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CH401007A - Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel - Google Patents

Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel

Info

Publication number
CH401007A
CH401007A CH693361A CH693361A CH401007A CH 401007 A CH401007 A CH 401007A CH 693361 A CH693361 A CH 693361A CH 693361 A CH693361 A CH 693361A CH 401007 A CH401007 A CH 401007A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
housing
drying
filter
filter material
dependent
Prior art date
Application number
CH693361A
Other languages
English (en)
Inventor
Mueller Hans Ing Dr
Original Assignee
Mueller Hans
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mueller Hans filed Critical Mueller Hans
Priority to CH693361A priority Critical patent/CH401007A/de
Publication of CH401007A publication Critical patent/CH401007A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/18Heating or cooling the filters

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description


  
 



  Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel
Die Trocknung des Filtergutes, soweit die Rückstände das gewünschte Produkt bilden, erfolgt neuer  rings    vielfach im Filter selbst, wodurch die sonst erforderlichen Trocknungsschränke   und    dergleichen überflüssig werden. Sie kann auf verschiedene Art bewerkstelligt werden, beispielsweise durch Beheizen der Filterelemente von innen heraus, durch   Anord-    nung von Heizkörpern   im    Filter oder in einem um ihn gelegten Mantel und ferner durch Einführen von heisser Luft oder Gas.

   Die letztere Art hat sich    wegen ihrer Einfachheit und ! Zweckmässigkeit-sie    kann notfalls auch an bereits vorhandenen Filtern ohne besonderen Aufwand durchgeführt   werden    durchgesetzt und wird daher am meisten angewendet, sofern nicht die Eigenart des   Filtergutes    dies ver   bietet. Die Heissluft : oder das erhitzte Gas wird      dabei    meist   unten    in das Filtergehäuse eingeleitet und durchstreicht dann seinen   Innenraum,    wobei die Rückstände auf den   Elementen    mehr oder weniger von ihr erfasst werden. Am oberen Ende des   Filter-    gehäuses, also deckelseitig, wird schliesslich die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft   oder das    Gas wieder abgeführt.

   Als unzulänglich wird dabei die verhältnismässig lange Trocknungszeit empfunden, weil das Trocknungsmittel manche Teile der Filterkuchen mehr, andere   dagegen    weniger erfasst, Weiterhin trocknen die dem   Zuführungsstutzen    nahe gelegenen Rückstände   schneller    als die dem   Ableitungsstatzen    für das Trocknungsmittel benachbarten, denn hier ist die   Luft    schon zu sehr mit   Elüssigkeitsdämpfen    angereichert, also weitgehend gesättigt.



   Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Trocknungszeit erheblich zu verkürzen und ausserdem den Luft- oder Gasverbrauch wesentlich zu verringern, was sich wiederum kostenmässig günstig auswirkt. Erreicht werden   diese    Ergebnisse dadurch, dass das gasförmige Trocknungsmittel durch   mindestens    ein seitlich im Filtergehäuse angeordnetes Zuführungsrohr mit Düsen, von denen einem jeden Element jeweils mindestens eine zugeordnet ist, über die Rückstände hinweggeblasen wird. Damit erfolgt eine rasche Trocknung jedes einzelnen   FilterkuchEens    unter opti  maler    Ausnutzung des gasförmigen Mittels, die um so intensiver wird, wenn von   den    in den Unteransprüchen 1 bis 6 erwähnten Massnahmen Gebrauch gemacht wird.



   Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Danach befinden sich in einem Filtergehäuse 1 auf einer rotierbaren, senkrechten Hohlwelle 2 waagrecht angeordnete Filterelemente   oder -scheiben    3, die nur auf ihrer Oberseite durchlässig sind, so   dass    sich der Filterkuchen 4 nur   dort    aufbauen kann.



   Seitlich im Gehäuse ist in einer abgedichteten Gleitführung 5 ein in gewissen Grenzen höhenverschiebliches Zuführungsrohr 6 für die Heissluft oder das Heissgas, dass erforderlichenfalls inert sein kann, eingebracht. Natürlich kann das Zuführungsrohr 6 auch starr und unverrückbar in dem Gehäuse 1 befestigt sein. Eine der Anzahl der Filterelemente 3 angepasste Menge von Düsen 7 ist an dem Zuführungsrohr vorgesehen. Anstelle nur eines Rohres 6 mit Düsen 7 können auch zwei oder mehr ange   ordnet sein, wobei, wenn ! eine grössere Anzahl Ver-    wendung findet, diese zweckmässig halbkreisförmig um die   Filterscheiben    3 herum verteilt sind.



   Vorteilhaft ist es, insbesondere falls nur ein Zuführungsrohr vorhanden   ist, dieses    schwenkbar zu machen, um eine bessere Verteilung des Trocknungsmittels über   die    gesamte Oberfläche des Filterkuchens 4 zu gewährleisten. Auch ist für bestimmte   Fälle eine geringe Auf- und Abwärtsbewegung des oder der Rohre 6 zur Erzeugung von Wirbeln vor  teilliaft.    Selbstverständlich können bei Anordnung mehrerer Rohre 6 diese ebenfalls zum Verschwenken um ihre Achse eingerichtet sein, damit eine bessere Erfassung aller Teile des Filterkuchens gesichert ist.



   Es kann auch ein Teil des Trocknungsmittels in Filtrationsrichtung durch den Kuchen geblasen werdien, was an und für sich die   schnellste    Trocknung ergibt, jedoch wegen grossen   Luftwiderstandes    nicht bei allen Kuchen möglich ist.



   Hauptsächlich bei Verwendung nur eines Zuführungsrohres 6 empfiehlt es sich, während des   Trocknungsvorganges    die Hohlwelle 2 und damit die Filterelemente 3 langsam rotieren zu lassen.



  Dadurch wird jeder Abschnitt des Filterkuchens 4 immer wieder in die Nähe der ihm zugehörigen Düse 7 gebracht. Eine solche Massnahme fördert die Trocknung ungemein. Es ist aber bei mehreren Zuführungsrohren 6 ebenfalls günstig, die Filterscheiben 3 rotieren zu lassen.



   Die feuchte, mit der   dem      Filtergut    entzogenen Flüssigkeit angereicherte Luft bzw. das Gas verlässt das Filtergehäuse 1 beispielsweise deckelseitig durch einen Stutzen 8. Zur schnelleren Abführung kann erforderlichenfalls hier eine Absaugung angesetzt werden. Es ist aber auch möglich, die Abgase unten am Boden des Gehäuses 1 abzuführen.



   Zweckmässig kann es auch sein, falls das verbrauchte Trocknungsmittel oben abgezogen wird, in geringer Entfernung vom obersten Filterelement 3 über   diesem ein    Abdeckblech oder dergleichen (nicht gezeichnet) vorzusehen,   damit    die den obersten   Fil-    terkuchen 4 bestreichende Luft nicht grösstenteils ungenutzt den Stutzen 8 verlassen kann, und der oberste Filterkuchen infolgedessen nicht richtig getrocknet wird.



   Anstatt das mit Feuchtigkeit angereicherte Trocknungsmittel oben am Deckel abzuziehen, kann es durch ein dem Rohr 6 etwa diametral gegenüberliegendes Rohr 9 (strichpunktiert gezeichnet) mit Hilfe von Öffnungen 10 über eine Leitung 11 weggeführt werden. Die Luft oder Gasströme werden dadurch parallel   zueinander    ohne Umlenkungen jeweils nur zwischen zwei benachbarten   Filterpiatten    geführt. Es kann dabei das Medium abwechselnd vom Rohr 6 zum Rohr 9 und umgekehrt gerichtet werden.



  Bei entsprechender Ausbildung kann das Trocknungsmittel durch   die    Rohre 6 und 9 zur Zirkulation gebracht werden, um seine maximale Ausnutzung (völlige Sättigung) zu gewährleisten.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum restlosen Trocknen von als Rückstand anfallendem Filtergut im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel, dadurch gekennzeichnet, diass das gasförmige Trocknungsmittel durch mindestens ein seitlich im Gehäuse (1) angeordnetes Zuführungsrohr (6) mit Düsen (7), von denen einem jeden Element (3) jeweils mindestens eine zugeordnet ist, über die Rückstände (4) hinnveggeblasen wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere solcher Zuführungsrohre (6) mit Düsen (7) vorgesehen sind.
    2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsrohre (6) halb kreisförmig um m die Elemente (3) angeordnet sind.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungsrohr (6) bzw. -rohre und die Düsen (7) in einem begrenzten Bereich schwenkbar ist bzw. sind.
    4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungsrohr (6) bzw. die Zuführungsrohre höhenverstellbar ist bzw. sind.
    5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des obersten Filterelementes (3) ein Abdeckblech angeordnet ist.
    6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rohr (6), vorzugsweise diametral, gegenüberliegend ein Abzugsrohr (9) mit Öffnungen (10) angeordnet ist.
CH693361A 1961-06-14 1961-06-14 Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel CH401007A (de)

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Publications (1)

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CH401007A true CH401007A (de) 1965-10-31

Family

ID=4317318

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CH693361A CH401007A (de) 1961-06-14 1961-06-14 Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel

Country Status (1)

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