Wickelband
Die Erfindung betrifft Wickelbänder hoher Zugfestigkeit.
Die erfindungsgemässen Wickelbänder bestehen aus einer Gewebefolie aus dichtgepackten Glasseideno kettfäden und in weiten Abständen dazwischengeschossenen organischen Schussfäden, wobei die Gewebefolie mit einem wärmehärtbaren Harz im Harz- verhältnis 1,10 bis 1,50 imprägniert und überzogen ist. Die Schussfäden bestehen vorzugsweise aus einem relativ weichen, sich nicht abreibenden organischen Material. Besonders vorteilhaft ist ein Harzverhältnis von 1,15 bis 1,30.
Das erfindungsgemässe Wickelband hat eine hohe Beständigkeit. Die Zugfestigkeit liegt in der Regel bei 56 bis 105 kg/cm2, so dass das Wickelband besonders geeignet ist zum Umwickeln von elektrischen Bauteilen, wie z. B. Ankern. Die Bänder können auch für andere Wickeizwecke verwendet werden, wenn hohe Beständigkeit gefordert wird.
Das Harzverhältnis ist definiert als das Verhältnis des Gewichtes der unbehandelten Gewebefolie plus Gewicht des Harzes, welches auf die Folie aufgebracht ist, zu dem Gewicht der unbehandelten Folie.
Die Kettfäden, welche longitudinal im Band verlaufen, bestehen aus Glasseidenfäden. Sie sind dicht gepackt und die Anzahl der Kettfäden beträgt vorzugsweise 20 bis 40 pro an. Die Schussfäden werden in weiten Abständen dazwischengeschossen, und zwar vorzugsweise 0,4 bis 8 Fäden pro cm; meist 4 bis 7 Fäden pro cm. Sie verlaufen praktisch senkrecht zu den Glasseidenkettfäden.
Die organischen Schussfäden können aus einem weichen, sich nicht abreibenden organischen Fasermaterial, z. B. natürlichen oder synthetischen organischen Fasern bestehen. Geeignete natürliche organische Fasern sind z. B. Baumwolle und Seide. Geeignete synthetische organische Fasern sind z. B. : Polyacrylnitril und Mischpolymerisate aus Vinylchlorid und Acrylnitril, Polyäthylenterephthalate, lineare Polyamide von hohem Molekulargewicht, Copolymerisate von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid und Copolymertsate von Vinylchlorid und Vinylacetat. Es können auch Schussfäden verwendet werden, die Kombinationen der oben angegebenen Fasern enthalten.
Die erfindungsgemässen Wickelbänder können aus breitem Gewebematerial, beispielsweise 90 bis 100 cm breit oder aus einem Gewebe, das bereits in die gewünschte Bandbreite 0,2 bis 5 cm breit geschnitten worden ist, hergestellt sein. Bei Verwendung eines breiten Gewebematerials wird dieses nach der Harzbehandlung in der gewünschten Breite geschnitten.
Zum besseren Verständnis der Erfindung soll die anliegende Zeichnung dienen.
Fig. 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Gewebes.
Fig. 2 ein Querschnitt des Gewebes von Fig. 1 unter Verwendung eines wärmehärtbaren Harzes, Fig. 3 ein Längsschnitt eines Teiles einer elektrischen Dynamomaschine, bei der ein erfindungsgemässes Band um ein Ende des Ankers gewickelt ist.
Die Eigenschaften einer geeigneten Gewebefolie sind in der folgenden Tabelle zusammengestellt.
Tabelle
Webart ketten stark
Gewicht, kg/m2 0,3 kg/m2
Glasseidenkettfäden 150-2/2 *
Ketffaden/cm 32
Schussfaden (Polyäthylen terephthalatfaden) 70 Denier
Schussfaden/cm 5,6 150-2/2 bedeutet, dass zwei Enden von 150 ungezwirnten Fäden zusammengebracht werden und dann zwei von diesen 150-2 Endfäden zusammen aufgeschichtet werden, wobei der Ausdruck: 150 15 000 Fäden auf das engl.
Pfund bedeutet.
In der Fig. 1 der Zeichnung ist beispielsweise ein Gewebe 10 mit einer kettenstarken Webart gezeigt, das hergestellt ist, indem zwischen die Fäden 12 aus Glasfaserfäden Schussfäden 14 von geringerem Durchmesser hindurchgeschossen werden. Die Fäden 14 sind in weiteren Zwischenräumen angebracht als die Kettfäden 12, welche enggepackt sind.
Der Durchmesser der Schussfäden ist gewöhnlich 60 bis 120 Denier. Als besonders zufriedenstellend hat sich ein organischer Schussfaden mit einem Durchmesser von ungefähr 70 Denier erwiesen. Die Schussfäden werden in relativ weiten Abständen eingeschossen.
Ein Gewebe, das so hergestellt ist und in der Fig. 1 gezeigt ist, hat in einer Richtung, im allgemeinen quer zur Richtung der Kettfäden 12 eine geringe Zugfestigkeit und eine extrem hohe Zugfestigkeit in Richtung der Glasseidenkettfäden 12.
Der relativ geringe Durchmesser der Schussfäden 14 und der relativ grosse Zwischenraum zwischen den einzelnen Schussfäden verhütet scharfe Kanten in den Glasseidenfäden 12, so dass diese in einer relativ geraden Linie angeordnet sind und die Kettfäden hohe Zugbeanspruchungen aushalten.
Das kettenstarke Gewebe wird mit dem gewünschten Harz imprägniert und überzogen. Nach dieser Imprägnierung und Überziehung des Gewebes wird das behandelte Gewebe getrocknet. Das erhaltene behandelte Gewebe-Folienmaterial ist flexibel und blasenfrei. Es kann gelagert oder auch unmittelbar eingesetzt werden. Gewebefolien werden später in Bänder von gewünschter Breite geschlitzt.
Es ist von Vorteil, wenn das Harz, mit dem das Gewebe behandelt wird, einen blasenfreien Harz überzug auf der Oberfläche des Gewebes erzeugt.
Hierdurch wird insbesondere ein Anhaften von Schmutz während der Verwendung verhütet.
Fig. 2 der Zeichnung ist ein Querschnitt des Glasgewebes 10, das mit einem wärmehärtbaren Harz imprägniert und überzogen ist.
Zum Imprägnieren und Überziehen des Gewebes geeignete wärmehärtbare Harze sind z. B. Phenol- harze, Epoxydharze, Melamin-Aldehydharze und Siliconharze.
Aussergewöhnlich gute Ergebnisse sind mit wärmehärtbaren Polyestern erhalten worden. Diese können eine oder mehrere Verbindungen mit zwei oder mehreren ungesättigten aliphatischen Gruppen enthalten, z. B. Diallylphthalat, Diallylsebacat und Divinylbenzol. Die verwendeten wärmehärtbaren Harze können zwei oder mehrere Verbindungen mit der polymerisationsfähigen > C = C < -Gruppie- rung enthalten. Besonders gute Ergebnisse sind durch Verwendung eines Polyesterharzes erhalten worden, das ein Reaktionsprodukt einer ungesättigten Dicarbonsäure bzw. deren Anhydrid, wie z. B. Maleinsäure, Fumarsäure, Maleinsäureanhydrid, Monochlormaleinsäure, Itaconsäure, Itaconsäureanhydrid, Citraconsäure und Citraconsäureanhydrid ist.
Die ungesättigten Dicarbonsäuren oder deren Anhydride oder Mischungen davon werden umgesetzt im äquimolaren Verhältnis mit einem oder mehreren mehrwertigen Alkoholen, wie z. B. Äthylenglykol, Glyzerin, Propylenglykol, Diäthylenglykol, Pentaerythrit oder Mischungen derselben. Eine Veresterung von Rizinusöl mit Maleinsäureanhydrid hat befriedigt. Der resultierende Ester, z. B. Rizinusölmaleinat wird zusammen mit einem reaktionsfähigen ungesättigten Monomeren, wie z. B. Monostyrol, und zwar im Verhältnis von ungefähr 10 bis 95 Gewichtsteilen Monostyrol und 90 bis 5 Gewichtsteilen des Esters verwendet.
Für die Darstellung des ungesättigten Esters können bis zu 95 Gew. % der äthylenisch ungesättigten a,fl-Dicarbonsäure oder deren Anhydrid ersetzt werden durch eine gesättigte aliphatische oder aromatische Dicarbonsäure oder deren Anhydrid, wie z. B.
Bernsteinsäure, Adipinsäure, Sebacinsäure, Phthalsäure, Phthalsäureanhydrid usw. In einigen Fällen sind Epoxydharze anstelle der Glykole verwendet worden, besonders, wenn anstelle der Dicarbonsäure das Anhydrid eingesetzt wurde.
Die ungesättigten Polyester werden vorzugsweise gelöst in einem flüssigen ungesättigten Monomeren mit der Gruppe H = C C < verwendet. Geeignete flüssige ungesättigte polymerisierbare Monomere sind:
Monostyrol, a-Methylstyrol, 2,4-Dichlorstyrol, p-Methylstyrol, Vinylacetat, Methylmethacrylat, Äthylacrylat, Diallylphthalat, Diallylsuccinat,
Diallylmaleinat, Allylalkohol, Methallylalkohol,
Acrylnitril, Methylvinylketon, Di allyl äther,
Vinylidenchlorid, Butylmethacrylat, Allylacrylat,
Allylcrotonat, 1,3 -Chloropren und Divinylbenzol und Mischungen von zwei oder mehreren hiervon.
Besonders günstige Ergebnisse wurden mit einer Masse erzielt, bestehend aus einer Lösung von 90 bis 50 Teilen eines polymerisierbaren Arylalken Monomeren und 10 bis 50 Gewichtsteilen eines Polyesters aus (A) einer ungesättigten Säure, wie z. B.
Maleinsäure, Maleinsäureanhydrid, Fumarsäure, Citraconsäure oder Citraconsäureanhydrid, im Gemisch mit einer oder mehreren gesättigten geradkettigen Dicarbonsäuren mit endständigen Carboxyl gruppen, wobei die Kette 2 bis 10 nichtcarboxylische Kohlenstoffatome aufweist und keine anderen reaktionsfähigen Gruppen, und (B) ein Molaräquivalent + 10% eines aliphatischen gesättigten Glykols, das keine anderen reaktionsfähigen Gruppen als Hydroxylgruppen aufweist. Der Anteil an un- gesättigter Säure sollte in dem Säuregemisch 5 bis 50 Gew. % des Gemisches sein.
Geeignete gesättigte Dicarbonsäuren sind Adipinsäure, Sebacinsäure, Azelainsäure, Suberinsäure, Bernsteinsäure, Decamethylendicarbonsäure und Diglykolsäure und Mischungen hiervon. Um gehärtete Produkte mit vergleichbaren Härtegraden zu erhalten, ist der Anteil an Maleinsäure, z. B. bei Verwendung von gesättigten Dicarbonsäuren mit längeren Ketten, wie z. B. Sebacinsäure, grösser als bei Verwendung von Bernsteinsäure. Für Umsetzungen mit einem Gemisch von gesättigten und ungesättigten Säuren geeignete Glykole sind: Äthylenglykol, Propylenglykol, Diäthylenglykol, 1,5-Pentandiol und Triäthylenglykol.
Auch Mischungen der Glykole sind geeignet. Zur Reaktion der Säuren (A) und (B) der Glykole werden diese in einem Reaktionsgefäss 2 bis 24 Stunden auf 100 bis 2500 C erhitzt, bis eine Säurezahl unter 60 erreicht ist.
Beispielsweise Herstellung eines als Ausgangsstoff verwendeten ungesättigten Polyesters, der dann in einem Vinylarylmonomeren gelöst wird:
A. Zu einem Gemisch von 44 Mol. % Adipinsäure und 6 Mol % Fumarsäure gibt man 50 Mol. % Propylenglykol und lässt es unter Einheiten von Kohlendioxyd vier Stunden bei 1400 C in einem geschlossenen Gefäss reagieren. Während weiterer vier Stunden steigt die Temperatur auf 2200 C und die Reaktion wird durch achtstündiges Erwärmen auf 2200 C beendet. Man erhält ein sirupartiges Polyesterharz.
B. Eine andere Verbindung wird hergestellt durch Umsetzung von 10 Mol. % Maleinsäureanhydrid und 40 Mol. % Adipinsäure mit 50 Mol. % Diäthylenglykol.
C. Ein Reaktionsprodukt wird hergestellt durch Reaktion von 30 Mol. % Sebacinsäure, 20 Mol. % Maleinsäureanhydrid und 50 Mol% Diäthylenglykol unter denselben Bedingungen wie unter A beschrieben. Man erhält ein sirupartiges Harz von niedriger Säurezahl.
Die so erhaltenen ungesättigten Ester oder Alkydharze werden in einem Monomeren mit der Gruppe HoC = C < , wie z. B. Monostyrol, oder einem einfachen Substitutionsprodukt des Monostyrols oder einem Gemisch von zwei oder mehreren Monomeren gelöst, um niedrigviskose, vollständig reaktionsfähige Lösungen zu erhalten, welche 15 bis 80 Gew. % ungesättigten Ester enthalten.
Die erhaltenen Lösungen sind sehr reaktionsfähig und sind in Gegenwart eines Polymerisationskatalysators, wie z. B.
Benzoylperoxyd, Laurylperoxyd,
Methyläthylketonperoxyd, tert. Butylhydroperoxyd, Ascaridol, tert. Butylperbenzoat, ditert. Butyldiperphthalat oder
Ozonid wärmehärtbar.
Meist verwendet man hiervon 0,5 bis 5 Gew. zog es können aber auch kleinere oder grössere Mengen verwendet werden.
Bespiel
Das nach C erhaltene Harz wird in Monostyrol gelöst, um eine Lösung mit 35 Gew. % Monostyrol und 65 % des Polyesters zu erhalten. Je 100 Gewichtsteile der Lösung werden mit 3 Gewichtsteilen tert. Butylhydroperoxyd vermischt. Dieses wärmehärtbare Harz wird in Toluol gelöst, um einen Harz tränklack zu erzeugen, der ungefähr 50% an Harzfestkörpern enthält.
Zur Auflösung der hier beschriebenen Polyester können ferner verwendet werden: Benzol, Xylol, Äthanol, Isopropanol und Methyläthylketon.
Mit der so erhaltenen Harzlackmasse werden Gewebebahnen, welche den in der Tabelle angegebenen Aufbau haben, in einem Harzverhältnis von ungefähr 1,20 imprägniert und überzogen. Die imprägnierte Bahn wird in einen Ofen gegeben, um das Lösungsmittel zu entfernen und die Härtung des Harzes zu fördern und eine blasenfreie flexible Gewebefolie zu erhalten, die zusammengesetzt ist aus einem Glasgewebe 1 und dem nach C hergestellten Polyesterharz.
Die behandelte Folie wird in 2,5 cm breite Bahnen geschlitzt, um blasenfreie flexible Wickelbänder zu erhalten. Eines der Bänder wird gewickelt um einen Dorn von 15 cm Durchmesser, um ein zusammengerolltes aufgewickeltes Band bzw. einen Reifen mit einer Wandstärke von etwa 2,5 cm zu erhalten. Der umwickelte Dorn wird 30 Minuten in einen Ofen gegeben, in dem eine Temperatur von über 1600 C herrscht, aus dem Ofen entfernt und auf Raumtemperatur gekühlt. Der so hergestellte Reifen wird von dem Dorn entfernt und auf Zugfestigkeit geprüft. Der Test zeigte, dass die Reifen eine Belastung von 13 455 kg aushalten und eine Zugfestigkeit von 6 805 kg/cm2 haben. Diese Teste wurden in einer Baldwin Southwark-Testmaschine durchgeführt.
Fig. 3 der Zeichnung zeigt die Anwendung des erfindungsgemässen Wickelbandes für ein Anker- oder Läuferteil 20 einer elektrischen Dynamomaschine, welche auch ein Feld- oder Ständerteil 22 hat. Ein Ankerband oder ein Bandglied 24 ist gewickelt um den Umfang der Spulenenden oder Endwindungen 26 der Ankerwicklung, um die Wicklung gegen die Zentrifugalkraft zu halten. Eine gewünschte Lagenzahl des erfindungsgemässen flexiblen blasenfreien Bandes wird dicht um die Spulenenden 26 gewickelt.
Durch Erhitzen wird die Harzmasse, die das Band enthält, gehärtet, um das Ankerband 24 unschmelzbar und uplöslich zu machen.
Es ist bekannt, dass die Endspulen des Läufers, der Anker und ähnlicher rotierender Teile in elektrischen Dynamomaschinen mit einem Band um wickelt werden müssen, um zu verhüten, dass sich die Endspulen unter der Einwirkung der Zentrifugalkraft radial nach aussen bewegen.
In dem hier beschriebenen Fall wird das Ankerband 24 benutzt, um die Endspulen 26 an den Spulenhalterungen 28 festzuhalten.
Wrapping tape
The invention relates to high tensile strength wrapping tapes.
The wrapping tapes according to the invention consist of a fabric film of tightly packed glass silk warp threads and organic weft threads interposed at wide intervals, the fabric film being impregnated and coated with a thermosetting resin in a resin ratio of 1.10 to 1.50. The weft threads are preferably made of a relatively soft, non-abrasive organic material. A resin ratio of 1.15 to 1.30 is particularly advantageous.
The winding tape according to the invention has a high resistance. The tensile strength is usually 56 to 105 kg / cm2, so that the wrapping tape is particularly suitable for wrapping electrical components, such as e.g. B. Anchoring. The tapes can also be used for other changing purposes if high resistance is required.
The resin ratio is defined as the ratio of the weight of the untreated fabric film plus the weight of the resin which is applied to the film to the weight of the untreated film.
The warp threads, which run longitudinally in the tape, consist of glass silk threads. They are tightly packed and the number of warp threads is preferably 20 to 40 per an. The weft threads are shot in between at wide intervals, preferably 0.4 to 8 threads per cm; usually 4 to 7 threads per cm. They run practically perpendicular to the glass silk warp threads.
The organic weft threads can be made from a soft, non-abrasive organic fiber material, e.g. B. natural or synthetic organic fibers. Suitable natural organic fibers are e.g. B. Cotton and silk. Suitable synthetic organic fibers are e.g. B.: polyacrylonitrile and copolymers of vinyl chloride and acrylonitrile, polyethylene terephthalate, linear polyamides of high molecular weight, copolymers of vinyl chloride and vinylidene chloride and copolymers of vinyl chloride and vinyl acetate. It is also possible to use weft threads which contain combinations of the fibers indicated above.
The wrapping tapes according to the invention can be made from a wide fabric material, for example 90 to 100 cm wide, or from a fabric which has already been cut into the desired bandwidth 0.2 to 5 cm wide. If a wide fabric material is used, it is cut to the desired width after the resin treatment.
The attached drawing is intended to provide a better understanding of the invention.
Fig. 1 is a perspective view of a fabric.
Fig. 2 is a cross-section of the fabric of Fig. 1 using a thermosetting resin; Fig. 3 is a longitudinal section of part of an electric dynamo machine in which a tape according to the invention is wound around one end of the armature.
The properties of a suitable fabric film are summarized in the following table.
table
Weave chains strong
Weight, kg / m2 0.3 kg / m2
Glass silk warp threads 150-2 / 2 *
Warp thread / cm 32
Weft thread (polyethylene terephthalate thread) 70 denier
Weft thread / cm 5.6 150-2 / 2 means that two ends of 150 untwisted threads are brought together and then two of these 150-2 end threads are stacked together, where the expression: 150 15 000 threads on the engl.
Pound means.
In Fig. 1 of the drawing, for example, a fabric 10 is shown with a strong warp weave, which is produced by weft threads 14 of smaller diameter are shot through between the threads 12 of glass fiber threads. The threads 14 are attached in wider spaces than the warp threads 12, which are tightly packed.
The weft thread diameter is usually 60 to 120 denier. An organic weft thread with a diameter of approximately 70 denier has been found to be particularly satisfactory. The weft threads are shot in at relatively wide intervals.
A fabric which is produced in this way and is shown in FIG. 1 has a low tensile strength in one direction, generally transverse to the direction of the warp threads 12 and an extremely high tensile strength in the direction of the glass silk warp threads 12.
The relatively small diameter of the weft threads 14 and the relatively large space between the individual weft threads prevent sharp edges in the glass silk threads 12 so that they are arranged in a relatively straight line and the warp threads can withstand high tensile loads.
The warp-strong fabric is impregnated and coated with the desired resin. After this impregnation and coating of the fabric, the treated fabric is dried. The treated fabric sheet material obtained is flexible and free of bubbles. It can be stored or used immediately. Fabric foils are later slit into strips of the desired width.
It is advantageous if the resin with which the fabric is treated produces a bubble-free resin coating on the surface of the fabric.
This in particular prevents dirt from sticking during use.
Fig. 2 of the drawings is a cross section of the glass cloth 10 impregnated and coated with a thermosetting resin.
Thermosetting resins suitable for impregnating and coating the fabric are e.g. B. phenolic resins, epoxy resins, melamine-aldehyde resins and silicone resins.
Exceptionally good results have been obtained with thermosetting polyesters. These may contain one or more compounds with two or more unsaturated aliphatic groups, e.g. B. diallyl phthalate, diallylsebacate and divinylbenzene. The thermosetting resins used can contain two or more compounds with the polymerizable> C = C <group. Particularly good results have been obtained by using a polyester resin which is a reaction product of an unsaturated dicarboxylic acid or its anhydride, such as. B. maleic acid, fumaric acid, maleic anhydride, monochloromaleic acid, itaconic acid, itaconic anhydride, citraconic acid and citraconic anhydride.
The unsaturated dicarboxylic acids or their anhydrides or mixtures thereof are reacted in an equimolar ratio with one or more polyhydric alcohols, such as. B. ethylene glycol, glycerine, propylene glycol, diethylene glycol, pentaerythritol or mixtures thereof. Esterification of castor oil with maleic anhydride has been satisfactory. The resulting ester, e.g. B. castor oil maleate is used together with a reactive unsaturated monomer such. B. monostyrene, in the proportion of about 10 to 95 parts by weight of monostyrene and 90 to 5 parts by weight of the ester used.
For the representation of the unsaturated ester, up to 95% by weight of the ethylenically unsaturated α, fl-dicarboxylic acid or its anhydride can be replaced by a saturated aliphatic or aromatic dicarboxylic acid or its anhydride, such as. B.
Succinic acid, adipic acid, sebacic acid, phthalic acid, phthalic anhydride, etc. In some cases, epoxy resins have been used in place of the glycols, especially when the anhydride has been used in place of the dicarboxylic acid.
The unsaturated polyesters are preferably used dissolved in a liquid unsaturated monomer with the group H = C C <. Suitable liquid unsaturated polymerizable monomers are:
Monostyrene, a-methylstyrene, 2,4-dichlorostyrene, p-methylstyrene, vinyl acetate, methyl methacrylate, ethyl acrylate, diallyl phthalate, diallylsuccinate,
Diallyl maleate, allyl alcohol, methallyl alcohol,
Acrylonitrile, methyl vinyl ketone, diallyl ether,
Vinylidene chloride, butyl methacrylate, allyl acrylate,
Allyl crotonate, 1,3-chloroprene and divinylbenzene and mixtures of two or more thereof.
Particularly favorable results have been achieved with a composition consisting of a solution of 90 to 50 parts of a polymerizable arylalkene monomer and 10 to 50 parts by weight of a polyester from (A) an unsaturated acid, such as. B.
Maleic acid, maleic anhydride, fumaric acid, citraconic acid or citraconic anhydride, in a mixture with one or more saturated straight-chain dicarboxylic acids with terminal carboxyl groups, the chain having 2 to 10 non-carboxylic carbon atoms and no other reactive groups, and (B) a molar equivalent + 10% of an aliphatic saturated glycol that has no reactive groups other than hydroxyl groups. The proportion of unsaturated acid in the acid mixture should be 5 to 50% by weight of the mixture.
Suitable saturated dicarboxylic acids are adipic acid, sebacic acid, azelaic acid, suberic acid, succinic acid, decamethylene dicarboxylic acid and diglycolic acid and mixtures thereof. In order to obtain hardened products with comparable degrees of hardness, the proportion of maleic acid, e.g. B. when using saturated dicarboxylic acids with longer chains, such as. B. sebacic acid, greater than when using succinic acid. Suitable glycols for reactions with a mixture of saturated and unsaturated acids are: ethylene glycol, propylene glycol, diethylene glycol, 1,5-pentanediol and triethylene glycol.
Mixtures of the glycols are also suitable. For the reaction of the acids (A) and (B) of the glycols, these are heated in a reaction vessel at 100 to 2500 C for 2 to 24 hours until an acid number below 60 is reached.
For example, production of an unsaturated polyester used as a starting material, which is then dissolved in a vinylaryl monomer:
A. To a mixture of 44 mol% adipic acid and 6 mol% fumaric acid, 50 mol% propylene glycol is added and it is allowed to react with units of carbon dioxide for four hours at 1400 C in a closed vessel. During a further four hours, the temperature rises to 2200 ° C. and the reaction is ended by heating to 2200 ° C. for eight hours. A syrupy polyester resin is obtained.
B. Another compound is made by reacting 10 mole percent maleic anhydride and 40 mole percent adipic acid with 50 mole percent diethylene glycol.
C. A reaction product is prepared by reacting 30 mol% sebacic acid, 20 mol% maleic anhydride and 50 mol% diethylene glycol under the same conditions as described under A. A syrupy resin with a low acid number is obtained.
The unsaturated esters or alkyd resins thus obtained are in a monomer with the group HoC = C <, such as. B. monostyrene, or a simple substitution product of monostyrene or a mixture of two or more monomers dissolved in order to obtain low-viscosity, fully reactive solutions which contain 15 to 80% by weight of unsaturated ester.
The solutions obtained are very reactive and are in the presence of a polymerization catalyst, such as. B.
Benzoyl peroxide, lauryl peroxide,
Methyl ethyl ketone peroxide, tert. Butyl hydroperoxide, ascaridol, tert. Butyl perbenzoate, ditert. Butyl diperphthalate or
Ozonide thermosetting.
Usually 0.5 to 5 wt. Of this is used, but smaller or larger amounts can also be used.
Example
The resin obtained according to C is dissolved in monostyrene in order to obtain a solution with 35% by weight of monostyrene and 65% of the polyester. Per 100 parts by weight of the solution are tert with 3 parts by weight. Butyl hydroperoxide mixed. This thermosetting resin is dissolved in toluene to produce a resin impregnating varnish containing approximately 50% resin solids.
The following can also be used to dissolve the polyesters described here: benzene, xylene, ethanol, isopropanol and methyl ethyl ketone.
The resin varnish composition thus obtained is used to impregnate and cover fabric webs which have the structure shown in the table in a resin ratio of approximately 1.20. The impregnated web is placed in an oven in order to remove the solvent and to promote the hardening of the resin and to obtain a bubble-free flexible fabric sheet which is composed of a glass fabric 1 and the polyester resin produced according to C.
The treated film is slit into 2.5 cm wide strips in order to obtain bubble-free flexible wrapping tapes. One of the tapes is wound around a mandrel 15 cm in diameter to obtain a rolled-up wound tape or tire with a wall thickness of about 2.5 cm. The wrapped mandrel is placed in an oven at a temperature of over 1600 ° C. for 30 minutes, removed from the oven and cooled to room temperature. The tire so produced is removed from the mandrel and tested for tensile strength. The test showed that the tires can withstand a load of 13 455 kg and have a tensile strength of 6 805 kg / cm2. These tests were conducted on a Baldwin Southwark test machine.
3 of the drawing shows the use of the winding tape according to the invention for an armature or rotor part 20 of an electrical dynamo machine, which also has a field or stator part 22. An anchor tape or band member 24 is wound around the circumference of the coil ends or end turns 26 of the anchor winding to hold the winding against centrifugal force. A desired number of layers of the flexible, bubble-free tape according to the invention is wound tightly around the coil ends 26.
The resin compound containing the tape is hardened by heating in order to make the anchor tape 24 infusible and insoluble.
It is known that the end coils of the rotor, the armature and similar rotating parts in electric dynamo machines must be wound with a tape in order to prevent the end coils from moving radially outward under the action of centrifugal force.
In the case described here, the anchor tape 24 is used to hold the end coils 26 on the coil holders 28.