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CH373805A - Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren Überwachung an parallel arbeitenden Stufenschaltwerken - Google Patents

Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren Überwachung an parallel arbeitenden Stufenschaltwerken

Info

Publication number
CH373805A
CH373805A CH6376658A CH6376658A CH373805A CH 373805 A CH373805 A CH 373805A CH 6376658 A CH6376658 A CH 6376658A CH 6376658 A CH6376658 A CH 6376658A CH 373805 A CH373805 A CH 373805A
Authority
CH
Switzerland
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arrangement according
parallel
contact
tap changer
Prior art date
Application number
CH6376658A
Other languages
English (en)
Inventor
Guelzow Hans
Werner Dipl Ing Roth
Original Assignee
Licentia Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEL28897A external-priority patent/DE1102871B/de
Application filed by Licentia Gmbh filed Critical Licentia Gmbh
Publication of CH373805A publication Critical patent/CH373805A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05BCONTROL OR REGULATING SYSTEMS IN GENERAL; FUNCTIONAL ELEMENTS OF SUCH SYSTEMS; MONITORING OR TESTING ARRANGEMENTS FOR SUCH SYSTEMS OR ELEMENTS
    • G05B9/00Safety arrangements
    • G05B9/02Safety arrangements electric

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Driving Mechanisms And Operating Circuits Of Arc-Extinguishing High-Tension Switches (AREA)

Description


  Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren Überwachung  an     paraUel    arbeitenden     Stufenschaltwerken       Bei einer Parallelschaltung von     Stufenschalt-          werken    ist es notwendig, diese auf Gleichlauf zu  steuern und nach erfolgter Einsteuerung diesen  Gleichlauf zu überwachen. Im Störungsfall soll jede  weitere     Regelbefehlsgabe    gesperrt und gleichzeitig  die Störung gemeldet werden.  



  Die bekannten Lösungen weisen jedoch erhebliche  Nachteile auf und erfüllen teilweise nur einen Teil  der gestellten Aufgaben.  



  Es sind Einrichtungen bekannt, die zunächst nur  den Gleichlauf feststellen, darüber hinaus jedoch bei  nicht vorhandenem Gleichlauf dem     Schaltwerksan-          trieb    einen willkürlich fest vorgegebenen Richtungs  befehl geben. Wenn in diesem Fall das Schaltwerk in  seiner Stufenzahl nicht in der Richtung des willkür  lich festgelegten Richtungsbefehls des in Betrieb  befindlichen Schaltwerks liegt, so wird die Kontakt  bahn des ersteren bis in ihre Endstufe durchfahren,  um dann erst in entgegengesetzter Richtung durch  laufend den Gleichlauf herzustellen. Bei grösserer  Stufenzahl wird gemäss dieser Anordnung eine ver  hältnismässig grosse Zeit benötigt, bis der     Gleichlauf     erreicht ist.  



  Ferner sind Einrichtungen bekannt, die zunächst  die Kontaktstellungen auf einer zweiten Kontaktein  richtung nachbilden und die vorher beschriebene     Ab-          fragung    mit vorgegebener Richtung dann auf dieser  zweiten Kontakteinrichtung vornehmen, was schneller  als direkt beim     Stufenschaltwerksantrieb    erfolgen  kann, der dann von dieser     Hüfskontakteinrichtung     den richtigen Richtungsbefehl bekommt. Solche Ein  richtungen sind aber sehr kompliziert und haben  vermehrte Störanfälligkeit zur Folge.  



  Eine andere Einrichtung sieht zwischen den ein  zelnen Kontakten genau abgestimmte Widerstände    vor, wobei die Kontaktstellungen der<U>zusammen-</U>  zuschaltenden     Stufenschaltwerke    durch ein polarisier  tes Relais verglichen werden. Auf diese Weise soll  auch ein eindeutiger Richtungsbefehl zustande kom  men, was jedoch äusserst hohe Anforderungen an  Relais und Widerstände stellt und eine verminderte  Betriebssicherheit zur Folge hat.  



  Andere bekannte Einrichtungen sehen ausser einer  einfachen Kontaktbahn noch eine     Spezialkontaktbahn     vor, mit deren Hilfe eine selbsttätige Einstellung von  aus irgendwelcher Ursache ausser Tritt gefallenen  oder von Anfang an in verschiedenen Lagen stehen  den     Schrittreglem    in die gleiche Lage herbeigeführt  werden soll. Diese     müssten    für jede  Stufe zwei Kontakte haben, die entgegengesetzt ge  öffnet     bzw.    geschlossen werden. Durch eine mecha  nische Einrichtung wird hierbei beim Herauf- oder  Herunterfahren ein wechselseitiges öffnen     bzw.     Schliessen der zu durchlaufenden Kontakte vorge  nommen.

   Eine derartige Einrichtung ist in ihrem Auf  bau sehr kompliziert und kostspielig und stellt ausser  dem sehr hohe Anforderungen an die Ausführung  einer solchen     Spezialkontaktbahn,    was eine     vermm-          derte    Betriebssicherheit zur Folge hat.  



  Durch die Erfindung wird unter Vermeidung der  vorgenannten Nachteile eine Anordnung zur Einsteue  rung der Stufengleichheit und deren Überwachung an  parallel arbeitenden     Stufenschaltwerken    geschaffen,  derart,     dass    die Einsteuerung der     Stufenschaltwerke     auf gleiche Stufe bei nur einer<B>je</B>     Stufenschaltwerk     vorhandenen Kontaktbahn von einer     Wechselstrom-          quelle    über Gleichrichter, die den Verbindungsleitun  gen der einzelnen Kontakte untereinander und zwei  Steuerrelais zugeordnet sind, eingeleitet wird,

   so     dass     die Richtung des Steuerbefehls eindeutig festgelegt      und der entsprechende Antrieb auf- oder abwärts  betätigt wird, wobei nach erreichter Stufengleichheit  diese bei einer Betätigung aller parallel arbeitenden       Stufenschaltwerke    überwacht wird.  



  Die Einrichtung nach der Erfindung     kaTin'    für die       Gleichlaufsteuerung    und     überwachung    von beliebig  vielen parallel liegenden     Stufenschaltwerken        bzw.    Grup  pen, die aus einer beliebigen Anzahl von     Stufenschalt-          werken    wahlweise zusammengestellt werden können,  ausgebildet werden.  



  Anhand von Beispielen soll die Erfindung wie  folgt beschrieben werden:  <B>In</B>     Fig.   <B>1</B> sind mit I<B><I>A,</I></B><I> B,<B>C</B></I> die     Stufenschaltwerke     bezeichnet mit ihren Kontakten<I>a,<B>b,</B> c<B>.</B></I><B> . .,</B> die über  Verbindungsleitungen 2 entsprechend ihrer Reihen  folge untereinander verbunden sind. Zwischen den  Verbindungsleitungen 2 sind die Gleichrichter Il an  geordnet.     III    sind die zum Hochfahren bestimmten  Relais mit dem jeweils zugehörigen Gleichrichter<B>3</B>  und IV die zum Abwärtsfahren bestimmten Relais mit  den zugehörigen     Gleichrichtem    4.

   Eine     Wechselstrom-          quelle    V wird jeweils dem<B>im</B> Betrieb befindlichen       Stufenschaltwerk    zugeordnet. Zweckmässig wird diese       Wechselstromquelle    zwischen der     Kontaktbahn    und  einer Nullschiene angeordnet.  



  Unter der Annahme,     dass    das     Stufenschaltwerk        IA     in Betrieb ist und Stufe c auf der Kontaktbahn ein  gestellt ist, soll jetzt die Wirkungsweise beschrieben  werden, wenn     Stufenschaltwerk        IB    vom Kontakt a  aus zugeschaltet werden soll.

   Von der     Wechselstrom-          quelle    V wird über Kontakt c des     Stufenschaltwerks     L4 den entsprechenden Verbindungsleitungen über  die dazwischenliegenden Gleichrichter     II    ein Strom  über den Kontakt a des     Stufenschaltwerks        IB    das  Relais     III    des     Stufenschaltwerks        IB    durchfliessen und  somit das     Stufenschaltwerk        IB    hochfahren, bis seine  Stufe c erreicht ist.

   In diesem Augenblick wird über  die Kontakte c beider     Stufenschaltwerke    ein     Strom-          fluss    unabhängig von den Gleichrichtern<B>11</B> beide  Relais des     Stufenschaltwerks        IB    in entgegengesetzter  Richtung durchfliessen, womit der Motorantrieb still  gesetzt wird.  



  Beim Zuschalten weiterer     Stufenschaltwerke    wie  derholt sich dieser Vorgang wie eben beschrieben.  Mit Hilfe von Meldegeräten bekannter Bauart  kann der jeweilige Regelvorgang zur Anzeige gebracht  werden. Die Meldung erfolgt zweckmässig über Hilfs  kontakte der einzelnen Relais.  



  An einem weiteren Beispiel soll eine praktische  Ausführung der Erfindung an einer     Drehstrombank     mit Reservetransformator gezeigt werden.  



  Die Auswahl des führenden Antriebs kann dabei  durch Reihenkontakte erfolgen, die automatisch nur  den in Betrieb befindlichen Antrieben die Führung  zugestehen und bei<B>Ab-</B> oder Umschaltung des führen  den automatisch einen anderen in Betrieb befindlichen  Antrieb zum führenden machen.  



  In     Fig.    2a und<B>2b</B> ist ein Ausführungsbeispiel für  eine solche     Drehstrombank    mit Reservetransformator  dargestellt.    In     Fig..    2a ist eine Anlage vorausgesetzt mit drei       Einphasentransfonnatoren,    das heisst für jede Phase       j?,   <B><I>S,</I></B>     T    einen und mit einem Reservetransformator       RST.     



  In     Fig.   <B>2b</B> sind mit<B>1</B> wieder die     Stufenschaltwerke     bezeichnet.<B>11</B> sind die Gleichrichter, entsprechend  der vorhergehenden Beschreibung,<B>111</B> und IV die  jeweils zu einem     Stufenschaltwerk    gehörenden Relais  mit ihren entsprechenden Gleichrichtern<B>3</B> und 4.

   Mit  K sind die Hilfskontakte der Trennschalter bezeichnet,  wobei     beira    Reservetransformator drei Hilfskontakte       KR,        Ks,   <I>KT</I> notwendig sind, die den einzelnen Phasen  zugeordnet sind" da der Reservetransformator für jede  Phase schaltbar sein     muss.   <B>1</B> sind Umschaltkontakte  der Leistungsschalter, die notwendig sind, um die       Wechselstromquelle    dem jeweils führenden Schalt  werk zuzuordnen.  



  Im folgenden soll die Wirkungsweise an dieser       Drehstrombank    beschrieben werden:  Unter der Annahme,     dass    die drei Transforma  toren     IR,        IS,        IT        (Fig.    2a) in Betrieb sind, ist der Trans  formator     Ig    der führende. Fällt dieser jetzt infolge  einer Störung aus, so wird der entsprechende Hilfs  kontakt der Phase R am Reservetransformator ein  gelegt.

   Durch Abschalten des Leistungsschalters des  Transformators     IR    werden die beiden Kontakte<B>1,</B> und       Ki    zum Umlegen gebracht, wodurch die     Wechsel-          stromquelle    an den Transformator     Is    gelegt und dieser  zum führenden gemacht wird.  



  Jetzt wird in der vorher     (Fig.   <B>1)</B> beschriebenen  Art der Reservetransformator in die entsprechende       S.chaltstufe    gebracht. Der Leistungsschalter des       Reservetransformators    kann erst dann betätigt wer  den, wenn die richtige Schaltstufe erreicht und beide  Relais geschlossen haben.  



  Soll die Erfindung auf     Mehrfach-Sammelschienen-          systeme,    bei denen jedes System getrennt für sich  arbeitet, angewendet werden, um Transformatoren  oder zusammengehörige Gruppen von Transforma  toren wahlweise auf einzelne     Sammelschienensysteme     umzuschalten, so ist es notwendig, eine vollauto  matische, Einsteuerung so vorzunehmen,     dass    bei  Zusammenarbeiten von mehreren Transformatoren  auf ein und dasselbe     Sammelschienensystem    die     hin-          zuzuschaltenden    automatisch auf die gleiche Stufe  gebracht werden wie der in Betrieb befindliche.  



  Jedem     Stufenschaltwerk    ist hierzu ein Auswahl  relais zugeordnet, durch das die Einregelung des     zuzu-          schaltenden        Stufenschaltwerks    eingeleitet wird, wobei  infolge einer zyklischen Vertauschung der zugehöri  gen     Trennschalterhilfskontakte    nur dann eine Erre  gung der Auswahlrelais erfolgt, wenn mindestens zwei       Stufenschaltwerke    auf ein     Sammelschienensystem    ge  schaltet sind.  



  Ein entsprechendes Beispiel ist in den     Fig.    3a bis       3c    gezeigt,  In     Fig.    3a ist mit<B>1,</B> 2,<B>3</B> jeweils ein     Sammelschie-          nensystem    bezeichnet, von denen jedes die Phasen       RST    besitzt. Mit<B>1, 11</B> und     III    sind die entsprechenden  Transformatoren bezeichnet mit den dazugehörigen           Leistungsschaltem        Ll,        L29        L3    und den jeweiligen  Trennschaltern     All,        A129   <B><I>Als USW.</I></B>  



  In     Fig.   <B>3b</B> sind mit     Dl.        D23        D   <B>3</B> Auswahlrelais be  zeichnet, die jeweils dann zum Ansprechen gebracht  werden<B>'</B> wenn mehrere Transformatoren auf ein     Sam-          melschienensystem    arbeiten. all,<I>a12,</I>     als    sind Hilfs  kontakte der Trennschalter<B>A.</B>  



       Fig.    3c stellt jetzt die eigentliche     Steuerungs-    und       überwachungseinrichtung    dar. Mit IV und V sind die  parallel liegenden, jeweils zu einem     Stufenschaltwerk     gehörenden Relais für die Auf- und     Abwärtsregelung     benannt.     d"   <B><I>d2,</I> d.</B> sind Hilfskontakte der     D-Relais     und<B>1.,</B> 125<B>1 3</B> Hilfskontakte der entsprechenden Lei  stungsschalter     LI,    L2> L     3*    Die Hilfskontakte<B>d</B> und<B>1</B>  besitzen jeweils einen Ruhe- und einen Arbeits  kontakt.

   Zwischen der Nullschiene und dem Eingang  vor dem ersten Hilfskontakt des Leistungsschalters       Li    ist eine     Wechselstromquelle        VII    gelegt.  



  Im folgenden soll jetzt die Wirkungsweise be  schrieben werden: Es sei angenommen,     dass    der Trans  formator I auf das     Sammelschienensystein   <B>3,</B> Trans  formator<B>111</B> auf das     Sammelschienensystein   <B>1</B> arbei  ten, und Transformator     II    vom Betrieb auf     Sammel-          schienensystem    2 auf das     Sammelschienensystem   <B>1</B>  umgeschaltet werden soll.  



  Bei dem im Augenblick bestehenden Zustand sind  bei Transformator<B>1</B> Leistungsschalter     L,    und Trenn  kontakt<B>A"</B> geschlossen sowie die entsprechenden  Hilfskontakte des Trennschalters     als.    Entsprechend  sind bei den anderen beiden Transformatoren<B>11</B> und       III    die Leistungsschalter sowie die Trennschalter<B>A22</B>       bzw.   <B>A</B>     s,    mit den dazugehörigen Hilfskontakten a ge  schlossen. Durch die zyklische Vertauschung der       Trennschalter-Hilfskontakte   <I>a</I> ist es bei der augen  blicklichen Stellung der Trennschalter unmöglich,     dass     die Relais<B>D</B> zum Ansprechen gebracht werden.  



  In     Fig.    3c ist die Stellung der Hilfskontakte<B>d</B> und  <B>1</B> jetzt so,     dass    durch die eingeschalteten Leistungs  schalter die Arbeitskontakte der Hilfskontakte<B>1</B> und  durch die nicht angesprochenen     D-Relais    bei den  Hilfskontakten<B>d</B> die Ruhekontakte geschlossen sind.  Wenn jetzt der Transformator<B>11</B> vom     Sammelschie-          nensystem    2 auf das     Sammelschienensystern   <B>1</B> umge  schaltet werden soll, wird der Leistungsschalter L,  ausgeschaltet und danach der Trennschalter<B>A22</B> Sowie  seine Hilfskontakte a.. geöffnet.

   Dadurch wird eben  falls eine Umschaltung der Hilfskontakte 12 von       Arbeitskontakt        Jetzt        wird        der        auf        Transformator        Ruhekontakt        vorgenommen.        II        zum        Zuschalten     auf das     Sammelschienensystem   <B>1</B> vorbereitet.

   Hierzu  wird zunächst     der"Trennschalter   <B>A2,</B> eingelegt, wo  durch die Hilfskontakte a2, ebenfalls geschlossen       werden.        a..        und        a.V        Die        a2,        Relais        erregt,        D2        wohingegen        und        D3        werden        das        Relais        jetzt        über        D,

          nach        a        21'     wie vor nicht zum Ansprechen kommt. Durch die  erregten Relais<B>D,</B> und<B>D 3</B> werden in entsprechender  Weise auch ihre Hilfskontakte<B>d2</B> und<B>d.</B> umgelegt.  Dadurch wird die     Wechselstromquelle    über Arbeits  kontakt<B>11,</B> Ruhekontakt     dl,    Ruhekontakt 12, Arbeits  kontakt<B>1,</B> und Arbeitskontakt     d,    an die Steuereinrich-         tung    des Transformators<B>111</B> gelegt, womit dieser zum  führenden gemacht wird.

   Entsprechend der jeweiligen  Stufenzahl wird jetzt über die Verbindungsleitungen  der einzelnen Stufenkontakte und den dazugehörigen  Gleichrichter der Strom das entsprechende Relais,  auf- oder, abwärts, des Transformators     II    durchfliessen  und diesen mit eindeutig vorgegebener Richtung auf  die entsprechende Stufe einfahren.  



  Nachdem der Gleichlauf erreicht ist, wird der  Motorantrieb wieder stillgesetzt, und der Leistungs  schalter wird nunmehr zur Einschaltung freigegeben.  Dieses erfolgt automatisch. Dadurch wird der     Hüfs-          kontakt    12 des Leistungsschalters L2 umgelegt, womit  Transformator     II    zum führenden wird.  



  Diese Einrichtung ist jederzeit erweiterungsfähig,  wenn es sich darum handelt, aus einer beliebigen Zahl  von     Stufenschaltwerken    einzelne oder frei     zusammen-          stellbare    Gruppen auf beliebig viele     Sammelschienen-          Systeme    wahlweise arbeiten zu lassen. Es sind hierzu  nur ein oder mehrere Grundsysteme in entsprechender  Schaltung notwendig.  



  Die Einrichtung ist auch erweiterungsfähig auf  die Einsteuerung und     überwachung    eines bleibenden  relativen Gleichlaufes, wenn z. B. das zweite Schalt  werk relativ zum ersten immer zwei Stufen tiefer       usw.    stehen soll. Dazu brauchen in dem bekannten  Grundsystem nach     Fig.   <B>1</B> nur statt der Kontakte  gleicher Ordnung entsprechend versetzte Kontakte  verbunden zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCI-1 Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren überwachung an parallel arbeitenden Stu- fenschaltwerken, dadurch gekennzeichnet, dass die Einsteuerung der Stufenschaltwerke auf gleiche Stufe bei nur einer<B>je</B> Stufenschaltwerk vorhandenen Kon taktbahn von einer Wechselstromquelle über Gleich richter, die den Verbindungsleitungen der einzelnen Kontakte untereinander und zwei Steuerrelais zuge ordnet sind, eingeleitet wird,
    so dass die Richtung des Steuerbefehls eindeutig festgelegt und der entspre chende Antrieb auf- oder abwärts betätigt wird, wobei nach erreichter Stufengleichheit diese bei einer Betä tigung aller parallel arbeitenden Stufenschaltwerke überwacht.
    <B>UNTERANSPRÜCHE</B> <B>1.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass für jedes Stufenschaltwerk zwei parallel liegende, den Strom in entgegengesetzter Rich- tun- durchlassende Relais vorgesehen sind, von denen das eine bei Erregung die Aufwärts- und das andere bei Erregung die Abwärtsregelung einleitet und die bei gleichzeitiger Erregung den Gleichlauf überwachen und melden. 2.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Auswahl des führenden An triebs durch Reihenkontakte erfolgt, die nur den in Betrieb befindlichen Antrieben die Führung zuge stehen und automatisch bei<B>Ab-</B> od r Umschaltung des führenden auf einen anderen in Betrieb befind lichen übergeben. <B>3.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das Einlegen eines Leistungsschal ters eines zugeschalteten Stufenschaltwerks selbsttätig nur nach erfolgtem Gleichlauf vorgenommen wird. 4.
    Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Aufrechterhaltung eines rela- tiven Gleichlaufs die Kontakte an den Stufenschalt- werken versetzt sind. <B>5.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die zwischen den Kontaktverbin- dungen liegenden Gleichrichter in ihrer Anzahl um<B>1</B> gegenüber den Kontaktverbindern vermindert sind.
    <B>6.</B> Anordnung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass jedem Stufenschaltwerk ein Aus wahlrelais zugeordnet ist, durch das die Einregelung des zuzuschaltenden Stufenschaltwerks eingeleitet wird, wobei infolge einer zyklischen Vertauschung zugehöriger Hilfskontakte nur dann eine Erregung der Auswahlrelais erfolgt, wenn mindestens zwei Stufen- schaltwerke auf ein gemeinsames Leitungssystem geschaltet sind.
CH6376658A 1957-09-30 1958-09-09 Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren Überwachung an parallel arbeitenden Stufenschaltwerken CH373805A (de)

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DEL28897A DE1102871B (de) 1957-10-21 1957-10-21 Anordnung zur Einsteuerung der Stufengleichheit und deren UEber-wachung an parallel arbeitenden Stufenschaltwerken

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