CH401007A - Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel - Google Patents
Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger TrocknungsmittelInfo
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Description
Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel Die Trocknung des Filtergutes, soweit die Rückstände das gewünschte Produkt bilden, erfolgt neuer rings vielfach im Filter selbst, wodurch die sonst erforderlichen Trocknungsschränke und dergleichen überflüssig werden. Sie kann auf verschiedene Art bewerkstelligt werden, beispielsweise durch Beheizen der Filterelemente von innen heraus, durch Anord- nung von Heizkörpern im Filter oder in einem um ihn gelegten Mantel und ferner durch Einführen von heisser Luft oder Gas. Die letztere Art hat sich wegen ihrer Einfachheit und ! Zweckmässigkeit-sie kann notfalls auch an bereits vorhandenen Filtern ohne besonderen Aufwand durchgeführt werden durchgesetzt und wird daher am meisten angewendet, sofern nicht die Eigenart des Filtergutes dies ver bietet. Die Heissluft : oder das erhitzte Gas wird dabei meist unten in das Filtergehäuse eingeleitet und durchstreicht dann seinen Innenraum, wobei die Rückstände auf den Elementen mehr oder weniger von ihr erfasst werden. Am oberen Ende des Filter- gehäuses, also deckelseitig, wird schliesslich die mit Feuchtigkeit angereicherte Luft oder das Gas wieder abgeführt. Als unzulänglich wird dabei die verhältnismässig lange Trocknungszeit empfunden, weil das Trocknungsmittel manche Teile der Filterkuchen mehr, andere dagegen weniger erfasst, Weiterhin trocknen die dem Zuführungsstutzen nahe gelegenen Rückstände schneller als die dem Ableitungsstatzen für das Trocknungsmittel benachbarten, denn hier ist die Luft schon zu sehr mit Elüssigkeitsdämpfen angereichert, also weitgehend gesättigt. Hier setzt nun die Erfindung ein. Sie hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Trocknungszeit erheblich zu verkürzen und ausserdem den Luft- oder Gasverbrauch wesentlich zu verringern, was sich wiederum kostenmässig günstig auswirkt. Erreicht werden diese Ergebnisse dadurch, dass das gasförmige Trocknungsmittel durch mindestens ein seitlich im Filtergehäuse angeordnetes Zuführungsrohr mit Düsen, von denen einem jeden Element jeweils mindestens eine zugeordnet ist, über die Rückstände hinweggeblasen wird. Damit erfolgt eine rasche Trocknung jedes einzelnen FilterkuchEens unter opti maler Ausnutzung des gasförmigen Mittels, die um so intensiver wird, wenn von den in den Unteransprüchen 1 bis 6 erwähnten Massnahmen Gebrauch gemacht wird. Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung veranschaulicht. Danach befinden sich in einem Filtergehäuse 1 auf einer rotierbaren, senkrechten Hohlwelle 2 waagrecht angeordnete Filterelemente oder -scheiben 3, die nur auf ihrer Oberseite durchlässig sind, so dass sich der Filterkuchen 4 nur dort aufbauen kann. Seitlich im Gehäuse ist in einer abgedichteten Gleitführung 5 ein in gewissen Grenzen höhenverschiebliches Zuführungsrohr 6 für die Heissluft oder das Heissgas, dass erforderlichenfalls inert sein kann, eingebracht. Natürlich kann das Zuführungsrohr 6 auch starr und unverrückbar in dem Gehäuse 1 befestigt sein. Eine der Anzahl der Filterelemente 3 angepasste Menge von Düsen 7 ist an dem Zuführungsrohr vorgesehen. Anstelle nur eines Rohres 6 mit Düsen 7 können auch zwei oder mehr ange ordnet sein, wobei, wenn ! eine grössere Anzahl Ver- wendung findet, diese zweckmässig halbkreisförmig um die Filterscheiben 3 herum verteilt sind. Vorteilhaft ist es, insbesondere falls nur ein Zuführungsrohr vorhanden ist, dieses schwenkbar zu machen, um eine bessere Verteilung des Trocknungsmittels über die gesamte Oberfläche des Filterkuchens 4 zu gewährleisten. Auch ist für bestimmte Fälle eine geringe Auf- und Abwärtsbewegung des oder der Rohre 6 zur Erzeugung von Wirbeln vor teilliaft. Selbstverständlich können bei Anordnung mehrerer Rohre 6 diese ebenfalls zum Verschwenken um ihre Achse eingerichtet sein, damit eine bessere Erfassung aller Teile des Filterkuchens gesichert ist. Es kann auch ein Teil des Trocknungsmittels in Filtrationsrichtung durch den Kuchen geblasen werdien, was an und für sich die schnellste Trocknung ergibt, jedoch wegen grossen Luftwiderstandes nicht bei allen Kuchen möglich ist. Hauptsächlich bei Verwendung nur eines Zuführungsrohres 6 empfiehlt es sich, während des Trocknungsvorganges die Hohlwelle 2 und damit die Filterelemente 3 langsam rotieren zu lassen. Dadurch wird jeder Abschnitt des Filterkuchens 4 immer wieder in die Nähe der ihm zugehörigen Düse 7 gebracht. Eine solche Massnahme fördert die Trocknung ungemein. Es ist aber bei mehreren Zuführungsrohren 6 ebenfalls günstig, die Filterscheiben 3 rotieren zu lassen. Die feuchte, mit der dem Filtergut entzogenen Flüssigkeit angereicherte Luft bzw. das Gas verlässt das Filtergehäuse 1 beispielsweise deckelseitig durch einen Stutzen 8. Zur schnelleren Abführung kann erforderlichenfalls hier eine Absaugung angesetzt werden. Es ist aber auch möglich, die Abgase unten am Boden des Gehäuses 1 abzuführen. Zweckmässig kann es auch sein, falls das verbrauchte Trocknungsmittel oben abgezogen wird, in geringer Entfernung vom obersten Filterelement 3 über diesem ein Abdeckblech oder dergleichen (nicht gezeichnet) vorzusehen, damit die den obersten Fil- terkuchen 4 bestreichende Luft nicht grösstenteils ungenutzt den Stutzen 8 verlassen kann, und der oberste Filterkuchen infolgedessen nicht richtig getrocknet wird. Anstatt das mit Feuchtigkeit angereicherte Trocknungsmittel oben am Deckel abzuziehen, kann es durch ein dem Rohr 6 etwa diametral gegenüberliegendes Rohr 9 (strichpunktiert gezeichnet) mit Hilfe von Öffnungen 10 über eine Leitung 11 weggeführt werden. Die Luft oder Gasströme werden dadurch parallel zueinander ohne Umlenkungen jeweils nur zwischen zwei benachbarten Filterpiatten geführt. Es kann dabei das Medium abwechselnd vom Rohr 6 zum Rohr 9 und umgekehrt gerichtet werden. Bei entsprechender Ausbildung kann das Trocknungsmittel durch die Rohre 6 und 9 zur Zirkulation gebracht werden, um seine maximale Ausnutzung (völlige Sättigung) zu gewährleisten.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Einrichtung zum restlosen Trocknen von als Rückstand anfallendem Filtergut im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel, dadurch gekennzeichnet, diass das gasförmige Trocknungsmittel durch mindestens ein seitlich im Gehäuse (1) angeordnetes Zuführungsrohr (6) mit Düsen (7), von denen einem jeden Element (3) jeweils mindestens eine zugeordnet ist, über die Rückstände (4) hinnveggeblasen wird.UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere solcher Zuführungsrohre (6) mit Düsen (7) vorgesehen sind.2. Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zuführungsrohre (6) halb kreisförmig um m die Elemente (3) angeordnet sind.3. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungsrohr (6) bzw. -rohre und die Düsen (7) in einem begrenzten Bereich schwenkbar ist bzw. sind.4. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Zuführungsrohr (6) bzw. die Zuführungsrohre höhenverstellbar ist bzw. sind.5. Einrichtung nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb des obersten Filterelementes (3) ein Abdeckblech angeordnet ist.6. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass dem Rohr (6), vorzugsweise diametral, gegenüberliegend ein Abzugsrohr (9) mit Öffnungen (10) angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH693361A CH401007A (de) | 1961-06-14 | 1961-06-14 | Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel |
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Publications (1)
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| CH401007A true CH401007A (de) | 1965-10-31 |
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ID=4317318
Family Applications (1)
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| CH693361A CH401007A (de) | 1961-06-14 | 1961-06-14 | Einrichtung zum restlosen Trocknen des Filtergutes im Gehäuse von Scheibendrehfiltern mittels gasförmiger Trocknungsmittel |
Country Status (1)
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|---|---|
| CH (1) | CH401007A (de) |
-
1961
- 1961-06-14 CH CH693361A patent/CH401007A/de unknown
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