Vorrichtung zum Befestigen eines Fadens an einem Etikett an einer Maschine zur Herstellung von Tee-Portionsbeuteln
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Befestigung eines Fadens an einem Etikett an einer Maschine zur Herstellung von Tee-Portionsbeuteln, bei welchen der Faden in das gefaltete Etikett in parallel nebeneinander verlaufenden Zickzackwindungen eingelegt und das Fadenende am gefalteten Etikett unter gleichzeitigem Zusammenhalten des Etiketts befestigt ist. Es soll die Aufgabe gelöst werden, den Faden so nebeneinander zu legen, dass er bei Gebrauch ohne Schwierigkeiten aus dem Etikett herausgezogen werden kann. Wenn der Tee Portionsbeutel in ein Glas getan werden soll, fasst man bekanntlich das Ende des Etiketts an und lässt den Beutel nach unten hängen.
Durch das Gewicht des gefüllten Tee-Beutels zieht sich der Faden aus dem Etikett heraus, und die Packung kann verwendet werden.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung ist gekennzeichnet durch einen mindestens annähernd in seiner Längsrichtung bewegbaren Halter, an dessen einer Längs seite mindestens drei hintereinander stehende Stifte angebracht sind, gegen deren am Halter nach aussen gerichtete Seite der Faden anzuliegen bestimmt ist; ferner durch zwei von der entgegengesetzten Längsseite aus zwischen die Stifte einschiebbare und quer zur Richtung der Stiftreihe bewegbare Haken zum Erfassen und Einziehen des Fadens in das Etikett; ausserdem durch einen Schieber zum Herunterklappen des Etiketten-Oberblattes auf das Etiketten Unterblatt, und durch ein Drahtklammer-Heftgerät zum gleichzeitigen Zusammenheften des gefalteten Etiketts und des Fadenendes mittels einer Drahtklammer.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigen:
Fig. 1 einen flachen viereckigen Tee-Portionsbeutel mit einem in einem zusammengefalteten Etikett leporelloförmig, das heisst in parallel nebeneinander verlaufenden Zickzackwindungen liegenden Faden,
Fig. 2-4 eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Befestigen eines leporelloartig eingelegten Fadens in ein Etikett, in verschiedenen Arbeitsphasen.
An einem beispielsweise an drei Seiten verschweissten Tee-Portionsbeutel 1 (Fig. 1) ist ein Faden 4 an seinem einen Ende mit dem Oberrand 2 des Beutels durch eine Klammer 3 fest verbunden.
Das andere Ende des Fadens 4 wird mit einer Klammer 8 an einem Etikett 6 festgehalten. Das Etikett 6 besteht aus einem zusammengefalteten Blatt mit der Umbrechkante 7, wobei die Klammer 8 gleichzeitig das gefaltete Etikett zusammenhält. Zwischen dem Etikett 6 ist der Faden 4 in leporelloartigen, das heisst parallel nebeneinander verlaufenden, Zickzackwindungen 5 eingelegt.
Das Einlegen und Befestigen des Fadens am Etikett geschieht nun mit der in Fig. 2 bis 4 gezeigten Vorrichtung, die den Faden leporelloartig nebeneinanderlegt. An der einen Längsseite eines Halters 11, der im vorliegenden Beispiel als Schlitten ausgebildet an einer endlosen Kette festgemacht ist und in seiner Längsrichtung intermittierend durch die Maschine bewegt wird, sind drei in Bewegungsrichtung hintereinander stehende Stifte 12 befestigt. Entlang diesen drei Stiften liegt gegen ihre am Halter 11 nach aussen gerichtete Seite der von einer Rolle abgezogene Faden 4 an.
Nachdem der Faden in bekannter, nicht dargestellter Weise auf die vorgesehene Länge abgeschnitten worden ist, erfassen senkrecht zur Fadenlage (Fig. 3) zwei zwischen die Stifte 12 greifende Haken 13 den Faden und ziehen ihn über das im Halter 11 liegende Etiketten-Unterblatt 6', so dass eine leporelloartige Fadenlage von vier parallel nebeneinanderliegenden Fadenwindungen entsteht.
Die Haken 13 sitzen an zwei geneigten Greifern 14 eines z. B. durch Kurvengetriebe hin und her bewegten Schiebers 15. Das Etiketten-Oberblatt 6" steht zunächst aufrecht, indem es sich mit seinem untern Teil an einen Plattenschieber 16 anlehnt. Wenn sich die Haken 13 in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung befinden, klappt der Schieber 16 das Etiketten-Oberblatt 6" auf die Windungen 5 und auf das Unterblatt 6'. Anschliessend wird das in Fig. 4 rechts liegende Fadenende 5' in bekannter, nicht dargestellter Weise mit einer Klammer 8 festgequetscht, wobei gleichzeitig das Ober- und Unterblatt 6', 6" des Etiketts 6 mit erfasst werden.
Nach Beendigung dieses Vorganges wird auf der nächsten Station der Maschine in den vertieften Raum 17 des Halters 11 - begrenzt durch die Kanten 18, 19, 20, 21 - der gefüllte und verschlossene Tee-Beutel eingebracht (s. strichpunktierte Umrisslinie des Tee-Beutels) und an der Stelle 22 in bekannter Weise das andere Fadenende durch die Klammer befestigt. Während der Tee Beutel auf der der Fig. 4 folgenden Station eingelegt wird, ziehen auf der Station in Fig. 4 die Haken 13 bereits wieder einen neuen Faden leporelloartig über das in einem darauffolgenden, gleich ausgebildeten Halter 11 liegende Etikett 6. Der Schieber 16 wird vorzugsweise ebenfalls durch ein Kurvengetriebe betätigt.
Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Halter als Schlitten 11 ausgebildet und hintereinander an einer endlosen Kette befestigt. Es ist natürlich ebenso möglich, die Halter auf einem Drehtisch mit senkrecht stehender Achse derart zu befestigen, dass ihre Längsseite Tangenten eines zur Drehachse konzentrischen Kreises bilden und somit bei Drehung des Drehtisches die Halter jeweils angenähert in ihrer Längsrichtung bewegt werden. Die Halter können aber auch mit parallel zur Drehrichtung liegender Längsseite am Umfang einer Trommel mit waagrechter Drehachse angeordnet sein.
Device for attaching a thread to a label on a machine for making tea sachets
The invention relates to a device for attaching a thread to a label on a machine for the production of tea sachets, in which the thread is inserted into the folded label in parallel zigzag turns and the thread end is attached to the folded label while holding the label together is. The aim is to achieve the object of laying the thread next to one another in such a way that it can be pulled out of the label without difficulty when in use. If the tea sachet is to be put in a glass, it is well known that you grasp the end of the label and let the sachet hang down.
The weight of the filled tea bag pulls the thread out of the label and the pack can be used.
The device according to the invention is characterized by a holder which can be moved at least approximately in its longitudinal direction, on one longitudinal side of which at least three consecutive pins are attached, against the side of which the thread is intended to rest on the holder outwardly; furthermore by two hooks, which can be inserted between the pins from the opposite longitudinal side and can be moved transversely to the direction of the row of pins, for gripping and drawing the thread into the label; also by a slider for folding down the label top sheet onto the label bottom sheet, and by a wire staple stapler for simultaneously stapling the folded label and the thread end together by means of a wire clip.
An exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in the drawing. Show it:
1 shows a flat, square tea portion bag with a leporello-shaped, folded label, that is to say in parallel, juxtaposed zigzag threads,
2-4 a perspective view of the device for fastening a fan-fold inserted thread in a label, in different working phases.
On a tea portion bag 1 (FIG. 1) welded on three sides, for example, a thread 4 is firmly connected at one end to the upper edge 2 of the bag by a clamp 3.
The other end of the thread 4 is held on a label 6 with a clamp 8. The label 6 consists of a folded sheet with the folding edge 7, the clip 8 at the same time holding the folded label together. Between the label 6, the thread 4 is laid in fan-shaped zigzag windings 5 that are parallel to one another.
The thread is inserted and attached to the label with the device shown in FIGS. 2 to 4, which lays the thread next to one another in a fan-shaped manner. On one long side of a holder 11, which in the present example is designed as a slide, is fastened to an endless chain and is moved intermittently in its longitudinal direction through the machine, three pins 12 standing one behind the other in the direction of movement are attached. Along these three pins the thread 4 drawn from a roll lies against their side facing outwards on the holder 11.
After the thread has been cut to the intended length in a known manner, not shown, two hooks 13 gripping between the pins 12 grasp the thread perpendicular to the thread position (FIG. 3) and pull it over the label backing 6 'in the holder 11. , so that a leporello-like thread layer of four parallel thread windings is created.
The hooks 13 sit on two inclined grippers 14 of a z. B. by cam gears moved back and forth slide 15. The label top sheet 6 ″ is initially upright in that it leans with its lower part on a plate slide 16. When the hooks 13 are in the position shown in FIG. 3, it folds the slide 16 puts the label upper sheet 6 ″ onto the windings 5 and onto the lower sheet 6 ′. The thread end 5 'on the right in FIG. 4 is then squeezed in a known manner, not shown, with a clamp 8, the top and bottom sheets 6', 6 "of the label 6 being grasped at the same time.
After this process has been completed, the filled and closed tea bag is introduced into the recessed space 17 of the holder 11 - delimited by the edges 18, 19, 20, 21 - at the next station of the machine (see dash-dotted outline of the tea bag) and at the point 22 in a known manner, the other thread end is attached by the clamp. While the tea bag is being placed in the station following FIG. 4, the hooks 13 at the station in FIG. 4 are already pulling a new thread in a fan-shaped manner over the label 6 located in a subsequent, identically designed holder 11. The slider 16 becomes preferably also operated by a cam gear.
In the present exemplary embodiment, the holders are designed as slides 11 and are attached one behind the other to an endless chain. It is of course also possible to fasten the holder on a turntable with a vertical axis in such a way that its long side forms tangents of a circle concentric to the axis of rotation and thus the holders are moved approximately in their longitudinal direction when the turntable is rotated. The holders can, however, also be arranged with the longitudinal side lying parallel to the direction of rotation on the circumference of a drum with a horizontal axis of rotation.