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CH407001A - Webverfahren und Greiferschützen-Webmaschine zu dessen Ausübung - Google Patents

Webverfahren und Greiferschützen-Webmaschine zu dessen Ausübung

Info

Publication number
CH407001A
CH407001A CH1241863A CH1241863A CH407001A CH 407001 A CH407001 A CH 407001A CH 1241863 A CH1241863 A CH 1241863A CH 1241863 A CH1241863 A CH 1241863A CH 407001 A CH407001 A CH 407001A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
thread
dependent
weaving machine
machine according
lever
Prior art date
Application number
CH1241863A
Other languages
English (en)
Inventor
Fluehmann Heinrich
Original Assignee
Zangs Ag Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zangs Ag Maschf filed Critical Zangs Ag Maschf
Publication of CH407001A publication Critical patent/CH407001A/de

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D47/00Looms in which bulk supply of weft does not pass through shed, e.g. shuttleless looms, gripper shuttle looms, dummy shuttle looms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


      Webverfahren    und     Greiferschützen-Webmaschine    zu dessen Ausübung    Es sind     Greiferwebstühle    oder     Greiferschützen-          Webmaschinen        bekannt,    bei denen das Abziehen .des  Schussfadens unmittelbar vom     Kötzer    unter Vermei  dung von Schusspulen erfolgt. Die bisher bekannten  Ausführungen sind aber für die Verarbeitung von  Seide und Kunstseide nicht geeignet.

   Bei den     Greifer-          schützen-Webmaschinen    stören die     Schützenführun-          gen,    die durch die das Fach bildenden     Kettfäden     durchgreifen müssen. Bei     Greiferstühlen    mit zwei  von beiden Seiten     entgegenarbeitenden        Greiferstan-          gen    bereitet die Übergabe des Fadens gewisse  Schwierigkeiten. Einseitig arbeitende     Greiferstühle     haben nicht die gewünschte Webleistung.  



  Um die Nachteile der bisher bekannten Ausfüh  rungen zu vermeiden, wird nach dem Verfahren     ge-          mäss    der Erfindung vorgeschlagen, die Länge eines  Doppelschusses durch den     Greiferschützen    vom     Köt-          zer    abzuziehen und den zweiten Schuss beim Rück  gang des Schützen einzutragen.  



  Hierdurch erreicht man eine     verhältnismässig     einfache Ausführung für die Webmaschine und     ein     sicheres Arbeiten bei genügender Webleistung.  



  Bei der praktischen Ausführung können     .die    be  wegte Lade und die Ladenplatte eine Länge von zwei  Webbreiten und einer Schützenlänge aufweisen.  Hierdurch kann man eine genügende Länge für den  Schussfaden abziehen.  



  In dem     Greiferschützen    kann eine abgefederte       Fadenklemmnase    angeordnet sein, die mit einem  Steuersegment versehen ist, um in der     Endlage    des       Schützens    die     Klemmvorrichtung    zu öffnen,     damit     der Faden übernommen werden kann. Über einer       Fadenhaltezange    am     Webstuhlkasten    kann ein heb  und senkbares Saugrohr und unterhalb der Laden  bahn eine     Fadenspann.einrichtung    angeordnet sein.

    Am Einlauf des Schützenkastens können sich eine    Schere zum Abschneiden des überflüssigen Faden  stückes und ein ausweichbarer Anschlag für die  Klemmnase des     Schützens        befinden,    damit diese       KI-mmnase    das Fadenende freigibt.  



  Um die breite Ausführung der Webmaschine zu  vermeiden,     (kann    man auch zur Speicherung der  Hälfte der abgezogenen     Doppelschusslänge    neben der  Lade einen den Faden aufnehmenden, schwenkbaren  Hebel anordnen, der den Faden     schlaufenförmig    über  kreisförmig angeordnete Tragstifte oder dgl. legt.  Hierdurch ist es möglich, die     Webstuhlbreite    ganz  wesentlich zu verkürzen, so dass eine solche     Webma-          schine    nur unwesentlich breiter wird als die bisher  üblichen, mit einem     Spulenschützen    versehenen  Webmaschinen.  



  Bei der praktischen Ausführung dieser Speicher  vorrichtung kann der Hebel mit einem     Mitnahmestift     für den Faden versehen sein, von dem die Faden  schlaufe in der Endstellung des Schwenkhebels     ab-          streifbar    ist. Zu diesem Zweck wird neben der Bahn  des Schwenkhebels ein hin- und her- und auf- und ab  beweglicher     Abstreifstift    angeordnet, der z. B. mittels  einer Muffe oder dgl. auf einem     Tragbolzen    ver  schiebbar und mit einer in     einer    gekrümmten Gleit  bahn rollenden Steuerrolle versehen ist.

   Mit     Hilfe     dieser     Abstreifvorrichtung    wird die Fadenschlaufe in  der Endstellung des Hebels beim Rücklauf des     Grei-          ferschützens    von dem     Mitnahmestift    abgestreift.  



  In .der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele  der erfindungsgemässen     Greiferschützen-Webma-          schine    dargestellt und nachfolgend werden Verfahren  und Webmaschine anhand dieser Zeichnung bei  spielsweise beschrieben. Es zeigen:       Fig.    1 die Anordnung und den Lauf des     Greifer-          schützens,              Fig.    2 die     Fadenklemmnase    des     Schützens    in der  Schliesslage, .  



       Fig.    3 die     Fadenklemmnase    des     Schützens    in ge  öffneter Lage,       Fig.    4 den     Schieberschützen    im Schützenkasten,       Fig.    5 die Öffnungsvorrichtung für die     Fadenhal-          tezange,          Fig.    6 die Anordnung und den Lauf des     Greifer-          schützens    bei einer Speichervorrichtung,

         Fig.7    die     schaubildliche    Darstellung der Spei  chervorrichtung und       Fig.    8 die     Abstreifvorrichtung.     



  Der Schützen 1 ruht auf der Ladenplatte 8       (Fig.    1) und bewegt sich über die Ladenbahn 9, wenn  er von dem     Picker    10     (Fig.    4) abgeschlagen wird. In  der vorderen seitlichen Führung 11 des Schützenka  stens 12 befindet sich eine Aussparung 11a, die so  ausgebildet ist, dass die Klemmnase 4 darüber aus  schwingen kann, wenn das     Steuersegment    5 durch  Auflauf auf die hin- und     herbewegliche    Führung 11b  in das Innere des     Schützens        verschwenkt    wird.

   Beim  Abschlagen des     Schützens    wird durch die     Klemmnase     4 der Faden 13 erfasst, der senkrecht zum Schützen  lauf gespannt ist. Die Nase greift den Schussfaden 13  und klemmt ihn gegen den Schützen in dem Augen  blick, wenn das Steuersegment 5 wieder freigegeben  und die Nase 4 durch die Feder 7     verschwenkt    wird.  



  Der Faden 13 wird von dem     Kötzer    14 abgezo  gen, und zwar durch eine Bohrung 12a im Boden des  Schützenkastens 12. Gehalten wird der Faden durch  eine Zange 15, die oberhalb des     Schützenkz        stens    an  geordnet ist. Die Schenkel der Spannzange werden  durch eine     Druckfeder    16 gegeneinander gedrückt.  



  Hat der Schützen den Schussfaden 13     erfasst    und  wird abgeschlagen, so zieht der Schützen den     Schuss-          faden    vom     Kötzer    mit einer     Gesamtlänge    ab, die zwei  mal der Schusslänge s entspricht zusätzlich des Ab  stands b von der     Öffnung    12a bis zum ersten     Kettfa-          den.    Ist der Schützen 1 im entgegengesetzten Kasten  angelangt, so     erfolgt    der     Rietanschlag    und     anschlies-          send    das Abschneiden des Fadens mit der Schere 17,  so dass ein Einschlagende a stehenbleibt.

    



  Wie aus     Fig.    5 hervorgeht, ist oberhalb der     öff-          nung    12a ein Saugrohr 18 angeordnet, das sich senkt,  wobei es durch einen nicht dargestellten Exzenter der  Webmaschine     gesteuert    wird. Mit dem Saugrohr wird  ein Halter 19 gesenkt, an dem sich ein Öffnungskeil  20 befindet. Dieser     öffnet    die Klemmzange 15, wobei  sich das Saugrohr 18 bis auf die Ladenbahn 8  über der Öffnung 12a absenkt. Das abgeschnittene  Ende von der Länge     b-a    wird nun durch das Saug  rohr 18 soweit angesaugt, dass der Faden 13 ge  spannt bleibt.

   Nunmehr bewegt sich der an einem  Doppelhebel 21 sitzende     Fadenführer    22 soweit nach  aussen, dass nur ein     kleiner    Rest des Fadens im Rohr  18 verbleibt. Dieser Doppelhebel 21 wird von einem  ebenfalls nicht     dargestellten    Exzenter der     Webma-          schine    aus gesteuert.  



  Anschliessend geht das Rohr 18 wieder nach  oben, wobei gleichzeitig die Spannzange 15 wieder    geschlossen wird, so dass der Faden 13 für den näch  sten Abzug bereitgehalten wird.  



  Inzwischen ist der Schützen 1, der auf der entge  gengesetzten Seite den Faden nicht losgelassen hat,  von dort abgeschlagen worden. Beim Austritt aus  dem     Webfach    stösst das Steuersegment 5 auf einen  Anschlag 23, wodurch der von der Nase 4 einge  klemmte Faden freigegeben wird. Bevor dies ge  schieht, schneidet die Schere 17 den Schussfaden auf  das Mass a ab. Das abgeschnittene, verlorene, kleine  Fadenende wird von einem     Absaugrohr    24 aufge  nommen.  



  Der Schützen geht nun weiter zurück, wobei das  Steuersegment durch die Kante 11b wieder ge  schwenkt wird, um die Klemmvorrichtung wieder zu  öffnen. Es wiederholt sich dann das geschilderte Spiel  von neuem.  



  Der Anschlag 23 wird durch einen Steuerhebel 25  aus der Bahn     des,    Steuersegmentes. 5 beispielsweise  nach oben verschoben, so dass der Schützen 1 beim  Anschlagen des Schussfadens ohne Betätigung der       Klemmeinrichtung    an dem Anschlag 23     vorbeigleiten     kann. Selbstverständlich könnte auch der Anschlag  23 nach vorne aus der Bahn des Steuersegmentes 5       herausgeschoben    werden.  



  Um an Baubreite für die Webmaschine zu sparen,  kann man auch eine Speichervorrichtung für den  Faden vorsehen. Eine solche Einrichtung ist schema  tisch in den     Fig.    6 bis 8 dargestellt.  



  Der gemäss     Fig.    6 von links durch die     Kettfäden     26 des herzustellenden Gewebes geschlagene Schütze  1 zieht den Doppelschuss 13 nach der rechten Seite  der Kette. Beim Austritt aus der Kette wird dieser  Faden 13 von einem Hebel 27 erfasst, der mittels der  Achse 28 schwenkbar ist. Diese Schwenkung wird  gemäss     Fig.    7 durch eine Zugstange 29 erreicht, die  z. B. auf einen Lenker 30 einwirkt, von dem aus die  Bewegung über Zahnräder 31 und 32 auf die  Schwenkachse 28     übertragen    wird.

   Der Hebel 27 ist  mit     einem        Mitnahmestift    33 versehen,     d:    r den Faden  13     schlaufenförmig    über kreisförmig angeordnete  Tragstifte 34 zieht. Wenn sich der     Greiferschützen    1  im Schützenkasten 12 befindet, so hat der Schwenk  hebel 27 die in     Fig.    7 dargestellte rechte Endlage er  halten und hierbei den Faden 13 entsprechend ge  spannt. Auf diese Weise wird der Faden 13 gespei  chert.  



  Wenn die zweite Hälfte des Doppelschusses ein  getragen werden soll,     d.    h. wenn der Schützen 1 wie  der nach links durch die     Kettfäden    geschlagen wird,  muss der Faden 13 von dem     Mitnahmestift    entfernt  werden. Zu diesem Zweck dient gemäss     Fig.    8 ein       Abstreifstift    35, der in der Nähe der Darstellung des  Hebels 27 angeordnet ist. Dieser     Abstreifstift    ist an       einer    Muffe 36     gelagert,    die auf einem     Tragbolzen    37  befestigt ist, der seinerseits über einen     Winkelhebel     38 gesteuert wird.

   An der Muffe 36 befindet sich an  einem Arm 39 eine Gleitrolle 40, die sich zwischen  einer     gekrümmten    Gleitbahn 41 befindet. Wie aus       Fig.    8 hervorgeht, ist in der Endstellung die Gleit-      bahn 41 so weit gegenüber dem Tragbolzen 37     abge-          kröpft,    dass sich der     Abstreifstift    35 in der angehobe  nen Lage gemäss     Fig.8    befindet. Bei dieser Lage  kann der Hebel 27 mit dem Faden 13 in die     Endstel-          lung    gelangen.

   Soll der Faden 13 von dem     Abstreif-          stift    35 abgezogen werden, so wird die Muffe 36 über  den Bolzen 37 nach rechts verschoben. Durch die  Krümmung der Gleitbahn 41 wird dann der     Abstreif-          stift    35 nach unten bewegt, so dass er bei der weite  ren Verschiebung den Faden 13 von dem Mitnahme  stift 35 abschiebt.  



  Somit ist das Fadenende 13 für den, Anschlag  beim Rücklauf des     Schützens    1 freigegeben.  



  Die Tragstifte 34 können vorteilhaft an einer  Tragplatte 42 radial verschiebbar angeordnet werden,  beispielsweise durch Führung in Längslöchern 42a.  Durch diese Verstellung erreicht man, dass der Halb  kreisbogen grösser oder kleiner und damit auch die  gespeicherte Fadenlänge verschieden sein kann, je  nach der Breite des herzustellenden Gewebes. Um  alle Tragstifte 34 gleichzeitig um den     gleichen    Betrag  verstellen zu können, sind die Tragstifte z. B. mit  Lenkern 43 versehen, die an ihrem anderen Ende an  einer     Verstellscheibe    44 befestigt werden. Durch  Verdrehen dieser Scheibe 44 können in einfacher  Weise sämtliche Tragstifte 34     gleichzeitig    um den  gleichen Betrag verstellt werden.  



  Selbstverständlich ist die     Erfindung    nicht auf das  dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt, so kön  nen statt der einzelnen Tragstifte 34 auch verstellbare  Kurvenbänder oder dgl. vorgesehen werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Webverfahren mit unmittelbarem Abzug des Schussfadens vom Kötzer mittels eines Greiferschüt- zens, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge eines Doppelschusses durch den Greiferschützen (1) abge zogen; und der zweite Schuss beim Rückgang .des Schützens eingetragen wird. II. Greiferschützen-Webmaschine zum Ausüben des Verfahrens nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass die bewegte Lade (9) und die Ladenplatte eine Länge von zwei Webbreiten (s) und einer Schützenlänge aufweisen.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Webmaschine nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Greiferschützen (1) eine abgefederte Fadenklemmnase (4) angeordnet ist, die mit einem Steuersegment (5) versehen ist. 2. Webmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass über der Fadenhaltezange (15) ein heb- und senkbares Saugrohr (18) und unterhalb des Schützenkastens (12) eine Fadenspanneinrichtung (21) angeordnet ist. 3.
    Webmaschine nach Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass am Einlauf des Schützenkastens (12) eine Schere (17) und ein ausweichbarer Anschlag (23) für die Klemmnase (4) des Schützens (1) ange ordnet ist. 4. Webmaschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr (18) mit einem Keilstück (20) zum Öffnen der Fadenhaltezange (15) versehen ist. 5.
    Webmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zur Speicherung der Hälfte der abgezogenen Doppelschusslänge neben der Laden platte (S) ein den Faden (9) aufnehmender schwenk barer Hebel (27) angeordnet ist, der den Faden (9) schlaufenförmig über kreisförmig angeordnete Trag stifte (34) legt. 6. Webmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Hebel (27) mit einem Mit- nehmestift (33) für den Faden (9) versehen ist, von dem die Fadenschlaufe in der Endstellung des Schwenkhebels (27) abstreifbar ist. 7.
    Webmaschine nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass neben der Bahn des Schwenk hebels (27) ein hin- und her- und auf- und abbewegli- cher Abstreifstift (35) angeordnet ist. B. Webmaschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der an einer Muffe (36) befe stigte und mittels eines Tragbolzens (37) verschieb bare Abstreifstift (35) mit einer in einer gekrümmten Gleitbahn (41) rollenden Steuerrolle (40) versehen ist. 9. Webmaschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die kreisförmig angeordneten Tragstifte (34) axial verstellbar sind, z.
    B. mit an einer Verstellscheibe (44) angeordneten Lenkern (43).
CH1241863A 1962-10-17 1963-10-09 Webverfahren und Greiferschützen-Webmaschine zu dessen Ausübung CH407001A (de)

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DEM0056458 1963-04-11

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