, um die     Entsper-          rung    der Leseöffnung 11 einzuleiten. Man beachte,  dass der der gesperrten Vorrichtung zugeführte Steuer  stromimpuls eine Polarität hat, die der des     Impulses,     durch den die Vorrichtung gesperrt wird, entgegen  gesetzt ist. Gemäss     Fig.    2 wird dieser Steuerstrom  impuls durch den Impuls (8') dargestellt.

   Dieser       Knickpunkt        1,d6    wird bestimmt durch den Durchmes  ser der     Steueröffnung    12 und die     Umschalt-Koerzitiv-          kraft    des magnetischen Materials und ist unabhängig  von dem Abstand zwischen den Lese- und Steuer  öffnungen 11 bzw. 12. Ebenso stellt der Knickpunkt       half    die Amplitude des     Steuerstromimpulses    (8') dar,  bei welcher der Abfall des magnetischen Widerstan  des entsprechend dem nichtgesperrten Zustand be  endet ist.

   Die Amplitude des Stromimpulses (8'), bei  der der Punkt     1"f    auftritt, wird bestimmt     durch    den  Abstand zwischen den Lese- und Steueröffnungen 11  und 12, den Durchmesser der Steueröffnung 12 und  die     Umschalt-Koerzitivkraft    des magnetischen Mate  rials. Ausserdem ist die Form des Übergangspfades  der gestrichelten Linie zwischen den Punkten     Irds    und       I,.df    eine Funktion des Durchmessers der Steueröff  nung und des Abstandes zwischen den Öffnungen.  Insbesondere verringert sich die Neigung des über  gangspfades mit wachsendem Abstand zwischen den  Lese- und Steueröffnungen.  



  Punkt     Irh    stellt den     Reflexknickpunkt    dar, wo die  Amplitude des Steuerimpulses diejenige Amplitude,  die die Leseöffnung 11     entsperrt    hat, um einen Be  trag überschreitet, der gross genug ist, um das magne  tische Material zwischen der Leseöffnung 11 und der       Steueröffnung    12 zu übersättigen, so dass die Sper  rung des die Leseöffnung umgebenden magnetischen  Materials beginnt infolge der Reflexumschaltung       (Flaschenzugmuster),    die an der abgewandten Seite  der     Innenwand    der Leseöffnung 11 aufzutreten be  ginnt.  



  Was nun wieder     Fig.    4     betrifft,    und zwar ins  besondere die gestrichelte Linie, die den Übergang  der magnetischen Vorrichtung aus dem Sperrzustand  in den nichtgesperrten Zustand als Funktion der  Amplitude des der Steuerwicklung 15 zugeführten  Stromimpulses darstellt, so wird ein weiterer Nachteil  dargestellt durch den Ort des Reflexknickpunk-           tes        Ir,,    und den Ort des Punktes     Irdf-    Wenn  die magnetische Vorrichtung von     Fig.    1 in  einer     Koinzidenzstrommatrix    verwendet wird, kann  die Teilauswahl bei der praktischen Anwendung  dargestellt werden durch     ,einen    resultierenden Strom  impuls,

   der der Steuerwicklung zugeführt wird und  eine Amplitude hat, die weder den Punkt     1,d,    noch  den Punkt     1r;,    überschreitet. Wenn aber die in     Fig.    1  dargestellte magnetische Vorrichtung voll ausgewählt  werden soll, muss der der Steuerwicklung 15 zu  geführte Stromimpuls entsprechender     Polarität    eine  resultierende Amplitude haben, die die Punkte     1,.d"          Ir < if,        Iri,    und     Irif,    aber nicht den Punkt     Ib    überschrei  tet.

   Da die mit     Koinzidenzstrom    arbeitenden Aus  wahlverfahren häufig auf der einer Stromamplitude 1  entsprechenden Teilauswahl und einer der Amplitude  21 entsprechenden Vollauswahl beruhen, sind die  Orte der Punkte     Irdf,        Irif,        Ib    kritisch. Die Amplitude  21 des     Steuerstromimpulses    muss also die Punkte     Irdf     und     Irif    überschreiten, aber nicht den Punkt     Irb.     



  Aus     Fig.    4 ist ersichtlich, dass die Punkte     Irdf    und       Ir,,    relativ nahe beieinander liegen und dass jede der  Steuerwicklung 15     zugeführte    resultierende Strom  amplitude, die gross genug ist, um     Irdf    und     Irif    zu  überschreiten, sehr wohl auch den Punkt     Ib    über  schreiten könnte, wenn nicht mit grösster Sorgfalt die  Amplitude des resultierenden     Steuerstromimpulses     reguliert wird. Die genaue     Amplitudenregulierung    der  der Steuerwicklung 15 zugeführten Stromimpulse  würde natürlich eine beträchtliche Zahl von elektroni  schen Bauelementen erfordern.  



  Während der Steueroperation kann der     Reflex-          knickpunkt        Ib    von     Fig.    4 nach rechts bewegt werden,  indem in geeigneter Weise ein     Vormagnetisierungs-          strom    an die     Vormagnetisierungswicklung    32 gelegt  wird, um die Innenwand der Leseöffnung 11 vorzu  magnetisieren. Das wird durch die Schar gestrichelter  Kurven in     Fig.4    dargestellt.

   Während der Steuer  operation wird also die Stromquelle 33 benutzt, um  einen Strom über die     Vormagnetisierungswicklung    32  anzulegen, der eine     Magnetisierungskraft    um die  Innenwand der Leseöffnung 11 in einer     Richtung    er  zeugt, die der Reflexumschaltung des Flusses an der  angewandten Kante der Leseöffnung entgegengesetzt  ist.

   Diese     Magnetisierungskraft    trägt bei zur Auf  rechterhaltung des nichtgesperrten Zustandes der ma  gnetischen Vorrichtung, der durch das     Flussmuster          2(a)    von     Fig.    2 dargestellt wird, und erhöht die Am  plitude des der Steuerwicklung 15 zugeführten Strom  impulses (Irr,), die ausreichend wäre, um den nicht  gesperrten Zustand zu zerstören, um einen Betrag, der  im wesentlichen gleich der an die Leseöffnung an  gelegten     Innenwandvormagnetisierung    ist.

   Je grösser  die Amplitude der an die     Vormagnetisierungswick-          lung    32 angelegten     Vorspannung    ist, desto grösser  kann die Amplitude des an die Steuerwicklung 15  gelegten Stromimpulses sein, bevor der     Reflexknick-          punkt        1,b    überschritten wird. Zusammenfassend gilt  also, dass sich der Punkt     Ib    in     Fig.    4 um so weiter  nach rechts bewegt, je grösser die     Vormagnetisierung       des die Innenwand der Leseöffnung umgebenden  magnetischen Materials ist.

   Die Amplitude dieser       Vormagnetisierung    darf jedoch nicht die     Innenwand-          Schaltschwelle    der vormagnetisierten Öffnung über  schreiten. Zur Veranschaulichung dieses Merkmals  sind in     Fig.    4 mehrere Beispielskurven gezeigt.  



  Durch die     Vormagnetisierung    des die Innenwand  der Leseöffnung umgebenden magnetischen Materials  während der Steueroperation wird also der Reflex  knickpunkt     Ib    in     Fig.    4 nach rechts bewegt, so dass  die resultierende     Amplitude    des der Steuerwicklung  zugeführten Stromimpulses nicht mit grosser Genauig  keit gesteuert zu werden braucht, um sicherzustellen,  dass sie die Amplitude überschreitet, die den Punkten       Irdf    und     Irif    entspricht, aber nicht Punkt 1,.,,.

   Der Ab  stand zwischen der Lese- und der Steueröffnung 11  bzw. 12, die     Schaltkoerzitivkraft    des magnetischen  Materials und der Durchmesser der Steueröffnung  können also so gewählt werden, dass nahezu gleiche  Amplituden des die Steuerwicklung 15 durchfliessen  den Stromimpulses die Punkte     Irdf    und     Irif    überschrei  ten und doch nicht grösser sind als die zweifache  Amplitude des durch die Steuerwicklung     fliessenden     Stromes, die den Punkten     Iriund        1,d,    entspricht.

    Wäre diese letztgenannte Bedingung nicht erfüllt,  würde die magnetische Vorrichtung von     Fig.    1 nicht  richtig als Element in einer     Koinzidenzstrom-Aus-          wahlmatrix    arbeiten. Ausserdem kann auch die Am  plitude der bipolaren Stromimpulse, die der Steuer  wicklung zur Ausführung der Steuerfunktion zu  geführt werden, die gleiche Grösse haben.  



  Während der Leseoperation der magnetischen  Vorrichtung von     Fig.    1 kann auch der Punkt     Xo    von       Fig.    3, der die     Zerstörbarkeitsschwelle    darstellt, nach  rechts bewegt werden, indem in geeigneter Weise ein       Vormagnetisierungsstrom    an die     Vormagnetisierungs-          wicklung    30 gelegt wird. Dies wird durch die gestri  chelte Kurvenschar in     Fig.    3 dargestellt.

   Die Strom  quelle 31 sendet einen Strom durch die     Vormagneti-          sierungswicklung    30, der eine     Magnetisierungskraft     um die Innenwand der Steueröffnung 12 herum in  einer     Richtung    erzeugt, welche der Reflexumschal  tung des Flusses am abgewandten Rand entgegen  gesetzt ist. Diese     Magnetisierungskraft    trägt bei zur  Aufrechterhaltung des Sperrzustandes der magneti  schen Vorrichtung, der durch das     Flussmuster    2(g)  dargestellt wird, und erhöht die Amplitude des Strom  impulses, der der Lesewicklung 13 zugeführt werden  muss, welche ausreichen würde, um den Sperrzustand  zu zerstören.

   Diese als     Innenwandvormagnetisierung     bezeichnete     Vormagnetisierung    erhöht die     Lesezer-          störbarkeitsschwelle    um einen Betrag, der etwa gleich  der     Vormagnetisierungsamplitude    ist. Je grösser die  Amplitude des der     Vormagnetisierungswicklung    30  zugeführten     Vormagnetisierungsstroms    ist, desto grö  sser muss die Amplitude des der Lesewicklung 13 zu  geführten Stromimpulses sein, um den die Zerstör  barkeitsschwelle darstellenden Punkt     (Xo-X2oo)    zu  überschreiten.

   In     Fig.    3 stellen die Punkte     Xo,        X5o,          Xioo,        Xiso    und     X2oo    die Änderung der Zerstörbarkeits-      schwelle durch die     Anlegung    von 0, 50, 100, 150  bzw. 200     mA    der     Innenwandvormagnetisierung    an  die     Vormagnetisierungswicklung    30 dar. In diesem  Ausführungsbeispiel der Erfindung stellen 200     mA     die     Vormagnetisierungsschwelle    dar, die für sich eine  nichtumkehrbare Umschaltung innerhalb des magne  tischen Materials der Innenwand erzeugt.

   Diese Vor  magnetisierungsschwelle wird häufig als Innenwand  Schaltschwelle bezeichnet. Bei der praktischen An  wendung der Lehren der Erfindung darf diese Innen  wandvormagnetisierung nicht die     Innenwand-Schalt-          schwelle    übersteigen. Diese     Innenwandvormagnetisie-          rungssteuerung    in der     Zerstörbarkeitsschwelle    ist im  wesentlichen linear und gleich 1, bis sie die Innen  wand-Schaltschwelle erreicht.

   Innerhalb vernünftiger  Grenzen hat die     Vormagnetisierung    des magnetischen  Materials um die Steueröffnung 12 herum keine Wir  kung auf die     Kennlinie    von     Fig.    3, wenn die magne  tische Vorrichtung im nichtgesperrten Zustand ist,  weil der um die     Leseöffnung    11 herum geschaltete  Fluss nicht auch die Steueröffnung 12 während des  nichtgesperrten Zustandes umgibt und die Innen  wandvormagnetisierung den Fluss nicht wirklich um  schaltet.

   (Man beachte, dass während des Sperrzustan  des der die     Leseöffnung    11 umgebende Fluss auch die  Steueröffnung 12 umgibt.) Die Amplitude der alter  nierenden bipolaren Stromimpulse, die von der Strom  quelle 16 der Lesewicklung 13 zugeleitet werden,  kann also um einen Betrag vergrössert werden, der  gleich der     Innenwandvormagnetisierung    ist, ohne die  durch Punkt X dargestellte     Zerstörbarkeitsschwelle     zu überschreiten. Das in der     Abfühlwicklung    14 in  duzierte Ausgangssignal ist dann grösser und brauch  barer.  



  Infolgedessen erhält man eine wesentliche Ver  besserung des      Eins/Null -Signals,    das     während    der  nichtlöschenden Abfragung des in der magnetischen  Speichervorrichtung gespeicherten binären Ziffern  zustandes erlangt werden kann. Weil die     Amplitude     der der Lesewicklung 13 zugeführten alternierenden  bipolaren Stromimpulse erhöht werden kann, wird  ausserdem die zum Abfragen der Vorrichtung benötigte  Zeit     (Zugriffszeit)    verkürzt.  



  Wie es dem Fachmann aus der vorstehenden Be  sprechung erkennbar sein dürfte, stellen die Aus  wahl und die Steuerung des     Zerstörbarkeits-Schwel-          lenpunktes    X und der Punkte Ir;"     Ir;f,        Iras,        Irdf    und       1r1,    wichtige Konstruktionsparameter dar, welche ein  bestimmender Faktor beim Bau einer verbesserten  magnetischen Vorrichtung mit zwei Zuständen des  magnetischen Widerstandes (der     Koerzitivkraft)    sein  können, bei der jeder stabile Zustand abgefragt wer  den kann, ohne dass der betreffende Zustand ver  ändert wird.

   Durch mechanische Techniken allein  ohne Verwendung der     Innenwandvormagnetisierung     in der Lese- oder der Steueröffnung oder in beiden  nach den Lehren der Erfindung erhält man keine  günstigen Konstruktionsparameter für eine geeignete       magnetische    Speichervorrichtung der beschriebenen  Art. Ausserdem lässt sich die beschriebene magne-    tische Vorrichtung so aufbauen, dass sie gut in einer       Koinzidenzstrom-Auswahlmatrix,    wie z. B. im binären       Digitalspeicher,    verwendet werden kann.  



  Obwohl     Fig.l    eine einzige Lesewicklung 13  zeigt, dürfte es klar sein, dass auch mehrere Wick  lungen zum Erzeugen einer resultierenden     Magneti-          sierungskraft    verwendet werden können, je nachdem,  wie es für die     jeweilige    technische Anwendung nötig  ist.     Die        Koinzidenzstrom-Speichermatrix    von     Fig.    5  bis 11 gibt Beispiele für eine solche Anwendungsart.  



  Im vorstehenden sind also die Vorteile der Ver  wendung einer     Innenwandvormagnetisierung    ent  weder     in    der Steuer- oder in der Leseöffnung wäh  rend der Schreib-(Steuer-) bzw.     Leseoperation    be  schrieben worden. Dadurch wird der Signalpegel in  der     Abfühlwicklung    erhöht, wenn die Vorrichtung  im nichtgesperrten Zustand ist, die Notwendigkeit  einer genauen Steuerung der Amplitude der     Adres-          sierstromimpulse    verringert und die Konstruktion  einer Speichermatrix, die die mehrere Öffnungen ent  haltende magnetische Vorrichtung als Speicherele  ment verwendet, erleichtert.  



  In     Fig.    5 sind mehrere in einer Matrix angeord  nete magnetische Vorrichtungen zur Koinzidenz  stromauswahl gemäss einem bekannten Vorschlag ge  zeigt.     Abfühlwicklungen    oder Sperrwicklungen sind  zur Vereinfachung der     Darstellung    nicht gezeigt wor  den, obwohl sie in einer praktischen Anwendung nötig  wären. Obwohl nur vier magnetische Vorrichtungen  dargestellt sind, könnte die Matrix natürlich viel mehr  Elemente enthalten. Magnetische Elemente können       identifiziert    werden durch die     X-Koordinate    (Zeile)  und die     Y-Koordinate    (Spalte).

   Zum Beispiel befindet  sich die magnetische Vorrichtung 103 in Zeile     X1     und Spalte     Y1    und die magnetische Vorrichtung 101  in Zeile X2 und Spalte Y2.  



       Damit    in einer     Koinzidenzstrommatrix    die oben  beschriebene magnetische Vorrichtung richtig arbei  tet, müssen durch jede Öffnung zwei Erregungsleiter  hindurchgehen, von denen der eine nach seiner Zeile  und der andere nach seiner Spalte identifiziert wird.  Zum Beispiel geht der der Zeile     X1    entsprechende  Leiter     CXl    durch die Steueröffnung beider magneti  scher Vorrichtungen 102 und 103 hindurch. Eine her  kömmliche bipolare Stromquelle 120 ist     mit    einer  Klemme angeschlossen, und die andere Klemme ist  geerdet. Der der Zeile X1 entsprechende Leiter     RX1     verläuft durch die Leseöffnung beider magnetischer  Vorrichtungen 102 und 103.

   Eine     herkömmliche    bi  polare Stromquelle 121 ist mit einer Klemme an  geschlossen, und die andere Klemme ist geerdet.  



  Ebenso geht der der Zeile X2 entsprechende Lei  ter     CX2    durch die     Steueröffnung    der magnetischen       Vorrichtungen    101 und 104 hindurch.     Eine        her-          kömmliche    bipolare Stromquelle 122 ist mit einer  Klemme verbunden, und die andere Klemme ist ge  erdet. Ebenso geht der der Zeile X2 entsprechende  Leiter     RX2    durch die Leseöffnung der beiden magne  tischen Vorrichtungen 101 und 104 hindurch. Eine       herkömmliche        bipolare    Stromquelle 123 ist mit einer      Klemme verbunden, und die andere Klemme ist ge  erdet.  



  Um eine Auswahl bezüglich der     Y-Koordinate     gemäss der Spalte zu treffen, geht der Leiter     RYl     durch die Leseöffnung der beiden magnetischen Vor  richtungen<B>103</B> und 104 hindurch. Das eine Ende  des Leiters     RYl    ist geerdet und das andere an eine  bipolare Stromquelle 124 angeschlossen. Der der  Spalte     Y1    entsprechende Leiter     CYl    erstreckt sich  durch die Steueröffnung der magnetischen Vorrich  tungen 103 und 104. Mit der einen Klemme ist eine  bipolare Stromquelle<B>125</B> verbunden, und die andere  Klemme ist geerdet.  



  Ebenso geht der der Spalte Y2 entsprechende  Leiter     RY2    durch die Leseöffnung der magnetischen  Vorrichtungen 102 und 101 hindurch. Mit der einen  Klemme ist eine bipolare Stromquelle 126 verbun  den, und die andere Klemme ist geerdet. Ebenso  geht der der Spalte Y2 entsprechende Leiter     CY2     durch die Steueröffnung der magnetischen Vorrich  tungen 102 und 101 hindurch. Mit der einen Klemme  ist eine bipolare Stromquelle 127 verbunden, und die  andere Klemme ist geerdet.  



  Jede der Öffnungen jeder der magnetischen Vor  richtungen kann also     koinzident    entweder für eine  Lese- oder für eine Steueroperation adressiert wer  den. Nach den Lehren des Bekannten und unter der  Annahme, dass es gewünscht wird, einen gespeicherten  Zustand in der magnetischen Vorrichtung 102 zu  lesen, werden die Leiter     RXI    und     RYl    beide ent  sprechend durch die Stromquelle erregt, und gleich  zeitig wird eine     Vormagnetisierung    an das die Steuer  öffnung dieser magnetischen Vorrichtung umgebende  magnetische Material entweder über den Leiter     CXl     oder über den     Leiter        CY2    angelegt.

   Während der  Leseoperation würden daher an     die        koinzident    aus  gewählte magnetische Vorrichtung drei Quellen der       Magnetisierungskraft    angeschlossen, und     zwar    zwei  für     koinzidentes    Lesen und die dritte vor die um  gekehrte     Vormagnetisierung    der Steueröffnung.  



  Es kann auch erwünscht sein, die magnetische  Vorrichtung 102 so zu steuern (einzuschreiben), dass  der Leiter     CY2    und der Leiter     CXl    gleichzeitig er  regt werden. Soll an das die Leseöffnung umgebende  magnetische Material während der Steueroperation  eine umgekehrte     Vormagnetisierung    angelegt werden,  so kann nach den bekannten Lehren entweder der  Leiter     RY2    oder der Leiter     RXl    durch die Strom  quelle 121 erregt werden. In gleicher Weise kann jede  der anderen magnetischen Vorrichtungen der Matrix  zum Lesen oder Steuern ausgewählt werden.  



  Zwar sind die nichtlöschenden Merkmale einer  Speichermatrix wie der in     Fig.    5 gezeigten sehr vor  teilhaft, aber dieser Vorteil kann durchaus dadurch  aufgewogen werden, dass für jede Spalte oder Zeile  zwei Treiber benötigt werden. Um diesen     Nachteil     auszugleichen, umfassen die Lehren der Erfindung die       Abänderung    des     Adressleiters    in     Übereinstimmung    mit  der     erforderlichen        Vormagnetisierung    der Lese- oder    Steueröffnung während der Steuer- bzw. der Lese  funktion.  



  Zum Beispiel ist gemäss     Fig.    6 nur ein     Adressleiter     für jede Spalte Y1 und Y2 vorgesehen, obwohl die  Matrix die gleiche Zahl von magnetischen Vorrich  tungen mit zwei Öffnungen und die gleichen Wirk  merkmale enthält. Ein einziger     Adressleiter        RYl,          CYl    geht sowohl durch die Lese- als auch die Steuer  öffnung der magnetischen Vorrichtung 103 und durch  die Lese- und die Steueröffnung der magnetischen  Vorrichtung 104 hindurch, die sich beide in Spalte       Y1    befinden.

   Da dieser     Adressleiter    durch die     Lese-          und    die Steueröffnung derselben magnetischen Vor  richtung in entgegengesetzter     Richtung    hindurchgeht,  kann ein an die eine Öffnung gelegter     Halbadressier-          Stromimpuls    als umgekehrte     Vormagnetisierung    in  bezug auf die andere Öffnung wirksam sein. Der Lei  ter     RYl,        CYl    ist an seiner einen Klemme mit einer  bipolaren Stromquelle 128 verbunden, und seine an  dere Klemme ist geerdet.

   Ebenso verläuft ein einziger       Adressleiter        RY2,        CY2    durch die Lese- und die  Steueröffnung der magnetischen Vorrichtung 102 in  verschiedenen     Richtungen    und dann durch die     Lese-          und    die Steueröffnung der     magnetischen    Vorrichtung  101 in verschiedenen Richtungen. Der Leiter     RY2,          CY2    ist mit seinem einen Ende an die bipolare Strom  quelle 129 angeschlossen und am anderen Ende ge  erdet.  



  Entlang der anderen Koordinate erstreckt sich ein  durch die bipolare Stromquelle<B>130</B> erregter Leiter       RX   <I>1,</I>     CX2,    durch die Leseöffnung der magnetischen  Vorrichtungen 103 und 102 (Zeile     X1)    in der einen  Richtung und dann durch die Steueröffnung der ma  gnetischen Vorrichtung 101 und 104 (Reihe X2) in  der anderen Richtung. Das eine Ende des Leiters       RXl,        RX2    ist geerdet.

   Der Leiter     RX2,        CXl    wird  durch die herkömmliche bipolare Stromquelle<B>131</B>  erregt und erstreckt sich durch die Leseöffnung der  magnetischen Vorrichtungen 101 und 104 (Reihe X2)  in der einen Richtung und dann durch die Steuer  öffnung der magnetischen Vorrichtungen 103 und  102 (Reihe     X1)    in der anderen     Richtung.    Der Leiter       RX2,        CXl    ist in der gezeigten Weise geerdet.  



  Durch jede der Öffnungen verlaufen also die       Adressleiter    in derselben Richtung, obwohl durch die  Lese- und die Steueröffnungen die     Adressleiter    in  entgegengesetzten Richtungen hindurchgehen. Bei  einer Leseoperation der magnetischen Vorrichtung  102 wird ein Stromimpuls gleichzeitig jedem der Lei  ter     RXl,        CX2    und     RY2,        CY2    zugeführt, und das  genügt insgesamt, um den die Leseöffnung der ma  gnetischen Vorrichtung 102 umgebenden Fluss um  zukehren. Gleichzeitig wirkt der Leiter     RY2,        CY2     als     Vormagnetisierungsquelle    für die Steueröffnung.

    Ebenfalls empfangen gleichzeitig die Leseöffnung der  magnetischen Vorrichtung 103 und die Steueröffnung  der magnetischen Vorrichtung 104 eine     Magnetisie-          rungskraft,    die die     Halbadressiergrösse    hat. Besonders  sei darauf hingewiesen, dass, obwohl die Steueröff  nung gleichzeitig eine     Magnetisierungskraft    vom Lei-           ter        RY2,        CY2    und vom Leiter     RX1,        CX2    empfängt,  diese     Magnetisierungskräfte    entgegengesetzt sind und  einander aufheben.

   Daher wird die magnetische Vor  richtung 102 durch Koinzidenz aus einer Matrix aus  gewählt und führt eine Leseoperation aus in Verbin  dung mit einer     Innenwandvormagnetisierung    in dem  die Steueröffnung umgebenden magnetischen Material,  wie es im Bekannten beschrieben ist. In etwa der  selben Weise werden die Auswahl und die Leseopera  tion der anderen magnetischen Vorrichtungen der  Matrix von     Fig.    6 ausgeführt.  



  Soll die magnetische Vorrichtung 102 für eine  Steueroperation ausgewählt werden, kann der Leiter       RY2,        CY2    gleichzeitig mit dem Leiter     RX2,        CX   <I>1 er-</I>  regt werden. Diese beiden Leiter verlaufen in gleicher  Richtung durch die Steueröffnung der     magnetischen     Vorrichtung 102, während der Leiter     RY2,        CY2     durch die Leseöffnung der magnetischen Vorrichtung  102 in der entgegengesetzten Richtung hindurchgeht,  um so die erforderliche     Vormagnetisierung    während  der Steueroperation zu erzeugen.

   Wenn die magne  tische Vorrichtung 102 durch Koinzidenz für eine  Steueroperation ausgewählt wird, empfangen das die  Steueröffnung der magnetischen Vorrichtung 103 um  gebende magnetische Material und das die Leseöff  nung der magnetischen Vorrichtung 104 umgebende  magnetische Material eine     Magnetisierungskraft,    die  einer     Halbadressierung    entspricht, über den Leiter       RX2,        CXl.    Gleichzeitig wird eine     Magnetisierungs-          kraft    an das die Leseöffnung der magnetischen Vor  richtung 101 umgebende magnetische Material in der  einen Richtung durch den Leiter     RX2,

          CX   <I>l</I> angelegt  und eine     Magnetisierungskraft    an das dieselbe     öff-          nung    umgebende magnetische Material in der anderen  Richtung angelegt durch den Leiter     RY2,        CY2.    Diese       Magnetisierungskräfte    heben einander auf.  



  Wegen der Fähigkeit der magnetischen Vorrich  tungen 101 bis 104, eine umgekehrte     Vormagnetisie-          rung    in der jeweils abgewandten Öffnung der durch  Koinzidenz ausgewählten Vorrichtung auszunutzen,  lässt sich die Zahl der für die Matrix erforderlichen  Stromtreiber durch entsprechende Anordnung der       Adressleiter    wesentlich verringern.

   Durch richtige An  ordnung der     Adressleiter    lässt sich erreichen, dass die  Zahl der für die rechteckige Matrix von magneti  schen Vorrichtungen mit zwei Öffnungen benötigten  Treiber gleich der Zahl der Treiber ist, die für einen       Toroidkernspeicher    oder für eine     Koinzidenzstrom-          Rechteckmatrix    von Relais benötigt werden.  



  Ausser der verringerten Zahl der benötigten  Stromtreiber durch die Verwendung der in     Fig.6          gezeigten        Adressleiteranordnung    entstehen weitere  Vorteile, wenn die     Adressleiter    so angeordnet werden,  dass zwei nahe     aneinanderliegende    Leiter mit in ent  gegengesetzten Richtungen verlaufenden Stromimpul  sen     beaufschlagt    werden.

   Zum Beispiel wandern die  dem Leiter     RXl,        CX2    zugeführten Stromimpulse  durch die Leseöffnungen der Vorrichtungen 103 und  102 und kehren     dannin    relativ naher Nachbarschaft  in entgegengesetzter Richtung durch die Steueröffnun-    gen     der    Vorrichtungen 101 und 104 zur Erde zurück.  Dem Fachmann dürfte es bekannt sein, dass dadurch  die     übertragungseigenschaften    des Leiters insofern  verbessert werden, als die wirksame     L7bertragungs-          leitungsinduktivität    reduziert wird.  



  Wenn es nicht erwünscht ist, die ganze Verrin  gerung     der    Stromtreiber, die durch die     Adressleiter-          anordnung    von     Fig.    6 bewirkt wird, zu erlangen, stellt  die     Adressleiteranordnung    von     Fig.    7 eine Abwand  lung dar, die nachstehend als Anordnung mit drei       Adressleitern    bezeichnet wird. Wie zuvor besteht die  als Beispiel dienende rechteckige     Koordinatenmatrix     aus vier magnetischen Vorrichtungen 101, 102, 103  und 104, die in Zeilen     X1    und X2 und Spalten     Y1     und Y2 angeordnet sind.

   Wie bei     Fig.    6 ist der Strom  treiber 128 mit einem     Adressleiter        RYl,        CYl    ver  bunden, der seinerseits durch die Leseöffnung der  magnetischen Vorrichtung 103 in der einen Richtung  und durch ihre Steueröffnung in der anderen Rich  tung und durch die Lese- und die Steueröffnung der  magnetischen Vorrichtung 104 in der gleichen Weise  zur Erde verläuft.

   Ebenso ist der Stromtreiber 129 an  einen     Adressleiter        RYl,        CYl    angeschlossen, der durch  die Leseöffnung der magnetischen Vorrichtung 102  in der einen Richtung, durch ihre Steueröffnung in  der anderen Richtung und durch die Lese- und die  Steueröffnung der magnetischen Vorrichtung<B>101</B> in  derselben Weise zur Erde verläuft.  



  Bei Zeile X1 werden für die Lese- und Steuer  öffnungen zwei bipolare Stromquellen und zwei ge  trennte     Adressleiter    verwendet. Die Stromquelle 130'  erregt den     Adressleiter        RXl,    der seinerseits durch die  Leseöffnungen der magnetischen Vorrichtungen 103  und 102 in derselben Richtung zur Erde verläuft. Die  Stromquelle 130" erregt den     Adressleiter        CX   <I>1,</I> der  seinerseits durch die Steueröffnungen der magneti  schen Vorrichtungen 103 und 102 in derselben Rich  tung zur Erde, aber entgegengesetzt zu der Richtung  des     Adressleiters        RX1    verläuft.  



  Ebenso weisen die magnetischen Vorrichtungen  in Zeile X2 getrennte     Adressleiter    und Treiber für die  Lese- und Steueröffnungen auf. Die Stromquelle 131'  erregt den     Adressleiter        RX2,    der seinerseits durch  die Leseöffnungen der magnetischen Vorrichtungen  104 und 101 in derselben Richtung zur Erde ver  läuft. Die Stromquelle<B>131"</B> erregt den     Adressleiter          CX2,    der     seineseits    durch die Leseöffnungen der  magnetischen Vorrichtungen 104 und 101 in gleicher  Richtung zur Erde und in entgegengesetzter Richtung  zum     Adressleiter        RX2    verläuft.

   Damit wird hier eine  Reduktion in der Zahl der Stromquellen bei der An  ordnung von     Fig.    7 erreicht, die nur halb so gross wie  die von     Fig.    6 ist.  



  Wenn eine Leseoperation in bezug auf die magne  tische Vorrichtung 102 ausgeführt wird, werden die       Adressleiter        RY2,        CY2    und     RX1    gleichzeitig erregt.  Das die Leseöffnung der Vorrichtung 102 umgebende  magnetische Material empfängt eine     Magnetisierungs-          kraft,    die ausreicht, um ein Signal in einer hier nicht  gezeigten     Abfühlwicklung    zu erzeugen, wenn die Vor-           richtung    im nichtgesperrten Zustand ist.

   Gleichzeitig  legt der     Adressleiter        RY2,        CY2    eine umgekehrte Vor  magnetisierungskraft an das magnetische Material an  der inneren Wand der Steueröffnung der Vorrichtung  102 an, um die oben beschriebene umgekehrte Innen  wand-Vormagnetisierung zu bewirken. Der     Adress-          leiter        RX1    legt eine     Halbadressier-Magnetisierungs-          kraft    an die Leseöffnung der Vorrichtung 103 an, die  nicht ausreicht, um ein Entnahmesignal zu erzeugen.  Die magnetische Vorrichtung 104 empfängt keine       Magnetisierungskraft,    da keiner der erregten Leiter  durch sie hindurchgeht.  



  Sowohl das die Leseöffnung umgebende magne  tische Material als auch das die Steueröffnung der  Vorrichtung 101 umgebende magnetische Material  empfangen eine     Magnetisierungskraft    aus dem durch  den Leiter     RY2,        CY2    fliessenden Stromimpuls, die  aber nicht ausreicht, um entweder ihren Speicher  zustand zu verändern oder ein Entnahmesignal zu  erzeugen.  



       Fig.    5, 6 und 7 zeigen nur vier magnetische Vor  richtungen in einer Matrix mit rechtwinklig zueinan  der verlaufenden Koordinaten, ohne die     Abfühlwick-          lung    oder die Sperrwicklung darzustellen, die nötig  sind, damit die Vorrichtung richtig arbeitet. Hier  durch soll in einfachster Form dargestellt werden, wo  durch sich die Lehren der Erfindung von dem in       Fig.5        gezeigten    Stand der Technik unterscheiden.

           Fig.    8 zeigt die in     Fig.    6 enthaltene Anordnung  mit zwei     Adressleitern    in Anwendung auf eine grössere       Matrix    aus 16 magnetischen Vorrichtungen     105--l20.     Diese Vorrichtungen sind in vier Spalten     Y1,    Y2,  Y3 und<I>Y4</I> und in vier Zeilen<I>XI, X2, X3</I> und<I>X4</I>  angeordnet. Nach den Lehren der Erfindung ist je ein  Stromtreiber für jede Reihe und jede Spalte vorgese  hen, obwohl jede magnetische Vorrichtung sowohl  eine Lese- als auch eine Steueröffnung hat.  



  In Zeile     Xl    erregt der bipolare Stromtreiber 132  einen     Adressleiter        RXl,        CXl,    der durch die Leseöff  nungen der magnetischen Vorrichtungen 117, 113,  109 und 105 in jeweils derselben Richtung und dann  zurück durch die Steueröffnungen der magnetischen  Vorrichtungen 106, 110, 114 und<B>118</B> in Zeile X2  in jeweils derselben Richtung, aber entgegengesetzt  der Richtung, in der derselbe Leiter durch die Lese  öffnungen der Vorrichtungen in Zeile X1 hindurch  geht, verläuft. Das dem Stromtreiber 132 abgewandte  Ende des Leiters     RXl,        CX2    ist geerdet.  



  In Zeile X2 erregt der bipolare Stromtreiber 133  den     Adressleiter        RX2,        CX   <I>1.</I> Dieser verläuft durch die  Leseöffnungen der magnetischen Vorrichtungen 1.06,  110, 114 und 118 in jeweils derselben     Richtung    und  dann zurück durch die     Steueröffnungen    der magneti  schen Vorrichtungen 117, 113, 109 und 105 in Reihe       X1    in jeweils derselben Richtung, aber entgegen  gesetzt der Richtung, in der derselbe Leiter durch die  Leseöffnungen der Vorrichtungen in Reihe X2 hin  durchgeht. Das dem Stromtreiber 133 abgewandte  Ende des Leiters     RX2,        CX   <I>1</I> ist geerdet.

      In Zeile X3 erregt der bipolare Stromtreiber 134  den     Adressleiter        RX3,        CX4.    Dieser verläuft durch die  Leseöffnungen der magnetischen Vorrichtungen 119,  115, 111 und 107 in jeweils derselben Richtung und  dann zurück durch die Steueröffnungen der magneti  schen Vorrichtungen 108, 112, 116 und 120 in Zeile  X4 in jeweils derselben Richtung, aber entgegen  gesetzt der Richtung, in der derselbe Leiter durch die  Leseöffnungen der     Vorrichtungen    in Reihe X3 hin  durchgeht. Das dem Stromtreiber 134 abgewandte  Ende des Leiters     RX3,        CX4    ist geerdet.  



  In Zeile X4 erregt der bipolare Stromtreiber 135  den     Adressleiter        RX4,        CX3.    Dieser verläuft durch die  Leseöffnungen der magnetischen Vorrichtungen 108,  112, 116 und 120 in jeweils derselben Richtung und  dann zurück durch die Steueröffnungen der magneti  schen Vorrichtungen 119, 115, 111 und 107 in Reihe  X3 in jeweils derselben Richtung, aber entgegen  gesetzt der Richtung, in der derselbe Leiter durch die  Leseöffnungen der Vorrichtungen in Reihe X4 hin  durchgeht. Das dem Stromtreiber 135 abgewandte  Ende des Leiters     RX4,        CX3    ist geerdet.  



  Entlang der     Y-Koordinate    in Spalte Y1 erregt  der bipolare Stromtreiber 136 den     Adressleiter        RYI,          CYl.    Dieser Leiter verläuft durch die Leseöffnungen  der Vorrichtungen 120, 119, 118 und 117 in jeweils  der einen     Richtung    und dann zurück durch die Steuer  öffnungen derselben Vorrichtungen. Der     Adressleiter          RY1,        CYl    geht durch die Steueröffnungen derselben  Vorrichtungen in Spalte     Y1    in jeweils derselben Rich  tung hindurch, aber entgegengesetzt der Richtung, in  der er durch die Leseöffnungen derselben Vorrich  tungen verläuft.

   Während aus     Fig.    6 nicht so deutlich  hervorging, dass die Übertragungseigenschaften des       Adressleiters        RYl,        CY1    durch seine Umkehrung nahe  zu sich selbst verbessert wurden, wird dies aus der  grösseren Anordnung von     Fig.    8 deutlicher erkennbar.  Das der bipolaren Stromquelle 136 abgewandte Ende  des     Adressleiters        RYl,        CY1    ist geerdet.  



  In Spalte Y2 erregt der bipolare Adressenstrom  treiber 137 den     Adressleiter        RY2,        CY2.    Dieser Leiter  erstreckt sich dann weiter durch die Leseöffnungen  der Vorrichtungen 113, 114, 115 und 116 in der  einen Richtung und dann zurück durch die Steuer  öffnungen derselben Vorrichtungen. Der     Adressleiter          RY2,        CY2        verläuft    jeweils in derselben Richtung  durch die Steueröffnungen der Vorrichtungen in  Spalte Y2, aber entgegengesetzt zu der Richtung, in  der er durch die Leseöffnungen derselben Vorrich  tungen hindurchgeht.

   Das der bipolaren Stromquelle  137 abgewandte Ende des     Adressleiters        RY2,        CY2    ist  geerdet.  



  In Spalte Y3 erregt der bipolare Adressenstrom  treiber 138 den     Adressleiter        RY3,        CY3.    Dieser Leiter  verläuft dann durch die Leseöffnungen der Vorrich  tungen<B>11</B>2, 111, 110 und 109 in jeweils einer Rich  tung und zurück durch die Steueröffnungen dieser Vor  richtungen in der anderen Richtung. Das der bipola  ren Stromquelle 138 abgewandte Ende des     Adress-          leiters        RY3,        CY3    ist geerdet.

        In Spalte Y4 erregt der bipolare Adressenstrom  treiber 139 den     Adressleiter        RY4,        CY4.    Dieser geht  dann durch die Leseöffnungen der Vorrichtungen  105, 106, 107 und 108 in einer Richtung hindurch  und verläuft zurück in der anderen Richtung durch  die Steueröffnungen dieser Vorrichtungen. Das der  bipolaren Stromquelle 139 abgewandte Ende des       Adressleiters        RY4,        CY4    ist geerdet.  



  Zur Vereinfachung der Darstellung ist in den  Figuren die Verwendung eines Wellenwiderstandes  in jedem     Adressleiter    nicht dargestellt worden. Um  jedoch einen der Vorteile der Erfindung zu veran  schaulichen, ist gezeigt worden, dass der Widerstand  180 die Stromquelle 132 von Reihe X1 mit der Erde  verbindet. Da auch das abgewandte Ende des Leiters       RX1,        CX2    an derselben Stelle geerdet ist, liegt der  Wellenwiderstand parallel zu dem     Adressleiter    und  nicht wie bei bekannten Anordnungen in Reihe damit.  Dies ist möglich, weil bei jedem     Adressleiter    das der  Quelle zugewandte und das der Quelle abgewandte  Ende nahe     beieinanderliegen.     



  Wie es     Fig.    1 zeigt, benötigt die Leseöffnung  jeder magnetischen Vorrichtung eine     Abfühlwicklung,     um die Ausleseoperation auszuführen, wenn die be  treffende magnetische Vorrichtung durch Koinzidenz  zum Lesen ausgewählt oder adressiert wird.

   Diese  Vorbedingung gleicht im wesentlichen der bei der       Toroidkernvorrichtung.    Daher kann dieselbe     Abfühl-          technik    zum Betreiben der verbesserten     Transfluxor-          vorrichtung,    wie sie oben beschrieben worden ist, in  einer     Koinzidenzstrom-Speichermatrix    verwendet wer  den, wie sie bisher in ähnlichen, aus     Toroidkernen    be  stehenden     Koinzidenzstrom    - Speichermatrizen an  gewandt worden ist.

   Zum Beispiel kann in einer ge  gebenen Ebene, die durch die Anordnung von     Fig.    8  dargestellt wird, eine     Abfühlwicklung    durch die Lese  öffnungen aller Vorrichtungen in der Ebene geführt  werden, da jeweils nur eine Vorrichtung durch Ko  inzidenz adressiert wird. So durchläuft die     Abfühi-          wicklung    140 die Leseöffnung der Vorrichtungen  105, 109, 114 und 119 in einer ersten Richtung, dann  die Leseöffnung der Vorrichtungen 117, 113, 110  und 107 in der zweiten Richtung, dann die Leseöff  nungen der Vorrichtungen 120, 116, 111 und 106 in  der zweiten Richtung und endet dann.

   Wie man sieht,  verläuft also die     Abfühlwicklung    durch die Leseöff  nungen einer Hälfte der Vorrichtungen in der Spei  cherebene von     Fig.    8 in einer ersten Richtung und  durch die der anderen Hälfte in der zweiten     Richtung.     Dem Fachmann dürfte es bekannt sein, dass dies die  herkömmliche Technik dafür ist, Störsignale zu be  seitigen infolge der nahe     beieinanderliegenden        Adress-          leiter    und durch die Wirkung von     Halblese-Adress-          impulsen    auf bekannte ausgewählte magnetische Vor  richtungen.  



  Da die Lehren der Erfindung auch auf     Koinzi-          denzstrommatrizen    mit mehr als einer Ebene (drei  dimensional) anwendbar sind, kann es erforderlich  sein, die     Steuer-(Schreib-)Operation    innerhalb einer  magnetischen Vorrichtung, die sich auf einer voll    adressierten Koordinate in einer bestimmten Ebene       befindet,    zu unterbinden. Auch hier kann nach der  herkömmlichen Technik eine     Sperrwicklung    141  durch die Steueröffnungen aller magnetischen Vor  richtungen in einer bestimmten Ebene geführt wer  den, wie z. B. der in     Fig.    8 durch die Vorrichtungen  105-120 veranschaulichten.

   Wie dort gezeigt, kann  die Sperrwicklung 141 an ihrem einen Ende durch  eine Stromquelle 142 erregt und am anderen Ende  geerdet werden. Die     Richtungen,    in denen die     Adress-          leiter    durch die Lese- und Steueröffnungen der Vor  richtung von     Fig.    8 hindurchgehen, beruhen auf dem  selben Schema wie in     Fig.    6. Während einer Leseope  ration wird nur eine Leseöffnung durch Koinzidenz  adressiert, und gleichzeitig empfängt sie eine um  gekehrte     Vormagnetisierungskraft    in dem ihre Steuer  öffnung umgebenden     magnetisierbaren    Material.

    Ausser der ausgewählten Vorrichtung wird an keine  andere Vorrichtung eine     Magnetisierungskraft    an  gelegt, die ausreicht, um entweder ihren Speicher  zustand zu verändern oder ein Auslesesignal in der       Abfühlwicklung    140 zu erzeugen.  



  Aus einer Untersuchung von     Fig.    6 und 8 geht  hervor, dass die die     Adressleiteranordnungen    betref  fenden Lehren der Erfindung sich zusammenfassen  lassen. Zum Beispiel kann zum Zwecke der Feststel  lung, mit welchen beiden Reihen ein     Adressleiter    zu  sammenwirken kann, folgende Gleichung gelöst wer  den:         RXN   <I>=</I>     CX(N+K)   <I>(1)</I>    worin:

   N (die Zeilenbezeichnung) eine ungerade ganze  Zahl ist, K = 1, 3 oder 5 usw. und       RXN    = die Zeile, in der der Leiter durch die  Leseöffnungen     hindurchführt,          CX(N+K)    = die Zeile in der derselbe Leiter die  Steueröffnungen in entgegengesetzter Richtung durch  läuft,       RXN   <I>=</I>     CX(N-K),     worin: N (die Zeilenbezeichnung) eine gerade ganze  Zahl ist,  K = 1, 3 oder 5 usw. und       RXN    = die Zeile, in der der Leiter die Lese  öffnung durchsetzt,       CX(N-K)    = die Zeile, in der derselbe Leiter die       Steueröffnungen    in entgegengesetzter Richtung durch  läuft.  



  Was die Spalten betrifft, so durchläuft der     Adress-          leiter    alle     Leseöffnungen    der     betreffenden    Spalte in  der einen Richtung und alle Steueröffnungen dersel  ben Spalte in entgegengesetzter Richtung, was durch  folgende Gleichung ausgedrückt wird:         RYN   <I>=</I>     CYN   <I>(2)</I>    worin: N = Spaltenbezeichnung.  



  Um zu zeigen, dass die Lehren der Erfindung auf  eine dreidimensionale Speicheranordnung anwendbar  sind, ist die aus vier Vorrichtungen bestehende Spei  cheranordnung von     Fig.    6 in     Fig.    9 in einer drei  dimensionalen Umgebung dargestellt worden. Gezeigt      sind nur die erste Ebene Z und die letzte Ebene Z',  aber von der     Adressenverdrahtung    ist so viel dar  gestellt worden, dass die Anwendung der Lehren der  Erfindung daraus hervorgeht. Wie in     Fig.6    sind  weder die     Abfühl-    noch die Sperrwicklung gezeichnet  worden, um die Darstellung der     Adressleiteranord-          nung    zu vereinfachen.

   Zahlen mit Indexstrich dienen  zur Unterscheidung zwischen der ersten Ebene Z und  der letzten Ebene Z.  



  In Zeile X2 erregt ein bipolarer Stromtreiber 143  den     Adressleiter        RXl,        CX2.    Der     Adressleiter        RXl,          CX2    verläuft dann durch die     Steueröffnungen    der  magnetischen Vorrichtungen 104 und<B>101</B> in der  einen Richtung und zurück durch die Leseöffnungen  der Vorrichtungen 102 und 103 in der anderen Rich  tung. Anstatt nun wie in     Fig.    6 geerdet zu werden,  verläuft dann der     Adressleiter    zu einer anderen Kern  ebene, die hier mit Z' bezeichnet ist.

   Dort geht er in  Reihe X2 durch die Steueröffnungen 104' und 101'  in der einen Richtung und dann zurück durch die  Leseöffnungen der Vorrichtungen 102' und 103' in  der anderen Richtung, wonach er geerdet wird. In  der aus vielen Ebenen bestehenden praktischen Aus  führungsform würde diese Leiteranordnung natürlich  für jede Ebene fortgesetzt werden.  



  In Reihe XI erregt ein bipolarer Stromtreiber 144  den     Adressleiter        RX2,        CX   <I>1.</I> Dieser Leiter durchläuft  dann die Steueröffnungen der magnetischen Vorrich  tungen 102 und 103 in der einen Richtung und dann  die Leseöffnungen der Vorrichtungen 104 und 101 in  der anderen Richtung. Anstatt dann wie in     Fig.    6  geerdet zu werden, verläuft der     Adressleiter    weiter zu  einer anderen Kernebene Z', wo er in Reihe X1  durch die Steueröffnungen 1,02' und 103' in der einen  Richtung und zurück durch die Leseöffnungen der  Vorrichtungen 104' und 101' in der entgegengesetz  ten Richtung hindurchgeht und dann geerdet wird.  



  Entlang der     Y-Koordinate    in Spalte     Y1    erregt ein  bipolarer Stromtreiber 145 den     Adressleiter        RYl,          CYl,    der dann durch die     Leseöffnungen    der magne  tischen Vorrichtungen 103 und 104 in der  einen Richtung und durch die Steueröffnun  gen derselben Vorrichtungen in der anderen  Richtung verläuft.

   Anstatt dann wie in     Fig.6     geerdet zu werden, führt der     Adressleiter    zu der Kern  ebene Z' und geht dort in Spalte     Y1    durch die     öff-          nungen    der Vorrichtungen 103' und 104' in der einen  Richtung und durch die Steueröffnungen derselben  Vorrichtungen in der entgegengesetzten Richtung hin  durch, wonach er geerdet wird.  



  In Spalte Y2 erregt der bipolare Stromtreiber 146  den     Adressleiter        RY2,        CY2.    Dieser Leiter durchläuft  dann die Leseöffnungen der magnetischen Vorrich  tungen 101 und 102 in der einen     Richtung    und die  Steueröffnungen derselben Vorrichtungen in der an  deren Richtung.

   Anstatt dann wie in     Fig.    6 geerdet zu  werden, verläuft der     Adressleiter    zu der Kernebene Z'  und geht     dort    in Spalte Y2 durch die Öffnungen der  Vorrichtungen 101' und 102' in der einen Richtung  und durch die     Steueröffnungen    derselben Vorrich-         tungen    in der entgegengesetzten Richtung hindurch,  bevor er geerdet wird.  



  Wie in     Fig.    6 und 8 wird, wenn während der Lese  operation ein Reihenleiter und ein Spaltenleiter er  regt werden, nur eine magnetische Vorrichtung der  Ebene Z zum Lesen ausgewählt und gleichzeitig an  der Innenwand ihrer Steueröffnung mit der entspre  chenden umgekehrten     Vormagnetisierungskraft    ver  sehen. Die anderen magnetischen Vorrichtungen der  selben Ebene werden weder für das Lesen noch für  das Steuern ausgewählt.

   Weil aber     Fig.    9 mehrere  Ebenen enthält, wird die entsprechende magnetische  Vorrichtung (mit denselben Koordinaten) in jeder  Ebene gleichzeitig für eine Leseoperation adressiert,  und ein Signal wird in der     Abfühlwicklung    (nicht  gezeigt) der betreffenden Ebene entsprechend dem in  der ausgewählten magnetischen Vorrichtung gespei  cherten Zustand erzeugt.  



  Entsprechend der oben beschriebenen Wirkungs  weise der Vorrichtung von     Fig.    1 liegen die     bipolaren          Halbadress-Stromimpulse,    die während der Leseope  ration den     Adressleitern    von     Fig.    6-11 zugeführt wer  den, doppelt mit positiver und negativer Polarität vor,  um sicherzustellen, dass die durch Stromkoinzidenz  ausgewählte magnetische Vorrichtung in jeder Ebene  in einem gewünschten Bezugszustand verbleibt.  



  Während der Steueroperation der Anordnung  nach     Fig.    9 wird eine entsprechende Speichervorrich  tung in jeder Ebene durch Koinzidenz adressiert.  Ausser ihr wird in keiner Ebene eine andere magne  tische Vorrichtung durch Koinzidenz adressiert, um  den darin gespeicherten Zustand zu ändern. Dem  Fachmann dürfte es bekannt sein, dass beim nor  malen Betrieb einer dreidimensionalen Kernmatrix die  gezeigte Sperrwicklung so benutzt wird, dass die durch  Koinzidenz adressierte Vorrichtung einer oder meh  rerer Ebenen nicht ihren Speicherzustand ändert, wie  es im Hinblick auf die in den Speicher eingeschrie  bene Information angemessen wäre.  



  Gleichgültig, ob nun eine oder mehr Kernebenen  von Speichervorrichtungen mit zwei Öffnungen in der  Speicheranordnung verwendet werden, es ist nur eine  Stromquelle (ein gemeinsamer     Adressleiter)        für    jede  Spalte und jede Zeile der     X-Y-Speicheranordnungs-          koordinaten    nötig.

   Da jeder gemeinsame     Adressleiter     so umgebogen ist, dass seine beiden Teile dicht     anein-          anderliegen,    werden die     übertragungsleitungseigen-          schaften    des     Adressleiters    stark verbessert, und die  Geschwindigkeit des Stromimpulses, der über ihn  übertragen werden kann, wird stark erhöht. Daher  können die Lehren der Erfindung auf grosse Speicher  anordnungen angewandt werden, bei denen viele  Ebenen entlang einer Z-Dimension aufeinanderfolgen.  



  Die in     Fig.    7 gezeigte Anordnung mit fünf     Adress-          leitern    kann auch in einer dreidimensionalen Anord  nung etwa in der gleichen Weise verwendet werden  wie die Anordnung mit     vier        Adressleitern    von     Fig.    7.  Um dies zu veranschaulichen, wird auf     Fig.    10 ver  wiesen. Dort sind in der Ebene Z die magnetischen  Vorrichtungen von     Fig.    7 in denselben Zeilen und      Spalten angeordnet.

   Wie in     Fig.    7 ist     zur    Verein  fachung der Darstellung keine     Abfühl-    oder Sperr  wicklung gezeichnet, denn anhand von     Fig.    8 kann  der Fachmann diese erforderlichen Wicklungen ein  setzen. Nur die letzte Kernebene Z' ist dargestellt,  in der die gleichen     Bezugsziffern    beibehalten sind.  



  In Zeile X2 von Ebene Z ist der bipolare Strom  treiber 147 so angeschlossen, dass er den     Adressleiter          RX2    erregt. Der     Adressleiter        RX2    durchsetzt die  Leseöffnungen der Vorrichtungen 104 und 101 in  der einen Richtung und geht dann weiter zur Reihe  X2 der Ebene Z', wo er durch die     Leseöffnungen    der  Vorrichtungen 101' und 104' in der anderen     Richtung     hindurchgeht und dann geerdet wird. Alle     Adressleiter     der Vorrichtung der Ebene Z' werden gegenüber  denen der Ebene Z in umgekehrtem Sinne verwendet.

    Daher werden in jeder zweiten Ebene der     Z-Dimen-          sion    die     Adressleiter    in umgekehrtem Sinne benutzt.  



  In der Zeile X2 der Ebene Z erregt der bipolare  Stromtreiber 148 den     Adressleiter        CX2,    der in der  einen Richtung durch die Steueröffnungen der Vor  richtungen 101 und 104 und dann weiter zur Reihe  X2 der Ebene Z'     verläuft,    wo er die Steueröffnungen  der Vorrichtungen 104' und 101' in der anderen  Richtung durchläuft, bevor er geerdet wird.  



  In Ebene Z, Zeile     X1,    erregt der bipolare Strom  treiber 149 den     Adressleiter        CX   <I>1.</I> Dieser geht durch  die Steueröffnungen der Vorrichtungen 103 und 102  in der einen Richtung hindurch, geht dann über zur  Reihe     X1    der Ebene Z und durchläuft dort die  Steueröffnungen der Vorrichtungen 1-02' und 103' in  der     anderen        Richtung,    wonach er geerdet wird.  



  In Zeile X1 von Ebene Z erregt der bipolare  Stromtreiber 150 den     Adressleiter        RX   <I>1.</I> Dieser durch  läuft die Leseöffnungen der Vorrichtungen 102 und  103 in der einen     Richtung    und dann in Reihe     X1    der  Ebene Z' die Leseöffnungen der Vorrichtungen 103'  und 102' in der anderen Richtung, wonach er geerdet  wird.  



  Es werden also für jede Reihe der dreidimen  sionalen     Koinzidenzstromanordnung    für jede Aus  führung der Erfindung mit drei     Adressleitern    zwei  Stromtreiber benötigt. Die einzige Einsparung an  Stromtreibern erfolgt entlang der     Y-Koordinate,    wo  für jede Spalte nur ein Stromtreiber nötig ist. Zum  Beispiel ist für die Spalte     Y1    der Ebene Z der Strom  treiber 151 so angeschlossen, dass er den     Adressleiter          RYl,        CYl    erregt.

   Dieser durchläuft dann die Lese  öffnungen der Vorrichtungen 103 und 104 in der  einen     Richtung    und geht zurück durch die Steuer  öffnungen dieser Vorrichtungen hindurch in der an  deren Richtung. Der Leiter     RYl,        CYl    wird dann  nicht wie in     Fig.    7 geerdet, sondern geht weiter zur  nächsten Spalte     Y1    der Ebene Z', wo er die Steuer  öffnungen der Vorrichtungen 103' und 104' in der  einen Richtung durchsetzt und dann durch die Lese  öffnungen in denselben Vorrichtungen in der an  deren Richtung     zurückverläuft,    bevor er geerdet wird.  



  In Spalte Y2 der Ebene Z erregt der bipolare  Stromtreiber 152 den     Adressleiter        RY2,        CY2.    Dieser    geht durch die Leseöffnungen der Vorrichtungen 101  und 1,02 in der einen Richtung hindurch und verläuft  dann zurück durch die Steueröffnungen derselben  Vorrichtungen in der anderen Richtung. Der Leiter  ist nicht wie in     Fig.    7 geerdet, sondern geht weiter zur  nächsten Spalte Y2 der Ebene Z', wo er die Leseöff  nungen der Vorrichtungen 101' und 102' in der einen       Richtung    und dann die Steueröffnungen derselben  Vorrichtungen in der anderen Richtung durchläuft  und dann geerdet wird.  



  Obwohl bei der Anordnung mit drei     Adressleitern     nach     Fig.    7 und 10 nicht so viele     Stromadresstreiber     eingespart werden wie bei der Anordnung mit zwei       Adressleitern    nach     Fig.    6 und 9, gibt es Fälle, in denen  diese Technik zweckmässiger ist.  



  Zum Beispiel sind im Stand der Technik     Ferrit-          speicherplatten    mit     Öffnungen    bekannt, bei denen das  jede     Öffnung    umgebende magnetische Material als       Toroidkernvorrichtung    (mit nur einem Magnetpfad)  wirksam ist.

   Während die     Fig.    6-10 das Verfahren  mit zwei und drei     Adressleitern    in Anwendung auf  mehrere Vorrichtungen mit zwei     Öffnungen    dar  gestellt haben, dürfte es klar sein, dass sich die Lehren  der Erfindung     gleichermassen    anwenden lassen, wenn  diese Vorrichtungen mit zwei     Öffnungen    tatsächlich  mehrere Öffnungspaare in einer grösseren     Ferritspei-          cherplatte    sind.  



  Da die verbesserte     Transfluxorvorrichtung    von       Fig.    1 auch in einem      nichtbegrenzten     magnetischen  Material zufriedenstellend arbeitet, kann sie auch in  einer grösseren     Ferritspeicherplattenanordnung    be  nutzt werden.     Fig.    11     veranschaulicht    zwei grössere       Ferritplatten   <B>181</B> und 182     mit    mehreren Lochpaar  elementen, bei denen das jedem Lochpaar zugeord  nete aktive     magnetisierbare    Material während des  Sperrzustandes die allgemeine Form eines Flaschen  zuges aufweist.

   In     Fig.    11 sind nur die Lochpaar  elemente der Platte 181 sichtbar. Gemäss der gezeig  ten Anordnung sieht man, dass, wenn die Lochpaar  elemente im Sperrzustand sind, das     flaschenzugför-          mige        Flussmuster    so beschaffen ist, dass die Magnet  flusslinien benachbarter Lochpaare in entgegengesetz  ter Richtung verlaufen, wodurch eine     Flussschranke     entsteht. Diese     Flussschranke    hat viele Vorteile, z. B.  eine sehr     geringfügige    Wechselwirkung zwischen den  magnetischen Eigenschaften der aus den Lochpaaren  bestehenden Elemente.

   Bei Verwendung einer grossen  gelochten     Ferritplatte    anstelle der Einzelelemente ste  hen die meisten der bekannten Vorteile der gelochten       Ferritspeicherplatten    für den Speicher zur Verfügung,  der unter Verwendung der verbesserten     Transfluxor-          vorrichtung    aufgebaut ist. Aus     Fig.    11 ist ersichtlich,  dass die     Steueröffnung    eines     Lochpaarelementes    nicht an  die     Steueröffnung    des nächsten     andernLochpaarelemen-          tes    angrenzt.

   Durch die Zusammenwirkung dieser be  sonderen Auslegung der     Öffnungen    und der oben er  wähnten     Flussschranke    erhält man ein Speichersystem,  das viele Bits mit nichtlösender Speicherung ohne Stö  rung oder Übersprechen zwischen den benachbarten  Lochelementen umfasst.     Fig.    11 gleicht     Fig.    9 mit der      Ausnahme, dass die Ebenen einheitliche, gelochte       Ferritplatten    sind. Diese     Übereinstimmung    wird durch  die Bezugsziffern noch verdeutlicht.  



  Die Lehren der Erfindung sind in bezug auf An  ordnungen beschrieben worden, welche     tranfluxor-          artige    magnetische Vorrichtungen mit zwei Öffnun  gen verwenden. Dem Fachmann dürfte es aber klar  sein, dass die Erfindung auch auf Anordnungen an  wendbar ist, welche Vorrichtungen mit mehr als zwei  Öffnungen verwenden, unter der Voraussetzung, dass  die mechanischen und elektrischen Ausrüstungen den  hier gezeigten Vorrichtungen entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Magnetischer Datenspeicher mit matrixförmig in Zeilen und Spalten angeordneten Mehrlochmagnet- kernen, von denen jeder eine Leseöffnung und eine Steuer- oder Einschreiböffnung aufweist und bei einem nur die Leseöffnung umfassenden remanenten Magnetfluss den einen Speicherzustand und bei einem sowohl die Leseöffnung als auch die Steueröffnung umfassenden remanenten Magnetfluss den zweiten Speicherzustand darstellt, dadurch gekennzeichnet, dass in Richtung der einen Matrixkoordinate die Lese öffnungen der Kerne einer Zeile bzw. Spalte sowie die Steueröffnungen der Kerne einer Zeile bzw.
    Spalte je eine gemeinsame Erregungsleitung besitzen und in Richtung der anderen Matrixkoordinate die Lese- und Steueröffnungen der Kerne einer Spalte bzw. Zeile von einer gemeinsamen Erregungsleitung durchsetzt werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Datenspeicher nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Erregungsleiter in den Lese öffnungen der Kerne einer Zeile bzw. Spalte mit dem Erregungsleiter in den Steueröffnungen der Kerne der benachbarten Zeile bzw. Spalte gekoppelt ist. 2.
    Datenspeicher nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der beiden Öffnungen eines Kernes gemeinsame Erregungsleiter die Leseöffnung und die Steueröffnung in entgegen gesetztem Sinne durchsetzt und ein auf diesem Leiter auftretender Halbadressier-Stromimpuls eine Vor magnetisierung der jeweils unwirksamen Öffnung vor nimmt. 3. Datenspeicher nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass für je ein Zeilen- bzw. Spaltenpaar ein Paar gemeinsame Erregungsleitungen vorgesehen ist, von denen die eine die Leseöffnung der ersten Zeile bzw. Spalte und die Steueröffnung der zweiten Zeile bzw. Spalte und die andere die Leseöffnung der zweiten Zeile bzw. Spalte und die Steueröffnung der ersten Zeile bzw. Spalte durchläuft. 4.
    Datenspeicher nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Erregungsleiter der Zeilen- bzw. Spaltenpaare und/oder die der Lese- und Steueröffnung eines Ker nes gemeinsamen Erregungsleiter in der Matrix so an geordnet sind, dass zwei Hälften je eines dieser Leiter in entgegengesetzter Richtung dicht benachbart ver laufen. 5. Datenspeicher nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an die Erregungsleitungen bipolare Treiber angeschlos sen sind. 6.
    Datenspeicher nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Matrix dreidimensional ausgebildet ist und die Lese leiter, Steuerleiter und/oder Lese- und Steuerleiter einer Kernebene mit den entsprechenden Leitungen der übrigen Kernebenen in Reihe geschaltet sind, und dass den Kernebenen Sperrwicklungen zur Auswahl zugeordnet sind. 7. Datenspeicher nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Speicherelemente durch je ein Öffnungspaar in einer aus magnetischem Material bestehenden Platte gebil det werden. B.
    Datenspeicher nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungspaare derart an geordnet sind, dass die Leseöffnung des einen Paares mit der Steueröffnung des danebenliegenden Paares benachbart ist und der Magnetfluss um ein Paar im Sperrzustand als Barriere gegen magnetische Beein flussung durch das benachbarte Paar wirkt. 9. Datenspeicher nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass par allel zu den Adress-Erregungsleitern zwischen ihren der Stromquelle zugewandten und der Stromquelle abgewandten Enden Wellenwiderstände geschaltet sind.
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