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CH389029A - Einrichtung zum Aussenden von elektrischen Signalen - Google Patents

Einrichtung zum Aussenden von elektrischen Signalen

Info

Publication number
CH389029A
CH389029A CH1110060A CH1110060A CH389029A CH 389029 A CH389029 A CH 389029A CH 1110060 A CH1110060 A CH 1110060A CH 1110060 A CH1110060 A CH 1110060A CH 389029 A CH389029 A CH 389029A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
conductor
coupling
electrodes
strip
conductors
Prior art date
Application number
CH1110060A
Other languages
English (en)
Inventor
Oden Hoeckly
Original Assignee
Standard Telephon & Radio Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEI17066A external-priority patent/DE1293225B/de
Application filed by Standard Telephon & Radio Ag filed Critical Standard Telephon & Radio Ag
Publication of CH389029A publication Critical patent/CH389029A/de

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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11CSTATIC STORES
    • G11C17/00Read-only memories programmable only once; Semi-permanent stores, e.g. manually-replaceable information cards
    • G11C17/04Read-only memories programmable only once; Semi-permanent stores, e.g. manually-replaceable information cards using capacitive elements
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Switches That Are Operated By Magnetic Or Electric Fields (AREA)

Description


  Einrichtung zum Aussenden von elektrischen Signalen    Es ist ein Zieltaster für eine     Telephonteilnehmer-          station    bekannt, welcher eine Informationsspeicher  vorrichtung verwendet, welche eine     Zwei-Koordinaten-          anordnung    von Kondensatoren aufweist, von denen  jeder zwischen ein besonderes Paar elektrischer Leiter  geschaltet ist, und zwar zwischen einen Leiter eines  ersten Satzes von Leitern und einen anderen Leiter aus  einem zweiten Satz von Leitern. Das einer derartigen  Anordnung zu Grunde liegende Prinzip ist z. B. aus  dem USA Patent Nr. 2 695 398 bekannt.  



  In T     elephonanlagen    ist es bekannt, häufig herzu  stellende Verbindungen zu einigen wenigen Teil  nehmerstellen durch vorübergehende Betätigung von  Zieltasten     (Schnellruftasten),    welche einen Teil des  Zieltasters bilden, selbsttätig aufbauen zu lassen.  Solche z. B. für Fernsprechteilnehmer mit starkem  Sprechverkehr mit einer beschränkten Anzahl von  anderen Fernsprechstellen vorgesehene bekannte Ein  richtungen werden im folgenden als  Zieltaster  be  zeichnet.  



  Bei bekannten Zieltastern bedingt die Löschung  einer Rufnummer und deren Ersatz durch eine andere  die Vornahme umständlicher Änderungen im Ziel  taster - z. B.     Umlötungen    - welche meist nur durch  geschulte Fachkräfte ausgeführt werden können.  



  Die Erfindung bezweckt, eine elektrische Signal  sendeeinrichtung zu ermöglichen, bei der die vor  bereitend gespeicherte Information leicht und ohne  Inanspruchnahme von Fachkräften sowie ohne Vor  nahme von Lötarbeiten rasch lösch- und wechselbar  ist. Die Information ist dabei nicht auf     Fernsprech-          teilnehmernummern    beschränkt. Es können auch  Zahlen oder irgendwelche andere durch Ziffern oder  Zahlen     ausdrückbare    Informationen vorbereitend ge  speichert sein, die in unverändert gleicher Form  beliebig oft verwendbar, aber auch leicht lösch- und  gegen andere Informationen austauschbar sind.

      In bekannten Speicheranordnungen werden Kon  densatoren mit     ferroelektrischem        Dielektrikum    ver  wendet, wobei jeder derselben eine Zelle einer zwei  dimensionalen Speicheranordnung darstellt. Die Kon  densatoren können z. B. unter Verwendung einer  Platte aus     ferroelektrischem    Material - wie     Barium-          titanat    - hergestellt sein, auf welcher zwei Sätze von  streifenförmige parallelen Elektroden angeordnet sind,  der eine auf der einen, der andere auf der anderen Seite  der Platte, wobei sich die beiden Streifenanordnungen  unter einem rechten Winkel kreuzen.

   Solcher Art kann  eine jede durch die Kreuzungsstelle zweier     streifen-          förmiger    Elektroden bestimmte     ferroelektrische    Zelle  in an sich bekannter Weise ausgewählt werden, so dass  der entsprechende Kondensator in einem bestimmten  Sinn geladen werden kann.  



  Die erfindungsgemässe Einrichtung zum Aussenden  von elektrischen Signalen ist gekennzeichnet durch  eine erste Anzahl von Leitern und eine zweite Anzahl  von Leitern, die eine     koordinatenförrrtige    Anordnung  von Kreuzungsstellen bilden, wobei jede Kreuzungs  stelle einem Leiter der ersten Anzahl und einem Leiter  der zweiten Anzahl zugeordnet ist, weiter durch Mittel,  um irgend einen Leiter der ersten Anzahl an einer  Kombination von diesem Leiter zugeordneten Kreu  zungsstellen mit den zugeordneten Leitern der zweiten  Anzahl elektrisch zu koppeln, weiter durch eine Anzahl  Tasten, und zwar je eine für jeden Leiter der ersten  Anzahl von Leitern, ferner durch Mittel, um bei der  Betätigung einer Taste an den entsprechenden Leiter  der ersten Anzahl ein Potential anzulegen, und durch  Mittel,

   um die durch die genannte elektrische Kopp  lung hervorgerufenen elektrischen Charakteristiken  der zweiten Anzahl Leiter in die Signale umzuwandeln,  die für die betätigte Taste kennzeichnend sind.  



  Nachstehend werden Ausführungsbeispiele des           Erfindungsgegenstandes    unter Bezugnahme auf die  Zeichnung näher beschrieben.  



  In der Zeichnung zeigen:       Fig.    1 eine Darstellung einer Kreuzungsstelle von  zwei festen Elektroden;       Fig.    2 die Ansicht eines Schnittes durch eine  Kreuzungsstelle, aus der die Anordnung eines aus  Isolierstoff bestehenden     Einschubstreifens    ersichtlich  ist;       Fig.    3 eine ähnliche Ansicht im Schnitt wie     Fig.    2,  jedoch mit einem     Einschubstreifen    mit metallischem  Überzug;

         Fig.    4 eine dem Schnitt nach     Fig.    3 ähnliche An  sicht, jedoch mit geerdeter Elektrode auf dem     Ein-          sch-abstreifen;          Fig.    5 eine schematische Darstellung eines Ein  schubstreifens ;       Fig.    6 eine Ansicht einer Kreuzungsstelle mit zwei  auf derselben Seite einer     Isolierstoffplatte    angebrach  ten festen Elektroden;

         Fig.    7 einen Schnitt durch drei Kreuzungsstellen  nach     Fig.    6 mit eingesetzten     Einschubstreifen;          Fig.    8 eine     Schaltplandarstellung    zur Veranschau  lichung der     kapazitiven    Kopplung zwischen Eingangs  und Ausgangselektroden des Speichers;       Fig.    9 einen Schaltplan nach     Fig.    8 mit mehreren  Elektroden für den Fall, dass auf einer derselben ein  Signal entsteht;

         Fig.    10 eine dem Schaltplan nach     Fig.    9 äquivalente       Schaltplandarstellung;          Fig.    11 eine     Schaltplandarstellung    von einer Netz  werkanordnung aus elektronischen Gattern, die an  den Eingangselektroden des Speichers     anliegt;          Fig.    12 eine     Schaltplandarstellung    entsprechend  der nach     Fig.    4 für den Fall, dass ein     Gattersatz    zwecks  Übertragung eines Eingangssignals an eine der Aus  gangsklemmen leitend gemacht ist;

         Fig.    13 einen Teilschaltplan aus dem Schaltplan  nach     Fig.    11 für eines der darin angedeuteten Gatter;       Fig.    14 einen vereinfachten     Gatterschaltkreis    nach       Fig.    13;       Fig.    15 eine     Schaltplandarstellung    des     kapazitiven     Netzwerkes, das eine Eingangselektrode des Speichers  mit einer Ausgangselektrode an einer durch Einschub  eines     Einschubstreifens    wirksam gemachten Kreu  zungsstelle verbindet;

         Fig.    16 eine dem Schaltplan nach     Fig.15    äquivalente       Schaltplandarstellung;          Fig.    17 einen dem Schaltplan nach     Fig.    16 ähn  lichen Schaltplan, in dem auch die dem Belastungs  widerstand parallelliegenden Streukapazitäten an einem  Ausgang in Abhängigkeit von der Kopplung der  anderen Kreuzungsstellen mit der betrachteten Kreu  zungsstelle berücksichtigt sind;       Fig.    18 einen dem Schaltplan nach     Fig.    17 äqui  valenten Schaltplan;

         Fig.    19 die Schaltungsanordnung für ein Signal  feststellsystem, das ein auf einem zugeordneten Aus  gangspunkt des Speichers auftretendes Signal durch  Ansprechen eines Relais feststellt;         Fig.    20 eine Schaltungsanordnung für einen  sogenannten Zieltaster mit je einem Auswerteverstär  ker für einen vierstelligen     Binärziffernkode;          Fig.    21 eine Schaltungsanordnung für einen Ziel  taster mit einem gemeinsamen in zeitlicher Auf  einanderfolge wirkenden Auswerteverstärker;

         Fig.    22 eine beispielsweise Anordnung des     kapazi-          tiven    Umordners und dessen als     kapazitive    Koppel  elemente wirkende Beläge;       Fig.    23 den Querschnitt durch eine Zeile des       kapazitiven    Umordners;       Fig.    24 eine beispielsweise Form eines Schiebers;       Fig.    25 einen Koppelbelag, wie solche auf dem  Schieber nach     Fig.    24     aufbringbar    sind.  



  In     Fig.    1 sind eine Eingangselektrode 1 des     kapaii-          tiven    Speichers und eine Ausgangselektrode 2, die in  einer zur Ebene der Elektrode 1 parallel angeordneten  Ebene liegt und mit der Elektrode 1 einen rechten  Winkel einschliesst, gezeigt. An der Kreuzungsstelle 3  kann zwischen den nur teilweise dargestellten Elek  troden 1 und 2 ein in     Fig.    1 nicht gezeigter Einschub  streifen aus     Isolierstoff    mit einer     Dielektrizitäts-          konstante    von solchem Wert eingeschoben werden,  dass dadurch eine beträchtliche Änderung der wirk  samen Kapazität zwischen den festen Elektroden 1  und 2 bewirkt wird.

   Man kann beispielsweise ebenso  viele     Einschubstreifen    vorsehen als feste Elektroden 1  vorhanden sind und dieselben parallel zu ihnen  zwischen der entsprechenden Elektrode 1 und den  verschiedenen festen Elektroden 2 anordnen, welche  die Elektrode 1 kreuzen.  



       Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch eine Kreuzungs  stelle, aus dem zu ersehen ist, dass ein Einschub  streifen 4 in dem zwischen den beiden festen Elektro  den 1 und 2 eingeschlossenen Raum angeordnet ist.  Nimmt man an, dass zwischen den beiden festen  Elektroden 1 und 2 überall der gleiche Abstand ein  gehalten ist und der Isolierstoff, aus     dein    der Einschub  streifen 4 besteht, von der Dicke x sei, dann ergibt  sich das Verhältnis zwischen den beiden Kapazitäts  werten ohne     Einschubstreifen    4 zu dem bei voll  zogenem Einschub zu d - x     +        x/k,    worin<I>k</I> die     Di-          elektrizitätskonstante    des Streifenmaterials bedeutet.

    Es ist daher möglich, an jenen Kreuzungsstellen, an  denen an dem     Einschubstreifen    das     Dielektrikum     vorgesehen ist, einen beträchtlich höheren Kapazitäts  wert als an jenen Kreuzungsstellen, an denen sich kein       Dielektrikum    befindet, zu erhalten, z. B. weil an diesen  Stellen eine     Ausnehn:ung    im Streifen vorgesehen ist.  Je dicker das     Dielektrikum    und je höher seine     Dielek-          trizitätskonstante,    desto grösser wird der Kapazitäts  wert bei gleichem Abstand der Teile 1, 2.

   Daraus folgt,  dass es vorteilhaft ist, wenn der     Einschubstreifen    an  jenen Kreuzungsstellen, an denen eine Kopplungs  kapazität erwünscht ist, so dick als möglich gemacht  wird. Wie bereits eingangs erwähnt, kann der Ein  schubstreifen auch Elektroden tragen.  



  Diese mögliche Ausführungsform ist schematisch  in     Fig.    3 dargestellt, aus der ersichtlich ist, dass der       Einschubstreifen    4 beiderseits metallische Überzüge 5      und 5' an den zu markierenden Kreuzungsstellen trägt,  die durch einen metallischen Teil 6 an einer Seite in  Verbindung stehen, so dass die metallischen Überzüge 5  und 5' als eine einzige Elektrode wirken.

   In diesem  Falle ist die Zunahme der Koppelkapazität an jenen  Kreuzungsstellen, an denen der Koppelstreifen die aus  den Teilen 5, 5' und 6 zusammengesetzte Elektrode  trägt, allein eine Funktion der Streifendicke x, die       Dielektrizitätskonstante        k    des Streifenmaterials hat  aber keinen     Einfluss    darauf mit Ausnahme jener  Kreuzungsstellen, an denen keine Koppelelektroden  vorgesehen sind. Bei der Ausführungsform nach     Fig.    3  werden die äusseren     Oberflächen    der auf den Ein  schubstreifen 4 befestigten Teile 5 und 5' vorteilhaft  mit einem isolierenden Überzug versehen, um jede  metallische Berührung der Elektrode mit den festen  Elektroden 1 und 2 sicher zu vermeiden.

   Man kann  ferner auch die den metallischen Teilen 5 und 5' zuge  kehrten     Oberflächen    der Elektroden 1 und 2 ebenfalls  mit einem geeigneten Lacküberzug versehen. Nehmen  die     Einschubstreifen    praktisch die ganze Spaltdicke  zwischen den festen Elektroden 1 und 2 ein, dann  gestattet ein Überzug aller dieser metallischen Ober  flächen mit einem isolierenden Anstrich die Verringe  rung deren Verschleisses.  



       Fig.    4 zeigt eine der in     Fig.    3 gezeigten ähnliche  Anordnung, bei der die aus den Teilen 5, 5' und 6  bestehende, auf dem     Einschubstreifen    4 angeordnete  Elektrode geerdet ist. Durch diese Erdung ist es  möglich, eine kleine Kopplungskapazität an jenen  Kreuzungsstellen zu erhalten, an denen der Einschub  streifen eine geerdete Elektrode trägt, jedoch bedingt  die Erdung dieser Elektrode einen metallischen Kon  takt zwischen ihr und fest angeordneten Klemmen.  



       Fig.    5 zeigt ein Beispiel für einen     Einschubstreifen     in schematischer Darstellung; ein solcher     kann    parallel  zu den die Eingangselektroden bildenden Streifen ange  ordnet sein. Er ist in zehn quadratische Felder unter  teilt, deren jedem je eine Kreuzungsstelle von den  Eingangselektroden mit verschiedenen, im rechten  Winkel zu den erstgenannten angeordneten Ausgangs  elektroden entspricht. Zehn Kreuzungsstellen ent  sprechen zehn aufeinanderfolgenden Quadraten auf  dem     Einschubstreifen,    wobei die     schraffierten    Flächen  teile den Elektroden 5 entsprechen.

   Der Einschub  streifen ist in zwei Reihen von je 5 nebeneinander  angeordneten Quadraten eingeteilt; in jeder Reihe  sind zwei Elektroden angeordnet, die eine Identität  einer Eingangselektrode durch an einer Ausgangs  elektrode auftretende Signale im     2-von-5-Kode    zu  signalisieren gestatten. Auf diese Weise kann jede  Eingangselektrode durch' einen besonderen Kode von  100 möglichen Kodes gekennzeichnet werden. Ein  System von dieser Kapazität kann beispielsweise in  einer     Fernsprechvermittlungseinrichtung    zur Leitungs  anzeige dienen. Die Anzahl der diesen gemeinsamen  Umsetzer verwendenden Leitungen kann veränderbar  sein und in speziellen Fällen die Anzahl der ver  schiedenen möglichen Kodes überschreiten.

      Es ist beispielsweise möglich, einen Speicher mit  1000     Einschubstreifen    nach Art des in     Fig.    5 gezeigten  aufzubauen, um die Art von 1000 Leitungen durch  einen     Klassifizierungskode    zu kennzeichnen. Man ist  in der Lage, die Einstufung der Leitungen jederzeit  durch einfachen Ersatz des einer Leitung entsprechen  den     Einschubstreifens    durch einen anderen vorzu  nehmen.  



  Die     Einschubstreifen    nach     Fig.    5 können, gleich  gültig mit welchem Ende, eingeschoben werden; es ist  nicht nötig, einen Vorrat von 100 verschiedenen  Streifen anzulegen. Berücksichtigt man, dass ein       10-von-100-Kode    bezüglich der     Quersymmetrieachse     des Streifens symmetrisch ist, dann wird die Anzahl  der untereinander verschiedenen Streifen     gleich    55  anstelle von 100. Man kann ferner noch eine Unter  teilung eines jeden Streifens in einzelne Teil der Länge  nach vornehmen, um die     Anzahl    der untereinander  verschiedenen Streifen weiter zu verringern.

   So kann  man beispielsweise die Streifen von zwei verschiedenen  Seiten in den Speichern einsetzen und die Streifen in  zwei je 5 Einheiten umfassende Teile teilen. Weil man  ferner jeden Halbstreifen in der einen oder in der  Gegenrichtung einsetzen kann, ist es nur nötig, 6 ver  schiedene Streifenarten vorzusehen, die es bei ihrer  Verbindung an den beiden Enden     ermöglichen,    100  verschiedene Kodes zu     schaffen.    Eine andere Möglich  keit, die Anzahl der verschiedenen Streifenausführun  gen zu verringern, die keine Unterteilung der Streifen  notwendig macht, wird später mit Bezug auf eine  andere spezielle Ausführungsform erklärt, die nun  mehr beschrieben wird.  



       Fig.    6 zeigt eine einzelne Kreuzungsstelle, die im  wesentlichen Quadratform aufweist und eine feste  Elektrode 1 besitzt, die nur zum Teil dargestellt ist,  ebenso eine feste Elektrode 2, von der in gleicher  Weise nur ein Teil gezeigt ist.  



  Die feste Elektrode 1 besteht aus einem in horizon  taler Richtung ausgedehnten verhältnismässig schmalen  Streifen 7, an dem sich an jeder Kreuzungsstelle mit  den sich in der anderen Richtung erstreckenden  Elektroden eine     Dreiecksfläche    8 befindet, die im  wesentlichen die Hälfte des eine Kreuzungsstelle bil  denden Quadrates einnimmt. Die festen Elektroden 1  können vorzugsweise in Form gedruckter Schaltungen  auf einer     Isolierstoffplatte    ausgebildet sein. Auf der  selben Seite der     Isolierstoffplatte,    auf der sich die  festen Elektroden 1 befinden, können auch die die  anderen festen Elektroden 2 bildenden Dreiecke 10  aufgedruckt sein.

   Auf der anderen Seite der Platte ist  ein in     Fig.    6 gestrichelt angedeuteter Metallstreifen 9  aufgedruckt, mit Hilfe dessen die Dreiecke 10 zwecks  Ausbildung der vertikal angeordneten festen Elek  troden 2 untereinander durch eine leitende Verbindung  11 miteinander verbunden sind. Diese leitende Ver  bindung des Leiters 9 mit den Dreiecken 10 durch die  Trägerplatte hindurch kann unter Anwendung irgend  einer bewährten Verbindungsmethode erfolgen, etwa  durch einen metallischen Überzug in dem Loch 11  in der Platte. Insbesondere ist die Anwendung moder-           ner    Methoden unter Anwendung von Verbindungs  ösen möglich.

   Es ist auch möglich, die Dreiecke 10 mit  einem an ihrer vertikalen Kante vorgesehenen     umge-          bördelten    Rand zu versehen, der in einen in der Träger  platte vorgesehenen entsprechenden Schlitz eingreift.  Die an der anderen Seite der Platte heraustretenden  umgebördelten Ränder der Dreiecke 10 können dann  durch vertikal angeordnete Spaltenleitungen unter  einander elektrisch verbunden werden. Gleichgültig,  welche Methode angewendet wird, immer besteht ein  Vorteil darin, die     zusätzliche    Dicke nicht zu gross zu  machen, wenn eine Mehrzahl von Trägerplatten in  einem begrenzten Raum untergebracht werden soll.  



  An einer Kreuzungsstelle nach     Fig.    6 wird man bei  Abwesenheit anderer Kopplungsmittel zwischen den       Metallflächen    8 und 10 immer eine verhältnismässig  schwache     kapazitive    Kopplung erreichen, weil die  beiden festen Elektroden in derselben Ebene liegen und  einander nur auf einer kurzen Strecke gegenüberstehen.

    Wird jedoch ein     Einschubstreifen    nach     Fig.    5 einge  schoben - in horizontaler oder in vertikaler Längs  ausdehnung - dann ergibt sich an jenen Kreuzungs  stellen, an denen eine auf dem     Einschubstreifen    ange  ordnete Elektrode von im wesentlichen quadratischer  Gestalt hinter einem Paar     Dreiecksflächen    8 und 10  in einem kurzen Abstand von diesen zu stehen kommt,  so dass sie die beiden abdeckt, eine relativ grosse  Koppelkapazität zwischen den beiden festen Elektro  den 1 und 2.

   Solcherart ist die     Dielektrizitätskonstante     des Streifenmaterials praktisch ohne     Einfluss    auf den       Koppelkapazitätswert;    der Streifen hat nur die Auf  gabe, die Träger für die an seiner     Oberfläche    ange  brachten Elektroden zu dienen, d. h. jener Elektroden,  die den festen Elektroden 8 und 10 gegenüberstehen.  



  Da die Kopplungselektroden nur auf einer Seite  des     Einschubstreifens    angebracht sein müssen, kann  die Gegenseite derselben allenfalls für die     Anbringung     eines anderen Kodes ausgenützt werden. Durch Wen  den des     Einschubstreifens    ist auf diese Weise ein  anderer Kode erhältlich. Es ist daher im Falle, dass  100 verschiedene Kodes mit einem Vorrat von Streifen  nach     Fig.    5 vorzusehen sind, bei Berücksichtigung der  Möglichkeit, den Streifen zu wenden und die Einschub  richtung umzukehren, nur mehr notwendig, 28 ver  schiedene     Einschubstreifenformen    vorzusehen.

   Natür  lich soll der     Einschubstreifen    an jenen Kreuzungs  stellen, wo die     Streifenoberfläche    nahe bei den Elek  troden 8 und 10 keinen metallischen Überzug auf  weist, wogegen die andere Seite des Streifens an dieser       Stelle    eine Elektrode trägt, keine merkbare Kopplung  zwischen den festen Elektroden 8 und 10 bewirken.  Dies ist durch eine geeignete Dickenbemessung des       Einschubstreifens    erreichbar, so dass an der den festen  Elektroden abgewandten Seite des     Streifens    ange  ordnete Elektroden keine merkbare Kopplung be  wirken.  



       Fig.    7 zeigt einen Teilschnitt durch eine Anordnung  gemäss     Fig.    6. Man sieht, dass der     Einschubstreifen    4  parallel zu den Elektroden 8 und 10     gleitend    einschieb  bar angeordnet ist, so dass die auf dem Streifen be-    festigten Elektroden 12 die Elektroden 8 und 10 von  Dreiecksform abdecken, um eine wirksame Kopp  lungskapazität zwischen diesen beiden zu schaffen, die  viel grösser ist als in dem Fall, wenn der Einschub  streifen an dieser Stelle keine quadratische Elektrode 12  trägt. Die festen Elektroden 8 und 10 sind auf einer  Trägerplatte 13 aus     Isolierstoff    befestigt und nach Art  der gedruckten Schaltungen ausgeführt.

   In     Fig.    1 sind  die zur Verbindung der Elektroden 10 an der Hinter  seite der Trägerplatte 13 dienenden Verbindungs  streifen 9 nicht dargestellt. Ein     Abschirmblech    14 ist  vorgesehen und beim Aufstapeln mehrerer Träger  plattenanordnungen 13 werden die     Abschirmbleche    14,  14' geerdet, so dass damit ein     Entkopplungseffekt     zwischen den einzelnen, den übereinander angeord  neten Platten zugehörenden Stromkreisen erreicht  wird. Zwischen den     Abschirmblechen    und den Ver  bindungsstreifen 9 ist eine geeignete Isolation vorge  sehen, beispielsweise durch Lacküberzug oder durch  diesen Verbindungsstreifen entsprechende Absenkun  gen der     Abschirmbleche.     



  Diese Abschirmungen 14 bewirken aber auch bei  den an einer     einzelnen    Trägerplatte befestigten Elek  troden eine     Entkopplung.    Ein geerdeter metallischer  Schirm 14, der in geringer Entfernung von den festen  Elektroden 8 und 10 angeordnet ist, bewirkt eine  beträchtliche Verminderung der Kopplung durch  Streukapazität, die bei Abwesenheit einer Kopplungs  elektrode 12 zwischen den Elektroden 8 und 10 an einer  gegebenen Kreuzungsstelle vorhanden ist. Je näher  die Ebene des     Abschirmbleches    14 an der Ebene der  Elektroden 8 und 10 liegt, desto stärker wird die Ver  ringerung der zwischen diesen beiden Elektroden über  tragenen Wechselstrom-Energie.

   Diese strebt einem  Kleinstwert zu, wenn der Abstand zwischen der Ober  fläche des auf der Seite der Elektroden 8 und 10 ange  brachten Schirmes 14 von den entsprechenden     Elek-          trodenflächen    von der Grössenordnung des Abstandes  zwischen den Elektroden 8 und 10 wird. In ähnlicher  Weise wird die koppelnde Wirkung der Streukapazität  zwischen nebeneinander angeordneten Zeilen oder  Spalten angehörenden festen Elektroden durch Anord  nung der Schirmbleche 14 in einem genügend kleinen  Abstand von der Ebene der festen Elektroden ebenfalls  beträchtlich vermindert.

   Die Streukapazität der festen  Elektroden gegen Erde wird durch den Schirm 14  natürlich vergrössert; diese Streukapazität ist auch  vorhanden, wenn eine auf einem     Einschubstreifen    ange  ordnete Elektrode 12 die Kopplung zwischen den  Elektroden 8 und 10 bewirkt. Der Schirm vermittelt  aber einen günstigen Effekt, indem er eine bessere  Unterscheidbarkeit zwischen der erwünschten     kapazi-          tiven    Kopplung und der Kopplung durch Streu  kapazitäten bewirkt, anderseits wird die erwünschte       kapazitive    Kopplung umso enger, je kleiner der  Abstand zwischen den Elektroden 12 und den Elek  troden 8 und 10 ist.  



  Der in     Fig.    7 gezeigte     Einschubstreifen    4 trägt  Elektroden 12 nur an einer Seite. Wie oben erwähnt,  ist es auch möglich, einen anderen Kode bewirkende      Elektroden auf der anderen Seite des     Einschubstreifens     anzubringen. In diesem Falle sind die Elektroden,  wenn sie nicht für eine wirksame Kopplung vorge  sehen sind, vor dem Schirm 14' der nächsten Träger  platte angeordnet. Da dieser Schirm geerdet und sein  Abstand von dem     Einschubstreifen    klein ist, haben die  Elektroden auf der Gegenseite des     Einschubstreifens     in dem Fall, wenn sie an einer Kreuzungsstelle zu  stehen kommen, an der eine Kopplung zwischen den  festen Elektroden unerwünscht ist, einen nur geringen  Einfluss.  



  Die innere     Oberfläche    der     Abschirmbleche    kann  auch mit - in     Fig.    7 nicht dargestellten - Rippen ver  sehen sein, die sich parallel zu den Streifen 4 unter den  inneren     Oberflächen    der Schirme erstrecken, so dass  diese Rippen Führungen für die     Einschubstr        eifen     bilden.  



  Die verschiedenen Trägerplatten und die dazwi  schen angeordneten Schirme können in einem Rahmen  mit zugehörigen Führungen gestapelt werden. Es  kann z. B. ein Stapel von 50 Trägerplatten mit je  20 Eingängen und 10 Ausgängen zum Aufbau eines  halbpermanenten Speichers für<B>1000</B> Informations  einheiten zu je 10 Binärbits verwendet werden.  



  Es ist nicht unbedingt nötig, die beiden festen  Elektroden auf derselben Seite der Trägerplatte aus  Isolierstoff anzubringen. Im Prinzip ist es auch mög  lich, dieselben auf verschiedenen Seiten der Platte an  zuordnen, wenn die Dicke der Platte verhältnismässig  klein ist. In diesem Fall befinden sich die beiden festen  Elektroden 8 und 10 in verschiedenen parallelen  Ebenen, jedoch bei einem sehr kleinen Abstand der  selben voneinander.  



  Bei allen statischen     Umsetzeranordnungen,    die  verschiedene Kopplungen zwischen Eingängen und  Ausgängen enthalten, besteht die Aufgabe, für eine  Entkopplung zu sorgen in dem Sinne, dass ein Teil  von der an einem Eingang angelegten Energie, die den  Eingang markieren und an eine Kombination von  Ausgängen gelangen soll, in Abhängigkeit von der  Unterstützung durch andere Eingänge von anderen  Ausgängen abgeleitet ist.  



       Fig.    8 zeigt eine Darstellung einer elektrischen       Ersatz-Schaltung    eines     kapazitiven    Speichers nach der       voranstehenden    Beschreibung mit 1000 Eingängen A  und 10 Eingängen<I>B,</I> bei dem jeder Eingang<I>A</I> durch  Reihenkapazitäten von der     Admittanz    Y mit 4 beson  deren Ausgängen B verbunden ist, von denen immer 2  aus einer ersten Gruppe von 5 Ausgängen B und die  anderen beiden aus der zweiten Gruppe von 5 Aus  gängen B ausgewählt werden. Auf diese Weise kann  jeder Eingang A ein Merkmal von 100 möglichen  Merkmalen haben.  



  Jeder Eingang A liegt über eine     Admittanz        Y0    an  Erde, jeder Ausgang B liegt über eine     Admittanz        YI     an Erde. Die beiden     Admittanzen    können durch die  Eingangs- und die Ausgangsimpedanz des Über  tragungsvierpols gebildet sein und auch die Streu  kapazitäten gegen Erde miteinschliessen. Der das Viel-         fach    anzeigende Pfeil mit der Indexziffer 4 zeigt die  Verbindungen zwischen den Eingängen A und den  Ausgängen B an. Zusätzliche Verbindungen der Ein  gänge<I>A</I> mit den Ausgängen<I>B</I> sind durch gestrichelte  Linien angedeutet; sie umfassen eine     Kapazitanz    von  dem     Admittanzwert    Y.

   Diese     Kapazitanz    stellt die  Streukopplung zwischen dem Eingang A und den fünf  Ausgängen<I>B</I> dar, mit denen dieser Eingang<I>A</I> nicht  über durch die     Admittanz    Y angezeigte Kapazitäten  verbunden ist, sondern die, welche durch die Kopp  lungsstreifen hereingebracht werden.  



  In einem derartigen Netzwerk werden die 4 mit  einem bestimmten Eingang<I>A</I> durch die     Admittanzen   <I>Y</I>  verbundenen Ausgänge B bei     Anspeisung    dieses Ein  gangs durch eine     Wechselstromenergiequelle    auf ein  bestimmtes Potential gebracht, um den speziellen Ein  gang A unter den 1000 Eingängen zu markieren. Das  Potential der anderen 6 Ausgänge B ist infolge der  Rückwirkung der oben erwähnten Kopplungen und  der Streukapazitäten, die in     Fig.    8 gezeigt sind, nicht  gleich dem Erdpotential.  



  Um den Beitrag der Streukopplungen festzustellen,  d. i. die Bedeutung der Spannungen an den Aus  gängen B, die nicht markiert werden dürfen, muss die  Symmetrie der Schaltungsanordnung geprüft werden,  um eine Ersatzschaltung abzuleiten, welche den Ein  fluss der Streukopplungen zeigt. Die Symmetrie der  Schaltungsanordnung hängt nicht nur von der des       kapazitiven        Speichers    nach     Fig.    8 ab, sondern ebenso  auch von der des Eingangsnetzwerkes, das zur An  kopplung der Energiequelle an einen bestimmten Ein  gang A unter den 1000 Eingängen verwendet wird.

    Dieses Koppelsystem zur     Ankopplung    der Quelle an  die verschiedenen Eingänge A des     kapazitiven    Spei  chers kann aus einem in Stufen angeordneten ver  zweigten Netzwerk von Gattern bestehen, das im  Prinzip bekannt ist. Dieses Netzwerk wird später  beschrieben. Wenn das aus den Zugriffsgattern be  stehende Netzwerk genügend wirksam ist, so dass es  nur einen sehr kleinen Teil der Quellenenergie an die  nicht markierten Eingänge überträgt, kann man eine  analytische Behandlung beider Netzwerke - die des  Zugriffsnetzwerkes und die des     kapazitiven    Speicher  netzwerkes - getrennt voneinander durchführen.  



  Für diesen Fall zeigt     Fig.    9 eine dem Netzwerk  nach     Fig.    8 gleichwertige Schaltungsanordnung, wenn  ein spezieller Eingang A von den 1000 Eingängen an  einer     Wechselstrom-Energiequelle    liegt. Der Ersatz  schaltung nach     Fig.    9 liegt anderseits die Annahme  zugrunde, dass die 100 möglichen Kodes über die  1000 Eingänge gleichmässig verteilt sind, die durch  Kombinationen von je 4 gleichzeitig aktivierten Aus  gängen B möglich sind.

   Dies ist eine vollkommen  ideale Verteilung, welche praktisch vorkommenden  Fällen keineswegs entspricht in dem Fall, wenn ein  Umsetzer zur Feststellung der Berechtigungsart von  Fernsprechleitungen dient, da eine grosse Anzahl von  Leitungen zu ein und derselben Leitung gehören und  durch denselben Kode gekennzeichnet sein kann. Aber  die absoluten Symmetriebedingungen gestatten nichts-           destoweniger    die Aufstellung einer Ersatzschaltung für  ein Netzwerk, das wenigstens die Grössenordnung des       Einflusses    von Streukopplungen zeigt.  



  In     Fig.    9 ist der Fall gezeigt, in dem ein Ausgang BO  und ein Ausgang B 1 gezeigt ist, an denen das den vier  aktivierten Eingängen B entsprechende und die ge  meinsamen Streupotentiale der 6 nicht aktivierten  Ausgänge B anliegen. Daher sind die die Ausgangs  potentialpunkte B 1 und BO mit Erde verbindenden       Admittanzen    bzw. gleich 4Y1 und 6Y1, wie in     Fig.    9  gezeigt. Unter diesen Voraussetzungen verteilen sich  die Eingänge A auf folgende 5 Gruppen: 1. solche, die  ebenso wie der markierte Eingang A mit vier aktivier  ten Ausgängen B verbunden sind; 2. solche, die mit  3 aktivierten Ausgängen B verbunden sind; 3. solche,  die mit 2 aktivierten Ausgängen B verbunden sind;  4. solche, die mit einem und 5. solche, die mit keinem  aktivierten Ausgang B verbunden sind.

    



  Wenn nur<B>100</B> Eingänge und eine einzige Ent  sprechung zwischen jedem möglichen Kode und einem  Eingang A vorhanden wäre, dann wäre nur ein einziger  Eingang<I>-A4-</I> mit den 4 aktivierten Ausgängen<I>B</I>  verbunden; 12 Eingänge -A3- mit dreien, 42 Ein  gänge -A 28 mit zweien; 36 Eingänge -A 1- mit einem  und 9 Eingänge -A0- mit keinem aktivierten, sondern  nur mit nicht aktivierten Ausgängen B verbunden. Da  es nun je 10 Eingänge je Kode gibt, müssen diese  Anzahlen mit der Zahl 10 multipliziert werden. Das  an diesen verschiedenen Eingängen A anliegende  Potential ist für alle Potentialpunkte derselben Gruppe  gleich; daher kann das Netzwerk nach     Fig.    9 auf  gebaut werden.

   Der Potentialpunkt A41 stellt den  aktivierten Eingang dar, der durch die     Admittanz    4 Y  mit dem Ausgang<I>B 1</I> und durch die     Admittanz        6mY     mit dem Ausgang BO verbunden ist. Der Potential  punkt     A4entspricht    den anderen 9 Potentialpunkten<I>A,</I>  die ebenfalls mit den Potentialpunkten B 1 und BO  durch den     Admittanzen    4Y und     6mY    entsprechende  gleich grosse     Admittanzen    verbunden sind; . dieses  Parallelnetzwerk in Form einer     T-Schaltung    ist in       Fig.    9 dargestellt.

   Die den     Vielfachpfeilen    beige  schriebenen Zahlen zeigen an,     wieviele    solche     T-Schal-          tungen    parallel anliegen.  



  Die den Potentialpunkten A3,<I>A2, Al</I> und     A0     zugeordneten     T-Schaltungen    können nach dem Voran  gegangenen leicht ermittelt werden.  



       Fig.    10 zeigt eine Ersatzschaltung für das Netz  werk nach     Fig.    9, in der jedoch     alle    Potentialpunkte       Ao   <B>...</B><I>A4</I> unterdrückt worden sind. Zusätzlich zu  den     kapazitiven    Kopplungen zwischen dem Potential  punkt A41 und den Punkten B1 und BO erhält man       Ersatzadmittanzen    zwischen den Punkten B1 und BO  und solche zwischen diesen Punkten und Erde. Die  Grössenwerte für diese resultierenden     Admittanzen     sind in     Fig.    10 angegeben.  



  Um am Potentialpunkt BO ein bezüglich des  Potentials am Punkt B 1 möglichst niedriges Potential  zu erzielen, ist es nötig, dass die     Admittanz    zwischen  dem Punkt BO und Erde so gross als     möglich    ist, mit  Rücksicht auf die     Admittanzen    zwischen den Punkten    B1 und B0. Dies ist durch relativ hohe Werte für die  beiden     Admittanzen        Y0    und Y1 erreichbar. Mit  anderen Worten, die     Nebenschlussimpedanzen    am  Eingang und am Ausgang des     kapazitiven    Netzwerkes  müssen so klein als möglich sein.

   Es ist jedoch klar,  dass die resultierende     Admittanz    zwischen dem Punkt  B 1 und Erde anwächst, sobald die     Admittanzen        Y0     und     Y1    anwachsen und dass daher eine stärkere  Schwächung der Nutzsignale auftritt.

   Es ist daher von  Interesse, besonders hinsichtlich der     Admittanz        Y0,     eine genügend grosse     Admittanz    zu wählen, um den  Einfluss der     Rückwirkungskopplung    zu begrenzen,  ohne eine übertriebene Schwächung der Nutzsignale  herbeizuführen, die entweder zu einem zu hohen  Energieniveau an der Quelle oder zu einem zu niedrigen  Energieniveau am Empfangsort führen würde, derart,  dass die Beherrschung des Rauschens und die Streu  signale zu einem Problem würden und das     Verstär-          kungs-    und Feststellsystem, das für jeden Potential  punkt B vorgesehen sein muss, sehr verwickelt würde.

      Wenn die     Admittanzen    Y Kapazitäten von nur  einigen     pF    entsprechen, was besonders dann der Fall  ist,     wenn    die Kapazitätsflächen an den Kreuzungs  stellen relativ klein sind und wenn das Signal aus  einer Quelle von beispielsweise 250     kHz        Signalfrequenz     herrührt, die     Admittanz    einem Widerstand etwa in  der Grössenordnung von 1500 Ohm entspricht, wo  gegen die     Admittanz        Y1    einem Widerstand etwa der  Grösse 25 Ohm entspricht.

      Die resultierende     Admittanz    zwischen den Poten  tialpunkten B 1 und BO zeigt klar den     Einfluss    der  Grösse     m,    die den Grössenwert der     Streu-Reihen-          kapazität    kennzeichnet. Wenn     m    wesentlich kleiner  als 1 ist, dann sind die den Ausdrücken      7    und<I>in'</I>  proportionalen Glieder von geringerem     Einfluss.     



  Es sei nochmals darauf hingewiesen, dass die  Schaltung nach     Fig.    10 nur für den Fall absoluter  Symmetrie gilt, jedoch sind die in     Fig.    10 angegebenen  resultierenden     Admittanzen    doch als recht bezeichnend  anzusehen.

   Wenn man beispielsweise den ungünstigsten  Fall für die resultierende     Admittanz    zwischen den  Potentialpunkten B 1 und BO betrachtet, nämlich den,  wenn alle Potentialpunkte A mit Ausnahme des Ein  speisepunktes mit zwei aktivierten Potentialpunkten B  und mit zwei inaktiven Potentialpunkten B verbunden  sind, dann nimmt die Ersatz-     Reihenadmittanz    den  Wert  
EMI0006.0068     
    an; wenn nun     m    wesentlich kleiner als 1 ist, dann ist  dieser Wert nicht viel grösser als der in     Fig.    10 für die       Admittanz    angegebene Wert.  



  Es wird nunmehr noch der     Einfluss    der allein von  dem oben beschriebenen     kapazitiven    Speicher ab  hängigen Störsignale und der     Einfluss    der Störsignale  geprüft, die auf Grund der Tatsache auftreten, dass die       Zugrifsgatteranordnung    nicht idealen Bedingungen  genügt.           Fig.    11 zeigt eine prinzipielle     Zugriffsanordnung     an sich bekannter Ausführungsform, bei der die Gatter  in drei Stufen verzweigt verteilt sind.

   Die Wechsel  strom-Energiequelle E ist am Potentialpunkt D ange  schlossen; sie liegt, wie aus dem     Vielfachpfeil    10  ersichtlich, an 10 parallelgeschalteten Gattern<I>GA</I> an,  die von 10 Steuerpunkten     Pa   <I>0</I><B>...</B> 9 gesteuert werden.  Die Ausgänge der ersten Gatter<I>GA</I> sind der Reihe  nach mit 10 parallelgeschalteten Gattern<I>GB</I> verbun  den, die von 10 Steuerpunkten     Pb    0<B>...</B> 9 der zweiten  Stufe gesteuert sind. Die Gatter<I>GB</I> sind der Reihe.

    nach mit 10 parallelgeschalteten Gattern     GC    verbun  den, die die dritte Stufe der     Zugriffsanordnung    bilden;  diese Gatter     GC    werden von den 10 Steuerpunkten       Pc    0<B>...</B> 9 gesteuert. Die Ausgänge der<B>1000</B> Gatter       GC    schliesslich, die die dritte Stufe bilden, entsprechen  den Eingängen A des     kapazitiven    Speichers.  



  Die prinzipielle Wirkweise eines derartigen Gatter  netzwerkes ist an sich bekannt; sie ist z. B. in dem  schweizerischen Patent Nr.<B>301971</B> beschrieben. Die  30 Steuerpunkte sind mit den 1110 Gattern derart  verbunden, dass die gleichzeitige Anwesenheit eines  Steuerimpulses an einem der Steuerpunkte in jeder der  Reihen von je 10 Steuerpunkten einen Zugangsweg  von dem     Eingangs-Potentialpunkt    D zu dem besonde  ren     Ausgangs-Potentialpunkt    A     öffnet,    der dieser       Steuerpunktkombination    entspricht.

       Liegt    ein solcher  Steuerimpuls zwecks Aufbau eines derartigen Ver  bindungsweges an dem     Gatternetzwerk    an, dann kann  man eine der Anordnung nach     Fig.    11 äquivalente  Ersatzanordnung unter Verwendung der Punkte glei  chen Potentials aufbauen, wie dies für den     kapazitiven     Speicher bereits nach     Fig.    9 geschehen ist.  



       Fig.    12 zeigt die Ersatzanordnung für das Gatter  netzwerk nach     Fig.    11 für den Fall, dass ein spezieller  leitender Verbindungsweg vom Potentialpunkt D zum  Potentialpunkt A 111 über drei in Kaskade geschaltete,  leitende Gatter aufgebaut ist. Wie aus     Fig.    12 ersicht  lich ist, führt an jedem Verzweigungspunkt in dem       Gatternetzwerk    ein Weg zu einem - und nur einem   leitend gemachten Gatter und zugleich zu neuen  anderen sperrenden Gattern. Weil die Anordnung  symmetrisch ist, kann     man    die sperrenden Gatter alle  als parallelgeschaltet ansehen, so dass z.

   B. in der  ersten Stufe die 10 Gatter<I>GA</I> sich aus einem solchen  in leitendem Zustand befindlichen und aus 9 sperren  den Gattern zusammensetzen; in     Fig.    12 sind die 9  sperrenden Gatter durch einen Kreis mit     schraffierter          Innenfläche        sinnbildlich    dargestellt. Die 10 mit dem  Ausgang des leitend gemachten Gatters<I>GA</I> ver  bundenen Gatter<I>GB</I> bestehen in gleicher Weise aus  einem leitenden und 9 sperrenden Gattern, wogegen  die 90 restlichen, mit den Ausgängen der 9 sperrenden  Gatter<I>GA</I> verbundenen Gatter<I>GB</I> im selben Ver  hältnis 1:9 aufgeteilt sind.

   Die Aufteilung der Gatter  der dritten Stufe ist aus den vorangegangenen Be  trachtungen unmittelbar ableitbar; bei drei Gatter  stufen erreicht man daher 8 verschiedene     Arten    von  Ausgängen A000<B>...</B>     Alll,    wie in     Fig.    12 angegeben.    Da der Sperrwiderstand gesperrter Gatter nicht  unendlich gross ist, empfangen alle Ausgänge A ein  gewisses Restsignal. Um die Wirkung dieser Rest  signale auf den     kapazitiven    Speicher zu begrenzen,  kann man einen Grenzwert für die Summe dieser  Restsignale durch Annahme des ungünstigsten Falles  zulassen, in dem diese Restsignale in gleicher Phasen  lage einander unterstützend überlagert sind.

   Dieser       Restsignal-Spannungssummenwert    an den 999 Poten  tialpunkten, der nicht zu einer Aktivierung führen  darf, kann beispielsweise auf     5 ,o    von der Quellen  spannung begrenzt werden, das ist     näherungsweise     der Wert, der den ausgewählten Potentialpunkt er  reicht. Wenn<I>a, b</I> und c die durch die sperrenden  Gatter erreichbaren     Schaltverhältniswerte    für die erste,  zweite und dritte Stufe sind, dann kann man die  jenigen Restspannungen an den Potentialpunkten A  vernachlässigen, welche über wenigstens 2 in Kaskade  geschaltete Gatter an die Potentialpunkte A gelangen.

    Tatsächlich sind diese Restspannungen     offensichtlich     viel kleiner als jene, die von der Quelle über ein  einzelnes sperrendes Gatter an die Potentialpunkte A  gelangen, besonders dann, wenn die Werte der Fakto  ren<I>a, b</I> und c relativ klein gegen 1 sind. In diesem Fall  bleiben nur die 9 Punkte<I>A</I> 110, die 9 Punkte<I>A</I> 101  und die 9 Punkte A011 hinsichtlich eines Beitrages  zur Summe der     Rest-Ausgangsspannungen    ausser  Betracht. Sind die     Abminderungsfaktoren   <I>a, b</I> und c       alle    untereinander gleich gross und gleich 0,002, dann  erhält man eine     Gesamt-Restspannung    von     5,4. ,%ö    von  der Quellenspannung.

   Zwecks Sicherstellung eines  genügend kleinen Wertes für das Schaltverhältnis der  sperrenden Gatter können aus 2 Dioden bestehende  elektronische Gatter verwendet werden.  



       Fig.    13 zeigt ein Gatter dieser Art. Die     sinusförmige     Eingangswechselspannung E liegt am Potentialpunkt  <I>D</I> an und an dem aus den beiden Dioden<I>W 1</I> und W2  gebildeten Gatter an. Die Anode des Gleichrichters  <I>W 1</I> liegt am Potentialpunkt<I>D,</I> die Kathode bildet den  Ausgang. Über den Widerstand R 1 liegt eine     Gleich-          Vorspannung    an der Kathode an. An dem Steuer  punkt     Pa    liegt die Anode des Gleichrichters W2,  dessen Kathode mit der Kathode des Gleichrichters  WI verbunden ist. Der Kondensator C1 zeigt die mit  der     Gatterschaltung    verbundene Eigenkapazität an.

    Das am Widerstand R 1 anliegende     Vorspannungs-          potential    -E1 kann gleich -12 V sein, wenn die  Scheitelspannung des Signals von der     sinusförmigen     Quelle E etwa 6 V beträgt, während das Potential an  dem Steuerpunkt     Pa    gewöhnlich zwischen +6 V und  -6 V liegt, wenn es erwünscht ist, das Gatter zu     öffnen.     Bei einem Potential von     -f-6    V an der     Klemme        Pa    ist  der Gleichrichter<I>W2</I> leitend und der Gleichrichter<I>W 1</I>  ist gesperrt.

   Bei einem Potential von -6 V an der  Klemme     Pa    erfolgt Umkehr der Lage und die Signale  von der Quelle E können das Gatter passieren. Damit  das Gatter wirksam wird, wenn es leitend gemacht ist,  ist es nötig, dass der Gleichrichter "1 zu keiner Zeit  im Gegensinne vorgespannt wird, woraus sich die  Forderung ergibt, dass der Gleichstrom, der     durch    den      Widerstand R 1     fliesst,    grösser sein muss als der grösste  Augenblickswert des durch den Gleichrichter W1  fliessenden Stromes.

   Dieser Wechselstrom ist eine  Funktion von R 1 und von der bei der angewandten  Frequenz auftretenden Impedanz der Kapazität<B>Cl.</B>  Bei einer Frequenz von 250     kHz    und einer Kapazität  in der Grössenordnung von 100     pF    führt diese  Bedingung zu einem Wert für den Widerstand R 1 in  der Grössenordnung von 10     kOhm    als obere zulässige  Grenze bei den in Betracht gezogenen Spannungen.  



  Wenn anderseits das Gatter gesperrt ist, dann. ist  sein Schaltverhältnis im wesentlichen proportional  dem Verhältniswert des dynamischen Widerstandes  des Gleichrichters W2 zu der durch die Eigenkapazität  des Gleichrichters W1, dessen     Konduktanz    im Sperr  zustand     vernachlässigbar    klein ist. Die Belastung durch  den C1 -R1     -Kreis    ist in diesem Falle     vernachlässigbar     Bei Verwendung von Dioden der Type<B>0A85</B> beträgt  der dynamische Widerstand der Diode W2 etwa  200 Ohm, wobei die Eigenkapazität etwa 2     pF    aus  macht, woraus ein Wert von a = 1/1600 für das  Schaltverhältnis bei einer Frequenz von 250     kHz    folgt.  



  Daraus ist ersichtlich, dass dieser Wert von dem  Schaltverhältnis a mehr als ausreichend ist, eine       Gesamt-Streuspannung    in der Grössenordnung von       5 ,o    des Wertes der Quellenspannung sicher einzu  halten. Anderseits würde die durch ein Gatter mit  einer einzigen Diode erzielbare Abminderung der  Steuerspannung bei den in Betracht gezogenen ziem  lich hohen Frequenzen infolge der gesperrten Dioden  nicht ausreichen.  



       Fig.    14 zeigt ein ähnliches Gatter, in dem nur ein  Reihengleichrichter W3 angeordnet ist, dessen Kathode  über den Widerstand R2 mit dem Steuerpunkt     Pc     verbunden ist. Wird für den Widerstand R2 ein Wert  von 1500 Ohm gewählt, dann wird das Schaltverhältnis  des Gatters nach     Fig.    14 für die in Betracht gezogene  Frequenz gleich 1/212.  



  Es ist besonders vorteilhaft, die Gitter     GC    der  dritten Stufe in     Fig.    11 in der vereinfachten Form  nach     Fig.    14     auszuführen,    wogegen die Gatter<I>GA</I>  und<I>GB</I> der ersten und der zweiten Stufe in der Form  nach     Fig.    13 ausgeführt sind. In diesem Fall ist die       Gesamt-Steuerspannung    gleich 5,3 % der Quellen  spannung, ein befriedigender Wert, der dem annähernd  gleichkommt, der bei einem Schaltverhältnis für alle  Gatter von 0,002 auftritt. Das kombinierte System  bietet den Vorteil, dass für die Gatter     GC,    welche der  Zahl nach bei weitem überwiegen, nur eine einzige  Diode nötig ist.  



  Anhand der     Fig.    15 wird nunmehr das durch den       kapazitiven    Speicher übertragene Nutzsignal unter  sucht. Dieses Signal hängt     zunächst    von der     Reihen-          Kopplungskapazität    ab, die an der Kreuzungsstelle  mit     Hilfe    des Kopplungsstreifens     zustande    kommt.  Wenn jedoch ein Schirm 14 nach     Fig.    7 angewandt  wird, dann ist auch die Parallelkapazität gegen Erde       zu    berücksichtigen.

   Betrachtet man die     Fig.    7 und 15  zusammen, so wird ersichtlich, dass die     Reihen-Koppel-          kapazität    aus zwei in Reihe geschalteten Kapazitäten    vom Wert 2C2, die zwischen den Punkten A und B  liegen, und den Kapazitäten zwischen den Elektroden 8  und 12 und 12 und 10 entsprechen.     Fig.    15 zeigt, dass  der Verbindungspunkt dieser beiden Kapazitäten über  einen Kondensator C3 an Erde liegt, der die Kapazität  zwischen der Elektrode 12 und den geerdeten Ab  schirmblechen 14' darstellt. Die Streukapazität C4  von den festen Elektroden 8 und 10 gegen Erde  können als annähernd gleich gross angesehen werden.  Prinzipiell sind die Kapazitäten C4 etwa halb so gross  als die Kapazität C3.  



  In     Fig.    15 ist ein Eingangspunkt A des     kapazitiven     Speichers gezeigt, der vermittels eines     kapazitiven     Netzwerkes mit einem Ausgangspunkt B verbunden  ist, das aus mehreren Zweigen besteht, wobei der mit  dem Punkt B verbundene Widerstand R3 den Emp  fängerwiderstand darstellt.  



  Das Netzwerk nach     Fig.    15 kann in die Form nach       Fig.    16 umgewandelt werden, worin C5 die     Ersatz-          Reihenkapazität    und     C6-C5    die äquivalenten     Ersatz-          Nebenschlusskapazitäten    darstellen.  



  Mit Bezug auf     Fig.    10 ist der Punkt     BO    bei ge  nügend grossen Werten für die     Admittanzen        Y0    und Y  praktisch als geerdet anzusehen und der Haupteffekt  der Rückwirkung besteht darin, dass er wie eine     Streu-          admittanz    im     Nebenschluss    zu dem aktiven Empfänger  wirkt, d. i. zwischen dem Punkt B 1 und Erde.

   Dies  läuft daraus hinaus, alle 999 Potentialpunkte A mit  Ausnahme dessen, an dem die Quelle E einspeist,  praktisch als auf Erdpotential befindlich anzusehen;  infolgedessen kann man für die Koppelschaltung nach       Fig.    16 den ungünstigsten Fall annehmen, nämlich  den, bei welchem alle Potentialpunkte A mit den  4 aktivierten Potentialpunkten B verbunden sind.  Daher bringt jeder Koppelkreis von einem nicht von  der Quelle E     angespeisten    Potentialpunkt A eine Streu  kapazität von der Grösse     (C6-C5)+   <I>C5 = C6</I> am  Potentialpunkt B herein.  



  Berücksichtigt man die Wirkung des anderen  Kreises als     Nebenschluss,    dann nimmt die Koppel  schaltung nach     Fig.    16 die Gestalt der Schaltung nach       Fig.    17 an.  



  Eine weitere Umwandlung nach dem Satz von       Thevenin    bringt eine weitere Vereinfachung der An  ordnung in eine Reihenschaltung nach     Fig.    18.  



  Wenn man beispielsweise annimmt, dass C5 =     1OpF     und C3 = 12,5     pF,    R = 25 Ohm und E = 4 V die  Spannung der Quelle von der Frequenz F = 250     kHz     ist, dann tritt an Punkt B eine Spannung von 1,4     mV     gegen Erde auf. Diese Spannung bewirkt im Wider  stand R3 einen schwachen     Stromfluss;    sie muss ver  stärkt werden, um ein Nutzsignal zu erzeugen, beson  ders im Falle, wenn das Nutzsignal ein Relais steuern  muss.  



       Fig.    19 zeigt eine an den Potentialpunkt B anzu  schaltende Empfangsschaltung, die geeignet ist, ein  einem bestimmten Punkt<I>B</I> entsprechendes Relais     Tr     zu steuern. Ein niedriger Eingangswiderstand R3 in  der Grössenordnung von 25 Ohm ist durch Verwen  dung eines Transistors 0044 am Punkt B erzielbar, der      mit geerdeter Basiselektrode die erste     Verstärkerstufe     bildet.

   Der     Emitter    ist mit dem Punkt B direkt ver  bunden und über einen Widerstand von 5,6     kOhm    an  eine     Vorspannung    von +6 V gelegt, wobei die Basis  elektrode des Transistors direkt an Erde liegt, wogegen  der Kollektor über eine durch einen Kondensator C7  überbrückte Primärwicklung eines Transformators T1  an einer     Vorspannung    von -6 V liegt. Der Konden  sator C7 ist so gewählt, dass bei einer Frequenz von  250     kHz    Resonanz auftritt.

   Es kann aber auch vorteil  haft sein, einen     Abstimmkondensator    mit möglichst  kleiner Kapazität zu verwenden, beispielsweise die  Ausgangskapazität des Transistors CC44 und die  Wicklungskapazität des Transformators TI, um die  Ansprechzeit des Feststellkreises herabzusetzen. Die  Ansprechzeit hängt wesentlich von der Form des  Steuerimpulses ab, von der     Ansprechgeschwindigkeit     der für die elektronischen Gatter verwendeten Dioden,  ebenso vom Gütewert Q der in der Empfangsschaltung  nach     Fig.    19 verwendeten Transformatoren. Diese  Ansprechzeit kann durch Verwendung einer Spannung  von genügend hoher Frequenz beliebig klein gemacht  werden.

   Mit einer Frequenz von 250     kHz    kann leicht  eine Ansprechzeit in der Grössenordnung von der  Dauer von 10 bis 15 Perioden der Signalfrequenz, d. i.  von     50,u    s, erreicht werden, doch kann dieser Wert  durch Verringerung der Selektivität der Empfangs  schaltung noch weiter verkleinert werden.  



  Der Transformator     T1    setzt die Spannung in  einem Verhältnis etwa in der Grösse von 20:1 herab;  seine     Primärinduktivität    sei beispielsweise von der  Grösse von etwa 50     mH    unter Verwendung eines       Ferritkerns    mit einem Optimum des Gütewertes Q in  der Nähe der Signalfrequenz. Diese erste Verstärker  stufe kann leicht eine Stromverstärkung auf etwa das  15fache bewirken.  



  Die Sekundärwicklung des Transformators T1  liegt einerseits an Erde, anderseits am     Emitter    eines  zweiten Transistors 0C'44; die Basiselektrode liegt  über einen Widerstand von 100     kOhm    an der Vor  spannung von -6 V und über einen     Entkopplungs-          kondensator    von     0,02,uF    an Erde. Der Kollektor dieses  Transistors liegt über die Primärwicklung eines Trans  formators T2 ebenfalls an der     Vorspannung    von -6 V.

    Der Transformator T2 setzt die Spannung im Ver  hältnis von 2:1 herab, wobei seine Sekundärwicklung  an einer beispielsweise auf 4 Dioden     0A84    aufge  bauten     Vollgleichrichteranordnung    RB in     Graetzscher     Schaltung liegt. Die     Gleichrichteranordnung    speist den  Ausgangskreis der Empfangsschaltung und erzeugt  nicht nur die Gleichspannung, sondern wirkt zugleich  durch Unterdrückung von Signalen mit zu geringem  Energiepegel als Rauschunterdrücker.

   Sie liegt an  einem einseitig geerdeten Widerstand von 2     kOhm,     der anderseits über einen Reihenwiderstand von  2     kOhm    an der Basiselektrode des Ausgangstransi  stors 0C76 liegt, dessen     Emitter    geerdet und dessen  Kollektor über die Wicklung eines Relais     Ti-    an die  Spannung von -6 V angeschaltet ist. Das Verhältnis       Signalspannung-Störspannung    kann durch die Ein-         schaltung    eines geeigneten     nichtlinearen    Kreises in den  Eingang der Ausgangsstufe noch verbessert werden.  



  Im nachfolgenden wird nun eine Schaltungs  anordnung für eine Einrichtung zur Abgabe von  Impulsserien, d. h. einen Zieltaster beschrieben, der  ein Anwendungsbeispiel für den vorstehend beschrie  benen Informationsspeicher darstellt.  



  In der Schaltungsanordnung nach     Fig.    20 sind drei  von mehreren Zieltasten T1,<I>T2</I><B>...</B>     Tn    gezeigt; jeder  von ihnen ist eine     Markierleitung    1, 2, . . . n zuge  ordnet, die zu einem Relais R1,<I>R2</I><B>....</B>     Rn    führt und  an die die Koppelkapazitäten     Cn   <I>1 a</I><B>...</B>     Camd    ange  schlossen sind, die anderseits an den     Markierleitun-          gen        1a   <B>...</B>     md    angeschlossen sind. Die Kapazitäten  <I>Cl</I>     1a   <B>...</B>     Cnmd    bestimmen den Kode.

   Ihr Kapazitäts  wert ist für alle annähernd gleich gross (etwa<B>5...</B> 10     pF).     



  Wird beispielsweise die Zieltaste T1 kurzzeitig ge  drückt, dann spricht das Relais R 1 an und hält sich  über seinen eigenen Kontakt r 1 weiter. Die Fort  schaltezählkette M wird durch den Kontakt r12  angelassen; sie schaltet in zeitlicher Aufeinanderfolge  die Relais     K1   <B>...</B><I>Km</I> ein; das Relais K1 schaltet die  Auswerteleitungen la,<I>l b, l c</I> und 1 d zu den Auswerte  verstärkern     AV1   <B>...</B><I>A V4</I> durch und diese werden in  Abhängigkeit von den im Zieltaster vorbereiteten  Kapazitäten     Clla,        Cllb,        Cllc,        Clld   <I>-</I> im Beispiel  ist nur ein Kapazitätswert     Clla    gezeigt - markiert.

    Die Stromkreise für die vier Auswerteverstärker sind  über Erde,<I>s,</I>     r11,        Clla    (bzw.     Cllb,        Clle,        Clld,    falls  solche angeordnet sind),     kla        (klb,        klc,        kld),        AV1          (AV2,        AV3,        AV4)    zur Zählkette Z angeschlossen.

    Die Zählkette<I>M</I> schaltet die Relais K1<B>...</B><I>Km</I> in  Abhängigkeit von der Zählkette Z in zeitlicher Auf  einanderfolge an die     Auswerteleitungsgruppen    1<B>...</B> m  an. Dadurch werden die Auswerteverstärker     AV   <I>1</I> bis       AV4    der Reihe nach für jede der     Ziffern    an den  Stellen 1<B>...</B> m in der im     Kodewandler    durch die       Koppelkapazitätsgruppen   <I>C 11a</I><B>...</B><I>d, C 1</I>     ma   <B>...</B><I>d</I>  vorbereitend gespeicherten, durch eine     m-stellige    Zahl  im dekadischen System ausgedrückten Information so  markiert,

   dass jede Ziffer in an sich bekannter Weise  durch eine Binärzahl ausgedrückt ist. Die Zählkette Z  steuert eine Impulsquelle I ebenfalls bekannter Aus  führung, welche     Stromstossreihen    durch einen durch  sie gesteuerten Impulskontakt i aussendet. Die Anzahl  der Impulse in den den einzelnen Ziffern entsprechen  den     Stromstossreihen    ist einerseits durch die Markie  rung der Auswerteverstärker, anderseits durch die  Zählkette Z bestimmt, die entweder aus einer Aus  gangsstellung bis zur Koinzidenz mit den markierten  Auswerteverstärkern gesteuert wird, oder aus der  durch die markierten Auswerteverstärker bestimmten  Stellung in eine Endstellung     fortgeschaltet    oder in  ihre Ausgangsstellung rückgesteuert wird.

   In allen  Fällen     liefert    die Impulsquelle I in Abhängigkeit von  ihrer Steuerung durch die Zählkette Z die Impulse der  einzelnen     Stromstossreihen.     



  Am Ende der letzten     Stromstossreihe    spricht das  Relais     S    in Abhängigkeit von der Zählkette Z an und  unterbricht den Auswertestromkreis durch Öffnen des           Kontaktes    s, worauf auch die     Fortschaltezählkette    M  wieder in ihre Ausgangsstellung zurückkehrt.  



  Eine andere Ausführungsform der Einrichtung  nach der     Erfindung    ist in     Fig.    21 gezeigt; es ist nur ein  einziger Auswerteverstärker     AV    vorgesehen, der in  Abhängigkeit von einer durch die Zählkette Z ge  steuerten Schalteinrichtung<I>a, b, c, d</I> in zeitlicher Auf  einanderfolge an die einzelnen Leitungen 1, 2, 3, 4  angelegt wird, die zu den an den einzelnen Auswerte  leitungen<I>l a</I><B>...</B>     ind    liegenden Kontakte<I>k l a</I><B>...</B>     knz1   <I>d</I>  führen.  



  Der Auswerteverstärker     AV    nimmt die Information  aus jeder einzelnen Auswerteleitung<B>...</B>     a   <B>... ...</B><I>d</I>  in jeder Gruppe<I>1</I><B>...</B><I>in</I> von Auswerteleitungen in  zeitlicher Aufeinanderfolge auf und speichert sie bis  zur Weiterschaltung der Zählkette Z zur Auswertung  der nächsten Ziffer. Die Impulsquelle I steuert den  Impulskontakt i in bereits beschriebener Weise.  



  Nachstehend ist ein Beispiel für einen Kode  gegeben. Es ist eine bekannte Darstellungsart der  Ziffern 0<B>...</B> 9 sowie des     Signales    für     Amtsanlassung     und für Erde in binärer Form.  
EMI0010.0012     
  
    <U>842l</U>
<tb>  0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> 0 <SEP> @_ <SEP> Amtsanlassung
<tb>  0001 <SEP> 1
<tb>  0010 <SEP> 2
<tb>  0011 <SEP> 3
<tb>  0100 <SEP> 4
<tb>  0101 <SEP> 5
<tb>  0110 <SEP> 6
<tb>  0111 <SEP> 7
<tb>  1000 <SEP> 8
<tb>  1001 <SEP> 9
<tb>  1010 <SEP> 0
<tb>  1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> 1 <SEP> Ende       In     Fig.    22 sind die Beläge des Umordners in Zeilen  anordnung dargestellt.

   Die Kopplung erfolgt an den  entsprechenden Stellen durch einen auf einem Schieber  nach     Fig.    6 angebrachten Metallbelag nach     Fig.    24,  der an den mit  1  ,  2 ,  4 ,  8  bezeichneten Stellen  jeweils dann vorgesehen ist, wenn im Kode an dieser  Stelle eine  1  steht; steht im Kode eine  0 , dann  entfällt an dieser Stelle der Belag nach     Fig.    24.  



  In     Fig.    23 ist ein Schnitt durch den Umordner  gezeigt. Die     Isolierstoffplatte    15 trägt die Metall  beläge 1, 2 in     zeilen-    und spaltenweiser Anordnung, wie  aus     Fig.    23 ersichtlich. Der Schieber 4 nach     Fig.    24  aus Isolierstoff trägt die Metallbeläge 6 nach     Fig.    25,  die z. B. aus eloxiertem Aluminiumblech bestehen  können. Eine Feder 16 presst den Schieber 4 in ein  deutig fixierter Lage gegen die     Isolierstoffplatte    15  und stützt sich dabei gegen geerdete Schirme 14, 14',  welche den Umordner zu einer festen baulichen Ein  heit verbinden.  



  Wenn es nötig ist, eine im Umordner vorbereitend       gespeicherte    Information - z. B. eine     Fernsprech-          teilnehmernummer    - zu ändern, dann ist einfach der  betreffende Schieber 4 in der zugeordneten Zeile des    Umordners zu ziehen und durch einen mit der neuen  Information entsprechend ausgestatteten Belägen 6 zu  ersetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Aussenden von elektrischen Signalen, gekennzeichnet durch eine erste Anzahl von Leitern und eine zweite Anzahl von Leitern, die eine koordinatenförmige Anordnung von Kreuzungs stellen bilden, wobei jede Kreuzungsstelle einem Leiter der ersten Anzahl und einem Leiter der zweiten Anzahl zugeordnet ist, weiter durch Mittel, um irgend einen Leiter der ersten Anzahl an einer Kombination von diesem Leiter zugeordneten Kreuzungsstellen mit den zugeordneten Leitern der zweiten Anzahl elek trisch zu koppeln, weiter durch eine Anzahl Tasten, und zwar je eine für jeden Leiter der ersten Anzahl von Leitern, ferner durch Mittel, um bei der Betätigung einer Taste an den entsprechenden Leiter der ersten Anzahl ein Potential anzulegen,
    und durch Mittel, um die durch die genannte elektrische Kopplung hervor gerufenen elektrischen Charakteristiken der zweiten Anzahl Leiter in die Signale umzuwandeln, die für die betätigte Taste kennzeichnend sind. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Umwandlungsmittel Impulserzeugungsmittel aufweisen und weiter Mittel, die durch die elektrischen Charakteristiken der Leiter der zweiten Anzahl gesteuert werden und dabei be wirken, dass die Impulserzeugungsmittel Impulsreihen aussenden, welche eine Nummer darstellen, welche für die betätigte Taste kennzeichnend ist. 2.
    Einrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel, welche zur elektrischen Kopplung eines Leiters der ersten Anzahl mit Leitern der zweiten Anzahl an einer Kombination von Kreu zungsstellen dienen, Mittel aufweisen, um die Kombi nation von Kreuzungsstellen, an denen eine Kopplung erfolgt, selektiv zu ändern. 3. Einrichtung nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Kopplungsmittel kapazitiv sind. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten Kopplungsmittel kapazitiv sind. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4, gekenn zeichnet durch ein Paar feststehender Elektroden mit geringem Abstand voneinander an jeder Kreuzungs stelle, von denen eine mit dem zugeordneten Leiter der ersten Anzahl und die andere mit dem zugeordneten Leiter der zweiten Anzahl verbunden ist, und ferner dadurch gekennzeichnet, dass die Kopplungsmittel den Elektroden eines Paares benachbarte Mittel aufweisen, um die Kapazität zwischen diesen zu ändern. 6.
    Einrichtung nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die feststehenden Elektroden auf einer Platte aus Isoliermaterial montiert sind, und die Mittel zur Änderung der Kopplung einen Streifen für jeden Leiter der ersten Anzahl und eine Anzahl auf dem Streifen montierte zusätzliche Elektroden auf weisen, wobei der Streifen auswechselbar längs einer Oberfläche der Platte parallel zum zugeordneten Leiter der ersten Anzahl angeordnet ist, so dass die zusätz lichen Elektroden die feststehenden Elektroden über lappen, zwecks Änderung der zwischen diesen vor handenen Kapazität. 7. Einrichtung nach den Unteransprüchen 1 und 6. B.
    Einrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch ge kennzeichnet, dass die Mittel, welche die Aussendung von Impulsreihen bewirken, Mittel aufweisen, um die Leiter der zweiten Anzahl der Reihe nach abzutasten, und Mittel, welche auf die Abtastmittel ansprechen und von diesen gesteuert werden und dabei bewirken, dass die Impulserzeugungsmittel Impulsreihen aus senden.
CH1110060A 1959-10-03 1960-10-03 Einrichtung zum Aussenden von elektrischen Signalen CH389029A (de)

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