Hebevorrichtung Es besteht, namentlich im Baufach und für Dach decker, des öfteren das Bedürfnis nach einer Hebe vorrichtung, die leicht und rasch in Stellung zu brin gen und bequem transportierbar ist.
Diesem Bedürfnis bezweckt die vorliegende Er findung gerecht zu werden. Dieselbe betrifft eine Hebevorrichtung mit einem mindestens dreibeinigen Ständer als Träger eines Rollenzuges, die dadurch gekennzeichnet ist, dass die Beine des Ständers gelen kig miteinander verbunden und daher an- und aus einanderklappbar und ausserdem teleskopartig aus ziehbar sind, wobei mindestens eines der Beine an seinem unteren Ende so ausgebildet ist, dass es seit lich festgehakt werden kann.
Die gelenkige Verbin dung der Ständerbeine kann dabei derart beschaffen sein, dass jedes Bein in bezug auf die anderen in wei ten Grenzen und nach allen Richtungen aufspreizbar ist, so dass die Einstellung des Ständers und dessen Standfestigkeit den jeweiligen Erfordernissen ange passt werden können. An den Gelenkstellen sind zweckmässig Mittel vorgesehen, welche ermöglichen, die Ständerbeine in ihrer jeweiligen Spreizlage zu verriegeln. Desgleichen können solche Sperrmittel auch an den einzelnen Beinen des Ständers zum Zwecke der Festlegung ihrer jeweils eingestellten Länge vorhanden sein.
Schliesslich können auch die freien Enden der übrigen Ständerbeine mit Mitteln zu ihrer Verankerung auf der Unterlage (Erdboden, Gerüst, Dachgebälk oder dergleichen) versehen sein, wobei diese Mittel Spitzen, Klemmen, Haken, Kram pen oder dergleichen sein können.
In einer vorzugsweise dreibeinigen beispielsweisen Ausführungsform der erfindungsgemässen Hebevor richtung besitzt das zum Festhaken ausgebildete Bein des Ständers an seinem oberen Ende einen Flansch als Träger für einen quer zur Achse des Beines ge richteten, beiderseits über den Flansch vorstehenden Achszapfen, an dessen beiden Enden je ein Kreuz gelenkstück angeordnet ist, von denen jedes mit einem der anderen zwei Beine gelenkig .verbunden ist. Ausserdem kann dieser Flansch noch mit Mitteln, wie Löcher, Haken oder dergleichen, zum Anhängen bzw. Befestigen des Rollenzuges oder dergleichen versehen sein. Vorteilhaft kann das mit dem Flansch ausge rüstete Ständerbein noch Führungsmittel, z. B. Füh rungsgabeln, für das Seil des Rollenzuges aufweisen.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemässen Hebevorrichtung.
Fig. 1 zeigt eine Hebevorrichtung mit dreibei nigem Ständer in Arbeitsstellung auf einem Dach gebälk, wo sie zum Aufziehen von Ziegeln dient. Fig. 2 und 3 sind zwei um 90 zueinander ver drehte Aufrisse der Vorrichtung.
Der Ständer besteht aus den drei aufspreiz- und zusammenklappbaren Beinen 1, 2 und 3, wobei die beiden Beine 2 und 3 in bezug auf das Bein 1 je in zwei zueinander senkrechten Ebenen aufspreizbar sind. Zu diesem Zweck ist das Bein 1 am oberen Ende mit einem Flansch 4 versehen, welcher von einem Achszapfen 5 durchquert wird. An den beiden freien Enden des Achszapfens 5 sind Kreuzgelenk stücke 6 angeordnet, an welchen ihrerseits die beiden Beine 2 und 3 angelenkt sind.
Dies ermöglicht, wie aus den Fig. 2 und 3 ersichtlich ist, diese Beine in Richtung der Pfeile in Fig. 2 und 3 zu bewegen und so dem Ständer die jeweils gewünschte Standfestig keit zu verleihen. Zur Verankerung der beiden Beine 2, 3 in verschiedene Spreizstellungen sind in deren Gelenkköpfen Löcher 7 vorgesehen, die bei diesen Spreizlagen mit einem entsprechenden Loch der Kreuzgelenkstücke 6 übereinstimmen, so dass die jeweils fluchtenden Löcher Verriegelungsstifte 8 auf nehmen können. Die Beine 1, 2 und 3 sind ferner teleskopartig ausziehbar.
Jedes von ihnen besteht deshalb aus min destens zwei zueinander verschieb- und aneinander feststellbaren Teilen. Im Ausführungsbeispiel sind die einen Teile ,einenends mittels der Gelenke verbundene Rohre, in welchen die in Spitzen 10 bei den Beinen 2 und 3, bzw. einer Krampe 11 beim Bein 1 endigen den Teile verschiebbar angeordnet sind. Die Feststell vorrichtungen bestehen aus federbelasteten Sperr zapfen 9, die an den Rohren sitzen und in Löcher in den ausziehbaren Teilen eingreifen können.
Im Flansch 4 ist ein Loch 12 zum Anhängen der Seil- rolle 14 .eines Rollenzuges und am Bein 1 eine Füh rungsgabel 13 für dessen Zugseil vorgesehen.
In Fig. 1 ist eine Anwendungsmöglichkeit der vorbeschriebenen Hebevorrichtung dargestellt. Diese ist auf einem Dachgebälk aufgestellt und die spitzen Enden 10 der Beine 2 und 3 stecken in zwei Dach sparren, während die Krampe 11 des Beines 1 in den Firstbalken seitlich eingeschlagen ist. Hierdurch wird nicht nur eine absolute Standfestigkeit des Ständers gesichert, sondern auch ein Losreissen und Kippen desselben durch den vom Seil des Rollenzuges über die Seilrolle 14 ausgeübten Zug verhindert.
Beim Nichtgebrauch der Vorrichtung kann der Rollenzug vom Ständer abgenommen und können dessen Beine zusammengeklappt und die ausziehbaren Teile bis zu ihrer Endstellung in die gelenkig verbun denen Beinteile eingeschoben werden. In diesem Zu stand hat der Ständer dann einen nur ganz geringen Raumbedarf. Anderseits kann seine Aufstellung so wie das Ausziehen der Beine rasch und mühelos er folgen.
Lifting device There is, especially in the building trade and for roofers, often the need for a lifting device that can be easily and quickly put into position and is conveniently transportable.
The present invention aims to meet this need. The same relates to a lifting device with an at least three-legged stand as a carrier of a pulley, which is characterized in that the legs of the stand are hinged together and can therefore be folded in and out of one another and also telescopically pulled out, with at least one of the legs at its lower one The end is designed so that it can be hooked onto the Lich side.
The articulated connec tion of the stand legs can be designed in such a way that each leg can be spread apart with respect to the others within wide limits and in all directions, so that the setting of the stand and its stability can be adapted to the respective requirements. Means are expediently provided at the hinge points, which make it possible to lock the stand legs in their respective spread position. Likewise, such locking means can also be present on the individual legs of the stand for the purpose of determining their respectively set length.
Finally, the free ends of the remaining stand legs can also be provided with means for anchoring them on the base (ground, scaffolding, roof beams or the like), these means being tips, clips, hooks, Kram pen or the like.
In a preferably three-legged exemplary embodiment of the inventive Hebevor direction, the leg of the stand, which is designed to be hooked, has a flange at its upper end as a support for a journal that protrudes transversely to the axis of the leg and protrudes over the flange on both sides, and a cross at both ends articulated piece is arranged, each of which is articulated .verbunden with one of the other two legs. In addition, this flange can also be provided with means, such as holes, hooks or the like, for hanging or fastening the pulley or the like. Advantageously, the stand leg equipped with the flange can still guide means such. B. Füh approximately forks, have for the rope of the pulley.
The drawing shows an embodiment of the lifting device according to the invention.
Fig. 1 shows a lifting device with three-nigem stand in the working position on a roof framework, where it is used for raising bricks. 2 and 3 are two elevations of the device rotated by 90 to one another.
The stand consists of the three spreadable and collapsible legs 1, 2 and 3, the two legs 2 and 3 each being spreadable with respect to the leg 1 in two mutually perpendicular planes. For this purpose, the upper end of the leg 1 is provided with a flange 4 which is traversed by an axle journal 5. At the two free ends of the journal 5 universal joint pieces 6 are arranged, on which in turn the two legs 2 and 3 are hinged.
This makes it possible, as can be seen from FIGS. 2 and 3, to move these legs in the direction of the arrows in FIGS. 2 and 3 and thus to give the stand the desired stability. To anchor the two legs 2, 3 in different spreading positions, holes 7 are provided in their joint heads, which correspond to a corresponding hole in the universal joint pieces 6 in these spreading positions, so that the respective aligned holes can take locking pins 8. The legs 1, 2 and 3 are also telescopic.
Each of them therefore consists of at least two mutually displaceable and lockable parts. In the exemplary embodiment, the one parts are tubes connected at one end by means of the joints, in which the parts which end in tips 10 for legs 2 and 3, or a staple 11 for leg 1, are slidably arranged. The locking devices consist of spring-loaded locking pins 9 that sit on the tubes and can engage in holes in the retractable parts.
In the flange 4 there is a hole 12 for attaching the rope pulley 14 .a pulley and on the leg 1 a guide fork 13 for its traction rope.
In Fig. 1, a possible application of the lifting device described above is shown. This is set up on a roof beam and the pointed ends 10 of the legs 2 and 3 stick in two roof rafters, while the staple 11 of the leg 1 is struck laterally in the ridge beam. This not only ensures absolute stability of the stand, but also prevents it from tearing loose and tilting due to the pull exerted by the rope of the pulley on the pulley 14.
When the device is not in use, the pulley can be removed from the stand and its legs can be folded up and the extendable parts are inserted up to their end position in the articulated verbun which leg parts. In this condition, the stand then only takes up very little space. On the other hand, he can quickly and easily follow his setup as well as pulling out his legs.