CH400326A - Gleichstrom-Kleinmotor, bei dem das magnetische Erregerfeld durch einen innerhalb des Ankers angeordneten Dauermagneten erzeugt wird - Google Patents
Gleichstrom-Kleinmotor, bei dem das magnetische Erregerfeld durch einen innerhalb des Ankers angeordneten Dauermagneten erzeugt wirdInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
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Description
Gleichstrom-Kleinmotor, bei dem das magnetische Erregerfeld durch einen innerhalb des Ankers angeordneten Dauermagneten erzeugt wird Die Erfindung bezieht sich auf einen Gleich- strom-Kleinmotor, bei dem das magnetische Erreger feld durch einen innerhalb des im wesentlichen aus einer zylindrischen Wicklung bestehenden Ankers angeordneten Dauermagneten erzeugt wird, dessen von den Polen ausgehender Fluss beiderseits die Ankerwicklung durchsetzend> sich über einen die Wicklung umgebenden zylindrischen Eisenmantel schliesst.
Gleichstrommotoren bei denen ein beiderseits auf der Welle abgestützter Rotor einen Kein aus ma gnetisch leitendem oder permanentmagnetischem Ma terial, der auf der Rotorwelle drehbar gelagert ist, umschliesst, sind an sich bekannt. Bei ihnen wird, die magnetische Erregung in Feldmagneten mit Pol schuhen, erzeugt. Feldmagnete mit Polschuhen, ausser halb des Rotors stehen aber einer Kleinhaltung des Motordurchmessers nachteilig entgegen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Motor mit sehr kleinem Durchmesser zu schaffen. Um dabei den Durchmesser des Rotors im Ver hältnis zum gesamten Durchmesser des Motors zur Erreichung eines grossen Drührnoments möglichst gross halten zu können, ist erfindungsgemäss der Dauerinagnet innerhalb des Ankers frei drehbar<B>ge-</B> lagert und der Eisenrückschlussmantel weist Zonen geringer magnetischer Leitfähigkeit im Sinne der Er zielung einer Fesselung des Dauermagneten in einer bestimmten Lage bzw. einer Orientierung der durch.
die Drehachse verlaufenden Mittelebene seines ma gnetischen Flusses zu dem feststehenden Eisenrück- #schlussmantel auf. Diese Zonen verlaufen mit Vorteil im wesentlichen entlang von, Mantellinien des Rück- schlussmantels oder in einem spitzen Winkel dazu. In diese Zonen können auch Permanentmagnete ein gefügt sein.
Durch diese Massnahme erhält man mit dem Wegfall von Feldmagneten mit Polschuhen ausser halb des Rotors den Vorteil, den Durchmesser des Roters im Verhältnis zum Gesamtdurchmesser des Motors gross halten zu können, was sich bei gegebe ner magnetischer Induktion und, gegebenem Strom belag ün Rotor günstig auf die Ausbildung eines grossen mechanischen Drehmoments des Motors aus wirkt. Zur magnetischen Erregung dient der innerhalb des Rotors befindliche Permanentmagnet, der frei drehbar und z. B. gleichachsig mit dem Rotor gelagert ist und durch seinen eigenen Magnetismus infolge der Ausbildung des Rückschlussmantels in einer be stimmten Lage elastisch festgehalten wird.
Die ela stische Fesselung dieses Erregermagneten in seiner Normallage. bringt noch den Vorteil mit sich, dass Stossbelastungen, die mechanisch von aussen auf die Motorwelle wirken, durch Auslenkungen des Erre germagneten elektrisch abgeschwächt werden. Durch die Gestaltung des eisenlosen Rotors, der ün wesent lichen nur aus der "Kupferwicklung, deren Abstät- zungen, der Welle und dem Kollektor besteht, wird das Trägheitsmoment des Rotors sehr klein gehalten.
Die Erfindung wird an einem in Fig. <B>1</B> und 2 der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel nä her erläutert: In Fig. <B>1</B> ist der Motor im Längsschnitt gezeich net.
Fig. 2 stellt den Schnitt gemäss Linie A-A (Fig. <B>1)</B> dar.
Das Gehäuse<B>1,</B> das gleichzeitig als magnetischer Eisenrückschluss dient, ist mit zwei einander gegen überliegenden Längsschlitzen 2 versehen. Diese Schlitze können in ein rohrförmiges Gehäuse einge arbeitet sein, sie können sich auch bei der Herstellung des Gehäuses aus zwei Halbschalen in vorteilhafter Weise von selbst ergeben. In diesem Gehäuse ist die Welle<B>3</B> mit dem Rotor 4 drehbar gelagert. Der Wicklungsträger besteht beispielsweise aus einem topfförmigen Isolierstoffteil <B>5</B> und einer Stützscheibe <B>6,</B> die beide mitder Welle fest verbunden sind.
Der Wicklungsträger könnte auch aus einem rohrförmigen Mantel mit zwei stimseitigen Scheiben bestehen, oder die Wicklung selbst könnte freitragend an den beiden Enden durch Stützscheiben gehalten sein. Auf dem Wicklungsträger ist die Wicklung<B>7</B> angebracht. In nerhalb derselben ist der Kernmagnet <B>8</B> mittels der Lager<B>9</B> auf der Rotorwelle drehbar gelagert. Der Vollständigkeit halber sind, auch der Kollektor<B>10</B> und der Bürstenhalter<B>11</B> mit eingezeichnet. Dir, Wirkungsweise der magnetischen Fesselung des Er regermagneten<B>8</B> und somit die Fixierung der Lage des magnetischen Erregerfeldes seien an Fig. 2 näher erläutert.
Der magnetische Feldlmiienverlauf ist durch unterbrochen-- Linien mit Pfeilen angedeutet. In der gezeichneten Stellung befindet sich. der Erregerma gnet<B>8</B> in unausgelenkter, stabiler Normallage, die er im Ruhezustand stets einnimmt. In dieser Stellung verläuft der magnetische Fluss nach Durchlaufen des Arbeitsluftspaltes völlig im Eisen. Wird<B>jedoch</B> der Erregermagnet<B>8</B> aus dieser Lage gedreht, so muss ein Teil des Magnetflusses durch die von den Schlitzen gebildeten Luftspalte. und durch einen grösseren Teil des Arbeitsluftspaltes als in der Normallage verlau fen.
Es entsteht ein kräftiges Rückdrehmoment, das den Erregermagneten<B>8</B> in seiner Ausgangslage hält.
Die Luftspalte 2 können zur vollständigen Kap- selung des Motors auch mit magnetisch schlecht lei tendem Material ausgefüllt sein.
Eine andere Ausführungsmöglichkeit ist es, in die Spalte 2 permanentmagnetische Stäbe, einzufügen, deren. Feldrichtung der des Permanentmagneten<B>8</B> gleichgerichtet ist. Dadurch kann das Rückdreh- bzw. Haltemoment für den Erregermagneten noch erhöht werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Gleichstrom-Kleinmotor, bei dem das magne tische Erregerfeld durch. einen innerhalb des im we sentlichen, aus einer zylindrischen Wicklung bestehen den Ankers angeordneten. Dauermagneten erzeugt wird,. dessen von den Polen ausgehender Fluss beider seits<B>die</B> Ankerwicklung durchsetzend sich -über einen die Wicklung umgebenden zylindrischen Eisenmantel schliesst, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauerma gnet innerhalb des Ankers frei drehbar gelagert ist,der Eisenrückschlussmantel Zonen geringer magne tischer Leitfähigkeit im Sinne der Erzielung einer Fessclung des Dauermagneten in einer bestimmten Lage bzw. einer Orientierung der durch die Dreh achse verlaufenden Mittelebene seines magnetischen Flusses zu dem feststehenden Eisenrückschlussmantel aufweist.<B>UNTERANSPRÜCHE,</B> <B>1.</B> Gleichstrom-Kleinmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zonen geringer magnetischer Leitfähigkeit des Eisenrückschlussman- tels im wesentlichen längs Mantellinien dieses Rück- schlussmantels verlaufen.2. Gleichstrom-Kleinmotor nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Zonen geringer magnetischer Leitfähigkeit des Eisenrückschlussman- tels in, einem spitzen Winkel zu den Mantellinien dieses Rückschlussmantels verlaufen. <B>3.</B> Gleichstrom-Kleinmotor nach den Unteran sprüchen,<B>1</B> und 2, dadurch gekennzeichnet, dass in die Zonen geringer magnetischer Leitfähigkeit des Eisenrückschlussmantels Permanentmagnete eingefügt sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| DES78026A DE1151861B (de) | 1962-02-14 | 1962-02-14 | Gleichstrom-Kleinmotor, bei dem das magnetische Erregerfeld durch einen innerhalb des Ankers angeordneten Dauermagneten, der frei drehbar und gleichachsig mit diesem gelagert ist, erzeugt wird |
Publications (1)
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ID=7507180
Family Applications (1)
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| CH1332562A CH400326A (de) | 1962-02-14 | 1962-11-14 | Gleichstrom-Kleinmotor, bei dem das magnetische Erregerfeld durch einen innerhalb des Ankers angeordneten Dauermagneten erzeugt wird |
Country Status (3)
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