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CH377987A - Verfahren und Vorrichtung zum Vakuum-Spritzgiessen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Vakuum-Spritzgiessen

Info

Publication number
CH377987A
CH377987A CH7991559A CH7991559A CH377987A CH 377987 A CH377987 A CH 377987A CH 7991559 A CH7991559 A CH 7991559A CH 7991559 A CH7991559 A CH 7991559A CH 377987 A CH377987 A CH 377987A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cylinder
casting
mold
pressure
valve
Prior art date
Application number
CH7991559A
Other languages
English (en)
Inventor
Kanno Tomonobu
Uehara Torazo
Original Assignee
Furukawa Casting Company Limit
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Furukawa Casting Company Limit filed Critical Furukawa Casting Company Limit
Priority to CH7991559A priority Critical patent/CH377987A/de
Publication of CH377987A publication Critical patent/CH377987A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22DCASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
    • B22D17/00Pressure die casting or injection die casting, i.e. casting in which the metal is forced into a mould under high pressure
    • B22D17/14Machines with evacuated die cavity

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description


  Verfahren und Vorrichtung zum     Vakuum-Spritzgiessen       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum     Vakuum-          Spritzgiessen    sowie eine Vorrichtung zur Durchführung  des Verfahrens.  



  Bei den bekannten     Spritzgiessverfahren    unter Ver  wendung einer herkömmlichen     Spritzgiessmaschine    ist,  obwohl für die Formen ein Gasabzug vorgesehen ist,  die Abführung der Gase aus der Formhöhlung beim  Giessvorgang nicht hinreichend. Es bleiben Gase zu  rück, so dass die Giessprodukte häufig     Gasblasenlöcher     aufweisen; darüber hinaus werden die in der Form  höhlung verbleibenden Gase beim Einpressen des ge  schmolzenen Metalls in die Form komprimiert, erhö  hen hierdurch den Gegendruck und verhüten oder  stören die Zirkulation des geschmolzenen Metalls, was  zu einer grösseren Anzahl von     Ausschuss-Gussstücken     bei den bekannten     Spritzgussverfahren    führt.  



  Durch die Erfindung sollen die genannten Nachteile  vermieden werden. Sie bezweckt, ein verbessertes Ver  fahren zum     Vakuum-Spritzgiessen    zu schaffen, welches  hauptsächlich auf den     Spritzguss    von leichten Legie  rungen wie etwa Aluminiumlegierungen, Kupferlegie  rungen und     Magnesiumlegierungen    unter Verwendung  einer sogenannten     Kaltkammer-Spritzgussmaschine    an  wendbar ist.

   Die Erfindung bezieht sich somit auf ein  Verfahren zum     Vakuum-Spritzgiessen,    bei welchem in  einen Giesszylinder eingefülltes flüssiges Metall mittels  eines Giesskolbens in eine zwischen einem festen und  einem beweglichen Formteil befindliche, dem herzu  stellenden     Gussstück    entsprechende Formhöhlung ein  gespritzt wird, und ist dadurch gekennzeichnet, dass der  Verbindungskanal zwischen dem Giesszylinder und der  Formhöhlung mittels eines Ventils verschlossen wird,  das unter einem bestimmten Schliessdruck steht, dass  dann die Formhöhlung evakuiert und das flüssige Me  tall in den Giesszylinder eingefüllt wird, dass hierauf das  flüssige Metall mittels des Giesskolbens unter einen  Druck gesetzt wird, der höher als der Schliessdruck des    genannten Ventils ist,

   so dass das Ventil geöffnet wird  und das     flüssige    Metall in die evakuierte Formhöhlung  eintritt und diese ausfüllt.  



  Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine     Vakuum-          Spritzgiessmaschine    zur Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der  erfindungsgemässen     Vakuum-Spritzgiessmaschine    dar  gestellt. Anhand desselben wird das Verfahren erläu  tert. Es zeigen:       Fig.    1 einen schematischen Schnitt durch die wesent  lichen Teile der     Vakuum-Spritzgiessmaschine,          Fig.    2 eine Ansicht einer Giessform,       Fig.    3 eine teilweise Rückansicht der Giessform,       Fig.    4 ein elektrisches Schaltbild für ein Zeitrelais  und einen Endschalter,       Fig.    5 ein elektrisches Schaltbild zur Veranschau  lichung der Arbeitsweise der     Spritzgiessmaschine    und  der zugehörigen Steuerorgane,

         Fig.    6, 7 und 8 Schnitte durch einen Teil des Giess  zylinders bei Änderungen des Flüssigkeitsstandes des  geschmolzenen Metalls nach Eingiessen in den Zylinder  und beim fortschreitenden Zusammenpressen mittels  des Kolbens.  



  In den Zeichnungen sind die wesentlichen Teile der       Spritzgiessmaschine    zur Durchführung des erfindungs  gemässen Verfahrens mit folgenden Bezugszeichen ver  sehen:  1 Feste Grundplatte der     Spritzgiessmaschine.       2 Zugstangen, deren Enden an der Grundplatte 1  befestigt sind.  



  3 Eine bewegliche Gegenplatte der Maschine, welche  durch die Zugstangen 2 geführt wird.  



  4 Festes Formteil, welches an der festen Grundplatte  befestigt ist.      5 Haltefinger zur Befestigung des festen Formteils 4  an der festen Grundplatte 1.  



  6 Schraubenbolzen     zurBefestigung        desHaltefingers    5.  7 Beweglicher Formteil.  



  7a Löcher für Ausstossstifte des beweglichen Form  teils 7 und zum Absaugen von Luft aus dem Raum  zwischen den Formteilen 4 und 7.  



  8 Formkasten.  



  9     Schraubenbolzen    zur Verschraubung des beweg  lichen Formteils 7 und des Formkastens B.  



  10 Haltefinger zur Befestigung des Formkastens 8  an der beweglichen Gegenplatte 3.  



  11     Schraubenbolzen    zur Befestigung der Halte  finger 10.  



  12 Befestigungsplatte für Ausstossstifte, gleitend an  gebracht im Formkasten B.  



  13 Schraubenbolzen zur Befestigung von Platten für  die Ausstossstifte.  



  14 Ausstossstifte zum Ausstossen von     Gussprodukten,     befestigt an der Platte 12.  



  15 Kolbenstange der Ausstossvorrichtung für die       Spritzgiessmaschine.     



  16 Kolben für die Betätigung der     Ausstosser-Kolben-          stange    15.  



  17 Hydraulischer Zylinder zum Betätigen der Form.  18 Elektromagnetisch betriebener Schieber zur Steue  rung des hydraulischen Druckes zum Betrieb des  Zylinders 17.  



  19 Eine Dichtung zwischen dem Formkasten 8 und  dem beweglichen Formteil 7, vorzugsweise aus  Kupfer oder einem wärmebeständigen Gummi.  



  20 Dichtung zwischen der     Berührungsfläche    des be  weglichen Formteils 7 und des festen Formteils 4,  vorzugsweise aus Kupfer.  



  21 Dichtung zwischen dem Formkasten 8 und der  beweglichen Gegenplatte 3, vorzugsweise aus  Gummi.  



  22 Kanal für das geschmolzene Metall, verbunden  mit den Formhöhlungen A in der Oberfläche des  beweglichen Formteils 7.  



  23     Überströmöffnung    für das geschmolzene Metall  im beweglichen Formteil 7.  



  24     Einlassöffnung    des sekundären Aufnahmegefässes.  25 Sekundäres Aufnahmegefäss für geschmolzenes  Metall.  



  26     Luftabzugsöffnung    am Formkasten S.  27     Schlauchanschluss.     



  28 Biegsamer Schlauch.  



  29 Elektromagnetisches Ventil zur Steuerung der  Evakuierung.  



  30, 31, 32, 33 Teile des Ventils 29, und zwar eine Fe  der, die das Ventil normalerweise geschlossen hält,  eine Ventilstange, einen Anker und eine Spule.    34 Vakuumpumpe.    35 Elektromotor zum Antrieb der Vakuumpumpe 34  mittels eines Riemens 37.  



  36 Vakuumtank, verbunden mit der Vakuumpumpe  34 und dem elektromagnetischen Ventil 29 durch  Rohre 38.    Gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist  ein Giesszylinder 39 an der festen Grundplatte 1 ange  bracht. Er führt durch die Platte 1 und durch einen  Teil der festen Formplatte 4 hindurch und ist mittels  einer Dichtung 40 zwischen diesen Teilen abgedichtet.  Gegenüber dem Ausstossende des Giesszylinders 39 ist  eine Führungshülse 41 an dem beweglichen Formteil 7  angebracht; innerhalb der Führungshülse 41 befindet  sich ein verschiebbares Luftventil 42, welches die Aus  stossöffnung des Giesszylinders 39 und den zu der  Formhöhlung führenden Kanal für das     geschmolzene     Metall abschliessen kann. Das Luftventil 42 ist an einer  Kolbenstange 44 befestigt, der Kolben der Kolben  stange gleitet in einem Zylinder 43.

   Die Führungshülse  41 ist aus einem harten Metall hergestellt und mit Kühl  wasser-Durchflussbohrungen 45 versehen, um sie zur  Vermeidung einer Abnutzung des Luftventils auf einer  angemessenen Temperatur halten zu können. Der Kopf  des Luftventils 42 ist kegelförmig ausgebildet und passt  in eine entsprechende Kegelöffnung 46 des festen  Formteils, welche wiederum über einen Kanal 47 mit  den Formhöhlungen A in Verbindung steht.  



  Der Zylinder 43 ist durch Bolzen 48 an dem beweg  lichen Formteil 7 befestigt     (Fig.    3) und an beiden En  den durch Rohre 49 und 50, Übergangsstücke 51 und 52  und Rohre 53 und 54 mit dem elektromagnetisch be  triebenen Steuerschieber 56 verbunden. Der Schieber  56, der durch eine Feder 58 in seiner Normallage gehal  ten wird, wird durch eine Magnetspule 57 betätigt, der  Zylinder ist durch eine Leitung 59 mit der hydrauli  schen Druckquelle verbunden. Die Rohre 49 und 50  führen durch den Formkasten 8 und sind hierin durch  geeignete Dichtungen 55 abgedichtet.  



  Der Giesszylinder 39 ist mit einer Öffnung 39a an  seinem Ende zum Eingiessen von geschmolzenem Me  tall in seinen Oberteil versehen. Der Kopf eines Kol  bens 60 gleitet im Zylinder 39, die Kolbenstange 61  des Kolbens 60 ist mit einem     Plunger    63 verbunden.  Letzterer gleitet in einem hydraulischen Zylinder 62  hin und her, und zwar durch Wirkung des hydraulischen  Druckes, welcher dem Zylinder 62 durch Rohre 64 oder  65 unter der Steuerung des Schiebers 66 zugeführt  wird; der Schieber 66 wird ebenfalls hydraulisch betrie  ben, mittels eines Schaltschiebers 68. Die Rohre 71  und 72 verbinden den Zylinder 66 mit dem Schalt  schieber 68, letzterer wird durch einen Magneten 69  geschaltet und mittels einer Feder 70 in seiner Grund  stellung gehalten. Rohre 67 und 73 führen zu der hy  draulischen Druckquelle.

   In der in     Fig.    1 gezeigten  Stellung dieser Schieber ist der Schaltschieber 68 durch  die Feder 70 nach rechts     gerückt    und verbindet die  Rohre 73 und 72, so dass hydraulischer Druck auf die  rechte Seite des hydraulischen Betätigungsschiebers 66  aufgegeben wird. Hierdurch wird die Druckleitung 67  mit der Rohrleitung 64 verbunden und hydraulischer  Druck auf die linke Seite des Zylinders 62 aufgegeben.  Die Druckentlastung erfolgt auf der rechten Seite durch  die Leitung 65 und einen     Schieberkanal    zur     Auslass-          öffnung.     



  An einem Arm 74 ist ein     Endschalter    75 befestigt.      Der Arm 74 ist an einem feststehenden Teil wie etwa  der festen Grundplatte 1 angebracht und derart ange  ordnet, dass der Endschalter 75 durch einen Teil der  beweglichen Gegenplatte oder einem daran befestigten  Hebel betätigt wird, wenn diese Gegenplatte     Hin-          und        Herbewegungen    ausführt. Nach dem elektrischen  Schaltbild der     Fig.    4 sind der Endschalter 75 und ein  Zeitrelais 76 in Serie zwischen     Strom-Sammelschienen     83 und 84 geschaltet.

   Ebenfalls zwischen die Sammel  schienen sind geschaltet: eine Magnetspule 33 über  einen Kontakt 77 des Zeitrelais 76, eine Magnetspule  57 über einen geschlossenen Kontakt 79 eines Relais 78  und einen geschlossenen Kontakt 81 eines Umschalters  80 und den Endschalter 75 in Reihe; wenn der Kontakt  82 geschlossen wird, ist die Magnetspule 57 parallel  zum Endschalter 75 geschaltet. Die Relaisspule 78 ist  bei Schliessung des normalerweise offenen Kontaktes  85 in Reihe mit dem Endschalter 75 geschaltet. Sofern  ein Endschalter 86 an der festen Grundplatte 1 mittels  eines Armes 87     (Fig.    1) angebracht ist, ist die Relais  spule 78 in Reihe mit dem Endschalter 86 zwischen die  Sammelschienen 83 und 84 geschaltet; in diesem Fall  liegen der Kontakt 82 und der Endschalter 75 parallel.

    Die Magnetspule 33, das Zeitrelais 76, die Magnet  spule 57 und die Relaisspule 78 liegen in Parallelschal  tung zwischen der Stromquelle. Der Endschalter 86  muss nicht immer vorgesehen werden, sondern wird  nur nach Wunsch eingebaut, er wurde daher in     Fig.    4  in gebrochenen Linien eingezeichnet. Er kann auf dem  Arm 87 in eine geeignete Stellung gelegt werden, in  diesem Fall ist ein Gegenarm 88 an der Kolbenstange  61 oder 63 befestigt, um den Endschalter 86 während  der Verschiebung des Kolbens zu betätigen.  



  Das     Vakuum-Spritzgiessverfahren    unter Verwen  dung einer Vorrichtung     vorbeschriebener    Konstruk  tion wird mit Bezug auf die     Fig.    1 und 5 beschrieben.  Die     Fig.    1 und 6 veranschaulichen den Zustand nach  Start der     Spritzgiessmaschine    und Vorschieben der be  weglichen Gegenplatte 3 zur Schliessung der Form.  Vor dem Start befindet sich die bewegliche Gegenplatte  3 in zurückgezogener Stellung, die Form ist dann offen.  



  Wenn der Startschalter 89     (Fig.    5) niedergedrückt  wird, fliesst Strom durch die Leitungen 90 und 91, den  Kontakt 93 des Relais 92, die Leitung 94, die Relais  spule 95 und die Leitung 96 über die elektrischen  Stromquellen 83 und 84; die Kontakte 97 und 98 des  Relais 95 werden dann geschlossen und die Leitung 91  wird mit der Leitung 190 durch den Kontakt 97 ver  bunden, wodurch ein Haltestromkreis des Relais 95  errichtet wird, welcher das Relais in stromdurchflosse  nem Zustand hält, selbst wenn der Startschalter 89  geöffnet wird.

   Ein Stromkreis durch die Leitungen 99,  den Kontakt<B>100</B> des Relais 92, die Leitungen 101 und  102, die Magnetspule 103 und die Leitung 104 wird  durch den geschlossenen Kontakt 98 geschlossen, so  dass Strom zwischen den Stromquellen 83 und 84 fliesst;  durch die elektromagnetische Kraft der Magnetspule  103 wird der Magnetanker 105 angezogen, dieser  schiebt die     Schieberspindel    107 des Schaltschiebers<B>106</B>  in die in     Fig.    5 gezeigte Stellung; der Flüssigkeitsdruck    von der Druckquelle baut sich durch die Rohrleitungen  108 und 109 auf, so dass die Spindel 111 des Betäti  gungsschiebers 110 in die in     Fig.    5 gezeigte Stellung  gebracht wird.

   Dann     fliesst    der Flüssigkeitsdruck von  der Rohrleitung 112 zur Rohrleitung 113 und in die  linke Seite des Zylinders 114, wodurch der     Plunger    115  und damit die Gegenplatte 3 in feste Verbindung mit  dem festen Formteil 4 gebracht wird. Wenn die beweg  liche Gegenplatte 3 in festen Kontakt mit der festen  Form 4 kommt, wird der Vorschub der Platte 3 been  det und beide Formteile werden durch einen durch die       Spritzgiessmaschine    vorbestimmten Druck fest gegen  einandergepresst. Die Endschalter 75 und 116 sind so  eingestellt, dass ihre Kontakte geschlossen werden,  wenn die     bewegliche    Gegenplatte gestoppt wird; die  Endschalter 75 und 116 sind dann geschlossen.  



  Die Endschalter 117 und 118 der     Spritzgiessmaschine     sind so angeordnet, dass in der extrem zurückgezogenen  Stellung der beweglichen Gegenplatte 3 die Kontakte  des Endschalters 117 geöffnet und die Kontakte des  Endschalters 118 geschlossen werden; wenn die beweg  liche Gegenplatte 3 nur ein kleines Stück vorrückt, wird  der Endschalter 117 geschlossen und der Endschalter  118 geöffnet. Anschliessend gestattet die Schliessung  des Endschalters 75 den Beginn der Arbeitsvorgänge  der mit dem     Vakuum-Spritzgiessverfahren    verbundenen  Teile.  



  Es wird ein Stromkreis geschlossen durch die Lei  tung 119, die Magnetspule 57, die Leitung 120, den  Kontakt 79 des Relais 78, die Leitung 121, den Kon  takt 81 des Umschalters 80, die Leitung 122, den     End-          schalter    75 und die Leitung 123 und gleichzeitig ein  Stromkreis durch die Leitung 122, das Zeitrelais 76 und  die Leitung 124 (128), so dass die Magnetspule 57 und  das Zeitrelais 76 mit Energie versorgt werden und damit  die     Evakuiervorrichtung    in folgender Weise betätigen:  Als erstes wird durch den     Stromfluss    durch die Ma  gnetspule 57 die Spindel 125 des elektromagnetischen  Schiebers 56 in die in     Fig.    5 gezeigte Stellung gezogen;

    dann     fliesst    die     Druckflüssigkeit    aus der Druckleitung  59 zu Rohrleitungen 53 und 49 und der Flüssigkeits  druck wird auf die linke Seite des Zylinders 43 gegeben;  der     Plunger    44 wird vorgeschoben und drückt das  Luftventil 42 in die Höhlung 46 des festen Form  teils 4, so dass der Verbindungsabschnitt zwischen der  Öffnung des Kanals 47 und dem Austrittsende B des  Giesszylinders 39 mit einem vorher bestimmten Druck  verschlossen wird.  



  Durch die Betätigung des Zeitrelais 76 werden des  sen Kontakte 77 nach einer gegebenen Verzögerungs  dauer geschlossen, so dass -ein Stromkreis durch die  Leitungen 126 und 127, die Magnetspule 33 und die  Leitung 128 diese Magnetspule 33 mit Energie versorgt.  Hierdurch wird der Anker 32 angehoben und öffnet  durch Verstellung der Ventilstange 31 das Vakuum  ventil 29, so dass die Formhöhlungen A und der damit  in Verbindung stehende Raum über die Bohrungen 7a  an die Vakuumpumpe 34 und den Vakuumtank 36  angeschlossen werden. Zur gleichen Zeit, wenn das  Vakuumventil 29 geöffnet wird, werden die Formhöh-      Lungen A mittels der Vakuumpumpe und des Vakuum  tanks evakuiert, bis das Ventil wieder geschlossen wird.  Die Verzögerung des Zeitrelais 76 wird üblicherweise  auf etwa 0,5 bis 1 sec eingestellt.

   Hierdurch wird ver  mieden, dass das Vakuumventil öffnet, bevor das Luft  ventil 42 den Fliesskanal vollständig     absperrt;    es kann  also keine Luft aus diesem Teil in den Vakuumtank  gezogen und hierdurch die Wirksamkeit der     Evakuier-          vorrichtung    beeinträchtigt werden. Die Einstellung  einer geeigneten Verzögerung dient also der Sicherheit,  das Vakuumventil 29 bestimmt erst dann zu betätigen,  nachdem die Kanalöffnung abgeschlossen ist.  



  Das mit einer Pfanne vom     Schmelzofen    geschöpfte  geschmolzene Metall wird dann durch die Giessöffnung  39a des Giesszylinders 39 eingegossen und durch den  Kolben 60     eingepresst.    Dieser Arbeitsgang benötigt  etwa 10 sec, so dass eine Vakuumpumpe geringer Kapa  zität zur Evakuierung der Formhöhlungen A und der  damit verbundenen Räume hinreicht; es wird ein sehr  hohes Vakuum erzielt, wie es niemals bei den bisher  bekannten     Vakuumspritzgiessverfahren    erreicht wer  den konnte.  



  Wenn das     geschmolzene    Metall in den Giesszylinder  39 gegossen wird, nimmt es gemäss     Fig.    6 den unteren  Teil des Zylinders ein. In diesem Moment wird der  Fussschalter 129 niedergedrückt, um den     Giessprozess     zu starten. Durch Niederdrücken des Fussschalters 129  wird ein Stromkreis geschlossen durch die Leitungen  <B>130</B> und<B>131,</B> den Endschalter 116, die Leitung 132,  das Relais 133, die Leitung 134, den Endschalter<B>117</B>  und die Leitung 135. Das Relais 133 wird mit Strom  versorgt und schliesst seine Kontakte 136, 137 und 138.

    Der Kontakt 136 errichtet einen Umgang des Relais  133 durch die Leitung 139, so dass das Relais strom  durchflossen bleibt, selbst wenn der Fussschalter 129  oder der Endschalter<B>116</B> geöffnet werden; dieser  Stromkreis wird jedoch unterbrochen, wenn der     End-          schalter    117 geöffnet wird. Der Kontakt 137 schliesst  den Stromkreis durch die Magnetspule 69 über Lei  tungen 140, 141 und 142, so dass die Magnetspule 69  mit Strom     versorgt    wird und die Ventilstange 143 des       Einpress-Schaltventils    68 mittels des Ankers 144 in die  in den     Fig.    5 und 1 gezeigte Stellung zieht.

   Hierdurch       fliesst        Druckflüssigkeit    von der Druckleitung 73 zur  Leitung 72 und schiebt die     Schieberspindel    145 in die  in den Zeichnungen gezeigte Stellung, wodurch wieder       Druckflüssigkeit    von der Druckleitung 67 zur Druck  leitung 65 und dann in die rechte Seite des Zylinders 62       fliesst;    hierdurch wird der     Plunger    63 vorwärts gedrückt.  



  Der hydraulische     Plunger    63 drückt die Spitze 60  der Kolbenstange 61 in den Giesszylinder 39 in Rich  tung nach links     (Fig.    1); das     geschmolzene    Metall wird  zusammengedrückt und die im oberen Raum des Zylin  ders 39 befindliche Luft entweicht durch die Öffnung  39a, bis das Ende 60 die Öffnung vollständig abschliesst;  danach findet noch im Zylinder 39 befindliche Luft  einen Weg durch den Spielraum zwischen dem Kolben  stangenende 60 und der Zylinderwand 39, so dass der  Druck direkt auf das     geschmolzene    Metall weiterge  geben wird.

   Wenn der Druck den auf das Luftventil 42    durch den     Plunger    44 im Zylinder 43 ausgeübten Druck  übersteigt, wird das Luftventil 42 zurückgedrückt und  öffnet den Kanal 47, wodurch das geschmolzene Metall  rasch in die Formhöhlungen A     eingepresst    wird.  



  Zur gleichen Zeit schliesst der Kontakt 138 einen  Stromkreis durch die Leitung 146, das Zeitrelais 147  und die Leitung 148, so dass infolge des Stromflusses  das Zeitrelais 147 in Tätigkeit tritt. Dies Zeitrelais  dient zur Öffnung der Form, wenn sein Kontakt 149  nach einer von der Einstellung des Zeitrelais abhängi  gen Verzögerung geschlossen wird.  



  Wenn der Kontakt 149 geschlossen wird, besteht  ein Stromkreis durch die Leitung 150, das Relais 92  und die Leitungen 151 und 152 für den     Stromfluss,    wo  durch das Relais 92 betätigt wird und die Kontakte 93  und 100     öffnet    und die Kontakte 153 schliesst.

   So wird  der Stromkreis durch die Leitungen 154 und 155, die  Magnetspule 156 und die Leitung 157 geschlossen und  gleichzeitig die Stromkreise des Relais 95 durch die  Leitungen 99 und 101, den Kontakt 98, die Leitung 102,  die Magnetspule 103 und die Leitung 104 und ebenfalls  durch die Leitung 96, das Relais 95, die Leitung 91,  den Kontakt 97 geöffnet; hierdurch wird die Magnet  spule 103 ausgeschaltet und die Magnetspule 156 mit  Strom versorgt, um den Schieber 106 durch die Spin  del 107 nach links zu bewegen; die Druckflüssigkeit  fliesst dann aus der Rohrleitung 108 durch die Rohr  leitung 157 und bewegt den Schieber 110 nach rechts,  so dass die Druckflüssigkeit aus Rohrleitung 112 durch  die Rohrleitung 158 auf die rechte Seite des     Plungers     115 fliesst und diesen nach links drückt.

   Hierdurch wird  der bewegliche Formteil 3 zurückgezogen, und zwar  dann, wenn der     Plunger    115 seine Bewegung nach links  beginnt. Die Zeitspanne bis zum Start der Rückzugs  bewegung der beweglichen Formplatte ist die durch das  Zeitrelais 147 gegebene Verzögerung, welche von Form  und Grösse der Giessprodukte abhängt und im allge  meinen zwischen etwa 5 und 20 sec eingestellt wird.  Wenn die bewegliche Formplatte 3 beginnt, sich zurück  zubewegen, werden die Endschalter 75 und 116 geöff  net; der Endschalter 116 ist aus Sicherheitsgründen  angeordnet; wenn aber der Endschalter 75 geöffnet  wird, wird der Stromkreis durch die Leitungen 123  und 122, das Zeitrelais 76 und die Leitung 124 geöffnet,  so dass die Betätigung des Zeitrelais 76 unterbrochen  und sein Kontakt 77 geöffnet wird.

   Hierdurch wird der  Stromkreis durch die Magnetspule 33 unterbrochen,  so dass das Betätigungsventil 29 für den Vakuumteil  schliesst. Der Guss in die Formhöhlungen A ist dann  schon abgeschlossen, so dass es nicht mehr nötig ist,  die Höhlungen zu evakuieren; aus diesem Grund wird  das Ventil 29 geschlossen und nur der Vakuumtank 36  bleibt in Verbindung mit der Vakuumpumpe 34 und  wird leergesaugt, um für den nächsten     Gussvorgang     fertig zu sein.  



  Zur gleichen Zeit unterbricht das Öffnen des     End-          schalters    75 den Stromkreis durch die Leitung 119, die  Magnetspule 57, die Leitung 120, den Kontakt 79, die  Leitung 121, die Schaltkontakte 80 und 81 und die  Leitungen 122 und 123, so dass der     Stromfluss    durch      die Magnetspule 57 fortfällt und damit durch die  Druckwirkung der Feder 58 der elektromagnetische  Schieber 56 in Gegenrichtung (nach rechts,     Fig.    5) be  wegt wird.

   Durch diese Verstellung des elektromagne  tischen Schiebers 56 wird die     Druckflüssigkeitsleitung     49 mit der     Auslassleitung    und die     Druckflüssigkeits-          leitung    59 mit der Rohrleitung 50 verbunden, so dass  der Flüssigkeitsdruck auf die Frontseite des Zylinders  43 wirkt und den     Plunger    44 zurückschiebt; das führt  zur Rückwärtsbewegung des Luftventils 42.

   Der Rück  gang des Luftventils 42 wird also bewirkt einmal durch  den Druck des geschmolzenen Metalls infolge Ein  pressen des Injektionskolbens und zum zweiten durch  die gleichzeitig mit der     Metalleinpressung    erfolgende  Entlastung der Druckflüssigkeit im Zylinder 43 zu der  etwa in Form eines Druckbehälters ausgebildeten       Druckflüssigkeitsquelle;    hierdurch wird sichergestellt,  dass das Luftventil 42 auch dann nicht wieder vorge  schoben wird, wenn der Druck des geschmolzenen  Metalls nicht mehr besteht.  



  Bei Rückgang der beweglichen Gegenplatte 3 wer  den auch das mit der Platte 3 verbundene Formteil 7  und der gegossene Körper zurückgezogen. Wenn die  bewegliche Gegenplatte 3 die Endstellung erreicht,  wird der Endschalter 117 geöffnet und der Endschalter  118 geschlossen. Der Schalter 117 unterbricht den  Stromkreis durch die Leitung 139, den Kontakt 136,  das Relais 133 und die Leitungen 134 und 135 und  schaltet den Strom durch die Relaisspule 133 ab, so  dass die Kontakte 138, 136 und 137 des Relais 133 ge  öffnet werden; die Magnetspule 69 wird nicht mehr mit  Strom versorgt, der     Einspritz-Schaltschieber    68 wird  mittels der Feder 70 umgeschaltet und auch das Zeit  relais 47 wird ausgeschaltet und geht in die Ursprungs  stellung zurück.  



  Wenn der     Einspritz-Schaltschieber    68 umschaltet,  wird die     Druckflüssigkeitsleitung    73 mit der Rohrlei  tung 71 verbunden und leitet Druckflüssigkeit zur  linken Seite des Betätigungsschiebers 66; hierdurch  wird dieses umgeschaltet und verbindet die     Druckflüs-          sigkeitsleitung    67 mit der Rohrleitung 64, so dass Druck  flüssigkeit zur linken Seite des Zylinders 62 fliesst und  den     Plunger    63 zusammen mit der Kolbenspitze 60       rückwärts    in die Ausgangsstellung schiebt.  



  Der Endschalter 118, der zur Steuerung der Ver  schiebungen des     Plungers    15 in Vor- und Rückwärts  richtung dient, schliesst den Stromkreis durch die Lei  tungen 191 und 159, das Relais 160 und die Leitung 161  gleichzeitig mit dem Niederpressen des Startschalters  89 beim Start der     Spritzgiessmaschine,    so dass das Re  lais 160 anspricht und seine Kontakte 162 und<B>163</B>  schliesst. Der erste Kontakt 162 schliesst den Stromkreis  durch die Leitungen<B>159</B> und 164 und ebenfalls den  Stromkreis durch die Leitung 161, das Relais 160 und  die Leitungen 159 und 164 zur Überbrückung des  Relais.

   Anschliessend geht die bewegliche Gegenplatte  3 der     Spritzgiessmaschine    vorwärts, so dass der     End-          schalter    118 geöffnet wird und der     Stromfluss    durch das  Zeitrelais 165 abbricht.

   Seit der Schliessung des     End-          schalters    118 durch die bewegliche Gegenplatte 3    schliesst der Kontakt 163 das Relais 160 einen Strom  kreis durch die Leitung 166, den Endschalter 118, die  Leitungen 167 und 168, das Zeitrelais 165 und die Lei  tung 169 als auch einen Stromkreis durch die Leitung  166, den Endschalter 118, die Leitungen 167 und 168,  den Kontakt 170 des Relais 165, das Relais 171 und die  Leitung 172, so dass der Kontakt 173 des Relais 171  geöffnet und der Kontakt 174 geschlossen wird.

   Folg  lich wird der Stromkreis durch die Leitung<B>175,</B> den  Kontakt 173, die Leitung 176, die Magnetspule 177  und die Leitung 178 vom     Stromfluss    unterbrochen, so  dass die Magnetspule 177 nicht mehr mit Energie ver  sorgt wird, zur gleichen Zeit wird der Stromkreis durch  die Leitung 179, den Kontakt 174, die Leitung<B>180,</B>  die Magnetspule 181 und die Leitung 182 geschlossen  und die Magnetspule 181 mit Strom versorgt.

   Dadurch  wird der elektromagnetische Schieber 18 umgeschaltet  und der Druck in der     Druckflüssigkeitsleitung   <B>183</B>  aufgehoben, dafür fliesst Druckflüssigkeit aus der Rohr  leitung 59 in die Rohrleitung 184 und gibt Flüssigkeits  druck auf die linke Seite des Zylinders 17, so dass der       Plunger    15     vorwärtsgepresst    wird und damit die Platte  12 für die Ausstossstifte vorschiebt; hierdurch wird der  gegossene- Körper in den Formhöhlungen mittels der  Ausstossstifte nach vorn aus der Form ausgestossen.  



  Zur gleichen Zeit wird der Kontakt 170 des Zeit  relais 165 nach einer bestimmten für das Zeitrelais ein  gestellten Zeit geöffnet, und zwar liegt diese Zeit ge  wöhnlich zwischen etwa 1 und 3 sec. Während dieser  Zeit wird der gegossene Artikel aus der Form entfernt.  Bei Öffnen des Kontaktes 170 wird der Stromkreis  durch die Leitung 166, den Endschalter 118, die Lei  tung 167, den Kontakt 163, die Leitung 168, den Kon  takt 170, das Relais 171 und die Leitung 172 unter  brochen, so dass der     Stromfluss    durch das Relais 171  aufhört und damit der Kontakt 174 öffnet und der  Kontakt 173 schliesst, wodurch die Ausgangsstellung  wieder hergestellt ist.

   Dann wird der Stromkreis der  Magnetspule 181 zur     Auspressung    der     Gussstücke     unterbrochen und der Stromkreis durch die Magnet  spule 177 geschlossen, so dass das elektromagnetische  Ventil 18 in die Ursprungsstellung zurückkehrt und  Druckflüssigkeit aus der Rohrleitung 59. in die Rohr  leitung<B>183</B> fliesst; der     Plunger    15 geht damit in die  Anfangsstellung zurück. Da     Plunger    15 und Platte 12  miteinander verbunden     sind,    gehen auch die Ausstoss  stifte 14 in die Anfangsstellung zurück.

   Wenn für den  nächsten     Giessvorgang    die bewegliche Gegenplatte 3  vorgeschoben wird und mit dem beweglichen Form  teil 7 in Berührung kommt, so erreichen die Ausstoss  stifte das feste Formteil 4 und gehen in die Anfangs  stellung zurück. Durch die Öffnung des Endschalters  118 wird auch der     Stromfluss    durch das Zeitrelais 165  unterbrochen,, so dass es die Anfangsstellung einnimmt  und der nächste Giessvorgang     entsprechenderweise     durchgeführt werden kann.  



  Durch die oben beschriebenen Vorgänge ist ein  Giessvorgang abgeschlossen.,  Während des Giessvorganges gleitet das Luftventil  42 in der Hülse 41; zwischen diesen Teilen ist ein ge-           ringer    Spielraum, so dass     geschmolzenes    Metall beim  Einpressen in diesen Spielraum einfliessen und hier  durch die Bewegung des Luftventils behindern könnte;  es ist daher notwendig, zu ermitteln, ob das Luftventil  bequem in eine Lage bewegt werden kann, in der das  bewegliche Formteil 7 geöffnet wird.

   In einem solchen  Falle wird der Umschalter 80 betätigt und vom Kon  takt 81 zum Kontakt 82 umgelegt; dann fliesst Strom  durch die Magnetspule 57 auch bei geöffnetem     End-          schalter    75, so dass der elektromagnetische Schieber 56  betätigt wird und das Luftventil 42 mittels des     Plungers     44 herausgedrückt werden kann. Wenn dann der Um  schalter 80 wieder betätigt und die Berührung mit dem  Kontakt 81 wieder hergestellt wird, wird die Magnet  spule 57 ausgeschaltet und damit das Luftventil 42  zurückgezogen; die Funktionsfähigkeit des Luftventils  kann also geprüft werden, wenn das bewegliche Form  teil in     Offenstellung    ist.

   Für den     vorbeschriebenen     Arbeitsgang wird dieser Umschalter vorzugsweise so  angeordnet, dass er für den Bedienungsmann der       Spritzgiessmaschine    leicht erreichbar ist.  



  Wenn das feste Formteil 4 beim Schliessvorgang der       Spritzgiessmaschine    in feste Berührung mit dem beweg  lichen Formteil 7 kommt, wird das Luftventil 42 dicht       eingepresst    in die Öffnung 46 des festen Formteils 4;  das geschieht durch den     Plunger    44, der durch die in  den Zylinder 43     eingepresste    Druckflüssigkeit betätigt  wird. Dies schliesst die Formhöhlungen A; die Luft im  Giesszylinder wird teilweise durch die Öffnung 39a  ausgestossen, und zwar durch die Kolbenspitze 60,  welche durch den     Plunger    63 verschoben wird.

   Der  Rest an Luft wird vollständig     herausgepresst    durch den  Spielraum zwischen der Kolbenspitze 60 und dem  Giesszylinder 39; dann wird der notwendige Druck auf  das     geschmolzene    Metall ausgeübt, wodurch das Luft  ventil 42 zurückgedrückt wird und den Kanal 47 öffnet;  dann fliesst das geschmolzene Metall schnell in die  Formhöhlungen A ein. Wenn der auf den     Plunger    44  ausgeübte Druck aussergewöhnlich hoch ist, so wird  auch ein sehr hoher Gegendruck benötigt.  



  Demgemäss sollte der auf den     Plunger    44 ausgeübte  Druck nicht extrem hoch sein. Der auf den     Plunger    44  ausgeübte Druck erzeugt eine anfängliche Druckein  wirkung auf das     geschmolzene    Metall, bevor dieses       eingepresst    wird; das führt zu sehr günstigen Ergebnis  sen beim Giessvorgang.

   Nach früheren Erfahrungen  wirkt die Anwendung von Druck auf das     geschmolzene     Metall vor dessen Einpressung günstig hinsichtlich einer  beschleunigten     Vergiessung    und führt offenbar zu bes  seren Ergebnissen beim     Gussvorgang.    Der auf den       Plunger    44 ausgeübte Druck kann für die verschiede  nen Giessmaschinen von Zeit zu Zeit etwas verschieden  sein, solche Differenzen liegen jedoch im Bereich eini  ger oder einiger Zehntel des Giessdruckes; wenn eine  grössere Kraft erforderlich ist, kann der innere Durch  messer des Zylinders 43 geändert werden. Um die  Hülse 41 und das Luftventil 42 in gut gleitendem Zu  stand zu halten, wird vorzugsweise Schmieröl zwischen  die gleitenden Flächen gebracht.

   Das kann erreicht  werden durch Bewegung des Luftventils 42 vor- und    rückwärts durch Umschalten des Schalters 80 bei  zurückgezogener Stellung das beweglichen Formteils 7.  



  Der in gebrochenen Linien eingezeichnete Strom  kreis des Endschalters<I>86</I>     (Fig.    1 und 5) ist gegeben  durch die Leitungen<B>185</B> und 186, die Leitung 187 und  das Relais 78 bzw. durch die Leitungen 185 und 186,  die Leitung 188, den Kontakt 85 des Relais 78 und die  Leitung 189.  



  Wenn nun die Formhälften geschlossen wurden,  geschmolzenes Metall durch die     Öfiung    39a in den  Giesszylinder eingegossen ist und das geschmolzene  Metall     eingepresst    werden soll, wird der Fussschalter  129 niedergedrückt; dann rückt der     Plunger    63 vor  wärts, das Innenvolumen des Giesszylinders 39 wird  kleiner und der Flüssigkeitsspiegel des geschmolzenen  Metalls im Zylinder steigt fortschreitend an;

   wenn die  Kolbenspitze 60 die Öffnung 39a verschliesst     (Fig.    8)  und das geschmolzene Metall gerade den Innenraum  des Zylinders 39 auffüllt, kommt der am     Plunger    63  befestigte Finger 88 in Berührung mit dem     Endschal-          ter    86 und schliesst dessen Kontakte. Die geeigneten  Stellungen von Endschalter 86 und Finger 88 werden  natürlich vorher eingestellt. Durch Schliessung des  Endschalters 86 wird der vorgenannte Stromkreis ge  schlossen und das Relais 78 mit Strom versorgt. Dies  öffnet den Kontakt 79 und schliesst den Kontakt 85,  welcher das Relais 78 überbrückt, wenn der Kontakt  79 die Magnetspule 57 ausschaltet.

   Hierdurch wird der       Plunger    44 im Zylinder 43 zusammen mit dem Luft  ventil 42 zurückgezogen. In diesem Moment wird das  geschmolzene Metall durch den Kanal 47 mit hoher  Geschwindigkeit in die Formhöhlungen     eingepresst.     



  Die Luft im Giesszylinder ist vorher durch die Kol  benspitze 60 ausgepresst worden     (Fig.    8), so dass also  keine Luft mehr mit dem geschmolzenen Metall ver  mischt ist. Wenn der Giessvorgang abgeschlossen ist  und die bewegliche Formhälfte zurückgeht, wird der  Endschalter 75 geöffnet, so dass der Überbrückungs  stromkreis durch das Relais 78 unterbrochen wird und  dieses in seine Ausgangsstellung zurückkehrt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Vakuum-Spritzgiessen, bei wel chem in einen Giesszylinder eingefülltes flüssiges Metall mittels eines Giesskolbens in eine zwischen einem festen und einem beweglichen Formteil befindliche, dem her zustellenden Gussstück entsprechende Formhöhlung eingespritzt wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Verbindungskanal zwischen dem Giesszylinder und der Formhöhlung mittels eines Ventils verschlossen wird, das unter einem bestimmten Schliessdruck steht, dass dann die Formhöhlung evakuiert und das flüssige Me tall in den Giesszylinder eingefüllt wird, dass hierauf das flüssige Metall mittels des Giesskolbens unter einen Druck gesetzt wird, der höher als der Schliessdruck des genannten Ventils ist,
    so dass das Ventil geöffnet wird und das flüssige Metall in die evakuierte Formhöhlung eintritt und diese ausfüllt. II. Vakuum-Spritzgiessmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach Patentanspruch 1, gekennzeichnet durch eine feste Grundplatte (1) mit einem daran be festigten festen Formteil (4), einen beweglichen Form teil (7) mit mindestens einer Aussparung zur Ausbil dung einer Formhöhlung (A) zwischen dem bewegli chen und dem festen Formteil (4, 7), eine Verstellvor- richtung zur Verschiebung des beweglichen Formteils (7) und anschliessenden Blockierung in einer festen Stellung,
    eine mit der Verstellvorrichtung verbundene Evakuiervorrichtung (34, 36), einen in die feste Grund platte (1) eingepassten Giesszylinder (39) mit einer Ein füllöffnung (39a) und einer durch Fliesskanäle (47) mit der Formhöhlung (A) in Verbindung stehenden Aus lassöffnung, ein Luftventil (42) zum Schliessen des Überganges zwischen der Auslassöffnung des Giesszylin ders (39) und dem Fliesskanal (47), eine hydraulisch betriebene Vorrichtung (43, 44) zur Betätigung des Luftventils (42), einen Einspritzzylinder (62) mit hy draulisch betätigtem Kolben, an dessen Kolbenstange der im Giesszylinder (39) gleitende Giesskolben (60) sitzt, eine Schieberanordnung (66, 68)
    zur hydrauli schen Betätigung des Einspritzzylinders (62) und eine elektrische Steuervorrichtung zur Koordinierung der Arbeitsvorgänge von Luftventil (42) und Einspritz- zylinder (62) in solcher Weise, dass die durch die Ein füllöffnung (39a) in den Giesszylinder (39) eingegossene Menge an geschmolzenem Metall durch Einwirkung des Giesskolbens (60) einem Druck unterworfen wird, bis der Druck des geschmolzenen Metalls im Giesszy linder einen vorbestimmten Betrag überschreitet, das Luftventil aufgepresst wird und unter Bewegung des Giesskolbens (60) dem geschmolzenen Metall ein Ein fliessen in die Formhöhlung (A) gestattet.
    UNTERANSPRUCH Vakuum-Spritzgiessmaschine nach Patentanspruch 11, gekennzeichnet durch elektrische Steuervorrich tungen, bestehend aus einem mit der beweglichen Form platte (3) zusammenarbeitenden Endschalter (75) zur Feststellung des geschlossenen Zustandes der Form, einen elektromagnetischen Steuerschieber (56) zur hydraulischen Betätigung des Zylinders (43, 44) für die Verstellung des Luftventils (42), welches unter Kontrolle des Endschalters (75) mit Strom versorgt wird, ein elektromagnetisches Ventil (29) zur Steuerung der Evakuiervorrichtung (34, 36), welches nach Schlie ssen des Endschalters (75) durch Wirkung eines Zeit relais (76) mit Strom versorgt wird, das Ganze derart, dass bei Schliessen der Form das Luftventil den Kanal eintritt (47)
    und den Auslass des Giesszylinders (39) voneinander trennt und die Formhöhlung (A) unmit telbar anschliessend evakuiert wird.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US5385198A (en) * 1991-12-19 1995-01-31 Toyota Jidosha Kabushiki Kaisha Vacuum casting apparatus

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