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CH357073A - Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzodiazepin-4-oxyden - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzodiazepin-4-oxyden

Info

Publication number
CH357073A
CH357073A CH357073DA CH357073A CH 357073 A CH357073 A CH 357073A CH 357073D A CH357073D A CH 357073DA CH 357073 A CH357073 A CH 357073A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
ether
phenyl
oxide
mixture
solution
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Henryk Sternbach Leo
Original Assignee
Hoffmann La Roche
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoffmann La Roche filed Critical Hoffmann La Roche
Publication of CH357073A publication Critical patent/CH357073A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23GCOCOA; COCOA PRODUCTS, e.g. CHOCOLATE; SUBSTITUTES FOR COCOA OR COCOA PRODUCTS; CONFECTIONERY; CHEWING GUM; ICE-CREAM; PREPARATION THEREOF
    • A23G7/00Other apparatus or process specially adapted for the chocolate or confectionery industry
    • A23G7/0012Apparatus for measuring, weighing or wrapping of chocolate or candies

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Pharmaceuticals Containing Other Organic And Inorganic Compounds (AREA)

Description


      Verfahren    zur     Herstellung    von     1,4-Benzodiazepin-4-oxyden       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Her  stellung von     1,4-Benzodiazepin-4-oxyden    der For  mel I  
EMI0001.0005     
    worin     R,    Wasserstoff oder     Alkyl,        R2        Phenyl,     durch die Nitrogruppe oder Halogen substituiertes       Phenyl    oder     Alkoxyphenyl,        R3    und R4 Wasserstoff,  Halogen oder     Alkyl    und     R5    Wasserstoff,     Alkyl,

            Alkenyl,        Hydroxyalkyl    oder     Alkoxyalkyl    bedeuten.  



  Die Symbole R in der vorstehenden Formel in  der Bedeutung für     Alkyl    und     Alkenyl    umfassen  Gruppen mit verzweigter und     unverzweigter    Kette,  vorzugsweise niedere     Alkylgruppen,    wie     Methyl,          Athyl,        Propyl,        Isopropyl,        Butyl,        Isobutyl,        Amyl,          Isoamyl,    oder niedere     Alkenylgruppen,    wie     Allyl,          Butenyl,        Isobutenyl    und dergleichen.

    



  Bevorzugte Verbindungen der vorstehenden  Formel sind solche, worin     R1    und     R4        Wasserstoff,     R,     Phenyl    und     R3    Halogen bedeuten. Besonders be  vorzugt sind solche Verbindungen der vorstehenden  Formel, in welcher     R1    und     R4    Wasserstoff,     R,        Phenyl     und     R3    Halogen und     R5    Wasserstoff oder niederes       Alkyl    bedeuten.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch  gekennzeichnet, dass man ein     Halogenid    der For  mel     II     
EMI0001.0049     
    worin X Halogen bedeutet, mit Ammoniak oder  einem primären Amin der Formel     III          R6-        NHz,        IIl     worin     R6    eine     Alkyl-,        Alkenyl-,        Hydroxyalkyl-    oder       Alkoxyalkylgruppe    bedeutet, umsetzt. Dabei wird  der     Pyrimidinring    zu einer     1,4-Diazepin-Struktur    um  gewandelt.

   Das erhaltene Reaktionsprodukt kann  mit einer Säure in ein Salz übergeführt werden. Als  Salzbildner eignen sich z. B. Mineralsäuren, wie       Halogenwasserstoffsäure,    Schwefelsäure, Salpeter  säure, Phosphorsäure und dergleichen.  



  Die Reaktion mit Ammoniak und einem primären  Amin wird vorzugsweise bei Raumtemperatur in  Wasser oder in einem     inerten    organischen Lösungs  mittel, wie einem niederen     aliphatischen    Alkohol,       Dioxan,        Tetrahydrofuran    oder dergleichen, durch  geführt. Die primären Amine, welche als Ausgangs  stoffe verwendet werden können, sind z.

   B.     Alkyl-          oder        Alkenylamine,    vorzugsweise     acyclische    niedere       Alkyl-    oder niedere     Alkenylamine,    welche ausserdem  durch     Hydroxy-,        Alkoxy-    oder andere Gruppen  substituiert sein können. Derartige primäre Amine  sind z.

   B.     Methylamin,        Äthylamin,        Propylamin,        Iso-          propylamin,        Allylamin,        Äthanolamin,        Propanolamin,          Methoxyäthylamin,        Äthoxybutylamin    usw.

   Eine be-           vorzugte    Klasse von Ausgangsstoffen sind Ammo  niak und Amine der Formel     R7NH2,    worin     R;     niederes     Alkyl,    niederes     Alkenyl,    durch die     Hydroxy-          gruppe    substituiertes niederes     Alkyl    oder durch eine  niedere     Alkoxygruppe    substituiertes niederes     Alkyl     bedeutet.  



  Um die bevorzugte Gruppe von Verbindungen zu  erhalten, geht man von     2-Halogenmethyl-4-phenyl-          6-halogen-chinazolin-3-oxyd    aus, wobei     2-Chlor-          methyl    - 4 -     phenyl    - 6 -chlor -     chinazolin-3-oxyd    und  dessen     Hydrohalogenide    besonders bevorzugt sind.  



  Die     Halogenide    der vorstehenden Formel     II    sind  neue Verbindungen, welche dadurch erhalten werden  können, dass man ein     Orthoaminobenzophenon    mit       Hydroxylamin    in das entsprechende     Oxim    umwan  delt, dieses zu einem     a-Halogenacyl-ortho-amino-          benzop'nenonoxim    (z.

   B. mit einem     a-Halogenacyl-          halogenid,    wie     Chloracetylchlorid)        acyliert    und das  so erhaltene Produkt durch die Einwirkung von  sauren Mitteln, wie Chlorwasserstoff, konzentrierter  Schwefelsäure oder dergleichen, dehydratisiert, wobei       Ringschluss    eintritt.  



  Die Verfahrensendprodukte können als Sedativa  verwendet werden. Die Substanzen können oral oder       parenteral    in der Form der Base oder ihrer medi  zinisch verwendbaren Salze in der üblichen Form,  z. B. als Tabletten, Kapseln, Pulver, Injektions  lösungen oder dergleichen, verabreicht werden. Die  Verfahrensendprodukte können auch zur Appetit  steigerung bei Tieren verwendet werden.  



  In den nachfolgenden Beispielen sind die Tempe  raturen in Celsiusgraden angegeben und korrigiert.    <I>Beispiel 1</I>  98 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-chlor-chinazolin-          3-oxyd-hydrochlorid    werden in 600 ml eiskaltes       25        %        iges        methanolisches        Methylamin        eingetragen.     Die Mischung wird anfänglich auf etwa 30  gekühlt  und hierauf bei Raumtemperatur gerührt.

   Nach 15  Stunden wird das sich abscheidende Reaktions  produkt     abfiltriert.    Die Mutterlauge wird im Vakuum  zur Trockne eingedampft, der Rückstand in     Methy-          lenchlorid    gelöst, mit Wasser gewaschen und mit  Natriumsulfat getrocknet. Die     Methylenchloridlösung     wird im Vakuum eingedampft und der kristallisierte  Rückstand mit einer geringen Menge Aceton zum  Sieden erhitzt, um die löslicheren     Verunreinigungen     zu lösen. Die Mischung wird hierauf während 10  Stunden auf 5  gekühlt und filtriert.

   Das als kristalli  siertes Produkt erhaltene     2-Methylamino-5-phenyl-7-          chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    wird aus Äthanol  umkristallisiert, wobei gelbliche Blättchen erhalten  werden; Schmelzpunkt 236-236,5 .  



  Eine Lösung von     2-Methylamino-5-phenyl-7-          chlor-3H-1,4-benzod'iazepin-4-oxyd    in einer äquiva  lenten Menge von     äthanolischer    Salzsäure versetzt  man mit Äther und     Petroläther.    Das sich abschei  dende Hydrochlorid wird     abfiltriert    und aus Metha  nol umkristallisiert;     Schmelzpunkt    212-213 .

      Das Ausgangsmaterial     kann    auf folgende Weise  erhalten werden:  Eine Mischung von 202 g     2-Amino-5-chlor-          benzophenon,    190 g     Hyd'roxylamin-hydrochlorid,     500 ml     Pyridin    und 1200 ml Alkohol werden wäh  rend 16 Stunden am     Rückfluss    erhitzt und hierauf  im Vakuum zur Trockne eingedampft. Der Rück  stand wird mit einer Mischung von Äther und  Wasser behandelt. Das Wasser wird abgetrennt, und  die ätherische Schicht, welche eine beträchtliche  Menge von ausgeschiedenem Reaktionsprodukt ent  hält, wird mit etwas Wasser gewaschen und mit       Petroläther    verdünnt.

   Das als kristallisiertes Reak  tionsprodukt erhaltene 2 -     Amino    - 5 -chlor -     benzo-          phenon-a-oxim    wird     abfiltriert    und aus einer Mi  schung von Äther und     Petroläther    umkristallisiert,  wobei farblose Prismen gebildet werden; Schmelz  punkt     164-167 .     



  Die     Äther/Petroläther-Mutterlauge    wird einge  dampft, der Rückstand in Äther gelöst und mehrere  Male mit Wasser gewaschen, um alles     Pyridin    zu  entfernen. Die ätherische Lösung wird mit Natrium  sulfat getrocknet, filtriert, mit     Petroläther    verdünnt  und während 20 Stunden bei 0  gehalten. Die aus  geschiedenen Kristalle, welche eine Mischung von w  und     ss-Oxim    enthalten, werden     abfiltriert.    Die  Mutterlauge wird zu einem     sirupösen    Rückstand  eingedampft, worauf der in diesem enthaltene  kristallisierte Niederschlag     abfiltriert    wird.

   Der ab  filtrierte Niederschlag wird aus einer Mischung von       Äther/Petroläther    umkristallisiert, wobei Prismen  von     2-Amino-5-chlor-benzophenon-/3-oxim    erhalten  werden; Schmelzpunkt 129-132 .  



  Zu einer gerührten, auf 10-15  gekühlten Lö  sung von 26,2 g (0,01     Mol)        2-Amino-5-chlor-benzo-          phenon-a-oxim    in 150 ml     Dioxan    werden 12,4 g  (0,11     Mol)        Chloracetylchlorid    und eine äquivalente  Menge 3n     Natriumhydroxyd    in kleinen Portionen  zugegeben. Das     Chloracetylchlorid    und das Natrium  hydroxyd werden alternierend in solcher Weise zu  gesetzt,     d'ass    die Temperatur unter 15  bleibt und die  Mischung neutral oder gering alkalisch ist. Nach  30 Minuten ist die Reaktion beendet.

   Die Mischung  wird mit Salzsäure leicht angesäuert, mit Wasser  verdünnt und mit Äther extrahiert. Der Äther  extrakt wird getrocknet und im Vakuum einge  dampft. Nach Zusatz von Äther zum öligen Rück  stand kristallisiert das     2-Chloracetamido-5-chlor-          benzophenonoxim    in farblosen Blättchen aus;       Schmelzpunkt    165-167 .  



  110 ml (1,47 Mole)     Chloracetylchlorid    werden  zu einer auf 50  erwärmten Lösung von 172,5 g  (0,7     Mol)    2     Amino-5-chlor-benzophenon-a-oxim    in  1 Liter Eisessig zugesetzt. Die Mischung wird wäh  rend 10 Minuten auf 50  erhitzt, hierauf bei Raum  temperatur während 15 Stunden gerührt. Die aus  geschiedenen gelben Prismen von     2-Chlormethyl-4-          phenyl    - 6     -chlor-chinazolin-3-oxyd-hydrochlorid    wer  den     abfiltriert    und schmelzen bei 128-150  mit  Zersetzung.

        Die essigsaure Mutterlauge, welche den Rest  des Reaktionsproduktes enthält, wird im Vakuum  eingedampft, der Rückstand in     Methylenchlorid    ge  löst und mit eiskalter     Natriumcarbonatlösung    ge  waschen. Die organische Lösung wird getrocknet, im  Vakuum auf ein geringes Volumen eingeengt und mit  Äther und     Petroläther    verdünnt. Es scheiden sich feine  gelbe Nadeln von     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-chlor-          chinazolin-3-oxyd    aus. Die reine Base wird aus  einer Mischung von     Methylenchlorid,    Äther und       Petroläther    umkristallisiert und schmilzt bei 133  bis 134 .  



  Eine Lösung von 1 g     2-Chloracetamido-5-chlor-          benzophenon-oxim    in 25 ml Eisessig wird mit       Chlorwasserstoffgas    gesättigt. Die Mischung wird'  auf etwa 60  erwärmt und während 16 Stunden bei  Raumtemperatur stehengelassen. Die Mischung wird  hierauf im Vakuum eingedampft; der Rückstand be  steht aus reinem     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-chlor-          chinazolin-3-oxyd.     



  <I>Beispiel 2</I>  Eine Suspension von 40 g     2-Chlormethyl-4-          phenyl    - 6 - chlor -     chinazolin    - 3 -     oxyd    in 400 ml       15 laigem        äthanolischem    Ammoniak wird während  5 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das aus  geschiedene     2-Amino-5-phenyl-7-chlor-3H-1,4-benzo-          diazepin-4-oxyd    wird     abfiltriert    und mit Wasser und  Äther gewaschen. Nach Umkristallisation aus Me  thanol werden leicht gelbliche Prismen erhalten;  Schmelzpunkt 255-256 .  



  Eine Lösung der Base in einer äquivalenten  Menge von In     methanolischer    Salzsäure wird mit  Äther und     Petroläther    verdünnt. Es scheidet sich das       2-Amino    -5     --phenyl-7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-          oxyd-hydrochlorid    als farblose wasserlösliche Blätt  chen vom Schmelzpunkt 245-246  ab.

      <I>Beispiel 3</I>  Eine Suspension von 20 g     2-Chlormethyl-4-          phenyl    - 6 -chlor -     chinazolin    - 3 -     oxyd    in 100 ml  33     a/aigem        äthanolischem        Äthylamin    wird während  14 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das aus  geschiedene Reaktionsprodukt wird     abfiltriert    und  aus Aceton umkristallisiert. Man erhält     2-Äthyl-          amino-4-phenyl-7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd     als leicht gelblich gefärbte Prismen mit dem Schmelz  punkt von 231-233 .  



  Eine Lösung der Base in einer äquivalenten  Menge     äthanolischer    Salzsäure wird mit Äther und       Petroläther    verdünnt. Es fällt 2-Äthylamino-5       phenyl-7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd-hydro-          chlorid    als farblose wasserlösliche Prismen mit dem  Schmelzpunkt von 208-209  aus.  



  <I>Beispiel 4</I>  Eine Lösung von 15 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-          6-chlor-chinazolin-3-oxyd    in 60 ml Methanol und  30 ml     n-Butylamin    wird während 14 Stunden bei  Raumtemperatur stehengelassen. Das ausgefallene  Reaktionsprodukt wird     abfiltriert    und die Mutter-    lauge im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird  in überschüssiger verdünnter eiskalter Salzsäure ge  löst und die neutralen Verunreinigungen mit Äther  extrahiert und verworfen. Die Mischung wird hierauf  mit eiskalter     Natriumhydroxydlösung    alkalisch ge  stellt und die basischen Produkte mit Äther extra  hiert, die ätherische Lösung zu einem kleinen Vo  lumen eingedampft und zur Kristallisation stehen  gelassen.

   Das so erhaltene     2-Butylamino-5-phenyl-7-          chlor-3H-1,4-benzod'iazepin-4-oxyd        kristallisiert    aus  Aceton in Form von leicht gelblichen Prismen mit  dem     Schmelzpunkt    von 202-203 .  



  Eine Lösung von     2-Butylamino-5-phenyl-7-chlor-          3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    in einer äquivalenten  Menge von In     methanolischer    Salzsäure wird     mit     Aceton, Äther und     Petroläther    verdünnt. Das aus  geschiedene Produkt wird aus     Isopropanol    mit  einem Zusatz von Aceton und Äther     umkristalli-          siert,    wobei das Hydrochlorid in Form von dünnen  farblosen Blättchen vom Schmelzpunkt 171-173   erhalten wird.  



  <I>Beispiel 5</I>  Eine Lösung von 30g     2-Chlormethyl-4-phenyl-          6-chlor-chinazolin-3-oxyd    in einer gekühlten Mi  schung von 120 ml Methanol und 60 ml     Allylamin     wird während 24 Stunden bei Raumtemperatur  stehengelassen, worauf das ausgeschiedene     2-Allyl-          amino-5-phenyl-7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd          abfiltriert    wird. Die Mutterlauge wird im Vakuum  eingedampft und der Rückstand in eiskalter     1n          Salzsäure    gelöst. Die neutralen Verunreinigungen  extrahiert man mit Äther.

   Der saure wässerige Teil  wird durch Zusatz von eiskalter     Natriumhydroxyd-          lösung    alkalisch gemacht und das basische Reak  tionsprodukt mit Äther extrahiert. Die Ätherschicht  wird mit Natriumsulfat getrocknet, im Vakuum ein  gedampft und das Produkt nach Zusatz von Aceton  und     Petroläther    kristallisiert, wobei zusätzlich Kri  stalle von 2     -Allylamino    - 5 -     phenyl-7-chlor-3H-1,4-          benzodiazepin-4-oxyd    erhalten werden. Nach Um  kristallisation aus Methanol werden leicht gelb  lich gefärbte Prismen mit dem Schmelzpunkt von  202-2.04  erhalten.  



  Die Base wird in einer äquivalenten Menge von  In     methanolischer    Salzsäure gelöst und das     Hydro-          chlorid    durch Zusatz von Aceton, Äther und     Petrol-          äther    ausgefällt. Das erhaltene Hydrochlorid bildet  farbloses Blättchen, die sich bei 180  dunkel färben  und bei 221-227  unter Zersetzung schmelzen.    <I>Beispiel 6</I>  Eine Mischung von 10 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-          6-chlor-chinazolin-3-oxyd,    40 ml     Äthanolamin    und  100 ml Methanol werden während 18 Stunden  bei Raumtemperatur gerührt.

   Die Lösung wird  hierauf mit Äther und     Petroläther    verdünnt und  während 16 Stunden bei 5  stehengelassen. Die  ausgefallenen Prismen werden     abfiltriert    und die  Mutterlauge im Vakuum eingedampft. Der Rück  stand wird im Überschuss in einer Mischung von      Eis und 3n     Salzsäure    gelöst. Man extrahiert die  neutralen Verunreinigungen und verwirft sie.

   Der  wässerige Teil wird mit eiskalter 3n Natrium  hydroxydlösung alkalisch gestellt und mit Äther       extrahiert.    Die ätherische Lösung, welche das     2-Hy-          droxyäthyl;amino    - 5 -     phenyl    - 7     -chlor-3H-1,4-benzo-          diazepin-4-oxyd    enthält, wird getrocknet, im Vakuum  zu einem     geringen    Volumen eingedampft und mit  den vorher erhaltenen Prismen     vereinigt.    Durch Um  kristallisation aus Methanol werden leicht gelbliche  Prismen vom     Schmelzpunkt    216-218  erhalten.  



  Eine Lösung von 2     Hydroxyäthylamino-5-phenyl-          7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    in einer äqui  valenten Menge von     1n        methanolischer    Salzsäure  wird mit Äther und     Petroläther    verdünnt. Das aus  gefallene Hydrochlorid wird     abfiltriert    und aus einer  Mischung von Methanol und Äther umkristallisiert;  Schmelzpunkt 210-211  mit Zersetzung.

      <I>Beispiel 7</I>  Eine Lösung von 12 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-          6-chlor-chinazolin-3-oxyd    in 70 ml warmem     Dioxan     wird gekühlt und mit 30 ml     ss-Methoxyäthylamin,          welches        etwa        30%.        Wasser        enthält,        vereinigt.        Die     Mischung wird während 3 Tagen bei Raumtempera  tur stehengelassen, im Vakuum eingedampft und  der Rückstand in eiskalter     1n    Salzsäure gelöst. Die  neutralen Verunreinigungen extrahiert man mit  Äther.

   Der saure wässerige Anteil wird gekühlt, mit       Natriumhydroxydlösung    alkalisch gestellt und das  basische Reaktionsprodukt mit Äther extrahiert. Die  ätherische Schicht wird über Natriumsulfat ge  trocknet und sofort filtriert. Das Filtrat wird im  Vakuum eingeengt und liefert einen kristallisierten  Niederschlag von rohem Reaktionsprodukt, welches  durch wiederholtes     Umkristallisieren    aus Aceton ge  reinigt wird. Man erhält     2-Methoxyäthylamino-5-          phenyl-7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    in Form  von gelblichen Prismen mit dem     Schmelzpunkt    von  225-226 .  



  Die erhaltene Base wird in einer äquivalenten  Menge von     1n        methanolischer    Salzsäure gelöst und  das Hydrochlorid durch Zusatz von Äther in kri  stallisierter Form ausgefällt; Schmelzpunkt 207 bis  209 .  



  <I>Beispiel 8</I>  Eine Lösung von 7 g     2-(a-Bromäthyl)-4-phenyl-          6-chlor-chinazolin-3-oxyd    in 30 ml warmem     Dioxan     wird gekühlt und zu einer eiskalten     209/o,igen    Lösung  von     Methylamin    in     Dioxan    zugesetzt. Die Mischung  wird während 48 Stunden bei Raumtemperatur  stehengelassen und hierauf im Vakuum zur Trockne  eingedampft. Man versetzt den Rückstand mit Äther  und extrahiert das Reaktionsprodukt mit eiskalter  verdünnter Salzsäure. Die saure Lösung wird mit       Natriumhydroxydlösung    alkalisch gestellt und das  basische Reaktionsprodukt mit Äther extrahiert.

   Die  ätherische Lösung wird getrocknet, im Vakuum ein  gedampft und der Rückstand aus Aceton kristalli  siert, wobei man 2-Methylamino-3-methyl-5-phenyl-         7-chlor-3H-1,4-benzodiazepin4-oxyd    als leicht gelb  liche Prismen mit dem Schmelzpunkt von 246 bis  247  erhält.  



  Die so erhaltene Base wird in einer äquivalenten  Menge von     1n        methanolischer    Salzsäure gelöst.  Durch Zusatz von Aceton, Äther und     Petroläther     fällt man das     2-Methylamino-3-methyl-5-phenyl-7-          chlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd-hydrochlorid    aus  und kristallisiert es aus Methanol mit einem Zusatz  von Aceton und Äther um; Schmelzpunkt l90-191 .  



  Das Ausgangsmaterial kann wie folgt erhalten  werden:  24,6 g (0,1     Mol)        2-Amino-5-chlor-benzophenon-          a-oxim    (erhalten nach den Angaben in Beispiel 1)  werden unter Erhitzen in 120 ml Eisessig gelöst.  Die Lösung wird gekühlt und mit 34,2 g (0,2     Mol)          a-Brompropionylchlorid    versetzt, wobei die Tempe  ratur bei etwa 30  gehalten wird. Die Mischung  wird während 48 Stunden bei Raumtemperatur  stehengelassen und hierauf im Vakuum eingedampft.  Der Rückstand wird in     Methylenchlorid    gelöst und  mit eiskalter     Natriumcarbonatlösung    neutral ge  waschen.

   Die     Methylenchloridlösung    wird mit Na  triumsulfat getrocknet und im Vakuum     eingeengt.     Nach Zusatz von Äther und     Petroläther    fällt 2-(a  Bromäthyl)-4-phenyl-6-chlor-chinazolin-3-oxyd in  kristallisierter Form aus. Das Produkt schmilzt nach  dem     Umkristallisieren    aus     Methylenchlorid/Petrol-          äther    bei 183-184 .    <I>Beispiel 9</I>  8 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-6,7-dichlor-chinazo-          lin-3-oxyd    werden unter Rühren in 135 ml einer       35o/cigen    Lösung von     Methylamin    in Methanol ge  löst.

   Man lässt während 20 Stunden bei Raumtempe  ratur stehen und filtriert hierauf das     kristallisierte     Produkt ab. Die Mutterlauge wird im Vakuum ein  gedampft, das Konzentrat in eiskalter     1n        Salzsäure     gelöst und mit Äther gewaschen. Aus der sauren  wässerigen Lösung fällt man mit eiskaltem Alkali das  Reaktionsprodukt aus und extrahiert mit Äther.

   Die  ätherische Lösung wird im Vakuum eingedampft, die  zurückbleibenden Kristalle in Methanol suspendiert  und     abfiltriert.    Aus den zwei Anteilen von rohem  kristallisierten Material erhält man durch Umkristalli  sation aus Methanol     2-Methylamino-5-phenyl-7,8-          dichlor-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    in Form von  gelblichen Prismen mit dem Schmelzpunkt von 233  bis 234 .  



  Zu einer Suspension der Base in Methanol wird  eine äquivalente Menge     methanolischer        Salzsäure     gegeben, die Lösung im Vakuum eingeengt und das  Hydrochlorid in kristallisierter Form durch Zusatz  von     Äther-Petroläther    ausgefällt. Nach     Umkristalli-          sieren    aus Methanol mit einem Zusatz von Äther  und     Petroläther        schmilzt    das farblose Hydrochlorid  bei 231-232<B>0</B>.  



  Das Ausgangsmaterial kann auf folgende Weise  erhalten werden:      Zu 400 g geschmolzenem     3,4-Dichlor-anilin    (80  bis l00 ) werden     portionsweise    600 ml     Benzoyl-          chlorid    unter Rühren zugesetzt, wobei eine heftige       Chlorwasserstoffentwicklung    eintritt. Das Rühren  und Erhitzen wird fortgesetzt, und bei 180  werden  400 g wasserfreies Zinkchlorid zugesetzt, wobei aber  mals eine     Chlorwasserstoffentwicklung    eintritt. Die  Mischung wird hierauf während 11/2 Stunden auf  220-235  erhitzt, hierauf auf 120  abgekühlt und  mit 1 Liter siedender 0,5n     Salzsäure    behandelt.

   Die  Mischung wird gerührt und während einiger Minuten  am     Rückfluss    erhitzt, hierauf durch Zusatz von  Eis gekühlt. Die wässerige Schicht wird dekantiert  und das zurückbleibende Harz mit einem Liter sie  dendem Wasser behandelt. Nach Kühlung wird  das Wasser dekantiert und das Harz während 72  Stunden mit einer Mischung von 2 Liter Alkohol und  einem Liter konzentrierter     Chlorwasserstoffsäure    am       Rückfluss    erhitzt. Der sich bildende kristallisierte  Niederschlag wird     abfiltriert    und verworfen.

   Das  Filtrat wird im Vakuum auf ein kleines Volumen  eingeengt, worauf 300 ml Alkohol und genügend  50     11/a        iges        Kaliumhydroxyd    unter Erhitzen zugesetzt  werden, so dass eine alkalische Reaktion aufrecht  erhalten wird. Die Mischung wird gerührt und wäh  rend 2 Stunden erhitzt. Der Alkohol wird     teilweise          abdestilliert    und das Reaktionsprodukt mit Benzol  extrahiert. Die     Benzolschicht    wird mit In Salzsäure  gewaschen, bis der     Zusatz    von Alkali zu dem sauren  Extrakt nur eine leichte Trübung verursacht.

   Die       Benzolschicht    wird hierauf mit Wasser gewaschen,  getrocknet, im Vakuum zu einem kleinen Volumen  eingeengt und mit     Petroläther    versetzt. Das rohe  Reaktionsprodukt von     2-Amino-4,5-dichlor-benzo-          phenon    wird in gelben Prismen abgeschieden. Aus  einer Mischung von Alkohol und     Petroläther    um  kristallisiert, schmilzt es bei     107-108 .     



  Eine Mischung von 106,5 g (0,4     Mol)        2-Amino-          4,5-dichlor-benzophenon,    108 g     Hydroxylamin-          hydrochlorid,    600 ml Alkohol und 200 ml     Pyridin     wird gerührt und während 24 Stunden am     Rückfluss     erhitzt. Die Mischung wird hierauf im Vakuum zu  einem geringen Volumen eingedampft, mit Wasser  verdünnt und mit Äther extrahiert. Der Ätherextrakt  wird so lange mit einer geringen Menge von In  Salzsäure gewaschen, bis die Neutralisation des  Säureextraktes mit     Natriumhydroxyd    keine Trübung  verursacht. Der Ätherextrakt wird getrocknet und  im Vakuum eingedampft.

   Der dunkle, ölige Rück  stand wird in Äthanol gelöst und die Lösung mit  Wasser verdünnt, wobei ein rohes     kristallisiertes    Re  aktionsprodukt erhalten wird, welches     abfiltriert    und  durch Behandlung mit Kohle in Äther gereinigt wird.  Durch Zugabe von     Petroläther    wird das Reaktions  produkt in kristallisierter Form aus der Ätherlösung  erhalten. Die verdünnten Alkohol- und     Äther/Petrol-          äther-Mutterlaugen    werden vereinigt, im Vakuum  eingedampft und unter Erhitzen in 5n Kalium  hydroxyd gelöst. Nach Kühlung fällt das Kalium  salz des     2-Amino-4,5-dichlor-benzophenon-oxims       aus.

   Das Salz wird     abfiltriert,    mit Äther gewaschen,  in Wasser suspendiert und mit verdünnter     Salzsäure     auf     pH    5 angesäuert. Das     2-Amino-4,5-dichlor-          benzophenon-oxirn        wird    mit Äther extrahiert und  durch Zusatz von     Petroläther    ausgefällt. Nach Um  kristallisation aus einer Mischung von Äther und       Petroläther    erhält man farblose Nadeln vom Schmelz  punkt 150-151 .  



  Zu einer Lösung von 15,5 g (55,2 Minimole)       2-Amino-4,5-dichlor-benzophenon-oxim    in 75 ml  Essigsäure werden 8,4 ml (110,8     Millimole)        Chlor-          acetylchlorid    zugesetzt. Die Mischung wird während  40 Stunden bei Raumtemperatur     stehengelasseri,     hierauf während 30 Minuten auf 60  erhitzt und im  Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird in     Me-          thylenchlorid    gelöst, mit einer Mischung von 3n     Na-          triumcarbonat    und Eis gewaschen, mit Wasser ge  waschen, getrocknet und im Vakuum auf ein kleines  Volumen eingeengt.

   Nach Zusatz von Äther und       Petroläther    kristallisiert das     2-Chlormethyl-4-phenyl-          6,7-dichlor-chinazolin-3-oxyd    in feinen gelblichen  Nadeln, welche nach Umkristallisation aus einer Mi  schung von     Methylenchlorid,    Äther und     Petroläther     einen     Schmelzpunkt    von 159-160  aufweisen.  



  <I>Beispiel 10</I>  16,4 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-brom-chinazo-          lin-3-oxyd    werden bei Raumtemperatur mit 80 ml  einer     300/aigen    Lösung von     Methylamin    in Metha  nol verrührt. Es fällt     2-Methylamino-5-phenyl-7-          brom    - 3H - 1,4     -benzod'iazepin-4-oxyd    aus, welches  nach 24 Stunden     abfiltriert    und aus Aceton um  kristallisiert wird; Schmelzpunkt 242-243 .  



  Die so erhaltene Base wird in einer     äquivalenten     Menge von     methanolischer        Salzsäure    gelöst. Die  Lösung wird im Vakuum eingedampft und der Rück  stand aus einer Mischung von Methanol und Äther  kristallisiert. Man erhält     2-Methylamino-5-phenyl-7-          brom-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd-hydrochlorid    in  Form von farblosen Prismen; Schmelzpunkt 239 bis  240  mit Zersetzung.  



  Das Ausgangsmaterial kann auf folgende Weise  erhalten werden:  Eine Mischung von 66 g     2-Amino-5-brom-          benzophenon,    66 g     Hydroxylamin-hydrochlorid,     350 ml Alkohol und 120 ml     Pyridin    wird während  20 Stunden am     Rückfluss    erhitzt, hierauf im Va  kuum zu einem kleinen Volumen eingedampft. Man  setzt zu der Mischung Wasser, Äther und     Petrol-          äther    zu, wobei sich Kristalle bilden, welche nach  einigen Stunden     abfiltriert    werden. Nach Stehen  während einiger Tage wird eine zweite Ausbeute von  ausgeschiedenen Kristallen erhalten, welche     abfiltriert     werden.

   Das erhaltene kristallisierte     2-Amino-5-          brom-benzophenon-oxim    wird aus Äther umkristalli  siert und bildet farblose Prismen vom     Schmelzpunkt     192-193 .  



  Zu einer auf 50  erwärmten Suspension von  20,3 g (70     Millimole)        2-Amino-5-brom-benzo-          phenon-oxim    in 100 ml Essigsäure werden 15,8 g      (140     Minimole)        Chloracetylchlorid    zugesetzt. Man  lässt die Lösung während 48 Stunden bei Raum  temperatur stehen.

   Die Reaktionsmischung, welche  grosse Prismen des Hydrochlorids von     2-Chlormethyl-          4-phenyl-6-brom-chinazolin-3-oxyd    enthält, wird im  Vakuum eingedampft, der Rückstand in     Methylen-          chlorid    gelöst und durch Schütteln mit einer eiskalten  Lösung von     Natriumcarbonat    neutralisiert. Die     Me-          thylenchloridphase    wird abgetrennt, getrocknet, im  Vakuum zu einem kleinen Volumen eingeengt und  mit     Petroläther    versetzt.

   Das in Form von Nadeln  kristallisierte     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-brom-china-          zolin-3-oxyd    wird aus Aceton umkristallisiert und  schmilzt bei 189-190 .  



  <I>Beispiel 11</I>  Eine Suspension von 14 g     2-Chlormethyl-4-          phenyl-6-bromchinazolin-3-oxyd    in 400 ml 15      /migem          äthanolischem    Ammoniak wird während 20 Stunden  bei Raumtemperatur gerührt. Das ausgeschiedene  Reaktionsprodukt wird     abfiltriert    und aus Methanol  umkristallisiert. Man erhält     2-Amino-5-phenyl-7-          brom-3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    in Form von       flachen    weissen     Nadeln    mit dem Schmelzpunkt von  261-262 .  



  8,8 g der so erhaltenen Base werden in 200 ml  .Methanol     suspendiert    und mit einer äquivalenten  Menge von 5n     methanolischer    Salzsäure versetzt.  Die entstehende Lösung wird mit Äther und     Petrol-          äther    verdünnt, wobei sich feine Nadeln abscheiden,  welche     abfiltriert    und aus Methanol mit einem Zusatz  von Äther und     Petroläther    umkristallisiert werden.  Das erhaltene     2-Amino-5-phenyl-7-brom-3H-1,4-          benzodiazepin-4-oxyd-hydrochlorid    bildet feine Na  dein mit dem     Schmelzpunkt    von 243-244 .  



  <I>Beispiel 12</I>  25 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-chinazolin-3-oxyd          werden        in        200        ml        eiskaltes        25        %iiges        methanolisches          Methylamin    eingetragen. Die Mischung wird während  15 Stunden bei Raumtemperatur gerührt und hierauf  im Vakuum eingedampft. Der Rückstand wird mit  Äther versetzt, die ausgeschiedenen Kristalle ab  filtriert und mit Wasser und Äther gewaschen.

   Nach  Umkristallisation aus Aceton erhält man reines       2-Methylamino    - 5 -     phenyl    -     3H-1,4-benzodliazepin-4-          oxyd,    welches Rosetten von farblosen     Nadeln    bildet,  welche bei 190-191      schmelzen.     



  Eine Lösung von     2-Methylamino-5-phenyl-3H-          1,4-benzodiazepin-4-oxyd    in einer äquivalenten  Menge von     1n        methanolischer    Salzsäure wird mit  Aceton, Äther und     Petroläther    verdünnt. Das aus  gefallene Hydrochlorid wird     abfiltriert    und aus der  selben     Lösungsmittelmischung    umkristallisiert, wobei  farblose Prismen vom Schmelzpunkt 225-226  er  halten werden.  



  Das Ausgangsmaterial kann auf folgende Weise  erhalten werden:  Zu einer auf     50     erwärmten Lösung von 70 g  (0,33     Mol)    einer Mischung von a- und     ss-Oximen     des 2     Aminobenzophenons    in 400 ml Eisessig wird    74,5 g (0,66     Mol)        Chloracetylchlorid    zugesetzt. Die  Mischung wird während 14 Stunden bei Raumtempe  ratur stehengelassen, mit     Chlorwasserstoffgas    gesät  tigt und im Vakuum eingedampft. Nach Zusatz von  Äther erhält man Kristalle von     2-Chlormethyl-4-          phenyl-chinazolin-3-oxyd,    welche     abfiltriert    werden.

    Die Mutterlauge, welche den Rest des Reaktions  produktes enthält, wird im Vakuum eingedampft,  der Rückstand in     Methylenchlorid    gelöst und mit  eiskalter     Natriumcarbonatlösung    gewaschen. Die or  ganische Lösung wird getrocknet, zu einem gerin  gen Volumen eingeengt und mit     Petroläther    ver  dünnt, wobei eine zusätzliche Menge des Reaktions  produktes erhalten wird. Aus einer Mischung von       Methylenchlorid    und     Petroläther    umkristallisiert  bildet das     2-Chlormethyl-4-phenyl-chinazolin-3-oxyd     gelbe Nadeln, welche bei 160-161      schmelzen.     



  <I>Beispiel 13</I>  Eine Lösung von 15 g     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-          methyl-chinazolin-3-oxyd    in 50 ml Benzol wird zu       150        ml        35        %@igem        methanolischem        Methylamin        zu-          gesetzt.    Die Mischung wird während 16 Stunden  bei Raumtemperatur gehalten und hierauf im Va  kuum zur Trockne eingedampft. Der Rückstand wird,  in überschüssiger verdünnter eiskalter Salzsäure ge  löst und durch Extraktion mit Äther von neutralen  Verunreinigungen befreit, welche verworfen werden.

    Die Mischung wird hierauf mit eiskalter Natrium  hydroxydlösung alkalisch gestellt und das basische  Reaktionsprodukt mit Äther extrahiert. Die äthe  rische Lösung wird getrocknet und im Vakuum ein  gedampft und der Rückstand aus Aceton mit einem  Zusatz von     Petroläther    kristallisiert. Durch Umkri  stallisation aus Aceton erhält man das     2-Methyl-          amino-5-phenyl-7-methyl-3H-1,4-benzodiazepin    in  Form von leicht gelben Prismen, welche bei 214  bis 215  schmelzen.  



  Die erhaltene Base wird in einer äquivalenten  Menge von     1n        methanolischer    Salzsäure gelöst, die  Lösung im Vakuum eingedampft und der Rückstand  aus einer geringen Menge von Methanol mit einem  Zusatz von Aceton, Äther und     Petroläther    kristalli  siert. Man erhält das reine Hydrochlorid von     2-Me-          thylamino-5-phenyl-7        methyl-3H-1,4-benzodiazepin-          4-oxyd    in     Form,    von farblosen rhombischen Prismen,  welche bei     224-225         schmelzen.     



  Das Ausgangsmaterial kann auf folgende Weise  erhalten werden:  Eine Mischung von 90 g rohem     2-Amino-5-me-          thyl-benzophenon,    90 g     Hyd'roxylamin-hydrochlorid,     50 ml     Pyridin    und 400 ml Alkohol werden wäh  rend 16 Stunden am     Rückfluss    erhitzt und hierauf  im Vakuum eingeengt. Der Rückstand wird mit  etwas Methanol, Wasser, Äther und     Petroläther    ver  setzt. Man rührt die Mischung, wobei sich eine  grössere Menge eines kristallisierten Niederschlages  bildet. Die Kristalle werden     abfiltriert    und mit einer  Mischung von Äther und     Petroläther    gewaschen.

   Die       Äther/Petrolätherschicht    des Filtrats wird abgetrennt,  mit Wasser gewaschen, getrocknet und im Vakuum      eingedampft. Der Rückstand wird aus Äther und       Petroläther    kristallisiert und liefert nach Kristalli  sation aus einer Mischung von Äthanol und     Petrol-          äther    reines     2-Amino-5-methyl-benzophenon-oxim    in  Form von farblosen Prismen, welche bei 186-l87   schmelzen.  



  Zu einer auf 50' erwärmten Lösung von 33,9 g  (0,15     Mol)        2-Amino-5-methyl-benzophenon-oxim    in  150 ml Eisessig werden 33,8     g    (0,3     Mol)        Chlor-          acetylchlorid    zugesetzt. Die Mischung wird während  16 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen,  hierauf während 30 Minuten auf 60  erhitzt und im  Vakuum zur Trockne eingedampft. Das erhaltene  Öl wird in     Methylenchlorid    gelöst und die Lösung  mit eiskaltem, wässerigem     Natriumcarbonat    gewa  schen.

   Die organische Lösung wird getrocknet, auf  ein geringes Volumen eingeengt, worauf man durch  Zusatz von Äther das     2-Chlormethyl-4-phenyl-6-          methyt        chinazolin-3-oxyd    ausfällt, welches nach  Kristallisation aus einer Mischung von     Methylen-          chlorid    und Äther längliche Blättchen bildet, welche  bei 152-153      schmelzen.     



  <I>Beispiel 14</I>  Eine Suspension von 10 g     2-Chlormethyl-4-          phenyl-6,7-dimethyl-chinazolin-3-oxyd    in 100 ml  35     o/oigem        methanolischem        Methylamin    wird während  16 Stunden bei Raumtemperatur gerührt. Das aus  geschiedene     2-Methylamino-5-phenyl-7,8-d'imethyl-          3H-1,4-benzodiazepin-4-oxyd    wird     abfiltriert    und  aus Aceton kristallisiert, wobei leicht gelblich ge  färbte Prismen erhalten werden, welche bei 259 bis  <B>2610</B> schmelzen.  



  Die erhaltene Base wird in einer äquivalenten  Menge von In     methanolischer    Salzsäure gelöst, die  Lösung im Vakuum auf ein kleines Volumen ein  geengt und mit Aceton verdünnt. Man erhält     2-Me-          thylamino    - 5 -     phenyl-    7, 8 -     dimethyl-3        H-1,4-benzodi-          azepin-4-oxyd-hydrochlorid    in Form von farblosen  Prismen, welche     abfiltriert    und mit Wasser und  Äther gewaschen werden; Schmelzpunkt 230-231'.  



  Das Ausgangsmaterial kann wie folgt hergestellt  werden:  Eine Lösung von 70 g     2-Amino-4,5-dimethyl-          benzophenon    und 70g     Hydroxylamin-hydrochlorid     in 120 ml     Pyridin    und 400 ml Alkohol wird während  3 Stunden am     Rückfluss    erhitzt. Die Mischung wird  hierauf im Vakuum eingeengt, mit etwas Wasser ver  dünnt und gekühlt.

   Nach Kratzen an der Wand  setzt Kristallisation ein, worauf man eine zusätzliche  Menge Wasser     hinzufügt.    Die Mischung wird wäh  rend 2 Stunden auf 5' gekühlt und hierauf die ausge  schiedenen Kristalle     abfiltriert.    Das erhaltene rohe       2-Amino-4,5-d!imethyl-benzophenon-a-oxim    erweicht  bei 120' und schmilzt bei 173-177'.

   Eine grössere  Menge des rohen     Oxims    wird aus einer Mischung  von     Dioxan    und     Petroläther        umkristallisiert.    Die aus  geschiedenen Prismen, welche bei 180      schmelzen,     werden     abfiltriert.    Nach Umkristallisation aus einer  Mischung von Äther und     Petroläther    werden schwach    gelbliche Prismen erhalten, welche bei 183-184        schmelzen.     



  Die     Dioxan    /     Petroläther    -Mutterlauge wird im  Vakuum eingedampft und der Rückstand aus Äther  mit einem Zusatz von     Petroläther    kristallisiert. Das  sich ausscheidende Gemisch von Prismen und Na  deln wird     abfiltriert    und mechanisch getrennt. Die  Nadeln werden aus einer Mischung von Äther und       Petroläther    umkristallisiert, wobei     2-Amino-4,5-di-          methyl-benzophenon-,B-oxim    in Form von leicht gelb  lich gefärbten     Nadeln    mit dem Schmelzpunkt von       124-125     erhalten werden.  



  Zu einer     gerührten    Lösung von 7,2 g     2-Amino-          4,5-dimethyl-benzophenon-oxim    (30     Millimole)    in  300     ml    Äther werden 50 ml Wasser und hierauf  alternierend, unter äusserlicher Eiskühlung 2,5 ml  (33     Millimole)        Chloracetylchlorid    und 11     ml    3n Na  triumhydroxyd derart zugefügt, dass die Lösung  neutral bleibt. Man     erhält    als reines Reaktionspro  dukt 2 -     Chloracetamid'o-4,5-dimethyl-benzophenon-          oxim,    welches     abfiltriert    wird.

   Die     Atherschicht    wird  abgetrennt und im Vakuum eingedampft und der  Rückstand aus einer Mischung von     Dioxan    und     Pe-          troläther    umkristallisiert;     Schmelzpunkt    182-183 .  



  Zu     einer    auf 50  erwärmten Lösung von 30 g  (0,125     Mol)    einer Mischung von a- und     ss-Oximen     des     2-Amino-4,5-dimethyl-benzophenons    in 300     m1     Eisessig werden 18,8 ml (0,25     Mol)        Chloracetyl-          chlorid    zugesetzt. Die Mischung wird während 14  Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen und im  Vakuum eingedampft. Nach Kristallisation aus  Benzol erhält man     2-Chlormethyl-4-phenyl-6,7-di-          methyl-chinazolin-3-oxyd    in Form von gelben Na  deln oder Prismen, welche bei 169-170' schmelzen.  



  Dasselbe Produkt erhält man durch Behandeln  einer Lösung von     2-CWoracetamido-4,5-dimethyl-          benzophenon-oxim    in Eisessig mit Chlorwasserstoff.  <I>Beispiel 15</I>  15 g     2-Chlormethyl-4-(4'-methoxy-phenyl)-china-          zolin-3-oxyd    werden unter Rühren in 150 ml  35     o/oigem        methanolischem        Methylamin    eingetragen,  wobei nach 20 Minuten eine vollständige Lösung  erhalten wird. Diese wird nach 2 Stunden im Va  kuum eingedampft und der Rückstand mit Wasser  und Äther versetzt.

   Die abgeschiedenen Kristalle  werden     abfiltriert    und     liefern    nach     Umkristallisation     aus einer Mischung von Äthanol und     Petroläther          2-Methylamino    -     5-(4'-methoxyphenyl)-3H-1,4-benzo-          diazepin-4-oxyd    in Form von farblosen Prismen,  welche bei 251-252'     schmelzen.     



  Eine Lösung der erhaltenen Base in einer äqui  valenten Menge von In     methanolischer        Salzsäure     wird     im    Vakuum eingedampft und der Rückstand  aus einer geringen Menge von Methanol mit einem  Zusatz von Aceton und Äther kristallisiert.

   Man  erhält das Hydrochlorid von     2-Methylamino-5-(4'-          methoxyphenyl)    - 3H-1,4     -benzodiazepin-4-oxyd        als     farblose Rosetten von     Platten,    welche bei 218 bis  219      schmelzen.         Das Ausgangsmaterial kann auf folgende Weise  hergestellt werden:

    Eine Mischung von 82 g     2-Amino-4'-methoxy-          benzophenon,    90 g     Hydroxylamin    -     hydrochlorid,     150 ml     Pyridin    und 400 ml Alkohol wird während  16 Stunden am     Rückfluss        erhitzt.    Die Mischung wird  hierauf zur Trockne eingedampft und mit Wasser  und Äther verdünnt. Die wässerige Schicht wird ab  getrennt und verworfen. Die ätherische Schicht wird  einige Male mit Wasser gewaschen, abgetrennt und  mit     Petroläther    verdünnt. Das auskristallisierte Re  aktionsprodukt wird nach 2 Tagen     abfiltriert    und  durch Behandlung mit Kohle und siedendem Me  thanol gereinigt.

   Die heisse Lösung wird filtriert und  eingeengt, wobei 2     Amino-4'-methoxy-benzophenon-          oxim    in     Form    von farblosen Prismen ausfällt, welche  aus Methanol umkristallisiert einen     Schmelzpunkt     von 123-126  aufweisen.  



  Zu einer auf 50  erwärmten Lösung von 48,4 g  (0,2     Mol)        2-Amino-4'-methoxy-benzophenon-oxim    in  500 ml Essigsäure werden 47,4 g (0,42     Mol)        Chlor-          acetylchlorid    zugesetzt. Die Mischung wird wäh  rend 72 Stunden bei Raumtemperatur stehengelassen,  wobei gelbe Prismen des Hydrochlorids von     2-Chlor-          methyl-4-(4'-methoxyphenyl)-chinazolin-3-oxyd    aus  fallen, welche     abfiltriert    werden;     Schmelzpunkt    175  bis 177 .  



  Die freie Base erhält man durch Suspendieren  des Hydrochlorids in     Methylenchlorid    und Behan  deln mit einem     überschuss    einer verdünnten eiskalten  wässerigen     Natriumhydroxydlösung.    Die     Methylen-          chloridlösung    wird abgetrennt, getrocknet, im Va  kuum     eingeengt    und der Rückstand aus     Methylen-          chlorid    mit einem Zusatz von     Petroläther    um  kristallisiert. Man erhält     2-Chlormethyl-4-(4'-meth-          oxyphenyl)-chinazolin-3-oxyd    mit dem Schmelzpunkt  von 179-180 .  



  Nach Entfernung des     2-Chlormethyl-4-(4'-meth-          oxyphenyl)-chinazolin-3-oxyd-hydrochlorids    wird die  essigsaure Mutterlauge im Vakuum zur Trockne  eingedampft, der Rückstand in     Methylenchlorid    ge  löst und mit eiskalter     Natriumcarbonatlösung    gewa  schen. Die organische Lösung wird getrocknet und  im Vakuum eingeengt. Das sich aus dieser Lösung  abscheidende kristallisierte     2-Chloracetamid'o-4'-          methoxy-benzophenon-oxim    wird     abfiltriert    und  schmilzt bei 167-169 .

   Man verwandelt dieses Pro  dukt in das Hydrochlorid des     2-Chlormethyl-4-(4'-          methoxyphenyl)-chinazolin-3-oxyds    durch Behandeln  mit     Chlorwasserstoffgas    in einer     Eisessiglösung.     



  <I>Beispiel 16</I>  Eine     Suspension    von 25 g     2-Chlormethyl-4-(4'-          chlorphenyl)    - 6,7 -     dimethyl    -     chinazolin    - 3 -     oxyd    in       250        ml        30        %igem        methanolischem        Methylamin        wird     während 15 Stunden bei Raumtemperatur gerührt.

    Das ausgeschiedene 2 -     Methylamino    - 5 - (4' - chlor  phenyl) - 7, &  -     dimethyl-3H,1,4-benzodiazepin-4-oxyd     wird     abfiltriert    und aus Methanol umkristallisiert;       Schmelzpunkt    258-259 .    Die erhaltene Base wird in der 20fachen Menge  von Methanol suspendiert und durch Zusatz einer  äquivalenten Menge von     1n        methanolischer    Salzsäure  gelöst. Die Lösung wird im Vakuum eingedampft  und der Rückstand aus einer geringen Menge von  Wasser mit einem Zusatz von Äthanol, Aceton und  Äther umkristallisiert.

   Man erhält     2-Methylamino-5-          (4'-chlorphenyl)    - 7,     8-dimethyl-3        H-1,4-benzodiazepin-          4-oxyd-hydrochlorid    in Form von farblosen Nadeln,  welche bei 247-248  schmelzen.  



  Das Ausgangsmaterial kann auf folgende Weise  hergestellt werden:  Eine     Mischung    von 130g     2-Amino-4,5-dimethyl-          4'-chlorbenzophenon,    130 g     Hydroxylamin-hydro-          chlorid,    700 ml Alkohol und 240 ml     Pyridin    wird  während 17 Stunden am     Rückfluss    erhitzt. Die Mi  schung wird im Vakuum auf ein geringes Volumen  eingedampft, mit Wasser verdünnt und abermals ein  gedampft, um die grösste Menge des     Pyridins    zu ent  fernen. Nach Zusatz von Benzol filtriert man den sich  ausgeschiedenen Teil des Reaktionsproduktes ab.

    Die     Benzolschicht    wird hierauf vom Wasser getrennt,  getrocknet und im Vakuum zur Trockne einge  dampft. Den Rückstand kristallisiert man aus einer  Mischung von Äther und     Petroläther    und erhält  eine zusätzliche Menge des Reaktionsproduktes.  Nach Umkristallisation aus Äther und     Petroläther     schmelzen die erhaltenen farblosen Nadeln von  2 -     Amino    - 4,5 -     dimethyl-4'-chlor-benzophenon-oxim     bei 156-157 .  



  Zu einer auf 50  erwärmten Lösung von 90 g  (0,33     Mol)        2-Amino-4,5-d'imethyl-4'-chlor-benzo-          phenon-oxim    in 500 ml     Eisessig    werden 74,5 g  (0,66     Mol)        Chloracetylchlorid    zugesetzt. Die Mi  schung wird während 16 Stunden bei Raumtempera  tur gerührt und hierauf während einer halben Stunde  Chlorwasserstoff eingeleitet. Die Lösung wird im  Vakuum eingedampft und der Rückstand in     Methy-          lenchlorid    gelöst und mit eiskalter     Natriumcarbonat-          lösung    gewaschen.

   Die organische Lösung wird ge  trocknet, im Vakuum auf ein geringes Volumen ein  geengt, mit Aceton verdünnt und bei Atmosphären  druck eingedampft, um die grösste Menge des     Me-          thylenchlorids    zu entfernen. Das in Form von Prismen  kristallisierende Reaktionsprodukt liefert nach dem       Umkristallisieren    aus Aceton     2-Chlormethyl-4-(4'-          chlorphenyl)-6,7-dimethyl-chinazolin-3-oxyd    mit dem  Schmelzpunkt von 192-193  (gelbe Prismen).

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzo- diazepin-4-oxyden der Formel 1 EMI0008.0100 worin Ri Wasserstoff oder Alkyl, R2 Phenyl, durch die Nitrogruppe oder Halogen substituiertes Phenyl oder Alkoxyphenyl, R3 und R4 Wasserstoff, Halogen oder Alkyl und R5 Wasserstoff, Alkyl, Alkenyl,
    Hydroxyalkyl oder Alkoxyalkyl bedeuten, dadurch gekennzeichnet, d'ass man ein Halogenid der Formel 1I EMI0009.0017 worin X Halogen bedeutet, mit Ammoniak oder einem primären Amin der Formel HI Re NH2, III worin RE eine Alkyl-, Alkenyl-, Hydroxyalkyl- oder Alkoxyalkylgruppe bedeutet, umsetzt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, d'ass man die erhaltene Base mit einer Säure in ein Salz überführt. 2. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Halogenmethyl-4- phenyl-6-halogen-chinazolin-3-oxyd verwendet. 3. Verfahren nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein 2-Halogemnethyl-4- phenyl-6-chlor-chinazolin-3-oxyd verwendet. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein Alkyl-, Alkenyl-, Hy- droxyalkyl- oder Alkoxyalkylamin verwendet. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man ein niederes Alkylamin ver wendet. 6.
    Verfahren nach den Unteransprüchen 3 und 5, d'ad'urch gekennzeichnet, d'ass man 2-Chlormethyl- 4-phenyl-6-chlor-chinazolin-3-oxyd mit Methylamin zur Umsetzung bringt.
CH357073D 1958-05-15 1959-04-22 Verfahren zur Herstellung von 1,4-Benzodiazepin-4-oxyden CH357073A (de)

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