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CH360956A - Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät - Google Patents

Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät

Info

Publication number
CH360956A
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Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
motor
rotary impact
spring
drive shaft
anvil
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Schwenk Willy
Original Assignee
Bosch Gmbh Robert
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bosch Gmbh Robert filed Critical Bosch Gmbh Robert
Publication of CH360956A publication Critical patent/CH360956A/de

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25BTOOLS OR BENCH DEVICES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, FOR FASTENING, CONNECTING, DISENGAGING OR HOLDING
    • B25B21/00Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose
    • B25B21/02Portable power-driven screw or nut setting or loosening tools; Attachments for drilling apparatus serving the same purpose with means for imparting impact to screwdriver blade or nut socket
    • B25B21/026Impact clutches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description


  Motorisch angetriebenes     Drehschlaggerät       Die Erfindung bezieht sich auf ein motorisch  angetriebenes     Drehschlaggerät,    das zwischen einem  mit dem Werkzeug verbundenen Amboss und einer  mit dem Motor verbundenen Antriebswelle, gleich  achsig zum Werkzeug, eine mit dem Amboss über  Klauen     kuppelbare        Schwungmasse    hat, die nach  Überschreiten eines vorgegebenen Drehmoments vor  jedem Schlag hinter der Bewegung der Antriebs  welle unter gleichzeitigem Spannen einer Feder zu  rückgehalten wird und nach Lösen der     Klauenver-          bindung    unter Entspannen der Feder stark beschleu  nigt nachläuft und mit dem Amboss wieder gekup  pelt wird.  



  Bei bekannten     Drehschlaggeräten    dieser Art läuft  zwar der Motor während der ausgeübten Drehschläge  weiter ; es entstehen jedoch starke     Torsionsschwin-          gungen    in den zur Kraftübertragung vom Antriebs  motor zur Schwungmasse dienenden     Getriebeteilen,     wenn die     Schwungmasse    mit ihren Klauen auf die  Gegenklauen am Amboss aufschlägt. Dies kann be  sonders bei     Motoren    mit     grossem        Ankerdurchmes-          ser    zu Brüchen von Getriebeteilen führen.  



  Um dies zu vermeiden, wird gemäss der Erfin  dung zwischen der Antriebswelle und dem Motor  eine Rutschkupplung angeordnet.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der  Erfindung ein     Drehschlagschrauber    mit einer Rutsch  kupplung dargestellt.  



  Es zeigen       Fig.    1 den     Drehschlagschrauber    teilweise in An  sicht und teilweise im     Längsschnitt    ;       Fig.    2 die Rutschkupplung des     Schraubers    nach       Fig.    1 in etwas grösserem Masstab im     Schnitt    nach  dem gebrochenen Linienzug     II/II    in     Fig.    3, und       Fig.    3 im Querschnitt nach der Linie     III/III    in       Fig.    2.

           Fig.    4 und 5 zeigen zwei verschiedene, in der  Rutschkupplung verwendete     Lamellenscheiben    in  Ansicht.  



  Der     Drehschlagschrauber    hat ein aus Leichtme  tall gegossenes Motorgehäuse 1, in dem das mit 2  bezeichnete     Ständerblechpaket    befestigt ist. Dieses  trägt eine     Ständerwicklung    3, die mit     Hilfe    eines Fin  gerdruckschalters 4 und eines von diesem betätigten,  innerhalb des Handgriffes 5 des Gerätes unterge  brachten, in der Zeichnung jedoch nicht     dargestellten          Dreifachschalters    über das     mit    6 bezeichnete     An-          schlusskabel    an ein Drehstromnetz erhöhter Fre  quenz angeschlossen werden kann.

   Auf der Antriebs  welle 7 sitzt ein Kurzschlussanker 8, der sich beim       Einschalten    des Gerätes dreht.  



  Die Ankerwelle 7 trägt zwei     Kugellager-Innen-          ringe    9 und 10, deren zugehörige     Aussenringe    einer  seits im Bodenteil des Motorgehäuses, andererseits  im Bodenteil eines topfartigen Getriebegehäuses 11  eingepasst sind, das von der offenen Stirnseite des  Motorgehäuses her in den Innenraum des Motor  gehäuses hineinragt.  



  Das Getriebegehäuse     enthält    eine     Vörgelege-          welle    12, deren     gröseres    Zahnrad 13 mit einem in  das freie Ende der Ankerwelle 7 eingeschnittenen       Ritzel    14 kämmt. Das     in    die     Vorgelegewelle    einge  schnittene     Ritzel    15 greift in ein Zahnrad 16 ein, das  lose auf einer mit 17 bezeichneten Welle sitzt.

   Diese  Welle ist mit ihrem vom Motor     abgekehrten    Ende  in der zentralen     Längsbohrung    eines     Bauteils    18  geführt, der als Amboss für die mit 19 bezeichnete,  die Welle 17     gleichachsig        umschliessende    Schwung  masse dient.  



  Der Amboss ist in einer Messingbüchse 20 ge  lagert, die in einem     Schlagwerkgehäuse    21 sitzt. An  seinem aus dem Gehäuse 21 herausragenden Ende ist  der Amboss mit einem Vierkant 22 versehen, auf      den z. B. ein in der Zeichnung nicht dargestellter  Steckschlüssel aufgesetzt werden kann. An seiner  der Schwungmasse 19 zugekehrten Stirnseite trägt  der Amboss eine Klaue 23, die mit einer Gegenklaue  24 am Amboss 18 zusammenarbeitet, sobald der  Amboss entgegen der Kraft einer im vorderen Ende  der Antriebswelle 17 untergebrachten und sich gegen  den Amboss     abstützenden    Schraubenfeder 25 in das       Schlagwerksgehäuse    hineingedrückt wird.  



  Die Schwungmasse 19 ist     topfförmig    gestaltet  und hat in ihrem die Kupplungsklaue 24 tragenden,       starkwandigen    Boden eine Bohrung 28,     mit    der sie  auf dem     Mittelabschnitt    der Antriebswelle 17 geführt  ist. In dieser Zone ist die Antriebswelle mit einer  unter etwa 450     zu    ihrer Achse geneigten und entlang  ihrem Umfang verlaufenden Schrägnut 29 versehen.  In dieser Nut liegt eine Kupplungskugel 30 derart,  dass sie mit einem über den     Umfang    der Antriebs  welle vorstehenden Abschnitt in eine     Längsnut    31 in  der Bohrung 28 der Schwungmasse eingreift.

   In die  offene Stirnseite der Schwungmasse ragt eine auf der  Antriebswelle 17 verkeilte     Hülse    32, die an ihrem  auf der Antriebswelle aufsitzenden     Nabenteil    33 ein  Schulterlager trägt, gegen dessen einen Tragring 34  sich die     Schlagfeder    35 abstützt. Der andere Trag  ring 36 des Schulterlagers liegt an zwei     Druckbolzen     38 an, die     parallel    zur Wellenachse verlaufend sowie  einander diametral gegenüberliegend im scheibenför  migen Mittelteil der Hülse 32     geführt    sind und mit  ihrem anderen Ende gegen einen Druckring 40 an  liegen.

   Auf die Hülse 32 ist der Innenring 41 eines       Radiallagers    aufgezogen, dessen Aussenring 42 teils  im     Schlagwerksgehäuse    21, teils in einem das Ge  triebegehäuse 11 an seiner offenen     Stirnseite    ab  deckenden Lagerschild 43 eingepasst ist.  



  Wie die     Fig.    2 und 3 besser erkennen lassen,  weist die Hülse 32 in demjenigen Abschnitt, auf dem  der Innenring 41 sitzt, eine     Längsbohrung    44 auf, in  welche die     verlängerte    Nabe 45 des Zahnrades 16  hineinragt. Im Ringraum zwischen der Nabe und der  Bohrungswand sind vier     Lamellenringscheiben    50  und fünf im Aussendurchmesser etwas kleinere La  mellenringscheiben 51 angeordnet.

   Jede der     grös-          seren    Ringscheiben 50 hat an ihrem Aussenumfang  drei gegeneinander um 1200 versetzte Ansätze 52,  während jede der fünf     Lamellenscheiben    51 am In  nenumfang ihrer Bohrung 53 drei ebenso versetzte  Ansätze 54 aufweist (s.     Fig.    4 und 5). Die Lamellen  50 und 51 sind     abwechselnd    auf die Nabe 45 aufge  schoben, wobei die Ansätze 54 an den Lamellen 51  in drei Längsnuten 55 in der Nabe eingreifen, wäh  rend die Ansätze 52 der Lamellen 50 in drei Längs  nuten 56 in der Bohrung 44 der Hülse 32 eingreifen.

    Das     Lamellenpaket    wird abgeschlossen durch einen  an der     offenen    Stirnseite der Hülse 32 eingesetzten  Druckring 57, dessen Sitz durch einen Sprengring  58 gesichert ist.  



  Damit die Lamellen die Antriebskraft von dem  auf der Antriebswelle lose umlaufenden Zahnrad 16  auf die mit der Antriebswelle     verkeilte    Hülse 32    übertragen können, sind Länge und     Vorspannung     der     Drehschlagfeder    35 so     gewählt,    dass auch in der  dargestellten Ruhelage eine ausreichende Presskraft  über das Schulterlager 34, 36 und die     Druckbolzen     38 auf den Druckring 40 und damit auf die Lamellen  ausgeübt wird.  



  Es ist noch zu bemerken, dass die     Schwung-          masse    19 gleichachsig zum nicht gezeichneten Werk  zeug angeordnet ist.  



  Der beschriebene     Schrauber    wirkt wie folgt  Wenn der mit einem Steckschlüssel versehene  Amboss 18 auf den Kopf einer einzudrehenden  Schraube aufgesetzt wird, verschiebt er sich bei  genügendem     Längsdruck    in     seiner    Führung 20 so  weit in das     Schlagwerksgehäuse    hinein, dass seine  Klaue 23 in den Bereich der am unteren Ende der       Schwungmasse    19 sitzenden Gegenklaue 24 gelangt.  Die vorgespannte Schlagfeder 35 hält dabei die       Schwungmasse    19 derart gegen den Amboss verscho  ben, dass die Kupplungskugel 30 in der in     Fig.    1  gezeichneten Lage am unteren Ende der Schrägnut  29 liegt.

   Dadurch wird die Antriebskraft von der  Antriebswelle 17 über die Kugel 30 auf die     Schwung-          masse    und von dort über die einander hintergreifen  den Klauen 24 und 23 so lange auf den Amboss  übertragen, bis der beim Einschrauben     zu    überwin  dende Widerstand so stark ansteigt, dass die Welle  der Schwungmasse voreilt, so dass diese durch die  Wirkung der Schrägnut 29 und der Kugel 30 unter  Zunahme der Spannung der Schlagfeder 35 ange  hoben wird bis die Klauen 23 und 24 ausser Ein  griff gelangen.

   Wenn die Schlagklaue 24 über die       Ambossklaue    23 wegzugleiten vermag, kann sich die  Schlagfeder 35 wieder auf ihren ursprünglichen Vor  spannungswert entspannen und dabei die in der  Schrägnut     geführte    Schwungmasse 19 der voraus  geeilten Antriebswelle 17 unter starker Beschleuni  gung nachführen. Sobald die Schwungmasse die ur  sprüngliche Relativstellung zur Antriebswelle wieder  erreicht hat, schlägt sie mit ihrer Klaue 24 von hin  ten her gegen die     Ambossklaue    23 und gibt dabei  ihre Massenschwungkraft an den Amboss ab, der die  Energie des so entstehenden Drehschlags auf den  Kopf der einzudrehenden Schraube überträgt.

   Die  Schraube wird durch diesen Schlag entsprechend dem  bereits erreichten     Einschraubzustand    noch um einen  bestimmten Drehwinkel weitergedreht, bis die Schlag  energie aufgebraucht ist.  



  Da die Schwungmasse bei jedem Schlag stark  abgebremst wird, entsteht in ihrer Antriebswelle 17  jeweils eine ruckartige Belastung, sobald die Kupp  lungskugel in der Schrägnut wieder wirksam wird  und die Schwungmasse in axialer Richtung zu be  schleunigen sucht. Diese ruckartige Belastung wird  weitgehend vom Getriebe und dem Anker fernge  halten, da die in der Hülse 32 angeordnete Kupplung  kurzzeitig durchrutschen kann.  



  Der besondere     Vorteil    der beschriebenen Anord  nung besteht darin, dass die Schlagfeder gleichzeitig  zur Erzeugung der     Kupplungspresskraft    ausgenützt      ist. Dadurch werden zusätzliche     Kupplungsfedern     eingespart. Da die Schlagfeder im     Augenblick    des  Drehschlages weitgehend entspannt ist und daher ein  niedriges Kupplungsdrehmoment ergibt, während sie  sich bei fortschreitender Verdrehung     zwischen    An  triebswelle und Schwungmasse zunehmend spannt  und daher ein ansteigendes Kupplungsdrehmoment  liefert, wird ein sehr weicher Kraftübergang erzielt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät, bei dem zwischen einem mit dem Werkzeug verbundenen Amboss und einer mit dem Motor verbundenen An triebswelle, gleichachsig zum Werkzeug, eine mit dem Amboss über Klauen kuppelbare Schwung- masse angeordnet ist, die nach überschreiten eines vorgegebenen Drehmoments vor jedem Schlag hinter der Bewegung der Antriebswelle unter gleichzei tigem Spannen einer Feder zurückgehalten wird und nach Lösen der Klauenverbindung unter Entspannen der Feder stark beschleunigt nachläuft und mit dem Amboss wieder gekuppelt wird,
    dadurch gekenn zeichnet, dass zwischen der Antriebswelle und dem Motor eine Rutschkupplung angeordnet ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Drehschlaggerät nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rutschkupplung als Lamel- lenkupplung ausgebildet ist.
    2. Drehschlaggerät nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Übertragung des erforderlichen Drehmoments notwendige Reibungsschluss in der Lamellenkupp- lung durch die zur Beschleunigung der Schwung- masse vorgesehene Drehschlagfeder erzeugt wird.
    3. Drehschlaggerät nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass zwischen der Drehschlag feder und der Lamellenkupplung ein Druckrollen lager angeordnet ist, das die Federkraft der, Dreh schlagfeder auf die Lamellenkupplung überträgt.
CH360956D 1957-01-08 1957-12-23 Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät CH360956A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE360956X 1957-01-08

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CH360956A true CH360956A (de) 1962-03-15

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ID=6296943

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CH360956D CH360956A (de) 1957-01-08 1957-12-23 Motorisch angetriebenes Drehschlaggerät

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