CH354896A - Bruchband - Google Patents
BruchbandInfo
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
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- A61F5/00—Orthopaedic methods or devices for non-surgical treatment of bones or joints; Nursing devices ; Anti-rape devices
- A61F5/01—Orthopaedic devices, e.g. long-term immobilising or pressure directing devices for treating broken or deformed bones such as splints, casts or braces
- A61F5/24—Trusses
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Description
Bruchband Die bekannten Bruchbänder für Leistenbrüche sind nicht frei von schmerzenden Druckstellen und verursachen auch häufig ein Wundscheuern der Haut. Ferner hält es schwer, das Bruchband sauber zu halten, da alle Teile, auch solche, die einer öfteren Reinigung bedürfen, mit dem Gürtel fest verbunden sind. Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Bruchband für Leistenbrüche, welches sich von den bisherigen Bruchbändern dadurch unterscheidet, dass Gürtel, Pelotte und Schenkelbänder als voneinander lösbare Teile ausgebildet sind, und dass Gürtel und Pelotte auf ihrer dem Körper zugekehrten Seite mindestens teilweise mit Schaumgummipolstern versehen sind. Dank k der Belegung des Gürtels und der Pelotte mit Schaumgummipolstern können schmerzende Druckstellen vermieden und kann ein Wundscheuern des Körpers verhindert werden. Zufolge der Abnehmbarkeit von Schenkelriemen und Pelotte ist es möglich, diese Teile bei Bedarf leicht und öfters als den Gürtel zu reinigen. In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt: Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht des Bruchbandes, Fig. 2 eine Ansicht der Pelotte von der Innenseite, Fig. 3 einen senkrechten Schnitt durch das Bruch; band nach der Linie III-III in Fig. 1, Fig. 4 und 5 Details zu Fig. 1. Das in Fig. 1 dargestellte Bruchband weist einen Elastikgürtel 1 auf, dessen Enden durch eine Schnalle 2 in der Gürtelwefte verstellbar miteinander verbunden sind. Der dem Bauch zugekehrte Vorderteil la des Gürtels ist nach unten verbreitert und dient zur Aufnahme und Druckbelastung der Pelotte 3. Letztere weist einen aus festerem Gewebe bestehenden Träger 3a und ein auf der zum Anliegen an den Körper bestimmten Seite befestigtes Schaumgummipolster 3b auf. Am oberen Rand des Trägers 3a ist ein Lappen 4 angenäht, welcher an der Aussenseite des Gürtels anliegt. Die Pelotte ist mit dem Lappen am Gürtel einhängbar und mittels auf der Innenseite des Lappens befestigter Druckknopfmatrizen 5a an auf der Aussenseite des Gürtelvorderteiles la befestigten Druckknopfpatrizen 5b lösbar befestigt. Der Gürtel 1 ist gleichfalls wie die Pelotte auf seiner zur Anlage am Körper bestimmten Seite mit einem Schaumgummipolster lb versehen, welches mittels Zickzacknaht am Elastikgürtel befestigt ist. An den nach unten ausladenden Schenkeln 3c der Pelotte sind Bandschlaufen 6 befestigt, welche den Schenkelriemen 7 als Führung dienen. Mittels der Schenkelriemen 7 werden die Pelottenschenkel 3c an die Bruchpforte der Leistengegend angelegt. Die Schenkelriemen 7 sind je mit ihrem einen Ende mittels eines Druckknopfes 8 auf der Aussenseite des Gürtelvorderteiles unterhalb des Lappens 4 lösbar befestigt. Die andern Enden der Schenkelriemen 7 sind mit Einhänge- haken 9 versehen, mit welchen sie von unten her an Einhängestegen 10 des Gürtels einhängbar sind, derart, dass die Hakenenden nach aussen zu liegen kommen. Bei dieser Art des Einhängens der Schen keiriemen 7 sind diese gegen ungewolltes Aushängen gesichert. Dank der Verbindung von Pelotte und Schen kelriemen mit dem Gürtel mittels Druckknöpfen 5 bzw. 8 und Einhängehaken 9 sowie Ösen 10 ist ein bequemes Waschen des gesamten Bruchbandes oder aber nur einzelner Teile ermöglicht. Die Schaumgummipolsterung von Gürtel und Pelotte verleihen dem Bruchband auch bei nicht sehr eng geschnalltem Gürtel eine sehr gute Adhäsion. Ein Wundwerden durch Scheuern des Bruchbandes ist praktisch ausgeschlossen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Bruchband für Leistenbrüche, dadurch gekennzeichnet, dass Gürtel, Pelotte und Schenkelbänder als voneinander lösbare Teile ausgebildet sind, und dass Gürtel und Pelotte auf ihrer zur Anlage an den Körper bestimmten Seite mindestens teilweise mit Schaumgummipolstern versehen sind.UNTERANSPRÜCHE 1. Bruchband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Pelotte durch einen mit Schaumgummipolstern versehenen Träger (3a) mit einem am Gürtel angreifenden Lappen (4) gebildet ist, und dass auf der Innenseite des Lappens einerseits, und auf der Aussenseite des Gürtels anderseits Druckknöpfe für die lösbare Befestigung der Pelotte angeordnet sind.2. Bruchband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die aus Elastikbändern bestehenden Schenkelriemen (7) mit je ihrem einen Ende durch Druckknöpfe (8) unterhalb des Lappens (4) der Pelotte mit dem Gürtel lösbar verbunden sind, während die andern Enden der Schenkelriemen mit Einhängehaken (9) versehen sind und mit letzteren an Einhängestellen des Gürtels von unten her einführbar sind, so dass nach Einhängen die Hakenenden nach aussen gerichtet sind, und ein unbeabsichtigtes Aushängen der Einhängehaken verunmöglicht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH354896T | 1957-12-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH354896A true CH354896A (de) | 1961-06-15 |
Family
ID=4510636
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH354896D CH354896A (de) | 1957-12-21 | 1957-12-21 | Bruchband |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH354896A (de) |
-
1957
- 1957-12-21 CH CH354896D patent/CH354896A/de unknown
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