Elektrische Schweissmaschine zum Herstellen von Stab- oder Drahtverbindungen Die Erfindung betrifft eine elektrische Schweiss maschine, insbesondere zum Verschweissen von Dräh ten zu Gittern, wie Bewehrungsmatten und der gleichen.
Gitterschweissmaschinen sind in den verschie densten Ausführungsformen bekannt.
Nachteilig bei den bekannten Ausführungsformen ist, dass praktisch nur eine Matte gefertigt werden kann. Wenn man jetzt sogenannte Doppelmatten her stellen muss, dann muss man eine der Matten um 180 drehen, damit diese beiden einander zugeord neten Matten die richtige Lage zueinander haben.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, gleichzeitig - also in parallelen Arbeitsgängen - die beiden ein ander zugeordneten Matten in der erforderlich rich tigen Lage zu fertigen.
Dabei werden die Längs- und Querstäbe bei Doppel- oder Mehrstabmatten zweckmässigerweise automatisch zugeführt; zu diesem Zwecke werden die Längs- und Querstäbe gerade gerichtet, auf Län gen geschnitten, der Maschine zugeführt oder die Matten werden nach der Fertigung auf Länge ge schnitten - wie an sich bekannt - oder sie werden aufgerollt, was gleichfalls bekannt ist.
Die Maschine nach der Erfindung zum Zwecke der Lösung der gestellten Aufgabe ist gekennzeichnet durch wenigstens eine Zwischenelektrode, die jeweils zwischen einer Oberelektrode und einer Unterelek trode derart angeordnet ist, dass Druckflächen für die Stäbe an der Oberelektrode und an der Zwischen elektrode sowie Druckflächen an der Zwischenelek trode und der Unterelektrode einander gegenüberlie gen, zum Zwecke, jeweils auf einen Satz miteinan der zu verschweissender Längs- und Querstäbe oder -drahte etwa gleichzeitig einwirken zu können. Beim Schweissen von Matten werden dann z. B.
die beiden Bahnen, die die jeweils aneinander zu geordneten Matten ergeben, entsprechend angeord net, das heisst die Querstäbe liegen jeweils einmal oben und einmal unten und die- Längsstäbe liegen in nächstem Abstand zueinander bzw. kann man diese Anordnung auch spiegelbildlich treffen.
Die Maschine kann so gebaut werden, dass die Zwischenelektrode feststehend ist; dann müssen die Ober- und Unterelektrode beweglich sein, das heisst sie müssen in Richtung zur Zwischenelektrode be wegt werden, wenn der Schweissvorgang durchgeführt werden soll, zum Zwecke der Erreichung der Arbeits stellung also.
Bei einer anderen Ausführungsform kann man auch die Ober- und die Unterelektrode fest lassen und gestaltet die Zwischenelektrode so, dass diese sich ausdehnt (das Volumen wird also ,vergrössert), wobei die Ausdehnung in Richtung der beiden Aussen elektroden erfolgt, so dass dadurch wiederum die Arbeitsstellung beim Schweissen erreicht wird odei es ist nur die obere oder nur die untere Elektrode fest.
Selbstverständlich kann man auch alle Elektro den beweglich anordnen.
Die Vergrösserung der Zwischenelektrode kann man auf verschiedene Art und Weise erreichen. Bei spielsweise kann man die Zwischenelektrode aus wenigstens zwei Hälften fertigen. Die beiden Hälf- ten lassen sich gegeneinander verschieben; im Be reich der Berührungsflächen dieser beiden Hälften sind an sich bekannte Dichtungselemente vorgesehen und man bläst zum Zwecke der Ausdehnung der Elektrode Pressluft hinein. Sinngemäss kann man auch ein anderes Medium, beispielsweise öl, ver wenden. .
Man kann aber auch das Bewegen der beispiels weise zweiteiligen Zwischenelektrode durch mecha nische Mittel erreichen, indem man Nocken, Knie gelenke oder sonst bekannte Einrichtungen dieser Art verwendet; man kann die beiden Hälften auch mit schrägen Gleitflächen versehen und die Elektro den so gegeneinander verschieben, dass ihre Druck flächen bzw. Auflageflächen für die Stäbe sich von einander entfernen bzw. sich nähern.
Im gleichen Sinne kann man auch eine Feder = sinngemäss natürlich mehrere Federn - einsetzen und so das gleiche erreichen.
Die Elektroden sollte man zweckmässig federnd und einstellbar befestigen. Dadurch erfolgt ein ge wisser Druckausgleich, wenn beispielsweise die Ab messungen der Drähte nicht genau sind oder im Durchmesser variiert werden; durch diesen gleich mässigen Anpressdruck ist ein einwandfreier Strom- fluss gegeben.
Man kann die Elektroden auch dreh- und/oder kippbar anordnen. Auch hierdurch ist die Einstel lung gewährleistet.
Schliesslich kann man an den Elektroden Durch trittsöffnungen für die Drähte anbringen. Dies ist dann zweckmässig, wenn aus Raumersparnisgründen die Elektroden entsprechend geformt sein müssen; die Elektroden brauchen ja nicht unbedingt beispiels weise rechteckig ausgebildet zu sein; die Formgebung kann auch winklig sein.
Zweckmässig sollte man die Auflagenflächen für die Drähte profilieren. Hierzu kann man eine halb- runde Form wählen und hier die Drähte einlegen; konvexe bzw. konkave Wölbung bzw. V-Form ist denkbar; die Drähte werden also beispielsweise in das V eingelegt. Alle diese Formangaben beziehen sich selbstverständlich auf den Querschnitt.
Die Elektroden kann man auch so gestalten, dass sie mehrere Drähte aufnehmen können.
Zweckmässig ist es dann ferner, wenn man den Elektrodendruck einstellbar macht. Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus den Darstellungen der Zeichnung.
Fig. 1 zeigt im Schema die Zwischenelektrode 1; dieser Zwischenelektrode 1 sind die Oberelektrode 2 und die Unterelektrode 3 zugeordnet. Dazwischen sind, an den Elektrodendruckflächen anliegend, die Längs- und Querdrähte 4 und 5 bzw. 6 und 7 er kennbar. In Pfeilrichtung werden die Drähte weiter geführt und dann am Ende der Maschine die ferti- gen Matten entnommen' oder abgeschnitten bzw. in bekannter Weise aufgerollt.
In Fig. 1 ist durch Doppelpfeile angedeutet, dass die Zwischenelektrode 1 fest ist. Die Elektroden 2 und 3 hingegen werden in die Arbeitsstellung ver bracht bzw. aus der Arbeitsstellung herausgeführt.
Fig.2 zeigt eine ähnliche Anordnung. Es ist er kennbar, dass zwei Drähte auf der Elektrode 1 auf jeder Seite - liegen; die Elektrode 1 kann sich ausdehnen (ihr Volumen vergrössern). Dabei werden die Drähte 4, 5 bzw. 6, 7 gegeneinandergedrückt, weil hier die Elektroden 2 und 3 feststehend sind. Sinngemäss können natürlich alle Elektroden 1, 2, 3 beweglich angeordnet werden.
Fig. 3 soll lediglich die Hohlform der Elektrode 1 andeuten; in diese Hohlförm wird beispielsweise ein Medium eingepresst; dadurch werden die beiden Elektrodenhälften nach aussen bewegt, wobei das Anpressen der Drähte in vorbeschriebenem Sinne erfolgt. Als Einführorgan für das Medium ist hier ein Rohr 13 angedeutet.
In Fig. 3 ist dann auch noch die federnde Lage rung gezeigt. Die Federn 10, 11 können beispiels weise durch einen gesteuerten Druck die beiden Elektrodenhälften 8, 9 gegeneinander bewegen, und zwar entgegen dem im Inneren der Elektrode herr schenden Druck. en In Fig. 4 ist ein Kniehebelsystem 12 gezeigt, das die Elektrodenhälfte B auf und ab bewegen (wie in der Zeichnung dargestellt) kann; im vorliegenden Fall soll die Elektrodenhälfte 9 ortsfest vorgesehen wer den, obwohl auch hier ein Kniehebelsystem 12 wirk sam werden könnte.
Eine andere Ausführungsform ist in Fig.5 ge zeigt. Ein Exzenter 14 bewegt die Elektrodenhälfte 8 entgegen dem Druck der Feder 15 in Richtung zur Elektrodenhälfte 9. Die Elektrodenhälfte 9 ist bei 16 festgelegt. Selbstverständlich können Nockenscheiben 14 oder dergleichen auf beide Elektrodenhälften 8 und 9 wirksam werden.
Electric welding machine for producing rod or wire connections The invention relates to an electric welding machine, in particular for welding wires together to form grids, such as reinforcement mats and the like.
Mesh welding machines are known in the most diverse embodiments.
The disadvantage of the known embodiments is that practically only one mat can be produced. If you now have to make so-called double mats, then you have to turn one of the mats by 180 so that these two mutually assigned mats are in the correct position to one another.
The object of the invention is therefore at the same time - that is, in parallel operations - to manufacture the two mats assigned to one another in the required correct term position.
The longitudinal and transverse bars are conveniently fed automatically in the case of double or multi-bar mats; For this purpose, the longitudinal and cross bars are straightened, cut to Län conditions, fed to the machine or the mats are cut to length ge after production - as known per se - or they are rolled up, which is also known.
The machine according to the invention for the purpose of solving the problem is characterized by at least one intermediate electrode which is arranged between an upper electrode and a lower electrode in such a way that pressure surfaces for the bars on the upper electrode and on the intermediate electrode and pressure surfaces on the intermediate electrode Trode and the lower electrode opposite one another, for the purpose of being able to act approximately simultaneously on a set of longitudinal and transverse rods or wires to be welded together. When welding mats z. B.
the two tracks, which result in the mats that are arranged in relation to one another, are accordingly angeord net, that is, the cross bars are each above and below and the longitudinal bars are the closest to each other or this arrangement can also be mirrored.
The machine can be built so that the intermediate electrode is fixed; then the upper and lower electrodes must be movable, that is, they must be moved in the direction of the intermediate electrode if the welding process is to be carried out, so for the purpose of reaching the working position.
In another embodiment, the upper and lower electrodes can also be left fixed and the intermediate electrode is designed in such a way that it expands (the volume is thus increased), the expansion taking place in the direction of the two outer electrodes, so that in turn the Working position is reached during welding or only the upper or only the lower electrode is fixed.
Of course, you can also arrange all the electrics to be movable.
The enlargement of the intermediate electrode can be achieved in various ways. For example, the intermediate electrode can be made from at least two halves. The two halves can be moved against each other; Be rich in the contact surfaces of these two halves known sealing elements are provided and you blow compressed air into it for the purpose of expanding the electrode. Another medium, for example oil, can also be used analogously. .
But you can also move the example, two-part intermediate electrode by mechanical means by using cams, knee joints or other known devices of this type; you can also provide the two halves with inclined sliding surfaces and move the electrodes against each other so that their pressure surfaces or contact surfaces for the rods move away from each other or approach each other.
In the same way, you can also use one spring =, of course, several springs - and thus achieve the same thing.
The electrodes should be attached to be resilient and adjustable. This results in a certain pressure equalization if, for example, the dimensions of the wires are not accurate or are varied in diameter; This uniform contact pressure ensures a perfect flow of current.
The electrodes can also be arranged to be rotatable and / or tiltable. This also guarantees the setting.
Finally, openings for the wires can be made on the electrodes. This is useful when the electrodes have to be shaped accordingly to save space; the electrodes do not necessarily need to be rectangular, for example; the shape can also be angled.
It is advisable to profile the contact surfaces for the wires. For this you can choose a semicircular shape and insert the wires here; convex or concave curvature or V-shape is conceivable; the wires are inserted into the V, for example. Of course, all of these shape specifications relate to the cross section.
The electrodes can also be designed so that they can accommodate multiple wires.
It is then also useful if the electrode pressure is made adjustable. Embodiments of the invention emerge from the illustrations in the drawing.
Fig. 1 shows the intermediate electrode 1 in a diagram; the upper electrode 2 and the lower electrode 3 are assigned to this intermediate electrode 1. In between, the longitudinal and transverse wires 4 and 5 or 6 and 7 are in contact with the electrode pressure surfaces. The wires are guided further in the direction of the arrow and then the finished mats are removed or cut off or rolled up in a known manner at the end of the machine.
In FIG. 1, double arrows indicate that the intermediate electrode 1 is fixed. The electrodes 2 and 3, however, are brought into the working position or led out of the working position.
Fig.2 shows a similar arrangement. It can be seen that two wires lie on the electrode 1 on each side -; the electrode 1 can expand (increase its volume). The wires 4, 5 and 6, 7 are pressed against each other because the electrodes 2 and 3 are stationary here. Analogously, of course, all electrodes 1, 2, 3 can be arranged movably.
Fig. 3 is only intended to indicate the hollow shape of the electrode 1; A medium, for example, is pressed into this hollow shape; as a result, the two electrode halves are moved outwards, the wires being pressed on in the manner described above. A tube 13 is indicated here as an introduction element for the medium.
In Fig. 3 then also the resilient position is shown tion. The springs 10, 11 can, for example, move the two electrode halves 8, 9 against each other by a controlled pressure, against the pressure prevailing inside the electrode. 4 shows a toggle lever system 12 which can move the electrode half B up and down (as shown in the drawing); In the present case, the electrode half 9 is intended to be stationary, although a toggle system 12 could also be effective here.
Another embodiment is shown in Fig.5 ge. An eccentric 14 moves the electrode half 8 against the pressure of the spring 15 in the direction of the electrode half 9. The electrode half 9 is fixed at 16. Of course, cam disks 14 or the like can act on both electrode halves 8 and 9.