Maschine zur Herstellung eines Umdrehungsparaboloides Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Herstellung eines Umdrehungsparaboloides aus einem vorgeformten Rohkörper. Unter Umdrehungs- paraboloid sei ein rotationssymmetrischer konvexer Körper verstanden, dessen Meridianschnitte durch gleichartige Parabelbogen begrenzt werden.
Umdrehungsparaboloide werden beispielsweise als optische Linsen, als Träger konvexer Parabolspiegel oder als Matrizen zur Herstellung konkaver Parabol spiegel benötigt. Es gelangen vorzugsweise Parabol- matrizen aus Metall zum Drücken von Parabol spiegeln aus Blechen und Parabolmatrizen aus Glas oder leichter zu bearbeitenden Wachsen und Harzen zur Fertigung von Parabolspiegeln im galvano- plastischen Verfahren zur Anwendung.
Das galvano- plastische Verfahren besteht darin, die mit einem elektrisch leitenden, vorzugsweise hochreflektierenden Film versehene Parabolmatrize im galvanischen Bad mit mindestens einem metallischen Überzug zu ver sehen. Der metallische Überzug wird darauf von der Matrize abgezogen. Auf diese Weise gelingt die Fertigung optisch hochwertiger Parabolspiegel, die sich gegenüber den Glasspiegeln durch geringes Ge wicht und höhere Bruchfestigkeit auszeichnen.
Bisher bestand der Nachteil, dass die Herstellung von Paraboloiden mit den bekannten Maschinen umständlich und zeitraubend war und oft hohes manuelles Geschick erforderte. Die meisten der artigen Maschinen mussten mit einer dem herzustellen den Paraboloid entsprechenden Schablone versehen werden, an die hohe Anforderungen in bezug auf Masshaltigkeit zu stellen waren. Eine andere bekannte Ausführungsform benötigte keine Schablone, dafür jedoch komplizierte Getriebe zur Steuerung der Be wegungen der Werkzeuge. Dabei berührten die Werk zeuge das Werkstück praktisch nur in einem Punkt.
Dadurch wurden Steuerungen notwendig, welche die Lage des Berührungspunktes in zwei Richtungen, nämlich in der Höhe über der Grundfläche des Para- boloides und in der Distanz von dessen Symmetrie achse festlegten. Infolge der punktförmigen Be rührung mit dem Werkstück nützte sich das Werk stück an der Berührungsstelle verhältnismässig rasch ab, wodurch die Einhaltung der Masshaltigkeit oft in Frage gestellt wurde.
Die erfindungsgemässe Maschine zur Herstellung eines Umdrehungsparaboloides aus einem in Drehung versetzten vorgeformten Rohkörper mittels eines sich längs einer parabelförnügen Meridianlinie bewegen den, materialabtragenden Werkzeuges ist dadurch gekennzeichnet, C dass mindestens zwei Führungsschie- nen vorhanden sind, die parallel zu zwei sich kreuzen den Tangenten an einen verlängerten,
parabelförmigen Meridianbogen des herzustellenden Paraboloides ver laufen<B>'</B> dass ferner das Werkzeug an einer Halte- rungsschiene befestigt ist, die mit einem längs der einen Vührungsschiene beweglichen Gleitschlitten ge genüber letzterem unverschiebbar und mit einem weiteren, längs der andern Führungsschiene beweg lichen Gleitschlitten, gegenüber letzterem längs verschiebbar, gelenkig verbunden ist;
wobei das Werkzeug eine in Richtung der Halterungsschiene verlaufende Bearbeitungsbahn aufweist, die minde stens so lang ist, dass sie das Werkstück auf der zu bestreichenden Meridianlinie stets tangential berührt, und dass die Gleitschlitten durch Kraftübertragungs- mittel derart miteinander verbunden sind, dass die selben mit gleicher Geschwindigkeit in gegenläufigem Sinne mit Bezug auf den Kreuzungspunkt vorge nannter Tangenten auf den Führungsschienen gleiten.
Die Mittel zur Führung des Werkzeuges der er findungsgemässen Maschine sind im Verhältnis zu denjenigen bekannter Maschinen einfach. Die der Führung zugrunde liegende Methode ist aus der analytischen Geometrie bekannt, wo ein Verfahren zur Konstruktion von Parabelbogen darin besteht, zwei sich kreuzende Tangenten an die herzustellende Parabel mit ihren Berührungspunkten zu konstruieren und eine die vorgenannten Tangenten schneidende Gerade derart zu verschieben, dass die Summe der Abstände von jedem Schnittpunkt der Geraden mit einer der erwähnten Tangenten zum Kreuzungspunkt der letzteren dauernd konstant ist.
Die Zeichnungen stellen fünf beispielsweise Aus führungsformen der erfindungsgemässen Maschine dar. Gleiche Teile sind in allen Figuren mit gleichen Bezugszeichen versehen. Es zeigen: Fig. <B>1</B> einen Aufriss der Maschine gemäss einer ersten Ausführungsform, Fig. 2 einen Teil eines Aufrisses der Maschine ge mäss einer zweiten Ausführungsform, Vig. <B>3</B> einen Teil eines Aufrisses der Maschine ge mäss einer dritten Ausführungsfärm, Fig. 4 eine Draufsicht der Maschine gemäss Fig. <B>3,
</B> Fig. <B>5</B> einen Aufriss der Maschine gemäss einer vierten Ausführungsform, Fig. <B>6</B> den Aufriss eines Querschnittes durch die Maschine gemäss einer fünften Ausführungsform, Fig. <B>7</B> eine Draufsicht der Maschine gemäss Fig. <B>6,</B> mit der Linie VI-VI, welche die Lage des in Fig. <B>6</B> dargestellten Querschnittes angibt.
Gemäss Fig. <B>1</B> befindet sich auf einer mit einer Welle<B>1</B> versehenen, rotierenden Drehscheibe 2 ein vorgeformter Rohkörper<B>3.</B> Die ursprüngliche Form des Rohkörpers<B>3</B> ist auf einer Seite der Symmetrie achse 4 durch eine gestrichelte Linie<B>5</B> angedeutet. Der Rohkörper<B>3</B> bestehe aus einem nicht glasharten Material, so dass eine Bearbeitung mit Schneidwerk- zeugen möglich ist.
Parallel zu zwei, durch strich punktierte Linien dargestellte Tangenten<B>6</B> und<B>7</B> befinden sich zwei an ihren einen Enden miteinander verbundene Vührungsschienen <B>8</B> und<B>9.</B> Letztere sind an ihren andern Enden durch Bolzen<B>10</B> und<B>11</B> an einer Grundplatte 12 befestigt. Auf der Führungs schiene<B>8</B> ist ein Gleitschlitten<B>13</B> und auf der Füh rungsschiene<B>9</B> ist ein Gleitschlitten 14 angebracht. Die Gleitschlitten <B>13</B> und 14 sind über<B>je</B> einen Bügel <B>15</B> bzw. <B>16</B> mit einem Stahlband<B>17</B> verbunden, das über freilaufende Rollen<B>18, 19</B> und 20 geführt ist. Die Enden des Stahlbandes<B>17</B> sind an<B>je</B> einem Ende einer Rollenkette 21 befestigt.
Ein mit letzterer in Eingriff stehendes Kettenrad 22 vermag mittels einer nicht dargestellten Antriebsvorrichtung die Rollen kette 21 und damit das Stahlband<B>17</B> in Bewegung zu versetzen. Der Gleitschlitten <B>13</B> trägt einen Bolzen <B>23,</B> an dem eine Halterungsschiene 24 drehbar be festigt ist. Der Gleitschlitten 14 trägt eine mit einer Aussparung<B>25</B> versehene drehbare Scheibe<B>26,</B> wobei die Aussparung<B>25</B> die Halterungsschiene 24 seitlich umfasst, so dass dieselbe nur in Längsrichtung in der genannten Aussparung gleiten kann.
Die Halterungs- schiene 24 ist mit einem Schneidwerkzeug <B>27</B> ver sehen, dessen Schneide<B>28</B> in Richtung der Halterungs- schiene verläuft. Die Funktion der Maschine sei nachfolgend unter Beiziehung von Hilfslinien<B>29</B> er läutert. Letztere zeigen dabei einige Lagen der Halte- rungsschiene 24 bei deren Bewegung an.
Zuerst wird die Halterungsschiene 24 in eine derartige Lage ge bracht, dass das Schneidwerkzeug <B>27</B> seitlich des rotierenden Rohkörpers<B>3</B> steht, ohne letzteren zu berühren. Darauf werden die Rollenkette 21 und damit das Stahlband<B>17</B> in Pfeilrichtung in Bewegung ge setzt.
Das Schneidwerkzeug <B>27</B> senkt sich dadurch auf den Rohkörper<B>3</B> und folgt bei weiterer Bewegung des Stahlbandes<B>17</B> einer Meridianlinie des her zustellenden Paraboloides. Bei Betrachtung der Hilfs linien<B>29</B> erkennt man, dass dieselben eine Tangenten- schar an letztere Meridianlinie darstellen.
Die Länge des Schneidwerkzeuges <B>27</B> muss nicht notwendiger weise der Länge des zu bestreichenden Meridian- bogens entsprechen, da das Werkzeug bei der Auf wärtsbewegung des Gleitschlittens<B>13</B> infolge der unverschiebbaren Befestigung der Halterungsschiene 24 am letzteren gegen die Symmetrieachse 4 des Roh körpers<B>3</B> geführt wird.
Dabei tritt zusätzlich eine Abwälzbewegung des Schneidwerkzeuges <B>27</B> auf dem Rohkörper<B>3</B> auf, da die Schiebebewegung der Halte- rungsschiene 24 infolge der geradlinigen Führungs schiene<B>8</B> linear, die Funktion des Meridianbogens jedoch quadratisch ist. Diese Gegebenheiten wirken sich insbesondere auf die Dimensionierung der Werk zeuge nachfolgender Ausführungsformen günstig aus.
Anstelle des Schneidwerkzeuges <B>27</B> in Fig. <B>1</B> be sitzt die Ausführungsform gemäss Fig. 2 eine Schleif walze<B>30,</B> die aus einem Schmirgelstoff besteht. Mit einer Schleifwalze genügender Härte lässt sich bei spielsweise auch Glas bearbeiten. Die Achse der Schleifwalze<B>30</B> ist zur Halterungsschiene 24 parallel. Die Schleifwalze<B>30</B> ist an zwei Stegen<B>31</B> und<B>32,</B> die an der Halterungsschiene 24 befestigt sind, gelagert und wird durch ein nicht dargestelltes Antriebsmittel über eine biegsame Welle<B>33</B> in Rotation versetzt.
Die übrigen, teilweise weggelassenen Teile der Ma schine entsprechen den in Fig. <B>1</B> dargestellten. Auch die Führung der Schleifwalze<B>30</B> entspricht derjenigen des Schneidwerkzeuges <B>27</B> in Fig. <B>1.</B> Als Variante kann zur Bearbeitung eines metallischen Rohkörpers die Verwendung eines Walzenfräsers mit Schrauben zähnen anstelle der Schleifwalze<B>30</B> vorteilhaft sein. Endlich kann letztere zur Durchführung eines Polier vorganges durch eine Walze mit Stoff- oder Filz bezug ersetzt werden.
Beim Ausführungsbeispiel ge mäss den gemeinsam zu betrachtenden Fig. <B>3</B> und 4 dient als materialabtragendes Werkzeug eine Schleif scheibe 34, deren dem Rohkörper<B>3</B> zugewendete Stirnfläche <B>35</B> parallel zur Halterungsschiene 24 liegt und deren Achse<B>36</B> sich ausserhalb des zu bestrei chenden Meridianbogens befindet. Unter vorherigem Lösen der Stellschraube<B>38</B> ist die Schleifscheibe 34 zur schrittweisen Annäherung ihrer Bearbeitungs bahn an den Meridianbogen des herzustellenden Paraboloides höhenverstellbar.
Auch die Schleif scheibe 34 wird über eine biegsame Welle<B>33</B> von einem nichtdargestellten rotierenden Antriebsmittel ange- trieben. Zur Durchführung verschiedener Bearbei tungsvorgänge kann die Schleifscheibe 34 durch einen Stirnfräser oder eine stoff- bzw. filzbesetzte Scheibe ersetzt werden. Die Ausführungsform ge mäss Fig. <B>5</B> dient der wahlweisen Herstellung von Paraboloiden mit verschiedenen Abmessungen.
Sie unterscheidet sich von der Ausführungsform gemäss Fig. <B>3</B> hauptsächlich dadurch, dass auf verschiedene parabelförmige Meridianbogen einstellbare Führungs schienen 40 und 41 vorhanden sind. Die Grundplatte 42 der Maschine trägt zwei Gleitschienen 43 und 44, auf denen sich<B>je</B> ein Stellschlitten 45 bzw. 46 befindet. Zur Erhöhung der Stabilität der Führungsschienen 40 und 41 dient ein Träger 47, an dem eine Führungs lasche 48 befestigt ist.
Der einzustellende Abstand der Fusspunkte der Führungsschienen 40 und 41 kann aus der Gleichung der gewünschten Meridian- linie errechnet werden. Um eine Verstellung der Führungsschienen zu erlauben, ist das Stahlband<B>17</B> über einen mit einem Gewicht 49 versehenen ein fachen Flaschenzug<B>50</B> geführt. Anstelle des Flaschen zuges<B>50</B> kann auch eine durch Federkraft betätigte bekannte Spannvorrichtung verwendet werden. Ein weiterer Unterschied dieser Ausführungsforrn ge genüber derjenigen gemäss Fig. <B>3</B> besteht darin, dass zur Höhenverstellung der Schleifenscheibe 34 eine Hilfsschiene<B>51</B> vorhanden ist.
Die die Schleifen- scheibe 34 tragende Hilfsschiene<B>51</B> ist an einem Ende mit der Halterungsschiene 24 gelenkig ver bunden und stützt sich, durch eine Schraubenfeder<B>52</B> zur Halterungsschiene 24 gezogen, über eine Rändel- schraube <B>53</B> auf letztere ab. Die gestrichelt dar gestellte Lage, welche die Hilfsschiene<B>51</B> am Ende des Bearbeitungsvorganges einzunehmen hat, kann mittels der Stellschraube 54 vorbestimmt werden.
Durch wiederholtes Verstellen der Rändelschraube <B>53</B> vor jedem Arbeitsgang kann die Bearbeitungsbahn der Schleifscheibe 34 schrittweise der gewünschten Meridiankurve genähert werden.
Gemäss den gemeinsam zu betrachtenden Fig. <B>6</B> und<B>7</B> sind insbesondere zur Erhöhung der Stabilität zwei parallele Paare von Führungsschienen<B>55, 56;</B> <B>57, 58</B> vorhanden. Letztere sind an zwei Seitenschil dern<B>59</B> und<B>60</B> befestigt, die mit einer Grundplatte <B>61</B> verbunden sind. Die Grundplatte<B>61</B> trägt ausser dem das Lager<B>62</B> der Drehscheibe<B>63</B> für den vor geformten Rohkörper 64. Der Antrieb der Drehscheibe <B>63</B> erfolgt durch eine nichtdargestellte Antriebs vorrichtung über die Zahnräder<B>65</B> und<B>66.</B> Jede der Führungsschienen<B>55-58</B> ist mit einem Gleitschlitten <B>67, 68, 69</B> bzw. <B>70</B> versehen.
Die gegenüberliegenden Gleitschlitten<B>67</B> und<B>69</B> bzw. <B>68</B> und<B>70</B> sind durch <B>je</B> einen Tragstab<B>71</B> bzw. <B>72</B> miteinander verbunden. Der Tragstab<B>71</B> steckt drehbar und unlöslich in den Lagern<B>73</B> und 74 der zugeordneten Gleitschlitten <B>67</B> und<B>69,</B> wogegen der Tragstab<B>72</B> von lösbaren Überwurfrnuttern <B>75</B> und<B>76,</B> die mit den Gleitschlitten <B>68</B> und<B>70</B> verbunden sind, umschlossen wird.
Weiter hin ist eine Halterungsschiene <B>77</B> mit dem Tragstab <B>71</B> kraftschlüssig verbunden, wogegen dieselbe in einer Gleitbahn durch ein vom zweiteilig ausgebildeten Tragstab<B>72</B> gehaltertes Lager<B>78</B> mit einer schlitz- förmigen Aussparung verläuft. Der Antrieb der Gleit- schlitten <B>67-70</B> erfolgt in der aus den bisherigen Er läuterungen bekannten Weise über ein Paar' von Stahlbändern<B>79</B> und<B>80,</B> die über freilaufende Rollen <B>81, 82, 83</B> und 84 verlaufen.
Die Enden der Stahl bänder<B>79</B> und<B>80</B> schliessen auch bei dieser Ausfüh rungsform an Rollenketten<B>85</B> und<B>86</B> an, die mit Kettenrädern<B>87</B> und<B>88</B> im Eingriff stehen. Letztere befinden sich auf einer durchgehenden Welle<B>89,</B> die durch eine Handkurbel<B>90</B> in Drehung versetzt werden kann. Die Halterungsschiene <B>77</B> trägt als materialabtragendes Werkzeug eine über die bieg same Welle<B>91</B> in Drehung versetzbare Schleifscheibe <B>92.</B> Letztere ist in einer mit einer Drehsicherung ver- sehenen Lagerhülse<B>93</B> gelagert, die sich unter dem Druck einer Feder 94 gegen eine Überwurfmutter <B>95</B> abstützt.
Die Überwurfmutter <B>95</B> ist mit einem mit der Halterungsschiene <B>77</B> kraftschlüssig verbundenen hohlzylindrischen Gewindebolzen<B>96</B> in Eingriff. Durch Betätigung der Überwurfmutter <B>95</B> ist die Schleifscheibe<B>92</B> zur schrittweisen Annäherung ihrer Bearbeitungsbahn an die gewünschte Meridianlinie höhenverstellbar. Die Anzeige der Höhenverstellung erfolgt mittels eines an der Hülse<B>93</B> befestigten Zeigers<B>97</B> auf der Skala<B>98.</B> Auch bei dieser Aus führungsform kann die Schleifscheibe<B>92</B> durch eines der vorgenannten Schneid-, Schleif- oder Polier werkzeuge ersetzt werden.
Ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen, sind weitere Ausführungsformen denkbar. So können zur Steuerung der Bewegungen der Gleitschlitten anstelle von Stahlbändern auch andersartige Übertragungs mittel verwendet werden. Neben der naheliegenden Verwendung von endlosen Rollenketten können Varianten darin bestehen, Zahnstangen, Gewinde spindeln oder Hebelgetriebe zu verwenden. Bei der Ausführungsform gemäss Fig. <B>1</B> kann beispielsweise anstelle der Rolle<B>19</B> ein Ritzel angebracht werden, mit dem eine in Richtung der Führungsschiene<B>8</B> laufende Zahnstange und eine in Richtung der Füh rungsschiene<B>9</B> verlaufende weitere Zahnstange in Eingriff stehen.
Jede Zahnstange ist dabei mit einem der Gleitschlitten<B>13</B> und 14 verbunden. Es erhellt, dass bei Bewegungen der einen Zahnstange in einer Richtung die andere Zahnstange zwangläufig in gegenläufigem Sinne bewegt wird. Weiterhin können zwei Gewindespindeln zu<B>je</B> einer Führungsschiene<B>8</B> und<B>9</B> parallel angebracht werden. Die Kraftüber tragung von einer Gewindespindel kann durch Kegel zahnräder erfolgen, die in der Nähe der Berührungs stelle der Führungsschienen<B>8</B> und<B>9</B> angebracht sind. Jede Gewindespindel kann dabei von einer mit<B>je</B> einem Gleitschlitten<B>13</B> bzw. 14 verbundenen Ge windemutter umschlossen sein.
Auch hier ist die er forderliche gegenläufige Bewegung der Gleitschlitten <B>13</B> und 14 beim Antrieb der einen Gewindespindel gesichert. Dasselbe Ergebnis kann beispielsweise auch mit einem Schwenkhebel, der sich um einen feststehenden Drehpunkt bewegt und mit dem die Gleitschlitten<B>13</B> und 14 gekuppelt sind, erreicht werden. Auch die Ausführungsformen gemäss den übrigen Figuren können auf diese Weise abgewandelt werden.
Machine for producing a paraboloid of revolution The present invention relates to a machine for producing a paraboloid of revolution from a preformed blank. A paraboloid of revolution is understood to mean a rotationally symmetrical convex body, the meridional sections of which are delimited by similar parabolic arcs.
Paraboloids of revolution are required, for example, as optical lenses, as carriers for convex parabolic mirrors or as matrices for producing concave parabolic mirrors. Parabolic matrices made of metal are preferably used for pressing parabolic mirrors made of sheet metal and parabolic matrices made of glass or easier-to-process waxes and resins for the manufacture of parabolic mirrors in the electroforming process.
The electrodeposition process consists in providing the parabolic matrix with an electrically conductive, preferably highly reflective film in the electrodeposition bath with at least one metallic coating. The metallic coating is then peeled off the die. In this way, it is possible to manufacture optically high-quality parabolic mirrors, which are distinguished from glass mirrors by their low weight and higher breaking strength.
Up to now, there has been the disadvantage that the manufacture of paraboloids with the known machines was cumbersome and time-consuming and often required a great deal of manual skill. Most of the machines of this type had to be provided with a template corresponding to the paraboloid to be produced, which had to meet high requirements in terms of dimensional accuracy. Another known embodiment did not require a template, but complicated gear for controlling the movements of the tools. The tools practically only touched the workpiece at one point.
This made controls necessary which set the position of the point of contact in two directions, namely at the height above the base of the paraboloid and at the distance from its axis of symmetry. As a result of the point-like contact with the workpiece, the workpiece at the point of contact wore out relatively quickly, so that compliance with dimensional accuracy was often called into question.
The machine according to the invention for producing a paraboloid of revolution from a preformed blank set in rotation by means of a material-removing tool moving along a parabolic meridian line is characterized in that at least two guide rails are present which parallel to two intersecting tangents on one extended,
Parabolic meridional arches of the paraboloid to be produced run that furthermore the tool is fastened to a holding rail which, with a slide carriage movable along one guide rail, cannot be displaced compared to the latter and with a further one moves along the other guide rail Union slide, relative to the latter longitudinally displaceable, is articulated;
wherein the tool has a machining path running in the direction of the mounting rail, which is at least so long that it always touches the workpiece tangentially on the meridian line to be swept, and that the sliding carriages are connected to one another by power transmission means in such a way that the same with the same Speed in the opposite sense with reference to the intersection of the aforementioned tangents slide on the guide rails.
The means for guiding the tool of the machine according to the invention are simple in relation to those of known machines. The method on which the guide is based is known from analytical geometry, where a method for constructing parabolic arcs consists in constructing two intersecting tangents to the parabola to be produced with their points of contact and shifting a straight line that intersects the aforementioned tangents in such a way that the sum the distances from each point of intersection of the straight line with one of the mentioned tangents to the point of intersection of the latter is constantly constant.
The drawings show five exemplary embodiments of the machine according to the invention. Identical parts are provided with the same reference symbols in all figures. They show: FIG. 1 an elevation of the machine according to a first embodiment, FIG. 2 a part of an elevation of the machine according to a second embodiment, Vig. <B> 3 </B> a part of an elevation of the machine according to a third embodiment, FIG. 4 a top view of the machine according to FIG. 3,
FIG. 5 shows an elevation of the machine according to a fourth embodiment, FIG. 6 shows an elevation of a cross section through the machine according to a fifth embodiment, FIG 7 A top view of the machine according to FIG. 6 with the line VI-VI, which indicates the position of the cross section shown in FIG. 6.
According to FIG. 1, there is a preformed blank <B> 3 </B> on a rotating turntable 2 provided with a shaft <B> 1 </B>. The original shape of the blank <B > 3 </B> is indicated on one side of the symmetry axis 4 by a dashed line <B> 5 </B>. The raw body <B> 3 </B> consists of a material that is not as hard as glass, so that processing with cutting tools is possible.
Parallel to two tangents <B> 6 </B> and <B> 7 </B> shown by dashed lines are two guide rails <B> 8 </B> and <B> 9 connected to one another at one end . </B> The latter are fastened to a base plate 12 at their other ends by bolts <B> 10 </B> and <B> 11 </B>. A slide carriage <B> 13 </B> is attached to the guide rail <B> 8 </B> and a slide carriage 14 is attached to the guide rail <B> 9 </B>. The sliding carriages <B> 13 </B> and 14 have <B> each </B> a bracket <B> 15 </B> or <B> 16 </B> with a steel band <B> 17 < / B> connected, which is guided over free-running rollers <B> 18, 19 </B> and 20. The ends of the steel band <B> 17 </B> are attached to <B> each </B> one end of a roller chain 21.
A sprocket 22 which is in engagement with the latter is able to set the roller chain 21 and thus the steel belt 17 in motion by means of a drive device (not shown). The slide carriage <B> 13 </B> carries a bolt <B> 23 </B> on which a mounting rail 24 is rotatably fastened. The slide carriage 14 carries a rotatable disk <B> 26 provided with a recess <B> 25 </B>, </B> the recess <B> 25 </B> laterally encompassing the mounting rail 24, so that it is only in Can slide longitudinally in said recess.
The mounting rail 24 is provided with a cutting tool <B> 27 </B>, the cutting edge of which runs in the direction of the mounting rail. The function of the machine will be explained below with reference to auxiliary lines <B> 29 </B>. The latter indicate some positions of the holding rail 24 as it moves.
First, the mounting rail 24 is brought into a position such that the cutting tool 27 stands to the side of the rotating blank 3 without touching the latter. Then the roller chain 21 and thus the steel belt <B> 17 </B> are set in motion in the direction of the arrow.
The cutting tool <B> 27 </B> is lowered onto the raw body <B> 3 </B> and follows a meridian line of the paraboloid to be produced when the steel strip <B> 17 </B> continues to move. When looking at the auxiliary lines <B> 29 </B> one can see that they represent a tangent array on the latter meridian line.
The length of the cutting tool <B> 27 </B> does not necessarily have to correspond to the length of the meridional arc to be swept, since the tool during the upward movement of the slide <B> 13 </B> due to the immovable fastening of the mounting rail 24 on the latter against the axis of symmetry 4 of the raw body <B> 3 </B>.
A rolling movement of the cutting tool <B> 27 </B> on the raw body <B> 3 </B> also occurs, since the sliding movement of the holding rail 24 is linear as a result of the straight guide rail <B> 8 </B> but the function of the meridian arc is quadratic. These conditions have a particularly favorable effect on the dimensioning of the tools of the following embodiments.
Instead of the cutting tool <B> 27 </B> in FIG. 1, the embodiment according to FIG. 2 has a grinding roller 30, which consists of an emery material. For example, glass can also be processed with a grinding roller of sufficient hardness. The axis of the grinding roller <B> 30 </B> is parallel to the mounting rail 24. The grinding roller <B> 30 </B> is mounted on two webs <B> 31 </B> and <B> 32 </B> which are fastened to the mounting rail 24 and is driven by a drive means (not shown) via a flexible shaft <B> 33 </B> set in rotation.
The remaining, partially omitted parts of the machine correspond to those shown in FIG. 1. The guidance of the grinding roller <B> 30 </B> also corresponds to that of the cutting tool <B> 27 </B> in FIG. 1. As a variant, the use of a cylindrical milling cutter can also be used for machining a metallic raw body Screw teeth instead of the sanding roller <B> 30 </B> can be advantageous. Finally, the latter can be replaced by a roller with a fabric or felt cover to carry out a polishing process.
In the exemplary embodiment according to FIGS. 3 and 4, which are to be considered together, a grinding wheel 34, whose end face 35 facing the raw body 3, serves as the material-removing tool is parallel to the mounting rail 24 and the axis <B> 36 </B> is located outside of the meridian arc to be coated. By previously loosening the adjusting screw 38, the grinding wheel 34 can be adjusted in height to gradually bring its machining path closer to the meridional arc of the paraboloid to be produced.
The grinding wheel 34 is also driven via a flexible shaft 33 by a rotating drive means (not shown). To carry out various machining operations, the grinding wheel 34 can be replaced by an end mill or a cloth or felt-covered wheel. The embodiment according to FIG. 5 is used for the optional production of paraboloids with different dimensions.
It differs from the embodiment according to FIG. 3 mainly in that there are guide rails 40 and 41 which can be adjusted to different parabolic meridional arcs. The base plate 42 of the machine carries two slide rails 43 and 44, on each of which there is an adjusting slide 45 or 46. To increase the stability of the guide rails 40 and 41, a support 47 is used to which a guide tab 48 is attached.
The distance to be set between the base points of the guide rails 40 and 41 can be calculated from the equation of the desired meridian line. In order to allow the guide rails to be adjusted, the steel band <B> 17 </B> is guided over a simple pulley system <B> 50 </B> provided with a weight 49. Instead of the bottle train <B> 50 </B>, a known clamping device actuated by spring force can also be used. Another difference between this embodiment and that according to FIG. 3 is that an auxiliary rail 51 is provided for adjusting the height of the loop disk 34.
The auxiliary rail <B> 51 </B> carrying the loop disk 34 is articulated at one end to the mounting rail 24 and is supported by a knurl, pulled by a helical spring <B> 52 </B> to the mounting rail 24 - unscrew <B> 53 </B> on the latter. The position shown by dashed lines which the auxiliary rail 51 has to assume at the end of the machining process can be predetermined by means of the adjusting screw 54.
By repeatedly adjusting the knurled screw <B> 53 </B> before each work step, the machining path of the grinding wheel 34 can be gradually brought closer to the desired meridional curve.
According to FIGS. 6 and 7 to be considered together, two parallel pairs of guide rails 55, 56, 57, in particular to increase the stability , 58 </B> available. The latter are attached to two side plates <B> 59 </B> and <B> 60 </B>, which are connected to a base plate <B> 61 </B>. The base plate <B> 61 </B> also carries the bearing <B> 62 </B> of the turntable <B> 63 </B> for the preformed blank 64. The drive of the turntable <B> 63 </ B> takes place by a drive device (not shown) via the gears <B> 65 </B> and <B> 66. </B> Each of the guide rails <B> 55-58 </B> is provided with a slide carriage <B> 67 , 68, 69 </B> or <B> 70 </B>.
The opposite sliding carriages <B> 67 </B> and <B> 69 </B> or <B> 68 </B> and <B> 70 </B> are <B> each </B> one Support rod <B> 71 </B> or <B> 72 </B> connected to one another. The support rod <B> 71 </B> is rotatably and non-detachably in the bearings <B> 73 </B> and 74 of the associated slide carriages <B> 67 </B> and <B> 69, </B> whereas the Support bar <B> 72 </B> of detachable union nuts <B> 75 </B> and <B> 76, </B> those with sliding carriages <B> 68 </B> and <B> 70 </ B > are connected, is enclosed.
Furthermore, a mounting rail <B> 77 </B> is non-positively connected to the support rod <B> 71 </B>, whereas the same is in a slide way through a bearing held by the two-part support rod <B> 72 </B> > 78 </B> runs with a slot-shaped recess. The slide carriage <B> 67-70 </B> is driven in the manner known from the previous explanations via a pair of steel belts <B> 79 </B> and <B> 80 </B> which run over free-running rollers 81, 82, 83 and 84.
The ends of the steel straps <B> 79 </B> and <B> 80 </B> also connect to roller chains <B> 85 </B> and <B> 86 </B> in this embodiment, which are in mesh with sprockets <B> 87 </B> and <B> 88 </B>. The latter are located on a continuous shaft <B> 89 </B> which can be set in rotation by a hand crank <B> 90 </B>. The mounting rail <B> 77 </B> carries, as a material-removing tool, a grinding wheel <B> 92 which can be set in rotation via the flexible shaft <B> 91 </B>. The latter is secured in a rotation lock. See bearing sleeve <B> 93 </B>, which is supported under the pressure of a spring 94 against a union nut <B> 95 </B>.
The union nut <B> 95 </B> is in engagement with a hollow-cylindrical threaded bolt <B> 96 </B> connected to the mounting rail <B> 77 </B> in a force-locking manner. By operating the union nut <B> 95 </B>, the height of the grinding wheel <B> 92 </B> can be adjusted to gradually bring its machining path closer to the desired meridian line. The height adjustment is indicated by means of a pointer <B> 97 </B> attached to the sleeve <B> 93 </B> on the scale <B> 98. </B> In this embodiment too, the grinding wheel <B > 92 </B> can be replaced by one of the aforementioned cutting, grinding or polishing tools.
Without deviating from the inventive concept, other embodiments are conceivable. Thus, instead of steel belts, other types of transmission can be used to control the movements of the slide. In addition to the obvious use of endless roller chains, variants can consist of using toothed racks, threaded spindles or lever gears. In the embodiment according to FIG. 1, for example, instead of the roller 19, a pinion can be attached with which a rack running in the direction of the guide rail 8 and a further rack running in the direction of the guide rail <B> 9 </B> is in engagement.
Each rack is connected to one of the sliding carriages <B> 13 </B> and 14. It is clear that when one rack moves in one direction, the other rack is inevitably moved in the opposite direction. Furthermore, two threaded spindles can be attached in parallel to <B> each </B> one guide rail <B> 8 </B> and <B> 9 </B>. The power transmission from a threaded spindle can take place through bevel gears that are attached near the point of contact of the guide rails <B> 8 </B> and <B> 9 </B>. Each threaded spindle can be enclosed by a threaded nut connected to a sliding carriage 13 or 14 each.
Here, too, the required counter-rotating movement of the sliding carriages <B> 13 </B> and 14 when driving the one threaded spindle is ensured. The same result can also be achieved, for example, with a pivoting lever that moves around a fixed pivot point and with which the sliding carriages 13 and 14 are coupled. The embodiments according to the other figures can also be modified in this way.