[go: up one dir, main page]

CH361568A - Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen

Info

Publication number
CH361568A
CH361568A CH361568DA CH361568A CH 361568 A CH361568 A CH 361568A CH 361568D A CH361568D A CH 361568DA CH 361568 A CH361568 A CH 361568A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
formula
ester
alcohol
alcohols
production
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Donald Surmatis Joseph
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH361568A publication Critical patent/CH361568A/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C33/00Unsaturated compounds having hydroxy or O-metal groups bound to acyclic carbon atoms
    • C07C33/02Acyclic alcohols with carbon-to-carbon double bonds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   polyoletinischen    Alkoholen
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen der Formel
EMI1.1     
 worin R eine Alkylgruppe mit 2 bis 4   Kohlenstoff-    atomen bedeutet.



   Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch gekennzeichnet, dass man einen   Carbonsäuroester    eines Alkohols der Formel
EMI1.2     
 unter Allylumlagerung mit einem   anionotropen    s ; auren Mittel erwärmt und den   umgelagerten    Ester hydrolysiert. Als   anionotropes    saures Mittel wird mit Vorteil eine niedere Alkancarbonsäure, am besten die dem verwendeten Ester entsprechende SÏure benutzt.



  Die Hydrolyse der umgelagerten Ester kann z. B. durch Verseifung mittels wÏsserig-alkoholischer Ka  liumhydroxydiösung    vorgenommen werden.



   Die erhaltenen Alkohole der Formel I lassen sich h auf übliche Art, z. B. durch Behandlung mit einem Carbonsäureanhydrid, wiederum in Ester überführen.



   Die gewonnenen polyolefinischen Alkohole und deren Säureester sind neue Verbindungen, welche, sich durch ihren angenehmen Geruch auszeichnen. Sie können deshalb als Riechstoffe, als   Riechstoffkom-      ponenten oder zur    Herstellung von Parfums Verwendung finden.



   Beispiel 1 a) Ein Gemisch von 500g 3-Acetoxy-3,7-di  methyl-nonadien-1,    6 und 250 cm3 Eisessig wird 4 Stunden zum Sieden unter Rückfluss erwärmt. Die Essigsäure wird dann im   Vacuum      abdestimert und    der Rückstand im. Vakuum sorgfältig fraktioniert.



  Das gebildete 1-Acetoxy-3, 7-dimethyl-nonadien-2, 6 geht als Fraktion vom Siedepunkt 125¯ C/9 mm  ber ; n25D = 1,4608. b) Eine L¯sung von 29,5g des erhaltenen 1  Acetoxy-3,      7-dimethyl-nonadien-2,    6 (n25D = 1, 4610), 100cm3 ¯thanol, 50cm3 Wasser und 20g Kaliumhydroxyd wird 2 Stunden bei   600 C gerührt.    Nach Sbehen über Nacht bei Raumtemperatur wird die   Reakitionsmuschung    mit Wasser auf etwa 500 cm3 ver  dünnt und anschliessend dreimal    mit wasserfreiem Äther extrahiert. Die Atherextrakte werden mit   Was-    ser neutral gewaschen und   über wasserfreiem Cal-       ciufmsulfat getrocknet.

   Man fraktioniert dann im    Vakuum, wobei das gebildete 3, 7-Dimethyl-nonadien2, 6-o1-1 bei 89  C/1mm als farbloses Íl vom   nid    = 1, 4748  bergeht. Dieser Alkohol hat einen angenehmen   rosenartigen      Duft.   



   Durch Veresterung dieses Alkohols mittels   Iso-    buttersäureanhydrid in Gegenwart von Pyridin kann n man daraus den entsprechenden Isobuttersäureester vom Siedepunkt 106¯ C/1,1 mm, n25D = 1, 4578 gewinnen. Dieser Ester hat einen zarten ambretteartigen Rosonduft mit   fruchtiger    Note.



   Beispiel 2 a) Eine Mischung von 400 g 3-Acetoxy-3, 7, 9-tri  methylldecadien-1,    6 und 200 cm3 Eisessig wird 4 Stunden unter Rühren zum Sieden unter R ckflu¯ erwärmt. Die Essigsäure wird dann im Vakuum m   abdestiJliert    und der Rückstand im Vakuum   sorg-      fältig fraktioniert.    Die bei   78-79       CjO,      l    mm  bergehende Fraktion besteht aus l-Acetoxy-3, 7, 9-tri  methyl-decadien-2,    6 vom n2D5 = 1, 4598-1, 4600.

   b) Eine Lösung von 160g des erhaltenen   1-      Acetoxy-3,    7,   9-trimethyl-decadien-2,    6 (n25D = 1,   4600),    500 cm3 ¯thanol, 100 cm3 Wasser und 100 g Kaliumhydroxyd wird 2 Stunden bei   60  C gerührt.    Nach dem Stehen über Nacht bei Raumtemperatur wird die Reaktionsmischung mit Wasser auf etwa 1000 cm3 verdünnt und dreimal mit wasserfreiem Ather extrahiert. Die   Atherextraikte    werden mit Wasser neutral gewaschen und über wasserfreiem Calciumsulfat getrocknet. Die Fraktionierung im Vakuum liefert d ! as gebildete 3, 7, 9-Trimethyl-decadien-2,6-o1-1 in Form eines bei   75       Po,    08 mm übergehenden farblosen Oles vom   nD    = 1, 4718.

   Dieses Produkt besitzt einen angenehmen und sehr bestÏndigen, an Rosen   erinnern-    den Duft mit fruchtiger Note.



   Der durch Umsetzung des Alkohols mit   Isobutter-    säureanhydrid in Gegenwart von Pyridin erhältliche Isobuttersäureester siedet bei   90       ClO,    1 mm,   n2D5 =   
1, 4570 und besitzt einen   ambretteartigen Rosenduft    mit   fruchtiger    Note.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen der Formel EMI2.1 worin R eine Alkylguppe mit 2 bis 4 Kohlenstoff- atomen bedeutet, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Garbonsäureester eines Alkohols der Formel EMI2.2 unter Allylumlagerung mit einem anionotropen sauren Mittel erwärmt und den umgelagerten Ester hydrolysiert.
    UNTERANSPRUCH 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man als anionotropes saures Mittel eine niedere Alkancarbonsäure verwendet.
    2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man den erhaltenen Alkohol der Formel I mit einer Carbonsäure verestert.
    PATENTANSPRUCH II Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I und den Unteransprüchen 1 und 2 erhaltenen Verfahrensprodukte als Riechstoffe.
CH361568D 1956-07-30 1957-07-19 Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen CH361568A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US361568XA 1956-07-30 1956-07-30
US130856XA 1956-08-13 1956-08-13

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH361568A true CH361568A (de) 1962-04-30

Family

ID=26684412

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH361568D CH361568A (de) 1956-07-30 1957-07-19 Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH361568A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2155672C3 (de) Geschmackstoffzusammensetzungen auf deren Basis
CH361568A (de) Verfahren zur Herstellung von polyolefinischen Alkoholen
DE2835445A1 (de) Verwendung von ester des gemisches der tricyclo-eckige klammer auf 5.2.1.0 hoch 2.6 eckige klammer zu decan-3- und tricyclo eckige klammer auf 5.2.1.0 hoch 2.6 eckige klammer zu decan-4-carbonsaeure als riechstoffe, sowie diese enthaltende riechstoffkompositionen
DE2020554A1 (de) Aromatische Ester von Terpenalkoholen,ihre Herstellung und Verwendung
DE2918901C2 (de)
DE2644762C2 (de) Verwendung von 2-Äthyl-6,6-dimethyl-2-cyclohexen-1-carbonsäureäthylester als Riechstoff
DE1817918C3 (de) Ester des 1.7.7-Trimethyl-bicyclo- [4.4.0] -decanols-(3)
DE2365939C3 (de) Cyclopentene, Verfahren zu deren Herstellung und Riechstoffkompositionen
EP0103125A2 (de) Aliphatische Dicarbonsäureester als Riechstoffe und diese enthaltende Parfümkompositionen und parfümierte Produkte
DE2918168A1 (de) Verwendung von 4,6-dioxa-5-alkyl- tricyclo eckige klammer auf 7.2.1.0 hoch 2,8 eckige klammer zu -dodec-10-enen als riechstoffe, sowie diese enthaltende riechstoffkompositionen
US3557188A (en) 4,7-methanoindene derivatives
CH557423A (de) Neue riech- und/oder geschmackstoffkompositionen.
DE1079033B (de) Verfahren zur Herstellung von durch besondere Riechstoffeigenschaften ausgezeichneten diolefinischen primaeren Alkoholen
EP0549640B1 (de) Isomere 11-oxa-tricyclo[7.3.0.0]dodecen-derivate, deren herstellung und verwendung als riechstoffe, sowie diese ennthaltende riechstoff-zusammensetzungen
DE2809635A1 (de) 4-exo-hydroxy-4-homoisotwistan und diese enthaltende riechstoff- und aromazusammensetzungen
EP0051240B1 (de) Acetylcycloundecan und Acetylcycloundecene, deren Verwendung und diese enthaltende Riechstoffkompositionen
DE2639182A1 (de) 3-(10-undecenyloxy)-propionitril, verfahren zu seiner herstellung und seine verwendung
US2126527A (en) Method of making a synthetic teaseed oil
EP0046542A1 (de) Neue alpha/beta-substituierte gamma-Butyrolactone, deren Herstellung und Verwendung als Riechstoffe, sowie diese enthaltende Riechstoffkompositionen
CH587211A5 (en) Norsesquiterpene derivs - useful aroma agents, made from norpatchoulenol
CH587207A5 (en) Norsesquiterpene derivs - useful aroma agents, made from norpatchoulenol
DE69806901T2 (de) Wollwachs
CH334305A (de) Verfahren zur Herstellung von ungesättigten Alkoholen
CH604714A5 (en) Perfume compsn.
DE2935749A1 (de) 4-methyl-2,5-dioxa-bicyclo (4.4.0) decan-3-on, dessen herstellung und verwendung als riechstoff sowie dieses enthaltende riechstoffkompositionen