Federendenschleifmaschine Bei den bekannten Federendenschleifmaschinen wird das Kühlmittel durch flexible Schläuche zu den Schleifscheiben geführt und strömt aus einer in der Nähe der Scheibenoberfläche befindlichen Düse in Richtung auf die Scheibenoberfläche aus. Das hat den Nachteil, dass die sich drehenden Schleifscheiben nicht gleichmässig auf ihrer Oberfläche bespült werden, so dass es vorkommt, dass an den weniger mit Kühlmittel beaufschlagten Stellen die Federenden unzureichend ge kühlt werden und ausglühen.
Bei den bekannten Aus führungen müssen ferner bei jeder Höhenverstellung der Schleifscheiben die schlauchartigen Kühhnittel- zuleitungen ebenfalls verstellt werden. Auch müssen dieselben beim Auswechseln der Schleifscheiben je weils von ihrer Befestigung am Maschinenkörper ge löst werden. Ausserdem sind die meist ausserhalb der Maschine geführten Leitungen leicht Beschädigungen ausgesetzt und stören das Aussehen der Maschine. Durch die Flöhenverstellung der Scheiben werden die Leitungen ständig bewegt, so dass sie auch einem nicht unbeachtlichen Verschleiss unterworfen sind.
Durch die Erfindung wird die Federendenschleif- maschine so ausgebildet, dass die bisherigen Nachteile an den Kühlmittelzufuhrleitungen nicht mehr auftreten können. Gemäss der Erfindung sind die Kühlmittel zufuhrkanäle axial zu jeder Schleifscheibendrehachse innerhalb des Maschinenkörpers vorgesehen. Die Zu leitung des Kühlmittels erfolgt also zentral durch die vorzugsweise als Hohlwellen ausgebildeten Wellen der Schleifscheiben.
Eine einfache Ausführung dieses Erfin dungsgedankens ergibt sich, wenn beispielsweise bei einer Federendenschleifmaschine, bei der die beiden Schleifscheiben parallel zueinander und horizontal lie gen, die mit den Schleifscheiben verbundenen Hohl wellen teleskopartig ineinanderragen und die Wellen relativ zueinander verschiebbar ausgeführt sind. Beide Hohlwellen weisen dabei in ihrem unteren Bereich Ein- stromöffnungen für das Kühlmittel auf. Diese Ein- strömöffnungen wirken vorzugsweise miteinander der art zusammen, dass beide Hohlwellen kommunizie rende Röhren miteinander bilden.
Weiterhin ist es zweckmässig, dass die Austritts öffnungen zu der unteren Schleifscheibe etwa in Höhe der Wellen- bzw. Scheibenflansche liegen, und dass diese Flansche zur Zufuhr des Kühlmittels zur Schei benoberfläche ausgebildet sind. Hierdurch ergibt sich ein besonders einfacher Strömungsverlauf des aus- fliessenden Kühlmittels zu der betreffenden Schleif scheibenoberfläche.
Eine im Aufbau einfache Konstruktion erhält man, wenn als Hohlwelle für die Zuführung des Kühlmittels die Antriebswelle für die obere und untere Schleif scheibe ausgebildet wird. Zwischen den beiden relativ zueinander verschiebbaren Hohlwellen kann eine Büchse vorgesehen werden, in welcher vorzugsweise auf einem Kreise angeordnete Austrittsöffnungen für das Kühlmittel vorgesehen sind.
Durch die Erfindung wird eine auch fertigungs technisch einfache Kühhnittelzuführung geschaffen, durch welche eine wesentlich bessere Kühlung als mit den bisherigen Schlauchzuführungen erreicht wird. Die erreichte gleichmässige Bespülung der ganzen Scheiben fläche bewirkt eine erhöhte Spülwirkung des Flüssi;- keitsstromes und eine bessere Reinigung der Scheiben, weil der Flüssigkeitsstrom stets in gleicher Richtung nämlich entsprechend der Fliehkraft nach aussen, ge führt wird.
Dank dieser Wirkung werden Abriebteil- chen, die sich auf der Schleifscheibe oder auf den Ma schinenteilen festsetzen, ohne weiteres weggeschwemmt. Darüber hinaus stellt die neue Kühlmittelzuführung eine sehr vorteilhafte Staubabdichtung dar, weil der Gegenstrom des Kühlmittels keinen Schleifstaub in die Büchse und damit in die sich drehenden Hohlwellen eindringen lässt. Es findet also ständig eine Selbst- reinigung der umlaufenden Teile der Maschine statt, da abgesetzte feste Teilchen durch das unter Druck aus- fliessende Kühlmittel herausgewaschen werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an zwei Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. 1 ist eine schematische Darstellung des ersten Beispiels, Fig. 2 in Teilschnitten ein Ausführungsbeispiel mit konstruktiven Einzelheiten, Fig. 3 ein Querschnitt durch die Antriebswelle ge- mäss Fig. 2.
Nach Fig. 1 fördert eine Pumpe 14 durch die Zulei tung 19 Kühlmittel zum Hauptanschluss 20 der Feder endenschleifmaschine. Diese Maschine dient mittels zweier horizontal und parallel angeordneter Schleif scheiben 3,4 im wesentlichen zur Erzeugung von paral lelen Auflageflächen an zylindrischen und anders ge formten Druckfedern 32 aus Rund- oder Profildraht, die in einem drehbaren Träger gehalten sind und an den Schleifscheiben entlang geführt werden.
Bei diesem dargestellten Ausführungsbeispiel wer den die obere und untere Schleifscheibe von einem ge meinsamen Motor 21, der in der Zeichnung schematisch dargestellt ist, angetrieben. Die Antriebswelle der unte ren Schleifscheibe, auf welche unmittelbar der Motor greift, ist mit der Antriebswelle der oberen Schleif scheibe, beispielsweise durch eine Keilverbindung, formschlüssig verbunden. In der Hohlwelle 1 des An triebsmotors 21, die gleichzeitig den Flansch für die untere Schleifscheibe 3 trägt, ist eine verschiebbare Hohlwelle 2 angeordnet, die den Flansch 7 für die obere Scheibe 4 trägt. Die Wellen 1, 2 bilden die Kühlmittel zufuhrkanäle.
Mittels eines Anschlusstückes 22 wird nun das von der Pumpe 14 geförderte Kühlmittel durch die hohlen Wellen 1 und 2 zu den Austrittsöffnungen 9 für die untere Scheibe und 23 für die obere Scheibe geleitet. Für die Kühlmittelzufuhr ist es unwesentlich, in wel cher Stellung sich die Scheiben 3, 4 befinden, weil die Austrittsöffnungen 9 und 23 so angebracht sind, dass stets eine ausreichende Kühlmittelversorgung gewähr leistet ist.
Durch zweckmässige Wahl der Austrittsöffnungen 9, 23 bildet sich unter Wirkung der Zentrifugalkraft in folge der Flanschkanten 24, 24' bzw. der Scheiben kante ein Flüssigkeitsring so aus, dass er in Unterstüt zung der Pumpe einen gewissen Ausgleich des Lei tungswiderstandes bewirkt. Dabei kann für die Beauf- schlagung der oberen Scheibe 4 auch ein zusätzliches Leitblech 18 auf der Welle 2 angebracht werden.
In Fig. 2 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel ge zeigt. Die Pumpe 14' fördert das Kühlmittel über ein Ventil 15' zum Hauptanschluss 20' und Anschlusstück 22'. Die vom Motor angetriebene Hohlwelle ist mit I' und die über eine Keilverbindung von dieser mitge nommene Antriebswelle für die obere Schleifscheibe mit 2' bezeichnet. Das Gehäuse 25 schliesst die An triebs- und Zufuhrelemente nach aussen wasser- und staubdicht ab. Wie aus dem Teilschnitt Fig. 3 erkenn- bar, ist die Hohlwelle 1' für die untere Schleifscheibe im Ausführungsbeispiel durch zwei Keile 26 '26' mit der Antriebswelle 2' formschlüssig und gegenseitig ver schiebbar verbunden.
Bei diesem gezeichneten Ausführungsbeispiel sind in die Antriebswelle 1' sechs Keilnuten eingearbeitet von denen zwei die Verbindungskeile 26, 26' aufneh men und die übrigen als Zuleitungskanäle für die Kühlflüssigkeit zur unteren Schleifscheibe 3' dienen.
In die hohl ausgeführte Antriebswelle l' ist teleskop- artig die ebenfalls hohl ausgebildete Antriebswelle 2' eingesetzt. Das in den gemeinsamen Sammelraum 8' einströmende Kühlmittel steigt kommunizierend in den mittleren Kanal 27 der Hohlwelle 2' und in den Ka nälen der äusseren Antriebswelle 1' nach oben. Im Bereich der unteren Schleifscheibe 3' ist eine Büchse 16' vorgesehen, deren Durchtrittskanäle 9' mit den Nuten in der Hohlwelle l' in Verbindung stehen.
Die Austrittsöffnungen für die Kühlmittelflüssigkeit liegen etwa im Bereich des unteren Teiles der Schleif scheibe 3', und zwar vorzugsweise konzentrisch ver teilt, so dass eine gleichmässige Kühlmittelzufuhr zur Schleifscheibe 3' gewährleistet ist.
Auf der Antriebswelle l' ist der Flansch 28 ange ordnet, welcher für das einströmende Wasser eine Art Aufnahmeschale bildet. Infolge der Fliehkraftwirkung und der Flanschkante 24 legt sich der unter Druck aus den Bohrungen 9' ausströmende Kühlmittelstrom ring förmig und gleichmässig an die senkrechte Innenwand der Schleifscheibe 3'. Er gelangt dann auf die Ober fläche der Schleifscheibe. Das im Kanal 27 zur oberen Schleifscheibe 4' hochströmende Kühlmittel tritt durch seitliche Bohrungen 29 in die Kanäle 30.
Infolge der Flanschkanten 24' wird auch hier ein Flüssigkeitsring gebildet, der gleichmässig die Oberfläche der Schleif scheibe 4' beaufschlagt. Zur Führung dieses Flüssig keitsstromes dient ein besonderes Leitblech 18'. Die Antriebswelle für die Schleifscheibe 4' ist bei 31 gela gert.
Wie ausgeführt, gelangt durch die erfindungsge- mässe Ausbildung der Kühlmittelzufuhr das Kühlmittel überlaufartig auf die Schleifscheiben und überströmt ständig die gesamte Scheibenfläche. Die grosse Strö mungsgeschwindigkeit des Kühlmittels und die gleich- mässige Beaufschlagung der Scheiben gewährleisten eine gute Wärmeabführung.
Durch Zufuhr einer gros sen Kühlmittehnenge kann die beim Schleifen ent stehende Wärme in vollem Umfange abgeführt werden, so dass ein Ausglühen der Federenden auch beim stärk sten Schliff vollkommen vermieden wird. Durch die er- findungsgemässe Kühlmittelzufuhr wird ausserdem eine ständige Selbstreinigung der Scheiben und der Zu fuhrkanäle erzielt, wodurch wiederum eine Verbesse rung der Schnittkraft bewirkt wird. Beim Verstellen der oberen Scheibe 4' über eine nicht dargestellte Verstell vorrichtung werden zwangsläufig die Austrittsöffnun gen für das Kühlmittel zu der oberen Scheibe mit ver stellt, so dass eine besondere Verstellung der Kühl mittelzufuhrleitungen nicht mehr erforderlich ist.
Spring end grinding machine In the known spring end grinding machines, the coolant is guided to the grinding wheels through flexible hoses and flows out from a nozzle located in the vicinity of the wheel surface in the direction of the wheel surface. This has the disadvantage that the rotating grinding wheels are not evenly flushed on their surface, so that it happens that the spring ends are insufficiently cooled and burn out at the points less exposed to coolant.
In the known designs, the hose-like coolant supply lines must also be adjusted with each height adjustment of the grinding wheels. The same must be solved each Weil ge from their attachment to the machine body when replacing the grinding wheels. In addition, the lines, which are mostly routed outside the machine, are easily exposed to damage and disrupt the appearance of the machine. Due to the flea adjustment of the disks, the lines are constantly moved so that they are also subject to not inconsiderable wear and tear.
As a result of the invention, the spring end grinding machine is designed in such a way that the previous disadvantages on the coolant supply lines can no longer occur. According to the invention, the coolant supply channels are provided axially to each grinding wheel axis of rotation within the machine body. The coolant is thus supplied centrally through the shafts of the grinding wheels, which are preferably designed as hollow shafts.
A simple embodiment of this inven tion concept arises when, for example, in a spring end grinding machine in which the two grinding wheels lie parallel to each other and horizontally, the hollow shafts connected to the grinding wheels protrude telescopically and the shafts are designed to be displaceable relative to one another. Both hollow shafts have inflow openings for the coolant in their lower area. These inflow openings preferably cooperate with one another in such a way that the two hollow shafts form communicating tubes with one another.
Furthermore, it is expedient that the outlet openings to the lower grinding wheel are approximately at the level of the shaft or disk flanges, and that these flanges are designed for supplying the coolant to the disk surface. This results in a particularly simple flow course of the outflowing coolant to the grinding wheel surface in question.
A simple construction is obtained if the drive shaft for the upper and lower grinding disk is designed as a hollow shaft for supplying the coolant. A bushing can be provided between the two hollow shafts that can be displaced relative to one another, in which outlet openings for the coolant are provided, preferably arranged on a circle.
The invention creates a coolant feed which is also technically simple in terms of production, by means of which a significantly better cooling is achieved than with the previous hose feeds. The even rinsing of the entire surface of the pane that is achieved results in an increased rinsing effect of the liquid flow and better cleaning of the windows, because the liquid flow is always directed outwards in the same direction according to the centrifugal force.
Thanks to this effect, abrasion particles that get stuck on the grinding wheel or on the machine parts are easily washed away. In addition, the new coolant supply provides a very advantageous dust seal, because the countercurrent flow of the coolant does not allow grinding dust to penetrate into the sleeve and thus into the rotating hollow shafts. The rotating parts of the machine are therefore constantly self-cleaning, since solid particles that have settled are washed out by the coolant flowing out under pressure.
In the drawing, the subject matter of the invention is shown in two exemplary embodiments.
1 is a schematic representation of the first example, FIG. 2 shows in partial sections an exemplary embodiment with structural details, FIG. 3 shows a cross section through the drive shaft according to FIG.
According to Fig. 1, a pump 14 promotes through the feed device 19 coolant to the main connection 20 of the spring end grinding machine. This machine is used by means of two horizontally and parallel arranged grinding disks 3.4 essentially to generate paral lelen bearing surfaces on cylindrical and differently shaped compression springs 32 made of round or profile wire, which are held in a rotatable carrier and are guided along the grinding wheels .
In this illustrated embodiment, who the upper and lower grinding wheels from a common motor 21, which is shown schematically in the drawing, driven. The drive shaft of the lower grinding wheel, which is directly used by the motor, is positively connected to the drive shaft of the upper grinding wheel, for example by a wedge connection. In the hollow shaft 1 of the drive motor 21, which also carries the flange for the lower grinding wheel 3, a displaceable hollow shaft 2 is arranged, which carries the flange 7 for the upper disk 4. The shafts 1, 2 form the coolant supply channels.
By means of a connection piece 22, the coolant conveyed by the pump 14 is now conducted through the hollow shafts 1 and 2 to the outlet openings 9 for the lower disk and 23 for the upper disk. For the coolant supply, it is unimportant in wel cher position the disks 3, 4 are because the outlet openings 9 and 23 are attached so that a sufficient supply of coolant is always guaranteed.
Appropriate selection of the outlet openings 9, 23 forms a liquid ring under the effect of centrifugal force following the flange edges 24, 24 'or the disk edge in such a way that it effects a certain compensation of the line resistance with the support of the pump. An additional guide plate 18 can be attached to the shaft 2 to act on the upper disk 4.
In Fig. 2, another embodiment is shown GE. The pump 14 'conveys the coolant via a valve 15' to the main connection 20 'and connection piece 22'. The hollow shaft driven by the motor is denoted by I 'and the drive shaft for the upper grinding wheel, which is taken along by this via a spline connection, is denoted by 2'. The housing 25 closes the drive and supply elements to the outside water and dust-tight. As can be seen from the partial section in FIG. 3, the hollow shaft 1 'for the lower grinding wheel in the exemplary embodiment is connected positively and mutually displaceably to the drive shaft 2' by two wedges 26 '26'.
In this illustrated embodiment, six keyways are incorporated into the drive shaft 1 ', two of which the connecting wedges 26, 26' aufneh men and the rest serve as supply channels for the cooling liquid to the lower grinding wheel 3 '.
The likewise hollow drive shaft 2 'is inserted telescopically into the hollow drive shaft 1'. The coolant flowing into the common collecting space 8 'rises in a communicating manner in the central channel 27 of the hollow shaft 2' and in the channels of the outer drive shaft 1 'upwards. In the area of the lower grinding wheel 3 'a sleeve 16' is provided, the passage channels 9 'of which are connected to the grooves in the hollow shaft 1'.
The outlet openings for the coolant liquid are located approximately in the area of the lower part of the grinding wheel 3 ', preferably concentrically distributed so that a uniform coolant supply to the grinding wheel 3' is guaranteed.
On the drive shaft l ', the flange 28 is arranged, which forms a kind of receiving shell for the incoming water. As a result of the effect of centrifugal force and the flange edge 24, the coolant stream flowing out of the bores 9 'under pressure is placed in a ring-shaped and uniform manner on the vertical inner wall of the grinding wheel 3'. It then reaches the upper surface of the grinding wheel. The coolant flowing up in the channel 27 to the upper grinding wheel 4 ′ enters the channels 30 through lateral bores 29.
As a result of the flange edges 24 ', a liquid ring is also formed here, which evenly acts on the surface of the grinding wheel 4'. A special guide plate 18 'serves to guide this liquid keitsstromes. The drive shaft for the grinding wheel 4 'is at 31 Gela Gert.
As stated, due to the design of the coolant supply according to the invention, the coolant reaches the grinding wheels like an overflow and constantly flows over the entire wheel surface. The high flow speed of the coolant and the even exposure to the panes ensure good heat dissipation.
By supplying a large amount of coolant, the heat generated during grinding can be dissipated to the full, so that annealing of the spring ends is completely avoided even with the strongest grinding. The coolant supply according to the invention also ensures constant self-cleaning of the panes and the supply channels, which in turn improves the cutting force. When adjusting the upper disk 4 'via an adjusting device, not shown, the Ausittsöffnun conditions for the coolant to the upper disk are inevitably with ver so that a special adjustment of the coolant supply lines is no longer necessary.