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CH365174A - Regeleinrichtung an Turbomaschine - Google Patents

Regeleinrichtung an Turbomaschine

Info

Publication number
CH365174A
CH365174A CH7003059A CH7003059A CH365174A CH 365174 A CH365174 A CH 365174A CH 7003059 A CH7003059 A CH 7003059A CH 7003059 A CH7003059 A CH 7003059A CH 365174 A CH365174 A CH 365174A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
control
control device
guide
additional
adjustment
Prior art date
Application number
CH7003059A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Dipl Ing Brunner
Ernst Dipl Ing Sidler
Original Assignee
Bbc Brown Boveri & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bbc Brown Boveri & Cie filed Critical Bbc Brown Boveri & Cie
Priority to CH7003059A priority Critical patent/CH365174A/de
Publication of CH365174A publication Critical patent/CH365174A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04DNON-POSITIVE-DISPLACEMENT PUMPS
    • F04D27/00Control, e.g. regulation, of pumps, pumping installations or pumping systems specially adapted for elastic fluids
    • F04D27/02Surge control
    • F04D27/0246Surge control by varying geometry within the pumps, e.g. by adjusting vanes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Geometry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of Positive-Displacement Air Blowers (AREA)
  • Structures Of Non-Positive Displacement Pumps (AREA)

Description


      Regeleinrichtung    an     Turbomaschine       Die Regelung von Turbomaschinen     durch    Drosse  lung des durchströmenden Mediums oder     eines    Teil  stromes davon ist seit langem bekannt; doch bedeutet  jeder Drosselvorgang eine Verschlechterung des Ge  samtwirkungsgrades.

   Man ging daher in vielen     Fällen     zur Regelung durch     Leit-    oder     Laufschaufelverstellung     über, doch erfordern die zur Feinregelung nötigen  Pendelbewegungen     ein    ständiges Verstellen der     Leit-          oder        Laufschaufeln.    Dadurch besteht     die    Gefahr, dass  die Gleitstellen im     Verstellmechanismus    relativ rasch  abgenützt werden.  



  Die vorliegende     Erfindung        will    diese     Nachteile     vermeiden. Sie     betrifft    eine Regeleinrichtung an einer  Turbomaschine mit einer     Leit-    oder     Laufschaufelrege-          lung    und ist durch eine     zusätzliche    Regelung gekenn  zeichnet, welche die Feineinstellung der Regelgrösse  ausführt, während die     Leit-    oder     Laufschaufelregelung          zur    Grobeinstellung dient.  



  Gegenüber den bisher bekannten Schaufelregelun  gen bietet der Erfindungsgegenstand den Vorteil, dass  die durch Pendelbewegungen verursachten vermehrten       Abnützungserscheinungen    nicht im Mechanismus der       Schaufelverstellvorrichtung    auftreten, sondern nur in  einem     separat    betätigten Regelorgan. Dieses     kann    von  einfacher Konstruktion mit wenigen, leicht auswech  selbaren Teilen sein. Es kommen dafür ein- oder     aus-          trittsseitige    oder in einer     Umgehungsleitung    angeord  nete Drosselorgane in Frage, aber auch eine oder  mehrere der verstellbaren Schaufelreihen.

   Die gegen  über der reinen Schaufelregelung in Kauf     zu    nehmende  Wirkungsgradeinbusse fällt im Bereich der     Feinrege-          lung    nicht ins Gewicht.  



  In der     Zeichnung    ist die Erfindung in mehreren  Ausführungsbeispielen     schematisch    dargestellt. Es  wurde     dazu        eine    Regeleinrichtung zur     Konstanthal-          tung    des Fördervolumens von mehrstufigen Axialver-         dichtern    bei gleichbleibender Drehzahl gewählt.

   Die  Erfindung     lässt    sich aber bei     sämtlichen    ein- oder       mehrstufigen        Turbomaschinen        axialer    oder radialer       Bauart    verwenden, bei denen eine Regelung durch       Schaufelverstellung        in    Frage     kommt.    Die     Fig.    1 bis 3  zeigen die Anwendung verschiedener     zusätzlicher    Re  gelorgane, während     Fig.    4 eine     Möglichkeit    der auto  matischen Koppelung von Grob- und Feinregelung  zeigt.  



  In     Fig.    1 wird der Verdichter 1 vom Elektromotor  2     -mit    konstanter     Drehzahl    angetrieben. Die Leitschau  fel-Verstellvorrichtung 3 dient zur Grobeinstellung,  die beispielsweise von Hand erfolgen kann. Das     Ven-          turirohr    4, das im vorliegenden     Falle    druckseitig ein  gebaut ist, gibt in bekannter Weise über die Leitung 5       ein    Signal     an    den     Regler    6, der     zur        Feineinstellung     eine     Drosselklappe    7 betätigt, die hier saugseitig an  geordnet ist.  



  Der Regelbereich der     Drosselklappe    4 kann nach  Belieben gewählt werden, doch wird die obere Grenze  immer bei der vollen Klappenöffnung liegen. Da das  Drosseln mit Strömungsverlusten     verbunden    ist, wird  man den Regelbereich der Drosselklappe möglichst       klein,    also die     Mittelstellung    möglichst     nahe    der vollen       Klappenöffnung        wählen.    Anderseits muss der Regel  bereich doch so gross sein,

   dass     alle    Pendelbewegun  gen von der     Drosselklappe    7 übernommen und nur  grössere Regelabweichungen durch die     Leitschaufel-          Verstellvorrichtung    3 ausgeglichen werden.  



  Es ändert sich nichts an der Wirkungsweise der  Regeleinrichtung, ob nun das     Venturirohr    und die       Drosselklappe    saug- oder     druckseitig    angeordnet sind.  



       Fig.    2 zeigt eine     Regeleinrichtung,    bei welcher der  Regler 6 auf die     Verstellvorrichtung    8 der ersten     Leit-          schaufelreihe    des Verdichters 1     einwirkt.    Es ergibt      sich auch hier der     Vorteil,    dass der Grossteil der     Leit-          schaufeln    nur bei stärkerer     Veränderung    der Regel  grösse verdreht wird und die Pendelschwingungen der  Feinregelung nur von einer     Leitschaufelreihe    ausge  führt werden.  



  In     Fig.    3 wirkt der Regler 6 -auf ein Drosselorgan  9 in der Umgehungsleitung 10. Je nach Erfordernis  kann die Umgehungsleitung auch so     angeordnet    wer  den, dass sie nur     eine    einzelne Stufe oder eine Stufen  gruppe überbrückt. Auch ist es     möglich,    in die Um  gehungsleitung eine     Rekuperationsturbine    einzuschal  ten, die ihre Leistung an     einen    Generator oder auch  an die     Verdichterwelle    selbst abgeben kann.  



       Sowohl    die     in    den     Fig.    1 bis 3 dargestellte Grob  einstellung mit Handrad und     mechanischer    Kraftüber  tragung als auch     die    Feineinstellung mittels einer  Kombination von     Venturirohr    und hydraulisch ge  steuertem Regler sind nur als Beispiele     anzusehen.    Es  kann auch jede andere bekannte Antriebsart zur  Grob- und Feineinstellung verwendet werden.  



  In     Fig.    4 ist beispielsweise die automatische Kop  pelung einer elektrisch angetriebenen     Leitschaufel-          Verstellvorrichtung        mit    dem zusätzlichen Regelorgan  dargestellt.

   Der Verdichter 1 wird vom Elektromotor  2 mit konstanter Drehzahl angetrieben.     Änderungen     des     Druckunterschiedes    im     Venturirohr    4 werden vom  Verstärker 11 hydraulisch auf den Stellmotor 14 über  tragen. Überschreiten die     öldruckschwankungen   <B>im</B>  Leitungssystem 13 die     vorbestimmten    Grenzen, so  wird mit Hilfe der     Öldruckschalter    15, 16, 17 und  der Relais 21, 22 der     Leitschaufel-Verstellmechanis-          mus    3 in Bewegung     gesetzt.     



  Die dargestellte Regelung ist derart ausgebildet,  dass die     Leitschaufeln    immer so lange verstellt wer  den, bis die Drosselklappe 7 wieder     ungefähr    in ihrer  Mittellage ist. Diese Einrichtung soll verhindern, dass  sich die     Drosselklappe    längere Zeit     in    der Nähe einer  ihrer beiden Grenzlagen befindet und ein Teil der     zur     Feinregelung nötigen Pendelbewegungen auf die     Leit-          schaufelverstellung    übertragen wird. Der Regelbereich  der     Drosselklappe,    ausgedrückt im     Steueröldruck    des       Leitungssystems    13, erstrecke sich z.

   B. von 0 bis  3 atü, mit 1,5 atü als Mittellage. Die     Leitschaufel_     Verstellung wird dann derart abgestimmt, dass bei  Absinken des     Öldruckes    auf 0,1 atü bzw. bei Anstei  gen auf 2,9 atü der     Leitschaufel-Verstellmechanismus     in Bewegung gesetzt und so lange betätigt wird, bis  der     Druck    des Steueröls wieder auf 1,4 angestiegen  bzw. auf 1,6 atü abgesunken ist. Es sei     dazu    bemerkt,  dass diese     Druckwerte    nur als Beispiel dienen und  frei angenommen sind.  



  Im folgenden sei der genannte Bereich von 1,4  bis 1,6 atü als innerer, der Bereich von 0,1 bis 2,9 atü  als äusserer Regelbereich der     Drosselklappen-Verstell-          vorrichtung    bezeichnet.  



  Die Ölpumpe 27, die aus dem     Ölbehälter    28 ge  speist wird,     setzt    das Leitungssystem 13 unter     Druck,     der durch das Sicherheitsventil 29     begrenzt    wird. Das       gewünschte    Fördervolumen des     Verdichters    kann    durch das Regelventil 30 eingestellt werden. Wenn  nun z. B. das Fördervolumen ansteigt, dann nimmt  der     Druckunterschied    im     Venturirohr    4     zu    und der  Verstärker 11 beginnt den Drosselschieber 12 zu  schliessen.

   Der     Öldruck    um Leistungssystem 13 steigt  an, und der Kolben des Stellmotors 14 beginnt die  Drosselklappe 7 zu     schliessen.    Wird der     innere    Regel  bereich überschritten, d. h. übersteigt der Öldruck  1,6 atü, so wird vom     Öldruckschalter    15 der Strom  kreis 23 bis auf die Unterbrechung im Relais 21 ge  schlossen. Übersteigt der     Öldruck    den äusseren Regel  bereich, d. h.

   2,9 atü, so schliesst der     Druckschalter     16 den aus der Batterie 18 gespeisten Hilfsstromkreis  25, der wiederum über das Relais 21 den aus der  Batterie 20 gespeisten Stromkreis 23 des     Leitschaufel-          Verstellmotors    31 vollends schliesst. Nun werden die       Leitschaufeln    im Sinne einer Verminderung des     För-          dervolumens    verdreht, der     Druckunterschied    im       Venturirohr    4 nimmt ab und der     Öldruck    im Lei  tungssystem 13 beginnt zu sinken.

   Sobald er 2,9 atü  erreicht, also beim Eintritt in den äusseren Regel  bereich, wird der Hilfsstromkreis 25 durch den Öl  druckschalter 16 wieder ausgeschaltet. Der Stromkreis  23 bleibt aber durch die Haltewicklungen im Relais  21 noch immer geschlossen und die Leitschaufeln  drehen sich weiter im Sinne einer     Verminderung    des  Fördervolumens. Gleichzeitig wird mit sinkendem Öl  druck die Drosselklappe 7 gegen ihre Mittelstellung  hin geöffnet. Erreicht der     Öldruck    im Leitungssystem  13 den inneren Regelbereich bei 1,6 atü, dann wird  durch den Öldruckschalter 15 der Stromkreis 23 un  terbrochen, das Relais 21 öffnet sich dadurch und die  Bewegung der Leitschaufeln hört auf.

   Die Drossel  klappe 7, die sich     jetzt    im inneren Regelbereich in  der Nähe ihrer Mittelstellung befindet, übernimmt nun  wieder allein die Regelung.  



  Ein Absinken des Fördervolumens wirkt sich       analog    aus, wobei nun der     Öldruckschalter    17, der  Hilfsstromkreis 26, das Relais 22 und der Stromkreis  24 in Funktion treten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Regeleinrichtung an Turbomaschine mit einer Leit- oder Laufschaufelregelung, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Regelung, welche die Feinein stellung der Regelgrösse ausführt, während die Leit- oder Laufschaufelregelung zur Grobeinstellung dient. UNTERANSPRÜCHE 1. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Regelung durch ein eintrittseitig angeordnetes Drosselorgan erfolgt. 2.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Regelung durch ein austrittseitig angeordnetes Drosselorgan erfolgt. 3. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Regelung durch mindestens eine der verstellbaren Schaufelreihen, ins besondere die Vorleitreihe, erfolgt. 4.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zusätzliche Regelung durch ein in einer Umgehungsleitung angeordnetes Drossel organ erfolgt, wobei die Umgehungsleitung minde stens eine Stufe der Turbomaschine überbrückt. 5. Regeleinrichtung nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch die automatische Koppelung der Leit- oder Laufschaufelregelung mit der zusätzlichen Rege lung.
CH7003059A 1959-02-25 1959-02-25 Regeleinrichtung an Turbomaschine CH365174A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013201482B3 (de) * 2013-01-30 2013-10-10 Siemens Aktiengesellschaft Mehrstufiger Verdichter

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102013201482B3 (de) * 2013-01-30 2013-10-10 Siemens Aktiengesellschaft Mehrstufiger Verdichter
WO2014118087A1 (de) 2013-01-30 2014-08-07 Siemens Aktiengesellschaft Mehrstufiger verdichter

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