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Numerische Anzeigevorrichtung mit trommelförmigem Ziffernträger Bekannte numerische Anzeigevorrichtungen, bei denen die Ziffern, z. B. 0 bis, 9, in einer Reihe auf einer Trommel angeordnet sind, haben in der Regel den Nachteil, dass die Ziffern im Verhältnis zur Ausdehnung der ganzen Vorrichtung klein sind. Will man den Raumbedarf der Anzeigevorrichtung, insbesondere den der Frontseite, in mässigen Grenzen halten, so sind die Ziffern nur auf kurze Entfernung erkennbar. In gewissen Fällen behilft man sich optischer Projektionsmittel zur vergrösserten Darstellung der Ziffern.
Bei starkem Umlicht sind hingegen die Ziffern einer Anzeigevorrichtung dieser Art wegen des geringen Kontrastes ebenfalls nur in verhältnis- mässig kurzer Entfernung gut sichtbar.
Es sind auch Anzeigevorrichtungen bekannt, bei denen die Ziffern in mindestens zwei Reihen auf dem Ziffernträger angeordnet sind und der Ziffernträger quer zu den Ziffernreihen verschiebbar ist. Auf diese Weise lässt sich jedoch bei gleichbleibender Frontfläche der Anzeigevorrichtung lediglich eine Vergrösserung der Ziffern in einer Dimension, z. B. in der Höhe, erzielen.
Die Erfindung bezweckt die Schaffung einer numerischen Anzeigevorrichtung mit trommelförmigem Ziffernträger, bei der die Ziffern in beiden Dimensionen grösser gewählt werden können, als bei den bekannten Vorrichtungen gleicher Art, ohne dass hierzu die Frontfläche der Vorrichtung vergrössert werden muss. Auf diese Weise wird eine bessere Lesbarkeit der Ziffern auf grössere Entfernung erzielt.
Nach der Erfindung wird dieses Ziel dadurch erreicht, dass die Ziffern auf wenigstens zwei koaxial angeordnete Trommeln verteilt sind und dass die äussere Trommel eine Aussparung aufweist, durch die sie in ihrer Grundstellung den Blick auf die innere Trommel freigibt. Nachstehend ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes anhand der Zeichnungen näher erläutert. Fig. 1 zeigt die Anzeigevorrichtung im Längsschnitt nach der Linie 1-I in Fig. 2, und Fig. 2 zeigt eine Ansicht derselben in Fig. 1.
Die Anzeigevorrichtung nach dem vorliegenden Beispiel ist mit zwei koaxial angeordneten Trommeln 1 und 2 ausgerüstet, auf welche z. B. die Ziffern 0 bis 9 derart verteilt sind, dass sich auf der äusseren Trommel 1 die Ziffern 0 bis 4 und auf der inneren Trommel 2 die Ziffern 5 bis 9 befinden. Die Trommeln 1 und 2 sind je mit einer seitlich liegenden Nabe 3 bzw. 4 verbunden und auf einer gemeinsamen Achse 5 drehbar gelagert. Die Achse 5 ist in den Seitenwänden 6, 7 des Gehäuses befestigt. Die Frontplatte 8 des Gehäuses besitzt ein durch eine Glasscheibe 9 abgedecktes Fenster 10, das den Blick auf die äussere Trommel 1 freigibt.
Eine an der äusseren Trommel vorgesehene Aussparung 11 in der Grösse des Fensters 10 gibt ferner in der in Fig: 1 dargestellten Grundstellung dieser Trommel den Blick auf die innere Trommel frei.
Zur Anzeige einer Ziffer ist jeweils die betreffende Trommel aus ihrer Grundstellung in der einen oder anderen Drehrichtung um einen bestimmten Winkel zu verstellen, wobei die Drehwinkel für, die verschiedenen Ziffern teilweise voneinander verschieden sind. Für die Einstellung der Trommeln ist eine der Anzahl Ziffern entsprechende Anzahl Elektromagnete vorgesehen, die zur Erzielung der verschiedenen Drehwinkel der Trommeln unterschiedliche Ankerweglängen aufweisen. Da die Anzeige- vorrichtung im vorliegenden Beispiel zur Anzeige zehn verschiedener Ziffern eingerichtet ist, enthält sie zehn Elektromagnete.
Diese sind in zwei nebeneinander stehenden Reihen mit je fünf übereinander angeordneten Elektromagneten an der aus Isolier-
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material bestehenden Rückwand 12 befestigt. Die fünf Elektromagnete jeder Reihe sind zu einer baulichen Einheit zusammengefasst; sie besitzen ein gemeinsames, aus einem Stück bestehendes magnetisches Joch, das aus zwei Längsschienen 13, 14 bzw. 15, 16 und fünf Stegen 17 bzw. 18 gebildet ist. Am rechtwinklig abgebogenen Teil 19 bzw. 20 der Längsschienen 13 und 15 sind die Magnetkerne 21 bzw. 22 mit den darauf befindlichen Magnetspulen 23 bzw. 24 angesetzt.
Jeder der Magnetanker 25 bzw. 26 ist mit Hilfe eines U-förmigen Haltebleches 27 am Joch schwenkbar befestigt. Er ist am Lagerende mit seitlichen Ansätzen 2.8, 29 versehen, an denen er durch je einen Seitenschenkel 30 bzw. 31 des Haltebleches 27 gehalten ist. Der Mittelschenkel 32 des Haltebleches 27 durchgreift den Anker in einer von seinem Ende ausgehenden Aussparung und um- fasst ihn mit den Ansätzen 33 und 34.
Die Anker erstrecken sich über die ganze Breite der Vorrichtung. Damit sich die Anker zweier einander gegen- überliegender Elektromagnete in ihren Bewegungen nicht behindern, ist die Breite der Anker im magnetisch nicht aktiven Teil auf etwas weniger als die Hälfte reduziert ;
zudem sind die Anker in der Mitte abgekröpft. Am freien Ende jedes Ankers ist ein in seiner Länge verstellbares Übertragungsglied 35 angelenkt, das die Ankerbewegung auf einen von zwei Antriebsmechanismen für die beiden Trommeln überträgt.. Die Antriebsmechanismen für die beiden Trommeln sind unter sich gleich aufgebaut, weshalb nachstehend nur derjenige für die äussere Trommel beschrieben wird.
Die Nabe 3 der .äusseren Trommel 1 trägt einen Zahnkranz 36, der mit einem Zahnrad 37 kämmt. Dieses sitzt auf einer Welle 38, auf der ferner ein Ritzel 39 mit zwei Zahnkränzen befestigt ist. Mit dem einen Zahnkranz dieses Ritzels 39 steht ein mit der Welle 40 über einen Schenkel 41 verbundenes Zahnsegment 42 und mit dem anderen Zahnkranz ein mit der Welle 43 über einen Schenkel 44 verbundenes Zahnsegment 45 im Eingriff. Auf. der Welle 40 sind drei.
Hebelarme 46 und auf der Welle 43 zwei gleichartige Hebelarme 47 fest angeordnet, an denen je das andere, gabelförmige Ende des mit dem betreffenden Magnetanker 26 bzw. 25. verbundenen Übertragungsgliedes. 35 angelenkt ist.
Beim Anzug eines Ankers 25 oder 26 der dem Antriebsmechanismus für die äussere Trommel 1 zugeordneten Elektromagnete zieht das betreffende Übertragungsglied 35 den mit diesem verbundenen Hebelarm 46 bzw. 47 nach hinten (in den Fig. 1 und 2 nach unten), so dass entweder die Welle 40 mit dem Zahnsegment 42.
im Gegenuhrzeigerdrehsinn oder die Welle 43 mit dem Zahnsegment 45 im Uhr- zeigerdrelisinn um einen bestimmten Winkel gedreht und dementsprechend die Trommel 1 über das Ritzel 39, das Zahnrad 37 und Zahnkranz 36 auf der Nabe 3 im einen oder anderen Drehsinn verstellt wird.
Für die Rückstellung der Trommel 1 sind zwei auf die Zahnsegmente 42, 45 einwirkende Rück- stellhebel 48, 49 vorhanden, die durch eine Zugfeder 50 miteinander gekoppelt sind. Der Rückstellhebel 48 ist auf der Welle 40 neben dem Schenkel 41 des Zahnsegmentes 42 frei schwenkbar gelagert und drückt mit einem rechtwinklig abgebogenen Lappen 51 gegen den Schenkel 41. Der andere Rückstellhebel 49 ist auf der Welle 43 neben dem Schenkel 44 des Zahnsegmentes 45 frei schwenkbar gelagert und drückt mit einem entsprechenden Lappen 52 gegen den Schenkel 44.
An den beiden Lappen 51, 52, die in der Projektion (Fig. 2) gegeneinander gerichtet sind und sich gegenseitig überlappen, ist die Feder 50 eingehängt. Die Endlagen, in welche die Feder 50 die Rückstellhebel 48 und 49 führt, sind durch zwei verstellbare Anschläge in Form je einer Schraube 53 (nur eine dargestellt) bestimmt, an die der betreffende Rückstellhebel mit einem weiteren Hebelarm 54 bzw. 55 stösst. Diese Anschlagschrauben sitzen in einer an den Seitenwänden 6, 7 befestigten Platte 56.
Auf dieser Platte stehen anderseits die Lagerböcke 57, 58 und 59, von denen die Lagerböcke 57 und 58 zur Lagerung der Wellen 38, 40 und 43 dienen, während der gemeinsame mittlere Lagerbock 58 und der Lagerbock 59 die entsprechenden Wellen des zweiten Antriebsmechanismus. aufnehmen.
Die Länge des Ankerweges lässt sich für jeden einzelnen Elektromagneten durch Einstellen der Länge des betreffenden Übertragungsgliedes 35 festlegen. Die Übertragungsglieder können zu diesem Zwecke je aus zwei Schraubenbolzen mit gegenläufigem Gewinde und einer die beiden Schraubenbolzen verbindenden Gewindemuffe bestehen. Damit der Magnetanker jeweils ungehindert abfallen kann, ist das mit dem Hebelarm 46 bzw. 47 gelenkig verbundene Ende des Übertragungsgliedes 35 mit einem Langloch versehen.
Die Anschlüsse der Magnetspulen 23, 24 sind mit 60 bezeichnet.
Auf den Schutz der Erfindung auf dem Gebiet der Zeitmessungstechnik wird verzichtet.
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Numerical display device with drum-shaped digit carrier Known numerical display devices in which the digits, e.g. B. 0 to, 9, are arranged in a row on a drum, usually have the disadvantage that the digits are small in relation to the size of the entire device. If you want to keep the space requirement of the display device, especially that of the front, within moderate limits, the digits can only be recognized at a short distance. In certain cases, optical projection means are used to enlarge the representation of the digits.
In strong ambient light, however, the digits of a display device of this type are also only clearly visible at a relatively short distance because of the low contrast.
Display devices are also known in which the digits are arranged in at least two rows on the digit carrier and the digit carrier is displaceable transversely to the digit rows. In this way, however, with the front surface of the display device remaining the same, only an enlargement of the digits in one dimension, e.g. B. in height, achieve.
The invention aims to create a numerical display device with a drum-shaped digit carrier in which the digits can be selected larger in both dimensions than in the known devices of the same type, without the front surface of the device having to be enlarged for this purpose. In this way, the digits are more legible from a distance.
According to the invention, this object is achieved in that the digits are distributed over at least two coaxially arranged drums and that the outer drum has a recess through which it reveals the view of the inner drum in its basic position. An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is explained in more detail below with reference to the drawings. 1 shows the display device in longitudinal section along the line 1-I in FIG. 2, and FIG. 2 shows a view of the same in FIG.
The display device according to the present example is equipped with two coaxially arranged drums 1 and 2, on which z. B. the numbers 0 to 9 are distributed in such a way that the numbers 0 to 4 are on the outer drum 1 and the numbers 5 to 9 are on the inner drum 2. The drums 1 and 2 are each connected to a laterally located hub 3 or 4 and rotatably mounted on a common axis 5. The axle 5 is fixed in the side walls 6, 7 of the housing. The front plate 8 of the housing has a window 10 which is covered by a glass pane 9 and provides a view of the outer drum 1.
A recess 11 provided on the outer drum, the size of the window 10, also reveals the inner drum in the basic position of this drum shown in FIG. 1.
To display a number, the relevant drum must be adjusted from its basic position in one or the other direction of rotation by a certain angle, the angles of rotation for the various numbers being partially different from one another. For setting the drums, a number of electromagnets corresponding to the number of digits is provided, which have different armature path lengths to achieve the different angles of rotation of the drums. Since the display device in the present example is set up to display ten different digits, it contains ten electromagnets.
These are arranged in two rows next to one another, each with five electromagnets arranged one above the other on the
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material existing rear wall 12 attached. The five electromagnets in each row are combined to form a structural unit; they have a common, one-piece magnetic yoke which is formed from two longitudinal rails 13, 14 and 15, 16 and five webs 17 and 18, respectively. The magnet cores 21 and 22 with the magnet coils 23 and 24 located thereon are attached to the part 19 and 20 of the longitudinal rails 13 and 15 which are bent at right angles.
Each of the armatures 25 and 26 is pivotably attached to the yoke with the aid of a U-shaped retaining plate 27. At the end of the bearing it is provided with lateral shoulders 2.8, 29, on which it is held by a respective side leg 30 or 31 of the retaining plate 27. The center leg 32 of the holding plate 27 extends through the armature in a recess extending from its end and surrounds it with the shoulders 33 and 34.
The anchors extend over the entire width of the device. So that the armatures of two opposing electromagnets do not hinder their movements, the width of the armatures in the magnetically inactive part is reduced to a little less than half;
in addition, the anchors are bent in the middle. At the free end of each armature a length-adjustable transmission member 35 is articulated, which transmits the armature movement to one of two drive mechanisms for the two drums. The drive mechanisms for the two drums are constructed identically, which is why only the one for the outer drum below is described.
The hub 3 of the outer drum 1 carries a ring gear 36 which meshes with a gear 37. This sits on a shaft 38 on which a pinion 39 is also attached with two ring gears. A toothed segment 42 connected to the shaft 40 via a limb 41 is in engagement with one gear rim of this pinion 39, and a gear segment 45 connected to the shaft 43 via a limb 44 is in engagement with the other gear rim. On. of shaft 40 are three.
Lever arms 46 and two similar lever arms 47 fixedly arranged on the shaft 43, on each of which the other, fork-shaped end of the transmission member connected to the relevant magnet armature 26 or 25. 35 is hinged.
When an armature 25 or 26 of the electromagnet assigned to the drive mechanism for the outer drum 1 is attracted, the relevant transmission member 35 pulls the lever arm 46 or 47 connected to it backwards (downwards in FIGS. 1 and 2), so that either the shaft 40 with the tooth segment 42.
counterclockwise rotation or the shaft 43 with the toothed segment 45 rotated clockwise by a certain angle and accordingly the drum 1 is adjusted via the pinion 39, the gear 37 and ring gear 36 on the hub 3 in one direction or the other.
To reset the drum 1, there are two reset levers 48, 49 which act on the toothed segments 42, 45 and which are coupled to one another by a tension spring 50. The reset lever 48 is freely pivotable on the shaft 40 next to the leg 41 of the toothed segment 42 and presses against the leg 41 with a flap 51 bent at right angles. The other reset lever 49 is freely pivotable on the shaft 43 next to the leg 44 of the toothed segment 45 and presses against leg 44 with a corresponding tab 52.
The spring 50 is suspended on the two tabs 51, 52, which are directed towards one another in the projection (FIG. 2) and overlap one another. The end positions into which the spring 50 guides the reset levers 48 and 49 are determined by two adjustable stops in the form of a screw 53 each (only one shown), which the reset lever in question abuts with a further lever arm 54 or 55. These stop screws sit in a plate 56 fastened to the side walls 6, 7.
On this plate, on the other hand, the bearing blocks 57, 58 and 59, of which the bearing blocks 57 and 58 are used to support the shafts 38, 40 and 43, while the common middle bearing block 58 and the bearing block 59 the corresponding shafts of the second drive mechanism. record, tape.
The length of the armature path can be determined for each individual electromagnet by adjusting the length of the relevant transmission element 35. For this purpose, the transmission members can each consist of two screw bolts with opposing threads and a threaded sleeve connecting the two screw bolts. So that the magnet armature can fall unhindered in each case, the end of the transmission member 35 articulated to the lever arm 46 or 47 is provided with an elongated hole.
The connections of the magnetic coils 23, 24 are designated by 60.
The protection of the invention in the field of time measurement technology is waived.