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CH366492A - Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel - Google Patents

Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel

Info

Publication number
CH366492A
CH366492A CH6102958A CH6102958A CH366492A CH 366492 A CH366492 A CH 366492A CH 6102958 A CH6102958 A CH 6102958A CH 6102958 A CH6102958 A CH 6102958A CH 366492 A CH366492 A CH 366492A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
drum
stage
push
stages
rings
Prior art date
Application number
CH6102958A
Other languages
English (en)
Inventor
Jarausch Hans
Panzner Gerhard
Original Assignee
Karl Marx Stadt Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Karl Marx Stadt Maschf filed Critical Karl Marx Stadt Maschf
Priority to CH6102958A priority Critical patent/CH366492A/de
Publication of CH366492A publication Critical patent/CH366492A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B3/00Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering
    • B04B3/02Centrifuges with rotary bowls in which solid particles or bodies become separated by centrifugal force and simultaneous sifting or filtering discharging solid particles from the bowl by means coaxial with the bowl axis and moving to and fro, i.e. push-type centrifuges

Landscapes

  • Centrifugal Separators (AREA)

Description


      Schubzentrifuge   <B>mit</B>     mehrstufiger,        zylindrischer   <B>Schleudertrommel</B>    Die Erfindung betrifft eine     Schubzentrifuge        mit     einer mehrstufigen,     zylindrischen    Schleudertrommel,  die als Einheit ausgebildet ist, und     mit    zwischen den       Trommelstufen    angeordneten Schubringen, die auf  den Austragenden der     Trommelstufen    axial ver  schiebbar lagern und vom Siebmantel der nachfol  genden Trommelstufe umgeben sind, wobei die  Schubringe durch Schubgestänge mit dem Schub  boden verbunden sind.

   Solche mehrstufige Schub  zentrifugen werden vorteilhaft da angewendet, wo  eine grosse Siebfläche zur verlängerten Aufenthalts  zeit des Schleudergutes in der Trommel notwendig  ist, um den     grösstmöglichsten        Trocknungseffekt    zu  erzielen.  



  Es sind bereits mehrstufige Schubzentrifugen be  kannt, bei denen die Stufentrommel aus mehreren  Einheiten besteht, die frei von verbindenden Einbau  teilen sind. Diese haben den Nachteil, dass durch  das     Ineinanderwirken    der     einzelnen    Trommelein  heiten während des Schubvorganges zusätzlich hohe  Massenkräfte von der nächstfolgenden, als Schub  organ dienenden Trommeleinheit aufgenommen wer  den müssen und dadurch ein     ruhiger    Lauf der  Schleudertrommeln nicht gewährleistet ist.  



  Des weiteren sind mehrstufige Schubzentrifugen  bekannt, bei denen die     Trommelstufen    zu einer Ein  heit zusammengefasst sind und die Schubringe durch  im Inneren der     Zentrifuge    angeordnete, sternförmig  ausgebildete     Lamellenkörper    mit dem Schubboden  verbunden sind. Diese, eine verstrebte     Ausführung          erfordernde    Anordnung, zieht einen schnellen     Ver-          schleiss    der     Lamellenkörper    nach sich, hindert einen  kontinuierlichen     Arbeitsfluss    und bedarf einer stän  digen     Wartung.     



  Weiterhin sind mehrstufige Schleudertrommeln  bekannt, die zwischen den Trommelstufen Schub  ringe aufweisen, welche über Schubgestänge von    dem Schubboden gesteuert werden, auf den Aus  tragenden der Trommelstufen axial verschiebbar ge  lagert sind und vom     Siebmantel    der nachfolgenden  Trommelstufe     umgeben    werden. Dabei ist die  Schleudertrommel in     einzelne    Segmente unterteilt,  in welchen die den Schubring betätigenden, als Auf  fangrinnen ausgebildeten Schubgestänge unterge  bracht sind.

   Bei dieser Ausführung zeigt sich der  Nachteil, dass die Verbindung durch radial gerich  tete Verbindungsstege eine     komplizierte    Konstruk  tion erfordert und dennoch eine einwandfreie Ab  dichtung des     Spaltfilters    in den     Segmentabschnitten     nicht gewährleistet ist.  



  Weiterhin haben diese bekannten Einrichtungen  den Nachteil, dass die Schubbewegung der einzelnen  Schubringe gleich der des Schubbodens ist, was sich  in Bezug auf die Behandlung des Schleudergutes       nachteilig    auswirkt.  



       Erfindungsgemäss    werden diese Nachteile be  seitigt und dabei gegenüber den bekannten Einrich  tungen eine viel einfachere Bauweise erreicht, indem  die Schubringe über     zweckmässig        vollkommen    frei  ausserhalb der Trommelstufen angeordnete Schub  gestänge mit einem Ring verbunden sind, der wie  derum durch Stege mit dem Schubboden selbst starr  verbunden ist. Dabei sind die Schubgestänge mit  Stellringen versehen, die eine Veränderung des  Hubes in den     einzelnen    Stufen     ermöglichen.     



  Bei einer bevorzugten Ausführung ist     zur     Erzielung einer einwandfreien     Entwässerung    des  Schleudergutes in den Trommelüberdeckungen je  ein Ringkanal angeordnet, der mit     mindestens    einer       Spritzlochreihe        in    Verbindung steht und entgegen  der     Trommelaustragseite    im Durchmesser     zunimmt.     



  In der     Zeichnung    ist ein Ausführungsbeispiel ei  ner     erfindungsgemässen    mehrstufigen Schubzentri  fuge veranschaulicht.      Die Schleudertrommel 1 der mehrstufigen Schub  zentrifuge weist drei nacheinander angeordnete, mit  Siebbelägen versehene     Trommelstufen    2, 3 und 4  auf. In der mit der Schleudertrommel 1 verbun  denen Hohlwelle 5 ist axial verschiebbar der auf der  Welle 6 befestigte Schubboden 7 gelagert. Die den  Schubvorgang bewirkenden, innen zylindrisch ge  formten Schubringe 8 und 9 sind auf den Austrag  enden 25 und 26 der Trommelstufen 2 und 3 axial  verschiebbar gelagert und werden von den nach  folgenden Trommelstufen 3 und 4 umgeben.

   Durch  die in den Überdeckungen der Trommelstufen 2 und  3 bzw. 3 und 4 angeordneten Öffnungen 10 und 11  sind die Schubgestänge 12 und 13 einerseits mit den  Schubringen 8 und 9 und andererseits mit einem  Ring 14 verbunden. Der Ring 14 ist durch Stege 15  am Schubboden 7 befestigt, wobei diese Stege in  Öffnungen 16 des Bodens der Trommelstufe 2 ein  greifen.  



  Um den Hubweg der Schubringe 8 und 9 ver  ändern zu können, ist das Schubgestänge 13 auf  dem Schubgestänge 12 und dieses im Ring 14 axial  verschiebbar angeordnet, wobei die     Stellringe    17  und 18     zur    Hubeinstellung dienen. Um einen Ver  lust an Siebfläche an den die Schubringe 8 und 9  aufnehmenden     Trommelüberdeckungen    zu vermei  den, sind in den Trommelstufen 2 und 3 entgegen  der     Austragseite    im Durchmesser zunehmende Ring  kanäle 19 und 20 vorgesehen, durch welche die  über den Siebbelag der Trommelstufen 2 und 3  entweichende Flüssigkeit nach den hinteren     Spritz-          lochreihen    geleitet wird.

   Ist in Sonderfällen ein  Nachwaschen des Schleuderproduktes notwendig, so  ist zum Abfangen der Flüssigkeit an der Trommel  stufe 3 ein     Abweisring    21 so angeordnet, dass dieser  das Schubgestänge 13 umschliesst und einen ge  schlossenen Ring bis zum Auffangblech 22 am  Gehäuse bildet.  



  Die Schubzentrifuge gemäss der     Erfindung    hat  folgende Wirkungsweise  Durch das Füllrohr 27 und den     Einlauftrichter     23 wird das Schleudergut der Trommelstufe 2 konti  nuierlich zugeführt. Durch den Siebbelag der Trom  melstufe 2 wird die Mutterlauge von dem Schleuder  gut getrennt. Der sich auf dem Siebbelag der Stu  fentrommel 2 absetzende     Schleudergutrückstand     wird durch den Schubboden 7 periodisch aus der  Trommel ausgestossen. Das Schleudergut fällt da-    bei in die anschliessende Trommelstufe 3 und wird  aus dieser durch den Schubring 8, welcher über das  Schubgestänge 12, den Ring 14 und die Stege 15  mit dem Schubboden 7 verbunden ist, in die Trom  melstufe 4 weitergefördert.

   Von hier aus wiederholt  sich dieser Vorgang, indem der mit dem Schub  gestänge 12 über das Schubgestänge 13 verbundene  Schubring 9 in gleichen Schubimpulsen das Schleu  derprodukt in das Auffanggehäuse 24 ausstösst.  Entsprechend dem immer grösser werdenden Durch  messer der einzelnen Trommelstufen 3 und 4 wird  der Schubweg der einzelnen Schubringe 8 und 9  kürzer werdend eingestellt, und zwar durch die auf  dem Schubgestänge 12 angebrachten Stellringe 17  und 18.  



  Die in den überdeckten Enden der Trommel  stufen 2 und 3     abgeschleuderte    Flüssigkeit wird von  den entgegen der     Austragseite    der Trommel sich  erweiternden Ringkanälen 19 und 20 aufgefangen  und der nächstgelegenen     Spritzlochreihe        zugeführt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel, die als Einheit ausgebildet ist, und mit zwischen den Trommelstufen angeordneten Schubringen, die auf den Austragenden der Trom melstufen axial verschiebbar lagern und vom Sieb mantel der nachfolgenden Trommelstufe umgeben sind, wobei die Schubringe durch Schubgestänge mit dem Schubboden verbunden sind, dadurch ge kennzeichnet, dass die ausserhalb der Trommelstufen (2, 3) angeordneten Schubgestänge (12, 13) über einen Ring (14) und Stege (15) mit dem Schubboden (7) starr verbunden sind, und auf dem Schub gestänge (12) zur Hubveränderung Stellringe (17, 18) angeordnet sind.
    UNTERANSPRUCH Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass in den Trommelstufen (2, 3) je ein Ringkanal (19, 20) angeordnet ist, der mit mindestens einer Spritzlochreihe in Verbindung steht und entgegen der Trommelaustragseite im Durchmesser zunimmt.
CH6102958A 1958-06-25 1958-06-25 Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel CH366492A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH6102958A CH366492A (de) 1958-06-25 1958-06-25 Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel

Applications Claiming Priority (1)

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CH6102958A CH366492A (de) 1958-06-25 1958-06-25 Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH366492A true CH366492A (de) 1962-12-31

Family

ID=4523353

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6102958A CH366492A (de) 1958-06-25 1958-06-25 Schubzentrifuge mit mehrstufiger, zylindrischer Schleudertrommel

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH366492A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3610229A1 (de) * 1986-03-26 1987-10-01 Gerlach Hildburg Mehrstufige schubzentrifuge

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3610229A1 (de) * 1986-03-26 1987-10-01 Gerlach Hildburg Mehrstufige schubzentrifuge

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