CH346018A - Fräskopf, insbesondere Profilfräskopf, zum Bearbeiten von Hölzern - Google Patents
Fräskopf, insbesondere Profilfräskopf, zum Bearbeiten von HölzernInfo
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Description
Fräskopf, insbesondere Profilfräskopf, zum Bearbeiten von Hölzern Die Erfindung bezieht sich auf einen Fräskopf, insbesondere einen Profilfräskopf, mit in achspar- allelen Nuten eines zylindrischen Messerkopfes ein gespannten Messern und besteht darin, dass die Mes ser in schwalbenschwanzförmigen Nuten durch einen vom Nutengrund wegrückbaren Spannkeil mit ihrer von der Messerschneide abgekehrten Flachseite gegen eine zu einer Achsebene des Messerkopfes mindestens annähernd parallele Flanke angedrückt werden,
wo bei die zum Messerkopf achsparallele Lage sowie der radiale Überstand der Messer durch ineinandergrei- fende Zahnungen dieser Nutenflanke und des Messer körpers gesichert sind, während der nichtgezahnten, in die Schneidkante auslaufenden Flachseite des Mes serkörpers mindestens im Bereich des am weitesten vorspringenden Messerabschnittes ein Nocken vor gelagert ist, der das Eindringen des ihm zugeordneten Messerabschnittes in das Werkstück begrenzt.
Ein so gestalteter Fräskopf hat den Vorteil, dass die Messer in einfacher Weise ohne Zuhilfenahme eines Messgerätes in die richtige Lage eingestellt wer den können und dass volle Einzugsicherheit gewähr leistet ist, da auch weit vorspringende Messer abschnitte nur einen auf ein ungefährliches Mass be grenzten Span abnehmen können. Das ist besonders wichtig bei Profilmessern, die ungleich weit vorsprin gende Abschnitte haben.
Die Messer liegen durch ihre Verzahnung mit der Nutenflanke des Messer kopfes und die Keilwirkung selbst bei kleiner Spann fläche einwandfrei gegenüber den Fliehkräften fest, ja selbst dann noch, wenn versehentlich vergessen worden ist, den Spannkeil fest anzuziehen. Bei gelok- kertem Spannkeil können die Messer beliebig in Achs richtung des Messerkopfes verschoben werden, ohne dass der Flugkreis der Messerschneide verändert wird. Es ist daher leicht möglich, das Profil auf meh rere Messer aufzuteilen, so dass man ohne Messer wechsel die Profilbreite verändern kann.
Die die Mes- serlage bestimmende Zahnung der Nutenflankerrlässt sich für alle Nutenflanken genau übereinstimmend herstellen, wenn man, was hier leicht möglich ist, die Zahnungen auf Umschlag fräst. Es ist vorteilhaft, wenn die für den gleichen Flugkreis bestimmten Mes serschneiden bei allen Messern zur Zahnung des Messerkörpers gleich liegen, bereitet es doch so keine Schwierigkeiten, diese Messerschneiden alle auf den gleichen Flugkreis zu bringen.
Die Spanbegrenzungsnocken sind vorzugsweise an den Spannkeilen fest angeordnet. Sie können an dem Spannkeil durch spanabhebende Bearbeitung erzeugt oder als besondere Teile auf den Spannkeil aufgeschweisst oder hart aufgelötet sein. Man kann aber die Spanbegrenzungsnocken auch auf dem Um fang des Messerkopfes befestigen. Vorzugsweise legt man sie in Schwalbenschwanznuten des Messerkopfes fest. Sie können dann in Achsrichtung des Messer kopfes verstellt werden.
Zum Nachschleifen können die Messer auf ihrer nicht gezahnten, in die Schneiden auslaufenden Flach seite in einem hinter der Schneide liegenden Ab schnitt einen als Schleifstollen benutzbaren Vor sprung haben.
Die Erfindung wird nachstehend an Hand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen er läutert. Es zeigen: Fig. 1 einen erfindungsgemässen Fräskopf in schaubildlicher Darstellung, Fig. 2 und 3 Stirnansichten zweier Fräsköpfe mit verschiedener Anordnung von Spanbegrenzungsnok- ken, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 2.
Der vorzugsweise zylindrische Messerkopf 1, der für das Aufstecken auf die Frässpindel eine axiale Bohrung 2 hat, ist beim Ausführungsbeispiel mit vier parallel zu seiner Achse verlaufenden Nuten für die Aufnahme von Messern 3 versehen. Die Nuten sind nach innen schwalbenschwanzförmig erweitert. Ihre eine Seitenflanke 4 verläuft parallel zu einer durch die Achse des Messerkörpers gelegten Ebene, wäh rend die gegenüberliegende Seitenflanke 5 etwa in einer Radialebene liegt. Die Nutengrundfläche 6 steht im rechten Winkel zur Seitenflanke 4.
Die Seiten flanke 4 hat eine zur Messerkopfachse parallele Zah- nung 7. Die Messer 3 werden durch in die Nuten 4, 5, 6 in Achsrichtung des Messerkopfes einschiebbare Keile 8 mit ihrer von der Schneide 9 abgekehrten Flachseite 10 gegen die zu einer Achsebene des Mes serkopfes parallele Seitenflanke 4 der Nuten gedrückt. Sie greifen hierbei mit einer an ihrer Flachseite 10 vorgesehenen Zahnung 11 in die Zahnung 7 der Nutenflanke 4 ein. Die andere ungezahnte Flachseite 12 der Messer 3, gegen die der Keil 8 anliegt, läuft in die Schneidekante 9 aus.
Zum Festspannen der Messer werden die Keile 8 durch in sie eingesetzte Schrauben 13 vom Nutengrund 6 weggedrückt. Durch die ineinandergreifende Verzahnung 7, 11 und die Keilwirkung der schwalbenschwanzförmigen Spannut wird die zum Messerkopf achsparallele Lage sowie der radiale Überstand der Messer gesichert und ebenso sind die Messer und die Keile gegen Herausschleu dern durch Fliehkräfte einwandfrei gesichert.
Beim Ausführungsbeispiel sind Profilmesser vor gesehen, die zum Teil weit aus dem Messerkopf vor springende Abschnitte haben. Im Bereich der am wei testen vorspringenden Abschnitte sind den Messern 3 auf ihrer nicht gezahnten Flachseite 12 Nocken 14 bzw. 19 vorgeordnet, die das Eindringen der Messer schneiden in das Werkstück auf ein ungefährliches Mass begrenzen. Die Nocken 14 bei dem Ausfüh rungsbeispiel Fig. 1, 2 und 4 sind an den Keilen 8 vorgesehen, und zwar in Gestalt von schmalen Vor sprüngen, die mit den Keilen aus einem Stück des gleichen Werkstoffes bestehen, z. B. aus dem Vollen gefräst sein können. Zweckmässiger ist es jedoch, die Nocken als besondere Teile auf die Spannkeile aufzu schweissen oder hart aufzulöten.
Bei der Ausfüh rungsform Fig. 3 sind die mit 19 bezeichneten Span begrenzungsnocken auf dem Umfang des Messer kopfes 1 befestigt. Hierzu ist der Messerkopf mit achsparallelen Schwalbenschwanznuten 15 versehen, in die Haltekeile 16 der Nocken 19 eingreifen. Zum Festspannen der Nocken dienen Schrauben 17, die gegen den Nutengrund angezogen werden. Die Schrauben 17 sind zweckmässig beiderseits der nur schmalen Nocken 19 in über deren Seitenflanken vorspringenden Fortsätzen der Keile 16 vorgesehen. In dieser Anordnung sind die Nocken 19 in Achs richtung des Messerkopfes verstellbar.
Das Fräserprofil ist beim Ausführungsbeispiel Fig. 1 durch zwei Gruppen von verschieden geform ten Profilmessern 3 erzeugt, die auf eine gerade Zahl, z. B. vier, Einspannuten mit axialer Versetzung so verteilt sind, dass der Fräskopf ausgewuchtet ist. Durch Lockern der Keile 8 können die Messer beider Gruppen in Achsrichtung des Messerkopfes verscho ben werden, so dass man verschiedene Profilbreiten erzielen kann. Dabei kann man die Messer auch über die Stirnseiten des Messerkopfes hinausstehen lassen, ohne dass ihr sicherer Halt am Messerkopf beeinträchtigt wird. Man kann das Profil auch aus mehr als zwei Messergruppen bilden.
Beispielsweise kann man in zwei einander gegenüberliegenden Ein spannuten je zwei Messer vorsehen, deren Zwischen räume durch in den andern Einspannuten befestigte Messer überbrückt sind.
Die Messer werden zweckmässig auf ihrer nicht gezahnten, in die Schneidkanten 9 auslaufenden Flachseite 12 nachgeschliffen. Hierzu sind die Messer bei den Ausführungsbeispielen auf dieser Flachseite in dem aus dem Messerkopf herausstehenden Teil durch einen als Schleifstollen benutzbaren Vorsprung 18 verstärkt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Fräskopf, mit in achsparallelen Nuten eines zylin drischen Messerkopfes eingespannten Messern, da durch gekennzeichnet, dass die Messer (3) in schwal- benschwanzförmigen Nuten (4, 5, 6) durch einen vom Nutengrund (6) wegdrückbaren Spannkeil (8) mit ihrer von der Messerschneide (9) abgekehrten Flach seite (10) gegen eine zu einer Achsebene des Mes serkopfes (1) mindestens annähernd parallele Flanke (4) angedrückt werden, wobei die zum Messerkopf achsparallele Lage sowie der radiale Überstand der Messer durch ineinandergreifende Zahnungen (7, 11) dieser Nutenflanke (4) und des Messerkörpers ge sichert sind,während der nicht gezahnten, in die Schneidkante (9) auslaufenden Flachseite (12) des Messerkörpers mindestens im Bereich des am wei testen vorspringenden Messerabschnittes ein Nocken (14 bzw. 19) vorgeordnet ist, der das Eindringen des ihm zugeordneten Messerabschnittes in das Werk stück begrenzt. UNTERANSPRÜCHE 1. Fräskopf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spanbegrenzungsnocken (14) an den Spannkeilen (8) vorgesehen und als beson derer Teil auf diesen aufgeschweisst oder hart auf gelötet sind.2. Fräskopf nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Spanbegrenzungsnocken (19) an dem Messerkopf (1) in Schwalbenschwanznuten (15) befestigt sind. 3. Fräskopf nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnungen (7) der Nutenflanken (4) auf Um schlag gefräst sind. 4. Fräskopf nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Fräserprofil durch mindestens zwei Gruppen von ver schieden geformten Profilmessern (3) erzeugt ist, die mit axialer Versetzung auf eine gerade Zahl von Ein spannuten (4, 5, 6) verteilt sind.
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Publications (1)
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