Bewehrter, flächiger Betonbauteil Die Erfindung bezieht sich auf einen bewehrten, flächigen Betonbauteil.
Für die Bewehrung flächenhafter Betonbauteile verwendet man entweder Einzelstäbe, die auf einer Schalung in geeigneten Abständen voneinander ver legt und miteinander durch Drahtstücke verrödelt werden, oder geschweisste, vorgefertigte Bewehrungs- matten.
Einzelstäbe müssen eine solche Gestaltungsfestig keit aufweisen, dass sie beim Transport oder beim Verlegen unter den dabei auftretenden Kräften nicht ohne weiteres verbogen werden. Ihre Mindeststärke liegt daher bei etwa 8 mm. Ferner ist zu beachten, dass Stäbe umso häufiger mit den für die Quer bewehrung erforderlichen Verteilereisen verrödelt werden müssen, je dünner sie sind. Diese Verbin dungsarbeit erfordert jedoch einen erheblichen Zeit aufwand.
Im Vergleich zu Bewehrungsmatten weisen Ein zelstäbe aber den Vorteil auf, dass sie in unter schiedlichen Abständen verlegt werden können, wo durch eine individuelle Anpassung an die statischen Erfordernisse erfolgen kann.
Geschweisste Bewehrungsmatten haben, vergii- chen mit Einzelstäben, jedoch den Vorteil einer grossen Formbeständigkeit, so dass die Mindeststab stärke geringer als 8 mm sein kann, ohne dass die Matten zu unzulässigen Formänderungen neigen.
Nachteilig bei solchen geschweissten Matten ist aber, dass sie in der Regel nicht auf dem Bauplatz oder auf den zu erstellenden Gebäuden zusammen gesetzt werden können, sondern dass sie in Werk stätten hergestellt und dann im geschweissten Zu stand zur Baustelle transportiert werden müssen. Sol- che geschweissten Matten können wiederum rationell nur in Normalgrösse hergestellt werden und die An zahl der Stabquerschnitte muss demzufolge ebenfalls beschränkt sein, so dass bei gegebenen Verhältnissen sowohl ein erheblicher Verschnitt als auch eine un genügende Anpassung der Stabquerschnitte an die gegebenen statischen Verhältnisse entsteht.
Sonder anfertigungen für die jeweiligen Baustellen würden anderseits Mehrkosten verursachen und bedingen üblicherweise längere Lieferfristen.
Durch die Erfindung sollen die erwähnten Nach teile beseitigt werden.
Der erfindungsgemässe Betonbauteil ist dadurch gekennzeichnet, dass seine Bewehrung durch je drei Tragstäbe aufweisende, sich gegenseitig nicht über lappende Matten gebildet ist.
Nachfolgend soll ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes beschrieben werden Die Bewehrung des Betonbauteils weist Beweh- rungsmatten mit je drei Tragstäben beträchtlicher Länge auf und quer zu diesen verlaufende, schwä chere Querdrähte. Den Querdrähten kommt also lediglich die Aufgabe zu, beim Transport und beim Verlegen die Tragstäbe der Matten formbeständig zusammenzuhalten, ohne dass sie zur Abstützung von Kräften im Bauteil in praktisch erheblichem Masse mithelfen. Bei Verwendung von Matten mit glatten Tragstäben können sie aber noch die Kraft übertragung zwischen den Tragstäben und dem Be ton verbessern. Die Tragstäbe werden vorzugsweise so ausgebildet, dass sie eine erhebliche Haftfestigkeit aufweisen.
Eine solche schmale Bewehrungsmatte weist also nur drei Tragstäbe auf. Diese Bewehrungsmatte bietet somit den Vorteil, dass nicht mehr so viele Verbin- dungen notwendig sind, wie bei einer Bewehrung, die aus einzelnen Tragdrähten zusammengesetzt ist. Gegenüber den bekannten Matten mit mehr als drei Tragstäben besteht der Vorteil der Erfindung darin, dass durch beliebige Veränderung des Abstandes dieser nur drei Tragstäbe aufweisenden Bewehrungs- matten stets ein gewünschter Stahlquerschnitt er reicht werden kann.
Die Wahl des erforderlichen Stahlquerschnittes erfolgt nämlich durch Festlegung des gegenseitigen Abstandes der einzelnen Matten voneinander. Der Verschnitt kann gegenüber den bekannten Bewehrungsmatten verringert werden.
Reinforced, flat concrete component The invention relates to a reinforced, flat concrete component.
For the reinforcement of extensive concrete components, either single bars are used, which are laid on a formwork at suitable distances from one another and tied together with pieces of wire, or welded, prefabricated reinforcement mats.
Individual rods must have such a design strength that they are not easily bent during transport or laying under the forces that occur. Their minimum thickness is therefore around 8 mm. It should also be noted that the thinner the bars, the more often they have to be tied up with the spacer bars required for the transverse reinforcement. However, this connec tion work requires a considerable amount of time.
Compared to reinforcement mats, however, single bars have the advantage that they can be laid at different distances, which can be done through individual adaptation to the static requirements.
However, compared to single bars, welded reinforcement mats have the advantage of great dimensional stability, so that the minimum bar thickness can be less than 8 mm without the mats tending to inadmissible changes in shape.
The disadvantage of such welded mats, however, is that they usually cannot be put together on the construction site or on the buildings to be created, but that they have to be manufactured in workshops and then transported to the construction site in the welded state. Such welded mats can only be produced efficiently in normal size and the number of rod cross-sections must therefore also be limited, so that under the given conditions there is both considerable waste and insufficient adaptation of the rod cross-sections to the given static conditions.
On the other hand, custom-made products for the respective construction site would cause additional costs and usually require longer delivery times.
By the invention, the mentioned after parts are to be eliminated.
The concrete component according to the invention is characterized in that its reinforcement is formed by mats which each have three supporting rods and do not overlap one another.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is to be described below. The reinforcement of the concrete component has reinforcement mats, each with three supporting rods of considerable length, and weaker transverse wires running transversely to these. The only task of the transverse wires is to hold the support rods of the mats together in a dimensionally stable manner during transport and laying without helping to support forces in the component to a practically significant extent. When using mats with smooth bearing bars, however, they can still improve the transmission of force between the bearing bars and the concrete. The support rods are preferably designed so that they have considerable adhesive strength.
Such a narrow reinforcement mat therefore only has three bearing bars. This reinforcement mat thus offers the advantage that as many connections are no longer necessary as in the case of reinforcement that is composed of individual load-bearing wires. Compared to the known mats with more than three support rods, the advantage of the invention is that a desired steel cross-section can always be achieved by changing the distance between these reinforcement mats, which have only three support rods.
The choice of the required steel cross-section is made by defining the mutual distance between the individual mats. The waste can be reduced compared to the known reinforcement mesh.