Rettungsfloss und Verfahren zu dessen Herstellung In der Schiffahrt werden als Rettungshilfsmittel u. a. Rettungsflosse verwendet. Man stellte solche Rettungsflosse bisher in den verschiedensten Weisen her, z. B. aus Holz, Kork, Hohlkörpern, aus mit Kapok gefüllten Körpern.
Ein grosser Nachteil bei der Verwendung der bekannten Rettungsflosse in der Schiffahrt bestand bisher darin, dass sie zum Beispiel leicht Schaden litten, wenn sie aus grosser Höhe auf das Wasser geworfen werden mussten, oder dass sie sich, insbe sondere, wenn z. B. noch Öl auf der Wasserober fläche schwamm, rasch mit Wasser füllten und so nicht mehr tragfähig waren.
Es wurde nun gefunden, dass Rettungsflosse, wel che zum mindesten in den äusseren Teilen aus einem Schaumstoff mit geschlossenen Zellen bestehen, eine sehr gute Tragfähigkeit und gleichzeitig gute Wasser festigkeit und verhältnismässig grosse mechanische Festigkeit besitzen. Als Konstruktionsteile der Flosse kann man z. B. einen Schaum mit geschlossenen Zel len, insbesondere einen solchen aus Polyvinylchlorid, verwenden und daraus Platten herstellen, welche mindestens die äusseren Teile des Flosses bedecken.
Es hat sich ergeben, dass Rettungsflosse solcher Konstruktion z. B. aus 40 Meter Höhe in jeder Stel lung ins Wasser fallen gelassen werden können, ohne irgend einen Schaden zu erleiden. Da diese Stoffe ausserdem durchwegs aus kleinsten geschlossenen Zellen bestehen, sind selbst im Falle einer mecha nischen gewalttätigen Zerstörung die einzelnen grös- seren Bruchteile immer noch tragfähig, so dass sie immer noch Hilfe leisten können.
Das erfindungsgemässe Verfahren besteht darin, dass ein Block aus Schaumstoff direkt in der ge wünschten Form des Flosses hergestellt wird, so dass er an der Oberfläche noch eine meist etwas festere Haut besitzt, die einen zusätzlichen Schutz verleiht.
Eine besonders einfache und gute Art der Her stellung eines Rettungsflosses besteht darin, dass man einen Block aus einem Schaum aus Hart-Polyvinyl- chlorid verwendet. Beispielsweise wurde ein solcher Block von der Ausmessung 1 m X 2 m X 15 cm in der üblichen Weise auf den Schmalflächen mit Bolzen versehen, über welche Seile zum Festhalten gespannt wurden. Das verwendete Material wies ein spez. Ge wicht 0,05 kg/dm3 auf ; die Tragkraft des fertigen Flosses betrug 275 kg. Daran können sich nach üblichen Vorschriften, welche z. B. 18 kg pro Person verlangen, mindestens 12-15 Personen festhalten.
Die Schaumstoffe mit geschlossenen Zellen, ins besondere solche aus Hart-Polyvinylchlorid, kann man z. B. auch in Kombination mit anderen Stoffen, insbesondere Leichtstoffen, verwenden, um solche Retttungsflosse zu bauen. Z. B. wurde ein Kern aus Polystyrol-Schaum von den Ausmassen 80 X 800 X 1800 mm allseitig mit 35 mm dicken Platten aus Hart-Polyvinylchlorid vom spezifischen Gewicht 0,08 kg/dm3 umklebt. Auf den Schmalseiten wurden, wie im ersten Beispiel angegeben, Bolzen befestigt, an welchen wieder die Seile zum Festhalten ange bracht waren.
Dieses Floss ergab einen Auftrieb von nahezu 300 kg. Sowohl das erstbeschriebene Floss als auch das zweitbeschriebene wurden aus bis zu 50 m Höhe in den verschiedensten Stellungen auf das Wasser fallen gelassen, ohne dabei den geringsten Schaden zu nehmen.
Als Schaumstoffe mit geschlossenen Zellen kom men in erster Linie in Frage solche aus Thermo plasten, insbesondere aus Polyvinylchlorid, da diese gute mechanische Eigenschaften aufweisen und sehr verrottungsfest sind. Es können aber auch Schaum- stoffe aus anderen Kunststoffen mit geschlossenen Zellen verwendet werden, wobei allerdings die Kunst stoffe grosse Zähigkeit aufweisen müssen, wie z. B. Polyäthylen oder synthetischer Kautschuk.
In der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung sind 1 ein Flosskörper aus Hart-Polyvinylchlorid- Schaumstoff von 2000 X 1000 X 150 mm<B>;</B> 2 die Bolzen aus Eisen oder Kunststoff, die auf der Schmalfläche fest in den Flosskörper ein gefügt wurden ; 3 die Seile, woran sich die Menschen festhalten können.
Liferaft and process for its production In shipping, rescue aids u. a. Used liferaft. So far, such liferafts have been produced in the most varied of ways, e.g. B. made of wood, cork, hollow bodies, from bodies filled with kapok.
A major disadvantage of using the well-known liferaft in shipping has been that, for example, they easily suffered damage when they had to be thrown onto the water from a great height, or that they were, in particular special, when z. B. oil still floated on the water surface, quickly filled with water and were no longer stable.
It has now been found that liferafts, wel che at least in the outer parts of a foam with closed cells, have a very good load-bearing capacity and at the same time good water resistance and relatively high mechanical strength. As structural parts of the fin you can z. B. use a foam with closed cells, especially one made of polyvinyl chloride, and use it to produce plates that cover at least the outer parts of the raft.
It has been found that life fin such a construction z. B. can be dropped into the water from a height of 40 meters in any position without suffering any damage. Since these substances consist of the smallest closed cells, even in the event of violent mechanical destruction, the individual larger fragments are still stable so that they can still provide help.
The method according to the invention consists in that a block of foam is produced directly in the desired shape of the raft, so that it still has a mostly somewhat firmer skin on the surface, which provides additional protection.
A particularly simple and good way of making a liferaft is to use a block of foam made of hard polyvinyl chloride. For example, such a block measuring 1 m X 2 m X 15 cm was provided in the usual way on the narrow surfaces with bolts, over which ropes were tensioned to hold on. The material used had a spec. Weight 0.05 kg / dm3; the load capacity of the finished raft was 275 kg. This can be according to customary regulations, which z. B. 18 kg per person, hold at least 12-15 people.
The foams with closed cells, in particular those made of rigid polyvinyl chloride, can be used, for. B. can also be used in combination with other materials, especially lightweight materials, to build such a life fin. For example, a core made of polystyrene foam with the dimensions 80 X 800 X 1800 mm was glued on all sides with 35 mm thick plates made of rigid polyvinyl chloride with a specific weight of 0.08 kg / dm3. On the narrow sides, as indicated in the first example, bolts were attached to which the ropes were again attached to be held.
This raft gave a buoyancy of almost 300 kg. Both the first described raft and the second described were dropped onto the water from a height of up to 50 m in various positions without taking the slightest damage.
Foams with closed cells are primarily those made from thermoplastics, in particular from polyvinyl chloride, since they have good mechanical properties and are very resistant to rot. However, it is also possible to use foams made of other plastics with closed cells, although the plastics must be very tough, such as B. polyethylene or synthetic rubber.
In the drawing showing an exemplary embodiment, 1 is a raft body made of rigid polyvinyl chloride foam of 2000 X 1000 X 150 mm, 2 are the bolts made of iron or plastic that have been firmly inserted into the raft body on the narrow surface ; 3 the ropes that people can hold on to.