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CH347857A - Mehrfachsteuerung für elektrische Fahrzeuge mit einem pneumatischen Motor zum Antrieb des Hauptkontrollers - Google Patents

Mehrfachsteuerung für elektrische Fahrzeuge mit einem pneumatischen Motor zum Antrieb des Hauptkontrollers

Info

Publication number
CH347857A
CH347857A CH347857DA CH347857A CH 347857 A CH347857 A CH 347857A CH 347857D A CH347857D A CH 347857DA CH 347857 A CH347857 A CH 347857A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
pneumatic motor
main controller
electromagnetic
valves
valve
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Novotny Bohumil
Original Assignee
Z V I Plzen Narodni Podnik
Novotny Bohumil
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Z V I Plzen Narodni Podnik, Novotny Bohumil filed Critical Z V I Plzen Narodni Podnik
Publication of CH347857A publication Critical patent/CH347857A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/10Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for automatic control superimposed on human control to limit the acceleration of the vehicle, e.g. to prevent excessive motor current
    • B60L15/14Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles for automatic control superimposed on human control to limit the acceleration of the vehicle, e.g. to prevent excessive motor current with main controller driven by a servomotor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T10/00Road transport of goods or passengers
    • Y02T10/60Other road transportation technologies with climate change mitigation effect
    • Y02T10/64Electric machine technologies in electromobility

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


      Mehrfachsteuerung    für elektrische Fahrzeuge mit einem pneumatischen Motor  zum Antrieb des     Hauptkontrollers       Die Fahrt- und Bremsstufen elektrischer Fahr  zeuge mit mehrfacher Steuerung werden im allgemei  nen durch     Hauptkontroller    eingestellt, welche elek  trisch, elektromagnetisch, pneumatisch oder hydrau  lisch angetrieben werden. Die     Wirkungsweise    des       Hauptkontroller-Antriebes    ist hierbei von der Ver  drehung des     Steuerkontrollers    abhängig, das heisst  davon, wie der     Steuerkontroller    dem Antrieb des       Hauptkontrollers    Befehle erteilt.  



  Den Nachteil der bisher bekannten Steuerungen  bildet, dass die Steuer- und     Hauptkontroller    meistens  eine Klinkenvorrichtung aufweisen, welche im Betrieb  eine oftmalige Kontrolle und Wartung erfordert. Die       Steuerkontroller    sind dabei kompliziert und nehmen  oftmals bedeutende Ausmasse an, was auch ihre Un  terbringung im Fahrzeuge (am Führerstand) er  schwert.  



  Die erfindungsgemässe Steuerung ist dadurch ge  kennzeichnet, dass ein Teil der Kontaktvorrichtung  zum Betätigen der elektromagnetischen Ventile des  pneumatischen Motors durch eine oder mehrere Fe  dern in einer neutralen Lage gehalten wird, und dass  Elektromagnete vorgesehen sind, um diesen     Teil    in die  Lage für den Vorwärts- bzw. Rückwärtsgang des  pneumatischen Motors zu     verschwenken.     



  Bei der im weiteren als Ausführungsbeispiel der  Erfindung beschriebenen und in der beiliegenden  Zeichnung dargestellten Steuerung wird für den An  trieb des     Hauptkontrollers    ein vierzylindriger pneu  matischer Motor verwendet, welcher den     Hauptkon-          troller    ohne Klinkenvorrichtung fixiert. Der     Steuer-          kontroller    ist hierbei durch einfache Schalter ersetzt,  so dass die oftmalige Kontrolle und Wartung ent  fällt. Die Anordnung der Schalter nimmt am Führer-    stand einen sehr geringen Raum ein, und die Steue  rung ist einfach.  



  Der     Hauptkontroller    1 wird mittels     Ritzel    5 und  Zahnrad 6 durch den pneumatischen Motor 2 ange  trieben, welcher durch die elektromagnetischen Zwil  lingsventile 3, 4     betätigt    wird.  



  Der pneumatische Motor 2 weist vier Zylinder  auf, welche eine rotierende Bewegung erzeugen. Die  Zylinder sind in zwei Paaren angeordnet, welche mit  einander einen Winkel von 90  einschliessen. Jedes  Zylinderpaar wird von einem elektromagnetischen       Zwillingsventil    3 bzw. 4 betätigt.  



  Die elektromagnetischen Zwillingsventile 3, 4  sind     dreiwegig.    Wenn das eine Ventil 3 oder 4 ohne  Strom ist, so verbindet es einen Zylinder des zuge  hörigen Zylinderpaares mit dem Luftbehälter und den  zweiten Zylinder des gleichen Paares mit der Atmo  sphäre. Wird der Strom eingeschaltet, so verbindet es  den zweiten     Zylinder    des Paares mit dem Luftbehälter  und den ersten mit der Atmosphäre.  



  Die Welle des pneumatischen Motors 2 ist zwei  fach gekröpft. Jeder     Kröpfung    sind zwei Pleuelstan  gen zugeordnet, wobei jede von ihnen je einem Zy  linderpaar zugehörig ist.  



  Durch die beschriebene Anordnung des pneu  matischen Motors 2 und der elektromagnetischen  Zwillingsventile 3, 4 wird erreicht, dass sich immer  zwei Zylinder des Motors unter Druck befinden und  der Motor vier Drehlagen besitzt, in welchen er sich  selbst fixiert, denn in diesen Lagen wirken immer zwei  Pleuelstangen gegeneinander, so dass das Drehmoment  des pneumatischen Motors aufgehoben wird.  



  Die elektromagnetischen Zwillingsventile 3, 4 kön  nen durch vier einfach wirkende Ventile ersetzt wer-      den, wobei zwei von ihnen durch Arbeitsstrom und  zwei durch Ruhestrom betätigt werden. Das einfach  wirkende elektromagnetische Ventil ist     zweiwegig.     Wenn es für Arbeitsstrom konstruiert ist und ein  geschaltet wird, so verbindet es den einen     Zylinder     des vierzylindrigen pneumatischen Motors mit dem  Luftbehälter und unterbricht zugleich die Verbindung  mit der Atmosphäre. Wenn es ausgeschaltet wird, ver  bindet es den genannten Zylinder mit der Atmo  sphäre, währenddem es dessen Verbindung mit dem  Luftbehälter absperrt. Das einfachwirkende, für Ruhe  strom gebaute elektromagnetische Ventil arbeitet im  umgekehrten Sinn.  



  Gegebenenfalls können auch alle vier Ventile  durch     Arbeits-    oder Ruhestrom wirken.  



  Der Kontakt 7 des     Hauptkontrollers    1 verbindet  die Daumen A, C abwechslungsweise leitend mit dem  Daumen B. Weiters sind am     Hauptkontroller    1 die  Kontakte 8, 9 leitend mit dem Kontakt 7 verbunden,  durch welche die Daumen<I>D,</I> E mit dem Daumen<I>B</I>  verbunden werden können. Die angeführten Kontakte  7 bis 9 und die Daumen<I>A</I> bis<I>D</I> können durch       Nockenschalter    ersetzt werden.  



  Die Daumen<I>A, B, C</I> sind auf einem gemein  samen Träger 10 befestigt, welcher durch Federn 11,  12 in der neutralen Lage gehalten wird. Sie können  aus dieser Lage in der einen oder andern Richtung  durch die Elektromagnete 13, 14 mit den     Ankern    15,  16     verschwenkt    werden für den Gang des pneuma  tischen Motors 2 vorwärts<I>(VP)</I> oder rückwärts     (VZ),     das heisst in Richtung ansteigender oder sinkender  Fahrstufen des     Hauptkontrollers.    Die gleiche Wir  kung wird erzielt, wenn der Kontakt 7 aus der neu  tralen Lage entsprechend     verschwenkt    wird oder die  Nocken, welche einen Antriebsbestandteil der     Nok-          kenschalter    bilden,

   welche die Ventile 3, 4 einschal  ten.  



  Die Daumen E, D sind auf einem festen Träger  des     Hauptkontrollers    1 aufgesetzt, und ihre Lage       ändert    sich nicht. Am festen Träger kann auch der  Daumen B aufgesetzt sein.  



  Bei Verwendung mechanisch betätigter Ventile  wird die Drehrichtung des pneumatischen Motors 2  dadurch     geändert,    dass die Nocken aus der neutralen  Lage in der einen oder     andern    Richtung     verschwenkt     werden, und zwar durch Verdrehung auf ihrer Welle.  Wenn sie auf der Welle des pneumatischen Motors 2       gelagert    sind, so werden sie auf ihr nach jeder Seite  um 90      verschwenkt.    Befinden sie sich auf einer an  dern Welle, so ändert sich dieser Winkel entsprechend  der Übersetzung, welche beide Wellen verbindet. In  die neutrale Lage kehren die Nocken durch eine  Feder zurück; die Form der Nocken entspricht hierbei  der gewünschten Wirkungsweise der Ventile.

   Anstatt  der Nocken können auch die mechanisch betätigten  Ventile aus der neutralen Lage     verschwenkt    werden,  und zwar entweder elektromagnetisch oder pneu  matisch.  



  Weitere Bestandteile der Steuerung bilden die       Drucktastenschalter    17, 18, der Schalter 19, das    Steuerrelais 20 und die Kupplungen 21, 22 für die  Mehrfachsteuerung.  



  Die     Schalter    17, 18 können auch in einem Um  schalter vereinigt sein. Gegebenenfalls können auch  alle drei Schalter 17, 18, 19 als einziger Schalter  ausgeführt werden. Der     Hauptkontroller    1 ist ausser  mit den dargestellten Schwachstromdaumen A bis E  und den Kontakten 7 bis 9 auch mit Signalkontakten,  mit Schaltern zur Verbindung der Hauptstromkreise  und mit Schaltern zum Ausschalten der Anlaufwider  stände versehen.  



  Durch Niederdrücken des     Drucktastenschalters    18  erhält der Elektromagnet 14 Strom, und zwar vom  Pluspol der Batterie über die Kontaktvorrichtung B,  7, 8, D des     Hauptkontrollers,    die Kontakte K, L des  Schalters 19, die Kontakte<I>H, J</I> des Schalters 18 und  die Kontakte<I>P, N</I> des Steuerrelais 20. Der Anker 16  zieht daher an, wodurch der Träger 10 mit den  Daumen<I>A, B,</I> C aus der neutralen Lage<I>N</I> um eine       Teilung    der Kontaktflächen nach rechts in die Lage  <I>VP</I> für den Vorwärtsgang des pneumatischen Motors  2 versetzt wird.

   Dadurch schaltet der Daumen C des       Hauptkontrollers    mit     Voreilung    um eine Lage das  elektromagnetische Zwillingsventil 3 ein, und der pneu  matische Motor 2 verdreht den     Hauptkssntroller    1.in  die Lage I. Dadurch wird über den Daumen A das  elektromagnetische Zwillingsventil 4 eingeschaltet,  das heisst, es wird dem pneumatischen Motor 2 der  Befehl zum Verdrehen des     Hauptkontrollers    1 in die  Lage     1I    erteilt. Der Daumen C, welcher gegenüber  der neutralen Lage um eine Lage voreilt, schaltet  hierbei aus, das heisst, das Zwillingsventil 3 wird  stromlos. Dies bedeutet wiederum einen Befehl     zur     Verdrehung des pneumatischen Motors 2 um einen  weiteren Schritt.

   Der pneumatische Motor 2 dreht sich  daher so lange, bis der     Hauptkontroller    1 in die  letzte Lage     XII    gelangt. Hinter der letzten Lage     XII     des     Hauptkontrollers    1 befindet sich die freie Lage  Z2, in welcher die elektromagnetischen Zwillings  ventile 3, 4 keinen neuen Befehl erhalten, da sich bei  der Verdrehung des     Hauptkontrollers    1 von der  Lage XI in die Lage     XII    an der Verbindung der  Daumen untereinander durch die Kontakte 7, 8, 9  nichts mehr ändert.  



  Der pneumatische Motor 2 und auch der     Haupt-          kontroller    1 kommen somit in der letzten Lage     XII     zum Stillstand.  



  Wenn der pneumatische Motor 2 durch mecha  nisch angetriebene Ventile betätigt wird, so wird in  den freien Lagen     Z1,    Z2 durch eine geeignete Kon  taktvorrichtung der Elektromagnet oder das elektro  magnetische Ventil ausgeschaltet, durch welche eine       Verschwenkung    der Ventilnocken aus der neutralen  Lage erzielt wird.  



  Wird der     Drucktastenschalter    18 während der  Verdrehung des     Hauptkontrollers    1 geöffnet, so dass  durch die Kontakte<I>H, J</I> der Strom im Elektromagnet  14 unterbrochen wird, so bringt die Feder 12 den  Träger 10 mit den Daumen<I>A, B,</I> C in die neu  trale Lage zurück. Die     Voreilung    der Daumen<I>A, B, C</I>      wird dadurch aufgehoben, und der pneumatische Mo  tor 2 sowie auch der     Hauptkontroller    1 kommen  daher zum Stillstand.  



  In ähnlicher Weise wirkt die Steuerung auch beim  Niederdrücken des     Drucktastenschalters    17, jedoch  mit dem Unterschied, dass der Elektromagnet 13 den  Träger 10 mit den Daumen<I>A, B,</I> C in die Lage<I>VZ</I>  für den Rückwärtsgang des pneumatischen Motors 2  verschiebt.  



  In der Nullage des     Hauptkontrollers    1 wird der  pneumatische Motor 2 in gleicher Weise     stillgesetzt     wie in der letzten Lage, denn ausserhalb der Nullage  ist abermals eine freie Lage (Z1) vorgesehen, in wel  cher sich die Ein- oder Ausschaltung der Kontakt  vorrichtung<I>A, B,</I> C, 7 in bezug auf die Nullage nicht  ändert.  



  Wenn der Handgriff des Schalters 19 derart     ver-          schwenkt    wird, dass bloss die Kontakte L, K mitein  ander verbunden sind, und wird hierbei der Schalter  18 niedergedrückt, so wird der Elektromagnet 14 ein  geschaltet. Durch seine Wirkung schaltet der Daumen  C das elektromagnetische Ventil 3 ein, und der pneu  matische Motor 2 stellt den     Hauptkontroller    1 in die  Lage I. Damit wird aber durch den Daumen D der  Strom im Elektromagnet 14 wieder unterbrochen,  die Feder 12 bringt den Träger 10 mit den Daumen  <I>A, B,</I> C in die neutrale Lage zurück, und der     Haupt-          kontroller    1 wird stillgesetzt.

   Durch Einschalten der  Kontakte L, M des Schalters 19 gelangt der     Haupt-          kontroller    1 in die Lage     1I.     



  Durch den Schalter 19 kann der     Hauptkontroller     1 somit stufenweise ohne besondere Aufmerksam  keit eingestellt werden. Der pneumatische Motor 2  dreht sich hierbei entweder vorwärts oder rückwärts,  je nachdem, ob der Schalter 18 oder 17 eingeschaltet  ist.  



  Der Schalter 19, die Daumen D, E und die Kon  takte 8, 9 des     Hauptkontrollers    können auch weg  gelassen werden, wobei der Strom zu den Schaltern  17, 18 unmittelbar vom Pluspol der Batterie zugeführt  wird. Die stufenweise     Steuerung    wird sodann durch  kurzzeitiges Einschalten der Schalter 17, 18 vorge  nommen.  



  In die Stromzuführung zum Elektromagnet 14  sind die Kontakte N, P des Steuerrelais 20 eingeschal  tet. Bei erhöhtem     Traktionsstrom    zieht das Relais  an, und die Kontakte N, P schalten aus. Während das  Steuerrelais 20 angezogen und die Kontakte N, P un  terbrochen sind, ist der Strom im Elektromagnet 14  unterbrochen, und die Daumen<I>A, B,</I> C     befinden    sich  daher in der neutralen Lage N. Der     Hauptkontroller     verbleibt daher auf einer bestimmten Stufe, und dies  so lange, als der     Traktionsstrom    nicht unter den  eingestellten     Anzugswert    des Relais 20 sinkt und die  Kontakte N, P dieses Relais nicht neuerlich einschal  ten.  



  Die Kontaktvorrichtung<I>A, B, C,</I> 7 des     Haupt-          kontrollers    1 schaltet die elektromagnetischen Ventile  3, 4 des eigenen pneumatischen Motors 2 ein und  aus, und dies nicht nur bei Solofahrt, sondern auch    bei Mehrfachsteuerung. Daneben sind die elektro  magnetischen Ventile 3, 4 einpolig an zwei Leiter der  Mehrfachkupplungen 21, 22 angeschlossen, so dass  bei Mehrfachsteuerung die elektromagnetischen Ven  tile 3 und 4 des ganzen Zuges parallel geschaltet sind.  Dasselbe gilt für die Elektromagnete 13 und 14. Bei  Mehrfachsteuerung schaltet man vom Steuerfahrzeug  aus mittels der Druckknöpfe 17, 18 oder des     Schalters     19 die Elektromagnete 13 oder 14 in allen mehrfach  angeschlossenen Fahrzeugen gleichzeitig ein.

   Die  Daumen B des     Hauptkontrollers    1 eines jeden Fahr  zeuges sind an den Pluspol der Batterie des eigenen  Fahrzeuges angeschlossen. Die Daumen A, C sind  mit den Leitern der Mehrfachkupplungen verbunden,  an welche auch die magnetischen Ventile 3, 4 an  geschlossen sind, deren Minuspol mit dem Rahmen  des Wagens verbunden ist. Wenn die pneumatischen  Motoren 2 mit den     Hauptkontrollern    1 der mehr  fach angeschlossenen Fahrzeuge mit ungleicher Ge  schwindigkeit laufen, so erhalten, beim Einschalten,  die Ventile 3, 4 des verspäteten Motors Strom aus  der Batterie des Fahrzeuges, dessen pneumatischer  Motor schneller läuft, und zwar von dessen Daumen  <I>C, A</I>     durch    den zugehörigen Leiter der Mehrfachkupp  lung.

   Umgekehrt halten beim Ausschalten die Dau  men<I>C, A</I> des langsamsten Motors die Ventile 3, 4  der schnelleren Motoren noch unter Strom, so dass  alle Ventile 3, 4 den (verspäteten) Ausschaltbefehl  gleichzeitig bekommen. Auf diese Weise synchroni  siert sich der Gang der pneumatischen Motoren 2 und  der Gang der     Hauptkontroller    1 aller mehrfach ge  steuerten Fahrzeuge. Ausschlaggebend sind dabei jene  Stellungen des     Hauptkontrollers,    in denen beide elek  tromagnetischen     Ventile    3, 4 bzw. die Daumen<I>C, A</I>  entweder eingeschaltet (11,     VI,    X) oder ausgeschaltet  (0, IV,     VIII,        XII)    sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Mehrfachsteuerung für elektrische Fahrzeuge mit einem pneumatischen Motor (2) für den Antrieb des Hauptkontrollers (1), dadurch gekennzeichnet, dass ein Teil der Kontaktvorrichtung (A, C; 7) zum Be tätigen der elektromagnetischen Ventile (3, 4) des pneumatischen Motors (2) durch eine oder mehrere Federn (11, 12) in einer neutralen Lage (N) ge halten wird, und dass Elektromagnete (13, 14) vor gesehen sind, um diesen Teil in die Lage für den Vorwärts- bzw. Rückwärtsgang<I>(VP</I> bzw. VZ) des pneumatischen Motors (2) zu verschwenken. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Steuerung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der pneumatische Motor (2) durch zwei elektromagnetische Zwillingsventile (3, 4) be tätigt wird, deren jedes mit einem Pol an einen andern Leiter einer Mehrfachkupplung (21, 22) an geschlossen ist. 2. Steuerung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der pneumatische Motor (2) durch zwei einfachwirkende elektromagnetische Ventile für Arbeitsstrom und zwei einfachwirkende elektromagne tische Ventile für Ruhestrom betätigt wird, wobei je ein Ventil jeder Ventilart mit einem Pol an einen andern Leiter einer Mehrfachkupplung (21, 22) an geschlossen ist. 3.
    Steuerung nach Patentanspruch und Unteran sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich ausserhalb der Randlagen (0, XII) des Hauptkontrol- lers (1) freie Lagen (Z1, Z2) befinden, in denen die Kontaktvorrichtung<I>(A, B,</I> C, 7) die gleichen elektri schen Verbindungen herstellt wie in den benachbarten Randlagen (0, XII). 4.
    Steuerung nach Patentanspruch und Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass in den freien Lagen (Z1, Z2) des Hauptkontrollers der Strom des einen oder andern elektromagnetischen Ventils zum Zweck der Verschwenkung der Ventilnocken aus der neutralen Lage unterbrochen wird.
CH347857D 1955-11-01 1955-11-01 Mehrfachsteuerung für elektrische Fahrzeuge mit einem pneumatischen Motor zum Antrieb des Hauptkontrollers CH347857A (de)

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