[go: up one dir, main page]

CH405010A - Drehkolbenmaschine - Google Patents

Drehkolbenmaschine

Info

Publication number
CH405010A
CH405010A CH871463A CH871463A CH405010A CH 405010 A CH405010 A CH 405010A CH 871463 A CH871463 A CH 871463A CH 871463 A CH871463 A CH 871463A CH 405010 A CH405010 A CH 405010A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
piston
housing
pistons
machine according
rotary piston
Prior art date
Application number
CH871463A
Other languages
English (en)
Inventor
Kraus Karl
Original Assignee
Aero Commerce Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Aero Commerce Gmbh filed Critical Aero Commerce Gmbh
Priority to CH871463A priority Critical patent/CH405010A/de
Publication of CH405010A publication Critical patent/CH405010A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C11/00Combinations of two or more machines or engines, each being of rotary-piston or oscillating-piston type
    • F01C11/002Combinations of two or more machines or engines, each being of rotary-piston or oscillating-piston type of similar working principle
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01CROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
    • F01C1/00Rotary-piston machines or engines
    • F01C1/30Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members
    • F01C1/32Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F01C1/02 and relative reciprocation between the co-operating members
    • F01C1/324Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F01C1/02 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes hinged to the inner member and reciprocating with respect to the outer member
    • F01C1/328Rotary-piston machines or engines having the characteristics covered by two or more groups F01C1/02, F01C1/08, F01C1/22, F01C1/24 or having the characteristics covered by one of these groups together with some other type of movement between co-operating members having both the movement defined in group F01C1/02 and relative reciprocation between the co-operating members with vanes hinged to the inner member and reciprocating with respect to the outer member and hinged to the outer member
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B53/00Internal-combustion aspects of rotary-piston or oscillating-piston engines
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2730/00Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing
    • F02B2730/01Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber
    • F02B2730/011Internal-combustion engines with pistons rotating or oscillating with relation to the housing with one or more pistons in the form of a disk or rotor rotating with relation to the housing; with annular working chamber with vanes sliding in the housing
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/10Internal combustion engine [ICE] based vehicles
    • Y02T10/12Improving ICE efficiencies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description


      Drehkolbenmaschine       Die Erfindung betrifft     Drehkolbenmaschinen    mit  einem oder mehreren exzentrisch in einem Gehäuse  angeordneten     Kolben,    welche mit im     wesentlichen     radialen     Flügeln    versehen sind, die den Raum  zwischen dem oder den Kolben und dem Gehäuse  in mehrere voneinander getrennte Arbeitsräume  teilen. Der oder die Kolben sind dabei exzen  trisch auf einer im Gehäuse gelagerten Welle drehbar  angeordnet und werden bei der Drehung der Welle  im Gehäuse auf einer Kreisbahn verschoben, so dass  das Volumen der einzelnen Arbeitsräume aufeinan  derfolgend zu- und     wieder    abnimmt.

   Drehkolben  maschi'nen dieser Art können sowohl als     Motoren    aus  geführt weiden, sei es als     Explosions-,    Dampf- oder       Pressluftmotoren,    ebensogut ist es aber auch möglich,  die     Drehkolbenmaschinen    als Saug- oder Druck  pumpen zu gestalten.

   Zu diesen Zwecken wird den  Arbeitsräumen bei ihrer Volumen-Zunahme das Ar  beitsmedium über     Einlassöffnungen    zugeleitet, oder  es erfolgt dabei das Expandieren eines unter     Druck     stehenden Arbeitsmediums, während bei der     Volu-          men-Abnahme    das in den Arbeitsräumen befindliche  Arbeitsmedium verdichtet oder über     Auslassöffnun-          gen    aus den Arbeitsräumen     ausgeschoben    wird.  



  Ein Ziel der Erfindung besteht darin, Drehkolben  maschinen zu schaffen, welche     baulich    besonders ein  fach sind. Ein weiteres Erfindungsziel besteht darin,  die rotierenden Massen der     Drehkolbenmaschme    auf  ein Minimum zu beschränken. Ferner ist es ange  strebt, mit einem geringen Baugewicht der Dreh  kolbenmaschine eine verhältnismässig grosse Leistung  zu erreichen, sei es bei einer Ausführung als Motor  oder auch als Pumpe.

   Zur Erreichung dieser Ziele ist  bei der Erfindung ausgegangen worden von     Drehkol-          benmaschinen    mit einem oder mehreren exzentrisch  auf einer im feststehenden Gehäuse     gelagerten    Welle  drehbar angeordneten Kolben, die auf einer in sich    geschlossenen Bahn verschiebbar, jedoch gegen eine  Rotationsbewegung gesperrt im Gehäuse geführt und  mit Flügeln versehen sind, welche im Gehäuse von  einander getrennte,     innen    durch den Kolben und  aussen sowie stirnseitig durch das Gehäuse begrenzte  Arbeitsräume bilden, deren Volumen bei der Wellen  drehung aufeinanderfolgend zu- und     wieder        abnimmt.     Die Erfindung besteht darin,

       Drehkolbenmaschinen     der vorstehend erläuterten Art in der Weise zu ge  stalten, dass jeder Arbeitsraum mit einer Ein- und       Auslassöffnung    versehen ist, welche seitlich des oder  der Kolben im Gehäuse innerhalb des Verschie  bungsbereiches der Kolben derart angeordnet sind,  dass sie von dem oder den Kolben bei deren Ver  schiebung aufeinanderfolgend freigegeben und wieder  verdeckt werden.  



  Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der  Erfindung     ,sind    die Ein- und     Auslassöffnungen    jedes  Arbeitsraumes relativ zueinander und zum Ver  schiebungsbereich des zugehörigen Kolbens derart  angeordnet, dass die Freigabe der mit vorverdichte  tem     Brenngemisch    beschickten     Einlassöffnung    be  ginnt, bevor der Kolben die     Auslassöffnung    verdeckt.  



  Die Führung des Kolbens auf seiner Verschie  bungsbahn     im    Gehäuse und zugleich die Sperrung  des Kolbens gegen eine Rotationsbewegung im Ge  häuse kann auf verschiedene Weise erreicht werden.  Hierzu können die Kolbenflügel benutzt werden, in  dem sie entweder am Kolben oder am Gehäuse ge  lenkig befestigt sind und mit radialer Beweglichkeit  sowie winkeleinstellbar in das Gehäuse oder den Kol  ben     eingreifen.     



  Eine bevorzugte Ausführungsform der Sicherung  des Kolbens gegen eine Rotationsbewegung im Ge  häuse besteht darin, dass im Kolben oder im Gehäuse       mit    einem exzentrischen Zapfen versehene drehbare  Scheiben angeordnet sind, deren Zapfen in Bohrun-      gen des Gehäuses oder Kolbens eingreifen. Das Mass  der Exzentrizität der Zapfen zu den Drehachsen der  Scheiben stimmt dabei mit dem Mass der Exzentrizi  tät des Kolbens auf der ihn lagernden Welle überein.  Die Scheibenzapfen führen den Kolben zweckmässig  auf einer Kreisbahn in der Weise, dass eine Parallel  verschiebung des Kolbens erfolgt und zugleich eine  Rotationsbewegung des Kolbens im Gehäuse verhin  dert ist.  



  Bei Anordnung mehrerer Kolben im Gehäuse  können diese paarweise um 180  versetzt exzentrisch  auf ihren im Gehäuse gelagerten, zu einem Zwang  lauf gekuppelten Wellen     drehbar    angeordnet sein,  um einen schwingungsfreien Lauf der Drehkolben  maschine zu erzielen. Dabei befinden sich     vorteilhaft     in den die zueinander versetzten Kolben voneinander  trennenden Gehäusewänden die drehbaren Scheiben,  welche in diesem Falle auf beiden Seiten je einen  exzentrisch angeordneten Zapfen aufweisen, welche  in die beiderseits der Scheiben befindlichen Kolben  eingreifen und deren Führung auf der Kreisbahn  bewirken.  



  Falls     solche        Drehkolbenmaschinen    mit mehreren  Kolben als     Explosionsmotore    arbeiten sollen, sind in  der die     versetzten    Kolben eines zusammenwirkenden  Kolbenpaares voneinander trennenden Gehäusewand       Überstromkanäle    für das von einem Kolben ange  saugte und vorverdichtete, den Arbeitsräumen des  anderen Kolbens zuströmende     Brenngemisch    ange  ordnet.

   Hierbei dient ein Kolben als     Ansaug-    und       Verdichterkolben,    während der andere Kolben, dem  das verdichtete Brenngemisch zugeleitet wird, nach  erfolgter Zündung des     Brenngemisches    bei dessen  Expansion zu der Kreisbewegung im Gehäuse ange  trieben wird und nach     beendigter    Expansion die Aus  lassöffnung für das Entweichen der Abgase aus dem  Gehäuse freigibt.  



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, ange  wendet auf Drehkolbenmotoren, welche mit einem  Kolbenpaar ausgerüstet sind und als Explosionsmo  toren arbeiten,     ist    im     nachstehenden    unter Hinweis,  auf die Zeichnung beschrieben.

   Es zeigen:       Fig.    1 einen     Längsschnitt    durch den Drehkolben  motor,       Fig.2    einen Schnitt nach der Linie     II-II    der       Fig.    1,       Fig.    3-6 die Ein- und     Auslassöffnungen    in ver  schiedenen Verschiebungsstellungen des     Kolbens,          Fig.    7 einen Querschnitt durch einen Motor, des  sen Kolben und Gehäuse polygonal ausgeführt sind.  Zum leichteren Verständnis der Erfindung wird  von     Fig.    1 zunächst nur die linke     Bildhälfte    betrach  tet.  



  In einem     undrehbar    angeordneten Gehäuse 1,  welches die Querwände 2 und 12 aufweist, ist mit  tels der Kugellager 17 und 18 die Welle 3     gelagert,     welche mit einem Flansch 4 versehen ist. Exzen  trisch im Flansch 4 ist ein Kugellager 5 angeordnet,  welches den Zapfen 6 des     Kolbens    7 drehbar auf-    nimmt. Der Kolben 7 ist stirnseitig von den Ge  häusewänden 2 und 12 eingeschlossen.  



  Am Kolben 7 sind Kolbenflügel 8     angelenkt,     welche den Raum zwischen dem Kolben 7 und dem  Gehäuse 1 in mehrere voneinander getrennte Arbeits  räume     a,   <I>b, c</I> unterteilen. Die Kolbenflügel 8 greifen  mit ihren dem Kolben 7 abgewendeten Teilen in  Schlitze 9 von Gelenkstücken 10 ein, welche im  Gehäuse 1 drehbar angeordnet sind. Die Drehachsen  der Gelenkstücke 10 sowie die Schwenkachsen der  Kolbenflügel 8 im Kolben 7 verlaufen zur Drehachse  der Welle 3 parallel.  



  In der Gehäusewand 12 befinden sich drehbare  Scheiben 13, welche mit einem exzentrischen Zapfen  14 in den Kolben 7 eingreifen. Zur     Verminderung     der Drehwiderstände sind die Scheiben 13 mittels  Rollenlagern 15 in der Gehäusewand 12 und die  Zapfen 14 mittels der Rollenlager 16. im Kolben 7  gelagert. Das Mass der Exzentrizität der Zapfen 14  zu den Drehachsen der Scheiben 13 stimmt mit dem  Mass der Exzentrizität des Kolbens 7 zur Drehachse  der Welle 3 überein.  



  Bei einer Drehung der Welle 3 wird der Kolben  7 im Gehäuse auf der in     Fig.    2 mit 19 bezeichneten  Kreisbahn zu sich selbst parallel verschoben. Dies  bewirken die Scheiben 13 mit ihren     Exzenterzapfen     14, welche bei der Drehung der Welle 3 durch den  Kolben 7 zu einer gleichsinnigen Drehbewegung mit  gleicher Drehzahl wie die Welle 3 gedreht werden  und hierdurch den Kolben 7 bei der kreisenden Be  wegung im Gehäuse derart führen, dass der Kolben 7  zu sich selbst parallel auf der Kreisbahn 19 verscho  ben wird. Zugleich verhindern die Scheiben 13 mit  ihrem     Exzenterzapfen    14, dass der Kolben 7 eine  Rotationsbewegung im Gehäuse 1 ausführen kann,  sei es um die Drehachse der Welle 3 oder um die  Achse seines Zapfens 6.  



  Bei der Parallelverschiebung des Kolbens 7 auf  der Kreisbahn 19 erfahren die Arbeitsräume<I>a, b</I> und  c aufeinanderfolgend eine Vergrösserung und wieder  eine Verkleinerung ihres Volumens. In den     Fig.    1 und  2 befindet sich der Kolben 7 in einer Stellung, bei  welcher der Arbeitsraum c das kleinste Volumen auf  weist. Ein im Arbeitsraum c enthaltenes     Brennge-          misch    ist dabei verdichtet, und es erfolgt durch eine  in der Öffnung 20 angeordnete Zündeinrichtung eine  Zündung des verdichteten Gemisches, welches hier  durch zum Expandieren gebracht wird.

   Der bei der  Expansion auf den Kolben 7 ausgeübte     Gasdruck    ver  schiebt den Kolben auf seiner Kreisbahn im Gehäuse  1 in     Richtung    der eingezeichneten Pfeile 21     (Fig.    2),  wobei gleichzeitig auf die Welle 3 ein     Abriebs-Dreh-          moment    ausgeübt wird. Im Verlauf der Verschiebung  gibt der Kolben 7 eine     Auslassöffnung    22 frei     (Fig.    3),  welche sich in der Gehäusewand 2 befindet und dazu  dient, das expandierte Brenngemisch aus dem Ar  beitsraum c abzuführen.

   Bei der weiteren Kolben  verschiebung wird, noch während der Öffnungszeit  der     Auslassöffnung    22, eine weitere     öffnung    23 frei  gelegt     (Fig.    4), welche der Zuführung eines vorver-      dichteten Brenngemisches zum Arbeitsraum c dient.  Sobald     durch    das Ausströmen der     expandierten     Brenngase durch die     Auslassöffnung    22 der     Druck     im Arbeitsraum c unter den     Vorverdichtungsdruck     des Brenngemisches gesunken ist, tritt durch die       Einlassöffnung    23 das Brenngemisch in den Arbeits  raum c ein.

   Beim Einströmen des vorverdichteten  Brenngemisches werden noch vorhandene verbrannte  Gase aus dem Arbeitsraum c durch die     Auslassöff-          nung    22 verdrängt. Bei der weiteren Kolbenver  schiebung wird zunächst die     Auslassöffnung    22 durch  den Kolben 7 wieder verdeckt     (Fig.    5), und es ist  nur noch die     Einlassöffnung    23 offen, so dass das vor  verdichtete Brenngemisch weiterhin in den Arbeits  raum c einströmt, bis     schliesslich    auch die     Einlass-          öffnung    23 vom Kolben 7 wieder verschlossen wird       (Fig.    6)

   und nunmehr der Kolben das im Arbeits  raum c eingeschlossene Brenngemisch weiter ver  dichtet, bis nach Erreichen der in     Fig.    2 dargestellten  Kolbenstellung die Zündung des Brenngemisches er  folgt und sich der     Arbeitsprozess    wiederholt. In  gleicher Weise wie im Arbeitsraum c verläuft auf  einanderfolgend ein gleicher     Arbeitsprozess    auch in  den Arbeitsräumen a und b, welche zu diesem  Zwecke ebenfalls mit Aus- und     Einlassöffnungen    22,  23 sowie mit Zündeinrichtungen 20 versehen     sind.     



  Wird nunmehr auch die rechte Bildhälfte der       Fig.    1 in Betracht gezogen, so ist zu bemerken, dass  zwischen der Gehäusewand 12 und einer weiteren  Querwand 24 des Gehäuses 1 sich ein zweiter Kol  ben 7 befindet, dessen Zapfen 6 in den Flansch 25  der in der Gehäusewand 24 gelagerten Welle 26 ein  greift. Die Welle 26 befindet sich in axialer Ausrich  tung mit der Welle 3, jedoch greift der Kolbenzapfen  6 mit Bezug auf den Zapfen 6 des linken Kolbens 7  um 180  versetzt exzentrisch in den     Flansch    25 der  Welle 26 ein. Ebenfalls um 180  versetzt tragen die  drehbaren Scheiben 13 einen Zapfen 27, der in den  rechten Kolben 7 eingreift.

   Die Anordnung der Kol  benflügel 8, der Gelenkstücke 10, sowie der     Zünd-          einrichtungen    20 ist beim rechten Kolben 7 überein  stimmend wie beim linken Kolben     ausgeführt.    Beide  Kolben 7 führen in ihren Gehäuseräumen die gleichen  Bewegungen aus, und es sind lediglich ihre Bewe  gungsphasen um 180  verschoben. Die Wellen 3 und  26 sind mittels der drehbaren Scheiben 13 und der  daran exzentrisch um 180  versetzt angeordneten  Zapfen 14 und 27     zwangläufig    mit gleichem Drehsinn  gekuppelt.  



  Es besteht nun die Möglichkeit, in der Gehäuse  wand 24 die Aus- und     Einlassöffnungen    22, 23 in der  geschilderten Weise anzuordnen, so dass beide Kolben  7, wie beschrieben, arbeiten. Das vorverdichtete  Brenngemisch kann dabei durch einen Verdichter  beliebiger Art erzeugt werden, dessen Antrieb durch  die Wellen 3 oder 26 erfolgt.  



  Eine weitere     Ausführungsmöglichkeit    besteht  darin, dass der rechte Kolben 7 lediglich das     Brenn-          gemisch    ansaugt und verdichtet, während der linke  Kolben 7 den eigentlichen     Arbeitskolben    bildet und    in der beschriebenen Weise arbeitet. In diesem Falle  sind in der     Gehäusewand    24 lediglich     AnsaugÖffnun-          gen    28 angeordnet, und es befinden sich     in    der Ge  häusewand 12 Kanäle 29, welche das vorverdichtete       Brenngemisch    den Arbeitsräumen a bis c des linken  Kolbens zuleiten.

   Die     Kanäle    29 sowie die Ansaug  öffnungen 28 können dabei mit nicht dargestellten       Rückschlagventilen    versehen     sein,    um ein Rückströ  men des verdichteten Brenngemisches zu verhindern.  Anstelle einer Verwendung des rechten Kolbens 7  für die     Vorverdichtung    des     Brenngemisches    kann  dieser Kolben auch als Pumpe     für    sonstige Medien  arbeiten, während der     linke    Kolben 7, wie geschildert,  als Antriebskolben dient und das für seine Arbeits  weise benötigte     Brenngemisch    durch einen     sonstigen          Vorverdichter    verdichtet wird.  



  Es besteht schliesslich auch die Möglichkeit, dass  in den Arbeitsräumen anstelle von Brenngemisch  lediglich Luft verdichtet wird und eine Brennstoff  Einspritzung erfolgt, so dass der Drehkolbenmotor  nach dem     Diesel-Prinzip    arbeitet.  



  Der Kolben 7 und der Innenraum des Gehäuses 1  können auch eckig begrenzt sein, wie     Fig.    7     für    einen  Drehkolbenmotor zeigt, bei dem die     Auslassöffnungen     22 auf der einen Seite des Kolbens 7', dagegen die       Einlassöffnungen    23 auf der anderen Kolbenseite in  der Querwand des Gehäuses 1' angeordnet sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Drehkolbenmaschine mit einem oder mehreren exzentrisch auf einer im feststehenden Gehäuse gela gerten Welle drehbar angeordneten Kolben, die auf einer in sich geschlossenen Bahn verschiebbar, jedoch gegen eine Rotationsbewegung gesperrt im Gehäuse geführt und mit Flügeln versahen sind, welche im Gehäuse voneinander getrennte, innen durch den Kolben und aussen sowie stirnseitig durch das Ge häuse begrenzte Arbeitsräume bilden, deren Volu men bei der Wellendrehung aufeinanderfolgend zu- und wieder abnimmt, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Arbeitsraum<I>(a, b,</I> c) mit einer Ein- und Aus lassöffnung (23, 22) versehen ist,
    welche seitlich des oder der Kolben (7) im Gehäuse (1) innerhalb des Verschiebungsbereiches des oder der Kolben (7) der art angeordnet sind, dass sie von dem oder den Kol ben bei der Verschiebung aufeinanderfolgend frei gegeben und wieder verdeckt werden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Ein- und Auslassöff- nungen (23, 22) jedes Arbeitsraumes <I>(a, b,</I> c) relativ zueinander und zum Verschiebungsbereich des Kol bens (7) derart angeordnet sind, dass die Freigabe der mit vorverdichtetem Brenngemisch beschickten Ein lassöffnung (23) beginnt, bevor der Kolben (7) die Auslassöffnung (22) verdeckt.
    2. Drehkolbenmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolbenflügel (8) auf einer Seite am Kolben (7) oder Gehäuse (1) ange- lenkt sind und mit ihrer anderen Seite :in Schlitze (9) von Gelenkstücken (10) eingreifen, welche im Ge häuse (1) oder Kolben (7) angeordnet sind.
    3. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass drehbar im Gehäuse (1) angeordnete Scheiben (13) exzentrisch zu ihrer Dreh achse Zapfen (14) aufweisen, welche in den oder die Kolben (7) eingreifen und mit Bezug auf die Dreh achse der Scheiben unter einem Radius angeordnet sind, der gleich der Exzentrizität des Kolbens (7) auf der Welle (3) ist.
    4. Drehkolbenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass zwei durch eine Gehäuse wand (12) voneinander getrennten Kolben (7) im Ge häuse (1) um 180 exzentrisch versetzt und drehbar auf achsgleichen Wellen (3, 26) angeordnet sind, welche miteinander zwangläufig gekuppelt sind. 5. Drehkolbenmaschine nach Unteransprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheiben (13) in der die Kolben (7) voneinander trennenden Gehäusewand (12) angeordnet sind und auf beiden Seiten je einen Zapfen (14, 27) aufweisen, welche um 180 exzentrisch zueinander versetzt sind, und in je einen Kolben (7) eingreifen.
    6. Drehkolbenmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der die Kolben (7) voneinander trennenden Gehäusewand (12) über- strömkanäle (29) für das von einem Kolben ange saugte und vorverdichtete, den Arbeitsräumen <I>(a, b,</I> c) des anderen Kolbens zuströmende Brenngemisch angeordnet sind.
CH871463A 1963-07-12 1963-07-12 Drehkolbenmaschine CH405010A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH871463A CH405010A (de) 1963-07-12 1963-07-12 Drehkolbenmaschine

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH871463A CH405010A (de) 1963-07-12 1963-07-12 Drehkolbenmaschine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH405010A true CH405010A (de) 1965-12-31

Family

ID=4343865

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH871463A CH405010A (de) 1963-07-12 1963-07-12 Drehkolbenmaschine

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH405010A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4221553A (en) * 1978-05-10 1980-09-09 Miles Edward J Oribital pump with fluid flow control

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4221553A (en) * 1978-05-10 1980-09-09 Miles Edward J Oribital pump with fluid flow control

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1503558A1 (de) Drehkolbenpumpe
EP1987232A1 (de) Schwenkkolbenmaschine
EP0011762B1 (de) Rotationskolbenmotor
EP1339952A1 (de) Drehkolben-verbrennungsmotor
EP0063240A2 (de) Rotationskolbenmaschine
DE1115267B (de) Kreiskolbenmaschine
CH675896A5 (de)
CH405010A (de) Drehkolbenmaschine
EP1616079A1 (de) Drehkolbenmaschine
DE803306C (de) Schleuderrollen-Kompressor
DE539608C (de) Mit der Kurbelwelle einer Antriebsmaschine, insbesondere einer Brennkraftmaschine, gekuppeltes Kapselgeblaese
DE2062007A1 (de) Drehkolbengerät
DE1551085A1 (de) Stroemungsmaschine
DE1927208A1 (de) Drehkolbenmaschine
DE474697C (de) Drehkolben-Brennkraftmaschine
DE4419559C1 (de) Kompressorlader für Brennkraftmaschine
DE890116C (de) Umlauftrommel-Verdichtermaschine
DE8615243U1 (de) Rotationskolbenmaschine
DE1146698B (de) Brennkraftkolbenmaschine mit sternfoermig angeordneten umlaufenden Zylindern
DE2423949A1 (de) Drehschieber-innenbrennkraftmaschine
DE826991C (de) Drehkolbenmaschine, insbesondere Drehkolbenbrennkraftmaschine
DE3245974A1 (de) Fluegelzellenpumpe
DE2307465A1 (de) Verbrennungskraftmaschine auf basis einer rotationskolbenmaschine
DE384908C (de) Gasturbine
DE1401424A1 (de) Kolbenmaschine