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CH346400A - Verfahren zur Regelung einer Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel - Google Patents

Verfahren zur Regelung einer Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel

Info

Publication number
CH346400A
CH346400A CH346400DA CH346400A CH 346400 A CH346400 A CH 346400A CH 346400D A CH346400D A CH 346400DA CH 346400 A CH346400 A CH 346400A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
turbine
temperature
fuel
amount
pulse
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Sulzer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer Ag filed Critical Sulzer Ag
Publication of CH346400A publication Critical patent/CH346400A/de

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C6/00Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use
    • F02C6/18Plural gas-turbine plants; Combinations of gas-turbine plants with other apparatus; Adaptations of gas-turbine plants for special use using the waste heat of gas-turbine plants outside the plants themselves, e.g. gas-turbine power heat plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description


      Verfahren    zur Regelung einer     Gasturbinenanlage        mit        Abhitzekessel       Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Rege  lung einer mit konstanter Drehzahl betriebenen Gas  turbinenanlage mit einem an den     Turbinenauslass    an  geschlossenen     Abhitzekessel.     



  Derartige Anlagen sind vor Vorteil, wo beispiels  weise einerseits durch den Betrieb einer Gasturbinen  anlage eine     Abhitzequelle    vorhanden ist, deren     Re-          kuperation    ein betriebswirtschaftliches Gebot darstellt,  und wo anderseits aus fabrikationstechnischen Grün  den eine Dampfmenge benötigt wird, deren Bereit  stellung eine eigene Kesselanlage notwendig machen  würde.  



  Die     Rekuperation    von     Abhitze    lässt sich in einem  solchen Falle mit der Erzeugung von Dampf bei einer       Gasturbinenanlage    mit     Abhitzekessel    in betriebs  wirtschaftlich günstiger Weise verbinden.  



  Bei dem Betrieb einer solchen     Gasturbinenanlage          mit        Abhitzekessel    ergeben sich jedoch Schwierig  keiten, sobald einer oder der andere oder beide  der Anlagenteile einer     Laständerung    unterworfen  werden. Es kann beispielsweise geschehen, dass durch  eine solche Laständerung die zur     Verfügung    stehende       Abhitze    verringert wird, während der Dampfbedarf  gleich bleibt. Es kann aber auch geschehen, dass Zei  ten des geringsten Dampfbedarfes mit Höchstlast  betrieb der     Gasturbinenanlage    zusammenfallen.

   Sehr  häufig kommt in der Praxis ein Betriebszustand vor,  bei welchem bei     annähernd    konstantem Dampfbedarf  am     Abhitzekessel    die Turbine     mit    stark reduzierter  Leistung gefahren wird. Für diesen normalerweise  besonders ungünstigen     Belastungsfall    der Anlage so  wie für andere, ähnlich ungünstige Belastungsfälle  einen - über die ganze Anlage bezogen - wirt  schaftlichen Betrieb aufrechtzuerhalten, stellt eine  schwierige technische Aufgabe dar.    Es wurde schon vorgeschlagen, für den     Abhitze-          kessel    eine besondere     Zusatzbrennkammer    anzu  ordnen.  



  Diese verteuert jedoch die Anlage und verursacht  zusammen mit dem     erforderlichen    Regelmechanismus  eine beträchtliche     Verkomplizierung    derselben, wobei  noch die Schwierigkeit besteht, dass die notwendigen  Leitungen und Absperrorgane einer ausserordentlich  hohen thermischen Belastung ausgesetzt sind.  



  Man hat versucht, das Problem durch eine die  Turbine umgehende     Bypassleitung    zu lösen, doch geht  dabei die dem Arbeitsmittel     innewohnende    Druck  energie ungenützt verloren, abgesehen von den bereits  erwähnten Schwierigkeiten, welche durch im heissen  Gasstrom liegende     Bypassventile    verursacht werden.  



  Eine unbefriedigende Kompromisslösung stellt  auch der Vorschlag dar, einen Teil des Arbeitsmit  tels aus einer der ersten Stufen der Turbine zum       Abhitzekessel    abzuzweigen. Hierbei ist noch mit er  heblichen thermodynamischen Verlusten zu rechnen,  und die Schwierigkeiten bezüglich der Ventile sind  kaum geringer als bei einem     Bypass    vor der Turbine.  



  Die geschilderten Schwierigkeiten werden durch  das Verfahren nach der Erfindung beseitigt.  



  Dieses besteht darin, dass man zur Einstellung  eines     Teillastbetriebes    der Turbine einen Teil des  Arbeitsmittels aus dem Kompressor, vorzugsweise  aus dem     Niederdruckteil    desselben abbläst, und dass  man dabei die Brennstoffmenge so weit     reduziert,    dass  ein Überschreiten einer zulässigen, obern Temperatur  grenze innerhalb der Turbine vermieden wird.  



  Bei nur verhältnismässig geringer Lastreduzie  rung der     Gasturbinenanlage    kann dabei die - relativ  einfache - Massnahme getroffen sein, dass man die  Temperatur des     Arbeitsmittels    am     Turbineneinlass     konstant hält.      In einem andern Belastungsfalle kann es genügen,  wenn man die Abgastemperatur der Turbine konstant  hält.  



  Bei einer starken Lastverminderung hat es sich  hingegen als zweckmässig erwiesen, dass man zu Be  ginn derselben zunächst die Temperatur des Arbeits  mittels am     Turbineneinlass    konstant hält, bis sich die  Abgastemperatur einer obern Temperaturgrenze ge  nähert hat, und dass man bei weiterer Lastverminde  rung die Abgastemperatur konstant hält.  



  Gegebenenfalls ist es günstig, die Abgastempera  tur dabei lastabhängig zu steuern.  



  Die Erfindung betrifft     ferner    eine Regeleinrich  tung an einer     Gasturbinenanlage    zur Ausführung des  Verfahrens mit einer aus dem Kompressor, vorzugs  weise aus dem     Niederdruckteil    desselben abzweigen  den und mit einem Absperrorgan versehenen Ent  nahmeleitung, mindestens einem Organ zur Einstel  lung der in die Brennkammer geführten Brennstoff  menge und ferner mit     mindestens    einem auf die  Temperatur des Arbeitsmittels im Bereich der Tur  bine ansprechenden Impulsgeber,

   welcher     in    Wir  kungsverbindung mit dem Organ zur Einstellung der  Brennstoffmenge steht und die Brennstoffmenge bei  Überschreiten einer zulässigen obern Temperatur  grenze verringert und umgekehrt bei Unterschreiten  einer untern Grenze vergrössert.  



  Bei einer zweckmässigen     Ausführung    besitzt die  Gasturbine einen auf die Temperatur des Arbeits  mittels am     Turbineneinlass    ansprechenden ersten Im  pulsgeber in Wirkungsverbindung mit einem ersten  Organ zur     Einstellung    der Brennstoffmenge, ferner  hin einen zweiten, auf die Temperatur des Arbeits  mittels am     Turbinenauslass    ansprechenden Impuls  geber in Wirkungsverbindung mit einem zweiten  Organ zur Einstellung der Brennstoffmenge, welches  - in Richtung der Brennstofförderung gesehen   dem ersten Organ nachgeschaltet ist.  



  Der erste und der zweite Impulsgeber kann auch  in Wirkungsverbindung mit einem einzigen Organ  zur Einstellung der Brennstoffmenge stehen, wobei  ein Schliessimpuls eines der Impulsgeber bei Errei  chen einer zulässigen obern Temperaturgrenze die       Prädominanz    vor einem Öffnungsimpuls des andern  Impulsgebers besitzt.  



  Durch diese Anordnung wird erreicht, dass, so  lange die Temperatur am     Auslass    unterhalb einer  kritischen Grenze sich befindet, die Brennstoffmenge  nach der Temperatur am Einlass geregelt wird, wäh  rend erst, wenn infolge einer durch Lastreduktion  verringerten Entspannung des Arbeitsmittels die  Abgastemperatur einem kritischen Grenzwert sich       nähert,    das vom Impulsgeber am     Auslass    gesteuerte  Organ anspricht und die Brennstoffmenge nach Mass  gabe der     Auslasstemperatur    reduziert, derart, dass ein  etwa     gegenteiliger    Impuls des ersten Impulsgebers  nicht zur Ausführung gelangen kann und umgekehrt,

    dass ein     Drosselimpuls    des ersten Impulsgebers     einen     gegenteiligen Impuls des zweiten Impulsgebers ausser  Kraft setzt.    Die Vorteile der Erfindung gegenüber bisher  bekannten Vorschlägen zur Lösung des vorliegenden  Problems liegen einerseits in der Erhaltung des best  möglichen thermodynamischen Wirkungsgrades der  Anlage.  



  Dadurch, dass die Turbine mit reduzierter     Arbeits-          mittelmenge    an der höchstzulässigen Temperatur  grenze gefahren wird, bleibt der     Teillastwirkungsgrad     derselben gut.  



  Das Abblasen von Arbeitsmittel aus einer Ent  nahmestufe des Kompressors sichert ebenfalls einen  noch relativ günstigen     Teillastwirkungsgrad    dieser  Maschine, da der Energieverlust bei Entnahme bei  spielsweise zwischen erster und zweiter Stufe gering  ist, während anderseits eine besonders in der ersten  Stufe gefährliche Annäherung an die     Pumpgrenze     vermieden wird.  



  Und anderseits bleibt - was wesentlich ist   ein für den     Abhitzekessel    notwendiges Temperatur  gefälle erhalten, oder es wird sogar noch erhöht, wo  durch die Dampfspannung aufrechterhalten bleiben  kann.  



  Mit der Verringerung der     Arbeitsmittelmenge     sinken - etwa gleiche Temperaturen des Abgases am  Austritt des     Abhitzekessels    in den Kamin voraus  gesetzt - die Kaminverluste, was dem Gesamtwir  kungsgrad der Anlage zugute kommt.  



  Und schliesslich befinden sich die notwendigen  Regelorgane auf der  kalten  Seite, wo ein sicherer  Betrieb derselben ohne Schwierigkeiten möglich ist.  



  Im folgenden wird die Erfindung anhand zweier       Ausführungsbeispiele,    welche die Zeichnung schema  tisch darstellt, näher erläutert.  



       Fig.l    zeigt eine     Gasturbinenanlage    mit einer  Regeleinrichtung zur     Durchführung    des erfindungs  gemässen Verfahrens, wobei -     beeinflusst    von der  Temperatur vor und nach der Turbine - je ein  Regelorgan in der     Brennstoffzuführungsleitung    ver  stellt wird.  



       Fig.2    stellt eine andere Ausführungsform der  Erfindung mit einer     Brennstoffregeleinrichtung    dar,  bei der die Temperaturfühler vor und nach der Tur  bine auf ein gemeinsames Regelventil in der     Brenn-          stoffzuführungsleitung    wirken. Gleiche Teile sind mit  gleichen Bezugsziffern versehen.  



  In     Fig.    1 bedeutet 1 den Kompressor, welcher mit  der Turbine 2 auf der gleichen Welle 3 sitzt und  ebenso wie der Erzeuger 4 für elektrische Energie von  derselben angetrieben wird.  



       Dre    Kompressor 1 saugt beim Ansaugstutzen 16  Luft ein, welche er durch den     Auslass    5 in die     Brenn-          kammer    6 fördert. Dort wird die Luft mit Brenn  stoff aus der Zuführungsleitung 7 zu heissem Gas  verbrannt, welches in den     Turbineneinlass    8 strömt,  um die Turbine 2 nach Entspannung durch den Aus  lass 9 zu verlassen und den     Abhitzekessel    10 zu  durchströmen.  



  Der Kompressor 1 besitzt eine     Niederdruckent-          nahme    11 mit einem     Verschlussorgan    12.      Am Einlass 8 der Turbine befindet sich ein auf  Temperatur ansprechender Impulsgeber 13 und am       Auslass    9 ein Impulsgeber 13', welche in Wirkungs  verbindung mit     Brennstoffregelorganen    14, 14'     (Fig.1)     der Brennstoffzuführung 7 stehen.  



  Die Funktion der beschriebenen Anlage nach       Fig.    1 und der Mechanismus der Regelung nach der  Erfindung ist folgender:  Angenommen, die Anlage arbeitet auf dem     Nor-          malbetriebspunkt    mit 100%     Leistung-.    Der Leistungs  verbraucher 4 der Gasturbine 2 erzeugt Strom, wäh  rend dem     Abhitzekessel    10 eine bestimmte, annähernd  gleichbleibende     Wärmemenge    zugeführt wird. Der  im Kessel erzeugte Dampf wird beim Dampfstutzen  15 abgeführt.  



  Um nun - etwa wegen eines verringerten Lei  stungsbedarfes des Stromerzeugers 4 - die Last  der Turbine 2 auf beispielsweise 80% zu reduzieren,  öffnet man das     Verschlussorgan    12 am Entnahme  stutzen 11 des Kompressors 1 und lässt einen Teil  des Arbeitsmittels in die Atmosphäre entweichen.  



  Die     Arbeitsmittelverringerung    verursacht einen  relativen     Brennstoffüberschuss,    was ein Ansteigen der  Temperatur am Einlass 8 zur Folge hat. Wenn dabei  eine vorgegebene höchste Temperaturgrenze erreicht  ist, reduziert der auf Temperatur ansprechende Im  pulsgeber 13 in Zusammenwirken mit dem Brenn  stoffregelventil 14 die Brennstoffmenge, so dass   auch bei weiterer Lastreduktion - ein Überschreiten  der Temperaturgrenze vermieden wird.  



  Bei stärkerer Lastreduktion nach diesem Ver  fahren stellt sich aber auch am     Auslass    9 ein Tem  peraturanstieg ein, der - ebenfalls bei einer fest  gelegten Grenze - durch die Wirkung des Impuls  gebers 13' in Verbindung mit dem     Brennstoffeinstell-          ventil    14' zum Stillstand kommt.  



  Wenn beide Ventile 14 und 14' hintereinander  geschaltet sind, richtet sich die Brennstoffzufuhr nach  dem Ventil mit der jeweils kleinsten Öffnung. Wenn  beide Impulsgeber auf nur ein Ventil geschaltet sind,  muss die Wirkungsweise eine solche sein, dass ein  Drosselimpuls die     Prädominanz    vor einem     öffnungs-          impuls    hat. Diese wird im folgenden näher ausge  führt.  



  Die in     Fig.    2 gezeigte Anordnung ist bis auf die  Regeleinrichtung die gleiche wie in     Fig.    1. Die Kon  trolle der beiden Temperaturen vor und nach der  Turbine     (Messorgane    13 und 13') erfolgt nach     Fig.    2  mit einer speziellen Art     Kaskadenschaltung.    Dabei  entstehen zwei Regelkreise. Ein innerer Kreis A ge  bildet aus den Elementen 13, 22, 21 und 6 und ein  äusserer Kreis B aus den Elementen 13', 20, 17, 22,  21, 6 und 2. Es können nun bei der Regelung der  Brennstoffzufuhr zwei Fälle auftreten:  a) Die Belastung der Turbine ist so eingestellt, dass  die Temperatur nach der Turbine kleiner ist als der  am Regler 20 eingestellte zulässige Sollwert.

   Der  Regler 20 befindet sich demnach in der Endlage und  gibt auf das Additionsrelais 17 ein konstantes Signal.  Der Ausgangswert des Additionsrelais 17 ändert sich    demnach proportional zum Sollwert, der am Geber 18  eingestellt wird.     In    diesem Fall arbeitet somit ledig  lich der innere Regelkreis.  



  b) Die Belastung der Turbine wird so geändert,  dass die Temperatur nach der Turbine steigt. Sobald  nun der vom     Messorgan    13' gemessene     Istwert    den im  Regler 20 eingestellten Sollwert (Grenzwert) erreicht,  wird das vom Regler 20 gesteuerte Signal geändert  und beeinflusst über das Additionsrelais 17 den Soll  wert des Reglers 22. Entsprechend der damit geschaf  fenen Differenz zwischen Sollwert und dem vom       Messorgan    13 erzeugten     Istwert    wird die Stellung des  Regulierventils 21 so lange geändert, bis die Tem  peratur nach der Turbine dem gewünschten Grenz  wert entspricht. In diesem Fall arbeiten demnach  beide Regelkreise.

   Mit dieser Schaltung wird erreicht,  dass die Belastung der Turbine innerhalb eines ersten  Bereiches bei konstanter Temperatur vor der Turbine  und variabler Temperatur nach der Turbine ver  ändert werden kann. Die konstante Temperatur vor  der Turbine kann der zulässigen Grenztemperatur vor  der Turbine entsprechen. Ein zweiter Lastbereich  kann gefahren werden, wenn die Temperatur nach der  Turbine den am Regler 20 eingestellten Grenzwert  erreicht hat, indem nun die Temperatur vor der  Turbine so variiert, dass die Temperatur nach der  Turbine konstant bleibt. Die am Regulierventil 21  eingestellte Brennstoffmenge wird demnach immer  durch das Erreichen des einen oder andern Grenz  wertes bestimmt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I Verfahren zur Regelung einer mit konstanter Drehzahl betriebenen Gasturbinenanlage mit einem an den Turbinenauslass angeschlossenen Abhitze- kessel, dadurch gekennzeichnet, dass man zur Ein stellung eines Teillastbetriebes der Turbine einen Teil des Arbeitsmittels aus dem Kompressor abbläst, und dass man dabei die Brennstoffmenge so weit reduziert, dass ein überschreiten einer zulässigen, obern Temperaturgrenze innerhalb der Turbine ver mieden wird. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Temperatur des Arbeits mittels am Turbineneinlass konstant hält. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Abgastemperatur der Turbine konstant hält. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man zu Beginn der Lastvermin derung zunächst die Temperatur des Arbeitsmittels am Turbineneinlass konstant hält, bis sich die Abgas temperatur einer obern Temperaturgrenze genähert hat, und dass man bei weiterer Lastverminderung die Abgastemperatur konstant hält. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man die Abgastemperatur last abhängig steuert.
    PATENTANSPRUCH II Regeleinrichtung an einer Gasturbinenanlage zur Ausführung des Verfahrens nach Patentanspruch I, gekennzeichnet durch eine aus dem Kompressor abzweigende und mit einem Absperrorgan versehene Entnahmeleitung, durch mindestens ein Organ zur Einstellung der in die Brennkammer geführten Brenn stoffmenge und ferner durch mindestens einen auf die Temperatur des Arbeitsmittels im Bereich der Turbine ansprechenden Impulsgeber;
    welcher in Wirkungsver bindung mit dem Organ zur Einstellung der Brenn stoffmenge steht und die Brennstoffmenge bei über schreiten einer zulässigen obern Temperaturgrenze verringert und umgekehrt bei Unterschreiten einer untern Grenze vergrössert. UNTERANSPRÜCHE 5.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch II, mit einem auf die Temperatur des Arbeitsmittels am Tur- bineneinlass ansprechenden ersten Impulsgeber in Wirkungsverbindung mit einem ersten Organ zur Ein stellung der Brennstoffmenge, fernerhin mit einem zweiten, auf die Temperatur des Arbeitsmittels am Turbinenauslass ansprechenden Impulsgeber in Wir kungsverbindung mit einem zweiten Organ zur Ein stellung der Brennstoffmenge, welches - in Rich tung der Brennstofförderung gesehen - dem ersten Organ nachgeschaltet ist. 6.
    Regeleinrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der erste und der zweite Impulsgeber in Wirkungsver bindung mit einem einzigen Organ zur Einstellung der Brennstoffmenge stehen, wobei ein Schliessimpuls eines der Impulsgeber bei Erreichen einer zulässigen obern Temperaturgrenze die Prädominanz vor einem Öffnungsimpuls des andern Impulsgebers besitzt.
CH346400D 1956-07-27 1956-07-27 Verfahren zur Regelung einer Gasturbinenanlage mit Abhitzekessel CH346400A (de)

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