CH359279A - Verfahren zur Herstellung eines mit einem Schmirgelstreifen bespannten Profilschleifblocks - Google Patents
Verfahren zur Herstellung eines mit einem Schmirgelstreifen bespannten ProfilschleifblocksInfo
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Description
Verfahren zur Herstellung eines mit einem Schmirgelstreifen bespannten Profilschleif blocks Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her stellung eines mit einem Schmirgelstreifen bespannten Profi;lschleifblocks, der zum Schleifen von Profilleisten aus Holz oder dergleichen bestimmt ist.
Es ist eine Schleifmaschine zum Schleifen von höl zernen Profilleisten bekannt, bei welcher ein endloses umlaufendes Schmirgelband mit einem der Profilleiste angepassten Block gegen die mit gleichmässigem Vor schub durch die Maschine geführte Profilleiste ge drückt wird. Mit dieser Maschine können nur gerun dete Profilleisten, jedoch nicht solche mit scharfen Profilecken und -kanten geschliffen werden, da sich das Schleifband nicht diesen scharfen Ecken und Kan ten anpassen kann. Aus diesem Grunde müssen nach wie vor profilierte Werkstücke aus Holz, insbesondere Profilleisten, die scharfe Profilecken und -kanten auf weisen, von Hand geschliffen werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das maschinelle Schleifen von Profilleisten aus Holz oder dergleichen, inbesondere auch solchen mit scharfen Profilecken und -kanten unter Verwendung eines dem Profil angepassten Schleifblocks zu ermöglichen, auf den ein Schmirgelstreifen gespannt ist.
Ziel der Erfindung ist es, in einfacher Weise ein aus Profilschleifblock und Schmirgelstreifen bestehen des Schleifwerkzeug herzustellen, das sehr genau mit dem Profil der zu schleifenden Leiste übereinstimmt, so dass auch Profilleisten mit scharfen Kanten und Ecken einwandfrei geschliffen werden können.
Der nach dem erfindungsgemässen Verfahren her gestellte Profilschleifblock wird mit Hilfe der zu schleifenden Leiste dieser im Profil angepasst, worauf dann die Abstände der Profilecken und -kanten dieses Schleifblocks in der Profilabwicklung ermittelt werden und schliesslich ein Schmirgelstreifen mit parallelen Perforationen versehen wird, welche die vorgenannten Abstände haben. Das erfindungsgemässe Verfahren und eine Vor richtung zur Durchführung sind im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen erläutert.
Es zeigt: Fig. 1 den Querschnitt durch eine Form zum Gie ssen eines Profilschleifblocks mit Hilfe der Profilleiste, Fig. 2 eine Aufsicht auf den Schleifblock der Fig. 1 in kleinerem Massstab, Fig. 3 den Profilschleifblock der Fig. 1 mit Kleb streifen zur Ermittlung der Profilabwicklung, Fig. 3a die Seitenansicht eines Profilschleifblocks aus elastischem Material,
Fig. 4 die Aufsicht auf den Klebstreifen der Fig. 3 in kleinerem Massstab, Fig. 5 die Aufsicht auf eine Vorrichtung zum Per forieren von Schmirgelstreifen, Fig. 6 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung der Fig. 5, Fig. 7 einen Querschnitt nach Linie VII-VII der Fig. 6. Der Profilschleifblock wird vorteilhaft als Abguss der zu schleifenden Profilleiste hergestellt, wobei für diesen Block ein giessbares bzw. plastisches erhärten des Material, z. B.
Kunstharz, Alabastergips oder der gleichen, benutzt werden kann.
In Fig. 1 ist mit 1 eine Giessform bezeichnet, in welche ein Stück 2 der zu schleifenden Profilleiste eingelegt wird. Die scharfen Ecken und Kanten dieser Profilleiste sind mit 3-6 bzw. 7 und 8 bezeichnet. Vor dem Einlegen der Leiste 2 wird diese mit einem Streifen 9 aus Papier oder dergleichen beklebt, dessen Stärke der Stärke des Schmirgelstreifens 10 entspricht, der später auf den Profilschleifblock 11 gespannt wird. Bei dem Aufkleben des Streifens 9 muss dieser sorgfältig allen Ecken und Kanten 3-8 genau an gepasst werden. Vorteilhaft wird in den Schleifblock 11 eine Metallschiene 12 aus Eisen oder dergleichen einge gossen, die zur Versteifung des Schleifblocks 11 dient. Diese Schiene verhindert ein nachträgliches Verziehen des gegossenen Blocks 11.
Die Schiene kann mit Aussparungen 13 zwecks beserer Verbindung mit der Giessmasse versehen sein. Ausserdem sind in der Schiene Gewindebohrungen 14 vorgesehen, so dass mittels Schraubenbolzen 15 (Fig. 3) der Schleifblock 11 an einem bei 16 angedeuteten hin und her beweg ten Schlitten befestigt werden kann.
Der angedeutete Schlitten 16 ist Teil einer Schleif maschine und führt zum Schleifen hin und her gehende Bewegungen in Längsrichtung der zu schlei fenden Profilleiste aus. Diese ist beispielsweise auf Rollen gelagert, die während des Schleifens festge bremst sind und nur auf Kommando gelöst werden und dann eine Vorschubbewegung der Profilleiste er möglichen.
Der in Fig. 1-3 gezeigte aus starrem Kunststoff bestehende Schleifblock ist zum Schleifen von rohen (gefrästen) Holzprofilleisten gut geeignet, weniger je doch zum Schleifen von Holzleisten, die mit Kreide überzogen sind. Da der Kreideüberzug nicht gleich mässig stark ist, so ist die Oberfläche dieser Leisten wellig und das Glattschleifen solcher Leisten mit einem starren Profilschleifblock würde erhebliche Zeit in Anspruch nehmen.
Um eine gute Anpassung des Profilschleifblocks an solche gekreideten Leisten zu erzielen, wird der Schleifblock aus einem elastischen Material, wie z. B. Gummi, Kork oder dergleichen, hergestellt. Dieser Schleifblock wird zunächst mit einem annähernd der Profilleiste entsprechenden Pro fil hergestellt (z. B. durch grobes Vorschneiden) und dann mit Hilfe der Profilleiste 2 und einem auf diese aufgespannten Schmirgelstreifen das Profil dieses Schleifblocks fertiggeschliffen.
Um eine noch bessere Anpassung eines solchen aus elastischem Material be stehenden Schleifblocks an die wellige Oberfläche der Profilleiste zu erzielen, kann gemäss Fig. 3a ein sol cher Schleifblock 17 noch mit einer Mehrzahl von quer verlaufenden Schlitzen 18 versehen sein.
Nach der vorbeschriebenen Herstellung des Schleifblocks werden die Abstände der Profilkanten und -ecken 3'-8' in der Profilabwicklung gemäss Fig. 3 ermittelt, indem ein dünner Klebstreifen 19 von z. B. 0,1 mm Stärke quer auf den Schleifblock 11 so geklebt wird, dass dieser am Profil genau anliegt, wor auf dann die Ecken und Kanten 3'-8' auf diesem Streifen mit Bleistift oder dergleichen markiert wer den, worauf der Streifen 19 abgezogen und gestreckt wird. In Fig.4 ist dieser gestreckte Streifen darge stellt, wobei die Markierungen mit 3a-8a bezeichnet sind.
Die Abstände dieser Markierungen sind mit b-f bezeichnet. Daraufhin wird ein Schmirgelstrei fen 10 (aus Schmirgelpapier oder -Leinwand) auf der Papier- oder Leinwandseite mit parallelen Perfora tionen versehen, welche die vorgenannten Abstände <B>b</B> -f haben. Vorteilhaft wird der Schmirgelstreifen mittels einer in Fig. 5-7 gezeigten Vorrichtung mit parallelen Perforationen 20 versehen. Zu diesem Zweck werden vorteilhaft Zahnscheiben 21 mit ver hältnismässig feinen Zähnen 22 benutzt, mit denen verhältnismässig kleine Löcher gemäss Fig. 5 im Schmirgelstreifen 10 erzielt werden.
Diese Zahnschei ben 21 entsprechen den Kopierrädchen, die zum Her stellen von Schnittmustern in der Schneiderei Ver wendung finden. Die auf diese Weise hergestellten Perforationen 20 ermöglichen ein scharfkantiges Knicken des Schmirgelstreifens an diesen Stellen ohne Bruchgefahr, so dass der perforierte Schmirgelstreifen 10 sich genau, vor allem an den scharfen Ecken und Kanten 3-8 dem Schleifblock 11 anpasst.
Durch diese exakte Anpassung des Schmirgelstreifens wird ein einwandfreies Schleifen von Profilleisten mit schar fen Ecken und Kanten ermöglicht. Der perforierte Schmirgelstreifen kann auf dem Profilschleifblock auf geklebt oder durch feine im Profilblock vorgesehene Saugkanäle angesaugt oder auch durch Klemmleisten gehalten werden, die das Schmirgelpapier an den jenigen Stellen übergreifen, wo es nicht auf der Pro filleiste anliegt.
Bei der in Fig. 5-7 gezeigten Vorrichtung ist eine drehbare Achse 24 vorgesehen, auf der verschieb- und feststellbar die Zahnscheiben 21 angeordnet sind. Die Zahnscheiben werden durch entsprechende Rohr stücke 25 in Abstand gehalten und mittels einer Klemmutter 26 fest mit der Achse 24 verbunden. Die Zahnscheibenwalze 21, 24, 25 arbeitet mit einer Gegenwalze 27 zusammen, die mittels Handkurbel 23 gedreht werden kann und einen Mantel 28 aus gummi elastischem Material, z. B. Gummi, aufweist. Die Zahnscheibenachse 24 ist drehbar in Schwenkhebeln 29 gelagert, die auf einer Achse 30 sitzen.
Ein auf dieser Achse befestigter Arm 31 weist eine Stell schraube 32 auf, mit welcher der Pressdruck zwischen den beiden Walzen 24, 25 21 und 27 reguliert wer den kann. Das Gestell 33 der Vorrichtung weist ferner eine Querachse 34 auf, auf welcher eine Führungs platte 35 querverschiebbar und mittels Mutter 36 feststellbar ist. Diese Führungsplatte 35 besitzt eine Anschlagleiste 37, die gemäss Fig.5 zum Anlegen und zur Führung des Schmirgelstreifens 10 dient.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Herstellung eines mit einem Schmir gelstreifen bespannten Profilschleifblocks zum Schlei fen von Profilleisten aus Holz oder dergleichen, da durch gekennzeichnet, dass der Profilschleifblock mit Hilfe der zu schleifenden Leiste dieser im Profil an gepasst wird, worauf dann die Abstände der Profil ecken und -kanten dieses Schleifblocks in der Pro filabwicklung ermittelt werden und schliesslich der Schmirgelstreifen mit parallelen Perforationen ver sehen wird, welche die vorgenannten Abstände haben. UNTERANSPRÜCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schleifblock als Abguss der Profilleiste aus einem erhärtenden Material hergestellt und die Profilleiste vor dem Abguss mit einem Streifen beklebt wird, dessen Stärke der Stärke des Schmirgel streifens entspricht. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schleifblock als Abguss der Profilleiste aus Kunststoff hergestellt und in den Schleifblock eine Metallschiene eingegossen wird, die zur Vertiefung und zugleich zur Befestigung des Schleifblocks an einem hin und her bewegten Schlitten dient. 3.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schleifblock aus einem elasti schen Material mit einem annähernd der Profilleiste entsprechenden Profil hergestellt und dann mit Hilfe der Profilleiste und einem auf diese aufgespannten Schmirgelstreifen das Profil des Schleifblocks fertig geschliffen wird. 4. Verfahren nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass der Schleifblock mit einer Mehr zahl von quer verlaufenden Schlitzen versehen wird. 5.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Ermittlung der Abstände der Profilecken und -kanten ein dünner Klebstreifen quer auf den Schleifblock so geklebt wird, dass dieser am Profil genau anliegt, dann die Ecken und Kanten auf diesem Streifen markiert werden, worauf der Streifen abgezogen und gestreckt wird. PATENTANSPRUCH II Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine drehbare Achse mit auf dieser verschieb- und feststellbar ange ordneten Zahnscheiben. UNTERANSPRUCH 6.Vorrichtung nach Patentanspruch II, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnscheibenwalze mit einer Gegenwalze zusammenarbeitet, die einen Mantel aus gummielastischem Material aufweist.
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| DE3144077A1 (de) * | 1981-11-06 | 1984-01-19 | Reich Spezialmaschinen GmbH, 7440 Nürtingen | Verfahren zur herstellung eines schleifschuhs |
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