CH383167A - Auswerfvorrichtung für automatische Pressen, insbesondere für Stufenpressen - Google Patents
Auswerfvorrichtung für automatische Pressen, insbesondere für StufenpressenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
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- B21J13/08—Accessories for handling work or tools
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Description
Auswerfvorrichtuug für uutoniatische Pressen, insbesondere für Stufenpressen Die Erfindung bezieht sich auf eine Auswerf- vorrichtung für automatische Pressen, insbesondere für Stufenpressen, bei welchen der Aus.werfhub mit tels eines Kniehebelsystems vom Rückhub des Bären abgeleitet ist.
Die bisher bekannten Auswerfvorrichtungen bei den Stufenpressen, bei welchen der Auswerfhub spä ter beginnt und das Hubende früher als der Rück hub des Bären ist, sind durch Nocken betätigt, die durch eine Kulisse mit Antrieb von der Kurbelwelle verschoben sind. Diese Nocken heben die Rollen auf den Auswerfhebeln auf. Bei einer anderen Durch führung mit Nockenwelle und Rotationsbewegung, die durch Zahnräder von der Kurbelwelle abgeleitet ist, wälzen sich die Rollen der Auswerfhebel auf den Nocken ab.
Bei einer weiteren Durchführung, wo eine Pleuelstange auf dem Exzenter der Kurbel welle schwenkbar mit den Nocken bewegt wird, übertragen Daumen auf den Nocken die Bewegung zu Auswerfhebeln. Das Einstellen eines grösseren Bereiches der Hublängen kann bei der Mehrzahl dieser Vorrichtungen nur durch Austausch der Nok- ken durchgeführt werden. Diese Anordnung ist also sehr kostspielig, da die Erzeugung der Nocken selbst ziemlich teuer ist, abgesehen davon, dass eine ver hältnismässig lange Zeit für den Austausch der Nok- ken erforderlich ist.
Das absichtliche Einstellen des Spieles vor dem Beginn des Auswerfhubes bedeutet ausserdem das Hervorrufen eines Stosses im Mecha nismus und die Vergrösserung des Verschleisses.
Diese Nachteile beseitigt man durch die erfin dungsgemässe Vorrichtung, welche dadurch gekenn zeichnet ist, dass der Auswerfhub im Vergleich mit dem Rückhub des Bären zeitgemäss später beginnt und zeitgemäss früher endet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen standes ist in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen: Fig. 1 eine Auswerfvorrichtung im Schnitt und Fig. 2 den Verlauf des Rücklaufes des Bären und Auswerfhubes der Auswerfvorrichtung.
Im Gesenk 1, das in einem Gesenkblock 2 ge lagert ist, sind Hohlräume für Balzen 3, Auswerf- nadel 4 und Auswerfdorn 5 ausgebildet. Der Aus- werfdorn 5 stützt von einer Seite die Auswerfnade'1 4 ab und von anderer Seite stützt sich gegen den Kopf des um den Zapfen 7 drehbaren Auswerfhebels 6.
Zum zweiten Arm des Auswerfhebels 6 ist eine Stützplatte 9 schwenkbar auf dem Zapfen 8 befestigt, deren Neigung in Hinsicht zum Au.swerfhebel 6 mittels einer Schraube 10 einstellbar ist.
Eine Druckfeder 11 drückt den Auswerfhebel 6 mittels der Stützplatte 9 gegen den Daumen 12, der um einen Zapfen 13 schwenkt und mittels eines Kniehebels 14 mit einem um einen Zapfen 16 schwenkbaren, zweiarmigen Hebel 15 verbunden ist. Der zweiarmige Hebel 15 ist durch eine Ziehstange 17 betätigt, die mittels eines Zapfens 18 mit dem Pressenbären 19 verbunden ist. Die Länge der Zieh stange 17 ist durch eine Mutter 20 einstellbar. Der Pressenbär 19 trägt ein Pressenwerkzeug 21.
Die Auswerfvorrichtung arbeitet wie folgt: Nach dem Pressen des Bolzens 3 im Gesenk 1 bewegt sich der Pressbär 19 in die hintere Lage. Er zieht dabei mittels, des Zapfens 18 die Ziehstange 17 mit, welche den zweiarmigen Hebel 15 und den Daumen 12 ausschwenkt, der auf die Stützplatte 9 und dadurch auf den Auswerfhebel 6 drückt. Der Auswerfhebel 6 drückt auf den Au.swerfdorn 5 und auf die Auswerfnad,el 4, welche den fertigen Bolzen 3 aus dem Gesenk 1 auswirft.
Die Länge des Auswerfhubes ist durch die Lage der Stützplatte 9 bestimmt. Bei nhrer Ausschwenkung in der Richtung des Pfeiles S ist der Auswerfhub relativ lang, bei der entgegengesetzten Ausschwen- kung ist der Hub kurz. Die Stützplatte sitzt dabei stets auf dem Daumen 12 durch die Wirkung der Feder 11 auf. So beschränkt man das Spiel, das am Anfang des Hubes einen schädlichen Stoss be wirken könnte.
Bei der Rückbewegung des Bären bleibt der Auswerfhebel 6 so lange stehen, bis sich der Dau men 12 auf der Stützplatte 9 durch seine Kreisbahn abwälzt. Sobald die Kreisbahn endet, beginnt der Daumen 12 auf die Stützplatte 9 und dadurch auf den Auswerfhebel 6, der sich um den Zapfen 7 dreht, zu drücken und beginnt den Bolzen 3 aus zuwerfen.
Der Auswerfhub ist beendet, wenn die Zapfen 16, 22, 23 in eine Gerade kommen, wobei der Rück hub des Bären noch für eine kürzere Zeit fort schreitet.
Die Länge des Auswerfhubes und somit die Ruhezeit am Anfang und am Ende des Auswerfhubes stellt man durch die Ziehstange 17 mittels der Mutter 20 ein. Wenn die Ziehstange 17 länger ist, beginnt und endet der Gesamtauswerfhub später als wenn die Ziehstange kürzer ist.
Auf der Fig.2 stellt die Kurve A den Verlauf des Bärenhubes dar, wobei die Punkte I und II den Beginn und das Ende des Hubes zeigen. Die Kurve B stellt den Verlauf des Auswerfhubes dar, wobei die Punkte I' und 1I' wieder den Beginn und das Ende des Auswerfhubes zeigen. Die gestrichelte Linie C zeigt dann den Verlauf des Auswerfhubes nach der Verstellung mit dem Beginn und Ende des Hubes I" und II".
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Auswerfvorrichtung für automatische Pressen, insbesondere für Stufenpressen, bei welcher der Aus werfhub durch ein Kniehebelsystem vom Rücklauf des Bären abgeleitet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Auswerfhub dm Vergleich mit dem Rückhub des Bären zeitgemäss später beginnt und zeitgemäss früher endet.UNTERANSPRÜCHE 1. Auswerfvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Beginn des Auswerf- hube:s von der Grösse der Kreisbahn des Daumens (12), der um einen Zapfen (19) drehbar ist und der die verstellbare Stützplatte (9) des Auswerf- hebels (6) betätigt, abhängig ist. 2. Auswerfvorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Auswerfhub beim Geraderichten der Zapfen (16, 22, 23) in eine Gerade beendigt wird.3. Auswerfvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Anfang und das Ende des Auswerfhubes durch die Länge einer Ziehstange (17) mittels einer Mutter (20) einstellbar ist. .
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS380360 | 1960-06-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH383167A true CH383167A (de) | 1964-10-15 |
Family
ID=5379167
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH568861A CH383167A (de) | 1960-06-13 | 1961-05-16 | Auswerfvorrichtung für automatische Pressen, insbesondere für Stufenpressen |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| CH (1) | CH383167A (de) |
| DE (1) | DE1292109B (de) |
Cited By (6)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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-
1961
- 1961-05-16 CH CH568861A patent/CH383167A/de unknown
- 1961-06-03 DE DE1961S0074191 patent/DE1292109B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE1292109B (de) | 1969-04-10 |
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