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CH347887A - Verfahren zur Isolation von Wicklungszwingen oder dergleichen elektrischer Maschinen - Google Patents

Verfahren zur Isolation von Wicklungszwingen oder dergleichen elektrischer Maschinen

Info

Publication number
CH347887A
CH347887A CH347887DA CH347887A CH 347887 A CH347887 A CH 347887A CH 347887D A CH347887D A CH 347887DA CH 347887 A CH347887 A CH 347887A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
dependent
clamps
lacquer
insulation
layer
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Reimer Carl
Rotter Hans-Werner
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH347887A publication Critical patent/CH347887A/de

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/32Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation
    • H02K3/38Windings characterised by the shape, form or construction of the insulation around winding heads, equalising connectors, or connections thereto

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)
  • Inorganic Insulating Materials (AREA)

Description


  Verfahren zur Isolation von Wicklungszwingen oder dergleichen elektrischer Maschinen    Die Isolierung der Zwingen von     Stabläufern    macht  erhebliche Schwierigkeiten. Jede Zwinge muss in um  ständlicher Handfertigung     einzeln    isoliert werden.  Ferner ist eine einwandfreie Isolation an der über  gangsstelle der     Stabisolation    zur     Zwingenisola-          tion    sowie zwischen den in die Zwinge münden  den     Stabenden    kaum zu erzielen.  



  Die     Erfindung    betrifft eine besonders vorteilhafte,  leicht     herstellbare        Zwingenisolation.    Erfindungsge  mäss werden die Zwingen mit anorganischem Füll  stoff und einem Lack unter     Überlappung    mit der       Stabisolation    überzogen. Man kann sie zu     diesem     Zweck in ein Gemisch aus Lack und     anorganischem     Füllstoff bis über die Ränder der     Stabisolation        ein-          oder    mehrfach tauchen. Dem Lackgemisch gibt man  dabei am besten eine solche Konsistenz, dass nach  dem Austauschen eine genügend dicke Schicht an den  Zwingen haften bleibt.

   Der Lack kann durch Trock  nung, Erhitzung     anschliessend    erhärten. Nach dem  Härtevorgang kann der Tauchvorgang wiederholt  werden usw., wenn dickere Isolierschichten erwünscht  sind. Als Lack kann man u. a. selbstpolymerisierende       Polyesterharzlacke    mit anorganischem Füllmittel, wie       Glimmerpulver,        Titandioxyd,    Zinkoxyd,     Zirkonoxyd,          Calciumcarbonat    usw.,

       verwenden.    Als     überzugsmasse     eignen sich auch     Silikonpasten.    Nach der Härtung des       Dberzuges    kann noch eine Deckschicht aus nicht mit  Füllstoff     versetztem    Lack in der selben Weise auf  gebracht und gehärtet werden. Die Lackart ist der be  treffenden Isolationsklasse, für die die Maschine be  stimmt ist, anzupassen.  



  Man kann auch auf die Zwingen zunächst     eine    nicht  härtende, etwas klebrige Lackschicht aufbringen und  dann die Zwingen in eine Staubsuspension, die die  obengenannten Füllstoffe enthält, tauchen. Eine sol  che Suspension erhält man in einfacher Weise da  durch, dass man den Füllstoff in einen Behälter mit    porösem Boden bringt, durch den Gas unter Druck  eingeleitet wird. Die     haftengebliebene        Füllstoffschicht     kann dann anschliessend durch Lack abgedeckt  werden.

      Ein besonders     vorteilhaftes    Verfahren besteht  darin, den Füllstoff     elektrophoretisch    auf die Zwin  gen niederzuschlagen, indem man beispielsweise den       Zwingenkranz    bis über die Ränder der     Stabisolation     in eine     Glimmerpülpe    taucht und dabei die Zwingen  zwischen einen Kranz von Gegenelektroden greifen  lässt. Der Glimmer schlägt sich dann     in    gleichmässiger  Schichtstärke nieder und überlappt überraschender  weise auch noch die Ränder der     Stabisolation.     



  Anhand der Zeichnung soll diese Verfahrensart       nähert        erläutert    werden.  



  Die Stäbe 1 einer     Stabisolation    sind bis zu den       Stellen    2 isoliert,     Fig.    1 und 2. Sie sind durch Zwin  gen 3 in bekannter Weise verbunden. Die     Zwingen     werden bei der Elektrophorese bis zum Niveau<I>NN</I>  in eine     Glimmerpülpe    4 getaucht. Die Zwingen grei  fen dabei zwischen einen Kranz von Gegenelektro  den 5.

   In     verhältnismässig    kurzer Zeit nach Anlegen  einer Gleichspannung zwischen der Stabwicklung und  den Gegenelektroden ergibt sich ein     Glimmernieder-          schlag    6, der gleichmässig die Zwingen und die an  grenzenden     Stabteile    bedeckt und von selbst bei 7  die Ränder der vorhandenen Isolation überlappt.  



  Nach dem Herausziehen und Trocknen des Nie  derschlages kann dieser mit Lack oder dergleichen  imprägniert werden. Falls man befürchtet, dass der  Überzug einzelne Stellen; z. B. schwer zugängliche       einspringende    Ecken nicht bedeckt, kann das     Elektro-          phoreseverfahren    wiederholt werden. Da sich nun  der Strom auf die nichtbedeckten Stellen     konzentriert,     werden diese im zweiten Gang mit     vollkommener    Si  cherheit eingehüllt. Auf diese Weise     erhält    man eine      besonders zuverlässige, durch den zweiten Gang ver  besserte Isolation.  



  Um die     Haftfestigkeit    des Glimmers auf den  Zwingen zu erhöhen, kann man vor der Elektropho  rese durch Tauchen, Spritzen, Streichen auch eine  leitende, nicht durchgehärtete Lackschicht aufbrin  gen, mit der sich dann die     Glimmerschicht    gut ver  bindet. Bei der nachfolgenden Härtung des Lackes       erweicht    dieser vorübergehend und verbessert da  durch die Bindung. Solche Grundschichten können  aus     härtbaren,    beispielsweise mit Graphit,     Alumi-          niumpulver    u.     dgl,    pigmentierten Lacken hergestellt  werden.  



       Fig.    3 zeigt einen     Schnitt    durch     eine    solche Iso  lation. Auf der Zwinge .sitzt eine Schicht 8     leitenden     Lackes, darüber eine Schicht 9 aus     Glimmerteilchen     und über dieser eine     Decklackschicht    10.  



  Eine erhöhte Haftfestigkeit der     Glimmerschicht     kann auch dadurch erhalten werden, dass der wässe  rigen     Glimmersuspension    unmittelbar ein in Wasser       emulgierter    Lack oder ein in Wasser     dispergiertes     Harz beigegeben wird und elektrophonetisch     mit     dem Glimmer niedergeschlagen wird. Mit Tor  teil kann in solchen Fällen     eine    wässerige     Silikon-          harzemulson    verwendet werden.

   Nach einer dem je  weiligen Lack oder Harz entsprechenden Wärmebe  handlung erhält man Schichten, die neben der Bindung  der     Glimmerteilchen    selbst noch die zusätzliche Bin  dekraft des Lackes oder Harzes aufweisen. Solche  Schichten brauchen dann keiner weiteren     Lackträn-          kung    ausgesetzt zu werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Isolation von Wicklungszwingen oder dergleichen elektrischer Maschinen, dadurch ge kennzeichnet, dass sie mit anorganischem Füllstoff und einem Lack unter überlappung mit der Stab isolation überzogen werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwingen in ein Gemisch aus Lack und anorganischem Füllstoff bis über die Rän- der der Stabisolation mindestens einmal getaucht werden. 2. Verfahren nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass als Lack selbstpolymerisierende Polyesterharzlacke verwendet werden.
    3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwingen mit härtbarer Silikon paste überzogen werden. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Zwingen bis über die Ränder der Stabisolation in einem Pülpe aus anorganischem Stoff getaucht und anschliessend der Stoff elektro phonetisch niedergeschlagen wird. 5. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass eine Glimmerpülpe verwendet wird. 6. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Niederschlag mit Bindemittel imprägniert wird. 7.
    Verfahren nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass als Bindemittel ein Lack verwen det wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 6, dadurch ge kennzeichnet, dass vor der Elektrophorese eine lei tende, noch nicht gehärtete Lackschicht aufgebracht wird, die nach der Elektrophorese durch Wärme behandlung gehärtet wird. 9. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass man bei der Elektrophorese den Zwingenkranz zwischen einen Kranz von Gegenelek troden greifen dässt. 10.
    Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass der Glimmersuspension unmittel bar eine wässerige Lackemulsion zugesetzt wird und dann diese Schicht einer Wärmebehandlung ausge setzt wird. 11. Verfahren nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass unmittelbar eine wässerige Harz dispersion zugesetzt wird und dann diese Schicht einer Wärmebehandlung ausgesetzt wird.
CH347887D 1955-09-28 1956-09-21 Verfahren zur Isolation von Wicklungszwingen oder dergleichen elektrischer Maschinen CH347887A (de)

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DE1161745X 1955-09-28

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